Posts by eViLsTieFel

    Quote

    Original von TheScarface
    Da stimmt denke ich etwas mit der Grafik nicht, die ist auch auf meiner (sehr guten) Röhre streifig... :)
    Das kann von vielem kommen (z.b. Komprimierung als JPEG)


    Zur Aufklärung: das Bild oben im Anhang ist ein abfotografiertes Bild. Das du da mit deiner Röhre Streifen siehst, sollte auch im Idealfall stufenloser Abbildung von Grauverläufen der Fall sein. Das Bild stammt von dieser Webseite:


    Ich wundere mich nur darüber, dass die Darstellung mit den doch deutlich billigeren TFTs die wir hier noch stehen haben besser sein soll, als mit dem Eizo. Auch nach dem Test von Prad wo etwas von "stufenloser Darstellung von Grau- und Farbverläufen" steht, lässt mich das grübeln.

    Benutzt habe ich Adobe Photoshop, oder wahlweise den neuen Firefox 3 Beta 4 mit aktivertem Color Management. Tatsächlich muss ich meine Aussage insofern korrigieren, als dass das Bild oben doch mit geladenem Profil für den Monitor nach Kalibrierung mit dem DTP94 entstanden ist. Allerdings sieht es genauso aus, wenn man die LUT der Grafikkarte wieder linearisiert, bis auf einen leicht kühleren Grauton (Stufen sind ebenfalls vorhanden).

    Ich habe meinen Eizo nun schon lange probiert richtig einzustellen. Ich kriege allerdings beim besten Willen keinen stufenlosen Grauverlauf hin. Im Anhang findet sich ein Bild meines Monitors im unkalibrierten Zustand, nur im OSD auf 5000K und 120cd/m² kalibriert (R95 G89 B77 und Helligkeit 17%).
    Das ich kann da sehr gut mit bloßem Auge (also nicht nur theoretisch messbar) eine erkennbare Abstufung zwischen den Werten ausmachen. Soll das normal sein? Denn selbst der Popel-Medion-TFT meines Bruders kriegt DAS besser hin...
    es spielt übrigens keine Rolle, welche RGB-Werte und Helligkeitswerte ich verwende. Bis auf einen anderen Weißabgleich sind diese Stufen auch in den Presets wie sRGB und Movie deutlich erkennbar.
    Gibt es da Montagsmodelle oder ist das normal?

    Das mit der DPI-Einstellung wird dich vermutlich nicht vollständig überzeugen, da so auch nur Schriftgrößen hochskaliert werden, die als relative Einheit angegeben wurden. Während zum Beispiel bei mir die Windows-Oberfläche wunderbar skaliert, bleibt die Schriftgröße hier im Forum identisch...

    Ganz ehrlich würde ich da zu dem 2231 raten, wenn dir das Kopfzerbrechen bereitet. Ich habe eben auf 1680x1050 geschaltet und schreibe auch gerade so. Die Bildqualität ist aber nicht mit der nativen Auflösung zu vergleichen. Man fühlt sich vor einen nicht mehr ganz frischen CRT gesetzt. Es ist zwar noch alles erkennbar, aber wirkt doch leicht unscharf...


    Ich bin übrigens selber eigentlich weitsichtig, mir ist die Schriftgröße aber auch ohne Brille nicht zu klein. Und zur Not kann man ja auch die DPI-Einstellung verändern.


    Edit: mal nochmal zum Vergleich zwei Fotos mit identischem Bildauschnitt. Das Farbmoire bitte ignorieren ;)

    Aber wenn ich doch theoretisch im Online-Shop bestelle und nur bei Versandart "Selbstabholung" anklicke, dann gelten doch die AGB des Online-Shops... ich habe in deren AGB nachgesehen, und da steht nichts von Erlöschen des Widerrufrechts bei Selbstabholung (es handelt sich um ).


    Edit: wen es interessiert, meine Email wurde nun doch beantwortet und mein Recht auf Rücktritt bleibt unangetastet.

    Das Interessante: ich würde ja sogar die Hardware OHNE die mitgelieferte Software testen und diese somit "versiegelt" (soweit extra geschehen) im Paket lassen. Alternativ-Software sei dank...


    Ich habe aber mal eine Email geschrieben. Leider wurde meine letzte Mail an den Shop nach vier Tagen immernoch nicht beantwortet, mal sehen wie es mit dieser ist.

    Ja richtig ist schonmal, dass der Monitor vor der Software-Kalibrierung schon so nah wie möglich an das Ziel herangebracht werden soll, um so wenig wie möglich herumbiegen zu müssen.
    Alte Profile solltest du vorher nicht entfernen müssen, mir ist keine Software bekannt die zu blöd wäre, das selber zu machen.


    Das Profil muss anschließend auch als Standardprofil für deinen Monitor bei Windows eingetragen werden. Ich weiß allerdings nicht, wie du kalibrierst, denn theoretisch müssen die Daten aus der Kalibrierung noch direkt in den Lookup-Table der Grafikkarte geladen werden. Windows kann das von Haus aus nicht, aber die Software deines Colorimeters sollte so etwas eigentlich beherrschen.


    Sonst gibt es aber kostenlose Software wie z.B. xcalib.

    Also ich weiß nicht, wenn du die Eyeone Match Software meinst: ohne es selbst getestet haben zu können, aber die Ergebnisse sollen laut Aussage eines Bekannten nicht sehr gut reproduzierbar sein. Das mag aber auch an seinem Colorimeter oder seiner vorgehensweise liegen.


    Wenn man etwas OpenSource einen Versuch geben möchte, so würde ich ArgyllCMS empfehlen. Es ist entsprechend kostenlos und kommt mühelos an professionelle Programme heran, übertrifft so manche sogar mit Vielfalt an Einstellungsoptionen. Die Genauigkeit hat mich auch überzeugt, ich benutze es selber mit meinem Spyder2 und meinem Eizo.

    Da ich den Monitor auch kalibriert habe: um ihn Hardwareseitig auf 6500K zu stellen musste ich ihn auf R95 G94 B92 stellen und für ca. 160cd/m² auf eine Helligkeit von 26%... falls euch das hilft.

    Ich hab selbst nachgemessen und der Eizo hat einen Inputlag von ungefähr 33ms bedingt durch das Overdrive. Das ist jetzt nicht schlecht und fürs Spielen noch sehr gut geeignet. Einen Negativ-Rekord hält er sicher nicht, aber ist nunmal nichts für pixel-genaues Onlinezocken, wo man vielleicht etwas irritiert ist durch den leichten Lag.
    Dabei spreche ich aus eigener Erfahrung, den als ich von meinem CRT auf den Eizo umgestiegen bin, hat es mich schon etwas irritiert, fühlte sich etwas "träge" an. Mitlerweile habe ich mich aber soweit dran gewöhnt, dass es mich eigentlich nicht mehr stört (und es war auch wirklich nur minimal).

    Als kleines Update, für alle, die es interessiert: ich habe den Monitor behalten!
    Die positiven Sachen haben doch überwogen, und ich möchte noch einiges hinzufügen:


    Spiele


    Es hängt wirklich davon ab, was man so gerne spielt. Ich habe in der letzten Woche Bioshock durchgespielt und fange jetzt wieder mit Condemned an. Das Bild ist wirklich schön, dunkle Bereiche sind dunkel wie sie sein sollen, ohne das aber Details verlorengehen. Die Farben sind auch echt klasse. In keinem dieser Games ist mir ein störender Mauslag aufgefallen.
    Insofern eine Empfehlung für Single-Player Spiele, auch wenn es Shooter sind. Quake3 oder Unreal Tournament habe ich nicht hier und somit nicht getestet.


    Filme


    Widescreen ist wirklich wie gemacht für Kinoproduktionen. In der Zeit die ich hatte sind mir bei keiner Videodatei störende TFT-Phänomene aufgefallen. Ich benutze allerdings auch überall Reclock. Einzig Kompressionsartefakte werden gnadenlos wiedergegeben, gutes Quellmaterial hingegen sieht aber auch entsprechend aus. Ich konnte kein Juddering speziell mit der TFT-Technik verbinden.


    Kalibrierung


    Das ist dann doch wieder so eine Sache. Ich besitze leider nur ein Spyder2, und die proprietäre Software von Colorvision liefert keine optimalen Ergebnisse. Die Farben sind subjektiv sehr gut, kein Farbstich erkennbar, und sie entsprechen meinen Prints. Allerdings sind dunkle Töne schlecht separiert, ich erkenne erst ab einem Wert von 8 auf jedem Kanal einen Unterschied zu schwarz. Am besten ist da vielleicht folgendes Bild:


    Einser


    Nach einer Kalibrierung mit Colorvision-Software ist die Drei im dunklen gerade noch erkennbar. Ich habe dann basICColor Display 4.1.2 ausprobiert, mit der 14-tägigen Testlizenz wird auch der Spyder2 unterstützt. Dort ist dann auch die Eins erkennbar. Im hellen Bereich nimmt sich beides nichts. Allerdings bin ich mir unsicher wegen der Farben im dunklen Bereich. Vielleicht stößt der Monitor da an seine Grenzen. Genausogut könnte auch der Spyder2 zu ungenau sein.


    Wen es interessiert, hier noch die Ergebnisse der Kalibrierung mit der basICColor-Software. Kalibriert wurde auf 6500K mit L*-Gamma und 160cd/m².


    Wie der Monitor vorgeregelt werden musste sieht man im Anhang (dies entsprach gemessen einer Helligkeit von 159cd/m² und einem Weißpunkt von 6480K).


    Dort sieht man auch sehr schön in dem Diagramm mit den Kurven, wie die Gammakurve im sehr dunklen Bereich doch sehr stark ins hellere verbogen werden muss.
    Das Ergebniss: sehr dunkle Töne scheinen subjektiv einen leichten Grünstich zu haben.


    Generell scheint mir die Gamma-Kurve viel zu stark verbogen zu sein (auch im Vergleich mit den Resultaten im Prad-Test). Irgendetwas läuft da nicht ganz rund.


    MfG,
    Steffen

    Hallo,
    ich habe vor einer Woche einen Eizo S2431W in einem Internetshop bestellt und auch prompt geliefert bekommen. Nun denke ich aber doch darüber nach, den Monitor wieder zurückzusenden, da er doch nicht ganz meinen Erwartungen in Sachen Multimediatauglichkeit und Spieletauglichkeit erfüllt.


    In den AGB steht dieser Standard-Satz, das Wertminderung durch Benutzung vom Kunden ersetzt werden muss. Ausnahmen sind, wenn das Gerät nur wie es einem im Laden möglich gewesen wäre getestet worden ist.


    Nun lief der Eizo bei mir aber schon seine 60 Stunden, was ja in keinster Weise einer normalen Einsicht im Laden entspricht. Kommen da kosten auf mich zu, wenn ich ihn zurückschicke, und in welchem Umfang würden die sich bewegen?

    Vorgeschichte
    Ich war bisher stets Nutzer eines CRT-Monitors und damit eigentlich auch immer sehr zufrieden. Bis auf drei Tatsachen: der Monitor scheint den Höhepunkt seiner Laufbahn schon überschritten zu haben. Ich habe ihn zwar kalibriert benutzt, aber wenn man mal zum unkalibrierten Zustand wechselte, dann sahen die Farben doch schon arg warm aus. Helligkeit und Kontrast mussten schon auf 100% gestellt werden.
    Dann ist so ein Monitor doch ziemlich klobig, der Platz auf meinem Schreibtisch wurde von meinem Samsung Snymaster 959 NF doch ziemlich dezimiert.
    Und zu guter letzt die Größe: ich schaue recht häufig Filme auf meinem PC und die sind numal Widescreen. Ein 4:3 Display mit 19'' ist da doch ziemlich klein, vor allem wenn man mal gemütlich vom Bett aus gucken will.


    Also sollte etwas neues her, ein TFT im Widescreen-Format. Er sollte schön groß sein, und für die Bildbearbeitung tauglich. Blickwinkelabhängigkeit sollte minimal sein, einmal für die Farbtreue beim direkten Arbeiten, und dann natürlich auch für das Fernsehen vom Bett aus.
    Ein TN-Panel kam also nicht in Frage.


    Nach einigem hin und her bin ich dann auf den Eizo S2431W gestoßen und habe ihn dann, nachdem ich ein relativ günstiges Angebot von 750€ gefunden hatte, auch bestellt.
    Jetzt steht er also seit etwas über einer Woche vor mir und ich muss dazu doch einiges loswerden.


    Technisches
    Er hat erwartungsgemäß keine Pixelfehler und die Ausleuchtung ist subjektiv tadellos. Auf weißen Flächen sind keine Schattierungen erkennbar und schwarz sieht gleichmäßig schwarz aus. Ich kann da auch keine Aufhellungen erkennen (auch nicht in den Ecken). Dabei ist wohl anzumerken, dass der Monitor bei mir auf einer Helligkeit von 20% läuft, alles andere ist da schon viel zu hell (140cd/m² war mein Ziel). Das Bild ist sehr scharf und auch sehr groß, die Arbeitsfläche ist ein Traum. Ein größerer Bildschirm wäre für meinen Geschmack fast schon zu viel des Guten, jedenfalls bei normalem Sitzabstand. Für den Office-Betrieb ist dieser Monitor eine Offenbarung.


    Multimediafähigkeit
    Die kann man dem Monitor wohl schon wegen des fehlenden HDMI-Eingangs, keiner Unterstützung für 1080p und einer Bildwiederholrate von 60Hz nur bedingt zusprechen, letzteres ist aber für Quellmaterial auf dem PC kein Problem, ReClock oder ähnliche Programme können Abhilfe schaffen.


    Was mich persönlich dann aber doch irritiert, ist dieser leichte Kristall-Effekt der Bildschirmoberfläche. Wenn größtenteils sehr dunkle Bilder dargestellt werden, und eine andere Lichtquelle im Zimmer vorhanden ist, die auf dem Bildschirm reflektiert wird, dann haben meine Augen damit ziemlich zu kämpfen. Es sieht irgendwie irritierend aus, anstrengend für die Augen so als ob man versuchen würde, eine Neonlampe zu fokussieren (in abgeschwächter Form). Mag sein, dass ich da ziemlich empfindlich bin, aber bei mir hilft da nur abschalten aller anderer Lichtquellen (was aber meist nicht geht).


    Reaktionsverhalten
    Schlieren kann ich eigentlich keine erkennen, wenn dann müsste man schon aus bösem Willen danach suchen. Ghosting ist da so eine Sache, ich bin mir nicht zu 100% sicher. Wenn, dann aber nur unter Extrembedingungen (spielt mal das Spiel AudioSurf mit einem TFT!) erahnbar.


    Nun zu einem wohl doch etwas religiösem Thema: dem Inputlag. Ich kann nicht verstehen, wieso in manchen Tests von einem nicht feststellbarem Lag geschrieben wird. Das kann man eigentlich nur behaupten, wenn man auch sonst an einem TFT sitzt und sozusagen das kleinere mit dem größeren Übel vergleichen will.


    Ich merke selbst auf der Windowsoberfläche eine kleine Trägheit bei Mausbewegungen und in Shootern wie Counter-Strike ist es schon ein ziemlicher Unterschied. Spielt man gerne Rollenspiele ist es aber wiederum vollkommen in Ordnung. Bei "The Witcher" ist es mir zu keiner Sekunde störend aufgefallen. Meine jahrelange CRT-Erfahrung hat mich da wohl empfindlich gemacht und ich würde mich generell zu den sehr anspruchsvollen Nutzern zählen.


    Fazit
    Das alles lässt mich eigentlich ziemlich unschlüssig, ob ich den Monitor behalten will. Wenn ich mich in Zukunft nur auf Office-Anwendungen, ab und an mal einen Film und eine begrenztere Spieleauswahl beschränken würde, dann wäre ich wohl vollends zufrieden.


    Auf der anderen Seite möchte ich aber ungern soviel Geld für etwas ausgeben, was mich dann doch nicht komplett glücklich macht. Die kommende Woche wird wohl ein Duell zwischen meinem breiten Grinsen über diesen eigentlich tollen Monitor und dem Spielverderber in mir, der sich von Nebenerscheinungen der Paneltechnologie provozieren lässt.