DVI-Anschluss sichtbar ?

  • Hallo! an Alle!


    Wollte mal fragen ob jemand einen Unterschied generell bei seinem TFT-Bildschirm sieht wenn er ihn analog betreibt.


    Also sieht man auf Anhieb ob der TFT digital oder analog angeschlossen ist ?
    Zehn Samsung 181T in Reihe aufgestellt.
    Die Hälfte Digital angeschlossen die andere Häflte analog.
    Ist das sofort und ohne Zweifel ersichtlich welcher Bildschirm wie angeschlossen ist ?


    Wenn ja kaufe ich mit den 181t, wenn nein den AOC LM-800.



    by rulus

  • Das hängt von der Signalqualität der Grafikkarte ab. Wenn die Karte nur ein bescheidenes Signal liefert, dann sieht man das auf alle Fälle.


    Der 181T hat sicherlich auch analog eine sehr gute Bildqualität und ob man das tatsächlich auf den ersten Blick sieht ist schwer zu sagen. Bei schlechter Signalqualität, wie oben beschrieben, aber auf alle Fälle!

  • Wie Prad schon sagt, die Signalqualität der Grafikkarte ist wichtig. Sicherlich ist auch die Qualität des AD-Wandlers im LCD selbst entscheidend.
    Wenn beides stimmt und das LCD gut synchronisiert ist würde ich behaupten, daß man keinen Unterschied sehen kann. Höchstens am unterschiedlichen OSM. :D

  • Hallo!


    Ja, ok, nehmen wir dann mal an das die Signalqualität der Grafikkrte sehr gut ist, gibt es eigentlich Grafikkarten die eine absolute schlechte Signalqualität haben? Glaube wohl kaum.
    Also gute Signalqualität - kann man Unterschiede dann leicht, nach 5 Minuten suchen oder nur mit Testprogrammen ausmachen? Oder überhaupt nicht?


    Nun die Mehrkosten von 250 Euro(181T-AOC LM-800) treiben mich
    zu dieser Frage. Wenn ich den Unterschied ob digital oder analog angeschlossen NICHT sehen kann warum soll ich dann dafür 250 Euro mehr ausgeben ?
    Es hat ja dann keinen Nutzen.


    Oder im Hinterkopf höre ich dann eine Stimme -
    DIGITAL angeschlossen ist BESSER ...



    by rulus

  • Quote

    Original von rulus
    Ja, ok, nehmen wir dann mal an das die Signalqualität der Grafikkrte sehr gut ist, gibt es eigentlich Grafikkarten die eine absolute schlechte Signalqualität haben? Glaube wohl kaum.


    Habe letzten Freitag eine grottenschlechte GeForce2 an einem CRT gesehen. Extrem unscharf bei 1280x1024. Output vom testweise angeschlossenen Notebook war wesentlich besser.
    Wenn man den Testberichten glaubt ist die analoge
    Qualität bei Matrox am besten und bei dem nvidia Zeugs am schlechtesten. ATI liegt wohl irgendwo dazwischen. Bei DVI-Anschluß brauchst Du dir aber darum keine Sorgen zu machen und kannst wieder auf die pure 3D-Leistung schielen.
    Darüber hinaus kann es lästig werden, am LCD die Adjust-Taste zu drücken, wenn es nicht richtig synchronisiert.

  • Das von Jetson geschilderte Phänomen ist leider eher nicht die Ausnahme, sondern -bittere- Realität.


    Selbst der Unterschied zwischen mittelmäßiger und guter Signalqualität ist sichtbar, bei TFT-Monitoren dazu noch relativ stark.


    Wie gesagt, bei Matrox hätte ich wenig bedenken, bei NVidia mehr.


    Es gibt aber noch einen Faktor, der für eine sichtbar schlechtere Bildqualität bei Analogbetrieb im Vergleich zum Digitalbetrieb sorgen kann.
    Gute analoge Eingänge sind noch immer ein Kostenfaktor, weswegen gerade bei teureren Modellen die Wahrscheinlichkeit größere ist , eine gescheite analoge Darstellung zu erhalten.


    Zu Deinen 2 Auswahl-TFTs:
    Die Samsung SyncMasters sind dafür bekannt, daß sich Analog- und Digitalbetrieb fast nicht voneinander unetrscheiden - gutes analoges Signal natürlich vorausgesetzt.
    Zum AOC LM800 kann ich dagegen keine Aussage machen. Lt. Anwenderaussagen soll dieser TFT eine sehr gute Bildqualität haben!


    Alles in allem bleibt festzuhalten, daß bei TFT-Monitoren der DVI-Anschluß der Anschluß der Wahl ist. Aufgrund der Ansteuerbarkeit jedes Bildpunktes über die einzelnen TFTs arbeiten TFTs intern immer rein digital, weswegen aus technischer Sicht die Hin- und Herwandelei von Digital nach Analog (RAMDAC der Grafikkarte) und von Analog wieder nach Digital verlustbehaftet ist.


    Wenn Du das Geld hast und ausgegebn könntest, würde ich zum 181T greifen.

  • Quote

    Selbst der Unterschied zwischen mittelmäßiger und guter Signalqualität ist sichtbar, bei TFT-Monitoren dazu noch relativ stark


    dies möchte ich nochmal unterstreichen...


    Ich hatte meinen Neovo S-19 analog an einer Geforce 3 und seit gestern an einer ATI 9700Pro..


    Es ist als hätte ich einen neuen Monitor gekauft...
    mir ist am CRT nie aufgefallen wie schlecht doch die Signalqualität der Geforce 3 wirklich ist ....und wie vorhergehende Postings von mir sicherlich zeigen, war ich mit dem Neovo nicht richtig zufrieden....


    Das hat sich mit dem tauschen der Grafikkarte geändert.....auch wenn man keiner Aussage gleich nach einem Kauf glauben sollte....super :P


    Womit wir auch bei meinem Tipp wären...


    Zumindest meine ATI 9700Pro liefert eine klasse Bildqualität....wenn sich das bei dieser Produktfamilie so weiterführen läßt....sind die neuen ATI seinen es jetzt die 9700er oder aber die 9500er
    für alle die eine neue Karte suchen, eine Überlegung wert....zumal die neusten Treiber bisher stabil zu laufen scheinen

  • Quote

    Original von sharkcookie
    mir ist am CRT nie aufgefallen wie schlecht doch die Signalqualität der Geforce 3 wirklich ist ....Womit wir auch bei meinem Tipp wären...


    Das verunsichert mich jetzt aber.
    Ich habe hier 3 PCs, die alle mit GeForce-chipsets ausgestattet sind. Der eine hat eine ELSA GLADIAC 921 mit DVI (GF3-TI500), der andere eine CREATIVE 3D-BLASTER 440 MX ohne DVI (mit GF4-MX440) und der dritte hat eine MSI GF4-TI4600 mit DVI.
    Ich wollte eigentlich alle diese 3 PCs an ein neues TFT anschliessen, dessen Kauf ich gerade plane.
    Zur naeheren Auswahl stehen zur Zeit ein SAMSUNG 191T-P (mit internem Netzteil), NEC 1880SX oder aber (immer noch) EIZO-L685 und dem Iiyama AS4821DTBK.
    Auf meinem 20" CRT habe ich mit Analog-Anschluss bisher keine Probleme bei der Bildqualitaet der einzelnen Karten.
    Da ein PC ja keinen DVI hat, muss ich diesen zwangslaeufig analog anschliessen.
    Hat jemand hier im board schon Erfahrungen mit GeForce-chipsets und analogem bzw. digitalem Anschluss an TFTs?
    Ich bin nicht unbedingt gewillt, meine GeForce-Karten durch ATI-Karten auszutauschen.
    Der DVI von der ELSA und der MSI ist doch ok, oder?
    Die Creative wird ja auch von MSI gebaut, ist aber nur analog anzusteuern.
    Ich bitte euch um Aufklaerung.
    DANKE!

  • Ein nicht zu unterschatzenden Einfluss auf die Bildqualität hat auch das verwendete Monitorkabel. Zumindest bei Analoganschluß.


    Ich hatte mir nämlich mal ein ein längers Kabel für meinen CRT gekauft (3Meter) und damit war das Bild deutlich schlechter. Das Bild wirkte flau und verwaschen.

  • ich sprach vom analogen Ausgang meiner Geforce 3 .....Und da gibt es offensichtlich deutliche Unterschiede in der Signalqulität, mag sein das ich ein Montagsmodell erwischt habe, aber das ist mir am CRT nie aufgefallen, erst der TFT hat dies aufgedeckt...


    siehe auch....


    h**p://www.tecchannel.de/hardware/583/index.html


    Da du aber 3 Grafikkarten hast, würde ich die analoge einfach testen, ob sie deinen Ansprüchen gerecht wird...


    Einen TFT mal mit einer Karte digital, und danach mit der analogen Karte testen....danach kanst du immer noch entscheiden, ob du eine neue Karte kaufst...


    Der "Tipp" betreffend der neuen Radeon -Reihe sollte eigentlich nur aussagen, das sie eine sehr gute
    Bildqualität liefern, das war nicht immer so....

  • Hallo zusammen,


    ich muß da auch mal meinen Senf zu loswerden :)


    Ich habe scheinbar noch nie das Pech gehabt, eine Grafikkarte mit schlechtem Analogausgang zu benutzen. Momentan verwende ich eine Geforce3 TI200 von Gainward, bei einer Auflösung von 1600x1200 Pixeln, an einem ViewSonic VP201m. Und überraschenderweise ist der Unterschied zwischen analogem und digitalem Anschluß nur bei sehr genauem Hinschauen sichtbar. Als ich einmal den Iiyama AU4831D (mit derselben Auflösung und Grafikkarte) im Haus hatte, war der Unterschied hingegen ziemlich deutlich.


    Wenn ich ein billiges (analoges) Monitorkabel verwende, wird die Bildqualität bei jedem Monitor übel, vor allem gibt's bei mir dann fette Schatten im Bild. Ziemlich großer Unterschied zum teureren, "fetten" Monitorkabel.


    Ausgerechnet mit DVI-Anschluß habe ich allerdings ein merkwürdies Phänomen: Immer, wenn die Grafikkarte noch kalt ist, und typische "Raster-Muster" angezeigt werden, kommt es zu seltsamen Bildstörungen, die man als "fliegende horizontale Streifen" bezeichnen könnte. Auch bei ein paar anderen Gelegenheiten kommt es gelegentlich mal vor, die genaue Systematik, die dahintersteckt ist mir nicht 100%ig klar. Allerdings ist die Häufigkeit des Phänomens direkt von der Temperatur der Grafikkarte abhängig. Die Temperatur des Monitors hat _nichts_ damit zu tun. Daher denke ich mal, daß der DVI-Ausgang der Grafikkarte nicht so toll ist.


    Letztlich habe ich einen Verkäufer im Media-Markt dazu gebracht, reihenweise verschiedene TFT's analog oder digital direkt an einem Computer anzuschließen. Bei den billigeren Modellen gibt's ja normalerweise nur Analoganschluß. Unverständlicherweise scheint der dann oftmals auch nix zu taugen: Das Bild synchronisiert sich nur schlecht (so daß ein Pixel von der Grafikkarte nicht immer genau auf einem Monitorpixel landet), und ist manchmal instabil. (Flackern, durchlaufende Streifen) Ein etwas teureres Modell (Hyunday ImageQuest 17"er, 1280x1024) hatte dann auch einen DVI-Eingang. Da war das Bild denn auch perfekt. Doch die Überraschung: Bei analogem Anschluß war beim besten Willen kein Unterschied zu bemerken! Alle Pixel perfekt scharf und 1:1 abgebildet, nicht die geringste Instabilität, keine Schatten.


    Der Monitor selbst hat durchaus auch gewisse Nachteile. So ist die Helligkeitsverteilung nicht besonders, und der Blickwinkel erst recht nicht. Trotzdem, für einen 17" TFT war er recht günstig. Mein Vater hat ihn sich dann gekauft, da er einen neuen Monitor brauchte. Auf "Luxus" wie gleichmäßigeHelligkeitsverteilung und großen Blickwinkel legt er keinen Wert. Er hat jetzt eine Grafikkarte mit DVI (Radeon 9000) und einen Monitor mit DVI. Trotzdem ist das Teil analog angeschlossen. Naja, DVI-Kabel kosten auch Geld... :) Aber wozu ein DVI Kabel kaufen, wenn die Bildschärfe und Stabilität auch analog perfekt sind? (Ich habe auch mal mein DVI Kabel geholt und verglichen, aber es war absolut _KEIN_ Unterschied zu erkennen.)


    Fazit:


    Die einfache Formel "Analoganschluß ist immer schlechter als DVI" kann man in der Praxis nicht so verallgemeinern. Vielmehr kommt es auf die Qualität und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten an:


    - Billige TFT's scheinen grundsätzlich ein Problem mit der Darstellungsqualität zu haben: Sie haben keinen DVI-Eingang, und der Analogeingang ist oftmals miserabel.
    - Billige Analogkabel haben oftmals eine miese Übertragungsqualität. Doch das heißt nicht, daß man ein 5 cm dickes Hi-End Kabel mit vergoldeten Anschlüssen braucht. Das beim ImageQuest mitgelieferte Kabel wirkt keineswegs besonders teuer, und trotzdem kann ich keinen Makel an der Übertragungsqualität feststellen.
    - DVI bietet letztendlich vor allem den Vorteil, daß man garantiert ein scharfes und perfekt justiertes Bild hat. Doch man kann sich durchaus auch Probleme einfangen: z.B. Nicht funktionierende Grafikmodi (Dos-Box), oder Grafikkarten, die gelegentlich Müll in den DVI-Ausgang einstreuen.
    - Auch billige Grafikkarten können eine hervorragende Analog-Qualität haben. Ich habe da eine alte Matrox Productiva G100, die am Imagequest ein Bild liefert, das ich nicht von DVI unterscheiden kann. Dasselbe kann ich von der Radeon 9000 sagen, die jetzt dauerhaft mit diesem Bildschirm verwendet wird.


    Gruß
    Wilfried

  • Hallo Micki,
    solange Deine NVidia-Karten über DVI an das TFT-Display angeschlossen sind, wirst Du keine Einbußen im Vergleich zu ATI oder sonst irgendwelchen Karten haben.


    Die DVI-Ausgänge sind bei den Grafikkarten in der regel quasi baugleich und deutlich weniger komplex, als bei Analogausgängen.


    Als ist bei Dir doch der Analoganschluß nur bei Deiner Creative-Karte mit der GeForce MX440 notwendig. Solange das Ananlog-Kabel (siehe Beitrag wwelti) ausreichend gut und nicht zu lang ist, sollte auch hier die Bildqualität annehmbar sein, da alle Deine zur Auswahl steehnden TFT-Monitor gute Analogeingänge besitzen.


    Bei den anderen Karten kannst Du das TFT-Display ohne Soregn an DVI anschließen.

  • Quote

    Original von wwelti
    Ausgerechnet mit DVI-Anschluß habe ich allerdings ein merkwürdies Phänomen: Immer, wenn die Grafikkarte noch kalt ist, und typische "Raster-Muster" angezeigt werden, kommt es zu seltsamen Bildstörungen, die man als "fliegende horizontale Streifen" bezeichnen könnte. Auch bei ein paar anderen Gelegenheiten kommt es gelegentlich mal vor, die genaue Systematik, die dahintersteckt ist mir nicht 100%ig klar. Allerdings ist die Häufigkeit des Phänomens direkt von der Temperatur der Grafikkarte abhängig. Die Temperatur des Monitors hat _nichts_ damit zu tun. Daher denke ich mal, daß der DVI-Ausgang der Grafikkarte nicht so toll ist.


    Bei der digitalen DVI-Verbindung im Duallink-Verfahren werden die Daten seriell über jeweils 3 Datenleitungen pro TDMS-Link übertragen. Dazu gibt es jeweils auch ein Clock-Signal, woruaf sich der Empänger synchronisieren muß.


    Leider weiß ich nicht, wie dieses Clock-Signal bei Deiner Grafikkarte generiert wird. Wird dies aus einer eigentlich stabilen PLL erzeugt, sollten Temperatureffekte nicht auftreten können.
    Bei Verwendung eines Quarzes kann dies allerdings schon der Fall sein.
    In der Regel sollten und werden wohl auch die Grafikkartenhersteller schon realtiv genaue Quarze mit engen Toleranzen verwenden.


    Möglicherweise hast Du aber einen Quarz erwischt, der sich nicht an die (ganz) an Spezifikation hält, oder es ist evtl. ein falsches Bauteil verlötet worden, oder im schlechtesten Fall wäre das Platinenlayout für den Quarz nur ungünstig. Dann hätten habe alle Karten dieses Typs den Fehler.


    Da aber die meisten Hersteller von Grafikkarten mit NVdidia-Grafikprozessoren auch das NVidia-Refernzdesign mehr oder weniger verwenden, sollte dieser Punkt auszuschließen sein.