Posts by triple-d

    Das Problem, habe schon zig Testberichte gelesen, aber habe nirgendwo einen Vergleich, es ist unmöglich irgendwie einen Monitor mal zu sehen wenn er läuft! Es gibt einfach kein Geschäft dafür!! ..... Das geht mir so tierisch auf den Geist, dass ich mir jetzt einen Imac zulege!!


    Du sprichst mir aus der Seele. Ich würde mir vor dem Kauf eine 1000 bis 2000 EUR-Monitors auch gerne die Geräte vor Ort anschauen. - geht nicht! Ich habe die auf der NEC-Homepage genannten Bezugsquellen in meiner Umgebung alle abgefragt einschließlich B2B-Händler (bin selber Gewerbetreibender). Es haben alle zumindest geantwortet (finde ich positiv), aber alle machen schon seit langem keine Vorführungen mehr jedweder Art.




    Mac kommt für mich nicht in Frage, da ich beruflich individuell programmierte Software für technische Aufgaben nutze, die nur unter Windows läuft. Ich könnte zwar Windows auf einem MAC zum Laufen bringen, aber die zeitlichen Umrüstungsresourcen habe ich im Berufsalltag nicht.





    Ich möchte einfach und vor allem sponatn nur zum Händler in Reichweite gehen, mich von einem Produkt überzeugen, und das Produkt entweder sofort kaufen oder wieder gehen.




    Interneteinkauf und Fernabsatz alles schön und gut, aber ich habe keine Lust und auch keine Zeit, mich bei Nichtgefallen mit dem Rücksendekram zu beschäftigen. Ideal wäre es, wenn der Internethänder mir anböte, dass Gerät von Interesse bei mir vorbeizubringen, mir vorzuführen, und anschließend wieder mitzunehmen. Aber auch dabei bin ich wieder an Terminabsprachen gebunden. Mal ebenso machen geht auch nicht. (Der Internethändler meines Vertrauens macht das auch, zumal er hier vor Ort ist, aber gerade das Gerät von Interesse kann er nicht beschaffen).




    Sämtliche Hardware kaufe ich normalerweise hier beim B2B-Händler vor Ort, auch wenn er nicht der billigste ist, aber er hat eine eigen Werkstatt, und im Problemfall reicht ein Anruf, und er ist einer Viertelstunde bei mir. Nix mit Hotline anrufen, Reparaturticket anfordern und Terminabsprachen mit Zeitfenstern abprechen, die dann nicht eingehalten werden.




    Nur, Wenn der Fachhändler des Vertrauens das interessierende Gerät nicht führt, und seine Konkurrenz in der Region auch nicht, ist es mit der Kaufentscheudung nicht so einfach.....




    Gruß, Triple-D

    Hallo zuammen,




    Ich bin gewillt, einen 27- oder 30-Zöller von NEC oder EIZO im oberen Preissegment zu kaufen, würde mit aber die Geräte gerne vor Ort im direkten Vergleich ansehen.




    Daher meine Frage in die Runde, ob es zufällig in Essen (Ruhr) und Umgebung Händler gibt, bei den ich mir die Geräte NEC PA271W, PA301W und Eizo SX2762W vorführen lassen kann?




    Danke und Gruß,




    Triple-D

    Hallo,
    ich werde mir in Kürze einen Monitor mit der Auflösung 2560 x 1440 Pixel zulegen.
    Ich frage mich nun als technischer Laie, ob meine jetzige Grafikkarte Nvidia Quadro fx-1700 von 2008 die volle Auflösung ausgeben kann. Die Graka hat einen DualLink-DVI-Ausgang und stellt laut Werbung auch 2560 x 1600 Pixel dar. Nun ist aber bei 2560 x 1440 der vertikale Pixelanzahl kleiner. Wird die Graka den Monitor erkennen und das Signal korrekt abgeben, oder wird er ein 2560 x 1600-Bild an den Monitor schicken, der es dann auf 2560 x 1400 Pixel runterrechnen muss?
    Die Graka wurde ohne Dokumentation mit dem PC geliefert wurde und auf der Nvidia-Support-Homepage blicke ich nicht durch, daher die Frage...
    Danke und Gruß,
    Triple-D

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    Original von Graue Eminenz
    ...würde gerne Wissen ob man sich so ein Gerät auch ausleihen kann...


    Der Fotoausrüster Calumet macht das (Leihgebührliste hier).


    Hab's aber noch nicht in Anspruch genommen, weil ich selbst eine Sonde besitze. Bin aber mit calumet (hier in Essen) insofern zufrieden, weil ich dort mein Druckerzubehör und Papiere zu moderaten Preisen bei guter Beratung beziehe.


    Gruß, Triple-D

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    Original von coffee
    ... Hab mir deine Beiträge ausgedruck (ich hoffe, ich darf das...).


    Hi coffee,


    ...klar darfst Du. Helfen und und helfen lassen mittels FREIER Meinugsäußerung, dafür ist ja so ein Forum da... :-)


    Bis denn,


    Triple-D

    Moin coffee


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    Original von coffee
    Ich hätte da etliche Bilder von meiner DigiCam, die ich über einen Onlineshop zum Ausdruck bringen will. Demnach muss ich das gleiche Farbprofil verwenden, welches der Onlinebildershop verwendet, damit der aus den Bildern das Optimum beim Druck herausholt.


    ...es geht nicht darum, dass der Drucker des Onliners das Optimum aus Deinem Bild holt, er druckt schlicht und einfach das, was er im Bild vorfindet. ...Nein, es geht darum, dass dieser Ausdruck farblich dem (mehr oder weniger genau) entspricht, was Du zuvor an Deinem Monitor gesehen hast... Du willst ja, das der Farbeindruck Deines Monitors genauso auf dem Bild wiedergegeben wird...Du musst also im Vorfeld Dein Bild so "zubereiten", dass es dem Onlinedrucker "schmeckt".


    ...so, wenn der Bilderdienst seinerseits ein Farbprofil anbietet, könntest Du das nutzen, um bei Dir am Rechner das Ergebnis der Ausdrucke im vorhinein zu simulieren. Das geht so:


    1: Du stelltst Deinen Monitor so akkurat ein, wie es irgend geht. Unter anderen hilft Dir dabei das ICC-Profil, was zum Monitor gehört. Wenn Du da z.B. das D65-Profil wählst, erhälst Du am Monitor eine Ansicht, als wenn Du später die Abzüge bei Tageslicht betrachtest. Wenn Du die Abzüge später bei Innenraumbeleuchtung (z.B. Schreibtisch-Lampe) betrachten wirst, dann wähle für den Monitor lieber ein D50-Profil.


    Du hast dann Deinen Monitor soweit eingestellt, dass die Monitorfarben auch den Natura-Farben (mehr oder weniger gut) entsprechen, also: Monitor-Blau = Echtblau.


    2. Jetzt kommt das Profil vom Onlinebelichter ins Spiel: Denn es kann sein (und ist sogar wahrscheinlich), dass die Farbtöne seiner Druckmaschine von den Farbtönen Deines Minitors abweichen werden. Das kannst Du auch nicht verhindern, ABER: dank des Profils des Onlinedienstes kannst Du dessen Farbtöne simulieren, bevor (!) Du die Bilder abgibst, d.h. Wenn die Drucker(!)farben am Monitor simuliert werden könnten, kannst Du die Farben im Bild soweit anpassen, das in der Druckersimulation die Farben korrekt sind...und so dann auch gedruckt werden


    Der Knackpunkt ist jetzt (leider) der, dass Du zur Simulation des Farbeindruckes des Druckers des Onlinedienstes eine Software haben musst, die sog. "Farbmagement" unterstützt. Office zählt leider nicht dazu. Viele Programme aus dem Bildbearbeitungs- und DTP-Bereich können das jedoch, z.B. von den Herstellern Corel, Adobe, Quark etc.


    Dort stellt man im Farbmenü die Profle u.a. für Monitor, Arbeitsfarbraum und Ausgabegerät ein. Beim Ausgabegerät trägst Du das Profil des Onlinedienstes ein. Dann wird am Bildschirm die Farbedarstellung der Abzüge simuliert. GANZ WICHTIG: in diesen Farbeinstellungsmnüs ist es unheimlich wichtig, für die einzelnen Geräte auch wirklich die gewollten oder auch die korrekten Profile einztragen. Falsche Einstellungen in diesen Menüs würden wahrschenlich das Druckergebnis gründlich versauen.


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    Original von coffee
    Die Einstellungen hab ich nur über das OSD gemacht. Ist die Installation der Software Bedingung, um ein noch besseres Bild (Farbgebung etc) des Monitors zu erwirken?


    Nein, leider: die Software ist nichts anderes als das OSD-Menü, nur dass man es konfortabel mit Maus und Tastatur bedienen kann. Du hast also keinen technischen Gewinn, nur einen Komfortgewinn.


    Die Eizos kommen aber Dir insofern ein wenig bei den akkuraten Einstellungen entgegen, als dass Du die Umgebungslichtbedingungen als Farbtemperatur aus den Monitor-Presets vorwählen kannst, z.B. 6500 K für D65-TagesLicht oder 5000 K für Kunstlicht. Wenn Du unter den Windows-Anzeigeeinstellungen zusätzlich das ICC-Profil für den Monitor einbindest, bist Du schon ein gutes Stück der Farbwahheit näher gekommen.


    Wenn es aber auf das letzte Quäntchen Akkuratesse ankommen sollte, würde man den Monitor mit einer Messsonde (Kolorimeter oder Spektralfotometer) individuell nochmals vermessen. Wobei man sagen muss, dass sich sowas lohnt, wenn man beruflich mit Farben arbeitet.


    Gruß, Triple-D

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    Original von coffee
    Gibt es sowas wie ein Allround Farbprofil?
    Gruß - coffee


    Nein. Die Auswahl der Farbprofile für einzelne Geräte richtet sich danach, was mit dem "Farbmanagement" bezweckt werden soll.


    Vorweg: Es wäre zu überlegen, welchen Sinn es machen könnte, Farbmanagement für Office und Web zu betreiben, denn dieses macht nur dann Sinn, wenn alle Zielpersonen ihrerseits auf ihrem Rechner ein AKTIVES Farbmagement betreiben.


    Die Profile werden dann wichtig, wenn Du Farbinformationen zwischen Geräten korrekt vermitteln willst, beispielsweise vom Scanner über Monitor zum Drucker, vielleicht sogar zum Drucker einer Druckerei. Dann helfen die Farbprofile, die Farbcharakteristika der einzelnen Geräte anzupassen. Wichtig ist dabei zu wissen, dass einzelnen Geräte Farben in unterschiedlichem Umfang wiedergeben können, d.h sie haben unterschiedlich große "Farbräume". Beispielsweise können viele Drucker nicht alle am Monitor sichtbaren Farben wiedergeben.


    Der Umfang der Farbräume der Geräte wird in Ihren ICC-Profilen numerisch festgehalten


    Die Sache mit den Belichtungsnormen, z.B. D65 = Tageslicht, kommt dann zusätzlich (!) ins Spiel, wenn Du sozusagen die Umgebungslichtbedingungen beim Betrachter simulieren willst. Das macht dann Sinn, wenn mehrere Leute einen Farbaspekt beurteilen sollen, aber die Leute räumlich zerstreut sind. Dann muss man sich darauf einigen, unter welchen Lichtbedingungen der Farbaspekt beurteilt werden soll. Die Farben wirken nämlich auf den Betrachter je nach Umgebunslicht anders. Es macht z.B. einen Unterschied, ob mach sich ein Bild in der Sonne, bei Kerzenlicht oder unter Neonlicht betrachtet. Die Nutzungs


    Werden in einem Profil auch die Umgebungslichtsbedingungen erfasst spricht man von Kalibrierung.


    Die Nutzung z.B eines D65-Profiles am Monitor macht nur dann Sinn, wenn Du weißt, dass der Empfänger oder Betrachter im D65-Modus arbeitet.


    So, wenn Du jetzt Farben zwischen Geräten Korrekt vermitteln willst und weist, dass die Geräte unterschiedlich Farbräume haben, dann müssen diesen aneinander angepasst werden. Dieses passiert in der Vermittlungsschnittstelle, dem CMS, dass in Mac oder Windows softwaremäßig verbaut ist von der Bearteitungssoftwre benutzt werden kann. Die unterschiedlichen Farbräume der werden in den Arbeitsfarbraum konvertiert. Dieser sollte größer als der Farbraum aller in frage kommenden Geräte sein, damit die unterschiedlichen Farbräume aller Geräte auch richtig verarbeitet werden damit keine Farbinformationen verloren gehen. AdobeRGB1998 wäre schon ein ziemlich großer Arbeistfarbraum.


    So, jetzt hast Du also die Farbräume der Geräte und Deinen Arbeitsfrabraum. Jetzt musst Du Dir noch Gedanken machen, wie verfahren werden soll, wenn Du ein Bild z.B. auf einem Drucker ausgeben willst, dessen Farbraum (normalerweise) kleiner als der des Monitors oder des Arbeitsfarbrum ist, weil auf jeden Fall Fraben verloren gehen. Du hast dann die Wahl, ob Du Farben zusammenstauchen oder "abschneiden" willst, d.h. du musst die Wiedergabeabsicht (= Rendering intent) festlegen.


    siehe z.B. hier: http://www.duetemeyer-edv.de/farbe.htm


    Gruß, Triple-D

    Hallo Leidensgenosse frank60,


    ich mache auch grade die gleiche Erfahrung mit dem Teplan-Service:


    Mein beruflich genutzer L997, 3/4-Jahr alt, bekam immer mehr defekte Subpixel, zum Schluß ca 40 an der Zahl, so dass ich Montag um Austausch bat.


    Und damit ging der Eiertanz los: Dass könne ja nicht sein, dass ein Eizo soviele Subpixelfehler hat. Das könne nur durch unsachgemäße Anwendung kommen. Sie würden das Display unter Vorbehalt tauschen, denn wenn unsachgemäße Anwednung vorläge, würden sie mir die Reparatur in Rechnung stellen.


    Nun denn, Erstzgerät wurde Dienstag geliefert, Gerät war bei Anlieferungscheck ok. Leider stellt sich heraus, dass das beim Erstazgerät bei Erreichen der Betriebstemperatur unzählige Pixel in den einzelnen RGB-Farben flackern/funkeln, wenn der darustellende Bildinhalt dunkel ist. Außerdem haben sich bei einem Bildwechsel von hell auf dunkel driekt vor meinem Augen zwei Cluster defekte Subpixel von je ca. 10-15 Pixeln Umfang gebiledet.


    Also habe ich Donnerstag morgen wieder bei Teleplan angerufen und bekam wieder den Vorwurf der meinerseitigen Unfähigkeit zu hören und das ich erstmal direkt bei Eizo mir einem Servicetechniker reden sollte. Dort sagte mir eine Dame, das Problem läge an der Grafikkarte. Ich sagte ihr, dass der Testbetrieb des Ersatzgerätes an drei Rechner mir ATI, nVidia und Intel-Grafik zum gleichen Resultat geführt hätte und das ich auch Kabelfehler nach dessem Wechsel ausschließen könne. Daraufhin wurde mir einer erneuter Tausch zugebilligt und ich wurde wieder zu Teleplan zurückvermittelt. Aber dort sagte man mir, dass grade kein Erstazgerät mehr vorrätig wäre, sie würden nun mein Ursprungsdisplay reparieren und mich anrufen, wenn wieder zur Verfügung stünden.


    Nun sitze ich also hier auf unbestimmt mit einem ebenfalls defekten Ersatzgerät. Mal abwartenob Teleplan sich nächste Wochem meldet.


    Was mich an dem ganzen Vorgang stört:


    - Es wird einem mutwillige Beschädigung von vornherein unterstellt. Als Kunde bist Du a priori erstmal der Übeltäter.


    - Garantieversprechen (Austausch am nächsten Werktag) wird nicht eingehalten.


    - Androhung der Einforderung von Reparaturkosten.


    Die Sache ist ja die: Eizo rühmt sich als Premiumhersteller mit 5-Jahresgarantie und nimmt auch stolze Preise. Alles ok, aber dann sollen sie auch dazu stehen. Grade diebezüglich habe ich aber (mittlerweile) meine Zweifel, denn vor zwei Jahren hatte ich schon einmal Ärger mit einem 9 Monat alten L997, der auch immer mehr Subpixelfehler bekam. Zwar wurde das Gerät auch getauscht, aber dieses Gerät, das jetzt bei einem Bekannten im Einsatz ist, zeigt auch schon wieder Subpixelfehler.


    Das mit dem Rechtsweg ist so eine Sache: Sie würde mich zu allererst mal Zeit nund Nerven kosten, aber ich brauch einen funktionierenden Monitor beruflich JETZT, dass heißt, ich müsste ohnehin einen neuen Monitor kaufen einen und anschlißend probieren, den Kaufpreis auf dem Rechtswege einzufordern.


    Was bedeutet das für für mich?


    - Nach zwei defekten Eizogeräten zweifele ich erstens an der Qulaität und zweitens am Service von Eizo


    - Eizo kommt für mich zukünftig nicht mehr in Betracht


    - Meinen Kunden (Bereich Netzwerk und Farbmanagement) werde ich Eizo auch nicht mehr empfehlen


    - Ich werde Eizo auf meiner Hompage aus der Liste empfehlenswerter Hardware streichen.


    Zum Schluß: Was mich missmutig stimmt (nicht nur bei Eizo) ist, dass seit Jarhren zwar immer neuere Hardware in immer kürzeren Zeitabständen zu immer billigeren Preisen auf den Markt geschmissen wird, aber gleichzeitig Qulität und Service (selbs der teuer erkaufte) immer schlechter werden. Eizo ist nun schon meine dritte Tabu-Hardware-Marke.


    Gruß, Triple-D

    Also, ich hatte im Dezember ein S-IPS und ein S-PVA Panele zu Testzwecken an meinem PC angeschlossen gehabt und fand persönlich das S-IPS überzeugender, weil es die bessere Blickwinkelstabilität hatte. Farbe war auf beieden Geräten sehr gut, wobei jedoch das S-PVA das tiefere Schwarz und etwas sattere Farben hatte.


    Nach meiner Beurteilung schließen sich also Deine beiden Ansprüche aus: Entweder...oder.


    Da mir jedoch die Blickwinkelstabilität wichtiger war, habe ich das S-IPS-Gerät gekauft. Mein S-IPS hat übrigens eine 10-Bit-Lookuptable


    Gruß, Triple-D

    Dazu nur noch ein Schlusswort:


    Das wort "günstig" musst Du relativ sehen, und zwar zu dem, was Stand der Technik ist (was nicht jeder wirkvcih braucht) und zu dem, was Deine Anspsrüche sind.


    Das ist doch wie mit den Digicams: Du kannst Dir ein 90 Euro-Knipse beim Discounter holen oder eine 9000 EUR-dSLR im Fachhandel: Mit beiden wirst Du Fotos machen können. Allerdings ist die Wahscheinlichkeit sehr groß, dass sich die technische Qualität deutlich und wahrscheinlich auch auf den ersten Blick zugunten der teureren Kamara unterscheiden lassen wird.


    ...es ist also immer die Frage, was für Ansprüche habe ich und zu welchem Preis lassen sie sich realisieren.


    Gruß, Triple-D

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    Original von Player140
    Was wäre denn deine Empfehlung? Dann doch die teurere Sonde,... eine einmalige Kalibrierung wo auch immer, oder garnichts von alledem?


    Meine Empfehlung wäre, erst gar nicht die coloervision sonde zu nehmen, allein schon deshalb, weil auf deren Hompage keine technischen Daten zu erfahren sind (Wie groß ist der gemessene Spektralbereich, wie lauten die "voreingestellten" Farb- und Weißpunktwerte?) - so dass die Frage bleibt, WAS misst die Sonde eigentlich? - Das mindeste was ich einer Messonde abverlange, ist dass sie eine Kalibrierung mindestens auf 5000 oder 6500 K und 1,8 oder 2,2 Gamma ermöglicht. Wenn ich dann bei einem "voreingestellten" Farb- und Weißpunktwerte noch nicht mal weiß, auf welche dieser Werte die Sonde einegstellt ist (im Zweifelsfall nämlich keine von beiden), ist das Din für mich tabu - Da kann ich auch nach Gutdünken das TFT justieren.


    Meine wirklich, wirklich ernsthafe Empfehlung für ernsthafte Bildbearbeiter, ist entweder die colorvision Spyder 2 Pro oder die GretagMacbeth Eye-One Display 2 (besitze ich u.a. selber) für jeweils ca. 300 EUR. Dieses ist um so wichtiger, wenn zecks Bildweitergabe mit D50- oder D65-Umgebungslicht gearbeitet werden muss.


    Wenn Du nur mal testweise Deinen Monitor eingestellt haben willst, wende Dich an einen professionellen Dienstleister, der Dir einmalig das Gerät mit einer "vernünftigen" Sonde kalibriert (ca. 70 bis 90 EUR).


    Gruß, Triple-D

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    Original von Player140
    ...empfiehlst du mir das oben genannte 85 Euro Produkt?


    Ehrlich gesagt: nein - und zwar wegen der o.g. Nicht-Eigenschaften


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    Original von Player140
    Systemleistung geht dabei nich drauf da es nur bei starten des Rechners gemacht wird?


    Keine Systemleistung wird verbraucht. Bei der Kalibrierung werden derfinierte Farben am Monitor angezeigt und von der Sonde gemesse, Gibt's Abweichungen werden diese in eine Profildatei gespeichert (ICC-Profil). Beim Hochfahren des Rechners wird diese Profildatei mit den Korrekturdaten einmalig in die Grafikkarte geladen und gut is'.


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    Original von Player140
    Wo stellt man die USB Maschiene dann eigentlich auf??


    Die Messonde ist etwa so groß wie eine Computermaus und wird so über den Bildschirm gehängt, dass sie mittig aufliegt


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    Original von Player140
    Kann man auch einfach nur einmal kalibrieren u. dannach mal 1 monat so lassen, ohne das es sich gleich wieder totel verändert!?


    Mann kann. Zwar soll es Freaks geben, die jede Woche Kalibrieren, aber ich denke, dass ist dann doch übertrieben. Allerdings sollte man schon gelegentlich nachkalibrieren, weil die Hintergrundbeleuchtung des TFT über die Jahre langsam aber stetig dunkler wird und sich der Weißwert ändert. Ich denke mal, bei einem hochewertigen Display sollte eine viertel- oder halbjährliche Kalibrierung reichen.


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    Original von Player140
    Achja, weil da steht z.B. keine Helligkeit einstellbar!? Ich kann doch an meinem Monitor trotzdem noch Helligkeit, Kontrast usw verstellen?


    Ja, Du kannst. Was ich meinte, ist die Interpretation des Werbetextes "... Verschiedene Monitore auf ein Target abstimmen...", was die 85-EUR-Sonde nicht kann. Gemient damit ist, wenn in einem Raum mehrer Monitore direkt nebeneinanderstehen, dass diese nicht nur auf gleiche Farben einstellbar sind, sondern auf eine exakte Helligkeit, z. B. 140 cd/m²


    Gruß, Triple-D

    Moin Player,


    vorweg: nur um mal aufgrund Deiner Preisvorstellungen ein paar Vergleiche herzustellen: Im echten Profibereich (Foto/Grafik/DTP/CAD)kosten TFTs zwischen 2000 und 5000 Euro, die Messonden zwischen 300 und 1000 Eur.


    Nun zur Frage, ob die 85 EUR Sonde reicht oder ob es die 195 EUR Sonde sein muss:


    Ich habe mir hier mal die Modelle verglichen. Der Unterschied ist die Software, die Sonde selber ist gleich.


    Ich weiß jetzt nicht, wie sehr Dir an der Farbverbindlichkeit gelegen ist, aber folgende Einschränkungen hast Du mit der 85-EUR-Sonde:


    - Keine Möglichkeit zur Vorwahl des Weißpunktes/Farbtempeartur
    - Keine Möglichkeit zur Vorwahl des Gammawertes
    - Keine Möglichkeit manuelle RGB-Justage
    - Keine Möglichkeit manuelle Helligkeitsanpassung


    Ich selber würde die Finger davon lassen, weil unter diesen Bedingungen ein von Natur schlechter Monitor kaum justierbar sein wird.


    Wenn der Bildchirm ertmal kaibriert ist, brauch es keine weitere Software. Die Kalibrierung wird bei jedem Rechnerstart automatisch aktiviert


    Gruß, Triple-D

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    Original von cemeac
    ...mich beim TFT-Shop beraten lassen...
    Vielen Dank für die Hilfe hier im Forum.


    ja, auch nach meiner Erfahrung ist man bei member1 gut beraten.


    Für die Hilfe brauchst Du Dich nicht bedanken, dafür sinde wir ja alle hier: helfen und helfen lassen


    Dann viel Spaß demnächst mit Deinem NEC.


    Gruß, Triple-D

    Moin cemeac,


    dass mit der Farb-"Unterkühlung" hatte ich vor dem Kauf auch in besagtem Magzin gelesen.


    Wobei ich wirklich nicht weiß, was man sich darunter vorstellen soll, weshalb ich mir dazu auch kein Urteil erlauben will.


    Falls damit aber gemeint gewesen sein sollte, dass die Farben vielleicht zu blaustichig sein sollten, so kann man das nach eigenem (!) Gutdünken über eine geringere Farbtemperatur ausgleichen. Die einen mögen (oder brauchen) eine Farbtemperatur von 5000 K (gelbliches Papierweiß), die anderen, wozu auch ich gehöre, arbeiten lieber mit 6500 K (bläulicheres Sonnenweiß).


    Falls hingegen die Sattheit der Farben gemeint sein sollte, so kann man dass wiederum üder die Gamma-Einstellung regeln.


    Beides lässt sich am Monitor vorwählen, wobei der subjektive Eindruck gut ist. Allerdings merkt man unmittelbar nach einer Hardwarekalibrierung, dass den Werkseinstellungen doch das letzte Quäntchen Akkuratesse fehlt.


    Um es jetzt mal objektiv zu sagen: Nach der Kalibrierung meines L997 ist die dE-Kurve der einzelnen RGB-Kanäle bis auf wenige Zehntel Prozentpunkte quasi linear, sprich: Die dargestellten Farben entsprechen den Vorgaben. Die Farben sind also ok.


    Gruß, Triple-D