Flimmerndes Backlight – nur ein Mythos?

  • Der EV2436 hat aber auch nicht gerade das beste Panel und relativ viel glitzern.


    Wie sieht es denn mit PLS aus? Ist das erträglich? Bei Eizo z.B. der EV2336W, EV2736W, CX240;
    oder bei Samsung oder AOC in 24 Zoll.


    Ansonsten gibt es noch einige alte PVA Modelle im Handel (S2100, SX2262W, MS230W), aber keines mit 24 Zoll mehr.

  • Der BenQ könnte passen:


    Die Schrift wird bei FullHD auf keinen Fall unscharf dargestellt. Der einzige Nachteil ist die etwas geringere Höhe, ansonsten musst du mit keinen Einbußen leben. Wenn du also einen Kompromiss bei der Höhe machen kannst, stehen viele Modelle zur Auswahl.

  • Der EV2436 hat aber auch nicht gerade das beste Panel und relativ viel glitzern.


    Wie sieht es denn mit PLS aus? Ist das erträglich? Bei Eizo z.B. der EV2336W, EV2736W, CX240;
    oder bei Samsung oder AOC in 24 Zoll.


    Ansonsten gibt es noch einige alte PVA Modelle im Handel (S2100, SX2262W, MS230W), aber keines mit 24 Zoll mehr.


    Der EV2736W zeigt laut PRAD ebenfalls ein IPS-Glitzern:

    Quote

    Ein IPS-Glitzern war ebenfalls wahrnehmbar, welches subjektiv betrachtet aber nicht ganz so stark auffiel wie bei vielen Konkurrenzprodukten.


    Andere Marken / Modelle fallen wiederum durch PVM negativ auf (Asus, Samsung).


    Die Kombination aus Non-PVM und Non-IPS ist schon selten genug, auf 16:10 und 24 Zoll muss man da wohl verzichten. Ich versuche es eben mal mit 27 Zoll. So groß ist der Größenunterschied zwischen 24 Zoll 16:10 und 27 Zoll 16:9 gar nicht (ca. 8cm in der Horizontalen). Und ich denke, AMVA+ ist auf jeden Fall einen Versuch wert: da sollen ja viele Probleme mit älteren VAs behoben worden sein.

  • Der BenQ könnte passen:


    Die Schrift wird bei FullHD auf keinen Fall unscharf dargestellt. Der einzige Nachteil ist die etwas geringere Höhe, ansonsten musst du mit keinen Einbußen leben. Wenn du also einen Kompromiss bei der Höhe machen kannst, stehen viele Modelle zur Auswahl.


    Der Benq hätte mir tatsächlich gefallen, aber die Rezensionen auf Amazon sehen leider miserabel aus: dort ist von eklatanten Qualitätsmängeln die Rede (unzählige Fehlpixel, Lichthöfe). Außerdem scheint die Minimalhelligkeit laut PRAD um einiges höher zu sein als beim Iiyama (praktisch 0 zu ca. 0,15). Das sind zwei Faktoren, die möglicherweise problematisch werden könnten, obwohl mich die höhere Auflösung natürlich schon reizen würde. Aber wenn Du schreibst, dass bei FullHD Schriften auf 27 Zoll immer noch scharf dargestellt werden, bin ich geneigt, dem Iiyama den Vorzug zu geben.

  • Moinsen,


    Alternativen ohne Backlightflimmern wären noch Folgende:
    (kaum IPS-Glitzern)


    Ich bin selbst gerade auf der Suche nach einem neuen Bildschirm, weil ich mich vergrößern möchte (zurzeit 22Zoll). Da ich Monitoren mit schwarzen Rahmen nichts abgewinnen kann, ist mein Favorit zurzeit folgender Bildschirm:
    Die Variante mit weißem Rahmen ist nur leider bisher noch nicht auf dem Markt und Tests zu dem Bildschirm habe ich auch keine gefunden; da LG in letzter Zeit allerdings viele gute Modelle auf den Weg gebracht hat (laut Prad), bin ich aber eigentlich recht guter Dinge. Ich werde ihn also wohl "antesten", wenn er mit weißem Rahmen erhältlich ist. Ansonsten wäre wahrscheinlich der Benq mein Favorit.


    Grüße


  • Danke für Dein Feedback! Leider habe ich bisher keinen 24 Zoll-Monitor im 16:10-Format gefunden, der nicht auf IPS basiert - und der auch lieferbar ist. Auch keinen 27 Zöller mit einer Auflösung von 2560x1440 Pixel. Möglicherweise käme der Iiyama XB2783HSU-B1 in Frage. Das ist zwar ein 16:9-Modell und daher für Office-Arbeiten nicht so gut geeignet, aber laut PRAD scheint es sich dabei um eine brauchbare Alternative zu handeln (AMVA-Technologie). Nur die FullHD-Auflösung macht mir Sorgen, da die Schrift dort möglicherweise zu unscharf dargestellt wird (insbesondere, wenn ich nur einen Teil der horizontalen Fläche für die Textverarbeitung nutze).

    Es wäre aber in diesem Fall sehr positiv überrasch.

  • Hallo,
    lange genug habe ich mich mit dem Thema Lichtflimmern auseinander gesetzt. Ob Monitor, Leuchtmittel oder sonst eine elektrisch betriebene Lichtquelle, die - wenn es kein zeitlich gleichförmiges ist - ihr Licht als periodisches Signal emittiert: jetzt ist es im Hinblick auf die Wirkung und Verträglichkeit für Menschen und ähnliche Lebewesen mess- und bewertbar.


    Meine Webseite gibt darüber Auskunft und auf der LpS 2016 in Bregenz werde ich genau das mit vielen Beispielen vortragen und demonstrieren.
    Also keine Angst mehr vor der großen unbekannten Flimmern.

  • Ich wollte noch etwas dazu beitragen, was bisher nicht genannt wurde:


    Das Auge nimmt meines Wissens nach Flimmern auch bei ziemlich hohen Frequenzen weit über 75 Hz wahr, wenn das Auge sich bewegt, ich habe bis zu 1000 Hz. in Erinnerung. Und das ist ja auch bei Office-Arbeit der Fall, oder wenn man programmiert: denn dann wandert das Auge ständig über den Schirm.
    Außerdem verarbeiten die grundlegenden Schaltkreise des Augen-Nervensystems wesentlich höhere Frequenzen, als im Bewusstsein ankommen.
    Ich habe jetzt leider kein Zitat parat, aber man sieht den Effekt z.B. bei manchen Auto-Rücklichtern im Dunkeln, oder bei Omnibus LED-Anzeigetafeln, wenn man das Auge bewegt.


    Das ist auch der Grund, warum die Ebook-Reader/Lesegeräte z.B. von Kindle besser zum Lesen sind als normale Displays, z.B. Handys.


    Vielen Dank für den Hinweis auf PWM, ich habe mich bei meinem relativ neuen Monitor schon oft gefragt, warum ich immer so müde werde, obwohl ich digital ansteuere!