iiyama Prolite XB2485WSU-B1: Empfehlenswerter 24 Zoll Allround-Monitor im 16:10 Format (prad.de)

  • Der Test des iiyama Prolite XB2485WSU-B1 ist als Preview online zu finden. Der Test wird am 04.02.2013 veröffentlicht. Alle Fragen zum Testbericht und zum iiyama Prolite XB2485WSU-B1 können innerhalb dieses Themas gestellt werden. Der Testredakteur versucht alle Fragen schnellstmöglich zu beantworten.



    iiyama Prolite XB2485WSU-B1 (Bild: iiyama)



    Weiterführende Links zum Thema


    Test iiyama Prolite XB2485WSU-B1


    Datenblatt


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  • Hallo,


    ich bräuchte mal Hilfe um die Effizienzberechnung nachzuvollziehen. Im Test wird eine Effizienz von 1,2 candela pro Watt bei einer Leuchtdichte von 140 cd/m2 und einem Verbrauch von 18,7 Watt angegeben. Wie wurde gerechnet um auf die 1,2 cd/W zu kommen? Ich errechne bei diesem Monitor 1,257 cd/W, gerundet also 1,3cd/W. Noch sehr viel deutlicher fällt der Unterschied beim Philips 249c4hsb-Test aus: während bei euch 4,6 cd/W (?!) angegeben werden, errechne ich gerundete 1,4 cd/W. Gut möglich, das mein Ansatz falsch ist, deswegen die Frage...


    Zweite Frage: Wäre es nicht prinzipiell aussagekräftiger, die Effizienz bei einer höheren Leuchtdichte zu messen? Die 140 cd/m2 liegen bei den meisten Monitoren eher an der unteren Grenze, daher werden bei dieser Leuchtdichte hauptsächlich Umwandlungsverluste im Netzteil und der Elektronik zzgl der Grundlast der Elektronik gemessen. Im Test sieht man das meiner Meinung nach auch daran gut, dass der minimal mögliche Stromverbrauch mit aktivem Display nur 1,4 Watt unter den 18,7 Watt bei der 140cd/m2 Leuchtdichte liegt.


    Danke.

  • Hier die Formel zum Nachrechnen:


    Effizienz [cd/W] = Leuchtdichte in Bildmitte [cd/m²] * Ausleuchtung [%] / 100 * Bildbreite [mm] / 1000 * Bildhöhe [mm] / 1000 / Verbrauch [W].


    Wir legen bei unserer Berechnung die mittlere Ausleuchtung zugrunde. Die ist immer kleiner als 100%, dadurch sinkt die Effizienz ein wenig. Die Helligkeit kann nur selten auf exakt 140,0 cd/m² eingestellt werden, Ausleuchtung und Panelmaße sind gerundet - Abweichungen mit einer Zehntel-Kommastelle sind immer drin.


    Der Wert von 4,6 (statt 1,4) für den Philips stammt leider aus einer Zeit, als unser Rechentool in manchen Fällen viel zu hohe Werte lieferte. Korrekt berechnet lag die Effizienz bislang immer unter 2,0. Dieser Fehler ist seit geraumer Zeit abgestellt, die betroffenen Testberichte wurden aber nicht nachträglich angepasst. Dein Rechenansatz ist also völlig richtig. Wer die Werte nicht selber ausrechnen möchte, kann sie hier nachfragen.


    Die meisten Anwender betreiben ihren Monitor bei ergonomischen Helligkeiten, unser Wert von 140 cd/m² liegt im Vergleich zu anderen Fachmagazinen sogar schon hoch. Daher ist dies sicher der häufigste und damit interessanteste Betriebspunkt. Bei höheren Helligkeitseinstellungen nimmt die Effizienz selbstverständlich zu - der Verbrauch allerdings auch.

  • Vielen Dank für die Formel. Vielleicht solltet ihr diesen Sachverhalt in euer Lexikon aufnehmen? Das ihr mit gerundeten Panelmassen rechnet habe ich mir fast gedacht, das erklärt die kleineren Abweichungen - wie bei diesem Monitor - ganz gut. Schade, dass ihr die großen Ausreisser nicht nachträglich korrigiert, aber das wird sicher Gründe haben.
    Ohne groß zu suchen habe ich allerdings noch einen aktuellen Test gefunden, bei dem die Effizienz meiner Meinung nach nicht stimmen kann. Beim Philips 278G4DHSD gebt ihr 0,69 cd/m2 an, statt - rechnerischen 1,46 cd/W (eine Leuchtstärke von 140cd/m2 bei 19,2W vorausgesetzt).


    Danke auch für die Erklärung zur Wahl des Betriebspunkts bei der Effizienzberechnung. Hier hat mich wohl die candela-Einheit in dem Effizienz-Wert zu der Annahme verleitet, dass es primär um einen Anhaltspunkt für die Effizienz des Panels geht. Aber die Effizienz des Gesamtsystems im typischen Arbeitsalltag ist natürlich auch eine wichtige Größe.

  • Ich würde es gerne mal mit diesem Monitor wagen, kann jemand bezüglich es IPS Glitzern sagen ? Beim Dell Ultrasharp U2412M. Ich weiß nicht ob IPS und E-IPS (Dell) da was aus machen oder ob die IPs Display nicht eh alle von Lg kommen?
    Kann ich es mir somit gleich sparen oder besteht die Chance dass der Iiyama besser ist?

  • Der einzige Unterschied zu TN-Displays und zu meinem Fernseher(Samsung), der glaub ich ein VA-Panel hat, ist, daß in schwarzen Linien mit 1 Pixel Dicke auf weißem Hintergrund(native Auflösung) stellenweiße ein dunkelroter Schimmer erkennbar ist(mit aktiviertem ClearType, abschalten ist aber keine Option).

  • Was mich noch interessieren würde:
    Bedeutet die Tatsache, daß der Monitor den sRGB-Farbraum fast komplett abdeckt(lt. Test) , daß das Diplay eine größere Farbtiefe als die 6bit der Billiggeräte hat? Acht fänd´ ich angemessen, das hatten wir schließlich schon auf der Röhre, darüber findet sich nur nirgends was in den Specs.

  • Was mich noch interessieren würde:
    Bedeutet die Tatsache, daß der Monitor den sRGB-Farbraum fast komplett abdeckt(lt. Test) , daß das Diplay eine größere Farbtiefe als die 6bit der Billiggeräte hat? Acht fänd´ ich angemessen, das hatten wir schließlich schon auf der Röhre, darüber findet sich nur nirgends was in den Specs.


    nein, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun

  • Ich habe mir gestern diesen Monitor bestellt und nun eine Frage zur korrekten Einstellung der Farbwiedergabe.


    Genügt es für ein brauchbares Ergebnis die Einstellungen aus der im Testbericht verlinkten PDF vorzunehmen, oder brauche ich zusätzlich noch eine icm Datei für die Windows Farbverwaltung? Dieses Thema ist ziemlich neu für mich (bisher habe ich Monitore lediglich über das On Screen Menü "nach Auge" eingestellt). Ich möchte zwar eine ordentliche Farbwiedergabe (ich beschäftige mich ein wenig mit Webdesign) erzielen, nach Möglichkeit aber die Anschaffung eines teuren Messgerätes vermeiden... :S