Iiyama ProLite XB2779QS-S1: Überzeugendes Allround-Paket mit zu hoher Minimalhelligkeit (Prad.de)

  • Der Test des 27 Zoll Design-Monitors Iiyama ProLite XB2779QS-S1 steht als Preview ab sofort zur Verfügung. Die Veröffentlichung ist für den 13.01.2014 vorgesehen. Alle Fragen zum Test und zum Iiyama ProLite XB2779QS-S1 können innerhalb dieses Themas gestellt werden. Der Testredakteur versucht alle Fragen schnellstmöglich zu beantworten.



    Im Test: Iiyama ProLite XB2779QS-S1



    Weiterführende Links zum Thema


    Test Iiyama ProLite XB2779QS-S1


    Datenblatt / Spezifikationen


    Video


    Iiyama ProLite XB2779QS-S1 bei Amazon kaufen


    PRAD Kaufberatung: Auswahl empfehlenswerter Monitore der Redaktion

  • jetzt liest man über das gerät nur das aller beste, bekommt ein "sehr gut" und nichts wird geschrieben.
    warum macht dieser extrem kostengünstige monitor nciht mehr wirbel?

  • Also in unserem Test hat er mit "gut" abgeschnitten. Ich denke die Minimalhelligkeit ist bei einigen ein KO Kriterium. Knapp 160 cd/m² ist schon vedammt viel. Ich selbst habe meine Monitore auf 140 cd/m² kalibriert und die dürften echt nicht heller sein. Insofern ausprobieren.

  • ups, ich dachte, der hat ein sehr gut. jedenfalls wird er bei euch als einer der ganz wenigen für grafikarbeiten empfohlen. und genau dafür würde er auch eingesetzt. mit dem eizo 2736 war ich schon zufrieden, aber nicht ganz: die ausleuchtung beim schwarzbild war nicht einwandfrei (lichthof). denkst du, der Iiyama ist im vergleich besser?

  • Lass die Finger von Monitoren die nicht vernünftig abregelbar sind wenn Du Bildbearbeitung machen willst.
    Mehr als 120cd sind da nicht wirklich empfehlenswert.


    cheers
    afx

  • und welche wären das deiner meinung nach?
    welche wären da empfehlenswert - bis € 1.000,--


    Das is das Problem, mich macht da keiner richtig glücklich, deswegen bin ich dann beim PA301w gelandet (für den Straßenpreis des PA271w).
    Ich würde im Moment auf Sonderangebote zielen wenn der PA272 raus kommt, dann könnten u.U. ein paar Händler die PA271 nochmal reduzieren.


    Ansonsten waren bei mir LG27ea83 und der Dell 2713H in der engeren Auswahl, dank der eingeschränkten Unterstützung von Messgeräten beim Dell also eher der LG...


    cheers
    afx

  • mit dem eizo 2736 war ich schon zufrieden, aber nicht ganz: die ausleuchtung beim schwarzbild war nicht einwandfrei (lichthof). denkst du, der Iiyama ist im vergleich besser?


    Die Ausleuchtung eines Monitors unterliegt einer gewaltigen Serienstreuung.


    Und zwar bei allen Herstellen und allen Modellen !


    Tausend mal die selben nicht zu beantwortenden Fragen zur Ausleuchtung im Forum.

  • erinnere ich mich nicht beim LG, das der das pwm-flimmern nicht ganz im griff hat?


    Stimmt, das hatte mich dann schon nicht mehr interessiert, aber bei der Frequenz wäre ich auch vorsichtig.

    Quote

    oder der samsung S27B971D?


    Glossy.. YUCK!


    cheers
    afx

  • Ich hätte mal zwei Fragen zu diesem Monitor.


    1. Frage (Gamingtauglichkeit):


    Eigentlich suche ich konkret einen 16:9-formatigen 27 Zoller mit 2560x1440er Auflösung. Aus Jux und Tollerei habe ich mir aber auch mal den 21:9-formatigen Asus MX299Q angeschaut und insbesondere die gamingrelevanten Messwerte verglichen. Was Schaltzeit, Überschwinger und Latenz angeht sind beide bei höchster Overdriveeinstellung (meiner Meinung nach) doch ziemlich identisch, wenn überhaupt, dann scheint im Schnitt der IIyama ein Hauch besser zu sein. Dennoch hat in der Gesamtbewertung der IIyama unter "Geeignet für Hardcorespieler" nur ein "zufriedenstellend" erhalten, während der Asus ein "gut" bekommen hat.


    Frage: Könnt ihr diesen (scheinbaren?) Wiedespruch etwas erläutern bzw. herausstellen, aufgrund welcher konkreten Eigenschaften der IIyama nur ein "zufriedenstellend" erhalten hat?


    2. Frage (zu hohe minimale Helligkeit):


    Jetzt werden vielleicht die versierten E-Techniker die Hände überm Kopf zusammenschlagen, aber etwas E-Technik habe ich vor langer Zeit im Nebenfach ja auch gehört (oder vielmehr: vorbeirauschen lassen)...
    Da ich selber noch nie ein TFT geöffnet habe (nicht zuletzt weil ich immernoch eine Röhre habe), kann ich über die Innereien nur mutmaßen. Ich würde doch aber davon ausgehen, dass die LED-Beleuchtung über eine einzige Steuerleitung angesprochen wird (wie das bei einem Monitor mit Homogenitätskorrektur aussieht, weiß ich nicht, aber soetwas hat der IIyama ja ohnehin nicht). Sollte es dann nicht möglich sein, an eben dieser Stelle einfach einen Wiederstand einzulöten, und so die Gesamthelligkeit abzusenken? Ich weiß, ich weiß, Strom lässt sich damit nicht sparen und wahrscheinlich wird der Wiederstand auch "ein bissl" warm. Aber wäre es nicht theoretisch möglich?


    Frage: Lässt sich die Helligkeit einer Hintergrundbeleuchtung durch Einlöten eines Wiederstands (unter Inkaufnahme von Verlustwärme jedoch ohne weitere Nachteile) absenken?


    MfG und Besten Dank.


    Nokx

  • Die Entscheidung ob gut oder befriedigend kann knapp ausfallen, so wie in diesem Test. Der Iiyama hat etwas schlechter abgeschnitten, weil der "Corona-Effekt" also das helle Nachleuchten bewegter Objekte deutlicher sichtbar war als beim ASUS, wobei das auch im Auge des Testers liegen kann. Hier spielt nämlich die reine Reaktionszeit und die Ergebnisse beim Spielen hinein. Also ich würde mich daran nicht stören. Die sind tatsächlich ziemlich identisch.

  • ...also mit Rumbasteln an moderner Elektronik ist es heutzutage eigentlich Essig.


    Dank SMD Technik.


    Bastelstunde ist abgesagt. Zudem ginge die Garantie flöten.




    Gruß
    tom

  • Du meinst, die LEDs sind ohne Kabel direkt aufgelötet? Vermutung oder schon tatsächlich so gesehen?


    Ich meine, an der Platine rumlöten ist grundsätzlich nicht das Problem: Ich hab auch schon das Innenleben einer neuen Maus in das Gehäuse einer alten eingepflanzt - wegens gewohnter Ergonomie. ;) Neben leichten Umbauarbeiten am Gehäuse musste ich dafür ein Stück Platine wegsägen und die durchtrennten Leiterbahnen mit Kabeln neu verbinden. Und die Maus hat dann 5 Jahre lang funktioniert! Möglich ist vieles. Natürlich ist es ein Unterschied, an 'ner 70€ Maus oder an einem 470€ Monitor rumzubasteln...


    Die Frage war mehr elektrotechnischer/ bildqualitativer Natur: Kann man dort (theoretisch) einen Wiederstand einbauen und ist mit weiteren Nebeneffekten zu rechnen? (Also z.B. Auswirkungen auf die Farbechtheit /-korrekt wenn während der Aktivphase der PWM-Taktung nicht mehr die maximale Helligkeit erreicht wird? Usw.)


    Dass die Garantie flöten geht ist klar.


    MfG
    Nokx

  • Freilich "kann" man.


    Aber, um einen Vorwiderstand oder Spannungsteiler von den Werten her richtig zu dimensionieren, wirst Du ohne Serviceunterlagen kaum weit kommen. Finger weg !



    Gruß
    tom

  • Der Iiyama zeigt bei höchster Overdrive Einstellung recht gut sichtbare helle Objektkanten bei sich schnell bewegenden Objekten. Insbesondere Hardcoregamer werden damit nicht zufrieden sein und daher das befriedigend. Der Input-Lag ist extrem niedrig. Wirklich schade dass die Overdrive-Schaltung nicht besonders gut geglückt ist.


    Selbst wenn man Elektronikbastler ist, an einem komplexen technischen Gerät wie einem TFT-Monitor würde ich mich nicht trauen derart selbst Hand anzulegen. Dann ist es doch einfacher einen anderen Monitor zu kaufen oder gibt es gar zu wenige oder warum muss es um jeden Preis der Iiyama sein? :)

  • Es muss um Himmels willen kein IIyama sein! Aber ja, es gibt gar zu wenig Monitore:


    Wenn ich eure Testberichte vom Jahr 2013 auf folgende Kriterien reduziere:
    27 Zoll | 16:9 | 2560x1440 | kein TN | "praktisch" kein InputLag (wegens FPS-Spieler)


    dann bleiben:


    Iiyama ProLite XB2779QS-S1
    BenQ BL2710PT
    LG Flatron 27EA83-D


    übrig.
    Dem BenQ BL2710PT wird eine wirklich desaströse Farbwiedergabe bescheinigt, was ihn leider für mich als (Amateur-)fotoentwickler ausscheiden lässt. Ich erwarte hier keine Spitzenwerte, aber wenigsten nach Kalibrierung sollte was brauchbares übrig bleiben. Das ist hier wirklich nicht der Fall.
    Der LG Flatron 27EA83-D hat eine PWM-Taktung von 120 Hz bei einer Tastrate von 42%, so dass ich als flimmerempfindlicher Mensch allein bei der Vorstellung das Grausen kriege!


    Bleibt der IIyama übrig - mit wahrscheinlich auch für mein Empfinden etwas zu hoher minimaler Helligkeit.


    An der Farbwiedergabe kann ich nix ändern und auch nicht an der PWM-Taktung.


    Einen Wiederstand einlöten würde ich mir aber (unter bestimmten Bedingungen) zutrauen, auch in einem Monitor. Daher meine Frage bezüglich möglicher negativer Auswirkungen eines solchen Vorwiederstands.


    Wenn du (oder sonst jemand) mir eine Alternative vorschlagen kann, dann immer her damit.


    Aber wenn du jetzt sagst, dass die Artefakte bei Overdrive wirklich auffällig sind, dann ist vielleicht auch dieser Monitor hinfällig... Tja ich weiß nicht... Vielleicht bestell ich ihn mir einfach mal und gucks mir selbst mal an...


    MfG
    Ein ratloser Nokx

  • Für dein Arbeitsgebiet ist es doch nicht notwendig den Overdrive auf +2 zu stellen. Also lass ihn auf 0 oder gar deaktiviert und du hast keinerlei Probleme mit leuchtenden Objektkanten. Bewegte Bilder sind dann zwar ein wenig unschärfer, aber wiederum nicht so extrem dass es ein K.O. Kriterum wäre. Ich kam gut damit klar. Auch beim spielen.