Vor- und Nachteile des 16:10 Formats (1920 x 1200 Auflösung) z. B. beim Asus Monitor PB248Q + Vergleich der Interpolation beim PA238Q und PB248Q

  • Hallo an alle



    Ich überlege mir, den Asus
    Monitor PB248Q anzuschaffen, der im Prad-Test ein 'sehr gut' bekommen hat. Während vor einigen Jahren der Kauf eines Monitors
    noch schnell von statten ging, ist das heute für mich leider eine komplizierte
    Wissenschaft geworden. Dazu hat auch noch die Auswahl an geräten markant
    zugenommen. Und leider kann man in Geschäften fast gar keine Monitore
    eingeschaltet anschauen und sind meistens die von einem Favorisierten gar nicht
    ausgestellt.



    A.


    Ein möglicher kritischer Punkt beim
    Asus Monitor PB248Q könnte vielleicht das 16:10 Format mit der 1920 x 1200
    Auflösung sein (hatte bis dato von 16:10 noch nie etwas gehört). Habe mich ein
    bisschen umgehört. Folgende Vor- und Nachteile wurden genannt.



    1. Angebliche NACHTEILE von 16:10



    a. Generell soll die mittels kleinere
    Pixel bewirkte höhere Auflösung das so erzeugte Bild für das Auge eher unangenehm scharf darstellen, was nicht
    mit der bis zu 4-fach höheren angenehmen Bildschärfe der neuen UHD-K4 Fernseher
    zu vergleichen sei (so in etwa ein Berater in einem Fachmarkt und ein
    Monitor-Beschaffer einer Uni mit den Worten: "16:10 liege an der Grenze
    des Verträglichen")



    b. Videos und Filme würden im
    Format 16:9 wiedergegeben.:


    aa. Zum einen soll sich deshalb unten (und
    oben? jeweils) ein schwarzer Rand bilden


    bb.. Es könne auch zu Verzerrungen kommen,
    wobei mir nicht klar ist, ob sich solche nur


    dann ergeben, wenn (i) sich das
    Video/der Film auf das 16:10 Format auszudehnen


    versucht oder aber auch dann, wenn (ii) das
    Video/der Film bei Einrahmung durch


    den/die schwarzen Balkenstreifen im
    ursprünglichen 16:9 Format aufscheint (s. unten


    zur Interpolation unter C.)



    c BISHERIGE Meinungen von
    Forumsusern:



    Fritz Ziegler erachtet das 16:10 Format als nachteilig gegenüber dem
    16:9 Format



    2. Angebliche VORTEILE von 16:10



    a. für Computer-Spiele



    b. für die Textbearbeitung, weil
    von einem Text auf der Bildschirmseite mehr Zeilen


    angezeigt würden



    c. BISHERIGE Meinungen von
    Forumsusern:


    Käsetoast meinte dazu:


    "Die Bilddiagonale spricht
    denke ich mal für sich. Bei 16:9 vs. 16:10 mag es irgendwo Geschmacksfrage
    sein, aber es ist doch egal wenn man beim Videogucken schmale schwarze Balken
    am Rand hat (oder man zoomt ran und verliert links und recht was Bildinhalt).
    Dafür hat man halt beim normalen Betrieb merkbar mehr Höhe was sehr nett ist.
    Solange Filme also nicht das Hauptaufgabengebiet sind ist für mich das 16:10
    Verhältnis die bessere Wahl weil man weniger scrollen muss oder auch bei
    Programmen mit langen Toolbars mehr auf den Bildschirm passt."



    FRAGE: Seht ihr auch Nachteile im
    16:10 Format und in der Auflösung 1920 : 1200?



    B. Bildqualität



    1. Subjektiver Bildeindruck



    Der subjektive Bildeindruck soll
    laut Prad-Tests beim PA238Q sehr gut (++), beim PB248Q gut (+) sein.



    a.


    FRAGE: Hat man diesen schlechteren
    subjektiven Bildeindruck beim PB248Q auch beim Schreiben von Texten im
    Word-Format in einer helleren oder dunkleren Umgebung oder ist er da bei beiden
    Geräten (PA 238Q, PB248Q) gleich?



    b.


    FRAGE: Wird der subjektive
    Bildeindruck von der Qualität der Graustufendarstellung und/oder von der Güte
    der Ausleuchtung und auch der Helligkeitsverteilung geprägt? (Leider werden im
    Datenblatt nur beim PB284Q, nicht jedoch beim PA238Q die Prüfpunkte «Ausleuchtung»
    und «Bildhomogenität (Helligkeitsverteilung)» einzeln separat bewertet.



    2. Graustufendarstellung und
    subjektiver Bildeindruck



    Bei der Graustufendarstellung
    haben laut Prad beide, der Asus PA238Q und der PB248Q, voll im Sinne eines
    'sehr gut' überzeugt. Jedoch wurde nur beim PA238Q in der den Test
    beschließenden halbseitigen Notenbewertung (Datenblatt) der Prüfpunkt
    «Graustufenauflösung» aufgenommen und dort mit 'sehr gut' bewertet.



    3. Ausleuchtung und subjektiver
    Bildeindruck



    In punkto Ausleuchtung scheint
    laut Prad Test der PA238Q einen Tick besser als der PB248Q auszufallen, gibt es
    beim PA238Q doch nur eine Aufhellung in der linken unteren Ecke, beim PB248Q
    hingegen in beiden unteren Ecken.



    FRAGE: Können die
    Ausleuchtungswerte bei Monitoren der gleichen Serie variieren, d. h. bei einem
    anderen PA238Q plötzlich viel schlechter ausfallen und bei einem anderen PB248Q
    plötzlich viel besser sein?



    C. Interpolation




    Man liest bei Prad zu PA238Q und PB248Q eingangs zusammen
    genommen in etwa: "Weil ein TFT-Monitor
    nur über eine native Anzahl an Pixel
    verfügt (beim PA238Q: 1.920 x 1.080, beim PB248Q: 1.920 x 1.200), kann er auch
    nur diese native Auflösung bildschirmfüllend und pixelgenau darstellen. Bei
    Programmen und Spielen mit anderen Bildformaten oder begrenzten Auflösungen
    kann die Interpolationsfähigkeit des Monitors genutzt werden und zur Entlastung
    schwächerer Grafikkarten dienen." Bei der Zuspielung nicht-nativer
    Auflösungen soll eine Auflösung
    über den Interpolationsmodus bestenfalls "1:1" pixelgenau
    wiedergegeben werden können, wobei allerdings schwarze Balken um das
    eigentliche Bild herum entstünden. Und: "Die
    Interpolation führt dazu, dass insbesondere Schrift weniger scharf dargestellt
    wird." Denn: "Bei der Interpolation
    werden zusätzlich graue Bildpunkte eingefügt, die naturgemäß zu etwas dickeren
    Linien führen und einen leichten Unschärfeeindruck bewirken."





    1. Interpolation





    Der Asus PB248Q
    löst nativ 1920 x 1200 Bildpunkte auf und bietet damit mehr Pixel
    in der Höhe als das verbreitete 16:9 Format mit 1920 x 1080 (Asus PA238Q)
    anzutreffen ist.





    a.
    Interpolationen





    aa. Asus PA238Q





    Prad schreibt:
    "Jegliche Auflösung kann über den Interpolationsmodus "1:1"
    pixelgenau wiedergegeben werden, wobei allerdings schwarze Balken um das
    eigentliche Bild entstehen. Das hat in allen zugespielten Auflösungen jeglichen
    Seitenverhältnisses problemlos funktioniert. Material in dem Seitenverhältnis
    4:3 oder 5:4 kann der Asus PA238Q alternativ über die Einstellung
    "4:3" seitengerecht anzeigen – in diesem Fall entstehen nur auf der
    linken und rechten Seite schwarze Balken."





    bb. Asus PB248Q





    Prad: "Im Prad-Test
    zeigte der Asus PB 248Q eine gute Leistung."





    aaa. Keine
    Probleme



    - Zahlreiche
    16:10 und 4:3 Formate werden sauber auf Vollbild interpoliert.



    - Das
    FullHD-Format 1920 x 1080 gibt er recht sauber auf Vollbild interpoliert
    wieder.





    bbb. Probleme



    - Schwächen
    zeigen sich bei der Interpolation
    von 16:9 Bildformaten. Hier treten häufiger oben und unten Ränder auf.



    FRAGE: Welche
    16:9 Formate sind gemeint, da doch das gut interpolierte FullHD-Format 1920 x
    1080 auch ein 16:9 Format ist? Etwa die Bildformate mit den Auflösungen 480 x
    272, 848 x 480, 852 x 480, 960 x 540, 1024 x 576, 1024 x 600, 1072 x 600, 1280
    x 720 (HD), 1360 x 768, 1366 x 768, 1376 x 768, 1600 x 900, 2048 x 1152, 2560 x
    1440, 3200 x 1800 und/oder 3840 x 2160?





    - Das einfache
    HD-Format 1280 x 720 wie auch 1600 x 900 zeigt er zudem nur stark verzerrt und
    mit schwarzen Balken auf dem Bildschirm an. Hier kann man mit dem Wechsel von
    der Option Vollbild auf die 4:3-Darstellung eine verkleinerte, aber entzerrte
    Darstellung des Bildes erreichen. Leider wirkt damit die einfache HD-Auflösung
    von 1280 x 720 etwas klein und wird mit einem Rand von rund 4 cm dargestellt.




    b.
    Interpolationsqualität




    aa. Asus PA238Q





    Hierzu Prad:
    "In qualitativer Hinsicht überzeugt die native FullHD-Auflösung
    mit einer sehr guten Bildschärfe, weil jedem Pixel
    des Signals ein Pixel auf dem Panel zugeordnet ist. Wird eine nicht-native Auflösung
    auf Vollbild interpoliert kommt es immer zu einer Unschärfe in Form von
    Schattenbildung. Letztere bleibt aber beim PA238Q in allen Auflösungen auf
    einem geringen Niveau, womit Texte stets gut lesbar bleiben. Zwar bleibt die
    Qualität selbstverständlich hinter der nativen Auflösung
    zurück, dennoch schneidet der Asus PA238Q bei der Interpolationqualität sehr
    gut ab. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Bildqualität im Verhältnis zur Auflösung
    zunimmt. Ausreißer in bestimmten Auflösungen sind ebenfalls nicht zu
    beobachten."





    bb. Asus PB248Q





    Prad schreibt:
    "Im Menü Bildeinrichtung kann die Bildschärfe und das Seitenverhältnis
    zwischen Vollbild und 4.3 Ansicht gewechselt werden. Der voreingestellte Wert
    50 für die Schärfe ist bereits gut gewählt. Insgesamt macht das interpolierte
    Bild des Asus PB284Q bei allen getesteten Auflösungen einen sauberen Eindruck.
    Farbsäume treten nicht auf. In allen interpolierten Auflösungen sind die
    Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik - dem Skalierungsgrad
    entsprechend - gut bis sehr gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte
    fallen gering aus. Texte mit fetten Buchstaben bleiben allgemein gut und sauber
    leserlich."




    2. Skalierung, Bildraten und Deinterlacing beim Asus
    PB284Q





    Laut Prad:
    "Für die Anpassung des Bildformats bietet das OSD
    des PB248Q zunächst nur die Optionen Vollbild und Overscan an. Das zugespielte
    Videomaterial zieht er generell auf Vollbild auf, seitengerecht skalierte
    Bilder sind scheinbar nicht möglich. Erst wenn man den Monitor tatsächlich mit
    einem SD-Format füttert, kommt zusätzlich die Option 4:3 hinzu, die das Bild
    seitengerecht auf volle Höhe aufzieht. Mehr ist aber auch nicht möglich,
    insbesondere die nicht hochgerechnete 1:1-Darstellung wird nicht geboten."




    ABSCHLUSSFRAGE
    hierzu: Mit welchem Monitor bin ich jetzt in punkto Interpolation etc. besser
    dran, mit dem PA238Q oder mit dem PB248Q? Dazu schon einmal mein FAZIT als
    Laie, nachdem festgestellt sei, dass beide Monitore im Prüfpunkt
    «Interpoliertes Bild» des Datenblatts mit gut (+) bewertet wurden: In punkto
    Interpolationsqualität scheinen beide Monitore (PA238Q, PB248Q) sehr gut
    abzuscheiden, der PB 248Q jedenfalls mit gut bis sehr gut. Das FullHD Format
    muss beim PA238Q als nativem Format naturgemäß am besten ausfallen, zumal laut
    Prad die native FullHD-Auflösung
    des PA238Q mit einer sehr guten Bildschärfe bestechen soll. Allerdings soll
    laut Prad auch der PB284Q das FullHD-Format 1920 x 1080 recht sauber auf
    Vollbild interpoliert wiedergeben. Die übrigen 16:9 Bildformate, so schließe
    ich, müssten vom PA238Q und PB284Q in etwa gleich gut wiedergegeben werden, da es
    nach meiner Interpretation der Prad-Teste bei beiden Monitoren zu schwarzen Rändern
    kommen dürfte. M. E. dürften Ränder bzw. schwarze Balken aber nicht so stark
    ins Gewicht fallen, solange das Bild nach Interpolation an sich unverzerrt
    bleibt. Allerdings soll allein der PA248Q das einfache HD-Format 1280 x 720
    (wohl 16:9) wie auch 1600 x 900 (wohl ebenfalls 16:9) - im wohl 1:1 - nur stark
    verzerrt und mit schwarzen Balken auf dem Bildschirm anzeigen. Hier soll mit
    dem Wechsel von der Option Vollbild auf die 4:3-Darstellung eine verkleinerte,
    aber entzerrte Darstellung des Bildes erreicht werden können. Leider wirke
    damit die einfache HD-Auflösung
    von 1280 x 720 etwas klein und werde mit einem Rand von rund 4 cm dargestellt,
    so Prad. Schließlich sollen vom PA238Q auch sonstige - weil jegliche - Auflösungen
    wie 4:3 (wohl 160 x 120, 160 x 160, 240 x 180, 256 x 192, 320 x 200, 320 x 240,
    384 x 240, 400 x 300, 480 x 360, 640 x 350, 640 x 480, 720 x 348, 720 x 350,
    720 x 364, 720 x 540, 768 x 576, 800 x 600, 832 x 624, 960 x 720, 1024 x 768, 1152
    x 864, 1200 x 900, 1280 x 960, 1600 x 1200, 1920 x 1440, 2048 x 1536, 2800 x
    2100, 3200 x 2400, 4096 x 3072 und/oder 6400 x 4800) oder 5:4 (wohl 1280 x
    1024, 2560 x 2048 und/oder 5120 x 4096) über den Interpolationsmodus 1:1 oder
    seitengerecht angezeigt werden können, wobei allerdings auch hier um das ganze
    Bild herum (beim 1:1) oder seitlich (beim 4:3) schwarze Balken entstehen
    sollen. Im Gegensatz dazu werden vom PB248Q 16:10 und 4:3 Bildformate
    anscheinend ganz sauber interpoliert wiedergegeben. Es scheint also, als ob der
    PA238Q bei der Wiedergabe nativer und interpolierter anderer 16:9 Formate insgesamt
    besser abscheiden würde, der PB248Q hingegen bei der Interpolation von 4:3 (und
    16:10) Formaten die Nase vor haben könnte. Unklar bleibt für mich, ob und wenn
    ja, wie der PA238Q 16:10 Formate interpoliert darstellt und ob und wie gut der
    PB248Q 5:4 Bildformate wiederzugeben imstande ist. FRAGE: Wie seht ihr das
    alles?




    Freue mich auf Feedbacks.

  • Hallo,


    vorweg: Bei solchen Langen Threads wie du ihn erstellt hast, vergeht einem die Lust zum Antworten ;-) erst recht in diesem Antwort-Faulem Forum , fasse dich kurz und bündig.


    Nun zum Thema:


    Ich hatte den Asus PB248Q. Die Auflösung 16:10 ist super, wer was anderes sagt hat es selbst noch nie getestet, der Platz ist einfach genial und die paar Pixel die in Spielen verloren gehen -> s..... drauf.


    Nun zum Grund, weshalb ich ihn dennoch zurück geschickt habe:


    Die Ausleuchtung ist für den Preis von ca. 300 € einfach Mangelhaft. Ich weiß nicht weshalb er ein "sehr gut" bekam bei diesen Lichthöfen in den Ecken macht es echt keine Spaß, Spiele wie Alan Wake, Half-Life 2 o.ä. zu zocken.
    Kurs gesagt: Spiele die von einer dunklen Atmossphäre leben machen damit keinen Spaß. Ansonsten kann man echt nicht meckern. Die Verarbeitung ist gut, die Bildqualität fand ich auch echt angenehm, man kann viel Einstellen. Für Office und Bilder ein echt gutes Teil.


    Also: Wenn dir ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild wichtig ist: Finger weg! -> habe gerade den Iiyama XB2483 in der Mache -> Super Schwarzwert, Super ausgeleuchtetes Bild, satte Farben -> und das für ca. 200 € !!!! Das einzigste das er kein 16:10 hat, aber was solls, es ist der 4. Monitor den ich teste:


    ASUS VN279QLB (scheiss Ausleuchtung -> zurück) , 2x Asus PB248Q (immer noch nervende Ausleuchtung -> zurück), LG 27EA73 (akzepttable Ausleuchtung -> zurück) , Iiyama XB2483 (super Ausleuchtung) - eventuell hole ich mir nun noch die 27" Variante, wenn dort die Ausleuchtung auch so gut ist, wird es nach ewigen Hin und Herliefern der Iiyama ProLite XB2783HSU-B1 :-) :D

  • Hallo Gothiccry


    Für mich, der mit IPS-Panels noch keinerlei Erfahrung hat und der mehr Textberabeiter denn Gamer und Videoschauer ist, ist der von Dir angestossene Punkt die alles entschiedende Frage: Ist eine gute Ausleuchtung (nur) für Gamen, Video schauen und Bildbearbeitung notwendig, nicht aber für die - sei es in heller oder dunkler Umgebung - durchgeführte Textbearbeitung? Oder anders herum gefragt: Hätte selbst die mangelhafteste Ausleuchtung keinen störenden Einfluss auf das Schreiben von Texten?

  • Hallo Gothiccry


    Für mich, der mit IPS-Panels noch keinerlei Erfahrung hat und der mehr Textberabeiter denn Gamer und Videoschauer ist, ist der von Dir angestossene Punkt die alles entschiedende Frage: Ist eine gute Ausleuchtung (nur) für Gamen, Video schauen und Bildbearbeitung notwendig, nicht aber für die - sei es in heller oder dunkler Umgebung - durchgeführte Textbearbeitung? Oder anders herum gefragt: Hätte selbst die mangelhafteste Ausleuchtung keinen störenden Einfluss auf das Schreiben von Texten?

    Hallo Micha,


    für mich hatte es keinen Einfluss auf das Schreiben von Texten. Das Backlight-Bleeding/Lichthöfe stört wirklich nur bei Betrachten von Filmen oder Spielen von Games mit düsterer/dunkler Atmossphäre.


    Für Office-Arbeiten und Internet war der PB248Q echt super.

  • Hallo Gothiccry


    Vielen Dank für die super Hinweise zum PB284Q und den anderen Geräten.


    Vom Iiyama XB2483 habe ich bisher noch nichts gelesen. Wäre interessant zu wissen, ob er sich wie der PB248Q ebenfalls sehr gut für Office-Arbeiten und Internet eignet.


    Nach Lesen vieler Berichte fällt mir auf, dass mehrere Geräte des ein- und desselben Monitortyps nicht selten ganz unteschiedliche Ausleuchtungsbewertungen erhalten. Das CT Computer & Technik Magazin 10/2013 gab z. B. dem PB248Q in punkto Ausleuchtung sogar ein 'gut'. Vielleicht kommt es darauf an, aus welcher Charge gerade das konkrete Gerät stammt. Gut wäre, wenn die Herstellerfirma vom gleichen Typ mehrere Serien produzierte und laufend kleinere Problemchen auszumerzen versuchte.


    Für Deine Zwecke könnte vielleicht auch der Eizo Foris FS2333-BK etwas sein, sofern Dir die 23-Zoll-Größe nicht zu klein sein sollte. Habe über diesen bislang nur Positives gelesen. Eizo gibt glaube ich dazu auch noch 5 Jahre Garantie.

  • Hi Micha,


    also ich hatte 2 Modelle des PB248Q gestest und beide hatten diese Lichthöfe. Beim Test auf Prad hat sich bei den Kommentaren ebenfalls ein User darueber beschwert, dass 2014 anscheinend keine Lichthoffreien PB248Q’s produziert werden. Und für 300 € kann man so etwas schon verlangen ;-).


    Den Yiama ProLite XB2483HSU habe ich nun seit den letzten Posts in der Mache und bin auch aufgrund des Preises von ca. 200 € echt beeindruckt wie gut dessen Qualität ist. Lichthöfe habe ich (fast) garkeine. nur am linken unteren Randbereich kann man erahnenen, dass dort eine Hintergrundbeleuchtung sitzt :-)


    Und für Office Arbeiten finde ich ihn auch gut geeignet. Jedoch habe ich mir nun doch noch die 27" Variante (Prad Test: ) gekauft, damit ich bei Spielen ein noch größeres Bild habe.


    Am meisten gefällt mir (neben der sehr guten Ausleuchtung) auch die Farbsättigung, sowie der statische Kontrast von 3000:1 -> bei meinem 24" Model ist es wie bei der 27" Variante - Zitat Prad:


    "Das schwarze Bild ist ansonsten wirklich schwarz, wie man es nur bei einem so hohen Kontrast wahrnehmen kann, den der Monitor mit 3000:1 besitzt."


    Wenn der 27" ebenso gut ist, behalte ich schlussendlich diesen und schraube ihn mir an die Wand :-)


    , der 23" von Eizo ist mir zu klein und zu teuer ;)

  • Hi Gothiccry,


    Vom Ausleuchtungseert her sind die Yiamas wirklich sehr gut. Und der 27 Zoller bekommt von Prad fast ein sehr gut. Für's Speielen sind die Monitore daher wohl besser geeignet wie der Asus PB284Q. Aber den 3000:1 Kontrast braucht man glaube ich nicht unbedingt für Schreibarbeit im Office. Da reichen doch 1:1000 als sehr guter Wert schon aus (Asus PB284Q hat sogar 1:1175). Die Modelle von Yiama ProLite XB2483HSU scheinen scheinen speziell für
    Bildebearbeitung und Grafiker gemacht, schreibt Prad. Verursacht ein so hoher Kontrast bei Texten nicht ein bisschen eine uangenehme Überschärfe? Auch haben die Yiamas noch ein VA
    Panel, während heute meist IPS Panels empfohlen werden. Beim von Dir angesprochenen 24 Zoiller fehlten mir zudem mehrere Ausstattungsmerkmale.


    Übrigens, sah für Dich das native Schriftbild im Asus PB248Q so aus wie es bei Prad im Test im Teil 6 abgebildet ist (kommt dort etwas schwach und dünn rüber)?

  • Hallo Micha,


    ich finde nicht dass der Kontrast Unschärfe bei Texten verursacht. Auf dem 24 Zoll mit der 1920x1080 Auflösung ist alles gestochen scharf (Werkseinstellung)


    Aber sicher reichen die 1000:1 für Textarbeiten. Nur bei Spielen und Filmen lege ich Wert drauf ein ordentliches Schwarz sehen zu können -> Atmosphäre.


    Mit nativem Schriftbild meinst du Text im Browser, Office etc. bei einer Nativen Auflösung von 1920x1080 oder?
    Prad Test:


    Im Vergleich zum Iiama ProLite XB2483HSU kann ich keinen Unterschied in der Schriftschärfe erkennen. Was mir jedoch aufgefallen ist, dass zum Vergleich der 27" Asus VN279QLB mit seiner 1920x1080 Auflösung unschärfer wirkte, im Office-Bereich.


    Aber dies liegt an der 27" Größe, was man beim surfen auf anderen Seiten auch als Kommentare finden kann: 1920x1080 ist für 27" eigentlich schon zu klein. Bei Überschriften wie im Browserkopf oder bei Windows die "Start" schrift wird halt größer dargestellt also bei einem 24", dadurch kann man die einzelnen Pixel eines Buchstaben eher ausmachen und wirkt damit für mich grobkörniger.


    Bin gespannt, ob das bei dem Iiama in der 27" Variante auch so ist.


    Eine Native Auflösung von 1280x720 Pixel nutze ich nie, von daher ist es nicht von Bedeutung für mich ;-)

  • Hallo Gothiccry,


    meinte nicht Unschärfe, sondern Überschärfe, d. h. ob zu viel Kontrast und Schärfe beim Lesen von Schrift nicht leicht unangenehm wirken könnte Für Videos und Spiele, könnte ich mir denken, ist mehr Kontrast und Schärfe bei einem zudem schwarzen und gut ausgeleuchteten Hintergrund immer besser. Abgesehen davon: Könnte bei 24 Zollern vielleicht die Bildschärfe eines Kontrastverhältnisses von 1:3000 im 1920 x 1080 Format der im 1920 x 1200 Format von einer niedrigeren Kontrasthöhe erzeuigten Bildschärfe entsprechen?


    Richtig, mit nativer Schrift meinte ich den mittels Deines Links einsehbaren Text des Asus PB248Q. Vergleich mal mit dem Text beim Eizo EV2436WFS-BK. Die Schriftzeichen beim Eizo kommen mir viel dicker und stärker vor als beim Asus. Was meinst Du?


    Zum Preis: Wenn die Qualität für den eingesetzten Zweck stimmt, gebe ich auch gerne EUR 300.- bis 400.- für einen Monitor aus, vorausgesetrzt das Gerät hält dann auch bis zu 10 Jahre (meinen jetzigen Monitor hatte ich vor acht bis neun Jahren angeschafft). Ich bin jetzt nicht jemand, der alle zwei Jahre einen neuen Monitor kauft.


    Wie machen Du und andere das, einfach mehrere Monitore zu bestellen und dann ein paar wieder zurückgehen zu lassen. Welcjhe Händler machen da mit? Sind das Detailhändler oder Internetversandhändler wie Amazon etc.? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Fachhändler aus meiner Umgebung da mitspielen würden.

  • Seit wann beschweren sich Augen über Schärfe und Kontrast??


    BTW: du musst Kompromisse eingehen. DEN Monitor gibts nicht. Wenn du keine Lichthöfe willst -> VA. Dann hast du auch einen super Schwarzwert. Und VAs kenne ich keine in 16:10.


    Nachteil 16:10: evtl Spiele mit Balken für mehr Bildausschnitt. Mögen viele nicht. Filme auch mit Balken. Bei gleichem Zoll weniger Bildbreite.


    VA und IPS haben viele eigene Nachteile.

  • Hallo,


    Spiele mit schwarzem Streifen oben und unten wegen 16:10
    ???? also wie bei Filmen?? -> habe ich nicht erkennen können. Gut,
    ich habe auch nur Skyrim, Alan Wake und Half-Life 2 getestet , aber
    diese Games unterstützen 1920x1200 , da war nix mit "Streifen" ;-)


    @ Micha:


    Heute ist die 27" Variante des Iiamas gekommen und ich bin froh endlich DEN Monitor für meinen Geschmack gefunden zu haben:


    + perfekte Ausleuchtung (noch besser als bei der 24" Variante)
    + ebenso gute Farbdarstellung
    + ebenso guter Schwarzwert


    Übrigens hier noch der Backlight-Bleeding-Test:


    TOP Bild :-) für 260 € und 3 Jahre Garantie, wahrscheinlich werde ich mir noch die Extra-Geräteversicherung holen :-)


    Achso:
    Und im Vergleich zum LG und den 27" Asus (siehe Oben) wird die Schrift
    subjektiv besser dargestellt (Fensternamen, beim Surfen, im
    Office-Bereich) -> nix mit grober Schrift etc. alles gut Lesbar :thumbup:
    ich würde dir empfehlen den Iiama ProLite XB2783HSU-B1 einfach mal zu
    bestellen und zu testen (bei mir war es der nun inzwischen 7. Monitor 8| , aber schlechte Qualität muss nun mal abgestraft werden)


    Nun bin ich am Ziel 8o

  • Die Streifen kommen, wenn man eine 16:9 Auflösung einstellt. Das macht man, weil viele Spiele dadurch rechts und links mehr Sicht freigeben. Bei 16:10 Auflösung wird also an beiden Seiten das Bild etwas abgeschnitten.


    Beweis Skyrim:

  • @ coupe:


    das mag bei der Auflösung die Gamestar gewählt hat auch zutreffen: "Bereits in 16:10 wie bei 1680x1050 wird das Bild links und rechts abgeschnitten."


    Ich beziehe mich mit 16:10 aber auf 1920x1200 !


    Und dazu als Hinweis noch diese Seite:

  • Hi,


    ich grabe diesen etwas älteren Beitrag mal aus.
    Ich habe seit ca 2 Jahren den IIyama Prolilte XB2783HSU-B1 mit AMVA+ Panel
    Bin sehr zufrieden.


    Nun suche ich einen 24 Zöller und da mir neben Höhenverstellbarkeit und mechanischen Tasten (ein/aus) die Bildqualität für Office/Surfen und der Preis wichtig sind, habe ich mir den 24er XB2483 angeschaut.


    Preis passt.
    Aber es gibt verschiedene Modelle, B1 (ausgelaufen), B2, B3
    Alle scheinen laut Website AMVA Panels zu haben.


    Hat jemand Erfahrung mit dem 24er B2?



    Gibt es irgendwo direkte Vergeiche zwischen VA (= MVA?) und AMVA und AMVA+
    (Sind das 3 Gernerationen? MVA, AMVA, AMVA+)