Posts by AlWa100

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    Original von quarkmark
    Danke, und der Nec 2170 wäre noch fast in meinem Budget...
    Geht es vielleicht noch ein bisschen preiswerter?
    Gruß,
    M.


    Schau Dich doch bei Ebay um. Ich habe für meinen 2190UXp, neu, 450EURO gezahlt, die 2170 gehen noch deutlich preiswerter weg. 21" ist OUT, deshalb die teilweise wirklich guten Preise. Ich habe jedenfalls drei 21" bei Ebay gekauft und war jedesmal sehr zufrieden.

    Im NEC2190UXp (den ich auch besitze) ist ein S-PVA-Panel von Samsung verbaut. Übrigens: die Endung "p" steht für PVA. Die Endung "i" steht für IPS. So viel ich weiß, hat NEC niemals MVA-Panels verbaut.

    Hallo quarkmarkmark,


    es stimmt natürlich, dass jeder Monitor, der nicht hardwarekalibrierbar ist, nach dem Kalibrieren mehr oder weniger Banding zeigt, es sei denn, die eingestellten Monitorwerte stimmen exaxt mit dem überein, was das Meßgerät mißt. Naja, dann wäre ja auch nur eine Profilierung nötig.
    Geräte ohne Banding, die ich kenne, sind der NEC2170, allerdings nur so lange er nicht kalibriert wird. Dann der NEC2180, hardwarekalibriert, aber nur in 'moderaten' Gammawerten frei von Banding. Der NEC2190 zeigt in allen möglichen, exotischen Einstellungen hardwarekalibriert praktisch kein Banding. Der Eizo 2441 zeigt unkalibriert kein Banding...

    Das ist das Problem mit den NEC. Ich denke, NEC hat den LOW-Bright-Modus als Notlösung eingebaut, in welchem das Gerät aber schon völlig ausßerhalb der Spezifikationen läuft, das Bild also nichts mehr mit den wirklich guten Daten dieses Monitors zu tun hat. Selbst wenn man nur die Helligkeit runter dreht, leidet ja die Bildqualität. Erst ab ca. 160cdm zeigt das Gerät, was in ihm steckt und das ist für viele User einfach schon zu viel, jedenfalls für mich. Das es anders geht, zeigt bspw. der 2180, der selbst bei 100cdm noch ein sehr schönes Bild zeigt, auch wenn der Kontrast da schon etwas in den Keller geht. Aus diesem Grund ist der 2690 jedenfalls für mich eine Fehlkonstruktion. Manchmal frage ich mich, ab die Monitorhersteller vergessen haben, dass die Leute früher an den CRTs noch mit ganz anderen Helligkeitswerten gearbeitet haben.

    Das Kunden die "Bösen" sind, ist eine in Deutschland besonders bei den Händlern sehr weit verbreitete Annahme. Im besten Fall sind die Kunden nur lästig, sofort, nachdem diese eingekauft haben. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber nicht so viele wie eine Hand Finger hat. Und, wie schon genannt, ist Amazon sicher eine der Ausnahmen. Meist ging es auch bei mir glimpflich ab, aber ich reklamiere auch sehr selten. Aber man muss damit leben, dass der freundliche Umgangston, den die Internetpräsenz der Firmen umsäuselt, dann schnell einem sehr unfreundlichen, gebieterischen und mißachtenden Ton weicht. Und natürlich freuen sich die Firmen dann auch über Beiträge wie dem meinen hier, denn Abschreckung können die noch am Besten gebrauchen.

    Hallo DerSteffan,


    Mit dem Spyder habe ich leider keine Erfahrung, möglicherweise ist er aber einfach nicht dem Schwarzwert gewachen.
    Allerdings ist es immer problematisch, Monitore, die nicht hardwarekalibrierbar sind, auf L* zu kalibrieren (es sei denn, das Monitormenü bietet selber diesen Wert an). L* weicht schon sehr stark vom monitoreigenen nativen oder einstellbarem Gammawert ab, so dass die Software schon kräftig eingreifen muss, um den Wert über die Video-Lut hinzubiegen. Dies führt dann zu solchen Kurven. Dann fällt noch auf, dass gerade die dunklen Farbwerte überdurchschnittlich abweichen, obwohl Du "minimal Neutral" eingestellt hast. Zudem ist selbst bei 160cdm ein Schwarzwert von 0,26 relativ hoch: Der Eizo schaffte bei mir etwa 0,16. Ich denke, dies liegt am Spyder. Dennoch wäre es besser, den Monitor auf Gamma 2,2 oder 2,1 einzustellen und ich ihn auf diesen Wert zu kalibrieren.

    1: sehe ich auch so
    2: kommt drauf an, ob das darzustellende Bild usw. diese Farben auch tatsächlich enthält. Die Farben, die bspw. der sRGB-Farbraum enthält, gibt es ja tatsächlich, es werden nur nicht ALLE Farben dargestellt. Ausserhalb colormanegementfähiger Software kommt es zu Farbverfälschungen, wenn der darzustellende Farbraum nicht mit dem des darstellenden Geräts übereinstimmt. So können dann Farben gesättigter aussehen, aber eben falsch.
    3: ja, aber siehe 2.
    4: kommt drauf an, ob der Videplayer (oder die Software im Gerät), colormangementfähig ist. Keine Ahnung, ob das der Fall ist...
    5:Kalibrierung ist dann sinnvoll, wenn man Farbverbindlichkeit haben will oder muss.


    Sorry, ging nur kurz, muss jetzt weg. Bin auch kein Profi.:)

    Ich bräuchte euren Rat. Ich habe vor kurzer Zeit sehr günstig einen neuen 2190UXp erstehen können. Das Display ist pixelfehlerfrei, die Ausleuchtung OK, d.h. nach dem Prad-Bewertungssystem eigentlich sehr gut, da lediglich am linken Rand ein Helligkeitabfall nachzumessen ist, der jedoch noch oberhalb von 10% gegenüber der dunkelsten Stelle im Bild liegt. Könnte jedoch besser sein. Es ist darüberhinaus geräuschlos. Farbdastellung ist sehr gut, alles hervorragend kalibrierbar, streifenfrei selbst in den exotischsten Gammeinstellungen für medizinische Zwecke usw. S-PVA-Panel-typische Macken hat es auch...


    Naja. Es hat allerdings einen Defekt: schalte ich die Colorcomp-Funktion ein, wird das Bild sehr häßlich fleckig mit zwei dicken hellen und einer fetten dunklen Stelle im Bild. Ich habe alles ausprobiert, resettet usw., es läßt sich nicht ändern. Kennt jemand diesen Fehler?


    Der NEC-Service bietet mir nun eine Austauschgerät an oder die Reparatur, ...wie ich es wünsche. Was mache ich jetzt? Austauschen ist immer ein Risiko, man weiß nicht, was man bekommt. Dies sagte mir auch der Service. Reparatur ist auch so eine Sache, das Gerät ist zwei Wochen weg. Ich bin nicht sicher, ob die überhaupt die Colorcomp-Funktion programmieren können und dann doch austauschen? Die Colorcomp-Programmierung wird ja bei der Produktion für jedes Panel individuell vorgenommen. Ich bin etwas ratlos: wie würdet ihr euch verhalten?

    Ich rate Dir zu einem grauen (oder von mir aus silbernen) Rahmen. Der Rest des Monitors ist ja egal. Ich habe (leider) einen der neueren Geräte mit schwarzem Rand und das nervt mich manchmal doch, da das Auge am Rand je nach Farbe einen heftigen Kontrast bewältigen muss. Mir geht das dann auf die Augen. Ich dachte bspw. zuerst, dass mein Monitor ein Ausleuchtungsproblem hat, da das Bild am Rand in manchen Farben einfach wie hell eingerahmt aussah. Erst als ich das Bild mal verkleinerte und einen schwarzen Bildschirmrand drumherum ließ, wurde mir klar, dass diese einfach eine optische Täuschung ist. Aber das hängt sicher auch davon ab, wie empfindlich man ist.

    Ein Display, welches 2004 gut war, wird auch heute noch gut sein. In vielen Fällen hat sich im Wesentlichen etwas in der Reaktionsgeschwindigkeit getan, neue Monitore wurden optimiert, besser mit Videos umzugehen usw. Aber da liegen keine Welten zwischen und das Rad wurde auch nicht neu erfunden. Die Herstellen hatten genug damit zu tun, den Produktionsprozess in den Griff zu bekommen, da war wenig Raum für wirkliche Innovationen. Das schlägt sich nun in erster Linie in den Preisen nieder. Ich habe "alte Schinken" gesehen wie den NEC 2180 oder den EIZO 985, die noch heute in der Bildqualität locker mithalten können, obwohl schon 2003 gebaut. Ebenso hatte mein verflossener Eizo 568 ein gutes PVA-Panel, welches auch nach heuten Maßgaben bis auf die Bildaufbauzeiten ein gutes Gerät ist. Nur bekommt man heute halt mehr Fläche fürs Geld, jedoch nicht immer bessere Bildqualität.

    Das ich auf 4:3 setze, hat für mich ganz pragmatische Gründe. Zudem schaue ich mir eher selten ein Video am PC an und das bischen TV am PC geht auch auf 4:3.
    Aber mir ging es schlicht vorrangig um Bildqualität, Ergonomie und Ausstattung. Und da hinken die Breitbilder doch den 4:3-Geräten meist hinterher. Es geht mir da aber mehr um den Vergleich zwischen 21"er und 24"er. IPS-Panels werden in 24" gar nicht angeboten und alle S-PVA-Panels der 21", die ich gesehen haben, waren denen der 24" überlegen. Natürlich kann ich da nur von meinen Erfahrungen sprechen. Aber die S-PVA Panels der Eizo 2100, NEC 2170, NEC 2190 waren allesamt besser als die entsprechenden 24" von NEC und EIZO: gesehen habe ich allerdings nur den EIZO 2431, 2441 und den NEC 2470. Zudem lassen sich viele neuere 24" nicht mehr in ergonomischen Helligkeitsbereichen betreiben (löbliche Ausnahme EIZO). Und über die IPS-Panel-Geräte will ich erst gar nicht reden, kenne da nur den NEC 2180 und der schlägt von der reinen Bildqualität ganz sicher alles, was der 24"er-Markt zu bieten hat, ist jedoch nur noch gebraucht zu bekommen, ebenso der EIZO 985 usw... Geht man in die etwas höhere Größenklasse, findet man in der Preisklasse unter 1000EURO noch den NEC2690, den ich mir aber persöhnlich ganz sicher nicht antun werde: es ist schon eine Frechheit von NEC, ein dermaßen schlecht konzipiertes Gerät zu verkaufen, meiner Meinung nach. Zudem sind mir 26" einfach auch zu groß und nicht so einfach aufzustellen.
    Ich hatte hier 21" und 24" nebeneinander auf dem Schreibtisch. Die 360Pixel mehr in der Breite sind nett, aber technisch für die Hersteller wohl nicht so einfach in den Griff zu bekommen, wenn man sich die Homogenität der Ausleuchtung und Farbdarstellung ansieht. Naja, wollte sagen, dass daneben der 21" ganz sicher auch optisch nicht altbacken aussieht.
    Insgesamt sieht es so aus, als wären die Hersteller bei den 21" etwas sorgfältiger als jetzt bei den 24" vorgegangen. Jedenfalls warte ich noch auf einen bezahlbaren TOP-24"er, vielleicht kommt da noch etwas.

    So richtig verstehe ich das Ganze nicht. Was hat ein eingebettetes Profil damit zu tun, ob das Bild streifenfrei dargestellt wird? Erst wenn Einstellungen im Grafikikartenreiber vorgenommen wurden, oder der Monitor über die Grafikarten-LUT kalibriert wurde, oder der Monitor grundsätzlich die Auflösung nicht schafft bzw. keine 32Bit im Garfikkartentreiber eingestellt wurden, kommt es zu Streifen. Mein Notebook-Display zeigt leichte Streifen, das am Notebook per DVI angeschlossene Display zeigt keinerlei Streifen. Und dies hat nichts mit einem Profil zu tun, sondern schlicht damit, dass das Display meines Notebooks grundsätzlich in der Auflösung begrenzt ist.
    Erst bei der Farbneutralität kommt doch ein Profil zum tragen. Und da schließt sich der Kreis. Schafft es ein Display nicht, das Bild ohne Farbstich sauber darzustellen, muss es "kalibriert" werden, entweder über den Grafikkartentreiber per Hand oder die Video-LUT. Und dann hat man Streifen, da reichen selbst kleine Korrekturen. Ist der Monitor hardwarekalibrierbar, hat man keine Streifen. Zählt man zu den Gglücklichen, die ein Display haben, welche schon in den Werkseinstellungen ein vernünftiges Bild ohne Farbstich zeigen, wird man in der Regel auch ein streifenfreies Bild haben. Oder sehe ich da etwas falsch?
    Zudem sollte man bei der Kalibrierung/Profilierung ein Matrixprofil und kein Tabellenprofil wählen, da verscheidene Photoshop-Versionen Probleme mit Tabellenprofilen haben und das Ganze verschlimmern können.

    Auch wenn der Thread alt ist, möchte ich doch korrigieren: Der NEC hat die umfangsreichsten Möglichkeiten der Gammaeinstellung, ich wüsste nicht, was da noch fehlen sollte, wesentlich umfangreicher als die Möglichkeiten beim S2100. Das Interpolationsverhalten ist ebenfalls einstellbar, man kann sogar das interpolierte Bild nach belieben zoomen usw, zudem den Rand grau färben (was den Augen gut tut). Darüberhinaus ist er mit einem simplen Trick mit der Spektraview-Profiler-Sotware hardwarekalibrierbar usw... Er ist bis auf den fehlenden USB-Anschluss im Funktionsumfang dem S2100 um Längen überlegen.

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    Hmh, ich würde sagen BCdsiplay4 hält sich ganz exakt an das vorgegebene "Gamma". Wenn dabei ein Knick entsteht, dann eher weil der Monitor an dieser Stelle in Richtung des gewünschten "Gammas" verbogen werden muss. So würde ich mir das jedenfalls erklären...


    Ja, das stimmt so. Viele PVA-Panels mit ihrem guten Schwarzwert haben den Nachteil, dass in dunklen Bereichen recht früh alles im Schwarz absäuft. Die Software versucht das auszugleichen und so kommt der Knick zustande. Wenn jetzt das Meßgerät nicht mit dem Schwarzwert zurechtkommt wegen mangelnder Auflösung in dem Bereich, kommt es zu häßlichen Verfärbungen und heftigen Stufen gerade im dunklen Bereich.