NEC P221W (Prad.de)

  • Der Testbesricht zum 22 Zoller NEC P221W ist seit wenigen Minuten online. Alle Fragen zum Test stellt bitte innerhalb dieses Threads.


    Der Testredakteur wird versuchen die Fragen so schnell wie möglich zu beantworten.

  • Sehr schöner Test, wie immer. Ist ja ein fast perfekter Monitor. Wenn er die Schlieren nicht ziehen würde wäre er für mich ideal. Die schlechte Interpolation kann ich verkraften.


    Schadeschade. Dabei ist das Gerät an sich auch so schön :(


    Greetz

  • Der Bericht ist allerdings von meiner Wenigkeit.... ;)
    Trotzdem danke!


    xTr3Me :
    Nicht vergessen: Diese "Schlieren" waren, wie im Test beschrieben, nur bei bestimmten Grautönen auszumachen, also auf wenige Spezialfälle begrenzt.


    -----------


    Zur Kalibration:
    Heute habe ich von von der basICColor GmbH eine Information erhalten, daß zukünftige Versionen der Spectraview Profiler 4 stärker abweichen werden und generell bessere Kalibrationsergebnisse liefern können sollen.


    Dazu auch dieses Zitat aus der erhaltenen Mail, falls es jemanden interessiert:

    Zitat

    Damit will ich nun nicht sagen, dass die SpectraView II Software keine guten Kalibrationsergebnisse liefert. Als speziell für die hardwarekalibrierbaren Monitore von NEC programmierte Software, sind die Kalibrationsergebnisse bei diesen Monitoren von denen der SpectraView Profiler 4 wohl kaum visuell zu unterscheiden.

  • Zitat

    xTr3Me :
    Nicht vergessen: Diese "Schlieren" waren, wie im Test beschrieben, nur bei bestimmten Grautönen auszumachen, also auf wenige Spezialfälle begrenzt.

    Hio,


    ich weiß, habe ich schon so gelesen. Allerdings zocke ich sehr gerne CS:S. Da gibts ja viele homogene Farbflächen und va viel in grau. Deswegen habe ich da große Bedenken.


    Grüße

  • Guter Test!


    Damit scheidet der NEC leider als Hoffnungsträger aus - hatte mit dem Gedanken gespielt, meinen Eizo S1932 durch ihn zu ersetzen, nur finde ich Dinge wie das Banding sowie die Problematik mit den Nachbildern bei Grautönen (welche beim S1932 in ähnlicher Weise besteht, allerdings bei vielen Farbkombis und nicht nur bei Grau) sind irgendwo dann doch K.O. Kriterien. Schade, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass es seit dem Eizo S1931 keine vollständig überzeugenden TFTs mit sehr guten Grafikeigenschaften sowie "Allroundtalent" in Punkto Reaktionszeit & Co mehr gibt. Allenfalls der Dell 2209WA fällt vielleicht noch in diese Sparte, wobei hier eben preisbedingt Abstriche bei Kontrast, Farbraum & Co zu machen sind...


    Mahlzeit
    Käsetoast

  • Nunja, selbst auf meinem "trägen" 2690 kann man m.E. gut spielen - und der hat so rund 12ms Reaktionszeit. Vielleicht auch 15ms.


    Und ansonsten gibt es doch auch noch HP LP2275w und natürlich den HP LP2475w. Gerade der letztere hat es mir persönlich sehr angetan. Der ist zwar nicht hardwarekalibrierbar, aber trotzdem vielen anderen Monis überlegen.


    Und auch einige 22" Eizos haben die Tests durchaus gut durchlaufen.... ;)


    Es kommt halt immer darauf an, was man für sich wie stark bewertet. Lückenlose Alleskönner sind mir bisher keine bekannt.


    Die hervorstechende Besonderheit von P221w ist definitiv die offizielle Hardwarekalibrierbarkeit zu dem relativ niedrigen Preis. Auf Knopfdruck kann man so sogar zwischen sRGB-Farbraum und dem vollen Farbraum wechseln - wer zeigt mir einen Monitor zu einem vergleichbaren Preis, der soetwas kann? ;)

  • Zitat

    Nunja, selbst auf meinem "trägen" 2690 kann man m.E. gut spielen - und der hat so rund 12ms Reaktionszeit. Vielleicht auch 15ms.


    An den Reaktionszeiten ist an und für sich auch nichts Auszusetzen - mit 16ms plus Overdrive kann man ganz gut leben und abgesehen von Profi-Spielern halte ich solche Timings auch für jedermann geeignet und ausreichend. Problem der TFTs >22" ist dann natürlich das Input-Lag das durch das Overdrive auftritt wobei es hier natürlich auch Unterschiede zwischen "recht bescheiden" und "ganz ok" gibt...


    Mir persönlich ist bei 24"ern und größer die Auflösung zu hoch (will auch ohne Gespann aus zwei Grafikkarten noch mit ansehnlichen Details flüssig spielen können), das Input-Lag ein zu "gefährlicher" Faktor, sowie der Preis gerade jenseits der 24" zu hoch (da nimmt man doch lieber zwei 19"er und kriegt deutlich mehr Fläche für den Preis sowie einen Monitor, auf dem man "hardwareschonend" auf 1280x1024 spielen kann...


    Zitat

    Und ansonsten gibt es doch auch noch HP LP2275w und natürlich den HP LP2475w. Gerade der letztere hat es mir persönlich sehr angetan. Der ist zwar nicht hardwarekalibrierbar, aber trotzdem vielen anderen Monis überlegen.


    Bei Letzterem hab ich nicht mehr so viele Details im Kopf, bei ersterem gab's halt Streifenbildung, das Input-Lag war überdurchschnittlich hoch wenn ich mich recht erinnere und es gab meinem Empfinden nach viele Meldungen über fiepende Backlight-Inverter was mal gar nicht geht, da ich zur Fraktion der Silent-PC Nutzer gehöre. Für den Preis sicherlich ein ansprechendes Angebot...


    Zitat

    Und auch einige 22" Eizos haben die Tests durchaus gut durchlaufen...


    Stimmt - vor dem Kauf des S1932 habe ich auch zwischen dem und einem S2231W geschwankt. Die vielen kleinen Details haben mich am S2231 aber dann doch zu sehr gestört. Mit der nicht ganz homogenen Ausleuchtung hätte ich leben können, aber bei so Dingen wie dem "Rainbow Effekt" hört es dann langsam auf. Wenn mehrere Nutzer klar und deutlich sagen, dass sie links ein sichtbar grünliches Weiß und rechts ein rötliches Weiß (oder wie immer das jetzt auch genau auftrat) haben, dann ist das meiner Meinung nach nicht den hohen Preis des Eizos wert, der ja gerade bei der Farbdarstellungen im Gegensatz zur Konkurrenz punkten soll...


    Daher dann die Wahl des "sicheren" S1932, denn schließlich ist der Vorgänger S1931 den man selber im Einsatz hat ja quasi perfekt (zumindest gibt's keine groben Schnitzer wie oben genannte). Leider war das Pustekuchen dank vermurkstem Overdrive (ist nicht prickelnd wenn im 3D Editor Vertices und Polygonlinien Leuchtspuren hinter sich her ziehen die einem ins Gesicht springen und wenn man dann ein Modell mit Schachbrett-UV-Map bewegt / dreht ist der Matsch der entsteht auch nicht schön...


    Zitat

    Es kommt halt immer darauf an, was man für sich wie stark bewertet. Lückenlose Alleskönner sind mir bisher keine bekannt.


    Sowas erwarte ich ja auch gar nicht. Aber wenn ich z.B. mit einem Eizo preislich in die Premiumklasse der nicht Farbraum und Kalibriertechnisch spitzenmäßigen Geräte gehe, dann erwarte ich zumindest einen Allround-Monitor ohne große Schnitzer. Seit dem Eizo S1910 / S1931 habe ich aber leider keinen Monitor mehr gefunden, der diesen Anforderungen entspricht. 19" Alternativen existieren quasi nicht mehr (zumindest sind mehr keine Neuerscheinungen in den letzten Monaten / Jahren bekannt die besagte Eizos angreifen könnten) und die 22"er und höher haben neben höherer Preise eben immer einige Nachteile parat...


    Zugegebenermaßen bin ich grafiktechnisch allenfalls als Hobby-Amateur einzuordnen, aber dennoch hätte ich gerne einen Allround-Monitor mit bestmöglichem Bild, der ruhig 400 € und mehr kosten darf - schließlich will man einen Monitor ja auch ein paar Jährchen behalten. Auf der anderen Seite ist da natürlich die Frage, inwiefern einem der Unterschied zwischen dem Eizo sowie den genannten HPs oder einem Dell 2209WA auffällt...


    Mahlzeit
    Käsetoast

  • Das ganze wird nun irgendwie reichlich OT, daher sollte man das lieber woanders hin verschieben und einen neuen Thread eröffnen.


    Daher versuche ich mich mal relativ kurz zu fassen (wird eh nix):
    "Input Lag" wird doch deutlich überbewertet. Irgendwie habe ich zudem das Gefühl, als wenn es zu diesem Thema hier bald einen tiefgehenden Test geben könnte. :whistling:
    Manche "Schwächen" bei großen Monitoren resultieren aus der Größe. Irgendwelche Farbverfälschungen zu den Seiten hin sind eben verstärkt dann sichtbar, wenn man zu nah vor dem Gerät sitzt. Der ewige 17" oder vielleicht auch noch 19"-User kauft sich einen 24" und stellt den auf einen kleinen Schribtisch, sitzt mit der Nase fast an der Scheibe und wundert sich dann, daß zum Rand hin Farbverfälschungen auftreten.
    Natürlich gilt das nicht für alle User und natürlich gibt es auch echte Probleme! Das möchte ich nun natürlich nicht bestreiten; einiges von den Berichteten Dingen kann durchaus aber auch Hausgemacht oder leicht übertrieben sein.


    [... langes Geschwafel gelöscht ...]


    Zwei 19" halte ich für keine besonders gute Alternative. Für Anwendungen: ja, geht. Vor allem bei getrennter unabhängiger Ansteuerung. Also so, daß Anwendungen auf "Vollbild" nur einen Monitor ausfüllen. Für Spiele: Definitiv nicht. Es gibt da doch nur wenige, die in einer zwei-Monitor-Umgebung diese gut ausnutzen können. Am schlimmsten ist dann doch ein Bild, das ausgerechnet in der Mitte durch den Rahmen unterbrochen wird. Egal wie schmal der Rahmen auch sein mag.
    Selbst meine 8800GTS 512 reicht doch bei 1920x1200 aus. Wahlweise könnte ich ja sogar noch Pixelgenau 1600x1200 (in voller Höhe des Monitors!) spielen. Brauche es aber nicht, da die Grafikkarte mehr als schnell genug ist.
    Neuere bzw andere Grafikkarten (ATI ab HD4850, alle neuen nVidia 200er) haben zumindest die gleiche, wenn nicht mehr Leistung und kosten nicht die Welt, reichen für 1920x1200 aber aus.
    Das ist ja das nette an den großen Monitoren, wenn die Skalierung anständig arbeitet: Weniger geht immer. Vielleicht ist dann nicht die volle Anzeigefläche ausgefüllt, aber selbst ein "Ausschnitt" ist dann groß genug. Gut, nun rede ich aber ehr von den Erfahrungen, die ich mit dem 2690 habe. Da ist die Skalierung ein Traum.


    Mir persönlich ist der verfügbare Platz sehr wichtig. Auf kleinen Monitoren komme ich inzwischen nicht mehr gut zurecht. Auf meinem 21" CRT läuft auch nur 1280x1024 (wegen der Schärfe und Wiederholrate) und dort sind einige Anwendungen wirklich suboptimal zu benutzen. Bei der Grafikbearbeitung fällt das extrem auf, da die Arbeitsfläche neben den ganzen Werkzeugleisten einfach zu klein ist. Selbst 22" TFTs finde ich irgendwie inzwischen beengt. Man gewöhnt sich doch recht schnell an den zusätzlichen Platz.
    *g* Und bei den Tests habe ich hier ja nicht selten einen 24" als Zweitbildschirm zu meinem 26" stehen. DANN hat man schon richtig viel Platz. Abends ist das ganz angenehm: Auf einem Monitor etwas im Internet Surfen, auf dem anderen dudelt das TV-Programm. Werbepause: Blick nach rechts & Surfen oder in Foren schreiben, Film geht weiter: Blick nach links. ;)


    Ach: Meinen 2690 benutze ich NUR mit abgeschaltetem Overdrive. Das verbessert ungefähr gar nichts und positiv habe ich es weder in Spielen (z.B. Joint Ops) noch bei Film und TV bemerkt.
    Bevor ich einen Monitor mit extrem übersteuerndem Overdrive benutze, würde ich lieber darauf verzichten.


    Phosphor von CRTs leuchtet auch ein bisschen nach. Die Zahlen, die ich dazu finden konnte, decken sich aber irgendwie nicht so ganz mit meiner Alltagserfahrung. Je nach CRT kommt mir das manchmal länger vor als die Schaltzeiten der "langsamen" heutigen TFTs. Zumindest wenn ich einen weißen Mauscursor über einen schwarzen Hintergrund bewege, sehe ich bei CRTs teilweise längere oder zumindest deutlichere Mausspuren. Alles nur Einbildung?
    Es hat mich nie bei CS gestört. 1600x1200 auf 21" war schon immer ein gutes Argument. Dazu eine gute Farbdarstellung samt guter Kontraste, ein gleichmäßiges Weiß, fehlerfreie Ausleuchtung und ein flimmerfreies Bild... Viel mehr will ich schon gar nicht. ;)


    Was ist also wichtiger: Zahlen in einem Datenblatt oder die tatsächliche Nutzbarkeit?

  • Zitat

    Schade, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass es seit dem Eizo S1931 keine vollständig überzeugenden TFTs mit sehr guten Grafikeigenschaften sowie "Allroundtalent" in Punkto Reaktionszeit & Co mehr gibt. Allenfalls der Dell 2209WA fällt vielleicht noch in diese Sparte, wobei hier eben preisbedingt Abstriche bei Kontrast, Farbraum & Co zu machen sind...

    Mir gehts genauso. Seitdem ich den S1931 gekauft habe finde ich nichts im 22" oder 24" was wirklich einem "Upgrade" entsprechen würde. Alle TFTs sind irgendwie schlechter. Der S1931 macht eigentlich alles perfekt bis auf minimale Schlieren bei homogenen Flächen und einem Inputlag von 32ms. Aber das sind beides Dinge ich nicht wahrnehme, von daher ist es für mich ein perfekter TFT.


    Tja leider kann niemand einen solchen TFT herbeizaubern, deswegen können wir nur abwarten :)
    Einzig den 2209WA könnte man sich mal überlegen, der könnte ganz gut sein. Aber dann bin ich wieder am überlegen ob 22" nicht doch zu klein ist.. oder 24" doch zu groß :) :( :wacko:


    Grüße

  • derGhostrider :
    Ok - in diesem Thema dann noch mein abschließender OT-Kommentar:

    Zitat

    Zwei 19" halte ich für keine besonders gute Alternative. Für Anwendungen: ja, geht. Vor allem bei getrennter unabhängiger Ansteuerung. Also so, daß Anwendungen auf "Vollbild" nur einen Monitor ausfüllen. Für Spiele: Definitiv nicht.

    Glaube du hast mich da missverstanden: Beim grafischen Arbeiten sollte man i.d.R. zwei seperate Monitore prima ausnutzen können (z.B. Arbeitsfläche auf einem Monitor und Werzeugpaletten etc. auf dem Anderen). Beim Spielen meinte ich dann allerdings, dass man nur auf einem der 19"er spielt und dann halt in den üblichen 1280x1024. Gerade im Bereich jenseits der 24" halte ich das für sinnvoll, da hier die Preise im Vergleich zur Mehr-Größe stark ansteigen und man bei VA & Co Panelen hier bei der Darstellung von bewegtem Kram schnell Abstriche machen muss. Zwei 19"er sind da preislich attraktiver und bieten den Vorteil, dass man auch ohne hochpotente Grafikkarte sehr ansehnlich spielen kann...


    Zum Thema Leistung bei 1920er Auflösung und mehr möchte ich jetzt eigentlich nichts Großartiges sagen: Ich möchte Kantenglättung halt nicht mehr missen, was zusammen mit hohen Details schnell mal eng wird. In dieser Beziehung bieten 19"er halt Vorteile. Eine wirkliche Grenze zu ziehen, ab wann mehrere 19"er mehr Sinn machen fällt allerdings ziemlich schwer. Meiner Meinung nach ist 24" die Obergrenze - derzeit finde ich alles darüber zu teuer für die "Mehrleistung" bzw. man hat einige Nachteile technischer Natur. Für mich persönlich zählt dann aber noch der Pixel-pro-Fläche Faktor. Mit denselben Einstellungen wie auf meinem 19"er wäre Schrift & Co auf einem 24"er mit 1920er Auflösung kaum mehr lesbar. Jetzt gibt's natürlich das Argument von wegen Fontgröße raufdrehen usw. und so fort. Das mag ja alles schön und gut sein, nur gibt's da immer noch Icon-basierte Schaltflächen jeglicher Art (und auch Text in Dialogflächen muss sich nicht immer daran halten) die eben nicht mitskalieren und einen Monitor ständig auf nicht nativer Auflösung zu betreiben erscheint mir irgendwie sinnlos...


    Aus diesem Grund hätte ich mir einen 22"er gewünscht, der keine groben Schnitzer hat - vom Datenblatt her war der NEC P221W da ja ein ganz heißer Kandidat. Während ich beim Banding vielleicht noch ein Auge hätte zudrücken können und Interpolation für mich auch nicht essenziell wichtig ist, sind die Schattenbilder ein No-Go. Schon jetzt nervt mich dieses Nachziehen beim S1932 ja gewaltig (muss mich mal dran erinnern das mit ner Kamera zu filmen) und der Großteil meiner Arbeitsfenster sind nunmal gräulich... ;)


    Bleibt also höchstens noch der Eizo 2232W, wobei hier wieder der im Vergleich zum NEC um locker 50% höhere Preis ein wenig Kopfschmerzen bereitet - vor allem wenn man auf Top-Kalibrierbarkeit eigentlich verzichten kann. Mal Tests abwarten... :)


    Mahlzeit
    Käsetoast

  • Hallo,


    erst mal Danke für den Test @der Ghostrider :thumbup:


    Ich bin neu in diesem Forum, lese aber schon ein gutes halbes Jahr im stillen mit.
    Da mein 19Zoll CRT den Geist aufgegeben hat und ich seit dem einen *hust* 15Zoll WhiteLabel TFT benutze. Versuche ich seit eben diesem halben Jahr einen für mich geeigneten TFT zu finden.


    Da der Eizo 2231 mir eigentlich zu teuer ist, kam mir der NEC P221W eigentlich gerade recht.


    Ein für mich guter TFT muss haben:
    1. große Bildwinkelunabhängigkeit (bin nicht gerade jemand der still am Monitor sitzen kann) :)
    2. relative gute Farbechtheit bei AdobeRGB (Fotografie als Hobby, 40% der Arbeiten sind SW, Low-, Highkey)
    3. Spiele, eher RPGs Strategie und ab und zu ein Shooter sollte drin sein, bin da eher bescheiden
    4. Filme sollten nicht nachziehen, und wie auf einen normalen RöhrenTV zu genießen sein... oder besser
    5. Interpolation wird von mir... wenn überhaupt ...nur bei Spielen benutzt (denke ich), absolute Textschärfe bei der nativen Auflösung ist ein muss.


    Jetzt habe ich zu dem NEC P221W einige (hoffentlich nicht zu dumme) Fragen:


    1. Frage: Ist das Banding für einen Hobby/Amateur Fotografen in der SW- und Low-, HighKey-Fotografie möglicherweise störend ? Kann man dieses Banding in einem Bild bitte einmal sehen ?
    2. Frage: Es wurde bei der Interpolation davon geredet das die Firmeware des TFT evtl fehlerhaft sei... kann man eine Firmeware auch bei TFT's updaten und wird das vom Hersteller unterstützt mit den üblichen Garantien/Klauseln ? (bei meiner EOS mache ich auch Updates der Firmeware auch mit dem Canon-Hinweis "auf eigene Verantwortung"
    Wenn das möglich wäre, könnte man ja evtl für die Zukunft auf das eine oder andere verbesserte Firmewareupdate hoffen ?
    3. Frage: sieht man das Nachziehen in den Graustufen bei Filmen bzw. Spielen ?
    Wenn ja... bei welchen Filmen und Spielen wurde das bemerkt ?


    Ich zitiere ab jetzt einmal aus dem Test...


    >Die Kalibration ist auch manuell sehr gut durchführbar und liefert für die Farbräume AdobeRGB und ECI 2.0 wunderbare Ergebnisse, die kaum einen Wunsch offen lassen. Wer das berühmte Tüpfelchen auf dem i verlangt, also die Möglichkeit den UGRA-Test zu bestehen, der kommt allerdings nicht um die hardwareseitige Kalibration herum.
    4. Frage: Mir würde eine manuelle Kalibrierung denke ich reichen, aber was wird dazu benötigt ? Reichen hier Testbilder und Augenmaß ? Was würdest Du mir zu einer manuellen Kalibrierung empfehlen ?
    Den Beitrag "Software und Hardwarekalibrierung für Einsteiger" ist mir bekannt, verstanden habe ich in... naja... geht so ^^


    >Das Display ist trotz seines nominell eher langsamen Panels problemlos in der Lage schnelle Szenen sowie langsame Kameraschwenks wiederzugeben. Auch die Farbwiedergabe sieht sehr natürlich aus.
    5. Frage: Thema Farbwiedergabe... Dies wurde vermutlich mit einem hardwarekalibrierten sRGB Profil getestet, oder ?


    >Die Helligkeitsabweichungen sind vor allem im primären Arbeitsbereich sehr gering und die Blickwinkel des PVA-Panels sehr groß. Zusammen mit der detaillierten Auflösung dunkelster Graustufen ergibt sich durchweg ein sehr gutes Bild, das kaum Wünsche offen lässt.
    6. Frage: "detaillierten Auflösung dunkelster Graustufen".. meinst Du damit hardwarekalibriert AdobeRGB, Werkseinstellungen, softwarekalibriert ? Ist hier nichts vom Banding zu bemerken ? Für mich wiederspricht sich das irgendwie mit dem einen + bei der Graustufenauflösung.



    Ich hoffe ich gehe Euch nicht zu arg auf die Nerven... meine Monitore habe ich normalerweise bis zu deren Ableben... bis dahin lass ich Euch dann in Ruhe :D


    Alternativen neben den NEC P221W wären für mich z.Z. nur der Eizo 2231 oder evtl. der Nachfolger.
    Der NEC juckt mich aber doch schon sehr... vor allem der Preis.


    Bestellt habe ich bis jetzt nur bei Alternate oder Mindfactory, gibt es hierzu gute Alternativen ?.. Alternate führt in nicht und Mindfactory nur in Silber .. falls ich in den nehme sollte, wäre ich auch für jeden Tipp dankbar... vermutlich ist das hier aber die falsche Frage... vielleicht auch nicht gern gesehen, wenn dann bitte ignorieren und vorab schon meine Entschuldigung dafür.





    Ich hoffe derGhostrider kann mich etwas beruhigen und die eine oder ander Frage als unbedenklich abhacken lassen.


    In diesem Sinne, schon mal vielen Dank !


    LG, Heidi



    EDIT: Buchwechsel verbuchstabelt & korrigiert.. vielleicht finde ich noch welche ^^

  • Heidi


    Hier kann man gut schauen wo man den TFT günstig bekommt:


    Außerdem sollte man die Bewertungen etwas anschauen. IDR sind aber Shops mit einer 1,XX Note zu empfehlen. unter 1,5 ist schon eine supergute Bewertung.


    greetz

  • Hallo,


    erst mal Danke für den Test @der Ghostrider :thumbup:


    Ich bin neu in diesem Forum, lese aber schon ein gutes halbes Jahr im stillen mit.
    Da mein 19Zoll CRT den Geist aufgegeben hat und ich seit dem einen *hust* 15Zoll WhiteLabel TFT benutze. Versuche ich seit eben diesem halben Jahr einen für mich geeigneten TFT zu finden.


    *g* Verschlechtern wirst Du Dich wohl kaum - allein durch die Auflösung...


    Zitat

    1. Frage: Ist das Banding für einen Hobby/Amateur Fotografen in der SW- und Low-, HighKey-Fotografie möglicherweise störend ? Kann man dieses Banding in einem Bild bitte einmal sehen ?


    Vorab: Bin kein Fotograf und kenne mich mit diesen Fachbereichen auch nicht aus, als daß ich Dir da Fachlich richtige Antworten geben könnte, da ich die speziellen Anforderungen nicht kenne.
    Es ist ja durchaus möglich eine perfekte Wiedergabe der Grauabstufungen zu erreichen, wie im Test beschrieben, indem der Originalfarbmodus gewählt wird. Bei Schwarz/Weiß-Bildern ist eine eventuelle leichte Abweichung des Weißpunktes vielleicht nicht gravierend und wäre somit eine einfache Alternative. Dabei gehe ich davon aus, daß für S/W-Bilder Kontraste und korrekte Abstufungen für feine Details wichtiger sind.



    Ein Foto vom Banding ist im Test nicht enthalten, da diese minimalen Farbabweichungen fast überhaupt nicht festzuhalten sind.
    Als Beispiel kommen nun zwei Bilder, die nicht im Test verwendet wurden.
    Das Problem sind die "Interferenzen". Ist man zuweit entfernt, dann ist das Bild nicht detailreich genug, um die Abstufungen aufzulösen. Ist man "zu nah" dran, dann ist die Kamera derartig hochauflösend, daß man die einzelnen Subpixel erkennen kann.
    Auch schon bevor die Subpixel deutlich sichtbar sind, ergeben sich Moiré-Effekte, die zu Farbverfälschungen führen, die nicht in der Realität vorhanden sind.


    Ein neutrales Bild, welches das zeigt, was gezeigt werden soll UND die Farben neutral wiedergibt, ist extrem schwierig zu erstellen.


    Am besten Selber schauen! Achtung, die Bilder sind Teilweise groß, obwohl es bereits nur Ausschnitte der Originale sind. Im Hintergrund ist ein Graukeil. Die Bilder sind nicht ohne grund nicht im Test verwendet worden, also bitte nicht wegen der Qualität und teilweise fehlenden Schärfe beschweren. ;)
    Bild 1, Ausschnitt in Originalgröße:
    -> 1,7MB
    Bild 1, gleicher Ausschnitt, Gauß'scher Weichzeichner, auf 20% runtergerechnet. Hier sieht man die einzelnen Stufen im Keil besser, die Einfärbungen haben aber nichts / nicht viel mit der tatsächlichen Darstellung zu tun.
    -> 38kB
    Bild 2, Ausschnitt in Originalgröße:
    -> 2,1MB


    Was die Bilder vor allem zeigen sollen: Die Graustufen, sofern überhaupt sichtbar, sind auf beiden Bildern unterschiedlich wiedergegeben.
    Für einen Testbericht ist eine Beschreibung besser als ein falsches Foto!


    Also bitte auch die oben verlinkten Fotos NICHT als ausschlaggebende Quelle zur Beurteilung der Darstellungsqualität verwenden!


    Zitat

    2. Frage: Es wurde bei der Interpolation davon geredet das die Firmeware des TFT evtl fehlerhaft sei... kann man eine Firmeware auch bei TFT's updaten und wird das vom Hersteller unterstützt mit den üblichen Garantien/Klauseln ? (bei meiner EOS mache ich auch Updates der Firmeware auch mit dem Canon-Hionweis "auf eigene Verantwortung"
    Wenn das möglich wäre, könnte man ja evtl für die Zukunft auf das eine oder andere verbesserte Firmewareupdate hoffen ?


    Firmwareupdates bei Monitoren sind sehr selten. Darauf würde ich nicht setzen. Benutze den Monitor in der "Vollbildeinstellung" bei der nativen Auflösung und das Bild ist ideal. Das ist vermutlich der beste Rat.
    Ich [k]vermute[/k], daß es ein Firmware-Bug ist, da die Interpolation nunmal im 1:1-Modus merkwürdig unscharf bei den gezeigten extremen farblichen Kontrasten ausfällt, im Vollbild-Modus jedoch nicht. (Nicht nur beim Testgerät, auch in Forenbeiträgen von Usern ist das Verhalten so aufgetreten.) Also keine generellen Hardwareprobleme, sondern eine merkwürdige Umsetzung, die per Tastendruck erzeugt wird. Ergo: Dahinter steckt Software, nicht Hardware. Ansonsten wäre das Display immer unscharf.
    Es gab schonmal Monitore, bei denen die Firmware erneuert wurde, wofür dann erforderlich war, daß man den Monitor zum Hersteller einschickte.
    Nunja, 1680er Auflösungen sind keine Herausforderungen für halbwegs aktuelle Grafikkarten. So oft muß man dann zum Glück ja nicht umschalten.


    Zitat

    3. Frage: sieht man das Nachziehen in den Graustufen bei Filmen bzw. Spielen ?
    Wenn ja... bei welchen Filmen und Spielen wurde das bemerkt ?


    In den Filmen, die für den Test betrachtet wurden, habe ich es nicht bemerkt.


    Zitat

    Ich zitiere ab jetzt einmal aus dem Test...


    >Die Kalibration ist auch manuell sehr gut durchführbar und liefert für die Farbräume AdobeRGB und ECI 2.0 wunderbare Ergebnisse, die kaum einen Wunsch offen lassen. Wer das berühmte Tüpfelchen auf dem i verlangt, also die Möglichkeit den UGRA-Test zu bestehen, der kommt allerdings nicht um die hardwareseitige Kalibration herum.
    4. Frage: Mir würde eine manuelle Kalibrierung denke ich reichen, aber was wird dazu benötigt ? Reichen hier Testbilder und Augenmaß ? Was würdest Du mir zu einer manuellen Kalibrierung empfehlen ?
    Den Beitrag "Software und Hardwarekalibrierung für Einsteiger" ist mir bekannt, verstanden habe ich in... naja... geht so ^^


    Das hängt von Deinen Ansprüchen ab! Die Besonderheit des Monitors ist die Fähigkeit der Hardwarekalibration. Mit einem Kolorimeter und einer passenden Software ist die Manuelle Kalibration exakt möglich.
    Mit bloßem Auge und Testbildern zu kalibrieren geht bedingt. Das ist bei allen Monitoren so, bei anderen ehr etwas schlechter. Das OSD ist hier hilfreich und die Einstellungsmöglichkeiten für die Grundfarben sind fein unterteilt. Bei einer Pi*Daumen Kalibration an Hand von Testbildern ist dies weniger wichtig, da man dann aufhört, wenn es "ganz gut" aussieht.
    Schwierigkeiten ergeben sich anhand des Umgebungslichtes (Kunstlicht, Tageslicht), der Wohnungseinrichtung (Farben vermeiden!), der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit und Empfindlichkeit für Farben, etc.


    Ein Kolorimeter kostet aber natürlich Geld. Ein Spyder3 ist da noch die günstigste Alternative.


    Zitat

    >Das Display ist trotz seines nominell eher langsamen Panels problemlos in der Lage schnelle Szenen sowie langsame Kameraschwenks wiederzugeben. Auch die Farbwiedergabe sieht sehr natürlich aus.
    5. Frage: Thema Farbwiedergabe... Dies wurde vermutlich mit einem hardwarekalibrierten sRGB Profil getestet, oder ?


    Die Geschwindigkeit des Displays ist unabhängig von Eingriffen im hinterlegten Farbprofil und der Kalibration.


    Zitat

    >Die Helligkeitsabweichungen sind vor allem im primären Arbeitsbereich sehr gering und die Blickwinkel des PVA-Panels sehr groß. Zusammen mit der detaillierten Auflösung dunkelster Graustufen ergibt sich durchweg ein sehr gutes Bild, das kaum Wünsche offen lässt.
    6. Frage: "detaillierten Auflösung dunkelster Graustufen".. meinst Du damit hardwarekalibriert AdobeRGB, Werkseinstellungen, softwarekalibriert ? Ist hier nichts vom Banding zu bemerken ? Für mich wiederspricht sich das irgendwie mit dem einen + bei der Graustufenauflösung.


    Lies bitte den Teil mit den Graustufen nochmal genau. Die Abstufungen sind ALLE vorhanden! Einige haben unter bestimmten Kalibrationen nur minimale Farbstichigkeit.
    Details sind sichtbar, da die Abstufungen vorhanden sind. Alle. Es fallen also an keinem Ende des Graukeils Farbstufen zusammen oder ganz weg. Auch der Helligkeitswert der Abstufungen passt allem Anschein nach (nicht für 256 Graustufen überprüft).


    Zitat

    Ich hoffe ich gehe Euch nicht zu arg auf die Nerven... meine Monitore habe ich normalerweise bis zu deren Ableben... bis dahin lass ich Euch dann in Ruhe :D


    Alternativen neben den NEC P221W wären für mich z.Z. nur der Eizo 2231 oder evtl. der Nachfolger.
    Der NEC juckt mich aber doch schon sehr... vor allem der Preis.


    Bestellt habe ich bis jetzt nur bei Alternate oder Mindfactory, gibt es hierzu gute Alternativen ?.. Alternate führt in nicht und Mindfactory nur in Silber .. falls ich in den nehme sollte, wäre ich auch für jeden Tipp dankbar... vermutlich ist das hier aber die falsche Frage... vielleicht auch nicht gern gesehen, wenn dann bitte ignorieren un vorab schon meine Entschuldigung dafür.


    Hehe... Es gibt noch den TFT-Shop?! ;)



    Zitat

    Ich hoffe derGhostrider kann mich etwas beruhigen und die eine oder ander Frage als unbedenklich abhacken lassen.


    In diesem Sinne, schon mal vielen Dank !


    LG, Heidi


    Keine Ahnung, ob ich jemanden beruhigen konnte. Manch ein Monitor für (über) 1000Euro liefert ein besseres Bild. Also wegdiskutieren möchte ich bestimmt keine Schwäche des Monitors.

  • Zitat

    Hierzu möchte ich anmerken, dass der P221W nicht wie im Artikel beschrieben eine Reaktionszeit von 8ms (grey-to-grey) hat, sondern laut der der deutschen NEC-Homepage 6ms (grey-to-grey).


    (Specifications anklicken) -> 8ms G-t-G / 16ms
    -> 16ms


    Deutsch:
    -> 16ms


    Pressemitteilung, bei der es ungeschickt formuliert und nach einem Tipp- / Rundungsfehler aussieht:

    Vor der Detailangabe "7 weiß / schwarz; 9 schwarz / weiß" wird ohne genauere Bezeichnung "6" angegeben.


    -> 6 G-t-G, sonst 16: 7 w/s, 9 s/w.



    Die Angaben schwanken also je nach Quelle. In diesem Fall habe ich mich für das englische Datenblatt entschieden. Irgendwo hatte ich noch 8ms GTG gefunden... hab' das nun aber nicht parat.
    Es kann gut sein, daß Du mit der Anmerkung recht hast. Vielleicht stimmen also 6ms für GTG-Wechsel, das verändert am Test und dessen Ergebnis jedoch nichts. ;)


    So oder so sind diese Angaben als idealwerte zu verstehen und sagen nicht viel über die tatsächliche Schaltgeschwindigkeit aus.
    Dazu verweise ich mal auf einen Testbericht von Tomshardware:

    In dem Graphen ist zu erkennen, was zu erwarten ist, wenn das Display eine angebliche Reaktionszeit von "8ms" hat. Mit Glück erreicht man diesen Wert dann für eine bestimmte Extremsituation.
    Angaben für GTG-Farbwechsel sind noch schlimmer, da die wohl nirgends genormt sind. "Von einem Grau zu einem anderen Grau" kann eben viel bedeuten und genau so vielschichtig wird es wohl auch verwendet.


    Nunja, es gibt genügend Spieler, die sich schon bei dieser Wertung zu gern beschweren würden. Die Kombination aus Schwächen in der Interpolation und dem Inputlag gibt hier wohl den Ausschlag.


    Input Lag ist mir persönlich bei einem Monitor z.B. herzlich unwichtig, berücksichtigen muß ich es im Test natürlich trotzdem und mache es ja auch. Mein eigener NEC hat auch ~32ms Input Lag. Assassins Creed war darauf aber herrlich zu spielen, ebenso alle Teile von C&C, sowie Autorennen und auch taktische Shooter. Da ich selbst sehr spät auf TFTs gewechselt bin und zuvor 21" und 22" high-end CRTs gewöhnt war, kann ich auch die Aufregung bzgl Inputlag nicht so ganz nachvollziehen. Vor allem, wenn man die Einstellungen mancher Leute in den Grakatreibern bedenkt, die wesentlich längere Verzögerungen bewirken. (Prerendering: 3 Frames, VSync, Tripplebuffering) Da kommen auch mal 50ms und mehr zusammen.
    Achja: Bei VSync kann es hilfreich sein, wenn Du Tripple-Buffering aktivierst. Probier es einfach mal aus. Erklärung steht in nvidia-Grakatreibern sogar dabei. ;)


    Freut mich, daß Dir der Monitor soweit gefällt.

  • Zitat

    Beim Spielen finde ich die schönen Farben einfach toll und auch mit der Reaktionszeit habe ich keine Probleme. Wenn man sehr genau hinsieht, kann man bei einigen braun/grau Übergängen leichte Schlieren entdecken, die mir aber normalerweise nicht auffallen.

    Hört sich nach ähnlichen Symptomen wie bei meinem S1931 an, welche mich gar nicht stören.


    Evtl muss ich den NEC doch einfach mal nur selber testen. Preis, Optik und Bildqualität scheint super sein/ist ja sonst super :)


    Interpolation ist denke ich auch nicht nötig, ne 88gt sollte für 1650x reichen. Zumindest vorerst.


    hmmmmm :D mal noch ein paar Zockerberichte abwarten.


    edit:
    in spätestens 2-3 Tagen wird wohl irgendwer nen Thread 2209WA vs P221W erstellen :thumbsup:

  • Danke für den Test zur rechten Zeit!


    Ich stehe kurz vor der Kaufentscheidung und beabsichtige, den Monitor vorwiegend im sRGB-Modus zu nutzen. Daher meine Frage:


    Lässt sich eine Hardwarekalibrierung nur mit den von Ihnen genannten NEC-eigenen Mitteln durchführen oder geht das auch mit der "Silver Haze Pro" Hard- und Software?


    MfG
    Der ahnungslose Doktor

  • Für die Hardwarekalibration ist die Spectraview Profiler 4 (umgelabelte BasICColor Software) erforderlich. Andere Kalibrationsprogramme können die NEC-Monitore nicht hardwareseitig kalibrieren und führen somit ausschließlich Softwarekalibrationen, wie bei jedem anderen Monitor auch, durch.


    Alternativ wäre nur die "Spectraview II" Software möglich, die es ausschließlich für US-Bürger in den USA zu kaufen gibt.

  • Zitat
    >Das Display ist trotz seines nominell eher langsamen Panels problemlos in der Lage schnelle Szenen sowie langsame Kameraschwenks wiederzugeben. Auch die Farbwiedergabe sieht sehr natürlich aus.
    5. Frage: Thema Farbwiedergabe... Dies wurde vermutlich mit einem hardwarekalibrierten sRGB Profil getestet, oder ?



    Die Geschwindigkeit des Displays ist unabhängig von Eingriffen im hinterlegten Farbprofil und der Kalibration.

    Das habe ich wohl falsch formuliert... es wird immer davon gesprochen das Monitore mit erweitertem Farbraum eine Farbverfälschung bei Spielen, Filmen und I-Net Surfen aufweisem, da diese Anwendungen im sRGB laufen.
    Ich wollte nur wissen, ob diese natürliche Farbwiedergabe bei der Werkseinstellung getestet wurde, oder ob der sRGB Modus hierzu erst kalibriert werden muss um diesen Eindruck zu bekommen.



    Für den Rest der Antworten auf meine Fragen, bedanke ich mich herzlich !


    LG, Heidi