Philips 241P4QPYES: Allround-Monitor mit sattem Schwarz und Spieletauglichkeit (Prad.de)

  • Das Preview zum Test des 24 Zollers Philips 241P4QPYES ist online. Die Veröffentlichung ist für den 30.04.2012 geplant.


    Alle Fragen zum Monitor und zum Test stellt bitte innerhalb dieses Themas. Der Testredakteur wird versuchen alle Fragen schnellstmöglich zu beantworten.



    Im Test Philips 241P4QPYES



    Weiterführende Links zum Thema


    Test Philips 241P4QPYES


    Datenblatt


    Philips 241P4QPYES bei Amazon kaufen

  • Hallo zusammen,


    erst einmal einen herzlichen Dank an Denis Freund für diesen Test. Ein Ergebnis dieses Testes hat mich so sehr überrascht, daß ich noch mal nachfragen muß. Sind die Messbedingungen für die mttlere Latenzzeit von 7,2 Millisekunden vergleichbar mit den Messbedingungen der in den letzten Monaten getesteten IPS und auch TN Panel?
    Ich habe das eigentlich immer vorausgesetzt. Nur dann machen die Tests ja Sinn. Bei diesem Ergebnis muß ich aber einfach noch mal nachfragen.
    Dann wäre dieser AMVA Monitor mit seinen 7,2 Millisekunden ja eine echte 'Rakete', die alle getesteten IPS/PLS Monitore und auch einige TN Monitore in dieser Disziplin schlägt.


    Ich fand in der Testliste der letzten Monate nur einen 'schnelleren' Monitor, den Benq XL2420T. Dieser hat eine mittlere Latenzzeit von 4,9 MilliSekunden.




    Erwähnenswert finde ich auch, das dieser Monitor als absolut geräuschlos gewertet wurde.


    Last not least macht die Aussage:


    -> Die Antireflexbeschichtung ist weniger aggressiv als bei Bildschirmen mit IPS-Panel. Ein für manche Benutzer unangenehmer "Glitzereffekt" ist nicht vorhanden.



    diesen Monitor für mich zu einen neuen Favouriten


    Noch eine Nachfrage habe ich . In einem anderen Test zu diesem Monitor wird erwähnt daß er eine HDMI Schnittstelle hat und nicht einen Displayport wie das hier getestete Modell
    Gibt es da zwei Varianten?


    hier der link zu den anderen test:





    Schöne Grüße: Mike


    PS : in dem Test auf Tech Radar wird der IPS (PLS?) Monitor VP2365 von Viewsonic vergleichend erwähnt und in den höchsten Tönen gelobt.



    Zitat: [*]Fantastic colours [*]Great viewing angles, strong contrast [*]Very aggressively priced [*]No anti-glare sparkle or IPS glow



    Wird dieser Monitor in absehbarer Zeit auch auf prad getestet?

  • Hallo zusammen,


    ich hätte gern noch etwas Feedback zu einer generelleren Frage:



    zu diesem Monitor wurde geschrieben:


    'Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz messen wir eine Umschaltfrequenz von nur 200 Hz, auch das Tastverhältnis liegt mit 44 Prozent ziemlich niedrig. Die Wahrscheinlichkeit für ein Backlight-Flimmern ist daher bei sehr empfindlichen Menschen bereits recht hoch.'


    Nun les ich schon seid längerer Zeit regelmäßig eure Testberichte und finde eine derartige Warnung eigentlich bei allen LED Monitoren ( bis auf zwei von HP).


    In einem Grundsatz Beitrag zum Thema PWM schreibt ihr dazu, daß ein LED Monitor mindestens eine Umschaltfrequenz von 250 haben sollte. Die hat aber bis auf die o.g Hp Monitore keiner


    der hier getesteten LED MOnitore. Gilt diese Frequenz auch nur für ganz empfindliche Menschen?




    Da stellt sich ich mir die Frage: Für wie viele Menschen ist dies ein relevantes NegativKriterium?




    Anders gesagt, wie hoch ist etwa die Wahrscheinlichkeit, daß ich, wie in vielen Beiträgen hier in den Foren zu lesen, bei Nutzung eines LED Monitors Kopfschmerzen etc bekomme.



    Schöne Grüße: Mike



    PS :bin schon älterund trage seid zwei Jahren eine schwache Brille, wenn ich vor einem Monitor sitze.
    Das mache ich seid vielen Jahren beruflich so 10 Stunden am Tag ohne Beschwerden zu haben. Allerdings habe ich noch nie einen LED Monitor vor mir gehabt.

  • Bin derzeit auch auf der Suche nach einem spieletauglichen 24"-Monitor ohne nerviges IPS-Glitzern oder andere Faxen.


    Ebenso wie mikesierra, irritiert mich ein wenig die Bewertung der Spieletauglichkeit des Monitors.
    Rein von den Messwerten her ist der Monitor ähnlich bzw. sogar besser als der Dell U2412m, hat aber ein "+" weniger bekommen.
    Liegt die schlechte subjektive Beurteilung dann in den Fall am scheinbar nicht so gut implementierten Overdrive, was zu Schlierenbildung/Ghosting führt?


    Die Spieletauglichkeit des Dells hat mich nämlich echt überzeugt und wenn dieser Monitor ähnlich wäre, würde ich direkt zuschlagen :)




    @mikesierra
    Der von dir genannte ViewSonic VP2365-LED scheint das perfekte Gerät zu sein.
    Einzig die Geschwindigkeit ist ja laut Techradar ein Kritikpunkt. Ist nur die Frage was sie für Maßstäbe setzen, da explizit die Geschwindigkeit im Vergleich zu TN-Panels erwähnt wird.
    Hast du da schon Näheres zu gefunden?

  • HI stablish,


    also die Spieletauglichkeit scheint mir insbesondere für einen mva/pva sehr überzeugend zu sein. Dass manch ein TN schneller ist, dürfte kaum überraschen. Meine Sorge ist eigentlich nur die PWM Umschaltfrequenz wobei diese ja bei fast allen hier getesteten Geräten gemessen an den hohen Maßstäben von PRAD (sollte mindestens 250 Millisekunden sein) unzumutbar ist.



    Deshalb ja meine Hauptfrage: Wie kritisch ist das bei wohl schon Millionen verkaufter LED Monitore wirklich zu bewerten?



    Schöne Grüße: Mike

  • Hallo zusammen,


    hab grad diesen interessanten thread gelesen



    Flimmerndes Backlight – nur ein Mythos?



    Nun weis ich, daß ich da ein recht gut durchgekautesThema noch mal aufgewärmt habe ...




    Ich muss wohl wirklich selber ausprobieren, ob ich mit den neuen LED Monitoren Probleme im Hinblick auf PWM bekomme oder auch nicht.



    Schöne Grüße insbesondere an Andy, der sich im zitierten Thread hinreichend zu diesem thema geäußert hat



  • Hallo
    ich schaetze den Philips als sehr interessant (mindestens fuer mich) und ich habe ein Paar Fragen darueber:
    1) am Ende der Seite 9 sind die Kalibrartionergebnisse publiziert worden?
    2) und am Seite 10 was stellen die Graphiken dar?
    3) welche Parameter habt ihr fuer die Kalibration benuetzt?
    Danke

  • Hallo zusammen,



    irgendwie bin ich etwas verwundert über die geringe Resonanz, die dieser Monitor hier im Forum erhält. Selbst der Autor des Tests scheint sich nicht weiter für diesen Monitor zu interessieren, zumindest nicht für diesen Thread.



    PS: ich konnt mir diese Anmerkung nicht verkneifen, dabei heist es doch 'einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul smile' . Also noch mal ein Dankeschoen an die Redaktion und an Denis Freund



    Dabei sind die Testergebnisse doch wirklich gut und insbesondere die mittlere Latenzzeit ganz aussergewöhnlich. Dazu hatte ich bereits geschrieben:
    > Dann wäre dieser AMVA Monitor mit seinen 7,2 Millisekunden ja eine echte 'Rakete', die alle getesteten IPS/PLS Monitore und auch einige TN Monitore in dieser Disziplin schlägt.



    Ich möcht noch mal den Autor des Tests insbesondere um die Beantwortung der vorangegangenen Fragen bitten .




    Insbesondere wüßt ich gern: Ist der Wert von 7.2 Millisekunden wirklich mit den Tetstergebnissen der letzten Monate für andere Monitore vergleichbar?




    Schöne Grüße: Mike

  • Quote

    In einem Grundsatz Beitrag zum Thema PWM schreibt ihr dazu, daß ein LED Monitor mindestens eine Umschaltfrequenz von 250 haben sollte. Die hat aber bis auf die o.g Hp Monitore keiner


    der hier getesteten LED MOnitore. Gilt diese Frequenz auch nur für ganz empfindliche Menschen?


    Das Problem ist hier wirklich, dass es sich um die subjektive Wahrnehmung handelt. Ich konnte mit dem Philips in jedem Fall auch @140 cd/m² gut arbeiten und habe meine CRTs früher auch immer mit möglichst höher Bildwiederholfrequenz genutzt. In jedem Fall hat sich der Philips diesbezüglich für mich weder positiv noch negativ von den bisherigen Bildschirmen mit LED-Hintergrundbeleuchtung abgehoben, die ich hier stehen hatte.


    Quote

    1) am Ende der Seite 9 sind die Kalibrartionergebnisse publiziert worden?
    2) und am Seite 10 was stellen die Graphiken dar?
    3) welche Parameter habt ihr fuer die Kalibration benuetzt?


    1) Unten auf Seite 9 ist das Ergebnis der Profilvalidierung nach Kalibration und Profilierung. Dabei wird gegen das eben erstellte Bildschirmprofil gemessen. Das läßt Rückschlüsse in Bezug auf Neutralität und Linearität zu. Beim Testgerät zeigten sich kleinere Nichtlinearitäten, die aber wenig kritisch waren. Es handelt sich hier schon wegen des Farbumfangs eh nicht um einen EBV-Boliden.


    2) Hier wurden zwei Profile berücksichtigt. Das Bildschirmprofil und das Quellprofil (in diesem Fall sRGB). Damit simulieren wird einen Einsatz in farbmanagementfähiger Umgbebung. Farben außerhalb des Farbumfangs können natürlich auch per Farbmanagement nicht ideal dargestellt werden.


    3) Sind im PDF auf Seite 10 (letzte Seite) vermerkt. Allerdings sichern diese wenigen Einstellungen kein farbechtes Arbeiten. Die RGB-Gains zu übernehmen, bringt da keinen deutlichen Schub. Du müßtest das Gerät schon selbst kalibrieren und profilieren. Das verbessert vor allem auch die nicht ganz ideale Graubalance erheblich (siehe eben die Messungen auf Seite 9/10).


    Quote

    Ebenso wie mikesierra, irritiert mich ein wenig die Bewertung der Spieletauglichkeit des Monitors.
    Rein von den Messwerten her ist der Monitor ähnlich bzw. sogar besser als der Dell U2412m, hat aber ein "+" weniger bekommen.
    Liegt die schlechte subjektive Beurteilung dann in den Fall am scheinbar nicht so gut implementierten Overdrive, was zu Schlierenbildung/Ghosting führt?


    Man ist hier in einer kleinen Zwickmühle: Messtechnisch ist der Bildschirm sehr schnell, allerdings sorgen die Overdrive-Artefakte tatsächlich für eine kleine Abwertung. Für ein VA-Panel sind die Ergebnisse aber schon sehr vernünftig.


    Gruß


    Denis

  • Habe mir den Monitor gekauft, bei mir heißt er lt. Aufschrift allerdings "241PQPY", lt. Rechnung wiederum "241P4QPYES", dürfte aber wohl derselbe sein.
    Könnte mal jemand, der auch diesen Monitor besitzt, folgendes prüfen?:


    Ich habe bei dunklem Bild (z. B. dunkelblau oder dunkelpurple, nicht bei schwarz) links und rechts senkrecht ca. 4 cm breite, zur Mitte hin abnehmende Aufhellungen von oben bis unten. Ich sitze etwa eine Armlänge mit ausgestreckten Fingern vom Bildschirm entfernt. Bewege ich mich nach links bzw. rechts, verschwinden diese Aufhellungen. Helligkeit ist im OSD-Menu auf 36 heruntergeregelt.
    Ist das vielleicht normal bei einem LED-Monitor?


    Mein bisheriger TFT (5:4) zeigte das nicht, war wohl auch kein LED-ler und ist ja auch nicht so breit.

  • Das scheint wohl die Blickwinkelabhängigkeit des Schwarzbildes des MVA - Panels zu sein. Den satten Schwarzwert hat man nur, wenn man absolut geradeaus draufschaut. Sobald der Blick leicht schräg wird, hellen sich die Ecken unweigerlich auf und der Kontrast nimmt ab.
    Mein Philips 273E3QHSB zeigt das gleiche Bild. Lichthöfe sind das wohl nicht, die wären unabhängig vom Blickwinkel immer vorhanden.

  • Mag sein, Max, aber gerade bei schwarz habe ich die Aufhellungen nicht, sondern nur bei dunkelblau und dunkelpurpur. Es sind auch nicht die Ecken, die hell sind, sondern linker und rechter Rand recht breit und oberer bzw. unterer Rand sehr schmal. Es stimmt: Blicke ich genau senkrecht auf den jeweiligen Randbereich, sind die Aufhellungen weg. Aber ich kann ja nicht permanent den Kopf hin und her bewegen.
    Wollte mich eigentlich mit dem neuen Monitor nicht verschlechtern.
    Ob ich's mal wieder mit einem TN-Panel versuche, oder mit einem MVA/IPS-Panel OHNE Hintergrundbeleuchtung, falls es so etwas heutzutage noch gibt?

  • Quote

    Es sind auch nicht die Ecken, die hell sind, sondern linker und rechter Rand recht breit und oberer bzw. unterer Rand sehr schmal. Es stimmt: Blicke ich genau senkrecht auf den jeweiligen Randbereich, sind die Aufhellungen weg.


    VA-Panels weisen nicht die gleiche Blickwinkelstabilität wie IPS-Panels auf. Farbton- bzw. Gradationsverschiebungen fallen sichtbar stärker aus – auch bei frontaler Betrachtung. Farbkritische Arbeiten sollten sich daher auf den mittleren Bereich beschränken. Im Vergleich zu den PVA-Varianten von Samsung ist die Blickwinkelstabilität beim AMVA-Panel des Philips (hergestellt von AU Optronics) noch etwas geringer. Bitte nicht falsch verstehen: Man liegt immer noch deutlich vor einem TN-Panel und VA-Panels haben wiederum in anderen Bereichen Vorteile.


  • Danke, Denis. Heißt demnach, ich hätte das gleiche Problem auch bei meinem alten 5:4-TN-Panel gahabt, wenn es sich ebenfalls um einen 16:9-Widescreen gehandelt hätte?