Schwarzes Gehäuse wirklich unergonomischer ??

  • hallo


    ich will mir einen schwarzen eizo kaufen weil ich die teile viel stylisher finde


    sind die wirklich unergonomischer ???

  • Ich liebe schwarze Gehäuse! Mein Arbeits-EIZO ist schwarz und sieht viel besser als die grauen aus. Noch besser ist aber der schwarze NEC 2180UX ;)


    Die Aussage, dass ein schwarzes Gehäuse unergonomisch ist, ist für mich was TFT-Gehäuse angeht nur ein Scheinargument.


    REBK

  • Unergonomisch ist er sowieso net, nur augenbelastender...
    Und ob man nun einen etwas augenschonenderen TFT nimmt, der dafür Kac*e aussieht oder einen der nicht so gut für die Augen ist, aber dafür wie ein Designermöbel im Raum steht, das entscheidet nun wirklich das eigene Gefühl.
    Ich hab mich für den schwarzen Iiyama entschieden, weil der einfach so hammergenial im Vergleich zum weissen aussieht und zudem auch bestens auf meinen Schreibtisch passt.

  • das heisst es ist definitiv schlechter fürs auge ???



    ich sitz nämlich schon sehr oft und lange vorm monitor
    und tft kauf ich mir primär weil sie besser fürs auge sind

  • ...ich habe einen schwarzen und finde schon, dass der schwarze Rand etwas stört. Ich würde keinen schwarzen Monitor mehr kaufen.


    Es stört natürlich nicht so sehr, dass ich ihn wiederhergeben würde :)

  • Es liegt auch sicherlich an den Umgebungsverhältnissen. Ich kann z.B. sagen, dass mich der schwarze Gehäuserand in keinster Weise stört. Würden mir dadurch irgendwann die Augen weh tun, dann wäre dies bei einen andersfarbigen (hellen) Gehäuse dann auch der Fall.


    REBK

  • Ich hab in der company n schwarzen und mich stört auch net. Trotzdem scheint mir ein hellerer Rand irgendwie angenehmer im Vergleich. Der schwarze is halt schon auch chicer.

  • Ich will damit auch nicht abstreiten, dass die Empfehlung im Arbeitsumfeld nicht zu dunkle Farbtöne zu benutzen gänzlich falsch ist.


    Ich wollte mir vor einigen Jahren einen Schreibtisch mit schwarzer Tischplatte kaufen. Sah total nice aus, aber wenn man ein weisses Dokument (DIN A4 Blatt) darauf gelegt hat, dann war der Kontrast zu hart. Auf dieser großen (Schreibtisch-)Fläche war der Eindruck dann doch nicht so gut. Das bisschen Monitorrand (wie z.B. beim NEC 2180UX) fällt dagegen IMHO überhaupt nicht ins Gewicht.


    REBK

  • Für mich ist ein schwarzer Rand auch anstrengender. Ich habe bei hellen (Beige, silbern) weniger Probleme mit überanstrengten Augen, auch nach Stundenlangem arbeiten.


    Da ist schon was dran, aber wie es bei vielen Dingen ist, dass muss jeder selber rausfinden. Ich persönlich würde mir einen schwarzen Monitor nur kaufen, wenn er einen silbernen Rand hat.

  • Zum Thema schwarzer TFT:


    Habe hier in der Firma auch einen alten 17" IBM in schwarz, und da Tisch, Maus und Tastatur das auch sind, gehört da ein schwarzer her.


    Das die Farbe schwarz das Auge mehr stört als weiß, hängt wohl eher von der farblichen Umgebung ab, hier einen weißen TFT zu haben, wäre nicht so angenehm wie schwarz (und farblich auch nicht so reizvoll)


    Und das dunkle TFT Schirme schädlicher für die Augen sind glaube ich noch weniger, Blödsinn :), der Mensch ist nunmal ein "Gewöhnungstier" :)


    Grüße Revello

  • es geht hier nicht um eine ästhetische diskussion, sondern um ergonomie. da word&co (meist) einen weißen hintergrund bieten, ergibt sich zu einem schwarzen rahmen ein höherer kontrast, der je nach subjektivem empfinden mehr oder weniger anstrengend wirkt.
    das hat nichts mit gewöhnung zu tun und auch nichts mit glauben.

  • Ich glaube schon, daß ein schwarzer Rand schlechter für die Augen ist. Es ist glaube ich auch erwiesen, daß Leute, die ihr Leben lang in "schlechtem"/dämmrigen Lichtverhältnissen gearbeitet haben, im Alter derbe Probleme mit den Augen kriegen. (Ich hab' neulich einen bericht von H&K (Waffenfirma) gesehen. Derjenige der immer in die Rohre kuckt zum Laufrichten ist schon älter und hat innerhalb von ein paar Jahren mehrere stärkere Brillen gebraucht.)
    Wo jetzt konkret das medizinische Problem ist, weiß ich auch nicht so genau. Aber das Auge versucht sich ja ständig an die Umgebeung anzupassen, indem es je nach Abstand, Farbe des Objekts und der Umgebungshelligkeit fokussiert und adaptiert, also die Linse und Iris (Blende) im Auge neu einstellt. Dabei ist es scheinbat einem gewissen "Verschleiß" unterworfen.
    Das Monitorbild ist i.A. hell. Wenn sich die Augen beim Lesen/Schauen über den Monitor bewegen, ist es ständig versucht den Rand und den Schirm selbst scharf zu stellen, was nicht richtig geht (weil eines schwarz das andere weiß); es muß dabei ständig "arbeiten" und ermüdet folglich schneller.
    Wie so eine "Lebensdauer" von einer Linse ist und in welchem Umfang das ein Problem ist, weiß ich auch nicht. Sollte man mal einen Fachmann fragen.
    Ich reime mir das jedenfalls so zusammen.


    Gruß


    Buford

  • Im Grunde ist das jetzt ja auch nicht nötig genau zu beweisen oder nachzuweisen, dass das für die Augen schlechter ist oder nicht.
    Denn es ging ja eigentlich um die Frage, ob der schwarze unergonomischer ist.
    Und das ist er sofern der höhere Kontrast das Auge schneller schädigt (bzw. "altern" lässt).
    Ob er das tut oder nicht, das wird zumindest behauptet und der TCO-Standart meint das ja wohl offensichtlich auch so... Denn sonst würden die schwarzen Monitore nicht auf den vorherigen TCO abgestuft.
    Wer dran glaubt oder wer davon ausgeht, dass der schwarze Monitor seine Augen zu sehr belastet, der soll dann einfach zum silbernen oder weissen Gerät greifen.
    Man muss halt bei dem Gerät auch darauf achten, wie es REBK gesagt hat, wie breit der Rahmen ist. Denn bei einem sehr schmalen Rahmen, wie es z.B. bei vielen NEC-Modellen ist, stört die Farbe des Rahmens nun wirklich nicht.