Eizo CS240: günstiger Profi-Grafik-Monitor mit Hardwarekalibrierung bietet bereits eine erstklassige Abstimmung ab Werk

  • Grafik-Monitore haben öfter mal ein etwas schlechteres Kontrastverhältnis als Consumer-Monitore. Einfach auch deshalb weil bei einem Consumer-Monitor primär die subjektive Bildqualität wichtig ist, während Grafik-Monitore eine möglichst farbneutrale Darstellung als Ziel haben. Ob es auffällt? Ein bisschen schon. Ist es störend? Keinesfalls. Wenn du einen Monitor primär zum zocken suchst, ist der CS240 vermutlich nicht die erste Wahl. Für die EBV ist der CS240 jedoch ein Geheimtipp.

  • Ok, soweit so gut aber ich stehe noch etwas auf dem Schlauch.
    Der Fokus liegt bei mir auf der Bildqualität und einer gleichmäßigen Ausleuchtung. Es muss nicht möglichst quitschig wie auf einem amoled Handydisplay aussehen aber auch nicht fad, dass einem der Spaß vergeht.
    Ich frage mich aber, wenn solche Monitore doch gerade für Bildbearbeitung gemacht sind, wäre dann nicht ein möglichst hoher Kontrast besser, gerade was Schattierungen angeht? Vielleicht habe ich ja auch einen Denkfehler bei der Sache...


    So spricht mich der cs240 immer mehr an.

  • Also, der bei Bildschirmen gemssene Kontrast ist der Dunkelraumkontrast, also in einem absolut dunklen Raum ohne
    Fremdlichteinstreuung. In der Praxis kommt das aber nicht vor, denn die Monitoroberfläche, insbesondere bei Mattierung
    strahlt immer einen Teil des Umgebungslichts zurück. Der Wert ist aber schwer zu messen und sehr unterschiedlich.


    Das macht aber auch nichts, gutes Fotopapier wird kaum 1:100 schaffen, sodaß in dem Bereich die Werbung mit großen
    Dunkelraumkontrasten weniger nutzt. Die echte Qualität eines Monitors zeigt sich eben nicht deutlich in ein paar
    werbewirksamen Laborwerten.

  • Ok, soweit ich ein bisschen von Colorimeter und co. mitbekommen habe, lassen sich unterschiedliche Nutzeranwendungen kalibrieren wie eben Druck/Druckvorstufe schon von dir umschrieben.
    Allerdings ist es ja auch möglich das ganze direkt auf Fotobearbeitung zu kalibrieren. Hier wäre doch ein hoher Kontrast wieder von Vorteil oder nicht?

  • Quote

    Allerdings ist es ja auch möglich das ganze direkt auf Fotobearbeitung zu kalibrieren. Hier wäre doch ein hoher Kontrast wieder von Vorteil oder nicht?


    In vielen Fällen kommst du mit nur wenigen Kalibrationszielen aus, da ein CMM in farbmanagementfähigen Anwendungen die notwendigen Transformationen übernimmt. Brauchbare Applikationen für die grafische Industrie werden dabei auch immer eine Proofsimulation ohne Tiefenkompensation anbieten, mit der du den geringen Kontrastumfang des Drucks am Monitor nachstellst.

  • Hallo im Forum,


    bin auch auf der Suche nach einem Monitor für Bildbearbeitung im Fotobereich. Habe z.Z. einen alten Eizo L568. Den kalibriere ich mit dem Spyder 4. Bin allerdings mit dem ergebnis nicht so zufrieden. Belichte nicht selber aus sondern lasse bei einem Namenhaften Ausbelichter meine Bilder zumeist Fotobücher ausbelichten.
    (Weiß nicht ob der Name des Ausbelichters hier genannt werden darf)
    So wie ich es verstanden habe gibt es zur Harwarekalibration von Eizo-Monitoren eine Software von Eizo die dem Eizo 240 CS schon beiliegt!?


    Diese muß man auf den Computer aufspielen um danach eine korreckte Kaliebrierung des Monitors mit einem externen Colorimeter wie z.B. dem Spyder 4 zu erhalten?
    Ohne diese Software von Eizo ist eine koreckte Kalibrierung (Farbdarstellungsabstimmung) der Monitore von Eizo nicht möglich?


    Auch nicht die korreckte Kalibrierung des Eizo L568?


    Vielen Dank im voraus für die Antworten!

  • Quote

    So wie ich es verstanden habe gibt es zur Harwarekalibration von Eizo-Monitoren eine Software von Eizo die dem Eizo 240 CS schon beiliegt!?


    Ja genau. ColorNavigator heisst die Software und liegt dem Eizo CS240 bereits bei.


    Quote

    Diese muß man auf den Computer aufspielen um danach eine korreckte Kaliebrierung des Monitors mit einem externen Colorimeter wie z.B. dem Spyder 4 zu erhalten?


    So ist es. Wobei das Spyder4 nicht die optimale Wahl für ein Kolorimeter darstellt. Wir empfehlen hier gerne das i1 Display Pro von X-Rite. Ist zwar etwas teurer als ein Spyder4, dafür weisen diese Kalibrierungsgeräte untereinander geringere Abweichungen auf, was zu zuverlässigeren Ergebnissen führt.


    Quote

    Ohne diese Software von Eizo ist eine koreckte Kalibrierung (Farbdarstellungsabstimmung) der Monitore von Eizo nicht möglich?


    Doch. Allerdings ist dann keine Hardwarekalibrierung sondern nur eine Softwarekalibrierung möglich - beispielsweise mit der iColor Display Software von Quato.