Dell 3008WFP (Prad.de)

  • PeterWH:


    Entweder das, oder Du hast einfach ein defektes Gerät erwischt!


    Zudem:
    Hattest Du jemals zuvor ein Gerät mit erweitertem Farbraum? Wenn nicht, dann mecker nicht über die Farben, sondern mache Dich doch erstmal schlau, was ein wide-gammut Display ist, was es kann und wofür man es benutzen sollte.


    Zudem ist es m.W. nach so, daß bei Prad-Testberichten auch immer das Gerät zumindest per Software kalibriert wird. Also: Colorimeter drauf, Software an, Einstellungen vornehmen bis es passt.


    Direkt aus der Kiste war mein Moni (NEC2690) auch auf 100% Helligkeit und 100% Kontrast eingestellt. So werden nunmal viele Monitore ausgeliefert und es ist doch wohl selbstverständlich, daß man das erstmal selbst einstellen muß!


    Das mit der Grünverfärbung ist natürlich etwas ganz anderes. Aber wie schon gesagt: DOA, also "dead" oder "defective" on arrival, ist ja nichts soooo ungewöhnliches, nur eben ärgerlich. Vielleicht wäre ein Austausch ja schon des Rätsels Lösung.


    Bei "Spider Solitair" ist mein Hintergrund sowas von grün, das gibt's gar nicht... Und das Symbol von ATI in der Taskleiste ist extrem rot. So rot, wie ich es noch an keinem anderen Monitor gesehen habe.
    Aber das SOLL so sein, denn der Monitor bildet nunmal 94% AdobeRGB ab und eben nicht nur "irgendwas mehr oder weniger in sRGB".


    Bezüglich Videowiedergabe:
    HD-Content mit 24p ruckelt auf Monitoren mit 50Hz oder 60Hz. Das ist allgemein bekannt und IMMER so.
    DVDs in PAL haben eine Bildrate von 50 Halbbildern pro Sekunde. Bei 60Hz passt auch das nicht und führt zu Rucklern.


    Darum sollte man sich auch eigentlich ein TV-Gerät anschaffen, bzw einen Monitor, der z.B. 48Hz oder 72Hz für die Wiedergabe unterstützt, wenn denn HD-Content ein Beschaffungsgrund ist.
    Für DVDs sind 50Hz und 100Hz besonders gut passend bei TFTs. 100Hz ist aber m.W. nur bei einigen TV-Geräten zu finden.


    Also, wenn der Monitor bei BluRays Ruckeln verursacht und nicht ausdrücklich 1080p24 gekonnt umwandeln können soll, dann war's schonmal eine Fehlinvestition für den Heimkinospaß. Mal abgesehen davon, daß HD-Content hochskaliert (interpoliert) werden muß um die Fläche auszufüllen und somit etwas unscharf wirken wird.
    Wenn der Monitor mit 60Hz läuft, aber mit 75Hz oder 50Hz laufen könnte, dann lohnt mal eine Umstellung. Für 75Hz könnte es nötig werden, daß man von der nativen Auflösung wechseln muß zu einer geringeren. Macht aber nix, da DVDs eh nur 720*x Bröckchen darstellen. Einfach mal einen Blick ins Handbuch bezüglich unterstützter Auflösungen und Frequenzen gucken.



    Also kurz:
    - Vermutlich ist das Gerät einfach defekt. (Allein schon wegen der merkwürdigen Verfärbung.)
    - Grelle Farben: Hast Du Dich vorher wirklich informiert, was wide gammut bringt und was der erweiterte Farbraum bedeutet?
    - Ruckeln: Wenn der Monitor nur mit 60Hz läuft, ist das normal und hätte Dir klar sein müssen.
    Siehe dazu z.B. diese FAQ:

    Also: Wenn Du die Bildwiederholrate auf 50Hz umstellen kannst, dann versuche es! (Das flimmern-Argument greift bei TFTs i.d.R. nicht)


    Nur deswegen gleich Prad.de vorzuwerfen, daß sie merkwürdig testen ist schon etwas frech.
    Kann Deinen Ärger verstehen, aber für defekte Geräte kann prad.de bestimmt nichts. (Und teilweise ist es ja nunmal auch bekannt, daß zu Tests die Hersteller immer ausgewählte Geräte schicken, damit das Ergebnis auch schön ausfällt.)

  • Ich kann Ghostriders Aussagen nur bestätigen:


    Erweiterter Farbraum heißt nunmal, dass die Farbdarstellung grundsätzlich nicht so aussieht, wie man es von einem Non-Wide-Gamut-Display oder CRT-Monitor evtl. gewöhnt ist. Das bedeutet aber nicht, dass die Farben "falsch" dargestellt werden, es werden nur Farben dargestellt, die ein normaler Monitor nicht darstellen kann und die deswegen ungewohnt erscheinen können. Wer jahrelang mit WCG-Displays gearbeitet hat, wird die Farbwiedergabe auf Non-WCG-Displays umgekehrt möglicherweise als inakzeptabel ansehen. Das ist letztendlich irgendwo Geschmackssache und kann nicht dem Monitor angekreidet werden.


    Das Juddering bei der DVD-Widergabe (Ruckler) kann evtl. mit dem VLC-Player über die Wiedergabeeinstellungen behoben werden. EInfach mal googlen.


    Die Sache mit dem zunehmenden Grünstich erscheint mir auch nicht normal.

    _.+*" Mind Expanding Species "*+._.+*" Estar De Viaje "*+._


    "Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen."


  • Frech?


    1. Ich habe nicht prad.de vorgeworfen, dass sie komisch testen, ich habe lediglich die Frage aufgeworfen ob die nicht vielleicht ein gut/besser vorkalibriertes Geraet zugestellt bekommen haben. Ich habe seitdem auch von anderen Besitzern wie auch von einigen anderen Testauthoren gehoert, dass die Einstellung des Monitors 'out of the box' unmoeglich war. y.m.m.v.


    2. Nicht jeder besitzt ein colorimeter. Hey, dies ist ein Konsumergeraet. Es sollte also, wuerde ich mal so denken, so eingestellt kommen, dass Otto Normalverbraucher es aufstellen, einstoepseln und benutzen kann. Nein, es ist nicht selbstverstaendlich dass man das selber einstellen muss. Ich baue nebenbei Computer fuer andere Leute in umliegenden Doerfern und die meisten koennen gerade einen Toaster bedienen. Monitoreinstellung kalibrieren? Du machst Witze. Obwohl ich seit 22 Jahren Computer baue besitze ich kein Colorimeter und habe bislang auch noch nie eins gebraucht.
    Es wuerde mich wundern wenn im Umkreis von 260km ueberhaupt eins existiert.


    Wenn Dell diesen Monitor verkaufen wuerde mit der Beschreibung: Vorsicht, nur fuer Experten und Bastler mit Colorimeter geeignet - dann haette ich nichts zu meckern. Reality check, please. (Sorry, English ist dieser Tage meine erste Sprache, auf Deutsch fehlen mir manchmal die Worte).


    3. Ich habe nichts von HD content gesagt. (keine Absicht mir in absehbahrer Zeit so etwas zuzulegen). Ich habe auch nicht gesagt dass Ich ein Problem mit Ruckeln habe - aber meine Frau. Andere Leute moegen die selbe Reaktion haben wie sie und somit habe ich es hier erwaehnen wollen. Dies ist ein Forum um User-Erfahrungen auszutauschen, no?


    4. Was ich allerdings sehr bemaengelt habe ist die Schwierigkeit eine Balance zu finden zwischen Desktop und Video. Entweder die Videos hatten Farbe aber der Desktop war zu knallig, oder der Desktop war ok aber die Videos sahen fast wie aquarell-coloriertes Schwarz-Weiss aus. 100% Helligkeit und Contrast zu verstellen ist dagegen nun wirklich kein Problem. Bei der originalen 'Einstellung' sahen Videos teilweise wie solarisiert aus durch over-saturation. Vielleicht wirklich nur mein Geraet ...


    Mein persoenliches Fazit:
    Wie auch immer, hier in Neuseeland kann man Dell Monitore nur als Katze im Sack kaufen - d.h. keine Moeglichkeit das Geraet vor dem Kauf im Laden / Schauraum anzuschauen: man bestellt ueber's 'net und 10 Tage spaeter kommt das Paket. Unter diesen Umstaenden habe ich beschlossen mir keinen Ersatz kommen zu lassen sondern mein Geld zurueck zu verlangen. HP 3065 ist auf Bestellung ... mal sehen.

  • PeterWH:
    EDIT:
    Ruckeln, wenn Du nochmal genau meinen Artikel beachtest, tritt auch bei 60Hz und wiedergabe von DVDs auf. Lies den Abschnitt bitte nochmal!
    Ruckeln bei HD-Content und DVDs hat zwar andere Gründe, sind jedoch beide zu beheben, wenn man z.B. von 60Hz des Monitors auf eine besser passende Wiederholrate wechselt. Vollkommen egal, wem das nun auffällt.
    Edit ende.


    -------------


    Du mußt nicht zwangsweise ein Colorimeter benutzen, aber daß man einen Monitor erst einstellen muß, nachdem man ihn gekauft hat, das war schon vor 15 Jahren, vor 10 Jahren, vor 5 Jahren und ist auch heute noch der Fall. Egal ob CRT oder TFT.
    Auch für Endverbraucher!


    Wenn Du Dich mal an CRTs zurückerinnern könntest, dann würdest Du merken, daß da nichtmal die volle Bildschirmfläche ausgenutzt wurde, wenn man das Teil angeschlossen hat. Selbst das mußte manuell nachgeregelt werden -> heute bei TFTs in der Regel automatisch.


    Daß Monitore nach dem Auspacken gleich passend eingestellt sind, habe ich seit 1991 nicht erlebt. Und noch weiter zurück: Selbst in meiner frühen Kindheit kann ich mich daran erinnern, daß TV-Geräte auch erstmal eingestellt werden mußten. Da waren oftmals die Farben zu satt eingestellt (alle Menschen sahen Orange aus) etc.


    Du kannst auch manuell kalibrieren.
    Dazu gibt's dann auch Threads hier im Forum.
    z.B. solche Beiträge sind dort zu finden:
    TFT kalibrieren


    Da hast Du schonmal ein paar grobe Tipps, wie Du Kontrast und Helligkeit einstellen solltest.



    --------------



    Hier füge ich nun etwas an, was ich erst letztens jemandem per PN geschickt habe, der auch per Hand seinen Monitor kalibrieren wollte. Vielleicht hilft Dir das ein wenig bei den Einstellungen:



    -----Ursprüngliche Nachricht-----
    Nachricht von: derGhostrider
    Gesendet: 29.03.2008 01:15
    An: [name entfernt]
    Betreff: 2690wuxi


    Hallo!


    Vorab: Woran merkst Du denn bitte, daß die Farben nicht stimmen?
    AdobeRGB ist ja nicht das, was normalerweise "üblich" ist. "Üblich" im I-Net und bei vielen Graphikanwendungen ist sRGB.


    ------------


    Das gilt, abgesehen von den 94%, auch für Deinen 30" Monitor:
    Der NEC 2690 hat einen erweiterten Farbraum und ist in der Lage ca 94% des AdobeRGB abzudecken. Damit die Farben STIMMEN, mußt Du zwangsweise eine Kalibration durchführen.




    [*** Kleiner Einschub: Lass Dich von dem folgenden Text nicht vollkommen entmutigen. Nach der nächsten Linie kommt das, was Du machen kannst. ***]



    Du kannst versuchen anhand von Farbtafeln (die normalerweise auch nicht wenig Geld kosten) den Monitor per Hand etwas zu justieren, was allerdings auch nur dann richtig ist, wenn Du diese Farbtafeln unter "Normlicht" betrachtest. Normlichtlampen kosten durchaus dreistellige Beträge (+ Leuchtmittel) oder mehr. Da ist es besser, wenn Du Dir ein verhältnismäßig günstiges Colorimeter zulegst.


    Ein Colorimeter gibt es schon recht günstig in Form des Gretag EyeOne Display LT. Das ist sozusagen die "light"-Version vom Display2. Im Wesentlichen sind die Geräte technisch gleich, die mitgelieferte Software ist nur eine andere, aber Software (Spectraview II) hast Du ja eh schon.
    Kosten: Ungefähr 180Euro.
    Ein Spyder 2 ist nicht geeignet. Das kann keinen erweiterten Farbraum abdecken.



    Du kannst kein Farbprofil von jemand anderem übernehmen. Gründe:
    1. Eine Kalibration ist immer nur für eine bestimmte Kombination aus Grafikkarte + Monitor gültig. Selbst wenn Du nur die Grafikkarte tauschst, ist die vorherige Kalibration bereits falsch.
    Auch wenn Du zwei PCs am Monitor angeschlossen hast, mußt Du Dich entscheiden, an welchem Du das Bild hardwareseitig kalibriert haben willst. Am anderen PC wird es automatisch nicht passen und ist dann nur per Software nachzuregeln.


    2. Der NEC ist hardwarekalibrierbar. D.h.:
    gaaaanz viel entfernt, was für den 30" Dell nicht passt


    3. Wenn Du nur ein passendes Monitorprofil importierst (soeines bekommst Du nach einer Softwarekalibration), so stimmen die Farben nur und ausschließlich in Programmen, die mit Farbprofilen umgehen können. Also z.B. in Photoshop.
    Nachteil: Ein Monitorprofil begrenzt immer die Darstellbaren Farben und Du mußt trotzdem zusätzlich per Hand den Monitor erstmal grundsätzlich richtig einstellen (Helligkeit, Kontrast, Weißpunkt - so gut es geht zumindest).
    Zum Vergleich zur Hardwarekalibration:
    [...] gekürt


    Das ist wohl mit die größte Schwäche bei einer Softwarekalibration: Reduktion der darstellbaren Farben.


    [...]


    -----------------------



    Was Dir also übrig bleibt, das ist folgendes:


    1. Du wirst viel Geduld brauchen. Ja, sehr viel Geduld.
    2. Du wirst per Hand Helligkeit, Kontrast und weißpunkt einstellen müssen
    3. Das war's "schon". Allein diese Einstellungen können einige Stunden in Anspruch nehmen. Schaue dafür bitte auch erstmal ins Handbuch in den Teil für die (6-achs-)Farbkorrektur.



    Folgendes gilt für Deutschland. Wenn Du bei den Leuten höflich anfragst, schicken die Dir vielleicht solch einen Referenzprint auch nach Neuseeland... Oder Du suchst nach ähnlichen Angeboten bei Dir in Neuseeland.
    Hier kannst Du einen kostenlosen Referenz-Print ordern:

    oder auch hier, wenn Du per Mail anfragst:



    =======================================


    Ich hoffe, daß es Dir vielleicht etwas weiterhelfen konnte. Es ist bestimmt nicht alles der Weisheit letzter Schluß und erfahrene User können gern etwas hinzufügen, aber diese Verfahren waren schon immer nötig um einen Monitor "richtig" einzustellen. Manchmal sind mehr, manchmal sind weniger Einstellungen nötig, aber "auspacken, einschalten, alles ist super" gibt es nicht und gab es nicht.


    Außerdem bist Du geschickt nicht auf die Frage nach Wide-Gammut-Displays eingegangen...

  • Mal was anderes. Im Test steht "Bildfrequenz [Hz]: 56 – 86 analog und digital".
    Heisst das, dass die Frequenz wirklich frei einstellbar ist, oder läuft trotzdem wieder alles auf 60hz hinaus? Sonst wären ja auch 71,91Hz möglich, was natürlich hervorragend für Filme wäre.

  • Wenn da das steht, dann wird es darauf hinaus laufen, daß vermutlich 60, 70, (72,) 75, 85Hz bei bestimmten Wiederholraten funktionieren werden.


    Warum nun 71,91Hz besser sein soll als 72 ist mir jedoch "etwas" schleierhaft.


    Zur Not würde ich einfach mal dazu raten das Handbuch herunterzuladen und nachzulesen. Wenn's da nicht steht, dann den Support anschreiben und nachfragen. "Das will ich wissen bevor ich kaufe. Bitte schicken Sie mir eine verbindliche Aussage." Nur G-E-N-A-U nachfragen bei welcher Auflösung mit welcher art der Verbindung zum PC welche Wiederholrate funktioniert.


    Wenn die nur sowas schwammiges antworten wie "56 – 86 analog und digital", dann reden die sich hinterher noch raus mit: "Joa, also das gilt eigentlich nur analog und digital nur 60 und 70Hz bei 1024x768 und 1280*1024. Sonst nur 60Hz".


    Bevor hier nun munter rumgeraten wird: Nachlesen (Handbücher gibt's doch eigentlich immer zum kostenlosen runterladen) oder den Support anfragen!

  • Naja, das ist so pauschal wohl nicht richtig.
    Siehe z.B.:


    Die krummen werte sind möglich. Bei den HDV-Produktionskameras gibt es sowohl welche, die 23,98 Bilder/s aufzeichen, als auch welche, die 24 aufzeichnen.
    In den offiziellen HDV-Spezifikationen steht nur "24p" als optional, ohne genaue Angabe, ob es sich nun um 23,98Hz oder 24Hz handelt.


    Ich gehe doch stark davon aus, daß auf BDs alles auf glatte 24Hz gesetzt wird. Also Bruchteile eines Prozentes zu schnell abgespielt wird. ;)


    Für Gegenbeweise mit passender Quelle bin ich natürlich dankbar.


    Achja, es gibt auch noch Optional p25, p50 und p60.


    Schade eigentlich, daß nicht ALLES gleich auf p60 gesetzt wurde. 25/24 Bilder/s sehe ich MANCHMAL, je nach Tagesform und Szene, ruckeln. Zumindest im Kino fällt mir das immer mal wieder auf. Jaja, ich weiß - ab 25Hz kann man normalerweise nicht mehr zur flüssigen Bewegung unterscheiden. Ich sehe aber auch 75Hz flimmern und bei guten Tagen sogar 85Hz, wenn der CRT nicht zu träge ist. Mir sind sogar schon TFTs begegnet, bei denen die Hintergrundbeleuchtung flimmerte.... schlimm soetwas. *g*

  • Also ich habe jetzt hier nirgendwo stehen wie die Bilder auf HD Medien genau gespeichert werden, aber NTSC hat eine Frequenz von 59,94 Hz. Filme wurden da schon immer von 24 fps in denen sie gedreht wurden auf genaugenommen 23,976 fps verlangsamt und dann per 2:3 Pulldown auf 59,94 Hz gebracht. Bis vor kurzem konnten alle handelsüblichen Fernseher, auch die die HDTV unterstützen nur die sogenannten 60 Hz (eigentlich 59,94 Hz) und in PAL-Ländern auch 50 Hz. Alle progressiv abgespielen NTSC DVDs sind also schonmal in 23,976p. Und da HD-DVD's und Blu-Ray Discs auf allen HD-fähigen Fernsehern abgespielt werden können sollen, kann man ja nicht einfach den Standard ändern.

  • So, ich habe bei Dell mal nachgefragt. Der Monitor kann 60Hz und 75Hz, aber leider nichts dazwischen.
    Ich muss mich wohl damit abfinden, dass es in nächster Zeit nichts geben wird, das "24p" unterstützt, jedenfalls nicht in der Preisklasse.

  • Quote

    Filme wurden da schon immer von 24 fps in denen sie gedreht wurden auf genaugenommen 23,976 fps verlangsamt und dann per 2:3 Pulldown auf 59,94 Hz gebracht.


    Ingesamt richtig. Auf NTSC DVDs liegt Film i.d.R. mit 48 Fields/s (hängt damit zusammen, dass auf DVD immer interlaced gespeichert wird) vor. Den 3:2 Pulldown übernimmt der Player.


    Quote

    Also ich habe jetzt hier nirgendwo stehen wie die Bilder auf HD Medien genau gespeichert werden


    Auf den HD Medien liegt Film dann direkt mit 24 Frames/s vor. Aber natürlich ist eine Ausgabe @60Hz möglich (auch hier also wiederum Pulldown durch den Player). Allerdings induziert das natürlich zusätzlichen Judder, sofern z.B. der TV nicht die Orginalframes zurückgewinnt und linear anzeigt.


    Quote

    Sonst wären ja auch 71,91Hz möglich, was natürlich hervorragend für Filme wäre.


    Ob es nun 24Hz oder 23,976Hz (bzw. darauf aufbauend Vielfache sind) macht im Realwelteinsatz keinen Unterschied. Absolut genau kann die Ansteuerung eh nicht erfolgen. Für die Wiedergabe bei korrekter Frequenz am PC ist zu beachten, dass Reclock zum Einsatz kommen sollte. Bei unpassender Frequenz werden auftretende Resync-Ruckler durch den Judder verdeckt.


    Quote

    Der Monitor kann 60Hz und 75Hz


    Halte ich für unwahrscheinlich. *Wenn* bei niedrigerer Auflösung tatsächlich 75Hz unterstützt werden (bei nativer Auflösung bietet auch DualLink DVI nicht genügend Bandbreite), sollten auch korrekte 72Hz gehen.


    Quote

    Jaja, ich weiß - ab 25Hz kann man normalerweise nicht mehr zur flüssigen Bewegung unterscheiden.


    Nein, dein Eindruck war schon richtig. Film bietet nicht für jede Situation genügend zeitliche Auflösung. Nicht umsonst wird Sport auch nicht in 24/25 Frames/s aufgezeichnet, sondern i.d.R. mit 50/60 Fields/s.


    Gruß


    Denis

  • Nunja, wenn Dell sich einfach gedacht hat: "Windows typisch sind 60, 75 und 85Hz", und für jede Bildwiederholrate einfach, egal ob die verbaute Hardware es nun könnte oder nicht, ein "out of sync" rausgibt, dann ist es halt so.


    Ein bekannter hat einen Viewsonic 20" TFT. Mit manchen ATI-Grafikkarten bekommt er beim Booten oder auch in der DOS-Shell auf Vollbild ebenfalls kein Bild. Der Monitor zeigt nichtmal "out of sync" oder ähnliches an, der schaltet einfach in den Standby. Der Support sagt einfach, daß die ATI-Karten teilweise eine Wiederholfrequenz benutzen, die angeblich nicht ganz dem Standard entspricht und das kann der Monitor dann halt nicht.


    Tja, eine dieser Grafikkarte nutze ich jetzt und bei mir geht's wunderbar. Es werden auch übliche 59,9Hz angezeigt. Tja... was soll man da sagen?! Wenn die Firmware im Monitor meint, daß sie es nicht kann, dann geht es halt nicht.


    MANCHMAL ist es aber auch so, daß der Support schlechter weiß was funktioniert, als das Gerät selbst. Habe ich auch schon erlebt. Also eventuell funktionieren sogar 72Hz.


    Ich habe gerade mal nachgeguckt, was meine Grafikkarte kann (unabhängig vom Monitor). Dort steht erst bei 1280*960 ein Eintrag mit 72Hz. Bei den Auflösungen darüber gibt es nur 60Hz, 70Hz und 75Hz, ab 1360*768 (komische Auflösung) nur noch 60Hz.
    Und bei genaueren Hinschauen gibt's 72Hz auch nur bei ganz wenigen Auflösungen: 1024*768, 800*600, 640*480
    Bei 720*576 gibt es explizit 59Hz und natürlich 60Hz und 70Hz


    Also: Es gäbe, zumindest mit meiner ATI Grafikkarte, auch ein Problem, wenn der Monitor 72Hz könnte: Die Grafikkarte kann keine vernünftige Auflösung mit 72Hz darstellen. Weder 720*576 (das ist doch für DVDs die passende, oder?) noch 1920*1200 - geschweige denn die Auflösung eines 30".



    [Zum selbst nachschauen: Optionen von Anzeige, Erweitert, Grafikkarte, Alle Modi Auflisten...]


    Dann hat sich die Diskussion vielleicht eh mit den 72Hz erledigt, wenn es der Treiber nicht schafft...

  • Also ich kann mich noch nicht entscheiden, der ist immerhin ganz schön teuer. Aber es muss definitiv ein neuer Monitor her, mein GDM-FW900 hat den Geist aufgegeben. Die 72Hz wären auf jeden Fall ein Kaufargument, aber sonst wirds wohl übergangsweise ein günstiger 24 Zöller auch wenn der mir dann eigentlich zu klein ist.

  • Seit 2 Tagen steht hier nun der HP LP3065 der den zurueckgeschickten Dell 3008 ersetzt.
    Ich bin's zufrieden. Voreinstellung war gut, und mittles Nvidia Control Panel die Farben fein einzustellen ein Kinderspiel. Video Wiedergabe ist auch ausgezeichnet, ueberhaupt keine Farbbalance-Probleme zwischen Desktop und Video Widergabe wie ich sie beim Dell hatte.


    Habe keine Ahnung wie 'wide-gamut' dieser Monitor ist im Vergleich zum Dell, aber ich kann klar sehen, dass die Farben wesentlich tiefer sind als bei meinem vorherigen HP 1950, ohne dabei unangehehm grell/knallig zu sein und ohne dass mir nach mehrstuendiger Benutzung die Augen 'kratzen'.


    Schade um's built-in scaling, aber ich habe herausgefunden, dass ich diesen Monitor in 2560x1600 ohne Probleme betreiben kann wenn ich die EyeRelief utility fuer Desktop auf 150% einstelle, wogegen ich beim Dell mit 1920x1200 besser fuhr, mit EyeRelief auf 110% oder 120%.


    Superb.


    :) -Peter

  • Ich habe hier im Forum schon öfters gelesen, dass man sich nicht gleich die erste Revision eines Dell Monitors kaufen sollte... Mein 2405 hatte nach einem Austausch eine neuere Revisionsnummer und war zum Beispiel in der Reaktionszeit viel schneller...


    Mit welchen Revisionen haben wir es denn beim 3008wfp mittlerweile zu tun?


    Grüsse,


    Stephan

  • ich habe mir den beitrag durchgelesen und will mir warhscheinlich den monitor kaufen, leider steige ich nicht dahinter, was ihr alle mit den auflösungen von 1900x1200 und 2560x 1600 meint. wann kann ich diese auflösung voll nutzen? will sie zb. später für hd-filme nutzen. jetzt lese ich, dass der monitor höchtens 1900x1200 hd-auflösung unterstützt. könnt ihr mir das bitte näher erklären? und wieviele grafikkarten brauch ich für diese auflösung und vor allem welche können diese auflösung voll ausnutzen?

  • @obmantuto:
    Ein TFT-Monitor hat eine feste anzahl an Pixeln bzw "Bildpunkten". Diese Anzahl bestimmt die Auflösung des Monitors.


    Beim 30" Monitoren sind das meistens (immer) 2560*1600.
    Der Monitor hat also 2560 Spalten und 1600 Zeilen.


    Nur bei dieser Auflösung ist das Bild wirklich scharf und die volle Fläche ausgenutzt. Bei allen anderen Auflösungen ist es entweder unscharf durch Interpolation einer geringen Auflösung auf diese hohe Auflösung, oder es wird nicht der gesamte Bildschirm ausgenutzt.


    HD-Filme haben eine Auflösung von 1920*1080. Das ist weniger als 2560*1600.


    Damit Du HD-Filme auf der vollen Größe des Monitors darstellen kannst, müsste das Bild interpoliert werden. Es fehlen 640 Bildpunkte in der Breite und 520 Bildpunkte in der Höhe, die erst künstlich eingefügt werden müssen. Dafür gibt es aber keine Daten im Film, also muß die Grafikkarte oder der Monitor "raten", was denn am besten an welche Stelle gehört.


    Bezüglich der Unterstützung mußt Du bedenken, daß HDCP, also der tolle Kopierschutz der Filmindustrie, auch nicht für jede erdenkliche Auflösung gedacht ist. Somit ist die Auflösung bei HD-Filmen so oder so begrenzt.



    Wieviele Grafikkarten? EINE.
    Natürlich sollte das eine recht leistungsstarke sein, je nachdem, was Du auf dem Monitor sonst noch machen möchtest. Für HD-Material reichen wohl alle aktuelleren, am besten die mit besonderen Beschleunigungsfeatures für HD-Filme, die außerdem Bild-in-Bild bei Blu-Ray unterstützen. (Ich glaub die Nvidia 9600GT kann das ohne Probleme - aber schau am besten selbst nochmal nach). Von ATI sind da wohl HD3850 und größer geeignet.
    Wenn Du natürlich auf so einem Monster in der Auflösung spielen willst, dann greif lieber gleich zu den Top-Modellen. 9800GTX, oder gar diese merkwürdichen GX2 bzw X2 Karten.