Posts by remote

    Bestenfalls hast Du Recht und NEC regelt das mit FW Updates. Normalerweise würde ich auch erstmal vermuten, dass es sich halt um die üblichen Ausreisser handelt die sich naturgemäß eher in Threads zu Problemen äussern als diejenigen, die keine Probleme haben. Da dort aber mehr als ein Nutzer die gleichen Probleme mit Austauschgeräten beobachtet hat, bin ich skeptisch.


    Da ich auf ein ordentliches KVM nicht verzichten mag und die Alternativen von DELL/BenQ wohl recht starke Serienstreuung haben, werde ich vielleicht 1-2 Monate abwarten und schauen ob sich die Probleme beim NEC auflösen.


    Eizo hätte mich mit dem EV3285 eigentlich an der Angel gehabt, aber warum sie, obwohl sie explizit damit werben, dass man neben dem Laptop einen Dektop-PC anschliessen und den Video-Input leicht toggeln kann, dann auf einen zweiten USB Upstream verzichten, geht mir nicht in den Kopf. ¯\_(ツ)_/¯

    Der letzte Kommentar im Thread bezieht sich auf die aktuelle FW / SVII Version und ist gerade mal 4 Wochen alt. Auf welcher Grundlage bügelst Du die Erfahrungen der User in dem anderen Forum so ab? Hast Du mal einen PA271Q eingemessen?

    Nimm den 271Q


    Vielen Dank für deine Antwort. Leider hilft so ein Kommentar nicht wirklich bei der Entscheidung.
    Hast Du selbst Erfahrung mit dem 271Q? Ab welcher Helligkeit ist das PWM-Flimmern wahrnehmbar? Funktioniert der USB/Video Input Switch auch zwischen USB Typ B und USB C Upstream?
    Was rechtfertigt den 25% Preisaufschlag zum BenQ? ... 4-5 Jahre Nutzungsdauer wird der wohl auch schaffen.


    Abgesehen davon kann man auch bei NEC eine Garantieverlängerung um 2 Jahre auf insgesamt 5 Jahre kaufen.

    Danke, gut zu wissen - das würde ich im Falle eines NEC dann definitiv in Anspruch nehmen :)

    Hallo zusammen,


    Ich nutze jetzt schon eine ganze Weile Monitore der NEC PA Serie und bin mit den Geräten, wenn sie nicht kaputt sind, sehr zufrieden.

    Wenn, denn ...


    NEC PA271W, defekt nach 4 Jahren (*2010–2014)

    NEC PA272W, defekt nach 5 Jahren (*2014–2019)


    Beim 271 war es die PSU, und beim 272 vermutlich auch, jedenfalls hat sich das Gerät mit einem lauten Knall und Funkenschlag verabschiedet (und auf dem Weg nach draussen noch die Sicherung mitgenommen).

    Nun bin ich mir nicht sicher, ob NEC schon ganz gut weiß, weshalb sie nicht wie Eizo 5 Jahre Garantie anbieten oder ob ich einfach nur Pech habe oder es an der Nutzung liegt. Wie auch immer, Ersatz muss her. ¯\_(ツ)_/¯


    Mit 27” @ 2560x1440 komme ich gut zurecht. 32” UHD sind aber auch eine Option (bin ich vom EV3237 gewohnt).

    Eine Eigenschaft am NEC die ich sehr schätze, sind die 2x USB Upstream, die es sehr komfortabel machen per Knopfdruck Bildschirm und sämtliche Peripheriegeräte zwischen 2 Computern zu hin- und her zu schalten. Zur Not würde ich zwei Knöpfe drücken und einen externen USB Switch verwenden, aber da habe ich bisher nur Schrott gefunden.

    Preis bis ca. 1.500 EUR. Die gerne empfohlenen CG319X und PA311D sind also keine Option.


    Kandidaten:


    NEC PA271Q, ca. 1000 EUR

    Testbericht, Datenblatt

    integrierter KVM Switch

    Softproof-tauglich

    Haltbarkeit (subjektive Erfahrungswerte ;) )

    NEC untypische Probleme bei der HWK


    BenQ SW270C, ca. 800 EUR

    Testbericht, Datenblatt

    2x USB Upstream (1x USB C, 1x USB Typ B)

    Preis


    Hier stellt sich für mich die Frage wie beim BenQ die USB Upstreams verwaltet werden, kann man einfach zwischen USB-C (Video + USB Upstream) und DP/USB-B hin- und her wechseln? Falls ja, wäre das für mein Setup mit Mac Pro (USB 3) und MBP (USB C) ziemlich ideal.

    Für den NEC spricht die robustere Hardwarekalibrierung, dagegen der Preis und die Ausfallhistorie.



    DELL UP3017, ca. 1050 EUR

    Testbericht, Datenblatt

    integrierter KVM Switch

    16:10 Aspect Ratio

    Serienstreuung / Qualitätskontrolle


    ——


    Eizo FlexScan EV3285-BK, ca. 1150 EUR

    Testbericht, Datenblatt

    4K/UHD

    5 Jahre Garantie

    nur 1x USB Up (typ C, hilft am Mac Pro wenig)

    kleiner Farbraum / fehlende Hardwarekalibration

    kein Pivot


    ASUS PA329Q, ca. 930 EUR

    Testbericht, Datenblatt

    4K/UHD

    großer Farbraum

    nur 1x USB Up


    BenQ SW320, ca. nicht mehr Lieferbar

    Testbericht, Datenblatt

    ... scheint auf den ersten Blick vergleichbar mit ASUS PA329Q.

    Nachfolger SW321C angekündigt, aber ebenfalls (noch) nicht erhältlich.




    Zwischenbilanz:


    1. BenQ SW270C

    2. Eizo EV-3285BK + externes KVM-Gebastel

    3. NEC PA271Q


    Tendenz geht zum BenQ SW270C, da mir 27” meistens reichen und dieser sowohl USB-C upstream fürs 2018er MBP als auch USB Typ B upstream für den Mac Pro unterm Tisch mitbringt. Beim NEC PA271Q schreckt mich vor allem die Sorge vor Bildflimmern (PWM) ab.



    Dass der Eizo in Punkto Farbraum/Hardware-Kallibrierung rausfällt ist klar. Ist für meinen Einsatzzweck aber kein KO-Kriterium.


    Zu guter Letzt stellt sich noch die Frage was mit dem PA272W passiert. Lohnt es sich diesen zur Reperatur einzuschicken oder ist die Wahrscheinlichkeit zu groß, dass beim Abrauchen der PSU(?) auch die restliche Elektronik gegrillt wurde?

    Hallo,
    ob der NEC ebenfalls diesen Effekt durch die entspiegelte Oberfläche hat, bzw. stärker oder schwächer entspiegelt ist als der Dell, also ob der Effekt stärker oder schwächer zu sehen ist!


    Den Vergleich zum Dell kann ich nicht ziehen, aber als ich den NEC in Betrieb genommen habe, ist mir dieser "Glitzereffekt" sehr deutlich aufgefallen (Im Vergleich zu den LED Displays vor denen ich sonst sitze). Homogene Farbflächen (insbesondere helle Töne) weisen eine klar zu erkennende Struktur auf... so als hätte jemand ne Ladung feinen Sprühkleber drauf verteilt.


    Klingt jetzt aber vielleicht dramatischer als es ist – nach kurzer Eingewöhnung stört es mich nicht. Ich bin mit dem NEC hochzufrieden.


    Da keine Korrekturen in SV II verwendet werden und das DTP94 auch noch recht weit vom Normbetrachter entfernt ist: Leider ja (siehe auch Test zum PA271W). Mit dem EyeOne Pro würde es gehen. Ansonsten ist die Kalibrierung mit iColor Display (enthalten im Silver Haze Bundle) keine allzu große Sünde. Der NEC ist so neutral und die OSD Optionen so umfangreich, dass das damit fast schon eine Hardwarekalibrierung wäre. iColor Display bringt geeignete Korrekturen mit.


    Gruß


    Denis


    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist es aufgrund der vorhandenen "generischen widegamut korrektur" sinnvoller auch für die NECs iColor zu nutzen und nicht Spectraview II.
    Danke für den Hinweis.


    Trotzdem fehlt hier noch einiges an Sicherheit und Erfahrung zum Thema Farbmanagement. Gibt es da eine gute Lektüre (muss weder digital noch kostenlos sein) die den Einstieg erleichtert, d.h. die sich auf die praktische Anwendung und weniger auf den theoretischen Hintergrund konzentriert?


    Außerhalb von SV II sollte es sich wie ein normales EyeOne Display2 verhalten. Für Bildschirme mit CCFL-Backlight ohne erweiterten Farbraum sind damit brauchbare Ergebnisse zu erwarten. Bei der aktuellen Monitorlandschaft wäre aber das Silver Haze Pro Bundle tatsächlich sehr zu empfehlen. Das DTP94 hat gleichzeitig den Vorteil deutlich alterungsstabiler zu sein.


    Den 3 CCFL Displays stehen 6 LED Displays gegenüber, mit denen das i1 D2 wohl Probleme hat.
    Also wird es wohl das DTP94... ich hoffe das Zusammenspiel mit Spectraview ist nicht all zu ungenau.



    Quote


    Man könnte überlegen, für den gesamten Workflow das EyeOne Pro einzusetzen (allerdings würde ich für die Bildschirmkalibrierung/ profilierung eine andere Software, z.B. eben iColor Display, nutzen). In der XTreme Version sind die notwendigen Softwarebestandteile alle freigeschaltet. Das wäre schonmal eine sehr brauchbare Lösung. Wenn man es "ganz richtig" machen will, müßte man noch über eine RIP-Lösung zur Ansteuerung nachdenken. Damit kann man den Drucker u.a. auch linearisieren und DeviceLink Profile einsetzen. Da hängt es aber vom Einsatzgebiet/ Anspruch ab und wird schnell unangenehm teuer - vom Know-How in Hinblick auf die korrekte Bedienung mal ganz abgesehen.



    soviel geld wollte ich dann doch nicht in die hand nehmen. da feindaten & proofs ohnehin extern in der litho betreut werden, muss es nicht 200% sein... wäre halt schön wenn auch die layout drucke halbwegs der anzeige am monitor entsprechen würden ;)



    Vielen Dank für das Feedback zu später Stunde!

    Da unsere Bürohardware bald Zuwachs durch PA271W Monitore bekommt, möchte ich die Gelegenheit nutzen um ein mindestmaß an Farbkontrolle einzuführen.


    Kalibriert/mit Profil versehen werden sollen:


    NEC PA271W
    Wacom Cintiq 21UX
    MBP Displays (glossy & matte)
    ACD 24" LED Displays
    OKI C9600 (Farblaserdrucker)
    Epson 2100 (Tinte)


    Soweit ich mich richtig eingelesen habe, lassen sich die NECs nur mit dem hauseigenen Colorimeter + Spectraview II Software optimal kalibrieren. Nun ist dieses aber nicht für die übrigen Monitore zu gebrauchen. Ich habe gelesen, dass man mit dem Silver Haze Bundle annähernd gute Ergebnisse erzielen kann... und dieses wäre dann auch für die restliche Bürolandschaft zu gebrauchen.


    Drucker benötigen ohnehin ein separates Gerät. Lohnt sich da überhaupt eine Anschaffung oder ist es ausreichend dafür einen Dienstleister in Anspruch zu nehmen.


    Könnt ihr mir für den geschilderten Anwendungsfall ein Gerät empfehlen?