NEC 2690WUXi (Prad.de User)

  • Viele Monate war der NEC 2690WUXi als 25,5 Zoll IPS-Breitbilddisplay angekündigt. Ich habe die Auslieferung seither ungeduldig erwartet und war entschlossen den Monitor zu bestellen, sobald er ausgeliefert wird.
    Die angekündigten Eckdaten fand ich sehr überzeugend. Als farbsensibler Mensch schätze ich IPS-Monitore, zudem noch versprach NEC einen darstellbaren Farbraum von 92 % des Adobe-RGB Farbspektrums.
    Ein weiterer Grund meiner Kaufentscheidung war die native Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln bei einer Pixelgröße von 0,287 mm. Meine Augen blicken schon eine ganze Weile in diese Welt, und ich habe es gerne, wenn die Schriftdarstellung auch bei bequemem Arbeitsabstand nicht so klein ist. Außerdem soll der NEC 2690WUXi neben einem 19 Zoll Eizo L797 im Dualmonitorbetrieb stehen. Die Pixelgröße eines 19 Zöllers ist mit 0,294 mm nur geringfügig größer. Wenn ein Fenster von einem Bildschirm in den anderen ragt, hat man so nur einen kleinen Größenunterschied.


    Bestellung und Lieferung:


    Die Bestellung und Lieferung klappte vorzüglich – Mittwoch bestellt, Donnerstag geliefert.
    Der Monitor ist in Schwarz oder Silberfarben erhältlich, ich habe ein silbernes Exemplar erworben.
    Naja, richtig silbern ist er nicht. Fuß und Gehäuse des Monitors haben ein sehr helles Grau, nur der Frontrahmen hat die dezente Anmutung von gebürstetem Aluminium.
    Der »silberne« NEC 2690 kann jedenfalls gut neben einem grauen Monitor stehen, ohne das sich beide optisch stören.
    Mitgeliefert wird in sorgfältiger Verpackung weitgehend alles, was man braucht. DVI-D und DVI-Dsub-Kabel legen bei sowie 2 Netzstecker. Außerdem gibt es ein Handbuch und eine Software-CD.
    Das Handbuch ist im DIN-A4-Format und nur so dick, weil es eine Vielzahl von Übersetzungen beinhaltet. Was drinsteht ist sehr mager. Weder ein technisches Datenblatt ist dabei, noch eine zufriedenstellende Erläuterung der OSD-Funktionen. Will man Genaueres erfahren, muss man auf das ausführlichere PDF-Handbuch zurückgreifen, das sich auf der mitgelieferten CD befindet.


    Das Panelgehäuse ist recht tief und mit etwa 10 cm um 4 cm massiver als bei meinem Eizo L797.
    In seinen ganzen Ausmaßen ist der NEC 2690 ein recht ausladendes Teil. Dennoch lässt sich der Monitor mit seinen 12,6 kg in Höhe, Neigung und Drehung sehr leichtgängig und präzise justieren. Das Gerät hat eine wirklich hervorragende Mechanik.


    Erste Inbetriebnahme:


    Beim ersten Start wurde die native Auflösung des NEC 2690 problemlos neben meinem »Referenzmonitor« Eizo L797 erkannt. Bereits im Bios fällt auf, dass der NEC ein erheblich satteres Schwarz liefert, als der Eizo-IPS-Monitor.
    Der Monitor ist ohne Pixelfehler und hat keine Lichtdurchbrüche an den Rändern. Beides finde ich sehr erfreulich.
    Weniger erfreut war ich zunächst über die relativ ungleichmäßige Ausleuchtung. Ein weißer Hintergrund zeigte links oben eine Neigung ins Blau, rechts unten hingegen ins Rot. Das war jedoch bald behoben. Im OSD-Menü gibt es die Option »Farbvergleich«. Aktiviert man diese Option, homogenisiert der NEC 2690 die Hintergrundbeleuchtung. Danach zeigte sich der weiße Hintergrund über den gesamten Bildschirm relativ unfarbig. Vergleicht man den NEC 2690 mit der Ausleuchtung anderer IPS-Monitore dieser Größenordnung, ist die Ausleuchtung sehr gleichmäßig.
    Aber bei der Qualität der Ausleuchtung gibt es gewiss auch beim NEC 2690 eine gewisse Serienstreuung.


    OSD-Menü:


    Das OSD-Menü ist sehr gut zu bedienen. Die leichtgängigen Tasten befinden rechts unten in der Ecke des Monitorrahmens. Die Tasten reagieren präzise. Sobald man das OSD-Menü aufruft, wird über jeder Taste eine kleine Überschrift eingeblendet. Das erleichtert die Navigation ungemein.


    Die Farben des Monitors sind sehr kräftig. Möchte man die Farbsättigung verringern, ist das über das OSD-Menü nicht möglich. Man kann dort die Sättigung lediglich erhöhen. Das ist bei Eizo eindeutig besser gelöst.
    Alle anderen Farbeinstellungen wie Weißpunkt, RGB-Farben, 6 Achsen Farbkontrolle sowie 6 Achsen Farbhelligkeit lassen sich frei konfigurieren. Helligkeit und Kontrast können bei Belieben direkt per Kippschalter am Monitorrahmen eingestellt werden.


    Eine kleine Tücke: das OSD-Menü ist sehr intuitiv und hübsch gestaltet. Allerdings vermisst man doch eine ganze Reihe wünschenswerter Einstelloptionen. Ich hätte den Monitor beispielsweise gerne mit und ohne Overdrive getestet, fand dazu aber keine Einstellmöglichkeit.
    Ich dachte mir, dass sich vielleicht durch das Drücken einer bestimmten Tastenkombination ein erweitertes Menü aufrufen lässt. Ein Anruf bei der NEC-Technik ergab, dass es kein erweitertes Menü gibt. Natürlich gibt es das. Man muss den Monitor ausschalten und danach durch gleichzeitiges Drücken von Einschalttaste und Inputtaste wieder einschalten. Dann hat man ein weniger schönes aber sehr umfangreiches erweitertes OSD-Menü zur Verfügung.
    Im Handbuch steht davon nichts, auch bei der NEC-Technik ist das nicht allgemein bekannt. Erst das Handbuch im PDF-Format weist darauf hin. An meinem Querlesen ist natürlich nicht NEC schuld, aber das macht das gedruckte Handbuch und den Informationsstand des telefonischen Supports nicht besser.


    Es gibt auch eine ganze Reihe an nettem technischem Schnickschnack. Über AmbiBright, AutoBright kann man beispielsweise den Umgebungslichtsensor des Monitors aktivieren. Die Helligkeit des NEC 2690 wird dann anhand des Umgebungslichtes automatisch reguliert. Auto Black Level reguliert den Schwarzwert automatisch. Für den, der es mag sicherlich nützliche technische Errungenschaften. Ich mag es nicht und freue mich darüber, dass man es abstellen kann.
    Die Option »Farbvergleich« reguliert die Hintergrundbeleuchtung automatisch so, dass leichte Ungleichmäßigkeiten oder leichte Farbstiche über die große Monitorfläche hinweg wegreguliert werden. Eine tolle und sehr effektive Funktion!
    Eine Pivotfunktion gibt es ebenfalls. Aber der Monitor ist wirklich riesig. In gedrehtem Zustand hat der sichtbare Bereich des Bildschirms 55 cm Höhe!


    Software:


    Der NEC 2690 verfügt über eine 12 Bit-LUT, die den sehr guten Farbumfang des Displays ermöglicht und farbverbindliches Arbeiten verspricht.
    Die Daten der Farbkalibrierung können direkt in die Monitorelektronik geschrieben werden. So erzielt man eine präzise Farbdarstellung, ohne den Farbumfang dadurch einzuschränken, dass die Kalibrierung über die Grafikkarte bewerkstelligt wird.
    Um die Daten der Kalibrierung in die Monitorelektronik schreiben zu können, braucht man zweierlei:
    1. Ein geeignetes Colorimeter – (kompatibel sind beispielsweise GretagMacbeth Eye-One Display, X-Rite DTP 94 und einige andere.
    2. Die Software SpectraView II, welche die Kalibrierungsdaten in die Monitorelektronik schreibt.


    Weder die Software SpectraView II noch eine Lizenz hierfür liegt jedoch dem NEC 2690 bei. NEC verweist auf seiner Internetseite auf einen Shop, wo man die Softwarelizenz zusammen mit einem Colorimeter für 399 $ erwerben kann. Auch wenn man bereits ein geeignetes Colorimeter hat, kann man anscheinend keine Softwarelizenz erwerben, ohne ein zusätzliches Colorimeter zu kaufen.
    Das gefällt mir nicht so, ich werde deswegen nochmal bei NEC per E-Mail anfragen.


    Auf der mitgelieferten Software-CD befindet sich »NaviSet«. NaviSet installiert einen Monitortreiber sowie einige rudimentäre Einstellfunktionen im Dialogfeld »Anzeige«.
    Da sich die Einstelloptionen über das OSD-Menü umfangreicher, präziser und komfortabler vornehmen lassen, braucht man NaviSet eigentlich nicht. Auf eine Installation der Software für »Interactive Gamma Control Settings« wird man in der Regel auch ganz gut verzichten können.
    Eine Software wie den »Eizo Screen Manager«, über den sich beispielsweise die 6 Achsen der Farbkontrolle intuitiv in einem Farbenkreis einstellen lassen, gibt es nicht.


    Farbdarstellung und Kalibrierung:


    Die vom NEC 2690 dargestellte Farbpalette ist riesig. Er erreicht 92 % des Adobe RGB, geht teilweise aber auch etwas über das Adobe-RGB-Farbspektrum hinaus.
    Mein »Referenzgerät« ist der Eizo L797. Der Eizo L797 ist ein Grafikerdisplay und ermöglicht bei sehr schöner und umfangreicher Farbdarstellung eine recht präzise Farbdarstellung.
    Der NEC 2690 weist den Eizo L797 jedoch in seine Grenzen. Das dargestellte Grünspektrum geht wesentlich weiter als beim Eizo. Auch das blaue Farbspektrum ist größer und wirkt beim NEC daher kräftiger und differenzierter. Beim Vergleich von Portraitbildern wird deutlich, dass der NEC auch im roten Spektrum über mehr Abstufungen verfügt. Portraits wirken dadurch deutlich plastischer als beim Eizo.
    Nichts gegen den Eizo L797, der Monitor hat eine ausgezeichnete Farbdarstellung. Was der NEC 2690 jedoch an Farben bietet, ist wirklich beeindruckend.


    Die Kalibrierung habe ich mit einem EyeOne Pro durchgeführt. Das war viel Arbeit. Könnte man SpectraView II verwenden, würde man sich erheblich leichter tun.
    Sehr ernst nehmen sollte man den Hinweis von NEC auf die nötige Aufwärmphase von 20-30 Minuten. Der Monitor braucht in der Tat eine ganze Weile, bis er seine ganze Farbenpracht offenbart.
    Nach einer ersten Kalibrierung per Colorimeter habe ich anhand von Kodak-Farbreferenzkarten über das OSD-Menü manuell eine Feinjustierung der 6-Farbkontrolle durchgeführt – danach wieder eine erneute Kalibrierung per Colorimeter. Bis dann alle Farbnuancen feinjustiert waren, brauchte das ein paar Anläufe.


    Beim Kalibrieren per Colorimeter strebe ich eine Helligkeit von 140 cd/m2 an. Der NEC 2690 ist in seiner maximalen Leistung sehr hell. Um 140 cd/m2 zu erreichen musste ich die Helligkeit im OSD-Menü auf 9,9 % herunterregeln. Möchte man mit niedrigerer Luminanz arbeiten, wird’s eng.
    Ich habe den Eindruck, dass der NEC 2690 etwas Schwierigkeiten hat, die eingestellte Luminanz zu halten (obwohl die Funktion für automatische Helligkeitsanpassung deaktiviert ist). Aber das muss ich erst noch mal eine Weile beobachten.


    Nach erfolgreicher Kalibrierung des Monitors wird anhand der Kodak-Farbreferenzkarten ersichtlich, dass der NEC 2690 Farben noch um einiges präziser wiedergibt als der Eizo L797. Das ist sicherlich erstmal auf das große Farbspektrum des NEC zurückzuführen, spricht jedoch auch für die hohe Qualität des Monitors.
    Eine kleine Schwäche hat der NEC 2690 im Orange- und Rotbereich. Hier kommt er nicht ganz an die Qualität des Eizo heran. In reinem Gelb findet man beim NEC einen leichten Tick ins Rot. Aber das ist wirklich nur ein Hauch.
    Eine winzige Spitze des Gelb beim Druckprofil ISO Coated FOGRA27 wird nicht erfasst. Auch im darstellungskritischen Blaubereich fehlt nur sehr wenig bis zum vollständigen FOGRA27-Profil.


    (Im Anhang ist eine Bilddarstellung der Profile.)


    Videodarstellung:


    Durch das Breitbildformat schreit der NEC regelrecht nach Videodarstellung. Bei der Darstellung schneller Bildfolgen oder auch bei Laufschrift über die Darstellung per TV-Karte sind für mich keine Nachbilder oder Unschärfen erkennbar.
    Zugute kommt dem NEC hier auch die kräftige Schwarzdarstellung. Bei Filmen im Breitbildformat bleiben über und unter dem Video formatbedingt schmale schwarze Balken, und die sind wirklich schwarz. Durch die Kontraststärke und das riesige Farbspektrum macht das Filmeschauen am NEC wirklich Freude.
    Schade ist allerdings, dass der NEC 2690 laut NEC zwar die HDCP-Formate 780p und 1080p unterstützt, nicht jedoch die hierzulande üblichen 780i und 1080i. Ansonsten wäre der NEC 2690 für die Wiedergabe von hochauflösendem Video- oder TV-Material perfekt.


    Spiele:


    Ob der NEC 2690 für Spiele taugt oder nicht, hat in manchen Foren einige Kontroversen ausgelöst.
    Dem Tester bei BeHardware machte man teils mit deftigen Sprüchen zum Vorwurf, dass Spieletests nicht mit und ohne Overdrive durchgeführt und deklariert wurden. Warum nicht, kann man gut nachvollziehen – die Option ist im erweiterten OSD-Menü halt gut versteckt.


    Jørgen Fundingsrud von Hardware.no hat die Spieletauglichkeit des NEC 2690 sehr treffend auf den Punkt gebracht:


    » Dette er ikke en grafisk skjerm for spillere, men en allsidig skjerm for grafikere.«
    »Es ist kein grafischer Monitor für Spieler, sondern ein vielseitiger Monitor für Grafiker.«


    Bei Auslieferung ist Overdrive deaktiviert und für den Test von Spielen habe ich es zunächst auch so belassen.
    Getestet habe ich zwei Spiele am NEC 2690, Oblivion und TitanQuest.
    TitanQuest macht das Verhalten eines Monitors bei schnellen Bewegungen sehr deutlich. Die Hardwareanforderungen halten sich in Grenzen. Auch mit meinem System (einem AMD 3800+ und einer Nvidia 7800 GSH AGP) gelingt es problemlos, das Spiel bei einer Auflösung von 1960 x 1200 und in guter Qualität flüssig zu spielen. Wer das Spiel nicht kennt: ein griechischer Held saut mit hoher Laufgeschwindigkeit durch die Antike um selbige von vielen Monstern zu befreien. Die Spielfigur ist auch rennenderweise immer in der Mitte des Bildschirms und die Landschaften rasen sehr schnell vorbei.
    Ein Nachziehen bei »rasenden Gegenständen« ist beim NEC durchaus sichtbar. Das Nachziehen ist nicht so stark, dass es mich unbedingt stören würde. Aber es ist vorhanden, da beißt die Maus keinen Faden ab.
    Bei meinem Eizo L797 ist es so, dass bei schnellen Bewegungen eine gewisse Unschärfe eintritt. Die Bewegungsunschärfen beim Eizo wirken weicher. Beim NEC 2690 tritt diese Bewegungsunschärfe weniger auf, die Konturen bleiben bei schnellen Bewegungen klarer, dafür hat man jedoch ein leichtes Nachziehen.
    Mir persönlich gefallen die Bewegungsunschärfen des Eizos besser, aber vielleicht ist das auch eine Sache der Gewohnheit.


    Bei Oblivion sind die Bildbewegungen nicht ganz so schnell. Wenn man genau darauf achtet, kann man ein Nachziehen auch bei Oblivion sehen. Aber das ist so schwach, dass ich es bedeutungslos finde. Einen Mauslag etwa bei Schwertkämpfen kann ich nicht feststellen. In Außenleveln kommt es zwar immer mal zu Stockern, aber das liegt daran, dass Prozessor und Grafikkarte bei der hohen Spielauflösung an ihre Grenzen kommen.


    Anschließend habe ich beide Spielsequenzen mit aktiviertem Overdrive getestet. Overdrive bringt in Spielen jedoch eine Qualitätsverschlechterung. Man hat dann nicht ein leichtes Nachziehen, sondern ein deutliches Nachbild. Schnelle Bewegungen wirken nicht flüssig, sondern ein wenig ruckelig, so wie man es vom Eindruck her beim Daumenkino kennt.
    Beim Arbeiten mit Text sieht man durchs Overdrive eine leichte Verbesserung beim Scrollen von Text. Spätestens fürs Spielen am Monitor sollte man Overdrive jedoch auf jeden Fall wieder abschalten.


    Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, mit dem NEC 2690 Spiele zu machen. Er ist keinesfalls ungeeignet fürs Spielen. Möchte man jedoch eine Farbdarstellung auf höchstem Niveau und eine Spieleleistung auf gleichem Niveau haben, sollte man sich besser ein schnelles Spieledisplay neben den NEC stellen. Die sind ja zwischenzeitlich schon verhältnismäßig günstig zu haben.


    Interpolation:


    Die Interpolation ist über das OSD des NEC 2690 frei wählbar. Niedrigere Auflösungen können sowohl als Vollbild, in seitengerechtem Zoom oder in nativer Pixeldarstellung ausgewählt werden.
    Es gibt auch noch den Menüpunkt einer benutzerdefinierten Darstellung. Aktiviert man diesen Menüpunkt, kann die gewünschte Bildgröße manuell über die Zoomfunktionen eingestellt werden.
    Die Interpolation ist gut. Schriften und Konturen werden weich gezeichnet, die Bild- und Schriftdarstellung ist dann in etwa so, als wenn man unter Windows XP ClearType aktiviert. Treppeneffekte an Kanten waren bei den von mir ausprobierten Interpolationen nicht zu sehen und auch Text bleibt gut lesbar.


    Resümee:


    Positives:
    + eine beindruckende Farbdarstellung
    + gleichmäßige Ausleuchtung (beim Testgerät)
    + für ein IPS-Display sehr guter Schwarzwert
    + vorzügliche Videowiedergabe
    + gute Interpolation
    + hochwertiges und sehr gut verarbeitetes Gehäuse (chinesische Qualitätsarbeit) =)
    + gut zu bedienendes und umfangreiches OSD-Menü
    + als Gerät in dieser Leistungsklasse nicht teuer


    Negatives:
    - inhaltsarmes gedrucktes Handbuch
    - keine SpectraView-Software
    - kein USB-Anschluss
    - keine HDCP-Unterstützung beim hiesigen Zeilensprungverfahren
    - Nachziehen bei schnellen Spielsequenzen


    ---


    Gruß,
    Gustav

  • 1A Testbericht lieber Gustav. Hut ab!


    Eine kleine Anmerkung zur "fehlenden" Spectraview Software:
    NEC fährt immer Zweigleisig. Es gibt bei den besseren Geräten immer eine Konsumer-Variante (wie der 2690WUXi) und es gibt auch die handverlesenen Spectraview Modelle (Spectraview 2690WUXi ist bereits im Anmarsch!) die dann mit Blendschutzhaube und natürlich der Spectraview-Software ausgeliefert werden.

  • Hallo Gustav,


    vielen Dank für deinen tollen und in meinen Augen sehr objektiven Testbericht. Hat mir grad einige Erkenntnisse gebracht. Vorallem was das erweiterte OSD anbelangt, interessant auch der Teil deiner Kalibrierung. Ich kalibriere meinen aber nur mit einem Spyder2. 400$ für die passende Kalibrierung ist nochmal ne Menge schotter, das man die Kalibrierung aber in den Monitor laden kann ist genial und sehr Reizvoll, weil davon dann wirklich alle Anwendungen profitieren. Wo hast du denn Informationen dazu gefunden, vorallem welche Messgeräte funktionieren?


    Da haste ne Menge in kürzester Zeit an Informationen zusammen getragen. Wirklich Klasse! Danke.


    Grüße


    strauch

  • @Tiefflieger


    Vermutlich nennt NEC den normalen 2690WUXi aus dem von dir genannten Grund auch »semiprofessionelles Gerät«.
    Ich finde es halt schade, dass man offenbar keine separate Softwarelizenz erwerben kann, sondern wohl ein ganzes Hardware-Bundle erstehen muss.
    Insbesondere unter Windows im Mehrmonitorbetrieb sollte man gerne SpectraView besitzen. Windows XP hat ja so seine Probleme mit der Verwaltung mehrerer Monitore. Mit der NEC-Software wäre Windows außen vor. Mir ist es jedenfalls nicht gelungen dem Eizo L797 als sekundärem Monitor ein Farbprofil unterzuschieben, auch nicht mit dem Kontrollfeld »Color«. Ich muss den Eizo daher fortan manuell kalibrieren (zum Glück ist er sehr farbstabil). Vorher hatte ich 2 Eizos L797 nebeneinander, da klappte die individuelle Profilzuweisung mit etwas Trickserei.



    strauch


    Über die NEC-Seite sind die Infos zu SpectraView schwierig zu finden. Sie liegen dort: Klick.




    Gruß,
    Gustav

  • @Gustav


    bis vor kurzem konnte man bei mn (amerikanische NEC Vetriebsfirma) einzeln die Software SpectraView II ohne dazugehörenden Colorimeter kaufen. Der Preis lag bei 190 US$. Dieses Angebot, wie auch das mit Colorimeter, galt nur für amerikanische Kunden. Die Firma nm liefert nur innerhalb USA aus. Den Aufpreis von 399 U$ für das Bundle finde ich ausgesprochen günstig, da der Colorimeter (GretagMacbeth EyeOne Display II ) in Deutschland alleine ca. 300 Euro kostet.


    NEC Europe verkauft diese Software weder einzeln noch im Bundle und koppelt sie ausschliesslich an die reinen SpectraView Monitore. Begründung: die SpectraView Monitore werden handverlesen, einzeln geprüft und eingemessen so, dass sie der Anforderungen der Pre-Press Anwender gerecht werden.
    Der "echte" 2690 Spectraview soll im März erhältlich sein und ca. 1900 Euro (Listenpreis ohne MwSt) kosten. Lieferumfang: Monitor, Hutze, Software ohne Colorimeter. Das sind über 700 Euro Preisunterschied zum 2690WUXI.


    Eine Anmerkung zur Interpolation: der 2690 verfügt über eine digitale Schärfeeinstellung mit der das "Weichzeichnen" ausgeglichen werden kann.


    Gruss, V.

  • Hallo Gustav,


    ich hab das Gefühl das beim gemessenen Farbraum meines 2690 irgendetwas nicht stimmt. Ich hab mal mein Profil angehangen, kannst du es mit deinem mal vergleichen? Mir kommt es so vor als ob etwas im gelb Bereich fehlt. Was für Einstellungen hast du bei deinem Schirm vorgenommen? Zum einmessen habe ich ein Spyder2 (suite) ich habe ihn auf 6500 Kelvin kalibriert und eine Helligkeit von 140cd/m². An der Sättigung oder Helligkeit der Farben habe ich nichts geändert.


    Grüße


    strauch

  • Visioneer


    Ein Preis von 190 $ für SpectraView wäre ein wirklich feines Angebot.
    Da es das nicht mehr und hierzulande sowieso nicht gibt, bliebe einem in Europa für ein Upgrade also höchstens die Möglichkeit, ein gebrauchtes US-Bundle von jemandem privat zu erwerben.
    Vielleicht gibt es da ja im Rahmen der Softwarelizenz gangbare Seitenwege.


    Solange man nicht an die Einhaltung von ISO-Prozessnormen gebunden ist, wird man ansonsten auch beim normalen NEC 2690WUXi und ohne SpectraView zu sehr guten Kalibrierungsergebnissen kommen. Eine manuelle Feinjustierung der 6 Farbachsen ist mit Hilfe von Farbreferenzkarten auch kein Problem. Gute Farbreferenzen sind als Color Management Kit bereits für 70 Euro zu haben (nur ein Beispiel).


    Die Begründung von NEC-Europe finde ich nicht überzeugend, aber deine Preisangaben machen schon deutlich, um was es NEC vermutlich gehen wird.
    Money makes the world go around =)


    Der von mir angeführte Minuspunkt für das Fehlen der SpectraView-Software beim normalen NEC 2690WUXi sollte dann eher der europäischen NEC-Verkaufspolitik für die fehlende Upgrademöglichkeit ans Revers geheftet werden.


    Gruß,
    Gustav

  • Quote

    Original von Gustav
    Eine manuelle Feinjustierung der 6 Farbachsen ist mit Hilfe von Farbreferenzkarten auch kein Problem. Gute Farbreferenzen sind als Color Management Kit bereits für 70 Euro zu haben (nur ein Beispiel).


    Naja man braucht aber auch das passende Licht um es richtig zu machen, sonst ist es natürlich auch vom Umgebungslicht abhängig.

  • Quote

    Original von Gustav
    Visioneer


    Ein Preis von 190 $ für SpectraView wäre ein wirklich feines Angebot.
    Da es das nicht mehr und hierzulande sowieso nicht gibt, bliebe einem in Europa für ein Upgrade also höchstens die Möglichkeit, ein gebrauchtes US-Bundle von jemandem privat zu erwerben.
    Vielleicht gibt es da ja im Rahmen der Softwarelizenz gangbare Seitenwege.


    Daran wir meinerseits eifrig gearbeitet.



    Quote

    Original von Gustav
    Die Begründung von NEC-Europe finde ich nicht überzeugend, aber deine Preisangaben machen schon deutlich, um was es NEC vermutlich gehen wird.
    Money makes the world go around =)


    Dieser Eindruck drängt sich formlich auf und zeigt immer wieder, nicht nur bei NEC, wie der nicht amerikanische Kunde behandelt wird.
    Die grossen Firmen haben bis heute nicht verstanden, dass die Welt im Internet-Zeitalter sehr klein und transparent geworden ist.


    Quote

    Original von Gustav
    Solange man nicht an die Einhaltung von ISO-Prozessnormen gebunden ist, wird man ansonsten auch beim normalen NEC 2690WUXi und ohne SpectraView zu sehr guten Kalibrierungsergebnissen kommen. Eine manuelle Feinjustierung der 6 Farbachsen ist mit Hilfe von Farbreferenzkarten auch kein Problem. Gute Farbreferenzen sind als Color Management Kit bereits für 70 Euro zu haben (nur ein Beispiel).


    Sicherlich ist es eine Möglichkeit, die allerdings eine genormte Umgebungsbeleuchtung und ein geübtes Auge des Anwenders voraussetzt.

  • hi gustav, ich hab probleme länger auf den monitor zu schauen.....
    ich hab helligkeit und kontrast schon runter geregelt, was hast du denn für werte dort oder was hast du gemacht?

  • strauch


    Das mit deinem Profil ist allerdings merkwürdig, da fehlt ein erheblicher Teil im Grün- und Gelbspektrum.


    Was mir auffällt, ist das dein Profil im icm-Format mit 27KB recht klein ist. Meine Monitorprofile fallen erheblich größer aus. Ich habe dir mein Profil mal zum Vergleich angehängt. Der Umfang der Dateigröße ist zwar ein Hinweis auf die Größe der erfassten Matrix, erklärt aber noch nicht die Verschiebung.


    Hast du mal das Profil nl269wui.icm von der CD installiert? Die Abweichung sollte, was Verschiebung und Größe des dargestellten Farbspektrums angeht, nicht allzu groß sein. Die Sache mit »nicht handverlesen« könnte eine flotte Erklärung bezüglich Serienstreuung sein, wäre aber m. E. nicht tolerabel. Nach Augenmaß enthält dein Profil gewiss keine 92 % des Adobe RGB Farbraumes.


    Ich kenne das Spyder und seine Software leider nicht. Gibt es da die Möglichkeit, den Umfang der Kalibrierungsmatrix voreinzustellen?
    Vielleicht haben die Farbprofis im Forum noch eine Idee.



    Quote

    Original von strauch
    Naja man braucht aber auch das passende Licht um es richtig zu machen, sonst ist es natürlich auch vom Umgebungslicht abhängig.


    Bei den Farbreferenzkarten ist in der Regel eine Karte mit dabei, mit der man prüfen kann, ob man sich im Normlichtbereich befindet. Ich verwende zur Prüfung von Druckergebnissen eine Fotografenlampe mit einem Leuchtmittel im Normlichtbereich. So eine Lampe ist günstig und erfüllt ihren Zweck gut.


    Gruß,
    Gustav

  • Quote

    Original von Gustav
    Ich kenne das Spyder und seine Software leider nicht. Gibt es da die Möglichkeit, den Umfang der Kalibrierungsmatrix voreinzustellen?
    Vielleicht haben die Farbprofis im Forum noch eine Idee.


    Nein gibt es leider nicht :(. Vielleicht muss ich mal das originalprofil mit meinem Vergleichen und mir einfach mal Bilder anschauen. Ich hatte erst mit einem ColorPlus (ganz kleines Gerät) gemessen, dort bin ich aber zum gleichen Ergebnis gekommen, mir fehlt oben immer ne Menge im grün und gelb Bereich.


    Ich werde mal meinen MacMini anschließen und dort kalibrieren, statt unter Windows, mal schauen was dabei herum kommt.

  • @Ostseefischer


    Nach dem ersten Moment des Anschaltens hatte ich den Eindruck eines Glitzerns. Aber das lag an der viel zu hellen Werkseinstellung.
    Nach der manuellen Einstellung des Monitors kann ich keinen Oberflächeneffekt erkennen, der anders wäre als bei meinen Eizo L797 oder unserem Eizo PVA-Monitor. Ich arbeite die meiste Zeit an IPS-Monitoren. Es könnte daher sein, dass ich hinsichtlich eines Glitzereffektes etwas betriebsblind geworden bin. Für mich ist ein solcher Effekt jedenfalls auch mit Bemühung nicht erkennbar.


    snupone


    Quote

    Original von snupone
    hi gustav, ich hab probleme länger auf den monitor zu schauen.....
    ich hab helligkeit und kontrast schon runter geregelt, was hast du denn für werte dort oder was hast du gemacht?


    Der ergonomische Mindestwert der Helligkeit von Monitoren liegt bei 120 cd/m2 und sollte in normaler Lichtumgebung nicht höher als etwa 150 cd/m2 betragen.
    Um einen Wert von 140 cd/m2 zu erreichen, musste ich die Helligkeit beim NEC 2690 auf die oben beschriebenen 9,9 % herunterregeln. Der Kontrastwert ist bei mir mit 50 % (Werkseinstellung) optimal. Hast du einen ausreichenden Augenabstand vom Monitor?
    Ich sitze am liebsten – zurückgelehnt und Beine auf der Schreibtischecke – mit einem Augenabstand von 100 cm vor dem Bildschirm. Das ist natürlich weder ergonomisch noch vermittelt es den glaubhaften Eindruck, dass man gerade arbeitet. =)
    In aufrechter Arbeitshaltung habe ich 80 cm Augenabstand und finde, dass es diesen Abstand für ergonomisches Arbeiten am NEC 2690 auch wirklich braucht.


    Gruß,
    Gustav

  • Quote

    Original von Gustav
    strauch


    Das mit deinem Profil ist allerdings merkwürdig, da fehlt ein erheblicher Teil im Grün- und Gelbspektrum.


    Der Spyder2 hat ja im LCD Aufsatz eine "grünblaue" Scheibe drin. Wie ich hier gelesen habe: EIZO S2110W und Spyder2 macht die auch schonmal Probleme, würde zumindest auch den "Haken" bei der roten Farbe erklären. Mit welche Gerät hast du denn deinen Bildschirm kalibriert. Rein visuell betrachtet würde ich sagen hat er nicht so eine eklatante gelbgrün schwäche.

  • Quote

    Original von strauch


    Der Spyder2 hat ja im LCD Aufsatz eine "grünblaue" Scheibe drin. Wie ich hier gelesen habe: EIZO S2110W und Spyder2 macht die auch schonmal Probleme, würde zumindest auch den "Haken" bei der roten Farbe erklären. Mit welche Gerät hast du denn deinen Bildschirm kalibriert. Rein visuell betrachtet würde ich sagen hat er nicht so eine eklatante gelbgrün schwäche.


    Hallo Gustav,


    danke für die Werte! das mit dem Abstand habe ich bereits eingehalten und ausreichendes Licht ist auch vorhanden. mal sehen ob sich durch die Werte etwas ändert.
    Hast Du evtl. noch Einstellungen im OSM vorgenommen?


    Gruß

  • strauch


    Quote

    Original von strauch


    Der Spyder2 hat ja im LCD Aufsatz eine "grünblaue" Scheibe drin. Wie ich hier gelesen habe: EIZO S2110W und Spyder2 macht die auch schonmal Probleme, würde zumindest auch den "Haken" bei der roten Farbe erklären. Mit welche Gerät hast du denn deinen Bildschirm kalibriert. Rein visuell betrachtet würde ich sagen hat er nicht so eine eklatante gelbgrün schwäche.


    Ich kalibriere mit einem GretagMacbeth Eye-One Pro.
    Aber mir ist zu deinem Farbprofil noch etwas anderes eingefallen.


    Wenn man den Weißpunkt manuell über die RGB-Werte einstellt, muss man vom höchsten Wert (255) ausgehen. Der höchste Wert sollte auf 255 bleiben und die beiden anderen Werte sollten entsprechend herunterjustiert werden.


    Bei 6500 Kelvin habe ich bei meinem NEC 2690 die Werte Rot = 206, Grün = 200, Blau = 253.
    Ich habe den höchsten Wert gerne auf 253 bis 254, damit ich dort beim nächsten Kalibrieren noch ein wenig Spiel habe. Ganz korrekt ist das aber nicht. Bei 5000 Kelvin liegt der höchste Wert im Rot – (beim NEC ab Werk R=255, G=226, B=212).
    Würde man alle Werte herunterregeln, auch den Höchstwert, käme man auch zu einem Zielwert von beispielsweise 6500 Kelvin. Das dargestellte Farbspektrum würde dann jedoch kleiner werden. Schau doch sicherheitshalber nochmal, ob du nicht versehentlich den Höchstwert runtergestellt hast.


    Auch Kalibrierhinweise, dass man den Kontrast auf 100 % stellen soll, finde ich etwas irritierend. Die Software Eye-One Match gibt das als Empfehlung an. Gemeint ist jedoch, dass der maximale Kontrast eingestellt werden soll. Bei meinem NEC 2690 ist der exakt bei der Werkseinstellung von 50 %. Weicht man vom maximalen Kontrast ab, reduziert sich auch über diesen Wert das darstellbare Farbspektrum.


    Wenn die Einstellungen korrekt sind, wäre eine Vergleichsmessung mit einem anderen Colorimeter sicherlich aufschlussreich.


    Gruß,
    Gustav

  • Hallo Gustav,


    ich habe schon einiges probiert, kalibriert mit Werkseinstellungen. Kalibriert bei sRGB, kalibriert mit Native Farben, Helligkeit auf 20%, Kontrast 50 und Schwarzwert 50. Jetzt aktuell habe ich ihn auf Helligkeit 46,7, Kontrast 43,9 und Schwarzwert 56,3 (da mir sonst die Tiefen absaufen). Ist das bei dir ähnlich?
    Ich habe heute bestimmt 30 mal kalibriert mit und ohne Colorcomp und und und, also selbst wenn ich was nicht perfekt eingestellt habe, hätte per Zufall etwas dabei sein müssen. Auf sRGB verkleinert sich der Farbraum auch deutlich. Ich hab jetzt mal Colorvision angeschrieben. Leider komme ich nicht so leicht an ein anderes Kalibriergerät, außer mein altes ColorPlus, das zeigt die gleiche Macke an.

  • strauch


    Du bist ja ganz schön lange auf. ;)


    Ich habe meinen NEC 2690 gerade eben nochmal kalibriert, um den Unterschied von heute morgen festzustellen.


    Ich habe diese Werte für 6500 Kelvin:


    Helligkeit 8,5 % (exakte 140 cd/m2)
    Kontrast 50,5 %
    Schwarzwert 51,4
    Rot = 211
    Grün = 198
    Blau = 254


    Der maximale Kontrast lässt sich mit dem Ey-One Pro messen und ist bei meinem NEC zwischen wenigstens 50 % und höchstens 51 %. Andere Werte liegen deutlich außerhalb des grünen Bereichs.


    Bei diesem Graukeil habe ich mit dem Schwarzwert von 51,4 % auch bei den beiden dunkelsten und den beiden hellsten Feldern saubere Abstufungen.


    Ich habe noch ein Eye-One Display2 in der Schublade liegen. Das ist das kleinere Colorimeter von GretagMacbeth, die Software ist mit dem Pro-Gerät identisch. Wenn du möchtest und mir deine Adresse mailst, schicke ich es dir leihweise zu.


    Gruß,
    Gustav