NEC 2690WUXi (Prad.de User)

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    Original von Tiefflieger
    Neben Testprogramm-Bildchen eine der wenigen Web-Seiten, die ich gerne als (meine) Referenz zur Beurteilung eines Monitorbildes heranziehe.


    IMHO gibt es da deutlich bessere Bilder, für einen Teilaspekt sind die ganz gut (vorallem Farbverläufe), ansonsten sind die meisten Bilder farblich doch sehr eintönig. Aber jetzt weiß ich wenigstens was du mit professionellen Bilder meintest.

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    Original von ntl
    Mag sein. Und genau hier liegt das Problem mit dem NEC 2690. Der Samsung XL20 hat noch einen viel grösseren Farbraum und kann solche Bilder dennoch ordentlich anzeigen. Grund: man kann den Farbraum des Samsung einfach auf sRGB reduzieren und dann sieht es richtig gut aus. Genau wie bei meinem auf D65 kalibrierten NEC 1980FXI, der den sRGB Farbraum ebenfalls exakt anzeigen kann.


    Hast du schonmal einen XL20 zuhause gehabt und kannst mir mal das sRGB Profil welches er so exakt wiedergibt mal anzeigen? Ich vermute mal mit dem wirst du das gleiche Problem nur noch extremer haben.


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    Original von ntl
    Nur der NEC 2690 kann das offenbar nicht. Kalibriere ich ihn auf D65 (oder sonst irgendeine Farbtemperatur) ist der Farbraum zu gross und die Farben laufen aus dem Ruder.


    IMHO kann ein Farbraum überhaupt nicht zu groß sein. Du musst einfach nur Farbmanagmentfähige Software einsetzten.


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    Original von ntl
    Stelle ich den sRGB Modus im OSD an und begrenze damit den Farbraum, so werden die Bilder - anders als beim Samsung oder meinem alten NEC - ganz schlecht angezeigt.


    Und hier nocheinmal meine bitte definiere dochmal "schlecht", meinst du blass, zu dunkel, Farben verschoben? Hast du den Monitor denn auch wieder kalibriert nachdem du ihn auf sRGB begrenzt hast?


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    Original von ntl
    So erkläre ich mir das jedenfalls. Ich würde gerne mal ein Farbprofil sehen, wo der 2690 genau auf den sRGB Farbraum kalibriert ist. Und zwar nur auf den sRGB Farbraum (nicht auf einen grösseren Farbraum, der sRGB umschliesst).


    Das geht nicht, es gibt kein Monitor der Welt der exakt sRGB anzeigt. IMHO braucht das auch kein Mensch. Internetseiten sind sowieso nicht Farbverbindlich und wenn einer ein Profil eingebettet hat, ist es sowieso kein Problem.


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    Original von ntlMit dem Samsung geht das einfach und unkompliziert, so dass man für die Bildbearbeitung schnell auf ProPhoto bzw. AdobeRGB und fürs Websurfen auf sRGB schalten kann. Siehe:


    Wie kommst du darauf das man die so einfach umschalten kann, das geht mir aus dem Testbericht nicht hervor, würde aber auch ein ständiges paralleles Umschalten von Profilen auf dem PC und Einstellungen auf dem Monitor einhergehen.
    Ich habe so das Gefühl das du nicht so recht umzugehen weißt. Scheinbar willst du daran aber auch nichts ändern, du willst ja nicht mal das Wort "schlecht" definieren. So kann dir aber auch nur "schlecht" geholfen werden.

  • 1.
    "Hast du schonmal einen XL20 zuhause gehabt und kannst mir mal das sRGB Profil welches er so exakt wiedergibt mal anzeigen? Ich vermute mal mit dem wirst du das gleiche Problem nur noch extremer haben.
    Zitat:"


    Das Farbprofil passt ziemlich exakt (so wie bei anderen guten Monitoren ohne wide gamut). Ich habe es in meinem vorherigen Post verlinkt. Und - unabhängig was man von den behardware Testern hält - kann man ihnen wohl zumindest zutrauen, dass sie mit dem Eye One ein Farbprofil richtig ausmessen können. Deshalb sind mir Deine Zweifel nicht recht verständlich.


    2.
    "IMHO kann ein Farbraum überhaupt nicht zu groß sein. Du musst einfach nur Farbmanagmentfähige Software einsetzten."


    Ich will auch einen grossen Farbraum. Aber nur für die Bildverarbeitung (darauf entfallen vielleicht 10% der Nutzung). Im Normalfall (90%) ist ein grosser Farbraum eher schädlich, da es eben nicht geht "einfach nur" farbmanagementfähige Software einzusetzen. Welchen farbmanagementfähigen Browser setzt Du denn ein? Welchen farbmanagementfähigen Picture Viewer setzt Du ein? Thumbs Plus ... schon mal die Ladezeit mit IrfanView verglichen? Und was ist, wenn das Bild kein Profil hat? Wie dem auch sei ... allein wegen des Browserproblems ist Dein Vorschlag unpraktikabel.


    3.
    "Wie kommst du darauf das man die so einfach umschalten kann, das geht mir aus dem Testbericht nicht hervor..." "Das geht nicht, es gibt kein Monitor der Welt der exakt sRGB anzeigt."


    Steht doch in dem von mir verlinkten Test (und eine 100% exakte Anzeige ist ja auch gar nicht erforderlich, es geht um eine halbwegs passende Einstellung und nicht so etwas wie das, was der 2690 liefert): 'This monitor claims a wide gamut, 114% of NTSC space, but Samsung has optimized it for sRGB, which is quite obvious. We can choose the display mode via the small control in lower left corner of the monitor. In sRGB, according to the average dE at 3, colors are accurate form the start. If we choose the Adobe RGB table, it increases to 5.8.'


    Sorry, aber es macht er mehr Spass mit Gustav zu diskutieren. Der liesst sich wenigstens durch, was ich schreibe und geht vernünftig darauf ein.


    4.
    "Und hier nocheinmal meine bitte definiere dochmal "schlecht", meinst du blass, zu dunkel, Farben verschoben? Hast du den Monitor denn auch wieder kalibriert nachdem du ihn auf sRGB begrenzt hast?"


    Ungefähr alles stimmt nicht. Stelle doch einfach mal auf sRGB um und messe das Ganze dann mit Eye One oder Deinem Spyder aus. Eigentlich sollte sich dann eine sRGB Tonwertkurve @ 6500 Kelvin ergeben (Webstandard). Tatsächlich generiert der NEC 2690 aber laut NEC Profiler 4.1 eine Farbtemperatur von über 7100 Kelvin und eine max. Farbabweichung von dE 5.8 (zu viel blau). Laut Eye One Match 3.6.1 liegen ebenfalls 7100 Kelvin und zu viel blau an. Hardwaremässig kann ich daran auch nichts ändern, da dies im sRGB Mode nicht geht. Also muss man eine massive Korrektur in der
    LUT der Graka vornehmen. Dann passt es so halbwegs (die tolle 12bit LUT des NEC ist dann natürlich nutzlos - Farbabrisse sind vorprogrammiert).


    Was das Umschalten angeht: Da ich ganz überwiegend in einer Umgebung (Web) arbeiten muss, die über kein Farbmanagement verfügt, brauch ich nicht
    so oft im OSD umschalten. Und wenn ich die Bildbearbeitung starte, würde ich (beim Samsung) halt schnell im OSD auf die kalibrierte D65 wide gamut Einstellung umschalten. Im OSD umzuschalten dauert kürzer als Photoshop zum Laden braucht.


    Da der NEC sich im sRGB Modus nicht hardwaremässig richtig einstellen lässt, gestaltet sich die Sache hier natürlich komplizierter. Es müssen zusätzlich zum Umschalten im OSD Farbprofile ausgetauscht werden.


    Worauf ich im Ergebnis hinaus will: Die mangelhafte Farbgenauigkeit der Werkseinstellungen des NEC 2690 kann man scheinbar nicht so einfach durch
    eine Kalibrierung ausgleichen, da es für das Web anderer Einstellungen braucht als für Bildbearbeitung und sich der NEC 2690 für das Web offenbar
    nicht per Hardware vernünftig einstellen lässt.


    Bessere Lösungsvorschläge bzw. Korrekturen meiner Statements sind natürlich nach wie vor willkommen. Aber bitte vorher durchlesen, was ich geschrieben habe. Insbesondere würde es mich interessieren, ob jemand eine hardwaremässige sRGB Einstellung beim NEC in einem der hardwaremässig programmierbaren OSD Modi hinbekommt.

  • Frage an Benutzer des NEC


    Benutzt ihr bei Bildverarbeitung den Monitor im Zweischirmbetrieb oder alleine. Was würde für oder gegen einen 30" Monitor (z.B. den aktuellen Dell) sprechen.


    Ich suche nach Erfahrungswerten für eine Kaufentscheidung.


    Gruß
    Georg

  • Gegen alle wide gamut 30 Zoll Monitore, die mir bekannt sind, spricht: Kein OSD, keine Hardwarekalibrierung, kein 10+bit LUT, für Bildbearbeitung nicht optimal geeignet.


    Eine Ausnahme könnte der neue Samsung LED 30 Zoll Monitor sein. Muesste man aber erst prüfen, da ich noch keine Specs gesehen hab.


    Außerdem sind 30 Zoll Monitore für den Normalgebrauch (Office, Web, usw.) nicht geeignet, da man sich aufgrund des zu kleinen Pixel Pitchs damit die Augen verdirbt.

  • Hallo Fotfix,
    ich benutze es in Single Display Modus.


    Gegen alle erhältlichen 30 Zoll Monitore sprechen für mich 4 Sachen:


    - keine 10- oder 12-bit LTU
    - nur 1 DVI Eingang
    - nur über Grafikadapter kaliebrierbar
    - keine Einstellungsoptionen vorhanden


    Gebe es einen Display mit den o.g. Eigenschaften, hätte ich ihn auch gekauft.

  • Also die 30" habe ich außen vorgelassen. Neben Visioneers Gründen war mir zudem die Auflösung von 2560px*1600px zu hoch für die Fläche und damit die Pixelgröße zu klein. Außerdem benötigt man für diese Auflösung erstmal eine dafür geeignete GraKa.


    Seit gestern bin auch ich im Besitz des 2690WUXi. Ausgepackt, angesteckt, eingeschaltet - Begeisterung. Ohne daß ich großartig an den Einstellungen gespielt habe, lieferte der NEC direkt ein überzeugendes Bild, das sich sicherlich noch optimieren läßt. Die Schriftgröße ist absolut ok, so daß man auf dem Schirm auch mal was anderes als EBV (oder Spiele) machen kann.



    Dat Ei

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    Original von ntl
    Ich will auch einen grossen Farbraum. Aber nur für die Bildverarbeitung (darauf entfallen vielleicht 10% der Nutzung). Im Normalfall (90%) ist ein grosser Farbraum eher schädlich, da es eben nicht geht "einfach nur" farbmanagementfähige Software einzusetzen. Welchen farbmanagementfähigen Browser setzt Du denn ein? Welchen farbmanagementfähigen Picture Viewer setzt Du ein? Thumbs Plus ... schon mal die Ladezeit mit IrfanView verglichen? Und was ist, wenn das Bild kein Profil hat? Wie dem auch sei ... allein wegen des Browserproblems ist Dein Vorschlag unpraktikabel.


    Genau da liegt meines Erachtens des Pudels Kern.
    Die meisten Bildbetrachter unter Windows haben kein eigenes Farbmanagement, sondern rufen ICM-Routinen auf. Wenn ICM keine Farbangaben findet, verwendet es automatisch sRGB (Windows-ICM liest eingebettete Farbprofile nicht, meines Wissens wird nur das Monitorprofil eingelesen).
    Öffnest du das Bild in Photoshop und weist ihm ein sRGB-Profil zu, müsstest du theoretisch das Gleiche sehen wie im PictureViewer mit ICM-sRGB. Das ist aber nicht so. Photoshop sRGB zeigt ein einwandfreies Bild an. Windows-ICM zeigt das Bild mit einem Rotstich und zu geringem Schwarzwert. sRGB ist augenscheinlich nicht gleich sRGB. Das Farbmanagement von Photoshop beherrscht die Sache halt (ColorSync auch, aber leider nicht unter Windows).
    Ich kenne längst nicht alle Windows-PictureViewer und nur einen, der es wirklich gut macht: Adobe Lightroom mit seinem PS-Farbmanagement.


    Die Bilder auf Webseiten sollten ohnehin gerne so optimiert sein, dass sie auch dann gut aussehen, wenn man sie unter Windows-ICM und ohne den sRGB-Modus des Monitors betrachtet. @Tiefflieger hat weiter oben einen Link gepostet, wo die Umsetzung m. E. vorbildlich ist. Die Bilder wurden im Adobe RGB erstellt, enthalten kein Farbprofil und sehen dennoch unter ICM und auf einem Monitor mit großem Farbraum farbharmonisch aus. Aber selbst da kommt man in den Genuss der vollen Farbenpracht erst dann, wenn man den Bildern ein Adobe RGB-Profil zuweist.
    Hat der Webgestalter einen Monitor mit großem Farbraum, kann er seine Bilder entsprechend optimieren. Das hat ja Dat Ei bereits erläutert und auch @Tiefflieger verwies auf das erforderliche Equipment. Monitore mit derart großem Farbraum sind im Consumerbereich neu, und es wird eine Weile brauchen, bis sich die meisten Webseiten darauf eingeschossen haben.


    Die Thematik der Farbverwaltung ist außerordentlich kompliziert. Ich bin in diesem Themenbereich zwar lernbegierig, aber kein Profi. Und das Thema gehört nicht in diesen Thread. Daher zurück zum eigentlichen Thema:


    sRGB ist in der Monitorelektronik als fester Wert implementiert, inklusive Weißpunkt. Er sollte 6500K betragen, Abweichungen des hardwareseitigen Weißpunktes sind aber leider die Regel. Das sRGB unter Windows-ICM liefert einen Rotstich. Ist der Weißpunkt des Monitor-sRGB zu niedrig (z.B. 6300K) verstärkt sich der Rotstich, ist er zu hoch (z.B. 6700K) sieht es besser aus. Hat dein NEC 1980 im sRGB einen zu hohen Weißpunkt und dein NEC 2690 einen zu Niedrigen (oder umgekehrt), ergibt das beim Vergleich beider Monitore den worst-case.
    Natürlich hast du recht und kannst im Zuge der Gewährleistung beim NEC 2690 darauf bestehen, dass die sRGB-Norm halbwegs erreicht wird (die umfasst ja noch wesentlich mehr als den Weißpunkt). NEC würde dann den Monitor sicherlich austauschen und durchmessen – ich vermute mal, dass die Toleranzen der TCO 03 im Garantiefall ausschlaggebend sind. Ich fürchte aber, dass du auch mit einem korrekten sRGB des Monitors nicht wirklich froh werden wirst, weil die unangenehmen Eigenarten der Windows-Farbverwaltung bleiben.


    Daher kann ich dir im Sinne deines Seelenglücks nur empfehlen: beherzige die guten Tipps von strauch, vergiss den sRGB-Modus der Monitore, kalibriere den NEC 2690 auf einen dir angenehmen Weißpunkt (bei dem du weiß als weiß empfindest), vergleiche die positiven Seiten deiner beiden Monitore und erfreue dich am Farbenreichtum des NEC 2690.


    Weder strauch noch ich wollen recht haben. Wir haben uns wirklich Mühe gegeben, die Kuh vom Eis zu bekommen. Das wollte ich nur mal anmerken.


    Gruß,
    Gustav

  • @Gustav


    1.
    Könntest Du evt. mal Deinen Weisspunkt nachmessen, wenn Du den Monitor auf sRGB gestellt hast?


    Nur wenn Du und andere 2690 Besitzer im sRGB Modus eine deutlich bessere hardwaremässige Voreinstellung haben als ich, würde ich es in Betracht ziehen, den Monitor zurückgehen zu lassen. Vermute aber, dass der sRGB Mode beim 2690 generell nicht gut implementiert ist.


    Ich glaube, dass die Windows Farbverwaltung nicht sooo schlimm ist. Denn wenn ich den 2690 auf sRGB schalte und dann softwaremässig (per graka) kalibriere, dann stimmen die Farben ja und es gibt keinen Rotstich. Nur muss ich dann halt erst wieder das Profil austauschen, bevor ich vernünftig mit Lightroom in ProPhoto arbeiten kann.


    Was ich noch immer nicht verstehe: warum gelingt es mir nicht, in den programmierbaren Modi den Farbraum so wie im sRGB Modus auf sRGB zu beschränken? Dann könnte ich einen der programmierbaren Modi dazu verwenden, eine hardwaremässige sRGB Einstellung zu generieren und müsste nicht ständig Profile austauschen.


    (Der Weisspunkt der 1980 FXI liegt übirgens genau bei 6500. Kein Wunder ... ist ja kalibriert.)


    2.
    "Wir haben uns wirklich Mühe gegeben, die Kuh vom Eis zu bekommen. Das wollte ich nur mal anmerken."


    Bei Dir habe ich dieses Gefühl. Und dafür bin ich auch dankbar. Die Postings von strauch lasen sich weniger produktiv und auch nicht so freundlich.

  • entschuldigt, eine anfänger frage...


    wenn der 2690wuxi ohne colorimeter und als nicht grafiker tft verkauft wird, ist es dann i.O. ihn trotzdem per hardware zu kalibrieren ?


    klingt vllt. dumm aber ich habe so etwas noch nie gemacht, bin aber auf dem weg zum professionellen und daher wäre ich sehr glücklich über diese info.



    danke, bensen

  • Hey bensen,


    Quote

    Original von bensen23
    entschuldigt, eine anfänger frage...


    no problem... Jeder war mal Anfänger und ist es auf vielen Gebieten immer noch.


    Quote

    wenn der 2690wuxi ohne colorimeter und als nicht grafiker tft verkauft wird, ist es dann i.O. ihn trotzdem per hardware zu kalibrieren ?


    klingt vllt. dumm aber ich habe so etwas noch nie gemacht, bin aber auf dem weg zum professionellen und daher wäre ich sehr glücklich über diese info.


    Der LCD2690WUXi sieht eine hardwareseitige Kalibrierung vor. In den USA bekommt man online eine Software von NEC zum Kauf angeboten, um ihn zu kalibrieren. In D bzw. Europa schlägt NEC jedoch eine etwas andere Verkaufs- und Modellpolitik ein. Hier versucht man den Kunden zum Kauf des 600,-EUR teureren SpectraView zu bewegen, der hardwareseitig identisch ist, aber eine höhere Selektion erfährt (zugesagter Farbraum liegt ein paar %-Punkte höher als beim 2690WUXi) und ein Meßprotokoll, eine Hutze und eine Kalibrierungssoftware mitgeliefert bekommt.



    Dat Ei



    Dat Ei

  • Hey bensen,


    Quote

    Original von bensen23
    ah ok, das klingt gut für mein portemonaie :D


    wie ist das mit diesen kalibrierungsmäusen ?


    bekommt das panel keine kratzer davon ?


    die Colorimeter haben meist Saugfüße für den Gebrauch mit CRTs und Gegengewichte für den Einsatz am TFT. Ihre Kontaktflächen sind meist gummiert oder mit Filz belegt. Keine Sorge!



    Dat Ei

  • Bensen


    "ah ok, das klingt gut für mein portemonaie"


    Jein. Du kannst den Monitor "händisch" per OSD kalibrieren. Das ist im Prinzip Hardwarekalibrierung. Die echte automatische Hardwarekalibrierung funktioniert aber wohl (noch nicht verifiziert) nur mit der amerikanischen Spectraview II Software, die hier nicht verkauft wird. Die deutsche NEC Profiler Software weigert sich (selbst ausprobiert), den 2690 per Hardware zu kalibrieren. Das ist eine Abzocke von NEC Deutschland.


    Als Lösungsmöglichkeit bietet sich im Moment nur an, sich die amerikanische Software über Umwege zu besorgen und es damit mal auszuprobieren ...

  • Hoi, ich würde nochmal gerne die Anti-Gründe für die 30er ansprechen.
    Wenn ihr hier schreibt, ohne 10-12 Bit LUT etc etc warum steht dann in den Tests (auch in Prad vom LP3065) das sie für Grafiker geeignet sind weil sie eine exzellente Bildqualität besitzen? Ist der NEC dann wegen seiner LUT über-exzellent oder wie soll ich mir das vorstellen ^^


    Ich bin im Moment wirklich am Hadern obs der 26er oder der 30er ist und dachte eigentlich das ich mich aufgrund der noch laufenden Aktion für den Dell entscheide.. aber jetzt hat das hier alles übern Haufen geworfen weil ich ja eigentlich Grafiker BIN ^^


    Vom Testergebnis des HP 30" war ich eigentlich recht angetan und bis das NEC Review kommt, ist die Aktion wohl schon vorbei :(



    Ich bin auch pingelig bei allen möglichen Sachen, aber der Display muss jetzt nicht 100% kalibriert sein das ich ihn toll finde, das kommt später ;) Solange er jetzt nicht Bildfehler produziert, wie Banding o.ä.!!


    Mir gehts wirklich um die reine Bildqualität. Scaling und Interpolationsverfahren kriegt man laut vielen Leuten hier im Forum auch gut mit der Grafikkartensoftware in den Griff. Der Pixelpitch ist nicht so wichtig, da finde ich eher den NEC zu groß als den Dell zu klein und von der Schlierenbildung hab ich von den 30ern auch besseres gehört als vom NEC.. aber ich lasse mich gerne belehren.. noch ^^ Das Dell Angebot läuft bald aus ;) Ich würde gerne zu einer entgültigen Entscheidung kommen ^^

  • @kite Der HP produziert bestimmt schneller Banding als der NEC. Denn der NEC hat eine programmierbare 12bit LUT und der HP gar keine (man muss also auf die 8bit LUT der Graka ausweichen). Ob sich das in der Praxis auswirkt, hat wohl noch niemand anständig getestet.

  • ntl ich will mal ein wenig über das Farbmanagment der Betriebsysteme schreiben. Browser die Farbmanagment unterstützten sind Safari, InternetExplorer 5.2 und OmniWeb auf dem Mac unter Windows kenne ich noch keinen.
    Zum Thema Rotstich im ICM, das kann ich bestätigen und ich kann sagen das unter Vista vieles besser ist und der Rotstich auch weg ist (sieht man besonders gut bei Hauttönen). Die Bild und Faxanzeige (unter XP) unterstützt zwar auch zum Teil Farbmanagment, zeigt Bilder ohne Profil aber mit den Monitorfarben an unter Vista wird dazu sRGB genutzt.
    Man kann scheinbar per CSS Bildern (für den IE ab Version 4) Farbprofile zuweisen die er dann interpretiert, zum Testen fehlte mir aber noch die Zeit.
    Unter XP nutze ich ThumbsPlus zum Bildbetrachten, hier auf dem Mac meistens Bridge, die kann auch Farbmanagement.
    Da muss noch einiges interpretieren, leider bekomme ich Farbmanagment bei IE7 unter Vista nicht zum laufen.

  • Quote

    Original von kite
    Mir gehts wirklich um die reine Bildqualität. Scaling und Interpolationsverfahren kriegt man laut vielen Leuten hier im Forum auch gut mit der Grafikkartensoftware in den Griff. Der Pixelpitch ist nicht so wichtig, da finde ich eher den NEC zu groß als den Dell zu klein und von der Schlierenbildung hab ich von den 30ern auch besseres gehört als vom NEC.. aber ich lasse mich gerne belehren.. noch ^^ Das Dell Angebot läuft bald aus ;) Ich würde gerne zu einer entgültigen Entscheidung kommen ^^


    @kite


    Ich habe dir einen Screenshot der Kalibrierungskurve vom NEC 2690 angehängt.
    Gerade die Farbtreue erwies sich im Prad-Test beim Dell 30" nicht als dessen Stärke. Den HP LP3065 finde ich da wesentlich überzeugender.
    Einen erheblichen Nachteil beider sehe ich darin, dass sie weder ein OSD noch einen Screenmanager haben. Den Weißpunkt wird man sicherlich mit der Grafikkarte in den Griff bekommen können. Aber auf Einstellungen der 6-Farbachse, Kompensation von Farb- oder Ausleuchtungsabweichungen und eine ganze Reihe anderer Einstellungen muss man halt verzichten.


    Meine Meinung ist: wenn ein 30-Zöller für farbtreues Arbeiten, dann den HP LP3065. Für annähernd diesen Preis bekommt man allerdings auch schon einen SpectraView 2690 mit kalibrierbarer LUT, Hutze und Profiler-Software.
    Welcher Monitor sich hinsichtlich Schlierenbildung besser für Spiele eignet, weiß ich nicht. Da fehlt mir der Vergleich. Das Overdrive des NEC 2690 finde ich jedenfalls nicht optimal gelöst und es verschlechtert das Verhalten bei Spielen.



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    Original von strauch
    Zum Thema Rotstich im ICM, das kann ich bestätigen und ich kann sagen das unter Vista vieles besser ist und der Rotstich auch weg ist (sieht man besonders gut bei Hauttönen).


    strauch


    Wow, dass lässt ja hoffen!
    Weist du, ob es irgendwo etwas zu lesen gibt zu den Veränderungen beim Farbmanagement in Vista?


    Gruß
    Gustav

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    Original von Gustav
    strauch


    Wow, dass lässt ja hoffen!
    Weist du, ob es irgendwo etwas zu lesen gibt zu den Veränderungen beim Farbmanagement in Vista?


    Nein leider nicht, aber ich werde heute Abend mal ein paar Screenshots posten. Ich habe MS mal angeschrieben ob der IE7 unter Vista Farbmanagment unterstützt (vielleicht gibts ja nen Registry Schlüssel o.ä.) mal schauen ob die Antworten. Ich weiß nur das das Farbmanagment System zusammen mit Canon entwickelt wurde.