HP Dreamcolor Z27x: hochwertiger Monitor für den Einsatz im Videobereich mit Potential (Prad.de)

  • Der Test des 27 Zoll Monitors HP Dreamcolor Z27x ist als Preview online. Der Test wird am 08.12.2014 veröffentlicht. Alle Fragen zum Test und zum HP Dreamcolor Z27x können innerhalb dieses Themas gestellt werden.



    HP Dreamcolor Z27x (Bild: HP)



    Weiterführende Links zum Thema


    Test HP Dreamcolor Z27x


    Datenblatt / Spezifikationen


    Video


    HP Dreamcolor Z27x bei Amazon kaufen


    PRAD Kaufberatung: Auswahl empfehlenswerter Monitore der Redaktion

  • Jetzt könnt ihr euren "Wundermonitor" HP Z27x als Preview bei Prad lesen. Mit gut wurde er beurteilt.

    In deinem Posting geht mir ein Smiley ab... ;)


    Im Ernst: Ich glaube nicht, dass jemand vom Z27x Wunder erwartet hat. Vielmehr sucht nur jeder Einzelne von uns den für ihn optimalen Monitor. Und dass das nicht immer derselbe sein kann, ist klar...

  • Ich habe den Test gelesen. Prad kritisiert die Kalibrierungssoftware "DreamColor Calibration Solution" und die dazugehörige quasi nicht vorhandene Dokumentation plus die fehlende Kalibrierung über das OSD. Allerdings gibt es hier meiner Ansicht nach ein Verständnisproblem. Der Z27x braucht ja laut Anleitung keine Software:

    Quote

    The Z27x includes an internal color calibration and color management engine and does not require
    software to be installed on a host computer in order to be calibrated.


    Die von Prad angesprochene SDK ist für Hersteller von Softwares gedacht und nicht für Endverbraucher

    Quote

    This document provides the supported APIs for the HP Z27x USB SDK on the Linux(x86) and Windows platforms. These APIs
    are to be used for remote display management and control from a Host PC to the Z27x via a USB connection.


    Der Test von Prad mit der HP gebrandeten X-Rite Software musste daher fehlschlagen, weil X-Rite die Software noch gar nicht angepasst hat. SpectraCal dagegen schon (im Video sehe ich aber nur Download):


    Dass Prad dann das Quato iColor Display Kolorimeter genommen hat, das offiziell nicht unterstützt wird und einfach nur LUTs in die Grafikkarte gepackt hat, macht den Test in meinen Augen ziemlich nichtssagend und teilweise war ich auch verwirrt, weil von "nach der Kalibrierung" die Rede war, wo man aber nicht wusste ob nun die LUT in der Grafikkarte gemeint ist oder doch die interne Kalibrierung. Prad hatte schließlich beides getestet.


    LUTs kann man aktuell jedenfalls nur per Kolorimeter:

    Quote

    Integrated calibration engine for hostless calibration with the HP DreamColor Calibration Solution, Klein Instruments K10-A, Photo Research spectroradiometers, Konica Minolta CA-310, calibration with on-screen menus or XML scripting, and upload and download LUTs


    oder einem speziell vorbereiteten USB Stick hochladen:
    @Prad das ist das "Advanced Manual", was Ihr vermisst habt

    Quote

    When a USB drive is inserted into one of the two DreamColor USB ports, the display looks for a file named
    studiocal.xml. This file will then be opened, parsed, and used for calibration. The display will not look for any other
    XML files, so the naming must be exact.
    USB drives containing a studiocal.XML file may be formatted using FAT16, FAT32, or NTFS.


    So kann man dann auch mehr verändern als über das OSD z.B. den Kontrast. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man sogar komplett eigene neue Presets anlegen.


    HP trennt also zwischen dem Nutzer, der Plug & Play ohne Software (nach)kalibriert und dem Admin, der über eine Fernwartung bzw. XML Konfiguration sogar die Werkseinstellungen überschreiben kann. HP legt hier mehr den Schwerpunkt auf große IT Abteilungen als auf Einzel-Nutzer. Um die müssen sich die verschiedenen Kolorimeter-Hersteller kümmern.


    Die sonstige Ausstattung wie PiP, Splitscreen, HotPlug, frei belegbare Shortcuts, Fernwartung über integrierten Webserver usw. wird von Prad im Test nicht erwähnt, was sie aber nie machen, wenn es meiner Ansicht nach aber wichtig für Preis/Leistung wäre.


    Berechtigte Kritik wurde aber bei der Bildhomogenität geübt. Der Rest ist eher Fehlinterpretation der zugegebenermaßen schlechten HP Dokumentation und verwrirrenden Website, denn ich habe auch sehr lange gebraucht um da durchzusteigen und die ganzen PDFs habe ich auch nur über Google gefunden und nicht über die HP Website. Daran sieht man einfach, dass HP den Monitor bei großen Unternehmen platzieren will. Die bekommen dann bestimmt auch eine entsprechende Einweisung ;)

  • Quote

    Allerdings gibt es hier meiner Ansicht nach ein Verständnisproblem. Der Z27x braucht ja laut Anleitung keine Software:


    Nein, hier gibt es kein Verständnisproblem - im Bericht sind die Unterschiede sogar ausführlich beleuchtet: Die monitorinterne Kalibration ist kein Ersatz für eine Kalibration und Charakterisierung vom Rechner aus - schon weil der zweite Schritt naturgemäß wegfällt (freilich gäbe es in diesem Fall eine Hybridform - siehe Bericht - mit separater Charakterisierung, das ist aber schon vom Ablauf her kein Ersatz, zumal die Zieldefinition via OSD eingeschränkt ist). Der ist in farbmanagementfähigen Umgebungen aber zwingend erforderlich. Sollte es eine angepasste Software geben (das überarbeitete und somit aktuelle Datenblatt der Color Calibration Solution weist stark darauf hin; in diesem Fall wäre eine zukünftige Bereitstellung über die Produktseite sinnvoll), werden wir das nachtesten.


    Die Kalibration via Display-Engine zielt auf Anwender ab, die eine präzise Farbreproduktion außerhalb klassischer ICC-Workflows benötigen. Das trifft insbesondere auf den Videobereich zu - nicht aber auf Anwendungsbereiche der grafischen Industrie. Natürlich haben wir diese Funktionalität aber getestet (Seite 10f) und sind auch auf technische Details der Umsetzung (z.B. der Farbraumtransformation) eingegangen. Zum Einsatz kam das unterstützte Consumer-Messgerät, also HPs OEM i1 Display Pro.


    Daher betonen wir ausdrücklich das im Rahmen unserer Tests - die sich in diesem Segment vornehmlich an Erfordernissen der grafischen Industrie orientieren - vermutlich noch nicht vollständig genutzte Potential. Wir müssen aber zunächst den uns vorliegenden Stand bewerten. Luft nach oben - auch in der Bewertung - ist, davon zeugt das Fazit, ja vorhanden.


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    Die von Prad angesprochene SDK ist für Hersteller von Softwares gedacht und nicht für Endverbraucher


    Wurde nicht bestritten. Uns fehlt an dieser Stelle auch nicht das SDK, sondern eine "full featured" Lösung für die Kalibration vom Rechner aus (s.o.) und eine individuellere Zieldefinition für die monitorinterne Kalibration. Hier sollte das OSD mindestens um eine freie Wahl des Weißpunktes erweitert werden - auch ohne XML-Scripting. Diesbezüglich warten wir ebenfalls noch auf Rückmeldung, weitere Informationen sind also im Rahmen einer Ergänzung zu erwarten.


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    Dass Prad dann das Quato iColor Display Kolorimeter genommen hat, das offiziell nicht unterstützt wird und einfach nur LUTs in die Grafikkarte gepackt hat, macht den Test in meinen Augen ziemlich nichtssagend


    Das Szenario ist wohldefiniert und hinreichend beschrieben. Das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint, aber an dieser Stelle hast du den Bericht vermutlich nur überflogen. Die Softwarekalibration mit Linearisierung via vcgt und anschließender Charakterisierung (übrigens nicht mit einer OEM Sonde von Quato) war letztlich die Voraussetzung für unsere Tests mit CMM gestützten Transformationen (Seite 9).


    Aus dem Bericht:
    "Der HP Dreamcolor Z27x wurde für die nachfolgenden Messungen mithilfe von Quato iColor Display kalibriert (Bildmodus: Native) und profiliert. Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil HPs DreamColor Calibration Solution in der uns vorliegenden Version und in Verbindung mit dem Testgerät nicht nur starken Einschränkungen unterliegt, sondern auch inakzeptable Ergebnisse produziert.


    Die gewählte Methode ist keinesfalls ideal: Aufgrund des reduzierten OSD müssen Abweichungen vom Kalibrationsziel in vollem Umfang über die LUT der Grafikkarte kompensiert werden. Das mindert nicht nur die Präzision, sondern kann den Tonwertumfang schnell empfindlich verringern. Weitere Informationen haben wir im Abschnitt DreamColor Calibration Solution zusammengetragen [...]"


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    Der Test von Prad mit der HP gebrandeten X-Rite Software musste daher fehlschlagen, weil X-Rite die Software noch gar nicht angepasst hat.


    Nein, sie musste an dieser Stelle erstmal nicht zwangsläufig fehlschlagen, weil die vorliegende Revision des Software in dieser Kombination ohnehin nur eine Softwarekalibration mit profilgestützter Linearisierung umsetzt. Wäre die Tonwertkurve im Ergebnis nicht aus dem Ruder gelaufen, und hätte die Zieldefinition eine hinreichende Komplexität erreicht (samt monitorseitiger Heranführung), könnte man damit aufgrund der neutralen Ausgangsbasis sehr ansprechende Ergebnisse mit nur geringen Eingriffen über die LUT der Grafikkarte erzielen. Wie auch immer: Ich bin derzeit noch recht optimistisch, dass es eine angepasste Software zur Hardwarekalibration gibt.


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    Der Rest ist eher Fehlinterpretation der zugegebenermaßen schlechten HP Dokumentation und verwrirrenden Website


    Hoffentlich ist das Prozedere durch die Erläuterungen noch etwas transparenter geworden. Die grundlegende Thematik von Farbmesstechnik bis -management ist komplex, aber ich weiß schon, was ich da wie und warum gemacht und geschrieben habe ;-).

  • Es kann gut sein, dass ich im Detail nicht alles verstehe. Dafür fehlt mir schlicht das Fachwissen. Aber wenn Euch die Charakterisierung so wichtig ist, warum habt ihr sie dann nicht über den Weg mit dem USB Stick ausprobiert?


    Daher betonen wir ausdrücklich das im Rahmen unserer Tests - die sich in diesem Segment vornehmlich an Erfordernissen der grafischen Industrie orientieren...


    Das ist das was ich meine. Euer Schwerpunkt dämpft das Gesamtergebnis ungemein, dabei leitet ihr selbst ein:

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    Allerdings richtet sich der Z27x nicht unmittelbar an Anwender aus der grafischen Industrie, sondern wurde im Hinblick auf einen Einsatz im Videobereich entwickelt.


    Und der Monitor hat laut Eurem Test andere erstklassige Eigenschaften. z.B. gute Latenz, trotz Overdrive keine Artefakte, kein sichtbares Bleeding, so gut wie kein Glowing, minimales Ghosting, präzise Werkskalibration usw. Alleine deswegen - also die restliche Ausstattung mal ausgeblendet - finde ich im Vergleich dazu eine nur "+" Bewertung von Preis und Leistung fragwürdig.


    Und gerade wg. Glowing und Schwarz: Hier sollte man allgemein die Bewertung überdenken. Es kann nicht sein, dass echt gute Monitore hier genauso gut bewertet werden wie ein Dell U2713H. Der bekam auch ein "+" bei der Schwarzdarstellung und ein "++" bei der Blickwinkelabhängigkeit, obwohl man mind. 1 Meter Abstand braucht und im perfekten 90 Grad Winkel davor sitzen muss, damit er überhaupt aufhört zu Glühen.


    Zur "+/-" Bewertung der Bedienung und des OSD kommt mir auch direkt das "+" vom Asus PB278Q in Erinnerung. In dessen Menü habe ich mich schon mehrmals verklickt und z.B. eine Quelle wechseln ist ein Graus:
    - Irgendeine Taste drücken
    - Menü drücken
    - 4x Pfeil nach unten
    - bestätigen drücken
    - noch mal bestätigen drücken
    - 1x Pfeil nach unten drücken (oder mehr je nach Option)
    - bestätigen drücken


    Beim HP kann ich dagegen frei einstellen was die Taste machen soll:
    a) 1x drücken wechselt zur nächsten aktiven Quelle oder
    b) 1x drücken wechselt zur nächsten Quelle (egal ob was erkannt wurde oder nicht) oder
    c) drücken und ein Menü mit allen Quellen öffnet sich


    Mich persönlich stört am Test, dass seine sehr guten Eigenschaften als Allrounder gar nicht erwähnt werden. Er kann Grafik, Video, Gaming und externe Quellen liebt er ebenfalls. Jeder Nutzer kann das Menü nach seinen Wünschen anpassen. Im Grunde fehlen nur integrierte Lautsprecher, damit man diese mittelmäßige Soundbar weglassen kann.


    Auch stört es mich - aber das testet ihr leider bei keinem Monitor - ist es ein Unding, dass bei USB 3.0 keine USB 3.0 Festplatte funktioniert, weil der USB Port gar nicht genug Strom liefert. Laut meiner Messung nämlich nur 890 mAh, also 10 mAh weniger als die USB 3.0 Spezifikation als absolutes Minimum vorschreibt und dummerweise gehen USB 3.0 Festplatten immer (kurz) darüber hinaus.

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    Und der Monitor hat laut Eurem Test andere erstklassige Eigenschaften. z.B. gute Latenz, trotz Overdrive keine Artefakte, kein sichtbares Bleeding, so gut wie kein Glowing, minimales Ghosting, präzise Werkskalibration usw. Alleine deswegen - also die restliche Ausstattung mal ausgeblendet - finde ich im Vergleich dazu eine nur "+" Bewertung von Preis und Leistung fragwürdig.


    Das sei dir unbenommen - allerdings ist der Bericht so detailliert, dass der geneigte Leser die Eignung für seine Anwendungsschwerpunkte völlig losgelöst von einer Endnote beurteilen kann. Die kann als Verdichtung eines aufwendigen Tests nie ein vollständiges Bild zeichnen. Das versucht das Fazit ja auch zu vermitteln. Wenn wir jetzt auf Basis einer neuen Software eine hinreichend mächtige Hardwarekalibration vom Rechner aus nachweisen können, und das XML-Scripting wie gedacht funktioniert, steht einer Aufwertung nichts im Wege - gefühlt könnte ich das schon jetzt vertreten, aber ich muss das eben selbst nachgewiesen haben.


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    Zur "+/-" Bewertung der Bedienung und des OSD kommt mir auch direkt das "+" vom Asus PB278Q in Erinnerung. In dessen Menü habe ich mich schon mehrmals verklickt und z.B. eine Quelle wechseln ist ein Graus:


    Die Bewertung schließt explizit die hier in Teilbereichen eingeschränkten Konfigurationsmöglichkeiten (z.B. keine freie Weißpunktwahl oder sRGB Tonwertkurve nur über Rekalibration aber nicht Neudefinition eines Ziels) ein. Zum Asus kann ich nicht sagen.


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    Aber wenn Euch die Charakterisierung so wichtig ist, warum habt ihr sie dann nicht über den Weg mit dem USB Stick ausprobiert?


    Das habe ich im ersten Teil meiner gestrigen Antwort sowie im Bericht ausführlich beschrieben - du kommst da noch etwas mit den verschiedenen Abläufen und Anwendungsszenarien durcheinander. Gerne hätte ich im Rahmen der Kalibration via Display-Engine (monitorninterne Kalibration) aber die Zieldefinition via XML eingesetzt. Hier fehlten schlicht Informationen. Sofern sich auch hinsichtlich der Software noch etwas tut, wird sicher ein entsprechender Nachtest folgen.


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    Mich persönlich stört am Test, dass seine sehr guten Eigenschaften als Allrounder gar nicht erwähnt werden. Er kann Grafik, Video, Gaming und externe Quellen liebt er ebenfalls.


    Wurde alles getestet und vermerkt - gerade auch die Videofunktionen (Skalierungsmöglichkeiten und -qualität, Verarbeitung unterschiedlicher Eingangsfrequenzen mit qualitativer Beurteilung, Deinterlacer).

  • Hallo zusammen,
    Aufgrund der guten Allround-Eigenschaften und des m.M.n. guten Preis-Leistungsverhältnis interessiere ich mich auch für diesen Monitor.


    Neulich bin ich bei Youtube allerdings über dieses Video gestoßen:


    Das ist ja mal echt krass, find ich. Farbveränderungen in allen übrigen Monitorbereichen, wenn in einem Fenster die Farben wechseln. Könnt ihr das nachvollziehen? Oder hat das Problem seinen Ursprung im Rechner?


    LG,
    Micha

  • Der das Video hochgeladen hat, hat mittlerweile den Monitor getauscht. Er hatte zwei aus April 2014, die beide das Problem hatten und nun hat er wie ich einen aus Juni 2014 und der hat das nicht mehr. In Österreich hatte das Problem auch schon jemand:



    Es gibt übrigens noch eine Fehlermeldung. Wenn man das Popup auf Maximum vergrößert soll es Flackern:


    Leider hat er nicht mehr geschrieben ob es nach dem Tausch, den er angekündigt hat, wieder weg war. Ich selbst habe weder das eine noch das andere.


    Von einem anderen bestätigt wurde der Fehler bei der Sprache, also das sie von Deutsch auf Englisch springt. Damit muss man aktuell also leben.


    Aktuell "kämpfe" ich bei HP für eine Weiterleitung an die Firmware-Entwickler, aber der HP Support besteht aus schlecht Deutsch sprechenden / verstehenden Menschen und ich wandere da aktuell im Kreis von einem Mitarbeiter zum nächsten. In dem Punkt kann man HP also vergessen. Produkt tauschen ist wohl kein Akt, aber darüber hinaus kann man den Laden echt abhaken.

  • Vielen Dank für die schnelle und gute Information.
    Das mit der Sprache würde mich jetzt nicht stören, ich lass ihn einfach auf englisch.

  • Ich bin jetzt beim HP Support zum "Level 2" aufgestiegen. Ein Team-Chef oder sowas hat sich nun der Sache angenommen. Seine Deutsch-Kenntnisse waren deutlich besser, aber immer noch nicht ideal. Im Gegensatz zu vorher, wo ich einfach nur eine Bearbeitungsnummer erhalten hatte, kann ich nun online einem Support-Ticket folgen, das wohl von den Firmware-Entwicklern gesichtet werden soll. Mal sehen was daraus wird.

  • [...] In Österreich hatte das Problem auch schon jemand [...]
    [...] Leider hat er nicht mehr geschrieben ob es nach dem Tausch, den er angekündigt hat, wieder weg war. [...]


    Der "Jemand" bin ich... Videos sind von mir ^^


    Vorweg muss ich allerdigs sagen, dass das Veranlassen eines Austausches erfreulicher Weise eigentlich recht unkompliziert war (es gab nicht mal ne Diskussion mit dem Support oder nem Techniker oder ähnliches..).
    Der neue Bildschirm wurde zwar schon losgeschickt (Freitag Morgens), ist aber derzeit noch unterwegs zu mir.. Laut dem Support sollte er "in den nächsten Tagen" ankommen => ich tippe also mal auf MO oder DI.


    Ich kann euch aber gerne auf dem Laufenden halten, ob sich das Problem nach dem Tausch auch tatsächlich erledigt hat. :)


    lg

  • Unser Redakteur hat mit dem HP Produktentwickler am Freitag 30 Minuten gesprochen. Die Erkenntnisse fließen in den Test noch mit ein. Ein Nachtest ist nicht erforderlich, die Gesamtnote bleibt so wie sie ist.

  • Hey!


    Ich kann euch aber gerne auf dem Laufenden halten, ob sich das Problem nach dem Tausch auch tatsächlich erledigt hat. :)


    Also der Bildschirm ist inzwischen bei mir eingetroffen.. leider scheint er die selben Probleme zu haben wie das letzte Exemplar: Sowohl der "Farbfehler" als auch das "Flackern" in PIP-Modus treten unter ganz bestimmten Konstellationen bzw. mit bestimmten Einstellungen auch bei diesem Modell auf :(
    Mehr Infos und eine Anleitung wie man es eigentlich reproduzieren können müsste, gibt's in meinem Post hier:


    Kann bitte mal jemand der auch einen Z27x hat mal versuchen, ob er/sie die von mir beschriebenen Fehler reproduzieren kann? Weil nachdem ich inzwischen 2 "defekte" Geräte hier hatte, und an PC und Grafik-Hardware schon wo ziemlich alles anzuschließen versucht habe, glaube ich inzwischen am ehesten an einen Firmware- oder auch einen Serienfehler, und weniger an ein 2tes defektes Gerät...


    Ich hoffe ja immer noch, dass es "nur" ein Firmware-Fehler ist der einfach über ein Download-Update behebbar ist.. weil eigentlich finde ich den Monitor echt spitze - auch wenn er im Test nur ein "gut" bekommen hat :whistling:


    lg

  • Wir haben die neuen Erkenntnisse zu ICC Workflow und XML gesteuerte Kalibration im Test ergänzt. An der Gesamtwertung hat sich aber nichts geändert.

  • Hallo,
    ich habe mir vor 3 Wochen den z27x gekauft und bin jetzt, bezüglich der Kaliration, etwas verunsichert. Ich nutze den Monitor privat und wollte ihn eigentlich zur Bildbearbeitung mit Lightroom nutzen. Ich wollte mich jetzt mit der Kalibrierung beschäftigen und hatte eigentlich an einen Spyder Pro gedacht. Nach dem Testbericht weiß ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht mehr ob das so möglich ist? Wie ist denn jetzt für einen Privatanwender, der für normale Bildbearbeitung vernünftig dargestellte Farben haben möchte, die richtige Vorgehensweise? ?(


    VG
    Markus

  • Hey!


    Also ich bin in der Thematik auch noch recht neu, aber ich kann dir ja mal meine Erkenntnisse bisher schildern:


    Ich hatte bis vor Kurzem auch noch keinen Colorimeter zuhause, wollte mir aber immer schon einen zulegen. Ich habe mir dann der Einfachheit halber, gleich direkt mit meinem Z27x auch das dazugehörige Colorimeter von HP mitbestellt. Damit lassen sich im Übrigen auch andere Bildschirme (Software-)Kalibrieren - also Farbprofile erstellen - falls dir das bei deiner Entscheidung weiter hilft. Allerdings ist die Software von HP nicht grade mit Einstellungsmöglichkeiten überladen ;) !
    Aber notfalls gibt es ja immer noch Kalibrierung-Software von 3ten, die den HP Colorimeter problemlos erkennt (z.B. http://dispcalgui.hoech.net/). Aber das ist dann natürlich (auch) nur eine reine "Software-Only"-Kalibrierung.. Denn obwohl das Ding von HP anscheinend baugleich mit dem i1Display Pro zu sein scheint (wir auch manchmal als "i1Display 3" erkannt), kann man es NICHT mit der X-Rite Software zusammen verwenden! Nur leider arbeitet der Z27x angeblich (zur Zeit) auch nicht so gerne mit anderen Colorimetern zusammen (hat zumindest ein Studienkollege hier behauptet).


    Hope that helps!
    Lg


    P.S.: Wenn du ja nen Z27x hast, könntest du vielleicht mal probieren ob bei dir auch die beiden von mir im letzten Post geschilderten Fehler auftreten (das PIP-Flackern bei 2mal 2560x1440x60Hz und der seltsame Farbfehler nach "Show only blue chanel")? :rolleyes:

  • Quote

    Nach dem Testbericht weiß ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht mehr ob das so möglich ist? Wie ist denn jetzt für einen Privatanwender, der für normale Bildbearbeitung vernünftig dargestellte Farben haben möchte, die richtige Vorgehensweise?


    Der Z27x ist ein zweifellos guter Monitor - seine Stärken spielt er aber erst außerhalb deines primären Einsatzgebietes voll aus. Ich bitte auch um Berücksichtigung unserer Ergänzung von gestern. Es gibt zahlreiches Möglichkeiten, diese Limitierungen abzumildern - das hängt auch davon ab, wie stark du dich da einarbeiten willst. Mit der XML-gesteuerten Kalibration kannst du beispielsweise das Kalibrationsziel sehr fein abstimmen und dann mit anderer Software, die das OEM i1 Display Pro (für die interne Kalibration zwingend erforderlich) unterstützt, eine Profilierung durchführen (damit wird das beschreibende ICC-Profil erzeugt). Vielleicht reichen dir auch schon die Optionen im OSD.


    Quote

    Damit lassen sich im Übrigen auch andere Bildschirme (Software-)Kalibrieren - also Farbprofile erstellen - falls dir das bei deiner Entscheidung weiter hilft. Allerdings ist die Software von HP nicht grade mit Einstellungsmöglichkeiten überladen ;) !


    Ich rate hier dringend ab - in unserem Fall war die Tonwertkurve im Ergebnis stets völlig verzogen - abgesehen von dem Umstand, dass eine reine Softwarekalibration mit Linearisierung via vcgt durchgeführt wird. Für den HP Z24x existiert eine neue Software auf Basis des HP Kalibrations-API. Die Einbindung des Z27x in farbmanagementfähige Workflows gestaltet sich schwieriger (siehe insbesondere auch den schon erwähnten Nachtrag in unserem Bericht).


    Quote

    Aber notfalls gibt es ja immer noch Kalibrierung-Software von 3ten, die den HP Colorimeter problemlos erkennt (z.B. ). Aber das ist dann natürlich (auch) nur eine reine "Software-Only"-Kalibrierung.. Denn obwohl das Ding von HP anscheinend baugleich mit dem i1Display Pro zu sein scheint


    Einen möglichen Ablauf habe ich im ersten Absatz vorgestellt:


    1) Kalibration via Display-Engine, für farbmanagementfähige Umgebungen mit nativem Monitorfarbraum - falls die wenigen Optionen nicht ausreichen, muss man allerdings eine XML-Datei nach entsprechender Vorgabe erstellen.


    2) Charakterisierung/ Profilierung in Drittanbietersoftware, eben beispielsweise Argyll; auf eine vorgeschaltete Kalibration über die Software kann hier verzichtet werden

  • Einen möglichen Ablauf habe ich im ersten Absatz vorgestellt:


    1) Kalibration via Display-Engine, für farbmanagementfähige Umgebungen mit nativem Monitorfarbraum - falls die wenigen Optionen nicht ausreichen, muss man allerdings eine XML-Datei nach entsprechender Vorgabe erstellen.


    2) Charakterisierung/ Profilierung in Drittanbietersoftware, eben beispielsweise Argyll; auf eine vorgeschaltete Kalibration über die Software kann hier verzichtet werden


    Wie gesagt: ich bin auf dem Gebiet noch relativ neu.. aber müssten eigentlich auch nicht nach einer "internen" Kalibrierung des Z27x mit der eigenen onboard-Engine, die mitgelieferten Farbprofile aus dem Treiber (siehe Bild im Anhang) exakt mit den "Color Spaces" des Bildschirms übereinstimmen? Oder kommt da noch eine verfälschende Einwirkung der Grafikkarte oder so hinzu?



    Aja, und btw:
    Ich habe damals bei der Veröffentlichung des Preview-Testberichts zum DreamColor Z27x, diesen als "PRAD Einzeltest" gekauft (Das Abo brauche ich leider nicht :) )... nur obwohl ich beim Kauf mit meinem Account eingeloggt war, habe ich inzwischen keinen Zugriff mehr auf den Testbericht. Da es aber seit der ursprünglichen Veröffentlichen des Berichtes (=Kaufdatum) ja so einige Änderungen bzw. Ergänzungen gab: Gibt es für mich da noch eine Möglichkeit erneut Zugang zu erhalten oder einfach eine Zusammenfassung der Änderungen zu sehen? Natürlich meine ich ohne für den Zugang zum Einzel-Test erneut zahlen zu müssen ^^


    Lg