Posts by OceanBlue

    Hallo,


    interessant wäre noch zu wissen, um wieviel günstiger der Benq war, also wieviel Spielraum Du zu einem Neugerät hast.
    Die Monitorfüße von Benq in dieser Klasse sind wirklich gut, da bekommst Du nix gleichwertiges für ein paar Euro bei Ebay.


    Ich würde folgendes machen:
    Email an Benq Support mit der Anfrage, Dir dieses Teil zu schicken. Fragen kostet nix und manchmal sind die kulanter als man glauben mag.
    Beim Verkäufer fragen wegen Preisnachlaß, denn es handelt sich hierbei nicht um irgendein kleines Teil, sondern gehört zur Funktion des Monitors.
    Der Ebay Händler mit dem orig. Standfuß bietet Preisvorschlag an (wenn ich die richtige Anzeige vor Augen habe), also auch mal das versuchen.


    Wenn das alles finanziell nicht im Verhältnis steht, dann würde ich den Monitor zurück zum Händler schicken.


    Grüße
    Marcus

    Hm, also sofern die Pixel geometrisch alle gleich sind und das Panel einfach nur gebogen ist sehe ich, insbesondere wenn man nah an einem großen Computerbildschirm sitzt, nur Vorteile. Mein Wissen reicht dazu bestimmt nicht aus, ebensowenig Erfahrungen, aber ich würde behaupten, dass diese geringe Biegung einfach nur die Augen entlastet.
    Ich habe eben mal grob nachgemessen.
    Ich sitze mit 70cm Abstand vor einem Benq BL3200. Der Unterschied Abstand Kopf zu Mitte und Kopf zum Rand macht über 10cm aus.
    Und in der Tat kommen mir die Ecken weiter weg vor, auch wenn ich das nicht als störend empfinde oder "müde" Augen bekomme.
    Gemäß einem Schaubild wurde in einer Hi-Fi Zeitschrift gezeigt, dass das Bild bei curved subjektiv sogar größer wirkt.


    Auf der anderen Seite entspricht es doch den tgl. Sehgewohnheiten, dass eben nicht alles kreisrund herum um einen ist und man fokussieren muss oder?


    Röhrenmonitore / -TVs hatten ja auch eine Krümmung, halt "konvex" und selbst die Flachbildröhren waren nur "außen" flach, hatten aber innen in der Röhre ebenfalls eine Krümmung.


    Viel spannender ist für mich die Frage, ob curved Displays irgendwann mal eine Alternative zu Surround Displays sein werden.
    Nach wie vor halten mich die zwei Balken aufgrund der Monitor Bezel von so was ab. Wobei das bei 16:9 und ab einer bestimmten Größe immer weniger ins Gewicht fallen dürfte, da nicht mehr direkt im Blickfeld.


    Aber so lange ein curved Monitor eben nur ein 2D Bild etwas biegt, damit einfach nur der Abstand zu den Augen immer gleich ist und nicht diesen "drumherum" Effekt bietet (oder teilweise) wie eine Surround Lösung, bei der ich auf den seitlichen Monitoren z.B. schon Teile der Armaturen, Cockpit, Scheiben, etc. sehe, wäre das für mich halt auch einfach nur eine Sache des Komforts. Was die Sache an sich natürlich nicht schlecht macht.


    Grüße
    Marcus

    Hallo,


    das mit der Abbildungstreue ist ein interessanter Ansatz, über den ich noch garnicht so nachgedacht habe.
    Curved fällt für mich z.B. bei TVs flach, da ich da keinen Vorteil sehe. Ich sitze nicht immer mittig vor dem TV, auch mal zu zweit oder zu tritt und der Abstand ist einfach zu groß, bzw. die Bildiagonale "zu klein".
    Technisch interessant und ein Blickfang ist es allemal.


    Absolut interessant wird es für mich bei Computermonitoren als Alternative zu Multidisplay Lösungen.
    16:9, 40", 4K Auflösung, MVA Panel plus curved und ich bin dabei :thumbup: Und darauf dann ED oder SC mit einer Graka, die das gescheit befeuern kann :rolleyes:
    Aber auch nur, wenn durch die neue Bauweise keine Einschränkungen bei der Bildqualität hingenommen werden müssen, wie z.B. schlechtere Ausleuchtung, Backlight Bleeding, etc.


    Grüße
    Marcus

    Kein Ahnung, ob die Boards gleich sind. Nur vom gleichen Aussehen darauf zu schließen will nix heißen.
    Wäre aber lustig, wenn der einzige Unterschied nur der Anschluß ist und sonst absolut identisch.


    Mit Elkos messen meinte ich jeweils an den eingebauten Elkos den Widerstand messen - bei beiden Platinen und sehen, ob es Unterschiede von Platine zu Platine gibt (3 oder 4 stelliger Ohm bereich). Das ist aber nur so ne Idee.


    Die Elkos selbst würde ich icht weiter testen (außer auf Kurzschluß). Der Aufwand lohnt einfach nicht, im Zweifelsfall neu bestellen.
    Ich selbst habe es auch noch nie gemacht.
    Bzgl. Widerstand: Man muss wohl erstmal den Elko entladen, dann den Widerstand messen (3 oder 4 stelliger Ohm Bereich). Zuerst steigt der Widerstand etwas an und geht dann auf unendlich hoch (kein Durchgang).

    Es gibt ja zu Hauf Anleitungen und Videos, wei bei Signal Boards (ich kenne das überwiegend von AVRs mit überhitzten HDMI Boards) die Elkos getauscht werden und das funktioniert (soweit) immer.


    Wenn also das Board vorher noch (mit Fehler) funktionierte und nach dem Wechsel tut sich überhaupt nix mehr, ist das komisch.
    Minimum wäre, dass der Fehler bestehen bleibt. Alle Kabel auch richtig wieder montiert, insbesondere diese dünne Flachbandkabel an der li. Seite?


    Vielleicht macht es Sinn, an den Elkos den Widerstand zu messen (wenn die Platinen ausgebaut sind), um so vielleicht ganz grob einen Hinweis zu bekommen, wo der Hund begraben liegt?

    Hm, das ist aus der Ferne schlecht zu beurteilen. Entweder hast Du die falschen Elkos verbaut oder falsche Polung oder nicht sauber gelötet.
    Hast Du wirklich durch exakt gleiche Elkos ersetzt? Und die Polung stimmt zu 100%? Vielleicht kannst Du mal Bilder hochladen.


    So ohne weiteres testen kann man Elkos nicht und auch nur im ausgebauten Zustand. Hast Du ein Multimeter mit Kapazitätsmessung?
    Zumindest sollte bei einer Widerstandsmessung kein Durchgang bestehen.


    In aller Regel lohnt der Aufwand aber nicht, sondern man wechselt einfach alle Elkos auf Verdacht.


    Grüße
    Marcus

    Also das mit der Entlötlitze ist etwas Übungssache. Wenn zu wenig Lötzinn drauf ist, dann gebe ich noch etwas frisches Lot zusätzlich drauf.
    In Aller Regel funktioniert es so, dass man die Entlötzlitze auf oder direkt an das Lot hält und dann mit dem Lötkolben beides erhitzt.
    Die Entlötlitze saugt das Lot dann auf. Die Spitze des Lötkolben sollte dabei einen möglichst großflächigen Kontakt haben.


    Wenn das überhaupt nicht geht, dann stecke die Elkos mit ihren Beinchen soweit es geht in die Löcher auf der Platine, halte sie angedrückt und löte dann von der anderen Seite. Sobald das Lot flüssig ist, die Elkos dann immer nachschieben, bis sie komplett auf der Platine aufsitzen. Da man kaum beide Kontakte auf diese Weise gleichzeitig heiß bekommt, am besten immer abwechelnd links und rechts.
    Also andrücken, eine Seite erhitzen, Beinchen nachschieben, andere Seite erhitzen, nachschieben, usw.

    Hast Du den LUX Lötkolben mal nur mit Lötzinn testen können? Sieht fast so aus, als sei er defekt. Entweder Lötspitze verschlissen oder das Teil liefert einfach nicht mehr genug Leistung.


    Und an der Spitze 3 bis 4mm - das ist für Elektronik eigentlich schon relativ, bzw. zu groß.


    Was ist mit dem 60W Lötkolben - geht der?


    Andernfalls halt 20 oder 30€ in die Hand nehmen und einen Lötkolben von Ersa kaufen.

    Hm, das ist seltsam. Ich benutze oft einen Ersa Lötkolben mit 15W und eine Lötstation nur im Ausnahmefall.
    Der Ersa mit seinen 15W hat erst bei dickeren (und längeren) Kabeln Probleme.
    Ich kann man nicht erinnern, damit auch nur einmal ein elektronisches Bauteil nicht löten zu können. Und Schutzlack ist da auch keine Hürde, der hat ja die Eigenschaft "durchlötbar" zu sein.


    Das sollte dann mit 30W und 400C° ein Klacks sein.


    Kannst Du den Lötkolben wo anders testen, bzw. lötet er überhaupt gescheit und versagt nur an dieser Platine?
    Ist die Lötspitze ok und sitzt sie einwandfrei auf dem Kolben?


    Vielleicht hat die Lötspitze auch einen extrem schlechten Kontakt zur Lötstelle der Elkos. Da kann es helfen mit Lötspitze und eigenem Lötzinn drann zu gehen (hattest Du ja auch geschrieben), um einen besseren Kontakt zu bekommen.

    Für Elektronik nimmt man Lötzin vom Typ Sn60PbAg. Bleifrei ist nur im industriellen Bereich Vorschrift.
    Also z.B. sowas hier


    Der ist dann in aller Regel nach DIN und für Elektronik gedacht.


    Das mit den unterschiedlichen Löchern habe ich noch nie gesehen. Die Bezeichnung ist eindeutig auf dem Elko aufgebracht, meist ist es immer der Minuspol. Die Bezeichnung auf der Platine kann unterschiedlich sein. Mal ist ein Plus aufgedruckt, mal ist die Minus Seite schraffiert. Zur Sicherheit würde ich immer schauen, wie der original Elkos, bzw. nach welchem Schema die anderen Elkod verbaut sind.


    Grüße
    Marcus

    Ich habe bei kleineren Bauteilen immer gute Erfahrungen mit Entlötlitze gemacht. Die saugt das Lötzinn sehr gut auf und war für mich immer besser zu benutzen als eine Entlötpumpe. Falls Du rankommst, knipps vorher die Beinchen ab, dann geht das Rauslöten einfacher.


    Mir hat es immer geholfen vorher Bilder von den Bauteilen zu machen, dann muss ich mir nicht merken, wie rum die Elkos eingelötet waren.


    Wenn es Elektronik Lötzinn ist, ist da schon alles drin. 30 Watt sind - glaube ich - gerade noch ok, auf keinen Fall mehr. Achte darauf, dass die Lötstellen vor dem Einlöten sauber sind und löte lieber einmal "richtig" und vermeide damit "halbherziges" Nachlöten.


    Und auch wichtig: die Elkos irgendwie fixieren, bzw. nicht bewegen, damit das Lötzinn ohne jede Erschütterung auskühlen kann.
    Erkennt man gut daran, wenn es dann richtig schön glänzt. Übriges Flüssmittel (was im Lötzinn ja schon drin ist) kannst Du mit Alkohol abwischen. Das erkennst Du an der braunen Flüssigkeit, die dann trocken wird.


    Viel Erfolg!
    Marcus

    Der FP241 ist ein wirklich guter Monitor, doch die Jahre merkt man schon, besonders dann im direkten Vergleich.


    Mal abgesehen von den Größenunterschieden ist mir am deutlichsten das bessere OSD, die LED Hintergrundbeleuchtung und die glitzerfreie Entspiegelung aufgefallen. Mein FP241 hatte doch ganz schöne Aufwärmphasen benötigt, bei LED ist das Bild sofort zu 100% da. Obwohl auch der FP241 eine semigloss Entspiegelung hatte, ist dies beim BL27 und BL32 deutlich besser gelöst und glitzerfrei.
    Das alles dann in Kombination mit dem statischen Kontrast von knapp 3000:1 beim BL3200PT bewirkt insgesamt ein deutlich schärferes und lebendigeres Bild, das auch sehr plastisch wirkt.
    Und das OSD - Du kennst es ja selbst, träge ohne Ende, keine Gamma Einstellung, etc. Wobei die PiP Funktion wirklich cool war (da hing das OSD von meinem AVR dran).


    Die Bilddarstellung an sich muss sich auch heute noch nicht verstecken, die war immer gut. Aber alles zusammen eben kein Vergleich mehr.


    Grüße
    Marcus

    Na dann erstmal Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur! Die Probleme dürften wohl wirklich dem nicht ganz kompatiblen Board geschuldet sein, denn zwischen z und nicht z ist schon ein Unterschied. Evtl. hilft es och mal einen kompletten Reset zu machen?


    Ansonsten mal den China Händler anfragen wegen Kulanz und so?


    Jetzt kannst Du ja bedenkenlos die Kondesatoren tauschen, ein Versuch ist es Wert. Berichte dann mal.


    Und was neue Monitore angeht....meiner Meinung nach wird es noch dauern, bis wirklich gute und ausgereifte 4k Monitore auf den Markt kommen. Trotzdem finde ich es super, dass sich hier was tut. Ich werde es davon abhängig machen, wann bezahlbare single GPU Grafikkarten dafür auf den Markt kommen (obs die NVIDIA 880GTX sein wird?).


    Bloß bedenke... während man selbst noch auf einer alten Möhre wie dem 241 zockt (ich darf das sagen, weil ich ihn auch hatte :-) ) und auf DEN Monitor wartet, genießen andere schon 27", 30" 32", 4K, 144Hz, G-Sync, etc. mit all ihren Vorzügen aber auch Schwächen natürlich.


    Ich habe jetzt einen BL3200PT. Auch wenn der Verkauf des BL27 weh getan hat (Wertverlust, war noch nicht alt), bereue ich es nicht.
    Mir läuft jedesmal der Sabber runter, wenn ich ihn einschalte :-)