Posts by eViLsTieFel

    Um auch mal meinen Senf dazu abzugeben, denn ich benutze selber die Kombination aus DTP94 und iColor: die Software ist "schuld". Das Messgerät löst definitiv feiner auf, kann man z.b. mit ArgyllCMS überprüfen. Wirklich relevant ist dies allerdings wirklich nicht. Die Messung mit iColor hat bei mir immer zufriedenstellende Ergebnisse erzielt.

    Die Programme unterstützen allewegs meist auch eine Validierung des Profils. Damit überprüfst du aber nur die "Stabilität" deines Monitors, da quasi nur das Profil "gegen sich selbst" gecheckt wird.


    Sonst muss man eben einfach vertrauen in sein Messgerät haben ;-). Die Software sollte fehlerlos arbeiten. Ist wie beim Fiebermessen. Man muss im Anschluss der Temperaturanzeige der Thermometers einfach Glauben. *hink hink*

    Probiere es ruhig mit der iMatch-Software. Die ist für den normalen Anwender ja durchaus geeignet. Wenn dir dabei nicht auffällt, dass dir irgendeine Option fehlt, dann bist du gut aufgehoben. Da sie kostenlos ist, machst du ja auch nichts falsch.


    Wenn dabei Probleme auftreten, kann man sich ja immernoch nach Alternativen umschauen. Tauglich ist iMatch allerdings allemal.

    Außerdem muss der Monitor immernoch profiliert werden. Der einzige Vorteil liegt also darin, auch die Hardware-Kalibrierung nutzen zu können, wenn man gerade kein Mac oder Windows zur Verfügung hat. Hält sich also in überschaubaren Grenzen.


    Trotzdem natürlich schön für Fans bequemer Verwaltung der Endgeräte ;-)

    Wenn du nur das Farbprofil über die Windows-Einstellung änderst, dann wird sich auch die LUT auf der Grafikkarte nicht aktualisieren. Nutzt du dein Kalibrierungsprogramm, um ein anderes Displayprofil auszuwählen (sofern es diese Funktion anbietet), dann sollte nicht nur der Eintrag bei Windows aktualisiert werden, sondern auch die LUT geschrieben.


    Wenn deine Software sowas nicht anbietet, dann kann man sich immernoch mit z.B. xcalib behelfen.


    Das Colormunki habe ich bislang nicht getestet. Für uns schied es sowieso aus, da es fest an die eigene Software gekoppelt ist.


    Gruß


    Denis

    Das ist so übrigens nicht ganz richtig. So weit ich weiß, ist das Colormunki auch unter ArgyllCMS schon unterstützt, was die Sache quasi universell einsetzbar macht, weil man damit nicht nur kalibrieren, profilieren und Validieren kann, sondern z.B. auch über das Tool "spotread" aus einer CMM-Umgebung direkt Ergebnisse erzielen kann (und somit dann auch Tauglichkeit eines Monitors bzgl. bestimmter Farbräume überprüfen kann).


    Das fordert natürlich eine Anpassung des Workflows, denn neben dem hervorragenden dispcalGUI zur Monitorkalibrierung und -profilierung gibt es leider noch keine Tools, die einem ein komfortables Arbeiten weg von der Kommandozeile ermöglichen würden.


    Auch sind glaube ich in ArgyllCMS noch keine generischen Korrekturen für Widegamut-Schirme eingepflegt… da müsste ich direkt mal Kontakt aufnehmen und nachforschen!

    Ich habe den Monitor gerade mit einem i1 Pro kalibriert und profiliert und habe den neuen Ugra Test auf Anhieb bestanden. Ich weiß nicht was Prad da für ein Modell hatte. Solche Traumwerte schaffte nichtmal mein wesentlich teurerer Eizo.




    Also besser gehtsnun wirklich nicht. Ich bin absolut begeistert von dem Gerät. Für das kleine Geld hat der HP extrem viel zu bieten.

    Ist der Schwarzwert wirklich so "hoch"? Bei 120cd/m^2 Maximalhelligkeit ergibt das ja ein Konstrastverhältnis von gerade einmal 150:1. Oder hast du es absichtlich so hoch gestellt? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das Stimmen soll.


    Ein Freund von mir hat sich letzte Woche den 2475 bestellt. Ich werde mir diesen die nächsten Tage mal genauer angucken, da ich selber über eine WideGamut-Erweiterung für meinen schon vorhandenen Eizo S2431 nachdenke.

    Ich klinke mich mal kurz in dieses Thema ein, da es ja sowieso um das DTP94 (und genereller Colorimeter) geht.
    Kürzlich habe ich den Test zum Eizo S2433W gelesen, worin angesprochen wird, das sich Colorimeter nun neuerdings doch als relativ untauglich erwiesen haben, Wide-Gamut Monitore auszumessen. Leider steht dieser Kommentar dort ohne Link oder weitergehende Informationen.


    Kann mir da jemand weiterhelfen?


    Das günstige Colorimeter Probleme bereiten können, habe ich schon beim Spyder2 bemerkt. Dieses war nicht einmal in der Lage, meinen sRGB-Monitor korrekt zu kalibrieren (besonders in den Tiefen – unter 0.3cd/m^2 ging da gar nichts).
    Dieses Problem habe ich mit dem Kauf eines DTP94B aus der Welt schaffen wollen, was mir auch gut gelungen ist.


    Muss ich mir also bei der Anschaffung eines Wide-Gamut Bildschirms wieder gedanken machen?

    Software ist bei allen Kalibrierungspaketen schon dabei. Einzig der Funktionsumfang ist verschieden, teilweise sogar bei gleichem Messgerät. Für deine Wünsche ist wohl entweder ein Paket mit dem Spyder3, das EyeOne Display2 oder das DTP94 zu empfehlen. Bei den ersten Beiden kann man noch bei Bedarf das Umgebungslicht in Helligkeit ausmessen, dies ist allerdings nur sinnvoll, wenn du immer die gleichen Arbeitsbedingungen hast. Einzig das Spyder2-Messgerät ist für dich nicht zu empfehlen, da dieses keine Monitore mit erweitertem Farbraum ausmessen kann.


    Ob du dich nun für den Monitor in Grau oder Schwarz entscheidest ist nun sicherlich geschmackssache und da wird dir hier niemand sinnvolle Tipps geben können.

    Ich nehme einfach mal an, dass die knackigere Darstellung in Fastone daraus resultiert, dass das Monitorprofil nicht beachtet wird. So wird dann zwar vielleicht das Profil des Bildes korrekt interpretiert und deswegen auch der Farbkreis richtig angezeigt, allerdings werden die Bilder dann nicht an den erweiterten Farbraum deines Eizo angeglichen.


    Firefox und Photoshop wiederrum machen alles richtig und das oliv sollte den Tatsachen entsprechen.

    Natürlich kannst du mit dem S2431 auch 1080p-Material abspielen. Ich habe einige dieser Dateien auf Festplatte, Microsoft bietet ja solche Samples zum Download an. Allerdings geschieht dies bei einer Zuspielung über den Rechner, also in der nativen Auflösung über DVI. Dann gibt es eben schwarze Balken oben und unten. Einzig ein Zuspieler der ein Signal direkt in 1080p sendet, wird wohl vom Eizo nicht akzeptiert, wenn ich das richtig verstanden habe. Der Eizo unterstützt übrigens auch HDCP über die DVI-Anschlüsse, also sollte es dort zu keinen Problemen kommen.


    24p und 50p hat er allerdings wirklich nicht, da würden die Modelle der HD-Serie von Eizo mehr in deine Richtung gehen (für den Videoschnitt). Die sind allerdings auch entsprechend teurer...

    Das ist vielleicht ein weng Off-Topic, allerdings gelingt es mir bei der neuen Forenversion nicht mehr, permanent eingeloggt zu bleiben. Nach jeder beendeten Session muss ich erneut meine Benutzerdaten eingeben, auch wenn ich anhake, dass ich gerne eingeloggt bleiben möchte. Das Ganze so unter Firefox. Mit dem Internetexplorer funktioniert es, allerdings surfe ich mit dem Ding nicht.


    Ich hatte vermutet, dass es an Altlasten aus dem alten Forum liegt und deshalb mal die Cookies etc. gelöscht. Das hat aber keine Verbesserung gebracht :S .


    Naja, ich werde noch ein wenig herumprobieren, denn ich denke nicht, dass es ein allgemeines Problem auch bei anderen ist.


    Edit: oh man, schön wenn sich Probleme durch wiederaufgreifen "von selbst" lösen. Normalerweise gehe ich immer über einen Shortcut in das Forum, den ich mir in der Leiste abgelegt hatte. Dort steht allerdings nur und nicht – beim alten Forum machte das keinen Unterschied, beim neuen allerdings schon. Der Cookie hatte dadurch natürlich keine Gültigkeit für meinen Shortcut. Hat sich damit erledigt...

    Wenn die Farbtemperatur des Umgebungslichts unbekannt ist, dann wirst du keine Möglichkeit haben, den Monitor auf einen identischen Weißpunkt zu kalibrieren. Da du aber anscheinend sowieso wechselnde Lichtverhältnisse in deinem Arbeitsraum hast (einmal Tageslicht und dann Kunstlicht), kannst du dir das sowieso "in die Haare schmieren". Das Ganze würde dazu dienen, dass deine Prints direkt mit dem Monitor verglichen werden können. Denn nur wenn das Umgebungslicht die gleiche Farbtemperatur wie dein Monitor aufweißt, würde auch ein identischer Seheindruck entstehen, wenn du beides gleichzeitig betrachtest.


    Zum anderen kann noch die Umgebungshelligkeit gemessen werden. Damit könntest du die Helligkeit deines Monitors anpassen oder eventuell die Beleuchtung soweit dimmen oder verstärken, wie es in diversen Normen empfohlen wird. Ich besitze auch das DTP94 und vermisse weder das Eine, noch das Andere. Mein Monitor ist so eingestellt, dass er mich nicht "anbrüllt" aber gleichzeitig auch nicht als zu dunkel im Vergleich mit der Umgebung wirkt. Das reicht mir völlig aus.


    Ob man die Software auf mehreren Rechnern nutzen kann, vermag ich dir nicht zu sagen. Allerdings gibt es keine Aktivierung oder ähnliches, die mir bekannt wäre, was dich daran hindern könnte. Für den privaten Gebrauch würde ich das sowieso nicht so eng sehen...

    Das DTP94 ist allerdings immernoch zu haben, und zwar von Quato unter dem Namen Silver Haze Pro.


    Gegen den Spyder3 spricht generell nichts, in einigen Tests schneidet das DTP94 besser ab. Einzig vom Spyder2 sollte man absehen, dort habe ich eigene Erfahrungen sammeln können (oder eher müssen).

    Ich nehme mal an, du hast das Profil unter den Geräte-spezifischen Optionen für deinen Monitor eingebunden. Wenn es das mitgelieferte Profil von der Hersteller-CD ist, wirst du erstmal keinen Unterschied erkennen können. In dem Profil sind dann nämlich wirklich nur Profildaten und nicht die so genannten VCGT-Tags enthalten, die eine Kalibrierung erzeugt. Es wird also nur der Gamut des Monitors beschrieben. Einen Unterschied wirst du höchstens in Farbmanagement-fähigen Programmen wie z.B. Gimp oder Photoshop (oder Firefox, wenn es aktiviert wurde), erkennen.


    Denn: jetzt werden diese Programme die RGB-Werte nicht mehr einfach so an die Grafikkarte weiterleiten, sondern vorher so umrechnen, dass sie dein Monitor "richtig" wiedergibt. Denn jetzt wissen sie ja, wie der Monitor welche Farben tatsächlich ausgibt. Allerdings wirst du da bei manchen Herstellerprofilen keinen Unterschied feststellen: teilweise wird einfach ein sRGB-Profil umgelabelt und mit vertrieben.


    Richtig wird das Ganze erst, wenn du deinen Monitor tatsächlich mit einem Kolorimeter oder Spektralphotometer ausmisst... denn jeder Monitor ist verschieden. DANN sind auch die Kalibrierungskurven enthalten.

    Eine Sache vermisse ich nun aber doch: wenn in der Thread-Übersicht in den jeweiligen Unterforen Threads mehr als eine Seite haben, dann wird das nicht mehr angezeigt. Man kann auch nicht mehr einfach so zu einer beliebigen (im Rahmen der darstellbaren Möglichkeiten) Seite springen. Sicherlich, den letzten Beitrag kann man komfortabel über den Pfeil erreichen, aber trotzdem lässt sich so für mich der Diskussionsumfang des Threads nicht mehr so leicht einschätzen.


    Okay, man kann natürlich immernoch auf den Zähler neben dem Thread-Titel gucken, aber ich bin ein Gewohnheitstier ;)


    Außerdem: wenn man in die Sektion Testberichte klickt, dann wird nun ein riesiger Screen mit den ganzen Unterforen geladen, also nicht mehr mit Sublinks im Überforum. Ich finde das etwas umständlich! Sonst gewöhnt man sich aber doch ziemlich schnell an die neue Optik!

    Wobei das (also Verluste durch die "Unbenutzbarkeit" von Monitor-RGB-Werten, die außerhalb des Quellfarbraums liegen) insgesamt weniger problematisch ist, als es sich zunächst anhören mag. Freilich wäre ein Workflow >8-Bit bis zum Bildschirm (das hängt dann auch vom betrachteten Bild ab) schon unter diesem Gesichtspunkt besser, aber man kann mit einem kalibrierten und profilierten WCG Bildschirm schon sehr gut in sRGB arbeiten. Wenn der Farbraum des Bildschirms sRGB möglichst komplett einschließt, funktioniert auch das Tonwertmapping in fm fähigen Anwendungen sehr gut.

    Sicherlich ist ein Arbeiten in kleineren Farbräumen sehr gut möglich. Aber der Threadstartet wollte ja gerade wissen, warum überhaupt eine "schlechtere", sagen wir lieber ungenauere, Farbdarstellung durch einen Monitor erfolgt, der ja eigentlich sogar MEHR Farben darstellen kann. Das würde er sicherlich auch, aber diese eben durch die Bank ein wenig schlechteren dE-Werte für Monitore mit erweiterten Farbraum bei der Darstellung von sRGB kommen eben genau dadurch zustande: Informationsmangel.


    Damit will ich nicht sagen, dass du nicht recht hast. Vor allem mit bloßem Auge wird man das wohl nur sehr schlecht und höchstens in bestimmten besonderen Situationen deutlicher wahrnehmen können, da wir bei Farbe nunmal weitaus weniger störanfällig sind, als bei Grauwerten. Außerdem weiß wohl auch niemand aus dem Kopf, wie ein sRGB-Blau nun genau auszusehen hat ;). Allerdings, messbar ist der Unterschied.

    Das Ganze liegt im Sparansinnen der Hersteller begründet und natürlich darin, dass viele Anwender sich gar nicht darum kümmern, was der Bildschirm nun genau darstellt. Betrachtet man es mal objektiv, dann ist eine exakte Bildbearbeitung doch eher ein Feld, was nur von einem Bruchteil der Benutzer bedient wird. Viele freuen sich vielleicht sogar über die "buntere" Darstellung ihrer Bilder und Filme.


    Genau diese Menschen braucht man auch nicht mit extra Menus im OSD "belasten", wenn dort wäre das absolut unwichtig und unangebracht. Für die kleine Anwendergruppe, denen es wichtig ist, baut man dann sicherlich aus kostengründen nicht noch eine extra Funktionalität ein. Schließlich gibt es ja auch Monitore, die genau solche Ansprüche erfüllen, z.B. aus der CG-Serie von Eizo. Dort wird ja auch Farbraumemulation für sRGB unterstützt, sodass auf Knopfdruck auch andere Farbräume relativ korrekt wiedergegeben werden. Diese Monitore sind dann allerdings auch leider entsprechend teurer.


    Für Anwender wie uns ist das natürlich ärgerlich. Nur leider ist anscheinend die Nachfrage nach einer implementierten Lösung durch den Konsumenten noch nicht groß genug.


    Das übrigens selbst kalibrierte und profilierte Wide-Gamut-Monitore nicht sonderlich glänzen, wenn sie einen kleineren Farbraum als ihren nativen darstellen sollen, hat auch eine relativ einfache Erklärung. Der Fehler ist hier weniger im Monitor, als im Zuspieler zu suchen. Über DVI hat jeder Farbkanal leider nur 8 Bit. Wenn allerdings diese 8 Bit genutzt werden müssen, um aRGB anzusteuern, so bleibt für sRGB nunmal nur noch weniger Informationstiefe übrig. Feinere Abstufungen werden hier also eher schlechter getroffen...