NEC PA241w korrekt kalibriert?

  • Hallo :)


    Ich habe gerade zum ersten Mal einen Monitor kalibriert. Dabei bin ich mir nicht 100%ig sicher, ob ich korrekt richtig vorgegangen bin. Zum Kalibrieren habe ich iColor Display 3 mit dem Xrite DTP94-Kolorimeter benutzt.


    Die Linie, die schließlich durch das Koordinatensystem geht am Ende der Kalibrierung ist nahezu linear und verläuft durch die Mitte. Ähnlich wie die im Testbereicht zum NEC PA241w.
    Aus den Daten des "Monitor Calibration Report"s werde ich aber nicht wirklich schlau. Die maximale dE94-Abweichung beträgt in der Profilstatistik 1,1 (blau), danach folgt mit 0,8 das 50% grau. Alle anderen Werte betragen 0,5 oder niedriger. Der Durchschnitt liegt bei 0,4.


    Meine Fragen:
    1. Sind die Ergebnisse gut?
    2. Kann ich jetzt die Helligkeit erhöhen, ohne dass sich was an den Farben ändert?
    3. Bin ich überhaupt richtig vorgegangen, bzw. habt ihr Tipps für mich:


    Schritt 1: Bildmodus auf sRGB im Menü eingestellt
    Schritt 2: iColor Display geöffnet und bei "Wide Gamut Optimierung" ein Häkchen bei "Wide Gamut S-IPS (generic)" gemacht
    Schritt 3: "Einstellungen" -> hier hab ich "sRGB (Internet)" angegeben (Weißpunkt 6500 K, sRGB, 120 cd/m2, 0,0 bei Schwarzwert)
    Schritt 4: "Weißpunkt" -> im Menü habe ich einen Wert gesucht, sodass der Punkt bei Leuchtkraft-Qualität ungefähr in der Mitte ist, die Farben habe ich über den Farbtemperatur-Wert und die Einzelfarben im UNTERmenü einigermaßen passend eingeregelt (stimmt das so?????)


    Gruß
    Christian :)

  • Quote

    Schritt 1: Bildmodus auf sRGB im Menü eingestellt


    Für das Arbeiten in gemanagter Umgebung (z.B. Photoshop) kontraproduktiv. Hier solltest du den nativen Gerätefarbraum nutzen. Die Transformationen übernimmt ja der Farbrechner der Software. Für Spiele/ Filme dann natürlich die sRGB Emulation nutzen.


    Quote

    Schritt 2: iColor Display geöffnet und bei "Wide Gamut Optimierung" ein Häkchen bei "Wide Gamut S-IPS (generic)" gemacht


    Richtig.


    Quote

    Schritt 3: "Einstellungen" -> hier hab ich "sRGB (Internet)" angegeben (Weißpunkt 6500 K, sRGB, 120 cd/m2, 0,0 bei Schwarzwert)


    Prinzipiell OK. Denk daran, als Gamma im OSD wieder "sRGB" zu wählen, falls du mit nativem Farbraum kalibrieren solltest. Nimm als Helligkeit aber lieber "maximal". Dann einfach den von dir gewünschten Wert per OSD einstellen.


    Quote

    Schritt 4: "Weißpunkt" -> im Menü habe ich einen Wert gesucht, sodass der Punkt bei Leuchtkraft-Qualität ungefähr in der Mitte ist, die Farben habe ich über den Farbtemperatur-Wert und die Einzelfarben im UNTERmenü einigermaßen passend eingeregelt (stimmt das so?????)


    Ja ist richtig. Theoretisch sollte natürlich das 6500K Preset direkt passen, aber es gibt ja Abweichungen (Sonde, Werkskalibration, Drifts des Bildschirms). Anpassung über die xy-Normfarbwertanteile (Rot-, Grün-, Blau-Regler) bis die Regler in iColor möglichst alle mittig stehen. Hast du ja schon korrekt gemacht.


    Quote

    Aus den Daten des "Monitor Calibration Report"s werde ich aber nicht wirklich schlau. Die maximale dE94-Abweichung beträgt in der Profilstatistik 1,1 (blau), danach folgt mit 0,8 das 50% grau. Alle anderen Werte betragen 0,5 oder niedriger. Der Durchschnitt liegt bei 0,4.


    Führe nochmal eine Kalibrierung/ Profilierung durch und wähle als Profiltyp bei der Speicherung "Matrix (Primärfarben)" aus. Stoße nochmal eine Profilvalidierung an und am besten auch den UGRA-Test. Hierfür mußt du nach dem Speichern des Profils unter "Start => Messmethode" den Radiobutton "Werkskalibration für Intelli Color Monitore" auswählen und dann rechts "Profiltest => U-DACT Zertifizierung". Lade das Protokoll hier hoch.

    Viele Grüße


    Denis

  • Hallo Geograph!


    Das ist ein wirklicher Hammer.


    Es kann sich nur um einen Bedienfehler handeln.


    Hast Du den Kolorimeter kalibriert? Bevor die eigentliche Kalibrierung beginnt, wird man doch aufgefordert das Meßauge abzudecken um eine Grundkalibrierung der Meßsonde vorzunehmen. Die beste Möglichkeit ist das Meßauge mit einem Stück schwarzen Schaumstoff abzudecken.


    Es sieht danach aus als ob das nicht gemacht wurde.


    Grüße
    Winston Smith

  • Abend ;)


    Habe den Test nochmal gemacht. Es hat immer noch nicht ganz hingehauen. :(
    Könnte ich mit diesem Ergebnis farbverbindlich arbeiten? Oder betrifft der Test eher den Druck?
    Was könnte ich besser machen?


    Ich habe bei dieser Kalibrierung den Bildmodus "Full" gewählt. War das richtig?
    Weißpunkt: 6500K
    Helligkeit: 160 cd/m2
    Gamma: sRGB (im Untermenü vom "Full-Modus" ausgewählt)


    Gruß Christian

  • Quote

    Habe den Test nochmal gemacht. Es hat immer noch nicht ganz hingehauen. :(
    Könnte ich mit diesem Ergebnis farbverbindlich arbeiten? Oder betrifft der Test eher den Druck?


    Die einzige "Problemstelle" für das Nichtbestehen des Tests ist hier die Neutralität der Grauachse. Für sich relativ zum Weißpunkt betrachtet liegen die Werte sogar voll im Soll (durchschnittliches DeltaC < 1). Nur in Bezug auf die Abweichungen der vermessenen Grauwerte untereinander, d.h. den größten Abstandsvektor in der a*b*-Ebene, wird die Vorgabe eines DeltaC von 2 etwas überschritten. Dieses Kriterium wird von der UGRA (und auch in unseren Tests) überprüft, um unschöne farbliche Schwankungen der Neutraltöne in unterschiedliche Richtungen aufzuzeigen (Bspl., das jetzt nicht von deinen Meßwerten abgeleitet ist: Bei 30% Grau ist der Blauanteil etwas zu hoch, bei 70% aber z.B. der Rotanteil). Das Überschreiten dieses Einzelkriteriums ist jetzt in deinem Fall, d.h. in dieser Größenordnung, noch nicht dramatisch.


    Du kannst natürlich nochmal eine Kalibration versuchen, mglw. geht noch ein klein wenig mehr nach unten hin. Meßgerät mind. 30min auf dem Bildschirm aufwärmen lassen und danach die Grundkalibration auf Schwarz, an die sich die Kalibration/ Profilierung anschließt.


    Quote

    Ich habe bei dieser Kalibrierung den Bildmodus "Full" gewählt. War das richtig?


    Ist OK - bitte die "METAMERIE"-Option im OSD auf jeden Fall abschalten.


    Gruß


    Denis

  • Morgen :)


    Ich habe den Test jetzt bestanden (siehe Anhang), allerdings habe ich es nicht geschafft, den roten Regler bei der Weißpunktmessung in die Mitte zu kriegen. Ich denke, daher kommt auch der "lange Balken" in der Grafik des Testberichts!?


    Kann mir jemand einen Hinweis geben, warum der Regler nun so weit abweicht (vorher lag er genau in der Mitte) und was ich noch besser machen kann?


    Gruß Christian

  • Hallo Geograph!


    Bei der neuen Kalibrierung ist allerdings die Graubalance und die Profil Qualität (Farbabweichungen) geringfügig schlechter.


    Insgesamt dürfte wohl die erste Kalibrierung etwas besser sein.


    Die Abweichungen sind allerdings nicht so stark, daß Du dir die Haare raufen muß.


    Mit Ruhe und etwas Routine dürfte man es noch besser hinbekommen.


    Viel Spaß!


    Grüße
    Winston Smith

  • Merkwürdigerweise weicht der rote Regler wie beschrieben sehr deutlich von der Idealstellung ab und ich muss entsprechend korrigierend im OSD eingreifen. Ich weiß nicht, wieso das so ist. Beim ersten mal saßen die Farbregler alle sehr gut in der Mitte bei 6500 K. Kann es etwas damit zu tun haben, dass ich die Metamerie abgestellt und auch eine etwas bessere Graubalance erreicht habe?


    Gruß Christian

  • Hallo Chrisitan!


    Der UGRA Test ist schon sehr streng und deine Kalibration in Ordnung.


    Man kann es eventuell noch etwas besser hinbekommen. Allerdings geht das schon im Bereich der Erbsenzählerei.


    Mit den Farbreglern muß man etwas ausprobieren bis man die ideale Einstellung hat. Da müssen nicht alle drei in der Mitte sein. Schau doch mal nach, welche Einstellungen im Prad Test vorgenommen wurden.
    Sonst hilft nur etwas probieren.


    Die Metamerie las abgestellt, wie es dir Dennis empfohlen hat.


    Nochmals, deine Kalibration ist schon gut und Du kannst damit farbverbindlich arbeiten.


    Wenn Du ein Perfektionist bist, dann kann man es noch geringfügig besser hinbekommen. Aber ich würde mir die Ruhe antun.


    Grüße
    Winston Smith

  • nabend zusammen und frohes neues jahr!


    habe jetzt seit 2 wochen das QUATO/ICOLORDISPLAY bundle und seit 1 woche den PA241W.


    ich befasse mich jetzt also schon über 2 wochen mit dem ganzen farbmanagement/kalibrierungszirkus und ich hab so einiges darüber aus vielen vielen ecken des www aufgenommen und erfahren... was natürlich nichts daran ändert das ich eigentlich immernoch relativ an der oberfläche kratze.
    hier bei prad.de hab ich sehr viele nützliche dinge gelesen, vor allem natürlich auch den ausführlichen test über den pa241w, habe allerdings trotzdem noch ein paar fragen, bzgl. software und ugra report, die ich gleich einfach mal stelle...und dabei hoffe das zufällig jemand was darüber schreiben kann...


    noch kurz über mich:
    benutze ein macbook pro 17 und den NEC PA241W hauptsächlich zum videoschnitt.
    habe mir den NEC zugelegt um endlich eine farbgetreue farbkorrektur und color grading machen zu können, ab und zu aber selten auch was mit fotos, die aber quasi niemals zum ausdruck (schon gar nicht bei mir) kommen.


    1.software: wie verhält es sich mit der icolor display3 und der spectraview2 software (beides vorhanden) sowie dem dtp94b colorimeter?
    kann man den multiprofiler neben spectraview laufen lassen oder machen die sich dann gegenseitig verrückt?


    sollte man lieber direkt zum spectraview2 greifen, weil man damit (eine art - oder eine echte?) hardwarekalibrierung und profilierung hinbekommt?
    an sich ist damit das kalibrieren und hinterher ansteuern/umschalten ja wirklich sehr bequem und recht komfortabel gelöst. allerdings ist mir aus den spectraview einstellung nicht ersichtlich ob z.b. die 'METAMERISM' an- oder ausgeschaltet ist, da einige reiter im OSD vom monitor und auch die helligkeit, gesperrt sind.


    verzichten muss man mit spectraview dann aber wohl auf den UGRA TEST, den ich theoretisch mit icolor machen könnte. theoretisch deshalb, weil icolor nur mit icolor erstellte profile prüfen möchte und nicht die mit spectraview erstellten.


    2. ugra report: habe natürlich auch schon bestimmt 5-8 kalibrationen mit dem quato bundle erstellt und den ugra test mindestens genau so oft gemacht - für adobe und sRGB.
    tests bestanden schön und gut, aber besonders im vergleich mit dem srgb reports von 'dergeograph' stinkt mein srgb report glaub ich.
    damit meine ich vor allem die 'softproofing' tabelle und die 'gamut-volume' tabelle.
    woher kommen zum beispiel die ganzen NO und die vergleichsweise kleinen % zahlen?
    NEC-sRGB-130cd-Report20110105 19-44.pdf


    außerdem erschlagen mich die ganzen zahlen einfach und ich kann nicht wirklich darüber urteilen was ich vielleicht noch ändern/ausprobieren sollte, auch wenn ich teilweise verstehe was sie bedeuten sollen.


    3. das kalibrieren selbst (mit icolor display):
    habe weitestgehend die tips in diesem thread für meine kalibration benutzt, bin mir aber trotzdem noch nicht sicher ob ich richtig kalibriert habe.


    -beim einstellen des weißpunktes am monitor OSD hab ich IMMER nur über das xy vom weiß geregelt (bin bei x0.321 / y0.335 gelandet), nicht jedoch über die r g b koordinaten, denn da tut sich nix. -> sollte man noch an anderen werten schrauben?
    bin so auf farbtemperatur von 6506 gekommen, und die 3 bunten bällchen im icolor waren fast gerade übereinander.
    habe allerdings auch schon ähnliche temperaturen bekommen wo die bälle nicht wirklich übereinander waren.


    -beim einstellen vom gamma bin ich auch von dem 'srgb gamma' weg gegangen und habe 2.3 gamma eingestellt, weil ich so auf den 'ist - wert' 2.22 gekommen bin und das normal 'srgb gamma' deutlicher vom mittelpunkt entfernt gewesen wäre. ist das zulässig?



    ohje, was fürn riesen post...
    wahrscheinlich mache ich mich mit dem ganzen thema mitlerweile selbst total verrückt ( immerhin sind die tests ja bestanden und der monitor und das was er mir zeigt ist echt hübsch) aber man wird auch immer ehrgeiziger je mehr man sich damit befasst und will es auch einfach ordentlich haben. außerdem will man mit so nem gerät auch einfach mal den ugra test bestmöglich bestehen, obwohl dieser vielleicht gar nicht von nöten ist, so rechtfertigt der monitor mir gegenüber schliesslich das er so teuer war. -naja, eigentlich sehr preiswert.
    habe mit meinem neuen NEC bestimmt schon um die 10 stunden kalibrier-probier stunden verbracht, und tagelanges www durchstöbern hat mich auch schon völlig weich gemacht, außerdem hätte die familie auch gern mal wieder ihre aufmerksamkeit.


    danke fürs lesen und viel mehr noch fürs antworten ;)


    kai


    -im anhang der sRGB report von dem ich schrieb und einfach mal mein adobeRGB report zur beurteilung-
    NEC-sRGB-130cd-Report20110105 19-44.pdf
    NEC-adobeRGB-120cd-Report20110105 21-19.pdf

  • Quote

    kann man den multiprofiler neben spectraview laufen lassen oder machen die sich dann gegenseitig verrückt?


    Ja.


    Quote

    sollte man lieber direkt zum spectraview2 greifen, weil man damit (eine art - oder eine echte?) hardwarekalibrierung und profilierung hinbekommt?


    Nur wenn du ein Spektralfotometer oder das EyeOne Display2 von NEC (und zwar nur das!) einsetzt. SV II implementiert keine Korrekturen für die unterstützten Colorimeter. Mit dem DTP94 ist die einzig sinnvolle Lösung mit iColor Display und der generischen WCG-CCFL Korrektur zu kalibrieren/ profilieren. Beim NEC ist das im Ergebnis auch schon praktisch eine Hardwarekalibration, da kaum über die Grafikkarten-LUT eingegriffen werden muß.


    Quote

    damit meine ich vor allem die 'softproofing' tabelle und die 'gamut-volume' tabelle.
    woher kommen zum beispiel die ganzen NO und die vergleichsweise kleinen % zahlen?


    Weil du aus der Farbraumemulation heraus kalibriert hast. Da ist der Fabraum des Gerätes natürlich (und genau das ist ja gewollt) eingeschränkt. Für einen rein ICC-Profil basierten Workflow, d.h. unter Nutzung von farbmanagementfähiger Software kannst du mit nativem Farbraum kalibrieren/ profilieren. Die notwendigen Transformationen übernimmt die Software. Die Farbraumemulation dann für ungemanagte Software.


    Quote

    -beim einstellen des weißpunktes am monitor OSD hab ich IMMER nur über das xy vom weiß geregelt (bin bei x0.321 / y0.335 gelandet), nicht jedoch über die r g b koordinaten, denn da tut sich nix.


    Kann sich auch nichts tun, weil du mit den den "RGB-Werten" die Farbraumemulation steuerst, d.h. die gewünschten Primärfarbpositionen in Normfarbwertanteilen festlegst.


    Quote

    habe allerdings auch schon ähnliche temperaturen bekommen wo die bälle nicht wirklich übereinander waren.


    Völlig korrekt, weil die Angabe der CCT in Kelvin keinen farbmetrisch eindeutigen Wert definiert, sondern "unendlich" viele Farbtöne umfasst. Sie gibt ja nur an, welche Farbtemperatur ein schwarzer Strahler haben müßte, der die zum aktuellen Meßwert ähnlichste Farbe aufweist. Hier kannst du dich auf die "Bällchen" von iColor Display verlassen.


    Quote

    -beim einstellen vom gamma bin ich auch von dem 'srgb gamma' weg gegangen und habe 2.3 gamma eingestellt, weil ich so auf den 'ist - wert' 2.22 gekommen bin und das normal 'srgb gamma' deutlicher vom mittelpunkt entfernt gewesen wäre. ist das zulässig?


    Nicht sinnvoll. iColor gibt ja hier nur den Mittelwert aus. Im Rahmen der Farbraumemulation mit sRGB als Ziel (hier dann bitte einfach das sRGB Preset (ohne Änderung des Weißpunktes) am Gerät nutzen und kein Profil mit iColor Display nutzen, oder höchstens eine Profilierung anstoßen bzw. das sRGB Arbeitsfarbraumprofil hinterlegen - du steckst ja noch nicht so tief in der Materie und i.d.R. nutzt man die Farbraumemulation eh nur für ungemanagte Software, die ein Profil ohnehin nicht auswertet; für eine sRGB Emulation mit abweichendem Weißpunkt müßtest du, wie im Test erwähnt, eine chromatische Adaption für die Primärfarben vornehmen) unbedingt die sRGB-Gradation am Gerät auswählen. Ansonsten fährst du mit einem Gamma von 2.2 meist gut (definiert z.B. für den AdobeRGB-Arbeitsfarbraum und im Ergebnis auch nicht weit von der sRGB-Gradation entfernt). In farbmanagementfähiger Software erhältst du in jedem Fall die passende Darstellung, weil der Bildschirmzustand ja im Profil vermerkt ist. Größere Abweichungen zwischen der Gradation im Bildprofil und anliegender Bildschirmgradation führen dann nur zu stärkeren Tonwertverlusten. Wenn du mit ECI-RGB 2.0 arbeiten möchtest, solltest du aus diesem Grund (temporär) L* als Gradation wählen.


    Gruß


    Denis