Posts by Dat Ei

    Quote

    Original von derGhostrider
    *g* Im moment habe ich 160cd/m² Weißwert und 0,29cd/m² schwarzwert. Kalibriert auf maximalen Kontrast und nicht auf Graustufen. Bei Graustufen lande ich ehr bei 0,45cd/m². Da sieht dann ehr so "hell-schwarz" aus. ;) Also je nach Beleuchtung im Raum auch heller als der Rahmen.


    Das ist der Unterschied - ich kalibriere immer auf neutrale Graustufen, weil ich eher in den Graustufen als in den Farbstufen minimale Abweichung wahrnehme.



    Dat Ei

    Hey derGhostrider,


    Quote

    Original von derGhostrider
    Ich weiß zwar, was Du meinst, aber schau Dir auch den schwarzen Rahmen des Monitors an und die LED am Bildschirm.
    Es ist also nicht nur zu lang belichtet.


    wie ich bereits schrieb, bestreite ich die Probleme überhaupt nicht, aber selbst die dunkelste Ecke des TFTs sieht nicht nach 1cd aus, was noch ein recht hoher Schwarzwert wäre. Mit der Hardwarekalibrierung auf 150cd Weißwert habe ich den Schwarzwert auf mehreren WUXi-Exemplaren immer in den Bereich von 0,5cd gebracht.



    Dat Ei

    Quote

    Original von oscarr
    Habe jetzt nochmal ein Bild machen lassen;) ... bei eingeschalteter Raumbeleuchtung. 2 Lampen links und rechts. In dieser UImgebung arbeite ich in der Regel. Die Aufhellung ist deutlich sichtbar. Und Nein, es war keine lange belichtungszeit eingestellt bei der Aufnahme. Das Bild entspricht so ziemlich dem was man auch sieht!


    Es ging nicht darum, ob Du eine lange oder kurze, sondern darum daß Du eine zu lange Belichtungszeit eingestellt hast. Bei keinem der beiden Bilder ist annähernd irgendein Teil des Bildschirms schwarz. Um beim Photen schwarze Flächen auch schwarz auf den Bildern zu haben, mußt Du eine negative Belichtungskorrektur oder eine saubere manuelle Belichtung vornehmen. Da der Schirm insich schon zu hell dargestellt ist, wirken die hellen Ecken natürlich noch heller. Kann die FinePix S5000 nicht manuell belichten?


    Bevor Du mich falsch verstehst - ich glaube Dir schon, daß Dein WUXi ein Problem mit der gleichmäßigen Ausleuchtung hat, aber mit Deinem Ansatz bekommst Du das nicht dokumentiert. Also nix für ungut!



    Dat Ei

    Hey oscarr,


    Quote

    Original von oscarr
    Ja, das mit dem abfotografieren scheint nicht Ideal zu sein. Es zeigt aber in diesem Bsp. die Aufh Gruß,ellungen im rechten Bereich sehr Gut. Auch wenn es bei Tageslicht und weitren Lichquellen im Raum nich so stark wie auf dem Bild aussschaut. Und JA, die Belichtungszeit der Ausnahme war etwas länger, Muss ja auch wenn man in einem dunklen Raum ohne Blitz fotografieren will.


    also ich würde mal behaupten, daß die Belichtungszeit im dunklen Raum nicht länger als am Tag sein sollte. Du wolltest doch die schwarze Fläche des TFTs auch als schwarze Fläche auf dem Bild haben. Zudem muß man aufpassen, wenn man im jpg-Modus photographiert. Die meisten Kameras greifen heftig per Bildverarbeitung in das Bild ein und "optimieren" es. Das Verbiegen der Gradation ist das nur ein Effekt, der konträr zur Beurteilung Deines Problems läuft. Aber das nur am Rande... Genug des OT...



    Dat Ei

    Moin, moin,


    also ich halte die Methode, den TFT zu photographieren, für unzureichend, wenn nicht sogar für falsch. Wie man auf dem Photo sieht, gibt es keinen Bereich des TFTs, auf dem das angestrebte Schwarz als Schwarz wiedergegeben wird. Das kann aber daran liegen, daß der Schwarzwert des Monitors zu hoch eingestellt ist, oder aber die Belichtungszeit der Aufnahme zu lang war. Von daher kann ich mich nur Gustavs Tipp mit dem Colorimeter anschliessen.


    Das Problem der Streifenbildung dürfte beim Händler einfacher reproduzier- und nachvollziehbar sein. Wenn hier der TFT Macken hat, sollte das auch der Händler erkennen und als Fall für die Gewährleistung akzeptieren. Mein Tipp: wende Dich erst an den Händler, der Dein Vertragspartner ist und der in der gesetzlichen Gewährleistungspflicht steht, bevor Du an NEC herantrittst, die Dir nur eine freiwillige Garantie gegeben haben.



    Dat Ei

    Hey Genki,


    wenn man die Helligkeit zurückregelt, verliert man bei konstantem Schwarzwert zwangsläufig Kontrast, weil der Kontrast der Quotient aus max. Helligkeit und Schwarzwert ist. Inwieweit sich der Schwarzwert durch die Anpassung der max. Helligkeit verändert, oder mittels üblicher Colorimeter hinreichend genau bestimmt werden kann, ist nochmals eine ganz andere Frage.



    Dat Ei

    Nachdem ColorVision sich schon nicht genötigt fühlt, Farbe zu bekennen, warum der Spyder2 Probleme mit einer Kalibrierung des WUXis hat, äußert sich wenigstens NEC selber dazu. Im ReadMe zu der neuen SpectraViewII Version 1.0.40 heißt es:


    "- NEC LCD2690WUXi, LCD2180WG-LED displays and ColorVision Sypder2 color sensor:


    The ColorVision Spyder2 color sensor has been tested with the the NEC LCD2690WUXi and LCD2180WG-LED displays and found to cause inaccurate measurements when measuring the color primaries. This is due to the wide color gamut aspect of these displays. This may result in an inaccurate calibration and ICC Profiles to be generated. At the moment using this color sensor is not recommended with these displays."


    Und hier kann man es im Original nachlesen.



    Dat Ei

    Hey Schnacki,


    Quote

    Original von Schnacki
    Ich habe eine Frage an Euch bzgl. des Lieferumfanges des Monitor. Ich habe den Monitor heute bekommen, angeblich deutsche Ware, es fehlt jedoch das Signalkabel Mini-D-SUB-Stecker mit 15 Stiften auf DVI-A und das Netzkabel für Kontinentaleuropa wie es in der BEdienungsamleitung im Lieferumfang aufgelistet ist. Das englische Netzkabel lag dabei, auch das DVI-D auf DVI-D Kabel.


    Hattet ihr alle 4 Kabel dabei wie in der Bedienungsanleitung angegeben?


    zum Lieferumfang gehören 2 Strom- und 2 Signalkabel. Diese 4 Kabel waren sowohl bei meinem privaten, als auch bei den beiden beruflichen WUXis dabei. Alle drei Geräte wurden über einen deutschen Internet-Versender bezogen.



    Dat Ei

    Hey derGhostrider,


    Quote

    Original von derGhostrider
    ;) Ich hätte jedoch nichts dagegen, wenn zumindest in Zukunft Monitore und Grafikkarten erscheinen, die 10bit oder sogar 12bit darstellen können. Somit hätte sich diese Diskussion gleich erledigt.


    jein, denn viele der heute (im Web) gängigen Grafikformate sind auf 8bit Farbtiefe limitiert.



    Dat Ei

    Hey Ghostrider,


    Quote

    Original von derGhostrider
    @DatEi:
    Prinzipiell hast Du recht - aber ich kann mich nun nicht erinnern, daß hier jemand geschrieben hätte, daß der AdobeRGB Farbraum selbst feinere Abstufungen zwischen zwei benachbarten Farben liefern würde.
    Allerdings KANN es einen solchen Effekt geben, der jedoch nur vom Monitor und nicht vom Farbraum abhängig ist, wobei der hier behandelte Monitor nunmal als Besonderheit auch recht gut den AdobeRGB-Farbraum abdeckt.


    ich bin etwas über Deinen Satz:


    Quote

    Original von der Ghostrider
    Es geht bei den Farbräumen nicht darum, daß mehr Feinabstufungen zwischen den "gewöhnlichen" Farben darstellbar sind sondern eben genau darum, daß man sich weiter an echtes Rot, echtes Grün und echtes Blau nähert.


    gestolpert. Das hörte sich für mich so an, daß ein größerer Farbraum mehr Feinabstufungen impliziert. Auf der digitalen Ebene (Graka im Umfeld PC) werden jedwede Farbräume mit einer Auflösung von 2^24bit (16,7Mio. Farben) aufgelöst. Auf Ebene der Farben bedeutet dies aber, daß sich im AdobeRGB der Abstand zwischen den darstellbaren Farben gegenüber sRGB vergrößert. Was ein Zielgerät mit seinen Unzulänglichkeiten wieder aus den abgerufenen "Farben" (Digitalwerten) macht, steht wieder auf einem ganz anderen Papier oder Monitor.
    Der zweite Aspekt meines Postings war, daß es zu Farbabrissen kommen kann, wenn man eine farblich feindifferenzierte Quelle in einen übergroßen Zielfarbraum konvertiert, der zwar theoretisch Farben darstellen kann, die es im Quellfarbraum nicht gibt, aber auf der anderen Seite auch die farblich feine Differenzierung des Quellfarbraums nicht besitzt und somit bei der Konvertierung Farben umgemappt werden müssen (geschieht abhängig vom rendering intend).



    Dat Ei

    Jetzt war hier öfters zu lesen, daß der AdobeRGB feinere Abstufungen als der sRGB besitze. Der Meinung bin ich nicht - ganz im Gegenteil. Da der AdobeRGB-Farbraum größer als der sRGB-Farbraum ist, aber letztendlich beide auf dem Rechner mit der gleichen Anzahl Bits pro Kanal aufgelöst werden, ergeben sich zum einen gleich viele Abstufungen und zum zweiten im AdobeRGB größere Abstufungen. Anders formuliert: in dem Farbbereich, der sowohl vom Abobe- als auch sRGB-Farbraum abgedeckt wird, besitzt der sRGB-Farbraum sogar die feinere Abstufung. Dafür enthält der AdobeRGB halt Farben, die durch sRGB nicht abgedeckt sind.
    Der Tipp in Büchern zum Farbmanagement lautet meist, einen Farbraum* für die eigenen Werke zu wählen, der groß genug ist, um die enthaltenen Farben abzudecken, aber wiederum nicht zu groß, um eine möglichst feine Differenzierung der Farben zu erhalten. Viel hilft viel stimmt in dem Fall nicht.



    Dat Ei


    *gemeint ist der (eingebettete) Farbraum des Bildes, nicht der Arbeitsfarbraum

    Hey Wolfgang,


    Quote

    Original von Rixxe
    So.. ich klink mich auch mal ein...
    übrigens, hallo Dat Ei ! Ich glaub, wir kennen uns von früher vom d7i forum ?!? :-)


    Du bist der Wolfgang aus BN, oder? Mei, das waren noch Zeiten... ;-)


    Der WUXi ist schon ein Top-Gerät. Sein Problem ist, wie es auch strauch schreibt, der große Farbraum, den er abbilden kann. Arbeitet man mit ICM-fähigen Programmen, ist die Welt in Ordnung. Sehr plakativ und farbenfroh kann es aber werden, wenn man mit nicht ICM-fähigen Programmen arbeitet oder die Quellen nicht profiliert sind, so z.B. mit den üblichen Browsern (Vielleicht wird Safari wirklich mal eine Alternative auf dem PC) im Web. Ich halte letzteres Problem für marginal, wenn man wie Du und ich aus der Photoecke kommt und dann eher mit ICM-fähigen Programmen alá PS arbeitet.


    Eine Kalibrierung des WUXi ist sicherlich empfehlenswert und das Sahnehäubchen, aber selbst out-of-the-box liefert er im nativen Modus ein überdurchschnittliches Bild. Zudem möchte ich die hohe Auflösung nicht mehr missen. PS und LR lassen grüßen!



    Gruß aus M


    Dat Ei

    Hey cropser,


    Quote

    allerdings besteht immer noch das Problem der kalibrierung / einstellung in der Bildbearbeitungssoftware das das dargestellte vom Druckergebniss etwas abweicht wie oben beschrieben ...


    Drucker und TFT werden in aller Regel mit unterschiedlichen Farbräumen arbeiten. Ein Drucker arbeitet anders (meist CMYK) als ein TFT (RGB). Der Drucker wird einen kleineren Farbraum haben. Programme alá Photoshop bieten für die Vorabbeurteilung von Drucken Funktionen zum Soft-Proofen. Dann wird Dein Bild in den Farbraum des Druckers, für den Du ein Profil (abhängig von Tinte/Toner und Papier) haben mußt, konvertiert und so am Bildschirm dargestellt, wie es wohl aus dem Drucker laufen wird.



    Dat Ei

    Hey corpser,


    Quote

    Original von corpser
    Ach ja hab die Probleme mit dem NEC Standartprofil sowie mit einem Spyder erstelltem Profil das "Dat Ei" glaub ich ihr mal zum dl angeboten hatte.


    Kann mir denn jemand helfen gibs irgendeine Lösung zwischen halbwegs farbtreuer Darstellung im Photoshop/Indesign usw. und Augenschonender Darstellung im Browser/Excel usw. bzw. allg. Windowsbetrieb?


    also mein Profil wurde mit dem Eye-One 2 und SVII erstellt. Meinen WUXi habe ich mit besagtem SVII hardwarekalibriert, und ich muß sagen, daß ich mit dem WUXi sehr zufrieden bin. SVII erlaubt die u.a. die Einstellung der cd/m², womit sich die Helligkeit des WUXis sehr gut auf z.B. ergonomische 120-150 cd/m² regulieren läßt. Daß einige (Web-)Designer etwas arg tief in den Farbkasten langen, darf man bei Verwendung nicht ICM-fähiger Software dem WUXi m.E. nicht zur Last legen.



    Dat Ei

    Hey Dietrich,


    Quote

    Mich würde aber mal der Unterschied zu Spectraview II interressieren, da ich Probleme mit der Graubalance habe, die beim Bearbeiten von SW-Bildern doch etwas nervt. Hat schon jemand Erfahrung mit SV II und dem 2690 ... bevor ich mir die über USA bestelle?


    SV II bietet eine spezielle Option, mit der die Kalibrierung auf die Grauwerte optimiert wird, damit die Graustufen nicht farbstichig wiedergegeben werden. Mir ist ein sauberes Grau auch wichtiger als die 100% Farbwiedergabe (99% reicht mir!). Mein Hauptanwendungsgebeit daheim ist die EBV.


    Weil mich der WUXi so begeistert, habe ich gleich noch 2 Exemplare für´s Büro geordert. Nach dem Wechsel unseres Werkzeugs ging uns doch auf den klassischen 18"- und 19"-TFTs etwas der Platz aus.



    Dat Ei

    Hey Ghostrider,


    Quote

    Mit welchem Programm kann man eigentlich die Farbräume von verschiedenen Monitoren miteinander direkt vergleichen?
    Bin in diesem Gebiet ja noch blutiger Anfänger... Braucht man dafür nur die erstellten Farbprofile von der Kalibration?


    hier z.B. kannst Du hier Farbprofile online vergleichen.



    Dat Ei

    Quote

    Original von strauch
    und man kann sich die 10Mpixelkamera Bilder in 100% anschauen ;).


    Um Gottes Willen, nein! Die Digitalkamera-Foren sind doch heute schon überflutet von Postings, in denen sich die User über die mangelnde Schärfe und das hohe Rauschen der Digitalbilder bei 100%-Ansicht beschweren...



    Dat Ei

    ZUnächst einmal besten Dank an Alex für den Test. Eine Anemrkung möchte ich noch machen: Alex bemängelt einen Ausrutscher bei der Graubalance. Mit der erwähnten Software SVII läßt sich der WUXi auch optimiert auf die Grauwerte kalibrieren und profilieren. Farbstichiges Grau gehört damit der Vergangenheit an - klar, daß dann die Farbfehler in anderen Bereichen liegen werden. Auf meinem System konnte ich mittels SVII und einem I1 Display 2 keinen Farbfehler größer 1 DeltaE feststellen. Der Durchschnitt lag deutlich unterhalb von 1 DeltaE.



    Dat Ei