Posts by thomo

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    Original von ColtSeavers
    Helligkeit 54 %.... Ein dunkles, aschgraues Bild entsteht. Mache ich da etwas falsch?

    Ja, Du guckst falsch. Das ist schon ordentlich hell.


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    Ferner würde mich bitte noch interessieren, wie man dazu folgendes einstellt:
    Temperatur
    Sättigung
    Farbton

    Temperatur nur mit Messgerät und an den anderen Sachen nix verstellen.

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    Original von TechnoFeather


    Das verstehe ich nicht so ganz. Höherer Kontrast bedeutet doch schärfere und brilliantere Farben, oder? Ich kann mir einzig und allein vorstellen, dass bei zu hohem Kontrast die Grau-/Farbstufen nicht mehr fließend dargestellt werden, was aber ja auch von mehreren Faktoren abhängig ist.

    Zum einen technisch, ja: wenn sich wenige Helligkeitsstufen des Bildes viele auf dem Schirm teilen, dann hast Du rasiermesserscharfe Treppchen auf dem Schirm. Bei z.B. 1000:1 würde also eine Helligkeitsstufe im Bild auf 4 Helligkeitsstufen des Panels verteilt.
    Zum anderen optisch: im grafischen Bereich geht's ja i.d.R. darum, das ganze mal zu Papier zu bringen. Es ist also nicht sonderlich hilfreich, den Monitorkontrast so weit weg von dem zu drehen, was nachher auf einem anderen Medium überhaupt darstellbar ist. 400:1 erreicht ja auch ein Druck nicht... selbst wenn Du ihn auf einem Gletscher betrachtest, weil dann logischerweise auch das gedruckte Schwarz mit aufgehellt wird.
    Die Norm ist eine Helligkeit von 120-160cd/qm (je nach dem). Wenn dann da das Panel einen Schwarzwert von 0.3cd/qm haben sollte, dann wäre das im Grunde ideal. Ich setze bei mir den Schwarzwert bei Kalibration auch hoch auf 0.3cd/qm (habe S-PVA mit relativ sattem Schwarz... deshalb). Für Film- bzw. Video ist das nicht der Bringer... da braucht's natürlich Schwarz so satt wie möglich. Aber für Bildbearbeitung mit Ziel Print ist ~400:1 fein. Zudem wird man dann vorm Schirm nicht so schnell müde. Wenn der Kontrast höher ist, kannst Du es mit dem Auge eh nicht mehr differenzieren bzw. müßtest Dich auf die ganz dunklen Bereiche erst mal adaptieren. Das gibt dann tränende Augen und dann wird auf diesem Weg die "Ausleuchtung" schlecht :-)

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    Original von Wurstdieb
    Mittlerweile gilt die Faustregel 'IPS hat die besten Blickwinkel' nicht mehr unbedingt.In der aktuellen c't wurden einige 30"er getestet und dabei wurde festgestellt, daß die S-PVA Panels teils mit besserem Blickwinkelverhalten auftrumpfen konnten, als die IPS-Geräte.

    Interessant - danke für die Info! Bei so extremen Formaten ist es aber natürlich auch tricky. Ich denke, für absolut farbverbindliches Arbeiten wird man sich (als Grafiker) ein 30'' Panel auch nicht zwingend zulegen... bzw. man wird dann hospitalistisch vor dem Monitor hin und her wackeln. Auf meinem 24'' betrachte ich ganz kritische Bereiche immer in der Monitormitte... und für Vollansicht einfach etwas zurücklehnen. Je größer der Monitor, desto besser sollten die Rollen vom Schreibtischstuhl sein :-)


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    Original von WurstdiebAber noch viel wichtiger: PVA-Geräte lassen sich in der Regel DEUTLICH niedriger in der Helligkeit einstellen (unter 120 cd/m²). Gerade in diesem Punkt hatten speziell großformatige Grafiker-TFTs mit IPS-Panel in der jüngeren Vergangenheit arge Probleme.

    Gilt das auch für andere Panels, als nur den NEC 2690WUXi? IPS von Quato, Eizo (und Highend NEC), soweit ich sie kenne, lassen sich in der Helligkeit problemlos drosseln.

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    Original von TechnoFeather
    Lohnt es sich als Grafiker also von einem PVA Panel umzusteigen, wenn man mit der Blickwinkelabhängigkeit der Farben nicht zufrieden ist

    M.E. ist der Unterschied was für Fetischisten (gutes PVA verglichen mit gutem IPS)... oder vielmehr nur dann wichtig, wenn es wirklich darauf ankommt. Farbänderungen aufgrund Blickwinkel fallen bei PVA etwas stärker aus, als bei IPS. Das stimmt soweit. Aber wenn Du alleine vor dem Monitor sitzt, spielt das keine Rolle - Du kannst Dich ja mittig davor setzen. Für Grafiker, die mit Kunden vorm Monitor sitzten und in deren Anwesenheit an Farben schrauben müssen, da wäre IPS wohl sinnvoller.
    Zum Kontrast: Die Monster-Kontraste, die PVAs liefern können, brauchen doch gerade Grafiker niemals. Ein Kontrast von um die 400:1 reicht völlig bzw. mehr ist eigentlich gar nicht sinnvoll.

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    Original von Rudi Carrera
    Ich erledige am PC hauptsächlich Bildbearbeitung mit Photoshop CS3 und suche dafür einen neuen Monitor. Folgende Modelle stehen zur AUswahl:
    - NEC 2690 WUXI
    - EIZO SX2461
    - EIZO SX2761

    Eizo CG241W kommt nicht in Frage? Oder Eizo CE240W (sRGB)?
    Oder der auch der kleinere neue CG222W?

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    Original von derGhostrider
    Hier wurden die Ergebnisse absichtlich verfälscht

    Naja, das glaube ich nun nicht.
    Aber die Ergebnisse kann ich bei mir zumindest nicht nachvollziehen. 2 verschiedene i1 Displays (1x aus der "Display2"-Packung, 1x aus der "LT"-Packung) messen praktisch identische Werte, wie das DTP94. Insbes. beim Weißpunkt sind sich die Messgeräte sehr, sehr einig.

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    Original von Biges
    Anyway, I have NEC calibration soft, therefore I'm just interested whatever kit should I buy. I can choose between:
    Spyder 3, which is cheaper and
    Gretag LT, which the NEC guy recommended
    Which one do you think is better?


    Take the i1 Display LT.

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    Original von derGhostrider
    Ein Test muß her!

    ach, naja... warum sollte das so wichtig sein. Man sieht doch das Bild nachher... darauf kommt es doch an.
    Ich habe ein DTP94 und ein i1 LT. Die Unterschiede sind minimal. Ich bilde mir ein, dass das DTP94 etwas genauer ist... aber wenn da ein Unterschied ist, dann ist er mehr oder weniger irrelevant. Zudem, wie gesagt, es kommt immer darauf an, wie gut die Kombination Messgerät->Monitor in der Software korrigiert wird. Da kann mal das eine, mal das andere Messgerät besser arbeiten. BasICColor Display 4 kalibriert meinen Schirm (in der Hardware) mit dem DTP94 definitiv besser, als mit dem i1 LT. Color Navigator kalibriert mit dem i1 LT den Schirm aber besser als BasICColor mit dem DTP94 (wobei das ein minimaler Unterschied ist). Und zwischen i1 LT und dem DTP94 jeweils mit Color Navigator... ist fast kein Unterschied. Da stimmen also die Korrekturen in der Eizo-Software für den Eizo-Monitor mit den jeweiligen Messgeräten offenbar sehr gut. Wichtig ist beim i1 LT, dass es auf Betriebstemperatur kommt... sonst kann es Ausreißer geben. Da ist das DTP94 offenbar anspruchsloser. Dafür darf das DTP94 nicht zu warm werden, sonst kommen absurde Werte raus ...
    Das paßt schon alles. Spyder 3 wird sicher auch okay sein...

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    Original von derGhostrider
    NEC says it in the README from its own Spectraview II software:


    "NEC LCD2690WUXi, LCD3090WQXi, LCD2180WG-LED displays and Datacolor Sypder2 color sensor:


    * The Datacolor Spyder2 color sensor has been tested with the the NEC LCD2690WUXi, LCD3090WQXi and LCD2180WG-LED displays and found to cause inaccurate measurements when measuring the color primaries. This is due to the wide color gamut aspect of these displays. This may result in an inaccurate calibration and ICC Profiles to be generated. Using this color sensor is not recommended with these displays. The Datacolor Spyder 3 has improved measurement performance for these displays."


    Na wow - danke! Kein Wunder, dass so viele Leute bei Kalibration von Wide Gamut Displays Stress mit Spyder 2 haben.

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    Original von Biges
    it is not possible to reduce saturation, only enhance it (either in monitor or in GFX card controls).

    ah okay... didn't know about that as I do not have the NEC. On my display I can reduce saturation.


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    Original von BigesWith SV mode enabled sRGB looks quite OK.

    so... take it?! If a wide gamut display is desaturated down to sRGB it has nothing to do with color management... it's just for video, games, office ... so if it looks good, take this for non color managed applications and switch to calibration mode if you want to work color managed in Photoshop or elsewhere.

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    Original von Biges
    So what did you to get rid of over-saturated colours in non-colour manager applications? (games, movies, desktop)

    Second display? :-)
    As the colors in non color managed applications are wrong anyhow... why don't you just reduce saturation?

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    Original von derGhostrider
    The Spyder 3 is the first Spyder that may be used with a wide gamut display. I don't know if it is better or not.

    Basically it does not depend on the measurement decive. It's the software that has to correct the measured values. Each device has variances - displays as well as measurment devices. A calibration software works with correction tables for "LCD" and "CRT". So the actual measured values will be transformed the display type. This is the most common kind of correction. For wide gamut displays further corrections are essential. You will get best quality if the software compensates the variance of the specific measurment device and the specific display (this is why you should use the manufacturers software or BasICColor Display 4 for the NEC).
    Many people reporting trouble with regard to the Spyder 2. So I would wait a little on what to expect from the Spyder 3. The DTP94 or the Eye Diplays ("2" or "LT"... or the "Squid 2" of BasICColor) work very well and are supported by all the calibration softwares.

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    Original von dirkdiggler2008
    das kann doch nicht sein? es war definitif schonmal anderes... vielleicjt gibts beim colornavigator 5.1.0 ne andere einstellung die ich übersehen habe?
    oder irgendwas in PS was man umstelen muss?
    auch im "Wide Gamut" oder "ECI rgb" ist das der fall.....
    dass der monitor schwarz korrekt darstellen kann, sieht man ja am PS hintergrund...


    Ja, scheint, dass der Monitor zunächst mal neutrales Schwarz kann und das Monitorprofil verhunzt ist.
    Dennoch würde ich beim Kalibrieren mal einen Schwarzwert von 0.3cd/qm vorgeben. Das hilft dem Messgerät (und Dir nachher auch). Kolorimeter haben alle Probleme, bei der korrekten Messung tiefer Tonwerte. Und wann immer es von Problemen mit Farbstich im Schwarz/Dunkel zu lesen gibt... es steht irgendwo "Spyder 2" im Text... Bei so einem Monitor würde ich mir ein DTP94, i1 Display ("2" oder "LT") oder ggf. auch den neuen Spyder 3 gönnen...


    Einstellungen in Color Navigator:
    Unter "Preferences": Bei "measurement Device" Compensation Table "color managment" auswählen.
    Target: Gamut: native; Luminanz 120cd/qm; Weisspunkt 5800K; Schwarzluminanz: 0.3cd/qm, Gamma 2.2.
    Lass das Messgerät 15 Minuten _unberührt_ auf dem Monitor aufwärmen - genau in der Mitte, also da, wo Color Navigator dann nachher mißt... also so, dass Du es beim Kalibieren dann nicht mehr verschieben mußt.
    Schirm sollte auch mindestens eine, besser 2 Stunden laufen, bevor Du kalibrierst.
    Wenn das so geht... dann die Werte so anpassen, wie Du sie lieber möchtest (also Gamma, Weissluminanz und Weisspunkt so einstellen, wie Du es lieber magst... Schwarzluminanz aber besser weiterhin hochsetzen auf 0.3cd/qm).
    ... und beim Kalibrieren mal dafür sorgen, dass kein störendes Licht auf den Monitor fällt... also am besten im dunklen Raum.
    Und nochwas: will Color Navigator am Anfang, dass das Messgerät abgeglichen wird ("setzten Sie das Messgerät auf eine glatte Fläche ... blabla...")? Dann nimm ein schwarzes T-Shirt oder so was... so, dass absolut _kein_ Licht ins Messgerät kommt, wenn Du den Abgleich machst. Das ist wichtig.
    Viel Erfolg!

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    Original von Photoshooter
    Jetzt sieht alles Top aus. Das Diagramm (ArgyllProfil) zeigte ja auch bei Schwarz und Blau die heftigsten Ausreißer. Meine Schlußfolgerung daraus ist, daß der Fehler nicht bei mir lag sonder der Spyder2 inkompatibel zu Basiccolor ist und Argyll mit dem Spyder2 wiederum recht gut klar zu kommen scheint.
    Siehst Du das auch so?

    Kann ich so schlecht sagen. Aber eins ist klar: ein tolles Messergebnis, das optisch mies aussieht, ist gar nichts wert. Umgekehrt: nicht so tolle Messwerte und optisch passend... darauf kommt's an!


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    Original von PhotoshooterIch hatte im letzten Beitrag geschrieben:
    Von den Foto´s welche Du angehangen hattest haben die beiden Grauverläufe gamma2.2.jpg (AdobeRGB) und gamma2.2_srgb.jpg marginal streifen und das s2431green_srgb.jpg hat etwas deutlicher Streifen.
    Die Ursache liegt an den 8Bit und sie haben bei Dir auch Streifen. Oder?

    Ja. Wenn ich die Daten in 16bit erstelle ist alles prima. Mit Wandlung nach 8bit je nach dem dann Banding (bei sRGB weniger, da sRGB im tiefen Bereich L* ähnelt).


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    Original von PhotoshooterHab mir Deine Werte angesehen, die Abweichungen sind ja wirklich sehr gering und mit dem menschlichen Auge nicht mehr wahrnehmbar. Naja das Teil hat ja auch ne Ecke mehr gekostet als meiner. An einen Hardware kalibrierten Monitor werde ich sicherlich nicht ran kommen aber ich denke, das Abweichungen jetzt im guten Bereich liegen.

    Wie gesagt... ist nicht so wichtig. Es wird viel zu viel Alarm um Messwerte usw. gemacht. Es muss optisch stimmen. Und ich bin mir eigentlich sicher, dass der S2431 ein klasse Teil ist. Der Unterschied zum CG241W ist wohl mehr "Feinschliff" und es ist ganz klar Abwägungssache, ob man dafür dann auch so viel mehr Geld hinlegen will.
    Miene Beispiele galten eher nur dem Schwarzwert (wobei ich ihn auf 0.3 cd/qm anhebe... nativ liegt er nach Reset bei voller Helligkeit von 300 cd/qm bei gemessenen 0.24 cd/qm... in BC Display 4 wie in Color Navigator wie auch in iColor Display und mit verschiedenen Eye Ones).


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    Und das macht jetzt richtig Spaß!

    gut :-)

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    Original von Photoshooter
    Zu guter letzt habe ich mit Argyll ein Profil mit nativen Weißpunkt, Gamma 2.2 und 140cd erstellt. Das Ergebnis war der Hammer alle Farbverläufe sowie der Grauverlauf absolut Lupenrein, ohne jede Spur von Streifen.

    Fein! Nativer Weißpunkt ist okay, wenn er bei 6100K liegt, wie Du oben sagtest. Da Du eh ohne Referenz arbeitest (Normlicht), spielt das keine so große Rolle - es wird funktionieren, da Du Dich ohnehin auf das Monitorweiß adaptierst.


    Danke für die Screenshots. Das ist ja mal wieder der Hammer, was der Spyder da in den tiefen Tönen treibt. Ich gehe davon aus, dass es mit BC Display 4 und z.B. einem i1 Display (2 oder LT) deutlich besser wäre.
    Dass das S-PVA-Panel einen Schwarzwert von 0.5 cd/qm haben soll... da lachen ja die Hühner. Bei 160 cd/qm glaube ich auch nicht, dass es 0.3 sind, das liegt sicher etwas tiefer. Wobei 0.3 natürlich okay wäre...
    Im Anhang mal eine Auswertung von mir. Das sah eigentlich immer so aus... mal hier und da minimale Unterschiede, aber Schwarzwert immer gleich. Und Color Navigator kommt da auf die gleichen Ergebnisse (auch mit verschiedenen Eye Ones).


    Aber egal: wenn es mit Argyll gut geht, dann ist doch alles in Butter!
    Viel Spaß mit dem Teil ;-)

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    Original von DerSteffen
    Merkwürdig, dass du die Software antiquarisch nennst

    Ich kenne die gar nicht... dieser Satz hat mich wohl zu der Annahme gebracht:

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    ein paar Erinnerungen an MS-Dos und C64 Zeiten


    Kann die auch Anpassung an CRT und LCD?