Posts by loci!

    Das ist wirklich ein mechanischer Schaden und zwar ein ordentlicher.
    Die Streifen entsprechen einem teilweisen ablösen der FlachbandMatrixverbinder am Panel und die komischen runden Dinger in den Ecken deuten auf eine "Auflösung" der TFT-Strukturen samt ihren mikroskopischen Begrenzungswänden dazwischen hin.


    War der Monitor für eine gewisse Zeit, egal ob ein- oder ausgeschaltet, einer starken Temperaturquelle ausgesetzt? Kann auch intensivste Sonnenbestrahlung gewesen sein.
    Solche mechanischen Dinger können neben einer DIREKTEN mechanischen Einwirkung wie Raufhauen, Runterfallen lassen usw, auch von thermischen Spannungen herrühren.


    Auch Vibrationen mit entsprechendem Energieinhalt können eine Ursache sein, besonders wenn in dem Material eine gewisse Vorspannung enthalten ist die dort vielleicht nicht hingehört.


    In diesem Sinne kann auch ein Herstellungsfehler vorliegen, dann sollte aber eine ganze Charge von Panels mit ähnlichen Fehlern betroffen sein.


    Oder beim Transport ist was passiert, oder oder oder.


    Als Fazit bleibt jedenfalls dass dieser Monitor seitens des Panels irreparabel ist; NEC bzw seine Verkaufshapschis, weil zu einem Techniker wirst du als Kunde vermutlich niemals durchgestellt werden, sagt dazu halt Panelbruch.


    Die wirkliche Ursache rauszufinden ist Aufgabe eines Sachverständigen mit verdammt gut ausgestattetem Labor, doch was das kostet kannst du dir vorstellen.
    Wenn NEC dir Probleme macht seitens Verschuldensfrage wegen Garantieaustausch, und du dir sicher bist unschuldig zu sein (oder wennst es halt drauf ankommen lassen willst), dann wende ich an eine Verbraucherschutzorganisation deiner Wahl. Manchmal hilft es, wenn die es dir glauben und sich für dich einsetzen.

    Der Monitor MUSS es sogar aushalten, während des Betriebes vom Stromnetz getrennt zu werden und auch geringe kurzzeitige Überspannungen dürfen dem Ding nix machen.
    Nennt sich TÜV-Prüfung und nachdem in DE/AT so ziemlich jedes Gerät über eine Produktzulassung verfügt welches von einem entsprechenden Institut durch genormte Prüfschritte ermittelt wurde, darf da kein Problem auftreten.


    Falls ich mich richtig erinnere, muss der Inverkehrbringer (Beamtendeutsch) für die Sicherheit des Produktes bzw dafür dass überhaupt eine Prüfung gemacht wurde, geradestehen.


    -------
    Anderes Argument: Was passiert wenn die Putzfrau so wie bei der Internet-UrbanLegend, jeden Tag um 17 Uhr den Server absteckt um Staubsaugen zu können? Fällt dann jeden Tag ein Stückchen Hardware aus in dem Gerät?


    Und was sollte passieren wenn das Stromwerk einen Schluckauf auf oder ein Baum die Freileitung kassiert? So weit ich weiss erhöht ein Stromausfall keineswegs die Umsatzzahlen von Elektronikgeschäften ;-)


    ---------
    Beschreib mal den Grünstich!
    Normalerweise wird ein TFT so kaputt, dass er entweder gar nix mehr anzeigt oder Teile der Panelmatrix ausfallen.
    Vielleicht ist bei deiner Herumsteckerei und Wackelei vom Bohren einfach nur irgendwas locker geworden, also kontrolliere den Sitz der Graka im Rechner und ob das Kabel gscheit in beiden Buchsen steckt. Vielleicht hast du ja auch das Kabel geknickt oder so, dann hilft ein anderes.

    Na dann deutlicher: SCHRAUB IHN AUF und löte dir ein dir genehmes Stromkabel direkt an die passenden Stellen an. Je nach Aufwand kann das ein Husch-Pfusch oder eine Profilösung werden.
    Wenn du selber nicht über genügend mechanische Fähigkeiten verfügst, kennst du vielleicht einen Bastler in deiner Umgebung.

    LEDs mit hoher Lichtleistung produzieren schon eine gewisse Menge Abwärme, ich merk das beispielsweise an einer (billigen) LED-Taschenlampe die verhältnismäßig heiß wird.


    Hast du Informationen zum Stromverbrauch (Akkubeanspruchung bei Notebooks)?
    Vielleicht brauchen _mehrere_ LEDs ja auch mehr Saft als _eine_ CCFL.



    Quote

    Ich denke alle drei Lösungen sind brauchbar, sofern sie richtig umgesetzt werden.


    Daran wird es bei den Billigherstellern wohl spiessen, weil sonst würden ja auch alle CCFL-Lösungen 1A Qualität liefern.

    Danke für die Infos, gibt es schon Vergleichsergebnisse welche der drei erwähnten Beleuchtungsanordnungen am besten für farbechte Wiedergabe, also für Grafiker-Monitore, geeignet ist?


    Werden die LED-Beleuchtungen eigentlich auch punktuell so heiss wie die CCFLs?
    Vermutlich muß ja eine ordentliche Menge Licht produziert werden, daher werden die LEDs für dementsprechend viel Leistung ausgelegt sein.
    Zb bei Luxeon-LEDs muß schon ein gewisser Aufwand zur Kühlung betrieben werden.
    Allerdings fällt bei den LEDs ja der Konverter als zusätzliche Wärmequelle weg ...
    ... oder auch wieder nicht, bzw wie dimmt man diese Bauteile?

    Hallo Leute!


    Weiss jemand ob die heutigen LED-Hintergrundbeleuchtungen vollflächig an der Rückseite des Schirmes angebracht sind, oder simpel die CCFL durch eine LED-Zeile ersetzt wird die dann wieder die selbe Lichtleitungs-"Mechanik" nutzen muss?


    Vollflächig übrigens nicht in dem Sinne, dass jedes Pixelchen eine LED verordnet bekommt (dann wärs ja (a) unbezahlbar und (b) fast schon ein OLED oder SED), sondern dass die LEDs in einem dichten Raster angeordnet sind.
    Wenn letzteres, dann würde eine entsprechend _kleinere_ Lichtleitungseinheit die heutzutage teils sehr grossen Helligkeitsunterschiede sehr effektiv bekämpfen können, und das wahrscheinlich ohne den Monitor dicker zu machen.


    Wie schauts mit Zukunftsentwicklungen diesbezüglich aus, haben die Prad-Spezialagenten da etwa was auf diversen Messen erfahren oder gar mit eigenen Augen gesehen?


    Danke im Voraus,
    Tschüss, loci.

    Die Pyhsik hinter der CCFL-Technik hat sich ja nicht geändert, also gelten die Tips von damals auch heute. Nur blöd dass diese Hinweise auch damals schon je nach Tipgeber um exakt 180 Grad auseinander lagen ;-)


    Alle diese Ratschläge werden allerdings gegenstandslos, sobald man einen TFT mit LED-Hintergrundbeleuchtung auf dem Schreibtisch stehen hat, nur das dauert halt noch sehr sehr lange ...


    Obwohl in OLED auch LED drinsteckt, gilt das dort nicht, OLEDs altern mit der Betriebsdauer, daher dort schnell ausschalten. Aber OLEDs mit Diagonalen für den Schreibtisch brauchen auch noch sehr sehr lange.

    Gute Arbeit, Danke!


    Du hast den Bericht zwar für TFTs geschrieben, ich hab aber meinen CRT auch damit einstellen können - bzw habe festgestellt dass das Ding seit Jahren schon fast perfekt eingestellt war.


    Noch ein Tip für die Gamma-Checks wo man von weiter blicken soll, sodass die Linien nur mehr verwaschen wahrgenommen werden:
    Alle Kurzsichtigen aufgemerkt - Brille ab und passt, alles unscharf und schon verschwimmen die Linien!
    Wir sonst benachteiligten Blindfische müssen nun nicht meterweit zurückgehen, sondern es reicht, sich ggf auf dem Sessel nur ein bisschen nach hinten zu neigen.


    Angemerkt sei darüberhinaus, dass diese Form der Human-Kalibrierung zu einem Zeitpunkt vorgenommen werden sollte, an dem die Lichtverhältnisse denen entsprechen die die meiste Zeit des (Arbeits-)Tages vorherrschen.
    Also nicht grad dann testen wenn die Nachmittagssonne ins Zimmer knallt - und der Monitor auch noch in einem ungünstigen Winkel zum Licht steht.
    Arbeitsplatz-Ergonomie läßt grüßen!
    Diese Abhängigkeit von der Umgebungsbeleuchtung und dabei besonders der Reflektionsneigung von Schirmoberflächen, ist der Grund für die grossen Klappen-Konstruktionen rund um professionelle Grafiker-Monitore, egal ob CRT oder TFT.

    Vermutlich hast du bei der gesamten Prozedur irgendwann mal die Flachbandanschlüsse zu viel bewegt sodass sich (mit der Zeit) ein Teil der Matrix-Leitungen vom Substrat gelöst hat.
    Fazit: Panel irreparabel.


    Weils aber eh schon wurscht is, drück mal fest auf die Stelle wo die fehlerhafte Zeile ins Flachband übergeht. Ändert sich was, wird die Zeile dünner oder verschwindet sie?
    Wenn das tatsächlich nutzt, könntest du dir irgendeine mechanische Lösung bauen, die halt ständig draufdrückt.

    Du hast dir deine Frage eh schon selbst beantwortet.
    Zumindest diese nach Hardwareschaeden deines Monitors - es sind schlicht keine vorhanden wenn bei anderen Gelegenheiten keine auftreten ...


    Zu den Videos kann ich nur mutmassen dass es sich um Kompressionsartefakte handelt die der entsprechende Player aufgrund fehlender Qualitaet nicht wegrendern kann. Uebrigens setzen viele Player auf die im System eingebauten oder irgendwann mal installierten Codecs, sodass ein und der selber Bildfehler in unterschiedlichen Playern auftreten kann. Nur der (wenig ergonomische) VLC-Player hat so gut wie jeden Codec inkludiert und kocht sein eigenes Sueppchen, doch auch das liefert nicht immer die beste Qualitaet.

    >>> ich hoffe ihr könnt mit meinen informationen genug anfangen


    Nur bedingt.
    Was soll folgendes bedeuten: rgb raster á la crt ???
    Ich sitze vor einem solchen und da rastert gar nix ;-)


    Zu deinem Problem: Fuer mich klingt das wie eine ueberhelle Hintergrundbeleuchtung.
    Mach am besten ein Bild einer typischen Scene und stelle es hier rein, dann wird das mit dem Vorstellen viel einfacher.

    @Threadstarter: Sei so gut und beschreibe bitte wie fest du wirklich aufgedrueckt hast. Du hast naemlich vermutlich die feinen "Mauern" zwischen den einzelnen TFT-Zellen zerstoert sodass die Fluessigkristalle einfach ineinander geflossen sind.


    Hast du flaechig aufgedrueckt (Fingerkuppe) oder mit dem Fingernagel einen hohen Druck auf einer kleinen Flaeche angewendet?

    Naja, viel kann man dir, jetzt wo bekannt ist dass die Ursache eine mechanische Sache sein muss UND weil ja die Garantie schon abgelaufen ist, nicht mehr raten.
    Bleibt eigentlich nur mehr folgendes: Benutze den Schirm so lange als Punching Ball bis das Bild passt, dann nie wieder anruehren und sollte es irgendwann danach trotzdem wieder kommen, das Geraet auf ebay verscherbeln :-)

    Bei JEDER Chemikalie gilt: zuerst an einer abseits liegenden Ecke austesten wie die Oberflaeche reagiert.


    Bezueglich Klebestreifen moechte ich nur anmerken dass es manchmal damit auch zu einer Verschlechterung kommen kann. Die Mehode sollte daher ebenfalls zuerst getestet werden.

    Klingt eigentlich nach defekter Hintergrundbeleuchtung welche irgendwie zum Totalausfall der Kiste fuehrte.
    Vielleicht eine Art Seriendefekt (den LG sicher kennt, zumindest deren Servicestelle) und du hattest das Glueck zwei Montagsgeraete dieser Serie zu erhalten.


    Hau LG mal an und sag, du bestehst auf einem ORIGINALVERPACKTEN (Tausch-)Geraet, denn normalerweise werden nur gebrauchte Monitore von Kunde zu Kunde gefuehrt.


    --------
    Ansonsten fiele mir noch ein: die Bildwiederholfrequenz auf 60Hz stellen und beide Geraete, also PC und Schirm, von EINER STECKDOSE aus betreiben (zur Vermeidung von Leckstroemen ueber das VGA/DVI-Kabel.


    Um die Graka zu 100% auszuschliessen, stopple einen anderen Monitor an, am selben(!) Kabel.

    Auf keinen Fall mit Radiergummi oder aehnlichem, egal wie weich, denn diese Stelle wird dann leider matt.
    Es gaebe eine Spezialfluessigkeit die sich "Kleber-Entferner" oder so aehnlich schimpft, von diversen Herstellern. Kann aber gut sein, dass diese Chemikalie zuerst den Kleber, dann den Rahmen und letztlich das Panel auffrisst.
    Ich hab eine ganz alte Variante davon, Mitte der 1990er erworben, stinkt bestialisch, aber funktioniert echt gut.


    Wenn das ein Aufkleber des Herstellers (und nicht des Haendlers) war, dann frag mal bei dessen Kundendienst an ob die was wissen. Immerhin ist der Kunde ja nicht verpflichtet einen Werbesticker das gesamte Monitorleben lang im Aug zu haben :-)