Posts by Harvey

    Nabbent,


    mir ist grade meine gut 20 jahre alte Röhre abgeraucht. Ich schätze mal, ein Arzt lohnt nicht mehr und ich lasse sie in Frieden ruhen.
    Ergo brauche ich was neues.


    Da ein wenig klamm (aber nicht verarmt) bin möchte ich etwas, daß
    - einen integrierten DVB-S2 Tuner hat (zwecks Vereinfachung der Bedienerfreundlichkeit; sonst kriegt meine Frau die Kriese)
    - das Signal meines treuen SD-Festplattenrekorders via Scart möglicht gut wiedergibt (ich gendenke die nächste Zeit nicht, den TF-5500 mit 2 Tunern durch die extravagant teure HD- Edition zu ersetzten).
    - langlebig ist (ich kaufe ungerne 2 mal)
    - Schaublöcher hinten dran hat (Schrank zu klein - ich muß eine Türe lahm legen - heißt glaube ich VESA)
    - nicht höher als 61cm ohne Fuß ist.


    Das läuft wohl auf ehr auf 37" als 40" hinaus (?).


    Innerhalb meiner sehr kurzen Einarbeitungsphase sind mir auf ehr zweifelhaften Testseiten der Samsung LE37C579 gutes (P/L) und der Panasonic TX-L37GW20 (gutes Bild?) aufgefallen.


    Bevor ich morgen Abend irgend welchen Müll kaufe baue ich auf eure geschätze Meinung.


    Lieben Dank
    Harvey

    Sagen sie das nicht. Ich habe mir den HP unbedingt anschauen wollen, was mir bei einem Händler vor Ort gelungen ist. Dabei habe ich das "Glück" gehabt, daß nur noch das begutachtete Ausstellungstück vorhanden war. Mit keinem Pixelfehler und absoluter Geräuschlosigkeit waren mir die 75h Betriebszeit egal.

    ... Am Ende nutze ich ihn also für Officeanwendungen, Spielen und ab und an dann doch mal für die ein oder andere Bildbearbeitung (die aber eher Hobbycharakter hat).
    ...
    Und da tendiere ich derzeit zu dem HPZR24W....


    Zumindest für Office & hobbymäßige Bildbearbeitung empfinde ich den HP für ausreichend. Bei Spielen kann ich nicht leider mitreden - zumindest angetestet schliert da aber nichts.

    Wos'n der Edit-Burron geblieben?


    Nur zur Sicherheit für alle anderen, die hier eventuell mitlesen.


    Der Sichtvergleich zwischem Monitor und dem Druck hat selbstverständlich mit eingeschaltetem Softproof stattgefuden. Und das auch nur aus dem Gedächtnis heraus, weil ich das Ergebnis bei Tageslicht kenne. Ich hätte nie gedacht, daß die Beleuchtung eine dermaßen wichtige Rolle spielt, aber es ist so.


    Wem das jetzt übergaupt nix sagt sollte damit rechnen, daß die Fotos blasser werden. Das betrifft insbesondere lecker saftiges Monitorgrün. Korrigiert es dennoch nicht!
    Wundert euch nicht, wenn in der dunklen Jahreszeit die Fotos im direkten Vergleich gelber aussehen als auf dem Monitor. Das liegt an der Funzel unter eurer Decke.

    Ich habe zwar von Jura so viel Ahnung wie eine Kuh von Sonntag, aber eines sagt mir meine Glaskugel voraus: Wenn Du dich anstrengen mußt um dieses Haar in der Suppe zu finden könntest Du schlechte Karten haben.


    Zwischen den Zeilen gelesen hast Du das Gerät online erworben. Dann hast Du theoretisch das Recht, das Gerät iinnerhalb von 14 Tagen ohne Begründung zurückzusenden. Die Praxis ist oftmals frustrierend - also AGB lesen.

    Nabbent.


    ich habe mich für pro Geldbeutel entschieden und mir doch den zr24w zugeschlagen.


    Ernsthaften Fotografen kann ich zumindest mein Exemplar auf keinen Fall empfehlen (was auch klar war).
    - Die Homogenität ist diplomatisch geschrieben sehr bescheiden. Meiner ist bei weißer Bildfläche oben sichtbar heller als unten (bitte noch nicht überbewerten, daß könnte auch an einer antiken Onboardgrafik und/oder einem antiken VGA- Kabel liegen ?)
    - Der sogenannte "Glanz-Effekt" ist schlimmer ausgeprägt als ich mir in den kühnsten Träumen vorstellen konnte.
    - Der Banding- Test aus dem Programm von Eizo ist der reinste Horror
    - Den Schwarzwert konnte selbst mein museumsreifer TN (Samsung 171s) deutlich besser.
    - Die Sonnenbrille fehlte im Karton.


    Bleiben darf er dennoch, weil
    - Ich ihn - verglichen mit den Drucken - im Privatsektor für ausreichend farbverbindlich halte. Der gleichen Meinung scheint auch mein Spyder zu sein (ich besitze die antike Version 1 und nicht 2 wie ürsprünglich gedacht). Das dazugehörige Programm schmeißt zwar keinen UGRA- Test heraus, aber allzu stark wird die Grafikkarten-LUT nicht verbogen sein, da mir in der Bootphase das "Umschalten" auf andere Farben fehlt.
    - Außerdem wird das Banding nicht noch schlechter. In realen Fotos bemerke ich es nicht einmal.
    - Ich bin glaube ich heilfroh, daß die Farben während des Arbeitens abseits der Fotobearbeitung nicht noch bunter sind.
    - Ich muß mein Ohr regelrecht auf den Rahmen pressen, um ein leises Brummen wahrzunehmen.


    Mit dem Wissen um die unbefriedigende Homogenität werde ich Farbarbeiten in einem Sichtfeld von sagen wird DIN-A4 Quer durchführen. Das sollte locker ausreichen, um seinen Verwandten den letzten Urlaub farbstichfrei nahebringen zu können.


    Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich bei allen recht herzlich zu bedanken.
    - An die Ratgeber. Der Eizo 2333 wäre qualitativ vielleicht die bessere Wahl gewesen, aber nun erfeue ich mich daran, daß ich DIN-A3 in Originalgröße layouten kann. Für die 500€ zum PA241 fahre ich lieber in den Urlaub und mache Bilder.
    - An die Redaktion und die Tester im allgemeinen. Ich glaube, ich habe für 10€ alle Tests aller verfügbaren Geräte ohne TN- Panel gelesen.


    Möglicherweise habe ich noch einen Verbesserungsvorschlag. Ich habe eigentlich jeden als "Gut" bewerteten Monitor aufgerufen und damit natürlich haufenweise TN Seite 1 erwischt. Das wäre mir nicht passiert, wenn in der Übersicht ( ) neben der Größe auch der Paneltyp mit aufgeführt wäre.


    Ich klinke mich für die nächsten Jahre aus und wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Bleibt gesund, haltet die Ohren steif und danke nochmal
    Harvey

    Nabbent,


    ich kann Dir nicht mit einer konkreten Empfehlung helfen, da ich selbst noch auf der Suche nach dem idealen Monitor für den Hobbyfotografen bin.
    Der Eizo 2333 scheint den Tests nach der ideale sRGB- Monitor zu sein (liest sich fast so, als könne man sRGB ehr kaputt kalibrieren). Nachteile (für mich persönlich): Das Format ist 16:9 und wenn man aus welchen Gründen auch immer man nach AdobeRGB entwickeln möchte reicht der Gamut nicht aus. Positiv ist aber, daß man auch in ungemanagten Umgebungen (z.B. Internet, Spiele) keine knallbunten Farben vorgesetzt bekommt.
    So langsam sehe ich das so: Ich selbst wollte eigentlich nur ca. 500 Ocken hergeben, werde mir aber wahrscheinlich doch den Nec PA241 zuschlagen. Der hat den Testberichten nach einen traumhaften sRGB- Emulationsmodus, den ich für Internet und Office zu nutzen gedenke. Mit dem nativen Farbraum kann dann z.B. Photoshop umgehen. Das ist dann von Vorteil, wenn man die Bilder selber druckt und der Drucker samt Papier (und die Kamera!) mehr als sRGB kann. Brauche ich selbst im Moment nicht, aber ich möchte nicht in 2 Jahren wieder in einen neuen TFT inversteiren müssen.
    Wie bereits geschrieben - daß sind meine Gedankengänge. Immerhin ist der NEC doppelt so teuer wie der Eizo. Warte lieber auf Antworten von denjenigen, die was davon verstehen.


    Gruß, Harvey


    Edit: mein Thread dazu: HP ZR24w vs NEC PA241W - was braucht der Hobbyfotograf?

    Nene - hast nix falsch gemacht. Ich habe auch schon die Feststellung gemacht, daß es hier ehr schweigsam zugeht. :D


    Der EV2333WH-BK muß dem Testbericht nach ein wahrer sRGB- Spezialist sein. Ist halt die Frage, ob Du mit diesem Farbraum auskommst..

    Hallo.
    unterliegt die Helligkeitsverteilung eurer Erfahrung nach einer starken Serienstreuung (Montagsgerät?), oder kann man einigermaßen sicher sein, daß die bei allen Geräten unbefriedigend sein wird?
    Danke.

    An den Monitor wird ohne spezielle Grafikkarte 8 Bit pro Kanal durchgereicht, und an das Ausgabegerät an mit an Sicherheit grenzender Wahrschenlichkeit auch nicht mehr. Das mach 256 Stufen pro Kanal.
    Wenn man jetzt z.B. ein Kamerabild mit 8 Bit auf den halben Tonwertumfang bringen möchte hat man nur noch 128 Stufen übrig.
    Wenn man dagegen im RAW-Konverter 14 Bit hat (oder gar 16 Bit in PS), hat man nach der Bearbeitung sehr viel mehr Stufen übrig. Wandelt man so ein Bild im letzten Schritt vor dem Druck auf 8 Bit um, lassen sich diese duch Wegrunden der nun überschüssigen Bits voll ausnutzen.
    Und auch während der Bearbeitung bleiben die 8 Bit Richtung Monitor erhalten.
    Soweit die Theorie; ich hoffe, ich konnte zur Verwirrung beitragen. ;)
    Gruß, Harvey