Posts by lightchris

    Richtig, ich bezog mich ausschließlich auf die Kanten(-glättung). Ob man lieber weniger flimmernde Polygonkanten oder detaillierteres Gesamtbild hat, ist sicherlich Geschmackssache.
    Ich persönlich halte eine Auflösung von ~1.5 bis 2 Megapixeln erstmal für ausreichend für den Detailgrad. Sehr wichtig finde ich aber auch, einen TFT mit nativer Auflösung zu betreiben. Flimmern ist mir lieber als Matsch+Artefakte.

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    Original von IuliusLeider taugt 2xAA von Nvidia/Ati bis heute nicht wirklich so gut wie das alte von 3dfx damals, sonst hätte ich uneingeschränkt deine Frage bejaht.


    Das 2xAA von ATi/nVidia taugt im Vergleich zu 2xAA von 3dfx genauso gut wie das 4xAA von ATi/nVidia im Vergleich zum 4xAA von 3dfx. Bei ATi/nVidia kommt Multisampling mit einem gedrehten Raster zum Einsatz (RGMSAA), bei 3dfx war es Supersampling mit gedrehtem Raster (RGSSAA). Im Bezug auf die Kantenglättung sind diese Lösungen exakt gleichwertig, Supersampling erhöht die Bildinformation allerdings für das gesamte Bild, nicht nur für die Polygonkanten.


    Bezüglich der Kantenglättung ist die Einstellung "1680x1050 2xAA (20" WS)" der Einstellung "1280x1024 (19" 5:4)" klar unterlegen. 2x RGMSAA entspricht mindestens einer Verdopplung der Auflösung, meistens reicht es an eine Vervierfachung herran. Der etwas geringere Pixelabstand wirkt sich natürlich positiv aus, aber nicht in dem Maße.

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    Original von CiTay
    :D


    Nee, so schlimm ist das bei Weitem nicht, vor allem nicht bei so Rollenspielen. Wir reden hier von First-Person-Shootern, wo man sehr schnell reagieren muss und jede zu große Verzögerung den Tod bedeuten kann. Ich spiele selber öfter mal UT 2004, und komme eigentlich ganz gut klar, da gibt es keinen "Gummiband-Effekt" oder sonstwelche Riesen-Verzögerungen.


    Man kann das nicht so verallgemeinern. Wie ich schon öfters in diesem Thread betont habe, geht es mir nicht um schnelle Shooter (wo sich z.B. Dinge wie VSync oder das Prerenderlimit zum Input-Lag addieren könnten, was rinaldo evtl. meint), sondern rein um das Mausgefühl, auch außerhalb solcher Anwendungen. Ich habe weiterhin eine Maus mit Kabel, wodurch ich direkte Lags des Eingabegeräts weitgehend ausschließen kann.


    Allerdings bin ich ebenso der Meinung, dass es natürlich nicht so schlimm ist, dass man sich nun dauernd verklickt. Die meisten User bemerken das Problem ja nicht einmal, sodass man sich in der Regel wirklich keine Gedanken darum machen braucht. Für die meisten Leute ist der Input-Lag eines Monitors also auch kein Kritikpunkt, das ist ganz klar.

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    Original von aldern
    Ich sehe das genauso wie ihr zwei. Kommt mir auch so vor das hier Ansprüche von Hardcoregamern an den Eizo erhoben werden, die reines Wunschdenken sind, nur weil sie mit der TN Display Qualität bezüglich der Bildqualität nicht zufrieden sind. Der Eizo ist ein Arbeitsgerät mit High End Qualitäten, für relativ kleines Geld, das ist schon klar das er jetzt auch in das Visier der Zocker kommt, da er preislich kaum teurer ist als manches TN Displaygerät.


    Nochmal: Ich bin kein Hardcoregamer und war es auch nie. Schnelle Shooter habe ich früher zwar öfters gespielt, heute ist das eher selten der Fall.


    Und ich erhebe keine absolut realitätsfernen Ansprüche. Realitätsfern (wenn auch wünschenswert) wäre heute z.B.: "Ich will einen großen Monitor, mit dem ich jede Auflösung ohne Abstriche nutzen kann, Reaktionszeiten, Blickwinkel und Schwarzwert einer Röhre, gleichzeitig so flach, leicht und scharf wie ein TFT, und stromsparend soll er auch noch sein."
    Das einzige was ich gerne hätte wäre ein 22" WS-TFT mit vernünftiger Bildqualität (also IPS oder *VA) und das ohne oder mit nur wenig Input-Lag. Dass das im Prinzip möglich ist zeigt z.B. der Dell UltraSharp 2007 WFP mit S-IPS und ohne Input-Lag. Leider hat der nur 20", das ist mir etwas zu wenig.



    Ansonsten finde ich es ehrlich gesagt etwas dreist, dass du mehreren Usern hier unterstellst, sie würden sich Input-Lags einbilden. Genauso könnte ich sagen, du merkst es in Wirklichkeit auch und willst es dir nur schönreden - will ich hier aber nicht tun(!), da ich weiß, dass nicht jeder Mensch gleich ist, akzeptiere, dass sich nicht jeder gestört fühlen muss und sogar jedem Menschen dazu raten würde, sich erstmal selbst ein Bild zu verschaffen (in diesem Fall also zu testen, ob man den Lag wirklich spürt), bevor ich ernsthaft jemandem vom Kauf abraten würde.


    Mit übermenschlichen Sinneswahrnehmungen hat das jedenfalls nichts zu tun. Der menschliche Empfindungsapparat ist sehr leistungsfähig, und ich würde auch wetten, dass sich wissenschaftlich beweisen ließe, dass fast jeder Mensch theoretisch in der Lage ist, solche "kurze" (eigentlich sind 30 ms schon relativ viel) Zeiten wahrzunehmen.
    Das ganze erinnert mich ein wenig an den Mythos, dass 25 fps für alles ausreichend sind und das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmen könne.

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    Original von Ed von Schleck
    Also ich finde, man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen. Eizo bewirbt den Monitor wie schon bereit erwähnt nicht als Gamer Monitor sondern als Arbeitsgerät und selbst die angeblichen "30ms" wären für die meisten Zocker nun wirklich nicht störend.
    Bei 30ms werden nur die wenigsten überhaupt eine Verzögerung spüren, beim angedachten Arbeitsgebiet wohl eher niemand.
    Und selbst ein 2ms-5ms TN-Panel schafft nicht diese angepriesenen Werte sondern liegt im Durchschnitt eher wesentlich höher. Ich spiele selbst seit mehren Jahren ohne Probleme auf meinem Sony mit 16-18ms Ego-Shooter und hab auch schon auf "neueren" und "schnelleren" Modellen spielen dürfen. Fazit: der merkbare Unterschied ist wohl eher Wunschdenken.^^


    Mensch, es hat doch überhaupt niemand hier den Eizo schlechtgeredet, sodass du ihn verteidigen müsstest. Welcher Monitor der richtige für einen ist kommt halt immer auf die persönlichen Ansprüche an. Zum Thema "Gamer" hatte ich mich in einem vorigen Beitrag schon geäußert und bin quasi genau auf die von dir genannten Punkte eingegangen.


    Fakt ist bei mir: Ich hatte vor einigen Monaten den Philips 200P7MG gekauft. Ich hatte vorher angenommen, dieser habe dank S-IPS kaum Input-Lag. Als er dann ankam habe ich trotzdem erstmal meine Kamera rausgeholt und ein Foto geschossen, auf dem kein Lag zu erkennen war. Ziemlich naiv, dass an einem Foto festmachen zu wollen, aber daran hatte ich in dem Moment nicht gedacht. Für den Moment war ich also überzeugt der Monitor hätte keinen Lag. Also erstmal in Ruhe weiter aufgebaut, alles eingestellt, getestet.. bis mir dann irgendwann auffiel: "Also irgendwas ist aber falsch, irgendwas stört mich". Nach genauerem Achten auf die Mausbewegung kam ich doch wieder auf das Thema Input-Lag, was ich ja eigentlich schon ausgeschlossen hatte. Dann wieder alten Monitor angeschlossen, diesmal wesentlich mehr Fotos gemacht, und siehe da: Der Philips hatte tatsächlich manchmal kaum Verzögerungen, manchmal aber auch bis zu 45 ms.
    Soviel dazu, man könne 30-35 ms lag nicht spüren. Wenn man nur einigermaßen empfindlich ist spürt man das leider sehr wohl. :(



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    Wer primär zockt und hierbei sehr empfindlich ist, der muss halt momentan zu einem TN-Panel greifen. Der Chimei hat ja gezeigt das ein TN-Panel auch eine gute Bildqualität haben kann.


    Mein momentan noch im Einsatz befindlicher Syncmaster 701T (17") hat auch nur ein TN-Panel, dennoch bin ich einigermaßen damit zufrieden. Dennoch: Auch bei diesem 17" merke ich schon leichte Farbverfälschungen auf Grund der Blickwinkelabhängigkeit, selbst dann, wenn ich ziemlich gerade davor sitze.
    Wie auch immer: Man liest ja häufig, die TN-Panels hätten sich in den letzten Jahren auch deutlich verbessert. Also habe ich gedacht "na, ein bisschen besser reicht ja" und mir den HP w2207 gekauft. Nach einigem Testen war ich allerdings leider nicht wirklich zufrieden. Die Bewegungsunschärfe war immerhin einen Tick besser als beim Samsung (wobei ich mir da bei 12 vs. 5 ms schon mehr erhofft hatte). Das Bild natürlich viel größer und erstmal überwältigend. Neben einigen subjektiven Geschichten, die mir nicht ganz so gefallen haben (z.B. das Glossy-Panel, wovon ich aber vorher wusste, aber auch die Farbwiedergabe, die mir trotz zahlreicher Kalibirierungsversuche subjektiv immer viel zu kalt, grell und unnatürlich vorkam) war die Blickwinkelabhängigkeit aber wegen der Größe des Monitors noch auffälliger als bei meinem 17", auch die Ausleuchtung war eindeutig schlechter.
    Insgesamt war ich einfach enttäuscht, da ich erwartet hatte, heutzutage einen in allen Bereichen zumindest etwas besseren Monitor zu bekommen.
    (die Geschichte mit dem HP war übrigens vor dem Philips)



    So, genug nun von meiner Leidensgeschichte. :D Ich hoffe es hat nicht zu sehr genervt und meine Aussagen hier zum Thema sind dadurch verständlicher.



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    Und wer unbedingt ein VA-Panel haben will/muss zum zocken der sollte halt zum LG 245WP greifen der ja bekannter Maßen keinen festgestellten bzw. den geringsten Input-Lag aller VA-Monitore aufweist.
    Entsprechende Testergebnisse und Erfahrungsberichte liegen ja hier zu Hauf vor und vom Preis her ist er kaum teurer als der Eizo.


    24" sind mir leider zu viel.
    Trotzdem, kannst du mir die Quelle nennen, nach dem der LG 245WP kaum Input-Lag hat?


    Vielen Dank für den Bericht.


    Hm, ich fürchte das heißt dann für mich, dass der Monitor wie vermutet doch nichts für mich ist; 30-35 ms sind mir persönlich zu viel. Wenn ich schon so viel Geld für einen Monitor ausgebe will ich auch ein Gerät, dass mich auf allen Gebieten einigermaßen überzeugt.


    Ich bin mal gespannt ob irgendwann doch ein Monitor erscheint, der meinen Ansprüchen gerecht wird.. :(

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    Original von sedeko
    Bozi


    was ich mir von dem zerreißen was du meinst vorstellen kann, kenn ich nur unter Zeilenverschiebung was nicht gleich schlieren ist. Diese Zeilenverschiebung ( evtl. auch soweit ich weiß Tearing gennant) kommt nur dann wenn Vsync ausgeschalten ist.


    Genau so ist es. Das "Zerreißen" nennt man Tearing (von engl. "to tear", reißen).
    Zum Thema Schlieren:

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    Original von aldernOb der Eizo auch deinen persönlichen Geschwindigkeitsansprüchen gerecht wird kannst du doch testen, indem du dir ein Exemplar über einen Internethandel bestellst. Da der Gesetzgeber dir ein vierzehntägiges Widerspruchsrecht eingeräumt hat, kannst du den Monitor zurückgeben wenn er dir nicht zusagen sollte.


    Das ist mir bewusst und habe ich auch schon bei 2 Monitoren, die mir letztendlich nicht gefallen haben, so gemacht (HP w2207 und Philips 200P7MG, wen es interessiert). Nur würde ich mir und den Händlern diesen Stress in Zukunft doch wennmöglich ersparen. Daher versuche ich mich vor dem Monitorkauf nun noch besser zu informieren als vorher.


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    Ich denke auch kaum das ein Testergebnis mit belegten Millisekunden, dir da endgültige Klarheit geschafft hätte. Wenn man äussert empfindlich und sensibel ist, was Verzögerungen durch Ein- und Ausgabegeräte angeht, musst du das praxisnah an deiner eigenen Peripherie testen und schauen ob du damit zufrieden bist. Unterschiede im einstelligen Millisekundenbereich überhaupt erkennen zu können, sind persönliche und sehr subjektive Eindrücke.


    Ich denke sehr wohl, dass mir ein objektiver Nachweis darüber, ob ein Monitor 2-3 Frames lagt, etwas helfen wird.


    Dass eXXile sich dessen annehmen wird ist mir nicht entgangen, daher bin ich schon gespannt auf seinen Bericht. :)

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    Original von aldern
    Ich finde das auch nicht relevant für den Test ob da jetzt Input Lag gemessen wurde oder nicht. Die S-PVA Paneltechnologie ist nicht gerade ein Gamer Display, der Eizo ist für User mit gehobenen Ansprüchen im Büro/CAD/DTP/Grafik Bereich. Völlig uninteressant für diese Kundengruppe, ob es da einen Inputlag bezüglich Games gibt, der auch Hardcoregamer noch gerecht werden könnte. Andi ist den Gamern in dem Test ja schon ausreichend entgegen gekommen, meiner Meinung nach. Sein Fazit war, wer nicht zu verwöhnt und penibel ist, kann mit dem Eizo auch spielen. Mehr war von diesem Paneltyp bezüglich Games auch nicht zu erwarten. Deswegen finde ich es recht unsinnig, mangels fehlenden CRT Monitor, einen Input Lag Test bei einem S-PVA Panel anzumotzen. Bei einem getesteten TN Panel hätte ich die Kritik ja durchaus verstehen können, um auch der Zielgruppe Gamer gerecht zu werden, die naturgemäß im TN Display Bereich angesiedelt ist.


    So stark wie du die Trennung zwischen Gamer- und nicht Gamer-Display siehst, kann man selbige meiner Meinung nach nicht machen. Es ist ja nicht so, dass ein z.B. ein Grafiker oder auch einfach nur ein Liebhaber vernünftiger Bildqualität nicht gleichzeitig auch gerne spielen kann. Und am praktischsten ist es natürlich, wenn man dann alles in einem Gerät vereinent hat und nicht für unterschiedliche Einsatzzwecke verschiedene Monitore braucht.
    Bestätigen tut diese Annahme, dass ich offenbar nicht der einzige Spieler in diesem Thread bin.


    Zudem, wie ich schon sagte: Auch vollkommen unabhängig von irgendwelchen Spielen fühle ich mich von zu großem Input-Lag bei jeglicher Arbeit, bei der ich die Maus benötige, gestört.



    Ich möchte aber nochmal klarstellen, dass ich hier keineswegs an dem Review herumgemäkelt habe oder daran herummäkeln will, nur weil ein Punkt, der mich persönlich interessiert hätte, nicht getestet wurde(!).

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    Original von psychodmr
    das wär schön eXXile


    lightchris, wenn andi einen CRT zur verfügung gehabt hätte, gäbe es auch allen grund für so eine unterstellung - oder siehst du das anders?


    Im Zweifel gegen den Angeklagten, oder wie? ;) Ich finde es eben nicht gerade höflich, ohne weitere Hinweise dem Tester einfach mal Manipulation zu unterstellen.
    Aber lassen wir das. Will jetzt keine OT-Diskussion entfachen.


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    allerdings finde ich den input lag gerade bei diesem screen (erster und einziger 22" VA, dadurch zwangläuftig auch der einzige für spieler interessante 22" VA) auch einigermaßen wichtig, ab 30ms merkt man das schon recht deutlich (0.23s statt 0.20s reaktion kann über leben und tod entscheiden :) ich denk mal jeder spieler kennt die situationen, wo man schon gedrückt hat, aber es gerade eben nicht gereicht hat)


    Ja, ich bin ebenfalls Spieler und interessiere mich für einen hochwertigen Monitor, der auch für diesen Bereich geeignet ist.


    Wobei mir die von dir beschriebene Situation gar nicht mal so wichtig ist, da ich schon seit längerer Zeit nur noch selten Shooter spiele.
    Ich merke zu starken Input-Lag schon am einfachen Arbeiten unter dem Betriebssystem als Mauslag. Und damit natürlich auch in jedem anderen Spiel, in dem ich die Maus benutze.

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    Original von psychodmrGibt es einen konkreten grund, warum gerade in diesem Test kein objektiver Input-lag test gemacht wurde?
    wolltest du etwa verhindern, dass der eizo nur ein gut bekommt? 8o


    Na, das grenzt aber schon an eine bösartige Unterstellung. Ich denke daran wird es nicht gelegen haben.


    Dennoch bin auch ich weiterhin daran interessiert, wie ausgeprägt der Input-Lag ist.

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    Original von Bozivsync allerdings saugt extrem an der performance[...]


    VSync kostet vor allem Performance (und zwar genau dann, wenn die fps nicht an die eingestellten Hz (bzw. eines kleineren Teilers der Hz) des Monitors herranreichen), wenn kein Triple Buffering aktiviert ist. Gibt es also im Spiel eine Option für Triple Buffering, sollte man diese unbedingt aktivieren, wenn man mit VSync spielen will.



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    vielen dank für deine replies =)


    Kein Problem. :)

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    Original von Bozi
    huhu


    ja,ist mein erster tft.hatte vorher ne belinea röhre


    Ok, dann ist das verständlich. Bei TFTs gibt es leider immer dieses leichte nachziehen bei Bewegungen im Bild. Die meisten Menschen gewöhnen sich relativ schnell daran oder nehmen es kaum bewusst wahr, dennoch muss man in diesem Punkt ganz klar von einem Bildqualitätsnachteil gegenüber Röhrengeräten sprechen.


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    edit: musste bei der röhre aber auch vertycal sync aktivieren.


    Ich nehme an dein Problem ohne VSync bezieht sich auf das "Zerreißen" des Bildes bei Bewegung? Das ist tatsächlich nicht Monitorbedingt, für ein richtig sauberes Bild braucht man also bei jedem Ausgabegerät VSync. Allerdings können sich hohe Hz-Raten mildernd auf das Problem auswirken, womit ein 60-Hz-TFT also bei deaktiviertem VSync leicht im Nachteil ist.

    Zweifellos ein schöner Testbericht. :)


    Dennoch ist bleibt eine Frage die ich mir stellte unbeantwortet: Der konkrete Input-Lag. Im Test ist zwar das subjektive Gefühl des Autors beschrieben, eine Testreihe fehlt allerdings.
    Weiß jemand vielleicht eine Quelle, in der das schonmal untersucht wurde?

    Sehr schöner Testbericht, danke dafür. :)


    Kannst du etwas zur Blickwinkelabhängigkeit sagen? Teilweise wird behauptet diese wäre etwas weniger ausgeprägt als bei vergleichbaren TN-TFTs, andere sagen es wäre so schlecht wie eh und je. Hast du da einen Vergleich?

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    Original von RutarWenn man die Leute fragt, die das Overdrive An- und Ausstellen können (2ms zu 5 ms) sieht das ganz anders aus.


    "gut genug" reicht heutzutage nicht mehr, dann bräuchten wir Prad nicht mehr sondern könnten einfach einen Monitor kaufen.


    Trotzdem sollte man nicht zu viel wert auf die angegebenen Reaktionszeiten legen, das hat einfach nicht viel Praxisrelevanz (da nach außen sowieso recht undurchsichtig ist, nach welchen Kriterien da gemessen wurde; bei den Blickwinkeln ist es leider das selbe). Ich kann z.B. sagen, dass mein Syncmaster 701T (TN) mit angegebenen 12 ms kaum langsamer war als ein HP w2207 (TN) mit 5 ms, welcher hingegen etwas langsamer war als ein Philips 200P7MG (S-IPS, leider mit Input-Lag) mit 8 ms. Aussagekräfitg sind daher leider nur Testberichte.

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    Original von Schaulustiger
    Danke erstmal für die schnelle Antwort. Ich hab eine Mail an den Kundenservice geschickt und gefragt ob sie die Overdrive-Technik verbaut haben.


    Was mich aber immer noch interessiert sind die Nachteile eines TN-Panels. Ich hab rausgefunden, dass der Blickwinkel nicht so gut sein soll, wie bei anderen Panels. Gibt es sonst noch Nachteile? Irgendeinen Grund warum einem in diesem Forum häufiger von TN-Panels abgeraten wird, wenn man den Monitor hauptsächlich zum Spielen benutzt?


    Neben den schlechten Blickwinkeln liegen die Nachteile von TN-Panels hauptsaechlich bei der Farbwiedergabe und beim Schwarzwert. Vor allem fuer Bildbearbeitung mit etwas hoeheren Anspruechen eignen sich TN-Panels daher nicht. Die Vorteile liegen hingegen hauptsaechlich beim Preis, zudem lassen sich auch ohne Overdrive recht schnelle Reaktionszeiten erzielen (was bei S-IPS-Panels allerdings auch moeglich ist).
    Wie stark man nun diese Vor- und Nachteile gewichtet ist natuerlich rein subjektiv. Einige werden von der schwachen Farbtreue eines TNs kaum etwas mitbekommen und die Blickwinkelabhaenigkeit leicht hinnehmen (zu beachten ist hier allerdings: Je groesser der Monitor, desto ausgepraegter das Blickwinkelproblem!), andere hingegen werden solche Monitore meiden wie der Teufel das Weihwasser. ;)


    Am besten ist in jedem Fall, wenn man sich selbst ein Bild machen kann. Leider ist das oft leichter gesagt als getan, da die meisten grossen Elektroniklaeden (Saturn, Mediamarkt..) fast ausschliesslich guenstigere Monitore mit TN-Panel ausstellen, zudem entspricht die helle Ladenbeleuchtung und die verwendeten Standardprofile wahrscheinlich nicht dem, was man von zu Hause gewohnt ist. Ein Vergleich faellt also schwer.