Posts by Doctor Sid

    Meine Enttäuschung ist insbesondere deswegen so groß, weil ich in Vorfeld fast ausschließlich Lobeshymnen über den HP gelesen haben (auch aus vermeintlich seriösen Quellen).


    Es ist mir unverständlich, warum PRAD nach wie vor eine Empfehlung für dieses Gerät ausspricht, obwohl das damals getestete Panel scheinbar nicht viel mit dem aktuellen gemein hat.


    Habe mich daher veranlasst gefühlt, auch im Kaufberatungs-Forum einen Thread zu starten: Finger weg vom HP w2408h!

    Die Farben meines Gerätes sind so offensichtlich falsch, dass ich dafür kein Messgerät brauche. Ganz extrem fällt es bei hellen, gelblichen Grüntönen auf:
    Die Schlange ist auf dem HP grün wie ein Tannenwald.


    Mag durchaus sein, dass inzwischen ein völlig anderes Panel verbaut wird. Allerdings verstehe ich dann nicht, warum ihr basierend auf dem 8 Monate alten Test immer noch stur eine Empfehlung für dieses Gerät aussprecht (und noch dazu ohne eine einzige Alternative!).


    Von wegen "spieletauglich und günstig"... ein iiyama 2403WS ist spieletauglicher und günstiger.

    Habe heute den HP w2408h getestet und bin schwer enttäuscht. Nicht nur von dem Gerät, sondern auch von PRAD. Immerhin hat man den HP mit "sehr gut" bewertet und in der aktuellen Kaufempfehlung ist er mittlerweile überhaupt der einzige "spieletaugliche" 24-Zöller. Irgendwie kommt mir das nicht mehr seriös vor...


    Hier mein Testbericht: w2408h (Prad.de User)


    Wie beschrieben ist u.a. die Farbwiedergabe des Monitors mieserabel. Es gibt sicher ein paar Zocker und Aero-Fetischisten, denen die Zuckerlfarben gefallen, aber von einem PRAD Test hätte ich doch etwas mehr Objektivität erwartet .


    Freue mich auf eure Meinungen!

    Ich denke nein.
    Im Office-Bereich und beim Surfen hast Du zwar oft einfarbige Flächen, wo blickwinkelabhängige Farbveränderungen leicht auffallen, aber als anstrengend würde ich das nicht bezeichnen.


    Was die Textlesbarkeit angeht habe ich bei TN-Geräten schon viele Nieten gesehen, aber die gibt es bei den anderen Technologien sicher auch.

    Die Entscheidung für den iiyama fiel letztendlich nicht schwer und ich bereue sie auch nicht, nachdem ich inzwischen den HP w2408h testen konnte: w2408h (Prad.de User)


    Im Gegenteil, die Stärken des iiyama sind mir noch bewusster geworden. Die Farben hauen einen im ersten Moment nicht vom Hocker, aber sie sind einfach sehr realistisch und gut nuanciert. Ich bin nun bei der RGB-Einstellung 90/91/100 gelandet und auch mit dem Weißwert ganz zufrieden.


    Eine vergleichbar flüssige und schlierenfreie Darstellung von Bewegung habe ich noch bei keinem anderen Panel erlebt.


    Einzige Kehrseite ist wie erwähnt der Blickwinkel. Die Grenze an der die Farben kippen, ist bei diesem Bildschirm deutlicher erkennbar als auf anderen.


    Alles in allem kann ich meine wärmste Empfehlung für dieses Gerät aussprechen, zumal es sich um eines der günstigsten in der 24-Zoll Liga handelt. Und sogar der Stromverbrauch soll ausgesprochen niedrig sein :D

    Habe bereits iiyama E2403WS (=B2403WS) und LG L246WH getestet. Nun zum etwas teureren Konkurrenten von HP, von dem ich mir nach Studium des PRAD Tests viel erwartet habe:


    Die Verpackung tituliert vollmundig "Vivid Color Monitor". Was für ein Schwachsinn... X(


    Das verbaute Innolux Panel hat eine völlig übertriebene und unrealistische Farbwiedergabe und verschluckt dabei jegliche Nuancen. Bei einer Vista-Oberfläche mag das ganz nett aussehen, aber Fotos sind ein Graus. Jegliche Abstufungen von Orange werden Lolipop-Rot dargestellt, saftiges Grasgrün kennt das Panel ebenso wenig. Daran ändern auch die feinen Einstellmöglichkeiten nichts.


    Die Schärfe erinnert selbst bei HDMI-Übertragung stark an eine Röhre. In der nativen Auflösung ist dafür auch keine Einstellung vorhanden. Damit ist das schicke Glare-Panel, welches ja üblicherweise für einen schärferen Bildeindruck sorgt, ad absurdum geführt.


    Bewegte Objekte (zB PixPerAn Fahnentest) ruckeln etwas, wie ich es auch beim LG L246WH beobachtet habe. Ich weiß nicht ob der iiyama hier eine positive oder die anderen beiden eine negative Ausnahme bilden.


    Das Menü sieht edel aus, ist aber bedientechnisch eine Katastrophe. Hier dient nicht ein Knopf zum Aufrufen und ein anderer zum Verlassen des Menüs sondern die Funktionen sind überall anders. Direktzugriff hat man nur auf die Lautstärkeregelung sowie völlig unbrauchbare Presets wie "Movie", "Photo", "Text" usw. Um die Helligkeit zu ändern und das Menü wieder zu verlassen braucht es sagenhafte 7 Tastendrücke.


    Die integrierten Lautsprecher erzeugen auch in abgestecktem Zustand ein leises Brummen, solange man nicht die Lautstärke auf 0 reduziert. Das Geräusch des Inverters erinnert stark an Bratwürste in der Pfanne. Nicht wirklich laut, aber irgendwie beunruhigend. Außerdem soll der Schirm ziemlich viel Strom verbrauchen (nicht selbst gemessen).


    Nun zu den positiven Eindrücken:
    Den Schwarz-Weiß Verlauf schafft der HP ähnlich gut wie der iiyama, also für ein TN-Panel fast perfekt. Die Schlierenbildung ist etwas ausgeprägter, aber auf jeden Fall absolut spieletauglich. An Ausleuchtung und Schwarzwert gibt es nichts zu bemängeln. Der Blickwinkel ist subjektiv etwas besser als beim iiyama, aber die Spiegelungen im Glare-Panel täuschen sicher über kleinere Farbveränderungen hinweg. Design und Ergonomie sind spitze.


    Fazit: Hier zahlt man hauptsächlich für äußere Werte, das Panel ist für den verlangten Preis wirklich schwach!

    Schau nicht auf die Herstellerangaben, die haben mit der Realität nichts zu tun.


    Finde es zwar unverständlich, dass bei Monitoren dieser Größe am Digitaleingang gespart wird, aber mit einem guten Kabel ist der Unterschied wahrscheinlich schwer zu erkennen.

    Gleich vorweg: Das Gerät ist bis auf Höhenverstellbarkeit und Pivot-Funktion identisch zum B2403WS.


    Die herausragendsten Stärken des iiyama sind Farbverläufe und Bewegung. Objekte bewegen sich absolut flüssig (keine Selbstverständlichkeit wie ich bei LG erlebt habe) und mit richtig eingestelltem Overdrive (Stufe 2) beinahe schlierenfrei. Unverständlicherweise ist Overdrive jedoch nur im Interpolationsmodus "Full" aktivierbar. Auch Text ist ausgezeichnet lesbar.


    Das einzige was mich an dem Schirm wirklich massiv nervt ist die ausgeprägte Blickwinkelabhängigkeit. Selbst aus 1m Entfernung sind noch in jeder Ecke Farbtonabweichungen erkennbar. Dadurch wirkt auch homogenes weiß immer etwas schmutzig. Die maximale Helligkeit ist nicht gerade berauschend. Zum Arbeiten absolut ausreichend aber für Fotos oder Videos könnte man sich bei starkem Lichteinfall schon etwas mehr wünschen. Mit Kontrast 70 und manueller Farbabstimmung (R/G/B) 98/100/100 konnte ich in Sachen Farbdarstellung, Schwarzwert und Durchzeichnung keine gravierenden Vor- oder Nachteile gegenüber einem LG L246WH feststellen.


    Hier das LG Review: L246WH


    Mein Gerät ist geräuschlos und hat keinen einzigen Pixelfehler, also wahrscheinlich werde ich es behalten.

    Auf den ersten Blick zeigt der L246WH ein verführerisch scharfes, kontrastreiches und farbenprächtiges Bild. Beim genaueren Testen offenbart das Gerät jedoch gleich drei K.O.-Kriterien:


    1) Lesbarkeit
    Das Signal wird künstlich geschärft. Bei Fotos mag das toll aussehen, aber es beeinträchtigt die Lesbarkeit der Schrift. Schwarzer Text auf grauem Hintergrund hat zB eine deutlich sichtbare helle Umrandung.


    2) Farbverläufe
    Sofern man bei diesem Panel überhaupt von Verläufen sprechen kann, sind diese selbst für das anspruchslose Auge eine Zumutung. Massive Balkenbildung im dunklen bis mittleren Bereich, ganz extrem bei schwarz => weiß. Komischerweise fällt dieses Manko aber bei Fotos nicht auf.


    3) Bewegung
    Habe hier mit PixPerAn im direkten Vergleich zum iiyama E2403WS getestet. Fazit: Der LG kann keine flüssige Bewegung darstellen. Die Flaggen im Flaggentest ruckeln von einer Position zu nächsten, was einen sehr unruhigen Bildeindruck erzeugt. Zusätzlich sind die Schlieren deutlich ausgeprägter und länger.


    Was sonst noch aufgefallen ist:


    + guter Blickwinkel
    + gleichmäßige, neutrale Weißdarstellung
    + kein Pixelfehler
    + extrem großer Regelbereich für die Helligkeit
    + kräftige Farben mit angenehmer Werkseinstellung
    + bei dunklem Bildinhalt wird automatisch das Backlight reduziert und so der Schwarzwert verbessert, aber das kann auch sehr nerven
    + Ein Brummen ist direkt über den Lüftungsschlitzen wahrnehmbar, aber nicht in Arbeitsposition
    + super Ausstattung und edle Optik in seiner Preisklasse


    - Das OSD ist fummelig und die Tasten an der Unterseite schwer zu treffen
    - Die niedrigste Position der Höhenverstellung ist für meinen Arbeitsplatz bereits zu hoch
    - Das Panel war trotz ungeöffneter OVP mit Staub und Fingerabdrücken beschmutzt.


    Im Sachen Bildqualität ist der iiyama E2403WS bzw. B2403WS der klare Sieger. Alle genannten Kritikpunkte macht dieser besser. Farbdarstellung und Durchzeichnung sind mehr oder weniger identisch, auch wenn die Abstimmung beim iiyama etwas knifflig war. Nur beim Blickwinkel und der Weißdarstellung hat LG die Nase vorn.

    Schau mal hier:


    Ich vermute eher, dass es ein länderspezifischer Bezeichnungsunterschied oder so ist, also nicht relevant.


    Konnte beim L246WH auch ein Brummen feststellen, allerdings nur ganz knapp über den Lüftungsschlitzen. Also aus Arbeitsdistanz überhaupt nicht wahrnehmbar.

    Will dich nicht enttäsuchen, aber ich glaube die haben beim Yuraku auf ein TN-Panel gewechselt. Schau mal nach den Daten bei Geizhals, die haben sich anscheinend schon auf Grund gehäufter Nachfragen beim Hersteller erkundigt. Anders wäre der Preis auch gar nicht erklärbar...

    a) PVA Panels sind fast immer mit einem Input-Lag behaftet, kann Dir jetzt keine Ausnahme nennen
    b) 24 bzw. 26" sind meiner Meinung nach bei schnellen Shootern kein Vorteil, weil es schwerer fällt das ganze Bild zu überblicken. Mal vorausgesetzt dass Du in der nativen Auflösung überhaupt die notwendigen Frameraten ohne Einbrüche erreichst.