Posts by Diemo

    Hallo,


    Quote

    Nein. Es wäre ein Desaster, wenn man seinen Workflow derartig
    beschränken bzw. vorher ein Arbeitsfarbraumprofil definieren müßte. Ein
    CMM wertet die beteiligten Profile (das können auch mehr als 2 sein,
    unabhängig von der Zahl der Bildschirme) aus und transformiert
    entsprechend.

    Genau das passiert aber in Windows7 (zumindest bei meinem Betriebssystem) wenn man die Einstellungen nach der Installation des Betriebssystems nicht ändert. Auch wenn man das Windows Farbmanagement nicht explizit (Häkchen setzen) aktiviert, wird von Win7 sRGB als Arbeitsfarbraum verwendet.


    Folgende Bilder untermauern das:


    Ich habe ein Testbild, das hier zur Verfügung gestellt wird, und zur Ermittlung des Gamutlimits von Monitoren gedacht ist, zweckentfremdet und zur Darstellung eines Gamutlitmits durch das Betriebssystem genutzt.
    Dabei ist kein Monitorfarbprofil aktiv, das Windows Farbmanagement ist nicht aktiviert, es sind keine LUT-Loader oder Applikationen, die in das Farbmanagement eingreifen installiert und ich habe ausschließlich das Farbprofil für den Arbeitsfarbraum geändert. Die Darstellung auf meinem Bildschirm habe ich dann abfotografiert.



    Es geht um die Streifen im Hintergrund - da mein Monitor (Dell 2412) kein Wide Gamut Monitor ist, sind auch keine Streifen im ersten Bild zu erkennen - das schafft er einfach nicht.
    Deutlich wird aber, dass der gewählte Farbraum im Windows Farbmanagement selbigen limitiert, auch wenn das Windows Farbmanagement deaktiviert ist.
    DIeses Anzeigeverhalten zeigt sich bei Photoshop, Corel, Irfanview (mit Plugin für's Farbmanagement), der Windows Bildanzeige und Gimp.


    Ich würde vorschlagen, probiert das doch erstmal für Euch selber aus und findet raus, wie sich das nackte Betriebssystem verhält! ;)


    @jabatel
    Den LUT Loader kannst Du nicht finden, da er in Win7 von Haus aus deaktiviert ist. Erst nachdem Du einmal die "Bildschirmkalibrierung" in Win7 durchgeführt hast, wird der LUT-Loader aktiv und Du kannst Denis' Ausführungen wieder folgen. Man benötigt den LUT-Loader allerdings nicht zwingend ...viele Wege führen nach Rom, soll jeder seinen gehen ;)



    Gruß
    Diemo

    Hallo,


    Quote

    Wenn der Haken aktiviert ist, bekomme ich eine völlig andere
    Farbdarstellung - über die Nutzung in Photoshop hinaus, d.h. in meinem
    Fall ist das Display flauer, wärmer (eben auch Desktop, Symbole etc.)...

    Dann ist bei Dir vielleicht ein LUT-Loader installiert, der sich bereits um das Farbmanagement "kümmert"?
    Ich nutze ausschließlich das Windows Farbmanagemment auf meinem Rechner. Andere Farbmanagement Software, wie beilspielsweise Adobe Gamma oder AdobeCMMA nutze ich nicht.


    LG
    Diemo

    Hallo,

    Quote

    Der LUT-Loader der Kalibrationssoftware tut es auch - hier muss man nur
    ein wenig aufpassen, dass er nicht zu früh beim Systemstart aktiviert
    wird.

    Ich nutze 2 Bildschirme und die Kali-Software packts nicht! Auf beiden Bildschirmen wird nach einem Rechner-Neustart das Profil des Hauptbildschirms als Farbprofil genutzt (direkt nach der Profilierung ist Alles bestens - erst nach dem Neustart wird auf 1 Profil "reduziert"). Damit 2 unterschiedliche Farbprofile auch nach einem Neustart den entsprechenden Geräten zugeprdnet werden, muss ich dieses Häkchen setzen.
    i1Profiler unter Windows7 kopiert die ermittelten Farbprofile in den vom Betriebssystem vorgegebenen Ordner und aktiviert diese Profile im Windows Farbmanagement.
    Die Frage war auch nicht die nach LUT-Loadern von Drittanbietern, sondern die nach dem Windows Farbmanagement under Win7.




    Quote

    Das ist egal. Gemanagte Applikationen (egal ob über das Windows CMM oder
    eine eigene Implementierung) berücksichtigen ja die beteiligten
    Profile.

    Man muss dem System mitteilen, dass man in einen anderen Farbraum als sRGB arbeitenb möchte. Die benötigten Einstellungen werden in meinem Fall (i1Profiler) nicht automatisch gesetzt.
    Hat man das geschafft, wird man feststellen, dass in unterschiedlichen Programmen abweichende Darstellungen der Bilder erfolgen, was teils daran liegt, dass viele Applikationen nur durch manuelle Eingriffe oder Plugins überhaupt Farbmanagement-tauglich gemacht werden können (mit fällt da Irfanview ein) und andere Programme -wie der bereits genannte IE- stumpf Alles nach sRGB transformieren (was ja auch durchaus Sinn macht).
    Hier gibt es eine ganz hilfreiche Auflistung von gängigen Programmen und deren Farbmanagement-Tauglichkeit /-Eigenschaften.


    Das ist es, was ich mit "umfangreicher" meine ...damit man sich nicht wundert, warum die Bilder auf einmal in Photoshop vor satten Farben nur so strotzen und in Irfanview oder der Windows Bildanzeige verblassen, oder warum das Farbmanagement bei Nutzung eines zweiten Bildschirms nicht mehr wunschgemäß arbeitet.


    LG
    Diemo

    Hallo,


    von Deinen Fragen kann ich eine sicher beantworten: der Haken "Windows Bildschirmkalibrierung verwenden" muss bei Verwendung von Monitor-Farbprofilen und Nutzung des Windows Farbmanagements gesetzt sein, damit die Profile auch nach einem Neustart wieder geladen werden.


    Was die grundsätzlichen Einstellungen in Win7 betrifft, richten die sich die Einstellungen danach, wo Du mit Deinem Farbmanagement hinwillst.


    Am einfachsten ist das Ganze, wenn Du mit dem Farbraum sRGB klarkommst. Da ist Windows7 drauf eingestellt und Du musst nur zusehen, dass die beim Profilieren der Monitore erstelle icc-Datei im richtigen Ordner landet und dem entsprechenden Monitor zugeordnet wird (die Software "i1Profiler" macht das automatisch). An den Farbsystemstandarts muss in diesem Fall Nichts weiter geändert werden.


    Bei anderen Farbräumen, wie beispielsweise "AbobeRGB" wird's ein wenig umfangreicher, weil viele Anwendungen damit nicht umgehen können.


    Mit welchem Messsystem kalibrierst Du denn? Wie viele Monitore hast Du angeschlossen? Möchtest Du auch Deinen Drucker & Scanner kalibrieren? In welchem Farbraum arbeitest Du?



    LG
    Diemo

    solaia


    Quote

    Die im Verhältnis geringen Kosten zur Messung des Backlight-Flimmerns stehen dazu in in keinem Verhältnis. Sollte sich tatsächlich das Flimmern als Hauptursache der Beinträchtigung herausstellen, so kann derjenige die Beachtung (clickrate) & den Gewinn abholen, welcher seit längerem mit soliden Tests darauf hinweist. Prad kann mit einem Alleinstellungs-Merkmal seinen Marken-Wert steigern und erhält internationale Beachtung.

    Kein Mensch hindert Dich daran, Dich in diesem Bereich einzuarbeiten, solche Messungen vorzunehmen, auszuwerten und zu veröffentlichen...
    Vielleicht benötigst Du dabei ja Hilfe durch Fachkräfte? Spätestens dann wirst Du erkennen, dass man in dieser Welt Nix bewegen kann, wenn man nicht auch daran denkt, wirtschaftlich zu arbeiten. Was nützt Dir Dein Idealismus, wenn Dir die unbezahlten Fachkräfte unzufrieden wieder weglaufen, weil sie nicht bezahlt wurden?



    Gruß
    Diemo

    Hallo Xeta,


    vielen Dank für's Anmelden. Dein Tip, die ältere ICC-Version zu nutzen hat auch bei mir geholfen.
    Wie Du auch kalibriere ich mit dem !i1Display Pro".


    Mich hat jetzt natürlich interessiert, worin de runterschied zwischen dem alten und dem "neuen" (das gibt's seit 2001) ICC Profil Version 2 bzw. 4 besteht. So wirklcihe Informationen lassen sich dem Web da leider nicht entlocken, außer dass in der Version 4 allen Parametern ein definierter Weißpunkt zu Grunde gelegt wird. Wenn Jemand hier mit einfachen Worten beschreiben kann, warum ICC Profile de version 4 besser sind, als die der Version 2, trifft er bei mir auf großes Interesse.


    Es gibt eine Webseite, auf der man sein System auf die ICC4-Tauglichkeit überprüfen kann:


    Leider kann man da nur den Browser als Anwendung testen.
    Der IE ist in meinem Fall angeblich tauglich, Firefox nicht.
    Um diesen Test auch mit anderen Anwendungen durchführen zu können, habe ich mir die 4 Bilder, aus denen sich der Test zusammensetzt, lokal abgespeichert in diese in IV, PS, Corel und in der Windows Foroanzeige geöffnet.
    Jetzt kommt's: keine Darstellungsfeher in PS und der Fotoanzeige, aber in Irfanview und Corel, bei in diesen Anwendungen das Farbmanagement von Haus aus deaktiviert ist.


    Ich bin verwirrt und werde das Ganze nochmal an einem XP-Rechner machen und versuchen, da ein System rein zu bekommen. Win7 scheint in Sachen Farbmanagement ein reges Eigenleben zu haben. :S


    LG vom


    Diemo

    Hallo,

    Quote


    Danke fürs Testen.


    ..das galt dann wohl mir?! :rolleyes:
    ein kurzes Update: auf 8 weiteren Windows 7 Rechnern (32 und 64 bit) trat o.g. Fehler auf.


    Microsoft kommentiert das Ganze noch immer mit: "entfernen Sie das Farbprofil des Monitors!"
    :cursing:


    Gruß


    Diemo

    Hallo,
    die Software zum XRite i1Display pro nennt sich i1Profiler und kann jederzeit frei auf der XRite Webseite heruntergeladen werden.
    Die Lizensierung der Software erfolgt durch den Anschluss des i1Display pro.
    Im Lieferumfang des Paketes ist natürlich auch neben dem i1Display pro auch eine CD mit der Software enthalten.
    Gruß
    Diemo

    Hallo,


    Bilder sagen ja meist mehr als Worte, darum habe ich mal meine Bildschirme abfotografiert:


    Folgendes habe ich da angestellt:
    - beide Monitore (U2412M) laufen an einer Karte mit erweitertem Desktop auf dem rechten Monitor
    - linker Monitor mit deaktiviertem Farbprofil
    - recher Monitor mit aktivem Farbprofil
    - Mitte oben: die Windows Fotoanzeige mit dem Anzeigefehler, um den es mir hier geht
    - Mitte unten: Irfanview bei der Darstellung des selben Bildes - fehlerfrei
    - links IE - fehlerfrei
    - rechts IE - fehlerfrei
    - oben links das Farbprofil der Monitore (in dem Fall vom Rechten)


    hier die Profil-Einstellungen für den linken Monitor (kein Profil aktiv):


    ...und für den rechten Monitor:


    Auch an das alles entscheidende Häkchen, das in Win7 gesetzt werden muss, damit Monitorprofile überhaupt geladen werden, habe ich gedacht:


    Mich würde das schon echt verwundern, wenn ich der Einzige mit diesem eingewilligen Verhalten der Fotoanzeige wäre. :S


    Danke fürs Testen.


    LG vom


    Diemo

    Moin,


    @Fluppe


    Ich verstehe Deine Reaktion nicht ganz...



    Quote

    TFT
    geht ab und zu von selber aus,verarbeitung sehr schlecht,dicke gelbe
    streifen rechts und links.


    Wenn Dein Gerät wirklich so gravierende Fehler aufweist, ist es definitiv defekt. Die Rückgabefrist ist zwar verstrichen, aber Du hast ja noch immer einen Gewährleistungsanspruch und einen Garantieanspruch.


    Anstatt den Monitor im Keller vergammeln zu lassen, würde ich ihn dem Händler zurücksenden und um Ausbesserung der Fehler bitten.
    So kommst Du auf jeden Fall zu einem fehlerfreien Monitor, der Dir dann ja vielleicht doch gefällt?


    LG vom


    Diemo

    Moin,


    das von xRite versprochene Softwareupdate ist seit einem Tag verfügbar und ich musste sofort testen, ob jetzt auch eine RGB-Kalibrierung am TFT unterstützt wird, die ja bisher leider nur über die Korrektur im Farbprofil möglich war.


    Die Damen und Herren von xRite haben ihr Versprechen gehalten. :thumbsup:


    Mit dem i1Display pro kann man jetzt Monitore wahlweise manuell am Monitor selbst und/oder über das Farbprofil kalibrieren/profilieren.
    Man kann Kontrast, Farbtemperatur und Helligkeit wahlweise von Hand oder automatisch einstellen.


    Das erfüllt zu 100% die Erwartungen, die ich an den Kalibrierungsprozess stelle:
    - Colorimeter an den Bildschirm hängen, Programm starten
    - Kontrast am Monitor einstellen
    - Fabrtemperatur am Monitor via RGB-Regler einstellen
    - Helligkeit am Monitor auf den gewünschten Helligkeitswert einstellen
    - Farbmessung starten
    - Farbprofil ansehen - vergleichen - speichern
    - fertig nach knapp 4 Minuten!


    Die ADC-Funktion konnté ich inzwischen auch mit 2 Monitoren (PA238Q & U2412M) testen:


    Beide Monitore unterstützen die ADC-Funktion und sollten sich somit mit dem i1Display pro vollautomatisch kalibrieren lassen.


    Die jetzt seit einem Tag veraltete Softwareversion (v1.1.0) hat an beiden Monitoren groben Unfug bei der Benutzung der ADC-Funktion betrieben. So wurde grundsätzlich die Helligkeit des Bildschirms auf 100% gesetzt und nach der Kalibrierung / Profilierung lag der Kontrast-Wert am Monitor bei 30-40% und das Farbprofil sah sehr stark verzerrt aus.


    Die aktuelle Softwareversion (v1.2.0) bietet zwar schlüssige Bildschirmdialoge beim automatischen Einstellen des Momitors, am Ende werden aber alle Änderungen im Farbprofil hinterlegt, an den Einstellungen des Monitors ändert die Software definitiv Nichts.


    Die vollautomatische Kalibrierung/ Profilierung mit dem i1Display pro bleibt also vorerst ein unerfülltes Verkaufsversprechen. :thumbdown:
    Mir persönlich ist die ADC-Funktion egal, da ich eh lieber die Monitoreinstellungen selbst vornehme - so weiß ich wenigstens, was geändert wurde.


    LG vom


    Diemo

    Moin Denis,


    danke für Deine Antwort.


    Es soll normal sein, dass die Anzeige eines Bildes innerhalb eines Betriebssystems (Win7 pro 64bit) mit einem Programm (z.B. Photoshop, Gimp, Corel....) farbecht ausfällt und bei dem zum Betriebssystem gehörenden Programm "Fotoanzeige" die Anzeige dunkler und mit verfälschten Farben erfolgt?!


    Ich bin der festen Überzeugung, dass das kein korrekter Workflow ist, sondern ein Fehler, den die Microsoft-Bande da eingebaut hat.


    Ein Farbprofil, dass einem Monitor zugeordnet ist, sollte weder die Farben des Druckers oder einer angeschlossenen Kamera, noch den im System festgelegten Farbraum beeinflussen, richtig?
    Das zum Betriebssystem (win7 pro 64bit) gehörende Programm Fotoanzeige addiert bei der Wiedergabe von Fotos zusätzlich zu dem verwendeten Monitorprofil genau dieses Profil nochmals - und das kann nicht korrekt sein. ?(


    Vermutlich fällt den Meisten dieser Fehler nicht auf, weil bei hochwertigen Monitoren die Korrekturen im Farbprofil so geringfügig sind, dass man diesen Fehler kaum wahrnimmt.
    Da ich meine Monitore mit einem "i1Display 3" profiliert habe und bis heute nur die eine Möglichkeit bestand, die Farbtemperatur über das Farbprofil anzupassen (eine Einstellung am Monitor wurde bis heute von der Software nicht unterstützt), hatte die Einbindung meines Farbprofils auch einen deutlich sichbaren Effekt.
    Mit einem Monitorprofil, das eine deutliche Anzeigenänderung bewirkt, kann man diesen Fehler sehr deutlich sehen, indem man einfach mal ein Bild mit der "Fotoanzeige" öffnet und daneben ein Fenster, in dem man dieses Foto mit einem anderen Programm geöffnet hat. Man erkennt dann deutlich, dass am gleichen Bildschirm die Anzeige eines Bildes unterschiedlich ausfällt.


    Bei mir tritt dieser Effekt bei Windows7 pro mit 64 bit auf. Andere Rechner mit XP pro 32bit zeigen in der "Windows Bild- und Faxanzeige" (bei Win7 heißt das dann Fotoanzeige)keine Darstellungsfehler trotz vorhandener und aktivierter Farbprofile für den Monitor.


    Sollte dieser Fehler doch keiner sein und es meinerseits einfach nur an mangelndem Sachverstand liegen, dass ich den Sinn dieser Eigenart der Win7 "Fotoanzeige" nicht begreife, möchte ich diesen "korrekten Workflow" gern verstehen. :)


    LG vom


    Diemo

    Hallo,


    ich habe ein Problem mit dem Farbmanagement unter Windows 7 (64bit).
    Nach dem Kalibrieren / Profilieren eines Monitors stellt die Windows "Fotoanzeige" Bilder zu dunkel und mit verstellten Farben dar.



    DIe Fotoanzeige ist auf meinen Rechnern das einzige Programm, das Bilder falsch darstellt.
    Ursache dafür ist das Farbprofil des Monitors, an welches laut Microsoft diese Fotoanzeige gekoppelt ist.
    Laut Microsoft heisst die "Lösung": "...entfernen Sie alle Farbprofiele des Monitors". ;(
    Damit möchte ich mich aber nicht zufrieden geben.


    Ist Euch dieses Problem bekannt?


    Gibt es eventuell eine andere Lösung, als das zukünftige Ignorieren der Fotoanzeige in Windows 7?


    Meiner Meinung nach handelt es sich dabei um einen Fehler in Win7, aber irgendwie stoße ich mit dieser Aussage auf so gar kein offenes Ohr bei Microsoft. ?(


    Vielleicht fehlt es mir auch nur an Verständnis und Irgendwer kann mir erklären, warum die Windows Fotoanzeige bei der Darstellung von Bildern das Farbprofil des Monitors mit einbindet?
    Vielen Dank vorab für Eure Hilfe.


    LG vom


    Diemo

    Moin,


    vor einer Woche habe ich mir einige Monitore mit der Absicht 2 davon zu behalten bestellt.


    Aufgrund des sehr guten Testergebnisses hier habe ich den PA238Q mit dem Dell U2412M verglichen. Der Dell ist mir aufgrund der Kommentare hier im Forum ins Auge gefallen.


    Grundsätzlich war ich auf der Suche nach 2 Allround-Monitoren, die ein Arbeiten bei Tageslicht und auch im Dunkeln ermöglichen, ohne dabei die Augen übermäßig anzustrengen und auf denen das Betrachen von Bildern auch Freude macht. Dieses Kriterium erfüllen für mich beide Monitore absolut.


    Über die detaillierte Bildqualität beider Geräte wurde hier schon ausführlich berichtet ...ich kann beim PA238Q die auffälligen Lichthöfe bestätigen, die auch bei meinem Testmonitor viel stärker ausfielen, als im Prad-Test. In Sachen Lichthof und gleichmäßiger Ausleuchtung liefert der Dell eindeutig die besseren Ergebnisse, dafür ist der ASUS -gerade noch sichtbar- farbfreudiger und hat das "schwärzere" schwarz.


    Meiner Meinung nach muss man diese Unterschiede aber schon suchen, um sie auch zu sehen ...ich habe mich aufgrund der vielen Berichte hier auch zu den unmöglichsten Sachen hinreißen lassen, wie beispielsweise ein Betrachten der Bildschirme aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit schwarzem Bild im Dunkeln Raum :rolleyes: , was bei mir in der Praxis nie vorkommen wird.


    Am Ende habe ich meine Entscheidung aber nicht am Bild festgemacht, sondern an der Mechanik der Geräte.


    Der ASUS benötigt gut 10cm mehr Aufstelltiefe als der Dell. Dafür kann man den ASUS mit einer Hand sicher verstellen, beim Dell sollte man den Fuß dabei festhalten. Erfahrungsgemäß verstelle ich meine Monitore nur zum Putzen, daher macht den Punkt bei mir der Dell, denn Platz auf dem Schreibtisch is mir sehr wichtig.


    Noch ein kleiner Vorteil des Dell liegt darin, dass bei der Entwicklung auch an die Kabel gedacht wurde. Auch wenn es nur ein Loch im Ständer ist, durch das die Kabel geführt werden, spricht das Ergebnis für sich. Beim Asus gucken mich von unten her alle Anschlusskabel an und gehen einzeln nach hinten weg, beim Dell ist von vorn kein Kabel zu sehen.
    Daher meine Entscheidung: Die beiden ASUS müssen wieder zum Händler und die Dell dürfen mich die kommenden Jahre begleiten. :thumbup:


    LG

    Moin,



    ich habe mir das i1Display Pro gekauft und damit bisher diverse Laptop-Bildschirme und einen alten Samsung TFT eingestellt.


    Mit ging es beim Kauf ganz einfach um ein Messsytem, das mir Monitore auf eine einheitliche Farbtemperatur, Kontrast und Helligkeit einstellt ohne alle 2 Jahre erneuert oder geicht werden zu müssen und das tut das Gerät bisher zu meiner vollen Zufriedenheit. Ob das i1Display in 5 Jahren noch immer vergleichbare Ergebnisse liefert, bleibt abzuwarten.



    Über die Genauigkeit der Messungen mit dem i1 Display kann ich nichts sagen, da es mir an Referenzen fehlt.


    Subjektiv hat das Gerät alle meine Displays, die zuvor unterschiedlichste Bilder ausgaben, so angeglichen, dass man Unterschiede eher messen, als sehen kann.



    Derzeit hat die Sotfware i1Profiler noch einige schwerwiegende Fehler:


    Die Einstellungen von Kontrast, Helligkeit und Farbtemperatur können entweder via "ADC" (automatic Display Control) -sofern der Monitor das auch unterstützt- erfolgen, oder von Hand am Monitor geregelt werden.


    Ob der Rechner mit Monitor die ADC-Funktion unterstützt, soll das Programm automatisch erkennen, was in meinem Fall nicht funktioniert. Mein Monitor kann nicht "ferngesteuert" werden, die Software erkennt aber einen ADC-taugliches System. :S


    Da man die ADC-Funktion ja abschalten kann, ist das Ganze kein Problem. In diesem Fall kann man Kontrast und Helligkeit direkt am Monitor einstellen, nur für die Einstellung der Farbtemperatur gibt es keinen Dialog. Die Farbtemperatur erfolgt über das anschließend erstellte ICC-Profil.



    Diese Probleme sind bei xRite bereits bekannt und es wurde mir ein Softwareupdate bis Ende des Jahres zugesagt, in dem die Erkennung der ADC-Tauglichkeit und ein Einstelldialog für die Farbtemperatur via RGB am Display nachgereicht werden.



    Bei den von mir benutzten Betriebssystemen (XPpro 32bit, Win7 32 bit, Win7 64bit) gab es keine Probleme mit der Software oder Gerätetreibern.



    Jetzt heisst es also erstmal auf die neue Software warten und dann kann ich auch endlich ein hochwertiges Display einstellen ohne mir die Farbdynamik für die Einstellung der Fabrtemperatur zu versauen. :rolleyes:


    ..ich werd's Euch wissen lassen.




    Gruß


    Diemo