Kalibrier-Anfänger ...

  • Moin!



    Zum Kalibrierung, diese sollte ja erst mal über den Monitor bzgl. Helligkeit und Farbeinstellung groß vorgenommen werden. - Gell?


    Danach Profil erstellen lassen. Jetzt wäre aber die Fragen:


    Muß man zuvor das alte Profil entfernen oder ist die Kalibriersoftware schlau genug um daran "vorbei" zu gehen bzw. zu berücksichtigen?


    Und wenn ich das erzeugte Profil zentral in WinXP lade, habe ich doch mene Pflicht getan? Das Profil gilt über alles und überall in Win? Ich frage da div. Cad- und Bild-Programme ebenfalls ein Monitor-Profil laden können.
    Wenn ich dort ein weitere Profil laden würde, wird dann das XP eigene ersetzt oder werden beide als eine Art "Mischung" benutzt?


    CU Stefan

  • Ja richtig ist schonmal, dass der Monitor vor der Software-Kalibrierung schon so nah wie möglich an das Ziel herangebracht werden soll, um so wenig wie möglich herumbiegen zu müssen.
    Alte Profile solltest du vorher nicht entfernen müssen, mir ist keine Software bekannt die zu blöd wäre, das selber zu machen.


    Das Profil muss anschließend auch als Standardprofil für deinen Monitor bei Windows eingetragen werden. Ich weiß allerdings nicht, wie du kalibrierst, denn theoretisch müssen die Daten aus der Kalibrierung noch direkt in den Lookup-Table der Grafikkarte geladen werden. Windows kann das von Haus aus nicht, aber die Software deines Colorimeters sollte so etwas eigentlich beherrschen.


    Sonst gibt es aber kostenlose Software wie z.B. xcalib.

  • Hi!


    Ich nutze GretagMacbeth Match3 und das EyeOne Display 2.


    Ich verstehe nicht ganz was Du mit Lookup meinst ...
    Den Moni kalibriere sich doch auf Softwarebasis.


    Angenommen ich hätte ein Monitorprofil erstellt.
    Würde es dann nicht reichen auf einem anderen frisch installieren WinXP-System dieses Profil einfach (unter Anzeige, Erweitert, Moni-Farbverwaltung) zu laden und als Standard zu definieren?



    Ich hab versucht auf 115cd und 6500K zu kalibrieren.
    Die 115 ist die kleinstmögliche Helligkeit (augenbrennen).
    Auffällig finde ich, dass ich für 6500k wie folgt einstellen mußte: R96 G86 B100 - Normal?


    Mit der Kontrasteinstellung komme ich nicht zurecht.
    Man soll sie auf 100% stellen, dann die Messung starten und den Kontrast wieder auf den im Programm markierten grünen Bereich zurückdrehen.
    Macht man dies und startet die Messung mit 100% erreicht man auch nur mit 100% wieder "den grünen Berech". Bei Start mit 50% ist man damit voll im Grünen.



    Anhang mal ein Screenshot. Profil sollte doch recht gut (linear) sein?


    Nachdenklich macht mich aber die Beleuchtung (Energiesparlampen Megaman).
    2500K und 80-90 Lux. - Besteht da Handlungsbedarf?


    CU Stefan

  • Quote

    Original von Stefan Hundler Ich verstehe nicht ganz was Du mit Lookup meinst ...

    Video-LUT. Die Kurven, die Du in Deinem Diagramm siehst, werden der Grafikkarte übermittelt. Eben das ist die Korrektur durch die Kalibration - sie findet in Deinem Fall nicht im Monitor statt, sondern über Grafikkarte (genannt: Softwarekalibration).


    Quote

    Original von Stefan Hundler Angenommen ich hätte ein Monitorprofil erstellt. Würde es dann nicht reichen auf einem anderen frisch installieren WinXP-System dieses Profil einfach (unter Anzeige, Erweitert, Moni-Farbverwaltung) zu laden und als Standard zu definieren?

    Jein. Die Korrekturkurven sind im ICC-Profil hinterlegt - von daher ginge das. Es muss aber auch ein Hilfsprogramm installiert sein. Bei Match heißt das "Logo-Calibration-Loader"... oder so ähnlich. Das wird bei Programminstallation in den Autostartordner verknüpft und sollte durch keine Schutzprogramme auf dem Computer am Start gehindert werden.
    Die andere Frage ist, ob es so sinnvoll ist bei Softwarekalibration das ganze auf einen anderen Rechner bzw. eine andere GraKa zu übertragen.


    Quote

    Original von Stefan Hundler Auffällig finde ich, dass ich für 6500k wie folgt einstellen mußte: R96 G86 B100 - Normal?

    Jeder Monitor ist etwas anders... insofern sagen die Werte nicht viel. Ganz gut ist, dass die Kanäle nicht zu weit auseinanderlaufen. Aber die Werte sagen auch, dass der native Weißpunkt des Monitors wärmer ist. Ich würde mal messen, was er liefert, wenn Du RGB auf 100 lässt. Liegt das irgendwo zwischen 5500K und 6500K, dann würde ich auf den nativen Weißpunkt kalibrieren. Ggf. Grün ein wenig reduzieren. Führt zu einer besseren Darstellung.


    Quote

    Original von Stefan Hundler Mit der Kontrasteinstellung komme ich nicht zurecht.

    Digital verkabelt? Dann ist es egal. Kontrast auf Werksvoreinstellung lassen. Und den Punkt bei Kalibration einfach überspringen.


    Quote

    Original von Stefan Hundler Profil sollte doch recht gut (linear) sein?

    ja.


    Quote

    Original von Stefan Hundler Nachdenklich macht mich aber die Beleuchtung (Energiesparlampen Megaman). 2500K und 80-90 Lux. - Besteht da Handlungsbedarf?

    langwierige Debatte... Du benutzt den Monitor sicher auch tagsüber, oder? Also würde ich auf irgendwas zwischen 5500K und 6500K kalibrieren (5800K wäre ideal für "Bildbearbeitung"). Und dann kommt es darauf an, was Du an dem Monitor machst und wie genau das sein soll.
    Wenn Du "farbkritisch" arbeiten willst, dann solltest Du aber nicht auf 2500K oder so kalibrieren, sondern für ein paar Euro Tageslichtlampen kaufen. Stinknormale Energiesparlampen ("cold white") sind schon mal besser als nichts. Professionell wäre dann Just Normlicht. Was auch geht: bei wichtigen Sachen nach abends erfolgter Bearbeitung einfach am nächsten Tag bei diffusen Tageslicht nochmal kontrollieren. Und ggf. korrigieren.
    Ich habe zwar Normlicht. Aber ich sitze abends auch oft einfach so am Schirm und Schreibtischlampen sind an. Ich nehme das Licht eher gelblich wahr, als dass ich den Schirm bläulich wahrnehmen würde. Kommt eben darauf an, worauf man sich adaptiert. Daher ist das alles zwar nicht unwichtig, aber so wichtig nun auch nicht. Außer eben, es geht wirklich farbkritisch zur Sache.

  • Hallo!


    Quote

    Jein. Die Korrekturkurven sind im ICC-Profil hinterlegt - von daher ginge das. Es muss aber auch ein Hilfsprogramm installiert sein. Bei Match heißt das "Logo-Calibration-Loader"... oder so ähnlich. Das wird bei Programminstallation in den Autostartordner verknüpft und sollte durch keine Schutzprogramme auf dem Computer am Start gehindert werden.
    Die andere Frage ist, ob es so sinnvoll ist bei Softwarekalibration das ganze auf einen anderen Rechner bzw. eine andere GraKa zu übertragen.


    Ja, dieses Prog hat sich auch im Autostart verewigt.
    Bzgl. anderer Rechner war nur ein Beispiel fürs Verständnis. Wobei doch eine Digitale Graka gleiche Ergebnisse liefern sollte?


    Ich verstehe aber bzgl. dieses ICC-Profil noch nicht die Unterschiede bzw. was genau passiert. Muß man denn in Win überhaupt noch ein Profil hinterlegen, wenn man so ein Loader hat? Bzw. was macht jetzt genau dieses Profil in den Win-Anzeigeneinstellungen?


    Sind für mich 2 Baustellen die ich nicht genau verstehe ...


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    Aber die Werte sagen auch, dass der native Weißpunkt des Monitors wärmer ist. Ich würde mal messen, was er liefert, wenn Du RGB auf 100 lässt. Liegt das irgendwo zwischen 5500K und 6500K, dann würde ich auf den nativen Weißpunkt kalibrieren. Ggf. Grün ein wenig reduzieren. Führt zu einer besseren Darstellung.


    Also ich soll kaum bis gar nichts über den Monitor korrigieren lassen und lieber alles über über das Profil? Ich meine schon mal gegenteiliges gelesen zu haben. Wieso genau soll das besser sein bzw. wo kann ich die Unterschiede sehen?


    Quote

    Digital verkabelt? Dann ist es egal. Kontrast auf Werksvoreinstellung lassen.


    Ja, wie gesagt ein Dell3008 - also 2560x1600Px. ;-)




    Quote

    langwierige Debatte... Du benutzt den Monitor sicher auch tagsüber, oder? Also würde ich auf irgendwas zwischen 5500K und 6500K kalibrieren (5800K wäre ideal für "Bildbearbeitung"). Und dann kommt es darauf an, was Du an dem Monitor machst und wie genau das sein soll.
    Wenn Du "farbkritisch" arbeiten willst, dann solltest Du aber nicht auf 2500K oder so kalibrieren, sondern für ein paar Euro Tageslichtlampen kaufen. Stinknormale Energiesparlampen ("cold white") sind schon mal besser als nichts. Professionell wäre dann Just Normlicht. Was auch geht: bei wichtigen Sachen nach abends erfolgter Bearbeitung einfach am nächsten Tag bei diffusen Tageslicht nochmal kontrollieren. Und ggf. korrigieren.
    Ich habe zwar Normlicht. Aber ich sitze abends auch oft einfach so am Schirm und Schreibti********n sind an. Ich nehme das Licht eher gelblich wahr, als dass ich den Schirm bläulich wahrnehmen würde. Kommt eben darauf an, worauf man sich adaptiert. Daher ist das alles zwar nicht unwichtig, aber so wichtig nun auch nicht. Außer eben, es geht wirklich farbkritisch zur Sache.


    Ich sitze meist bei Licht. Ich muß auch wenig mit Vorlagen vergleichen. Gedruckt wird wenig von dem Zeug was ich fabriziere. Das meiste ist fürs Web. Grund für den Kauf war, dass ich mir dem Dell bei der Sparkassenseite (weiße Schrift auf rot) Augenkrebs bekommen hab und bei dem Moni kann man sich ja noch mal ein Colorimeter beilegen.


    Auch kalibriert sieht das rot noch sehr beißend aus ... Bin wohl fehlgeprägt durch meine alten Nec Monis :-) + ;-(


    Ums kurz zu machen ich brauche das was die meisten User sehen. Also nicht 5000K, sondern die 6500K sollten besser sein. (?)


    Ich würde noch mal ein paar Cold-white Lampen kaufen, müssen aber E27 sein. Komisch finde ich, dass es vor Jahren kaum "warmes Zeug" gab und viele habe sich über dieses kühle Licht beschwert. Jetzt bei meiner Suche findet man keine Angabe oder nur welche im Bereich 2500-3000K.


    Der Moni steht direkt vor einer weißen Wand. Man sieht zwar nicht mehr viel von der Wand ;-) aber es ist eben rund um den Moni doch gelblich.


    Sollte das Raumlicht eigentlich gleich hell wie der Moni sein?


    CU Stefan


    PS: Schreib doch "Schreibtischnutte", dass wird wohl nicht gefiltert. (Admin spielt wohl gerne ... ;-( )

  • Quote

    Original von Stefan Hundler Wobei doch eine Digitale Graka gleiche Ergebnisse liefern sollte?

    Theoretisch ja. Bei hardwarekalibrierbaren Monitoren würde ich auch denken, dass es problemlos geht.


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    Ich verstehe aber bzgl. dieses ICC-Profil noch nicht die Unterschiede bzw. was genau passiert. Muß man denn in Win überhaupt noch ein Profil hinterlegen, wenn man so ein Loader hat? Bzw. was macht jetzt genau dieses Profil in den Win-Anzeigeneinstellungen?

    Ja, das sind 2 Dinge: die im Profil hinterlegten Korrekturen für die Grafikkarte zum einen und zum anderen das eigentliche icc-Profil, das farbmanagementfähige Programme aus dem Systemordner fischen (dazu der Eintrag unter Farbeinstellungen).


    Quote

    Also ich soll kaum bis gar nichts über den Monitor korrigieren lassen und lieber alles über über das Profil? Ich meine schon mal gegenteiliges gelesen zu haben. Wieso genau soll das besser sein bzw. wo kann ich die Unterschiede sehen?

    nein, nein! Du sollst den Weißpunkt dann schon auch als Vorgabe einstellen. Angenommen, Du misst bei RGB je auf 100 einen Weißpunkt von 6012K, dann stelle eben 6012K als Vorgabe ein (oder 6000k). Oder hat Match den Eintrag "nativer Weißpunkt"? Dann einfach diese Option wählen. Dann hast Du beides: der Monitor wird in den Farbkanälen nicht abgewürgt und kann jede Farbe mit maximal möglicher Differenzierung darstellen. Durch Vorgabe des nativen Wertes muss aber auch über die GraKa ebenso wenig korrigiert werden wie jetzt auch.
    Sehen kannst Du das auch: in Grau- bzw. Farbverläufen. Wenn da Treppchen, Farbkipper oder sonstige Ungleichmäßigkeiten sind, dann ist entweder das Display per se Murks, oder einer der Farbkanäle differenziert wesentlich weniger als die anderen beiden (bei Dir aktuell Grün... sollte aber noch okay sein) oder aber die Korrekturkurven auf der GraKa sind zu heftig.


    Quote

    Auch kalibriert sieht das rot noch sehr beißend aus ...

    hat der Dell einen sog. "erweiterten" Farbraum? Dann nimm Firefox 3 (Beta) als Browser und aktiviere dort Farbmanagement...


    Quote

    Ums kurz zu machen ich brauche das was die meisten User sehen. Also nicht 5000K, sondern die 6500K sollten besser sein. (?)

    Wenn man wüsste, was die meisten User sehen, dann wäre die Welt einfacher :-)
    Aber ich will's lieber gar nicht wissen...
    Es gibt im wesentlichen 2 Normen: D50 und D65. D65 funktioniert definitiv nur mit D65-Normlicht, weil man im Innenraum bei Tageslicht praktisch nie auf 6500K kommt. Durchschnitt ist angeblich 5500K.
    Und D50 setzt irritierender Weise einen Weißpunkt von ca. 5800K als Orientierung voraus. Konkret bewegt er sich eher zwischen 5300K und 5800K - je nach Abmusterungsplatz.
    Anders gesagt: alles, was zwischen 5300K und 6000K liegt, wird in aller Regel als "neutral" wahrgenommen. Insbes. dann, wenn man sich eine Weile auf den Monitor adaptiert. Und das Auge adaptiert sich immer auf die hellsten Stellen auf dem Schirm... also z.B. weiße Paletten o.a. Selbst wenn Du Weiß anfänglich als gelblich oder bläulich wahrnimmst... nach einer viertel Stunde siehst Du es als neutral ...

  • Moin!


    Quote

    nein, nein! Du sollst den Weißpunkt dann schon auch als Vorgabe einstellen. Angenommen, Du misst bei RGB je auf 100 einen Weißpunkt von 6012K, dann stelle eben 6012K als Vorgabe ein (oder 6000k). Oder hat Match den Eintrag "nativer Weißpunkt"?


    Gehe ich überall auf 100% komme ich auf 6100K.
    Voreingestellter Mode Desk kommt auf 5500K.


    Was ich aber nicht verstehe ist, dass mit den gestern mehrfach auf 6500K eingestellen Werte nun als 6200-6300K angezeigt werden.
    Moni war vor alles Messungen LANGE an und sonst nichts verstellt.


    Match 3 hat auch den nativen Weißpunkt Du meinst also darauf bzw. 6100K einstellen?



    Quote

    hat der Dell einen sog. "erweiterten" Farbraum? Dann nimm Firefox 3 (Beta) als Browser und aktiviere dort Farbmanagement...


    Verstehe ich nicht ganz. Diese Farbprofil wird doch jetzt Systemweit eingesetzt. Jedenfalls wird die vorher/nachher-Umschaltung auch auf Taskleiste und Hintergrundbild angewenden.
    Dann solten doch auch alle Browser und Bild-Progs davon betroffen sein?


    CU Stefan

  • Quote

    Original von Stefan Hundler
    Gehe ich überall auf 100% komme ich auf 6100K.

    Prima!


    Quote

    Voreingestellter Mode Desk

    ... den wollen wir nicht ...


    Quote

    Match 3 hat auch den nativen Weißpunkt Du meinst also darauf bzw. 6100K einstellen?

    Um auszuschließen, dass Du nicht mit nativem Gamma verwechselst, stell manuell auf 6100K. Würde ich in jedem Fall machen. Wenn bei Kalibration der Punkt "Weisspunkt" kommt, dann aber dennoch die kleinen Restabweichungen so korrigieren, dass die RGB-Anzeigen jeweils genau im grünen Bereich sind.


    Quote

    Was ich aber nicht verstehe ist, dass mit den gestern mehrfach auf 6500K eingestellen Werte nun als 6200-6300K angezeigt werden.
    Moni war vor alles Messungen LANGE an und sonst nichts verstellt.

    Lass das Messgerät vor Kalibration 15Min auf dem Schirm aufwärmen. Ist es auf Betriebstemperatur, dann wird es sensibler. Zudem verhindert das, dass es während der Messung durch Aufwärmung eine andere Charakteristik bekommt... Du misst also bei Helligkeit/Weißpunkt mit kaltem Gerät und bei der Profilierung hat es sich dann aufgewärmt... nicht gut.


    Quote

    Verstehe ich nicht ganz. Diese Farbprofil wird doch jetzt Systemweit eingesetzt. Jedenfalls wird die vorher/nachher-Umschaltung auch auf Taskleiste und Hintergrundbild angewenden. Dann solten doch auch alle Browser und Bild-Progs davon betroffen sein?

    Nein, leider nicht. Mit so einem Monitor bist Du auf farbmanagementfähige Programme festgelegt. IrfanView, Internet Explorer, auch Office-Programme usw... kannst Du hinsichtlich korrekter Darstellung alle vergessen, weil die sich nicht für Profile in Dateien und auch nicht das Monitorprofil interessieren...
    Photohsop, Acrobat, RAW-Konverter, etc. ... die können das.
    Die vorher/nacher Umschaltung zeigt Dir nur Korrekturen für die Video-LUT an... das hat aber nichts mit einer korrekten Anzeige unter Verrechnung des Monitorprofils zu tun.


    edit: hier mal noch ein Beispiel. Identische Datei, alles auf dem selben Monitor (Wide Gamut, also"erweiterter" Farbraum) betrachtet.
    Links mit Farbmanagement (Photoshop, Firefox 3 Beta4).
    Rechts ohne Farbmanagement (IrfanView, Internet Explorer)
    klick

  • Interessante Beiträge, thomo. Habe mir gerade ein i1 LT geholt und werde mich damit am verlängerten Wochenende auch mit befassen.


    Ich wollte aber mal darauf hinweisen, dass diese "Kontrasteinstellung 100%" nicht bei allen Monitoren richtig ist. Sowohl beim Samsung 215TW als auch beim LG L245WP ist nicht 100%, sondern eine niedrigere Einstellung neutral. Die Voreinstellung komprimiert den Farbraum, vor allem beim LG ist das extrem (Weiß bei RGB 227!).
    Kalibriert man dann darauf, dürfte das die Ergebnisse um einiges verschlechtern.


    Ist es eigentlich bei Monitoren mit interner 8-Bit-Verarbeitung nicht besser, auch die RGB-Einstellungen neutral zu belassen und nur den Grafikkarten-LUT zu benutzen? Gleich 2 Rechenoperationen im 8-Bit-Raum erscheinen mir als ziemlich unvorteilhaft.

  • Quote

    Original von ennjott
    Ich wollte aber mal darauf hinweisen, dass diese "Kontrasteinstellung 100%" nicht bei allen Monitoren richtig ist.

    ja, das kann gut möglich sein. Deswegen sprach ich vorsichtig auch von "Werkseinstellung".
    Meine Eizos haben "Kontrast" erst gar nicht... daher war das für mich bislang kein Thema ...


    Quote

    Ist es eigentlich bei Monitoren mit interner 8-Bit-Verarbeitung nicht besser, auch die RGB-Einstellungen neutral zu belassen und nur den Grafikkarten-LUT zu benutzen? Gleich 2 Rechenoperationen im 8-Bit-Raum erscheinen mir als ziemlich unvorteilhaft.

    Ja, das betrift genau die oben angesprochene Problematik. 8bit-Displays sollte man immer besser auf den sog. "nativen Weißpunkt" kalibrieren - also RGB auf je 100 lassen.
    Dann aber eben auch der Kalibrationssoftware diesen Wert als Zielvorgabe übermitteln!!
    Lässt man hingegen einfach RGB im Display auf 100, hat einen nativen Weißpunkt von z.B. 7200K und prügelt den dann über die GraKa nach 5500K... dann sieht das ziemlich sicher ziemlich bitter aus.
    Blau und Grün lägen dann noch nah beieinander und würden - sagen wir mal - alle 256 Tonwerte des 8bit-Signals darstellen. Rot hingegen nur noch z.B. 175 Stufen. Banding und Farbspiele aller Art wären die Folge.
    Mit den in diesem Fall 6100K ist alles wunderbar - einfach RGB auf 100 lassen und in der Kalibrationssoftware den nativen Weißpunkt als Ziel bestellen.
    Auf der GraKa wird dann nur noch die Korrektur von Gamma und Weißpunkt über die Grauachse (also von Schwarz bis Weiß) vorgenommen. Die Korrekturen werden also sowohl im Monitor als auch auf der GraKa auf das Mögliche reduziert.
    Bei Displays mit interner 10bit-LUT sieht es natürlich anders aus. Da kann man den Weißpunkt auch verlustfrei justieren...
    vgl.: klick

  • Ach so, das war mit "auf nativen Weißpunkt kalibrieren" gemeint. Ich frage mich übrigens, wieso 10-Bit-Verarbeitung nicht wie bei Projektoren seit Jahren Standard ist, die Technik dafür ist ja eigentlich spottbillig.


    Was mache ich denn bei Fotobearbeitung? Ich habe so ein IT8-Target. Gibt es dazu nicht einen festgelegten Weißpunkt?

  • Quote

    Original von ennjott
    Was mache ich denn bei Fotobearbeitung? Ich habe so ein IT8-Target. Gibt es dazu nicht einen festgelegten Weißpunkt?

    Kommt auf das Auflicht an. Bzw. das Licht, das Du zum Abmustern von Drucken benutzt. Ich gehe mal davon aus, dass Du kein Normlicht und auch keinen Abmusterungsplatz mit Normlicht hast. Das beste, was Du in diesem Fall tun kannst, ist bei diffusen Tageslicht zu arbeiten. Monitor auf Weißluminanz 120cd/qm, 5800K und Gamma 2.2 kalibrieren. Drauf achten, dass nicht direktes Licht auf den Monitor scheint. Eine Lichtschutzblende ist Gold wert. Das war's... damit dürften herbe Überraschungen bei Prints - korrekten workflow vorausgesetzt - eigentlich nicht vorkommen.


  • Das versteh ich jetzt aber nicht... Wird da nicht "doppelt kalibriert"? Wenn ich eh schon im Grafikkartentreiber alles verbiege, damit der Monitor die richtigen Farben zeigt, warum brauch ich dann noch ein extra ICC-Profil, mit dem manche Anwendungen die Farben nochmals verbiegen?


    Die Korrektur im Grafikkartentreiber greift immer, oder? Auch bei Videos, Spielen etc.?
    Ich kenn mich grad nimma aus...^^

  • Quote

    Original von Paul Brain
    Das versteh ich jetzt aber nicht... Wird da nicht "doppelt kalibriert"? Wenn ich eh schon im Grafikkartentreiber alles verbiege, damit der Monitor die richtigen Farben zeigt, warum brauch ich dann noch ein extra ICC-Profil, mit dem manche Anwendungen die Farben nochmals verbiegen?

    Nein, nicht doppelt.
    Hmh... also die Kalibration selbst sorgt nicht dafür, dass der Monitor Farben "richtig" anzeigt. Die sorgt dafür, dass die Farben mit Bezug zum bestellten Weißpunkt und Gamma zueinander richtig dargestellt werden. Gleiche RGB-Werte ergeben dann über die gesamte Grauachse immer neutrales Grau (im Idealfall).
    Durch diese Korrekturen ist aber das Gerät, also der Monitor, noch nicht beschrieben. Das passiert bei der Profilierung: der Monitor sagt dem Messgerät und der Software: wenn ich rot, bin ich so, wenn ich grün bin, bin ich so. usw. Die Farbcharakteristik des Monitors wird dann im ICC-Profil festgehalten.
    Dann aber braucht es auch Programme, die sich für diese Charakteristik interessieren. Also Programme, die Farbmanagement beherrschen. Die verrechnen dann die Farbwerte von Dateien mit dem Monitorprofil, damit diese eben auf genau diesem Monitor korrekt dargestellt werden.
    "Verrechnen" entspricht hier dem, was z.B. in Photoshop eine (relativ farbmetrische) Farbraumkonvertierung ist.
    Im og. Bildbeispiel kannst Du ja nachvollziehen, dass die identische Datei in verschiedenen Softwares unterschiedlich aussehen kann. Korrekt (mit Farbmanagment) und völlig daneben (ohne Farbmanagment).


    Quote

    Original von Paul Brain
    Die Korrektur im Grafikkartentreiber greift immer, oder? Auch bei Videos, Spielen etc.?

    Ja, das schon. Aber abhängig von den genutzten Programmen greifen die eben nicht auf das Monitorprofil zurück. Die nutzen also das korrigierte Gamma und den korrigierten Weißpunkt... aber sie haben keine Ahnung, welche Farben wie auf diesem Monitor aussehen.


    Um es genauer zu erklären, müsste man jetzt einen Ausflug nach LAB machen. Aber das führt hier zu weit. Nur so viel: der LAB-Farbraum ist das Zentrum des Farbmanagementsystems. Gleiche LAB-Werte haben in unterschiedlichen RGB-Farbräumen unterschiedliche RGB-Werte (gilt auch für CMYK...). Ein Grau mit dem Wert RGB 128-128-128 in ECI-RGB V2 entspricht LAB L:50, a:0, b:0. Konvertiere ich das Grau nach AdobeRGB, dann sieht es gleich aus. Die LAB-Werte bleiben, aber die RGB-Werte sind dann RGB 119-119-119. Programme müssen also die Farbräume kennen, damit sie ausrechnen können, wie ein bestimmter (LAB-) Farbwert auf einem ganz konkreten Gerät aussieht - "Kenntnis" bekommen sie sie durch die icc-Profile, die das betreffende Gerät farblich beschreiben.

  • Hallo!


    Quote

    Um auszuschließen, dass Du nicht mit nativem Gamma verwechselst, stell manuell auf 6100K.


    Ich denke nicht, da steht nativer Weißpunkt.



    Quote

    Lass das Messgerät vor Kalibration 15Min auf dem Schirm aufwärmen.


    Ich dachte dies wäre die Lösung ... aber auch wenn die ich länger davor hängen lasse, komme ich nur auf 6300K ... finde ich doch sehr komsich. ;-(



    Quote

    Nein, leider nicht. Mit so einem Monitor bist Du auf farbmanagementfähige Programme festgelegt.


    Sorry, ich verstehe noch immer nicht was genau was macht.
    Ich dachte wenn ein Prog nun "rot" aus der Dateil ließt und an den Moni schickt, wird eben nun die passende Korrektur vorgenommen.


    Wenn ich auch in Programmen ohne Profilfähigkeit ein möglichst genaues Bild haben möchte, was ist zu tun?
    Bzw. wenn ich nur die Hardware funktionen der Graka nutze kann dies z.B. im Explorer sogar kontroproduktiv sein und mehr verfälschen oder entgehen mir durch das gehlende Profil nur die letzten 10% Genauigkeit?


    Sorry, aber ich blick es nicht genau ...




    Quote

    Ja, das betrift genau die oben angesprochene Problematik. 8bit-Displays sollte man immer besser auf den sog. "nativen Weißpunkt" kalibrieren - also RGB auf je 100 lassen.
    Dann aber eben auch der Kalibrationssoftware diesen Wert als Zielvorgabe übermitteln!!


    Das man daruch weniger Abstufungen hat ist mir klar.
    Aber erreicht man so nicht Farben die weniger Augenkrebs verusachen?



    Quote

    Lässt man hingegen einfach RGB im Display auf 100, hat einen nativen Weißpunkt von z.B. 7200K und prügelt den dann über die GraKa nach 5500K... dann sieht das ziemlich sicher ziemlich bitter aus.


    Was genau meinst Du mit bitter?


    CU Stefan

  • Quote

    Nein, nicht doppelt.
    Hmh... also die Kalibration selbst sorgt nicht dafür, dass der Monitor Farben "richtig" anzeigt. Die sorgt dafür, dass die Farben mit Bezug zum bestellten Weißpunkt und Gamma zueinander richtig dargestellt werden. Gleiche RGB-Werte ergeben dann über die gesamte Grauachse immer neutrales Grau (im Idealfall).
    Durch diese Korrekturen ist aber das Gerät, also der Monitor, noch nicht beschrieben. Das passiert bei der Profilierung: der Monitor sagt dem Messgerät und der Software: wenn ich rot, bin ich so, wenn ich grün bin, bin ich so. usw. Die Farbcharakteristik des Monitors wird dann im ICC-Profil festgehalten.


    Und könnte man diese Korrekturen nicht auch mir in das Hardwareprofil bringen, dass dies Systemweit greift?
    Wie oder wo kann man die Abweichungen seines Monis von Rot zu Augengrebs rot anzeigen lassen?


    Ich möchte nähmlich auch im Explorer, in PDFs auch in Mailanhängen imöglichst neutrale Farben haben ...
    Ich dachte mir diesem Profil in Win bekomme ich dies.
    Für nur weniger spezielle Progs wäre es eher neh fehlanschaffung gewesen. ;-(


    Grau ändert sich aber deutlich wenn ich in Match3 hin und her schalte .. das geht von einem blau-grau in ein gelb-grau. Welches blau nun auch immer echt ist. ;-)

  • PS: ok, die Maus hängt nun ne knappe Stunde an der Mattscheibe und ich komme langsam wieder gegen 6500k ...


    So sehr traue ich dem Teil aber nicht mehr.
    Es wird ja nicht empfindlicher ... sondern hat eine deutliche Temperaturabweichung. ;-(


    CU Stefan

  • Quote

    Original von Stefan Hundler


    Ich denke nicht, da steht nativer Weißpunkt.

    gut!


    Quote

    Ich dachte wenn ein Prog nun "rot" aus der Dateil ließt und an den Moni schickt, wird eben nun die passende Korrektur vorgenommen.

    Ja, wenn! Wenn ein Programm liest.
    Beherrscht ein Programm Farbmanagment (FM) nicht, dann liest es nix.
    Unter Windows ist das dann so, dass eine Bilddatei als sRGB-Datei interpretiert wird. Diese wird dann ohne FM auf dem Monitor dargestellt.
    Holprig formuliert, aber im Ergebnis das gleiche: der Datei wird schlicht der Monitorfarbraum (qua Hardware, nämlich Monitor) zugewiesen - gleicher LAB-Wert, anderer RGB-Wert. Sie wird eben nicht auf den Monitorfarbraum umgerechnet!
    Für eine korrekte Darstellung muss das Programm ausrechnen, welchem Monitor-RGB-Wert z.B. ein bestimmter sRGB-Wert entspricht.
    LAB 46-71-61 ist sRGB 215-0-0. Ist aber in meinem Monitorprofil RGB 187-35-16. Wie soll das denn gleich aussehen, wenn nicht ein geeigneter Farbenrechner im Spiel ist???


    Quote

    Wenn ich auch in Programmen ohne Profilfähigkeit ein möglichst genaues Bild haben möchte, was ist zu tun?


    Gar nichts. Programme ohne FM erzeugen per se ein ungenaues Bild - das ist alles Quatsch, was man da sieht.
    Einzige Ausnahme: Du für Dich und nur für diesen einen Zweck kannst Bilder in Dein Monitorprofil konvertieren und sie dann auch mit Software ohne FM auf Deinem Monitor betrachten ... das wäre dann okay.
    Für jeden anderen Zweck wäre ein solcher workflow aber FM ad absurdum geführt.


    Quote

    wenn ich nur die Hardwarefunktionen der Graka nutze kann dies z.B. im Explorer sogar kontroproduktiv sein und mehr verfälschen oder entgehen mir durch das gehlende Profil nur die letzten 10% Genauigkeit?


    Da Explorer usw. eh für die Füße ist, ist es egal. Durch die Kalibration siehst Du aber natürlich bereits auf dem Desktop sowie auch in jedem Programm schon mal das korrekte Gamma und den korrekten Weißpunkt. Bloß die Farben sind alle falsch, sofern die Programme FM nicht können.
    Das war aber schon immer so... auch bei sRGB-Displays. Da fiel es nur nicht ganz so deutlich ins Gewicht, weil die meisten Displays eine recht brauchbare Schnittmenge mit sRGB gebildet haben.


    Wer ein Wide Gamut Display hat und das ganze kalibiert, weil er/sie Wert auf Farbdarstellung legt, der sollte auch tunlichst mit geeigneten Programmen arbeiten - für alle Zwecke gibt es passende Software!
    Umgekehrt: wer auf Farbdarstellung nicht so großen Wert legt... der sollte eine Menge Geld sparen und sich ein Wide Gamut Display überhaupt nicht zulegen. Der Witz an den Dingern ist nämlich die Softproof-Fähigkeit im Druckbereich. Um ein paar Filmchen zu gucken, Spiele und Office-Anwendungen usw. ... da ist eh alles egal: Gamma, Weißpunkt usw. spielen da doch gar keine Rolle. Bloß zu hell oder zu dunkel würde dann stören.
    Und nochmals anders: wer sich ein Wide Gamut Display zulegt, aber nicht kalibriert bzw. profiliert... der sollte keinerlei Ansprüche an korrekte Farbdarstellung haben.


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    erreicht man so nicht Farben die weniger Augenkrebs verusachen?

    Die erreichst Du, wenn Du FM-fähige Software benutzt.


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    Was genau meinst Du mit bitter?

    Banding und Schimmer in den schönsten Regenbogenfarben ...


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    Original von Stefan Hundler


    Und könnte man diese Korrekturen nicht auch mir in das Hardwareprofil bringen, dass dies Systemweit greift?

    Nochmals: die eigentlichen Korrekturen wirken systemweit: nämlich die neutrale Grauachse in Bezug auf bestimmtes Gamma und der Weißpunkt. Diese Korrekturen wirken über die GraKa.
    Aber zum einen ist der Farbraum des Monitors keine "Korrektur". Das ist einfach eine physikalische Größe, die im ICC-Profil repräsentiert bzw. beschrieben wird.
    Zum anderen, ohne es jetzt zu kompliziert zu machen, stellt die Gamma-Korrektur "nur" das Gamma für den Monitor ein. Du hast auf Gamma 2.2 kalibriert. Du kannst dennoch eine Datei mit Gamma 1.8 völlig korrekt betrachten. Aber eben nur in FM-fähiger Software, weil die aus dem ICC-Profil auch die Tonwertübertargungskurve (= "Gamma") ausliest und umrechnet. Ansonsten würde die Gamma 1.8-Datei auf einem Gamma 2.2-Display viel zu hell aussehen.


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    Ich möchte nähmlich auch im Explorer, in PDFs auch in Mailanhängen möglichst neutrale Farben haben ...
    Ich dachte mir diesem Profil in Win bekomme ich dies.

    Nein. Nicht einfach so... PDF ja, wenn es korrekt erstellt wurde.
    Mal abgesehen davon, dass in diesen Programmen, wie og., sowieso nie neutrale Farben zu haben sind, scheint Dich die hohe Sättigung zu stören.
    Also: lade Dir Firefox 3 Beta 4 und aktiviere dort FM*.
    Dann mache Firefox zu Deinem Standard-Bildbetrachter-Programm und alles ist erst mal gut.
    Hintergrundbilder in Emails: schwierig. Ob's ein FM-fähiges Mailprogramm gibt, das weiß ich nicht ... richtig Sinn machen würde das nicht :-)


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    Für nur weniger spezielle Progs wäre es eher neh fehlanschaffung gewesen. ;-(

    scheint so.


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    Grau ändert sich aber deutlich wenn ich in Match3 hin und her schalte .. das geht von einem blau-grau in ein gelb-grau. Welches blau nun auch immer echt ist.

    das "gelbliche" Grau ist ziemlich sicher das neutrale ...



    * in Adresszeile eingeben: about:config
    -> Enter
    -> diese 2 Einträge suchen:


    1. gfx.color_management.enabled
    2. gfx.color_management.display_profile


    Ersten Wert doppelklicken: er springt dann auf "true" um (sonst händisch eintragen).
    Der zweitte Wert ist ein sog. "String". Eigentlich müßte man da nichts eintragen sollen.
    Bei mir gings aber nur richtig, nachdem ich was reingeschrieben habe... habe einfach auch "true" reingschrieben.
    Was, wie, warum... keine Anhnung. Aber so geht's in jedem Fall...


    ____________________


    Hier ein wenig Lektüre - von Einstieg bis Hardcore:



















    edit: hier - noch deutlicher kann man wohl nicht zeigen, was FM macht:
    klick
    vergleiche mal mit FM (Photoshop o.a.) und ohne FM (IE o.a.)

  • Sodala ... hab jetzt mal auf Nativ kalibriert.
    Sind 6200K mit angeheiztem Sensor. Leider bin ich auch jetzt wieder bei knapp 140cd was brennende Augen verspricht. ;-(


    Bild wirkt natürlich etwas gelber. Korrekturkurve ist etwas stärker ausgeprägt.


    Anhaltswerte für Leute die es interessiert die Farbprofile des Dell 3008WFP:
    Desktop: 5700K / 115cd
    Multimedia: 6100K / 140cd
    Spiel: 6100K / 1400cd
    Adobe: 6100K / 133cd
    sRGB: 6200K / 135cd
    Warm: 5100K / 105cd
    Kühl: 7300K / 100cd
    Benutzer 100/100/100: 6200K / 137cd
    Benutzer 96/86/100: 6500K / 115cd
    (alle Werte bei 50% Kontrast, 0% Helligkeit)