Hat Eizo S1910-K Nachteile gegenüber NEC 1960NXi?

  • OK, das beruhigt mich.


    vielleicht habe ich ein bisschen zu sehr nach Fehlern gesucht. ;)
    Ich hatte gestern auch noch Quake IV getestet, wobei mir das Tearing nicht aufgefallen ist (jedenfalls nicht störend).
    Vermutlich ist es mir nur wegen des höheren Kontrasts und des helleren Bildes ins Auge gefallen.


    Einen Unterschied zwischen 60Hz, 70Hz oder 75Hz war übrigens nicht zu erkennen.


    @ der_Schmutzige:
    Bei Quake IV ist es mir wie gesagt nicht aufgefallen, auch nicht bei schnellen horizontalen Bewegungen an Pfeilern.


    Gruß,
    Frittenbude

  • Quote

    Original von Frittenbude
    Ich hatte gestern auch noch Quake IV getestet, wobei mir das Tearing nicht aufgefallen ist (jedenfalls nicht störend).


    Einen Unterschied zwischen 60Hz, 70Hz oder 75Hz war übrigens nicht zu erkennen.


    Hast du bei Q4 vsync "on" gehabt?


    Ich hab öfters Q4 auf einem 930BF gezockt, und mit 60 Hz ohne vsync war das echt ungut, und mit vsync hats geruckelt;


    Auf 75 Hz hingegen wars spielbar;


    Übrigens hast du den 1910 auf analogem Anschluss laufn?, weil sonst hast wohl keine 75 Hz nehm ich mal an.


    PS: genau das hat mich bisher leider auch davon abgehalten mir den 778 oder 1910 zuzulegen, weil die Eizos anscheinend nur 60Hz digital können, und für Spiele ist das halt problematisch (für mich zumindest).

  • Solange Tearing erst gar nicht auftritt, macht die Vertikalfrequenz natürlich keinen Unterschied, was die Auffälligkeit von Tearing angeht: --> nix multipliziert mit x bleibt nix :D


    Mit vSync=on tritt bei den meisten TFT's kein Tearing mehr auf (kann andere Probleme mit sich führen, will ich jetzt hier nicht diskutieren, da muß man nur mal ein bißchen mit der Suche nach vSync suchen und findet 1000e von Threads)


    Die Vertikalfrequenz spielt auch bei TFT's in der Praxis schon eine Rolle, vor allem was die Flüssigkeit der Bewegungsdarstellung angeht, und was die Stärke des Tearings angeht bei vSync=off. Meistens sind höhere Vertikalfrequenzen besser -- sofern der Monitor intern ordentlich mitspielt. Scheint aber bei vielen moderneneren Geräten (aber nicht bei allen!) der Fall zu sein. Ein wichtiger Indikator daß was schief läuft ist heftiges Tearing trotz vSync=on.


    Irgendwann werden vielleicht TFT's hergestellt, die echte 100 Hz vertragen und auch korrekt darstellen... das würde fürs Gaming mehr bringen als ein weiteres runterschrauben der bestmöglichen Übergangszeit (was sowieso recht lächerlich ist, da es eher auf die durchschnittlichen Übergänge ankommt)


    Viele Grüße
    Wilfried

  • @ ferox:


    Jo, VSync war an. DVI nutze ich.
    Bei DVI muss man auch eine Bildwiederholrate angeben. Irgendwie muss ja das Bild der Darstellung auf dem TFT mit der Grafikkarte bzw. mit der Anwendung synchron gehalten werden.


    Ruckeln tut's bei mir nicht. Ich finde, dass 60 Hz schon ein guter Wert sind, denn die Frames muss die Grafikkarte ja erst mal schaffen. Und das nicht nur durchschnittlich, sondern auch im minimalen Framebereich, sonst gehen die Frames wegen VSync zu sehr in den Keller.


    Bei VSync muss ja berücksichtig werden, dass die Frames unterhalb von 60 Bildern pro Sekunde an einen ganzzahligen Teiler angepasst werden müssen; sind dann halt 30 FPS.


    Vielleicht sind die 75 Hz aus diesem Grund bei Dir besser spielbar. Wenn die Grafikkarte nämlich in anspruchsvollen Szenen nur etwa 50 FPS packt, werden die FPS durch VSync auf 37,5 runtergeregelt.


    Bei OpenGL gibt's wegen TrippleBuffering noch mehr zwischenstufen; bei Direct3D leider nicht.


    Ist nur eine der möglichen Erklärungen, warum Dir 60 Hz als ruckelig vorkommen. Dürfte es nämlich eigentlich nicht sein. Es sei denn Du bist einer von den Hardcorezockern, die Wert auf jedes Frame legen. ;) In dem Fall könnte ich's nachvollziehen.


    Das ist mir nicht so wichtig.


    Übrigens kann ich den S1910 auch mit 70Hz oder 75Hz betreiben.
    Meinst Du, dass das generell nicht funktionieren würde?


    Gruß,
    Frittenbude

  • Frittenbude


    Ja, ich bin einer dieser hardcorezocker (der allerdings die Vorteile eines TFT auch zu schätzen weiss :D).
    Nichtsdestotrotz gibt es Spiele wo man mit vsync "on" keine Chance hat bzw. stark benachteiligt wird (und das nicht weil man so schlecht spielt... ;))


    Mein Beitrag war hauptsächlich darauf begründet, dass ich mich gewundert habe, dass du 75Hz digital einstelln konntest, weil lt. bisherigen Einträgen auf Prad.de (mit einer Ausnahme) kann man das angeblich beim EIZO nicht!? ?(
    Wie hast du das denn gemacht, weil der Eizo ja lt. Datenblatt nur analog für max 75 Hz ausgelegt ist.


    wwelti


    Ich wollte auch nicht primär auf das "Ruckeln" hinaus, sondern dass unabhängig von der internen Panelupdatefrequenz bloß 60 Hz ein bissi mager sind und starkes Tearing bedeuten, gerade wenn vsync "on" sowiso nicht in Frage kommt.
    Man sieht ja sogar bei 100 Hz am CRT Tearing wenn man genau drauf achtet (was zwar egal ist), aber je niedriger die Hz desto schlimmer wirds, insofern :(



    Im Übrigen stimme ich dir vollkommen zu, dass man in PUnkto Spieletauglichkeit mehr auf die Bildwiederholrate als auf theoretische ms Reaktionszeit-Pushn (dient sowiso nur Orientierung) Wert legen sollte, genau darauf wollte ich auch raus, weil das meistens komplett vernachlässigt wird, wenn man eben über Spieletauglichkeit redet.

  • ich möchte auch anfügen, dass ihr meinen Beitrag bzw. meine Fragen als Informationssuche iSd Kaufberatung verstehen möget, und nicht als Meckerei ;)


    Ich bin nämlich stark am Übelegen, ob ich mir den 778 oder 1910 trotzdem anschaffe, daher musste ich eben fragen was für mich in diesem Zusammenhang wichtig erschien (weil die Bildqualität usw ist von Eizo normal sowiso gut was das Arbeiten betrifft, denk ich mal).

  • Hi,


    Die Bildwiederholfrequenz kann lässt sich am DVI-Anschluss umstellen, wenn Du unter den Monitoreinstellungen das Häkchen an der Option "Modi ausblenden, die von diesem Monitor nicht angezeigt werden". Anschließend stehen sämtliche Bildwiederholfrequenzen zur Verfügung. Aber etwas anderes als 60, 70 und 75 Hz habe ich nicht ausprobiert. Sicherheitshalber lasse ich das auch.


    Der Eizo-TFT bietet vermutlich standardmäßig nur die 60 Hz an, da es für TFTs allgemein die optimale Bildwiederholfrequenz ist.


    Gruß,
    Frittenbude

  • Sehr merkwürdig, na dann gehts bei dir bzw. beim 1910 wenigstens, ich hab das nämlich schon mal ausprobiert und bei mir am 568 geht weder bei Monitor noch bei Graka Einstellungen was anderes als 60 Hz auch wenn "hide..." nicht angehakt ist.


    PS: es geht bei mir weder bei Plug&Play noch beim Eizo Treiber;


    Aber dennoch danke für die Info

  • re: Frittenbude


    TFT's mit einer überhöhten Bildwiederholfrequenz arbeiten zu lassen kann zu irreparablen Schäden am Display führen.
    Mir ist mein alter 19" TN-Monitor hops gegangen weil ich ihn über einen längeren Zeitraum (ca. 8 Wochen) mit 75 statt der empfohlenen 60 Hz betrieben habe.


    Es hat seinen Grund weshalb man im Einstellungsmenü normalerweise keine andere Option als 60 Hz zur Auswahl hat!

  • Dann danke ich Euch für den Warnhinweis.


    Die 70 bzw. 75 Hz hatte ich jeweils nur für maximal eine Minute eingestellt.


    Gerade habe ich mir mal das Datenblatt des Monitors angesehen. Die Spezifikationen sehen 59-61 Hz am Digitaleingang vor.
    Nur analog sind 60-75 Hz vorgesehen.


    Mir war nicht klar, dass bei VGA und DVI Unterschiede gemacht werden.


    Gruß,
    Frittenbude

  • Wurstdieb:
    Das erste Mal daß ich von so etwas bei TFT's höre. Danke für die Information. Was ist denn genau kaputtgegangen? (Mich würde auch interessieren, woher Du weißt, daß es an den 75 Hz lag)


    Wenn es wirklich daran lag war der Monitor m.E. eine Fehlkonstruktion, jeder vernünftige TFT sollte sich bei Frequenzen, die er nicht verträgt, abschalten. Sich auf irgendwelche Windows-Softwaretreiber zu verlassen wäre schon fast fahrlässig zu nennen. Es gibt ja auch noch andere Systeme... Und schon beim Hochfahren des Computers liegen oft kurzzeitig 70 Hz an.


    Viele Grüße
    Wilfried

  • re: wwelti


    Vor ca. 2 Jahren bin ich von CRT auf TFT umgestiegen und mein allererster Flachbildschirm war ein 19" TN-Gerät von Gericom. Da ich noch absolut keine Erfahrung mit TFT's hatte bin ich fälschlicherweise davon ausgegangen, daß in etwa dieselben Nutzungsregeln gelten wie für Röhren - So auch die Regel: 'Je höher die Bildwiederholfrequenz desto besser für die Augen'.


    In dem Glauben mir Gutes zu tun stellte ich also den Monitor auf 75 Hz ein, was auch eine ganze Zeit lang gut ging - aber nicht ewig. Nach etwa zwei Monaten fing das Bild an zu flackern, erst nur sehr leicht und kaum wahrnehmbar, schon bald aber merklich extremer - bis hin zur absoluten Unbenutzbarkeit des Monitors.


    Als ich bei der Service-Hotline des Herstellers anrief und mein Problem schilderte ging gleich die erste Frage des Technikers in Richtung Bildwiederholfrequenz und wie hoch ich diese denn eingestellt hätte. Es höre sich alles sehr verdächtig danach an, daß da was falsch eingestellt wurde, denn die von mir geschilderten 'Symptome' seien ganz typische Schäden bei Monitoren die mit einer zu hohen Wiederholfrequenz arbeiten.


    Jedenfalls habe ich dann auf diese Weise erfahren, daß nur sehr wenige TFT's Wiederholraten von über 60 hz vertragen und eine höhere Frequenz bei Flachbildschirmen auch gar nicht nötig ist. Man hat mir das Gerät damals kulanterweise umgetauscht (obwohl eigentl. ein 'Schaden durch Eigenverschulden' vorlag).


    Seitdem bin ich allerdings äußerst vorsichtig geworden mit derartigen Einstellungs-Experimenten. Zur Zeit habe ich zwei EIZO S1910 im Dualbetrieb laufen. Mag sein, daß neuere Geräte wie der EIZO sich bei einer zu hoch eingestellten Bildwiederholfrequenz automatisch abschalten - Ich probiers aber lieber gar nicht erst aus...
    Gebranntes Kind scheut das Feuer, und meine EIZO's war'n zu teuer! =)

  • Hallo Wurstdieb,


    Danke für diesen Bericht.


    Trotzdem kann ich mich nur wundern. Erstens darüber daß der Monitor keine Schutzabschaltung hatte (was ja wirklich kein technisches Problem ist). Zweitens über die Symptome und daß diese typisch sein sollen für eine zu hohe Vertikalfrequenz. Ich würde mich gar zu gerne mal mit dem Techniker unterhalten. Was wird denn da für ne komische Elektronik verbaut? Oder aber es war doch einfach nur das Backlight oder der Inverter was kaputt war (und das hat natürlich nix mit der Vertikalfrequenz zu tun!). Eigene Fehler werden ja nie gerne zugegeben ;) Oder vielleicht war der Techniker auch einfach noch auf Röhren eingestellt :D


    Besonders lustig finde ich daß die 75 Hz analog OK gewesen wären -- Flackernder Monitor durch überlasteten DVI-Eingang? Hört sich für mich nicht besonders schlüssig an...


    Naja, wie dem auch sei -- man tut letztlich doch gut daran die Spezifikationen des Herstellers einzuhalten. Trotzdem hat die Sache für mich einen reichlich schalen Nachgeschmack.


    Viele Grüße
    Wilfried

  • re: wwelti


    Mag schon sein, daß dieser 'Techniker' mir damals was Falsches erzählt hat - evtl. um einen anderen Defekt zu vertuschen und damit die Schuld auf mich schieben zu können.

    Aber egal... hab die Gericom-Kiste eh nicht mehr und bei EIZO soll der Service spitzenmäßig sein. =)