Posts by dirgro

    Ich verstehe dich leider immer noch nicht ganz.


    Die Gain-Regler sind Kontrastregler für den roten, grünen und blauen Farbkanal getrennt, deshalb sind es eben auch 3. Viele User suchen vergeblich den (einen) Kontrastregler und übersehen dann aber, dass dieser hier 3 fach ausgeführt ist.


    Im Custommode muss man sich jetzt natürlich entscheiden: Entweder man nimmt sich die Gain Regler vor und man stellt sich das Bild irgendwie ein. Dann ist natürlich die Farbtemperatur des Monitors auch irgendwie undefiniert eingestellt, weshalb der Monitor in seinem Menü auch keine Farbtemperatur mehr anzeigt ("aus" steht unter Farbtemperatur im OSD).


    Oder man orientiert sich an den Werten, die der Monitor vorgibt (zwischen 5000 und 9300K) und unter dem OSD Punkt Farbtemperatur gespeichert sind. Nutzt man diese Art der Einstellung, so werden vordefinierte Einstellungen für die Gainwerte abgerufen, die fix gespeichert sind und in ihrer Summe die gewählte Farbtemperatur des Bildes ergeben. Ob diese Punkte für die verschiedenen Farbtemperaturen jetzt alle genau kalibriert sind kann ich nicht sagen, ich glaube es wäre zu viel verlangt. Ich gehe davon aus, dass man diese Werte als gute Näherung nehmen kann.
    Wer ein wirklich genaues Bild bei bestimmter Farbtemperatur haben möchte, der kalibriert eh nochmals nach.


    Bei sRGB Modus gehe ich wie gesagt aber sehr starkt davon aus, dass dieser von Haus aus wirklich kalibriert ist.



    Mit der mitgelieferten Software ist auch nicht mehr einstellbar. Das ist richtig, dass man Gain von Hand nur im Custommode einstellen kann. Man kann sich jedoch auch für die anderen Modi die Gain-Werte zumindest anzeigen lassen. Diese sind unabhängig vom gewählten Modus bei gleicher Farbtemperatur auch gleich, was logisch ist.
    Dementsprechend, um auf dein Beispiel zurückzukommen, kannst du im Picture-Mode nicht direkt die Gainwerte verändern, sondern die Farbtemperatur. Da sich die Farbtemperatur aber aus den Gainwerten "quasi" zusammensetzt, änderst du aber auch dadurch diese, was sich mit der mitgelieferten Software gut in einem Fenster beobachten lässt.


    Die Einstellung der Gainwerte von Hand ist ohnehin "riskant", da man sich somit das Bild schnell farblich "total verdreht" und von einer neutralen Farbwiedergabe schnell abweicht. Diese Gefahr ist bei Benutzung des Reglers für die Farbtemperatur nahezu ausgeschlossen.
    Aber wie gehabt, wirklich anspruchsvolle User, die es brauchen, kalbrieren eh von Hand mit entsprechendem Equipment nach.

    Hallo!
    Ich habe dich zwar nicht ganz verstanden, aber nur folgendes:


    Die Skala für die Farbtemperatur im Custom-Mode ist nur eine "Pi * Daumen-Skala", da gehe ich zumindest einmal von aus. Die dürfte wahrscheinlich nicht auch noch kalibriert worden sein, das dürfte den Rahmen sprengen. Die Skala dient nur der vereinfachten Orientierung.


    Beim genau definierten und allgemein standardisierten sRGB Modus bin ich mir allerdings zu 100% sicher, dass dieser von Haus aus kalibriert worden ist. Dafür sprechen auch die in einigen Testberichten erwähnten sehr positiven Ergebnisse in Sachen Farbgenauigkeit im sRGB Modus.

    Das ist natürlich ganz normal und völlig logisch.
    Da nicht jedes Panel, das vom Fließband läuft auch bei ein und der selben Serie, nie vollkommen identisch mit dem anderen ist, ist eben Einstellungsarbeit für den Fall, dass man einen unabhängigen Betriebspunkt haben möchte, gefragt.
    Dies nimmt dir, wie du ja auf Grund der unterschiedlichen Einstellugen festgestellt hast Eizo direkt bei der Produktion ab.
    Das Gerät ist also für den sRGB Modus bereits kalibriert. Und wenn dies von Eizo richtig gemacht worden ist, dann solltest du zwischen den beiden Eizos auch keinen Unterschied in der Farbwiedergabe ausmachen können.
    Du kannst es ja mal selbst vergleichen, indem du beide Monitore manuell auf einen identischen sRGB Wert (z.B. mit den Werten 96; 96; 100 - Gamma 2.2 - usw...) einstellst (im Custommode natürlich). Dann wird sich vermutlich schon ein sichtbarer (unerwünschter) Unterschied zeigen...

    Ja, das muss man wirklich anerkennen. In diesem Falle ist man als Profi, der auf verschiedenen Auflösungen ARBEITEN MUSS, nun wahrlich mit einem TFT in den Allerwertesten gekniffen...


    Viel Glück beim suchen nach nem passenden Röhrenmonitor!
    So weit ich weiß gibt es von einigen Herstellern noch Monitore mit Diamondtron Röhre im 19 und 22 Zoll Format. Die sind auch nicht unbedingt billig (und handlich), stehen aber für hervorragende Bildqualität auf dem Röhrensektor. Wirkliche Topmonitore kriegt man sicher schwer, aber beispielsweise sieht man ab und an noch Samsungs 959NF im Laden rumstehen. Das ist zwar kein absoluter Spitzenmonitor, doch ich kann ihn empfehlen.
    Auf der Arbeit haben wir ca. 10 von denen und ich kann sagen, dass die meisten dank Streifenmaske wirklich überzeugen...

    Da gibts nix zu verbessern.


    Die Probleme bei der Darstellung nicht nativer Auflösungen sind prinzipbedingt und betreffen alle Monitore mit fester Pixelmatrix, also alle TFTs. Dies ist kein Problem des Eizos und allgemein bekannt.


    Die einzige Möglichkeit die es noch gibt ist die 1:1 Darstellung, welche sich bei Nutzung des DVI Anschlusses über die Grafikkarte einstellen lässt. In diesem Modus zeigt der Monitor das Bild wieder pixelgenau an, aber in deinem Falle eben nur 1024x768 Bildpunkte. Dies hätte aber zur Folge, dass dann ein schwarzer Rand der nicht verwendet Pixel bleibt. Der Vorteil ist natürlich ein absolut scharfes und vom seitenverhältnis korrektes Bild.

    Ich hatte schon von Anfang an ein gutes Gefühl beim Wurstdieb :-) Nicht nur, dass er sich auch den Eizo wie ich schon zuvor zugelegt hatte, nein, diesem User kann man wahrlich vertrauen...
    Ich bevorzuge auch bis auf minimalste Abweichungen (Gamma 2.4 statt 2.2) haargenau die gleichen Settings...


    Den Lob musste ich unter alten Eizo-Anhängern jetzt einfach mal loswerden... :] ;)

    Ohne jetzt alles genau gelesen zu haben würde ich doch mal behaupten, dass du recht viel Ahnung von der Materie haben dürftest, schließlich suchst du nicht für irgendeinen Monitor Ersatz, sondern für einen Sony F500! Das damalige Topmodell also. Da würden dich heute sicher auch noch einige drum beneiden. Ganz zu schweigen, dass ich so'n Teil früher auch mal gerne bessesen hätte...


    Wenn du wirklich adäquaten ersatz suchst, dann spricht wirklich sehr viel für Eizos S1910 und L778.


    Von den ganzen Glare-Spiegel-Pseudo-Displays kann ich auch nur abraten, da diese meist nur im Laden gut aussehen und in realer Umgebung zu Hause den Top PVA Displays nicht im geringsten in Sachen natürlicher, neutraler Farbwiedergabe, Ausleuchtung und tiefe des Schwarzwertes das Wasser reichen können.


    Es muss dabei nicht unbedingt ein Eizo sein, auch andere Hersteller liefern inzwischen genauso gute Displays, meine Vorredner gaben ja schon entsprechende Tipps. Mir persönlich scheint es aber immer noch so zu sein, dass Eizo ein Quäntchen die Nase vorn hat und zusätzlich mit seiner 5 Jahres Garantie ebenfalls Vertrauen schafft.

    Ja ja...ich weis...gar keine Ahnung...


    Nach rund 15 Jahren die ich mit Computerspielen verbracht habe - Gott sei dank bin ich da so langsaum raus, dass man es so ernst sieht; es sind Spiele - kann ich sagen, dass mir bis heute auch auf dem TFT nicht schlecht wird, wenns auch nur 60fps sin...
    100fps sind wat fürs Ego! Sonst nix...
    Lieber mal ne Pause machen bevor einem übel wird... 8o;)

    Kurz gesagt, nach all meinen Erfahrungen ist dies bei Filmwiedergabe gar nicht so kritisch, wenn auch hier und da vielleicht warnehmbar. Die Filmwiedergabe auch bei HD verzeit einiges...


    Ich kann dir allerdings nur raten, es selbst irgendwo einmal ausgiebig zu vergleichen.

    Das Bild ist jetzt auch perfekt scharf.


    Die Schrift wirkt nun so dünn, weil sie eben messerscharf ist. Buchstaben werden jetzt 100pro pixelgenau auf deinem TFT abgebildet, wie sie auch von Windows generiert und über deine Grafikkarte ausgegeben werden, gerade wenn du über DVI den Monitor angeschlossen hast. Du bist das nur nicht gewohnt, da Röhrenmonitore dies nicht in diesem hohen Schärfemaß können. Diese verwischten die Schrift ein wenig und ließen diese "glatter" wirken, waren dafür aber auch unschärfer. Umgekehrt fällt dir natürlich jetzt das leicht pixelige an der Schrift auf, was aber vollkommen logisch und normal ist.
    Jetzt hast also siehst du erst, das wirkliche unverwaschene Bild. Alle anderen Maßnahmen verschlimmbessern eher nur das Bild, so auch Cleartype. Zumindest empfinde ich das so. Aber an Cleartype lässt sich noch einiges tunen. Es gibt da ja diverse Progrämmchen zu, einfach mal googlen ("Cleartype Tuner"). Vielleicht findest du ja noch was passendes...

    Nun, der Monitor sollte, was die schärfe angeht, wie jeder TFT ein perfektes Bild liefern, da die Bildpunkte fest vorgegeben sind.


    Deshalb meine Fragen an dich:
    Hast du auch die korrekte Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten bei 60Hz eingestellt? Denn nur mit dieser Auflösung läuft dein TFT optimal.


    Hast du Cleartype ausgeschaltet? Diese Kantenglättungsfunktion für Schriften wird von den meisten nämlich als eher unangenehm, weil zu sehr verwischend mit Regenbogeneffekten an den Buchstabenrändern, empfunden.


    Hast du das Gerät analog angeschlossen? Wenn ja, das Autosetup des Monitors durchführen.

    Leute, die sich mit der Materie auskennen, haben auch noch nie behauptet, es gebe den perfekten TFT. Und auch in den Prad.de Testberichten ist dies noch nie behauptet worden.


    Man sollte sich jedoch klar machen, dass die jenigen, die die Bewegungsunschärfe und das Schlierenverhalten als störend empfinden immer mehr in der Minderheit und tendenziell in der Extremzocker Fraktion zu suchen sind.
    Sie haben natürlich recht, es ist Bewegungsunschärfe und Schlieren vorhanden, aber wie bereits von meinen Vorrednern angedeutet, ist das Maß soweit reduziert, dass es die Mehrheit nicht wirklich stört und deshalb von dieser nicht überbewertet wird.
    Wenn man also genau diesen Nachteil der TFT Technik nicht akzeptieren kann, so ist man -meiner Ansicht nach- als erwachsener Mensch in eigener Verantwortung sich bezüglich dieses Problems sehr genau zu informieren, eigene Prioritäten zu setzten und eben danach zu entscheiden. Man kann nicht erwarten in Testberichten alles vorgekaut zu bekommen, denn Aufgabe eines Testberichtes ist es grundsetzlich objektiv einer breiten, allgemeinnen Ziel-Leserschicht ein Gerät mit Vor- und Nachteilen vorzustellen. Gerade hier auf Prad.de, wo es um TFTs im Allgemeinen (!) geht gilt das insbesondere. Dies ist eben kein Gamer-Forum, wo die Reaktionszeit über Gut und Böse entscheidet.
    Wie gesagt, hier ist man selbst gefragt aufmerksam zu lesen und nach seinen Prioritäten die Geräte "anders" zu bewerten. Nicht um sonst fügt z.B. Prad bei jedem TFT den Hinweis hinzu, dass Geräte Hardcorezocker nicht unbedingt zufriedenstellen werden, weil ein Rest Bewegungsunschärfe noch vorhanden ist.
    Dann ist es eben am Ende so, dass man als Hardcorespieler mit einem TFT nicht zufrieden ist. Im Umkehrschluss bin ich aber auch der Meinung, dass dies heißt, dass man die anderen, die damit klarkommen auch damit klarkommen lässt und nicht diese beschimpft, wie es oben in einigen Posts etwas klang.
    Nebenbei gesagt, muss ich persönlich leider auch tiefflieger etwas zustimmen, denn letzten Endes geht es hier ums "Spielen" und nicht darum sein Geld damit zu verdienen o.ä.. Dennoch, ich erkenne es durchaus als ernstes Hobby an, aber es bleibt auch dieses.


    Zum Schluss sollte man sich nebenbei auch klar sein, dass es allgemein die perfekte Röhre auch niemals gegeben hat.

    Da kann man nicht viel zu sagen:


    Sieht ganz klar nach einem Defekt aus, nur obs jetzt der Monitor oder die Grafikkarte ist, dass kann dir so direkt niemand sagen.


    Da hilft nur das Ausschlussverfahren, also am besten den Monitor an einem zweiten PC/mit anderer Grafikkarte testen und schauen, ob der Fehler noch da ist.


    Wenn möglich könntest du auch mal den anderen Eingang des Eizo probieren...