Minimale Helligkeit bei TFTs

  • Hallo,
    Es wird in der Literatur ( z. B: Ct) bei einigen TFTs bemängelt,
    daß sich die Helligkeit nicht genügend herunterregeln läßt.
    Sollte man dieses Kriterium beim Monitorkauf berücksichtigen,
    oder kann man die Helligkeit auch generell über die Grafikkarte
    softwaremäßig verändern.


    Gruß Erika

  • Bei NVidia-Karten kannst du das auch Softwaremäßig einstellen:


    Auf dem Desktop Rechtsklick, Eigernschaften, Einstellungen, Erweitert, NVidia Geforce 4 (je nachdem, welche Karte du hast), Farbkorrektur.


    Dort kannst du dann die Helligkeit einstellen.


    Ob, wo und wie das bei ATI ist, weiß ich nicht.


    Gruß
    domi1985

    Wer nichts weiss, und weiss, dass er nichts weiss,
    weiss mehr als der, der nichts weiss und nicht weiss,
    dass er nichts weiss!

    Edited once, last by domi1985 ().

  • Ich denke, bei modernen Grafikkarten sollte das inzwischen immer funktionieren.
    Allerdings würde ich mir einen entsprechenden Monitor ziemlich genau ansehen, denn mit einiger Wahrscheinlichkeit hat dieses Gerät auch noch andere Unzulänglichkeiten.

  • Zwei Anmerkungen dazu:
    1) Von NEC gibt es die Freeware Brightness Controller. Damit kannst du unabhängig vom jeweiligen GraKa-Treiber die Helligkeit regeln.


    2) Man sollte aber bedenken, daß eine Regelung über Software in etwa so aussieht, daß sich eine Art grauer Schleier über das Bild legt. (Toll sieht es jedenfalls nicht aus.)


    Weitaus besser ist eine Regelung über den TFT selbst. Dazu sollte er nicht nur die Möglichkeit bieten, Helligkeit und Kontrast zu regeln, sondern auch die Hintergrundbeleuchtung, also die Leuchtstärke der eingebauten Lampen. Das können z.B. alle Sony TFTs.

    Es gibt nur zwei Tragödien auf dieser Welt: Das nicht zu bekommen, was man will. Und es zu bekommen.
    Oscar Wilde

  • Das die minimale Helligkeit meist viel zu hoch ist, ist für mich eines der größten Mängel der heutigen LCD Monitore; deshalb sitze ich privat immer noch vor Röhrenmonitoren.


    Leider wird der Wert für die minimale Helligkeit nicht in den Datenblättern angegeben, weder vom Monitorhersteller noch vom Panelhersteller. Die "richtige" Helligkeit ist natürlich sehr subjektiv und hängt ganz wesentlich vom Umgebungslicht ab. Privat arbeite ich meist abends am PC, wobei die Umgebungsbeleuchtung relativ dunkel ist. Ich habe meine persönliche Idealhelligkeit mal gemessen, sie liegt bei nur 30cd/m2 (candela pro quadratmeter). Viele LCD Monitore schaffen nur 100 cd/m2. Das ist viel zu hoch für mich und meine Augen fangen an zu tränen.
    So hatte ich vor ein paar Wochen 3 LG 1910B Monitore zum Test, die sind alle wieder zurückgegangen wegen zu hoher minimaler Helligkeit. Außerdem wurden sie bei reduzierter Helligkeit gelblich und die Hintegrundbeleuchtung fing an zu flackern.
    Es ist übrigens auch sehr schwierig in Verkaufsräumen die minimale Helligkeit zu beurteilen, da meist das Umgebungslicht sehr hell ist.


    Natürlich läß sich die Helligkeit reduzieren in dem man den Kontrast am Monitor bzw "Helligkeit" und "Kontrast" im Grafikkartentreiber entsprechend verändert. Leider hat das einen entscheidenden Nachteil: es reduziert die Bildqualität und die "Reaktionszeit" des LCD Panels verlängert sich deutlich. Das läßt sich leider nicht vermeiden. Auch nicht durch Software!
    Ist also keine Lösung.


    Technisch gesehen ist es im Prinzip kein Problem die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung in einem sehr großen Bereich dimmen zu können. Das erfordert aber einen relativ hohen Aufwand, den die meisten Monitorhersteller scheuen. Größtes Problem dabei ist, das bei reduzierter Helligkeit die Hintegrundbeleuchtung gelblich wird und anfängt zu flackern.


    Eine konkreten Rat kann ich leider nicht geben. Der CT Test gibt hier zwar gute Anhaltspunkte. Natürlich hat die CT nicht die Farbtemperatur bei minimaler Helligkeit gemessen und auch nichts zur Flickerneigung gesagt (soweit ich mich erinnern kann)...
    ..aber wer macht schon gute LCD-Monitor-Tests?


    Für technisch versierte gibts natürlich weitere Möglichkeiten, auf die ich hier aber nicht weiter eingehen möchte...wäre einfach zu off-topic.

  • Man muss natürlich überlegen warum man bei manchen TFTs die Helligkeit nur so minimal verändern kann und dann kommt man zu dem Ergebnis das es schon ein Manko ist...


    Ich würde einen solchen TFT zumindest nicht kaufen.


    Gruss

  • stimme blexxun in allen punkten zu.
    besonders ist mir das flickern/flackern aufgefallen, wenn ich meinen eizo 565 runterstelle (helligkeit). dann flackert er tatsächlich (ich schätze so mit über 100 hz, aber immerhin).


    bei manchen samsungs fängt das teil dann auch noch zu summen an...


    das ist wirklcih schade und eins derwenigen nachteile von tfts.

  • Quote

    Original von blexxun
    Technisch gesehen ist es im Prinzip kein Problem die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung in einem sehr großen Bereich dimmen zu können. Das erfordert aber einen relativ hohen Aufwand, den die meisten Monitorhersteller scheuen. Größtes Problem dabei ist, das bei reduzierter Helligkeit die Hintegrundbeleuchtung gelblich wird und anfängt zu flackern.


    Wie gesagt: Bei allen SONY-Monitoren läßt sich die Hintergrundbeleuchtung von 0 bis 100 stufenlos einstellen. Da flackert dann auch nichts und es wird auch nichts gelblich.


    Laß dir mal den S-91 oder X-93 zuschicken, die haben ein wirklich traumhaft gutes Bild. Und bei runtergeregelter Hintergrundbeleuchtung dürften sie auch Leuten zusagen, die wenig Helligkeit bevorzugen.

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    Oscar Wilde

    Edited once, last by Reinhard ().

  • Danke Euch für die ausführlichen Antworten.
    Macht der Hansol 950 diesbezüglich Probleme?
    Vielleicht weiß das jemand.


    Gruß Erika