Posts by blexxun

    Die Angabe GTG bzw G2G 8ms bedeutet, daß die Response-Time eines Pixels für alle Grauwerte niemals größer als 8ms ist. Die Response-Time ist also unabhängig vom Start und Endwert der Pixel-Ansteuerung


    Dazu muß man wissen, das die Response-Time bei LCD Displays vom Grauwert abhängt (nicht von der Farbe!).
    Jedes Pixel wird mit einer bestimmten Spannung angesteuert, die bewirkt, das sich die Lichtdurchlässigkeit ändert. Die Geschwindigkeit mit der das erfolgt, hängt vom Spannungshub ab, akso von der Differenz zwischen Anfangs- ud Endwert. Je höher dieser Spannungshub ist, desto schneller kann ein Pixel seine Durchlässigkeit ändern. Der größte Spannungshub tritt beim Umschalten von scharz nach weiss (bzw umgekehrt) auf.
    Dieser Wert wird überlicherweise angegeben und als "response time" bezeichnet. Es ist *immer* der Wert für die schwarz/weiss Umschaltung.


    Nun hat sich inzwischen eine neue Treibertechnologie etabliert, die man als Overdrive bezeichnet. Sie ermöglicht, daß die Pixel immer mit dem maximalen Spannungshub angesteuert werden könen. Das Resultat ist eine Response-Time, die unabhäng vom Grauwert ist. Die Pixel werden immer maximal beschleunigt. Die resultierende Response-Time wird daher mit dem Zusatz GTG versehen.


    Verwirrrend ist nun in der Tat die Resonse-Time-Angabe von Benq für den FP91e: 25ms (8ms GTG).
    Das "Geheimnis" dieser widersprüchlichen Angabe ist aber schnell entschlüsselt:
    Den FP91E kann man als Benutzer mit und ohne Overdrive betreiben. IM OSD gibt es dazu ein entsprechndes Menü. Ist Overdrive Ausgeschaltet hat man ein Display mit ganz normaler Ansteuerung. Dafür wird eine Response-Time von 25ms angegeben. Die gilt dann aber nur für schwarz weiss. Diese Zeit verlängert sich bei Grauübergängen und beträgt bis zu 80ms von schwarz nach dunkelgrau.


    Mit Overdrive hat dieser Monitor immer maximal 8ms.


    Das Verhalten dieses Monitor mit und ohne Overdrive kann man sich hier ansehen:



    Das man das Overdrive ein und ausschalten kann, kann man im Benutzehandbuch nachlesen. Das Handbuch gibts hier:



    Stellt sich abschließend die Frage, warum man das Overdrive abschalten kann, denn es sollte ja stets die bessere Resonse-Time liefern.
    Hier kann ich leider nur spekulieren, ich kann mir vorstellen, daß das Overdrive zusätzliche Artefakte produziert.
    Die Tests die ich bisher (in chinesisch) gesehen habe, sagen dazu leider nichts.

    noch was...
    anstatt den Dimmingbereich nach unten zu erweitern, könnte man auch versuchen das Helligkeitsniveau insgesamt nach zu verschieben.
    Üblicherweise haben die LCD Monitore Edgelights, d.h. oben und unten sind meherer Lampen angebracht, jeweils 2...4 je nach Größe des Monitors. Man könnte also einfach oben und unten jeweils eine Lampe "lahmlegen". Z.B. indem man einfach den Stecker zum Inverter abzieht. Problem ist nur, die Lampen werden üblicherweise vom Mikroprozessor überwacht, d.h. fließt zu einer Lampe kein Strom schaltet der Mikroprozessor das gesamte Backlight ab. Ob das wirklich so ist muß man probieren. Falls das so ist, muß man dem Prozessor vorgaukeln, dass in den Lampen die man abgeschaltet hat doch Strom fließt. Das ist relativ simpel.
    Im Prinzip könnte man auch versuchen eine Lampe irgenwie abzudecken, z.b. mit ner Alufolie (es wird heiß). Aaaaaber durch so eine Folie verändert man die Kapazität der Lampe, mit der Folge das der Inverter die Lampe fehlerhaft betreibt (die Lampe wird ja bei ca. 40...80Khz betrieben) Die Folge kann sein, das die Lampe dabei zerstört wird.
    Auch das Einpinseln mit dunkler Farbe ist daher mit vorischt zu geniessen. Mal abgesehen davon, das man dann den Weisspunkt verändert.


    Vor diesen ganzen Experimenten sollte man sich sowieso erstmal das ServiceManual besorgen..z.b beim Schaltplandienst Lange.

    die Helligkeit des Backlights zu reduzieren, durch Modifikation des vorhandenen Inverters dürfte sich schwierig gestalten.



    Übrigens, es wundert mich schon, das bei den zahlreichen Tests die es so gibt, auch bei Prad, dem Dimmingbereich des Backlights keine bzw. nur geringe Aufmerksamkeit geschenkt wird. So wie ich das sehe mißt nur die CT diesen wichtigen Parameter.


    Doch zuürck zu den technischen Details.


    Das Problem beim Dimmen ist, das die Kaltkathodenlampen stets in ihrem nominalen Arbeitspunkt betrieben werden sollten. Tut man das nicht fangen sie an zu flackern bzw. werden gelblich. Es gibt hier natürlich einen Spielraum.
    Das in den Griff zu bekommen geht nur mit geeigneten Kontroller-ICs.
    Es gibt durchaus Firmen die derartige Kontroller-ICs anbieten. Ist aber teuer und ein Kontroller-IC ist noch lange kein Inverter. Man müßte dann ein entsprechendes Design drumherum machen. Für den "Normalsterblichen" unmöglich. Das braucht schon sehr gut Kenntnisse, Meßequipment und Zugriff auf die entsprechenden Materialien.


    Nun gibts aber auch fertige Backlight-Inverter zu kaufen. Man muß dann aber prüfen ob die geeignet sind.


    Einen vorhandenen Inverter so zu modifizieren, das der Dimmingbereich größer wird, halte ich für fast unmöglich. Denn wenn es vom Design her möglich wäre, dann wäre es ja auch realisiert worden. So einfach geht das also nicht..und schon gar nicht in dem man "die Spannung" reduziert. Die Lampen werden hochfrequent mit Wechselspannung betrieben und der Strom wird geregelt. Modifikationen im Regelkreis sind mit vorsicht zu genießen, da es zu Instabilitäten im Regler kommen kann.


    Ich stehe letztendlich auch vor diesem Problem. Ich benötige einen LCD Monitor, der mir eine minimale Helligkeit von ca 20nits ermöglicht. Nach den CT Tests zu urteilen gibt es solche Modelle, die sind aber leider sehr teuer.
    Also wäre eine Möglichkeit einen Billgmonitor zu nehmen und einen vernünftigen Backlight inverter einzubauen. Zwar habe ich das Wissen (achtung selbstlob :) ) und das Meßequipment, aber es dürfte kaum zu vermeiden sein, das beim Re-Design einige Lampen den Geist aufgeben.
    Müßte dann also einen Vorrrat an Lampen kaufen..auch nicht ganz billig.


    Wer das also angehen will, sollte es sich sehr überlegen. Um ein solches Projekt anzugehen würde ich mir zunächst bei den Kontoller-IC Herstellern die Applikation Notes 'reinziehen. (Links dazu hatte ich schonmal vor urzeiten hier gepostet).
    Mein Respekt schonmal vorab, falls es jemanden gelingt einen vorhanden Inverter entsprechend zu modifizieren.

    The buzzing sound is because of the PWM dimming of the backlight. Some kind of modulation of the power supply for the cold cathode lamps. The modulation frequency is done at low frequencies and therefore you can hear it. Thats just plain physics. Its basically an electro-mechanical problem affecting all magnetic components and can vary a lot even for the same monitor model.
    All manufactures know that of course!
    There are technical solutions to reduce audible noise but its expensive. 'Cause we are in 2005 cost is a big issue expensive solutions are avoided.
    As longs its not featured you have to live with buzzing sound. BTW this is true even for Plasma and LCD TV sets which are way more expensive.
    Buzzing is everywhere. Only when customers keep complaining about it it might disappear.


    Monitors which use analog dimming are buzzing free. Usually you'll find analog dimming in cheap monitors. The drawback of analog dimming is that the back light changes its white point and the dimming range is quite small.

    noch was...
    fast hätte ich den Blick fürs wesentliche verloren
    Warum bestelltst Du dir das externe Netzteil nicht einfach als Ersatzteil beim Monitorhersteller. Das wird zwar nicht billig aber immer noch einfacher also etwas selber zu basteln.
    Selbst wenn du herausbekommst was für Spannungen benögt werden, wirst Du kaum ein externes Netzteil finden, das hinsichtlich der Specs genau passt, wie z.B. 24V/50W und 5W/10W. Die einzige Lösung wäre dann ein externes Betzteil mit nur einem Audagang zB 24V/60W zu kaufen und daraus mittels Längsreglern die übrigen Spannungen zu erzeugen. Das ist aber alles sehr unschön. Und ein Netzteil zu basteln, das hinsichtlich der Specs genau passt ist viel zu gefährlich weil Du ja von 230V/AC kommen mußt.


    ahja, jetzt wird es schon ein wenig klarer.


    der PQ1CF1 ist ein PWM controller von Sharp:



    Der bildet zusammen mit dem PowerMosfet IRL3103




    und der Spule einen DC/DC Wandler zur Erzeugung der Spannung für den Backlight inverter. Wahrscheinlich 12V.


    Der PQ3RF23 ist ein Längsregler und macht laut Datenblatt 3.3V:




    Die SBL 1040CT ist eine Dual-Power-Schottky-Diode:





    Das bedeutet , dass das externe Netzteil eine Spannung liefern muß, sodaß sowohl der Längsregler also auch der DC/Dc Wandler korrekt arbeiten können. Die spannende Frage ist nur wie hoch muß diese Spannung sein.
    Dazu folgende Überlegung:
    Der DC/Dc Wandler ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Downkonverter (=Buck converter bzw Step-down converter). Ein solcher Konverter ist auch im Datenblatt von Sharp zu sehen. Wenn es ein Downkonverter ist, muß die zugeführte Spannung größer sein als die Ausgangsspannung. Ist diese 12V, muß die Eingangsspannung größer als 12V sein. Typischer Wert wäre dann für ein externes Netzteil 24V. 15V oder 18V ginge natürlich auch, ist aber eher unüblich.


    Jetzt stellt sich aber noch die Frage warum gehen soviele Kabel zum externen Netzteil. Wenn man nur 1 Spannung braucht sind allenfalls 3 nötig.
    Schauen wir also noch auf den 3.3V Spannungsregler. Der ist laut Datenblatt für eine maximale Eingangsspannung von 10V ausgelegt. Also muß seine Eingangspannung niederiger als 10V aber höher als 3.3V sein. Da bleibt als typischer Wert nur 5V.


    Das externe Netzteil muß also folglich 2 Spannungen liefern, 5V und 24V (bzw. 15V oder 18V).


    Das erklärt aber immer noch nicht die vielen Leitungen zum externen Netzteil. Vielleicht gibts noch ein zusätzliche Signalleitung für den Standby-Betrieb des externen Netzteils. Oder es gibt noch eine weitere Spannung.


    Also Du siehst.. soo viel klarer ist es immer noch nicht. Präziser läßt sich das nur sagen wenn die Platine genauer untersucht wird. Das kann man nicht über Prad machen. Aber ich hoffe, das Du zumindest eine Idee bekommen hast, in welche Richtung man Denken muß.
    Auf jedenfall brauchst du gute Elektronik-Kenntnisse.
    DC/DC Converter basics gibts zum Beispiel hier:


    Wir konzentrieren uns mal auf die "orangene" Platine...eigentlich ist die ja braun..aber egal :)


    Wie genau heißen die Bauelemente in den schwarzen Plastikgehäusen?
    Also die beiden oben auf den Kühlkörpern und der unter der Spule (bezogen auf das Bild).
    Die haben ja eine genaue Kennzeichnung aufgreduckt.


    Am besten die Platine ausbauen und nochmal fotografieren und zwar mehr schräg von der Seite von allen vier Seiten.


    Die Platine rechts wird der Backlightinverter sein, also die Stromversorgung für die Hintergrundbeleuchtung.


    Ich fürchte aber du wirst es nicht vermeiden können, einen Schaltplan anzufertigen. Dazu wie schon gesagt Platine ausbauen, umdrehen und Verbindungen abzeichen. Das ist allerdings sehr mühsam.



    Mit fällt gerade ein, vielleicht hat der Schaltungsdienst Lange ja ein Service-Manual von dem Monitor. Dann ist alles ganz einfach.
    Also am besten mal schauen und zwar hier:


    Da gibts eine Katalogsuche. Du brauchst die Modellbezeichnung. Eventuell auch dort anrufen. Es steht nicht alles im Internetkatalog. Dort kann jeder ein Service-Manual bestellen also auch Privatmenschen. Belinea vertreten sie jedenfalls.

    das Foto hilft leider nicht weiter, weil a) zu unscharf und b) aus dieser Perspektive die Bezeichnungen der relevanten Bauteile nicht zu erkennen ist.
    Powersupplykonzepte für Monitore sind nicht standardisiert insofern muß man schon sehr ins Detail gehen. In der Regel ist es so, dass im Monitor folgende Spannungen benötigt werden
    12V für die Backlight-Inverter
    5V
    3.3V für den Micropozessor/Controller


    Manchmal aber auch zusätzlich 8V z.B. für Audio.


    Aus den Farben der Kabel und der Steckerform kann man keinesfalls auf die Spannungen schließen.


    Was das Teil auf dem Bild macht kann man nur erahnen. Da man ein induktives Bauelement sieht, handelt es sich wahrscheinlich um einen Spannungswandler mit realtiv hoher Leistung. Deshalb erzeugt das Teil vermutlich die Spannung für den Backlight-Inverter. Ob auch hier die restlichen Spannungen erzeugt werden ist unkalr. Wahrscheinlich nicht, da zu wenig Elkos zu erkennen sind. Ich sehe nur 2 (die blauen Töpfe) Also kommen die übrigen Spannungen woanders her.


    Als erstes müßtest Du wenigstens eine Liste der relevanten Teile machen, also was sind das für 3-beiner auf dem Photo. Wie heißt das Kontroller IC. Wo sind die Dioden? Elkos? Wo gehen die Kabel hin, etc..


    Am besten die hanze Platine reverse-engineeren.


    Das bekommt man schon alles heraus kostet aber ein wenig Mühe.

    also hier zum Beipiel,
    Schaltplan und Layout für einen Linfinity Backlight Controller mit detaillierter Funktionsbeschreibung und allem was man wissen muß:



    ist es das was Du suchst?

    hm..also laß mich zusammenfassen:
    Du kennst alle Grundschaltungen,
    das Bishererzälte ist nichts Neues für Dich
    und trotzdem suchst Du eine Reparaturanleitung für Inverter?
    Und wieso kannst Du nur Zitat "Standardmessungen mit dem Ohmmeter und Stromaufnahme und so" machen?


    Verstehe ich nicht! Kannst Du das mal präzisieren?


    Außerdem, das Ohmmeter kannst Du schonmal beiseite legen, damit kannst Du sowgutwie nix anfangen..kauf Dir lieber ein ordentliches Skope wie zB LeCroy Waverunner...muß ja nicht neu sein.


    Also "Reparaturanleitungen" für Inverter gibt es meines Wissens nicht ..vielleicht allenfalls vom Monitorhersteller. Die Inverterhersteller geben Dir den Schaltplan, Layout und Specs und das wars. "Reparierenkönnen" mußt du schon selber. Dafür gibts keine Anleitung.


    Oder meinst Du mit Reparaturanleitungen vielleicht nur die Layout&Schaltpläne?
    Ahso, das ist natürlich was anderes!
    Nun die gibts bei den Monitorherstellern bzw wenn man einzelne Inverter hat auch sicherlich vom Inverterhersteller. Diese sind meist nicht öffentlich zugänglich. Aber wenn Du ein Reparatur-Business hast sollte das alles kein Problem sein.


    Und wenn Du widererwarten an die Schaltpläne nicht drankommst, dann mußt Du die Inverterschaltungen reverse-engineeren. Die Inverterschaltungen sind von der Anzahl der Bauelement nicht so hoch...man besorgt sich das Datenblatt des ControllerICs und schon ist man fertig ...zum Reparieren wirds reichen....also...


    Wo bitte ist das Problem?

    die Helligkeit des Monitors kann man ohne Qualitätsverlust *nur* über die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung verändern. Die beliebte Methode den Weißpegel - also den Signalpegel für maximale Helligkeit- über den Kontrast zu verringern hilft zwar, geht aber gerade bei MVA Paneln erheblich zu Lasten der Reaktionszeit, da nicht mehr die volle Spannung zum Treiben der Pixel zur Verfügung steht.


    Schaut man in die Tests der CT, die ja glücklicherweise maximale und minimale Helligkeit messen, können offensichtlich nur Eizo und NEC einen Helligkeitsdimmbereich der Hintergrundbeleuchtung von 1:10 anbieten. Das ist sehr gut und ausreichend. Die meisten Hersteller können aber nur 1:2 bis 1:3. Man benötigt dann regelmäßig eine Sonnenbrille wenn man die Monitore in dunkler Umgebung nutzt.


    Die Lampen der Hintergrundbeleuchtung sind ausschließlich Kaltkathodenlampen, auch kurz als CCFL(cold cathode fluorescend lamps) bezeichnet. Diese Lampen werden mit einerr hohen Wechselspannung (=AC) betrieben. Diese Spannung wird aus einer Gleichspannung(=DC) mit sogenannten "backlight inverten" erzeugt. Es handelt sich dabei um DC/AC-Wandler. Je höher deren Wandlerfrequenz ist, umso kleiner (Volumen) sind die Wandler. Daher möchte man die Frequenz so hoch wie möglich treiben. Leider setzen hier die CCFLs die Grenzen, durch kapazitive Effekte. Das heißt bei hohen Frequenzen verhalten sich CCFLs wie Kondensatoren und die ganze Treiberleistung geht nicht in die Lampen sondern "fließt ungenutzt daran vorbei". Daher hat sich mittlerweile ein Frequenzbereich von etwa 40kHz...100kHz etabliert .
    Die genaue Ansteuerung und Regelung der Lampen ist recht komplex.


    Die Helligkeit der Lampen wird entweder anlog oder digital verändert.
    Beim analogen Verfahren, wird die Betriebsspannung verändert.
    Beim digitalen Verfahren werden die Lampen mit Pulsbreitenmodulation (=PWM) betrieben. Hier werden die Lampen gewissermaßen schnell ein und ausgeschaltet. Wobei das Verhältnis von Einschaltdauer zu Ausschaltdauer (=Tastverhältnis) veränder wird. Dieses "schnelle" Ein/Ausschalten geschieht mit Frequenzen von ein paar hundert Hertz, damit man es nicht sieht. Leider liegt das aber im Hörbereich, sodaß man das hören kann. Darüberhinaus muß die PWM-Frequenz nocht mit der Vertikalfrequenz synchronisiert werden, damits nicht flackert. (Diese PWM-Frequenz hat übrigens nichts mit der Wandlerfrequenz zu tun)


    Das Problem beim Dimmen ist stets, das die Lampen nicht mehr in ihrem optimalen Arbeitspunkt arbeiten. Das Licht verändert dann die Farbe -es wird gelblicher - bzw die Lampen fangen an unregelmäßig zu flackern.


    High-end backlight-inverter haben einen Dimmbereich von bis zu 1:1000.
    Solche Inverter gibts zum Beispiel vom Linfinity.
    Technische Infos über CCFL und Inverter gibts massenhaft. Man muß sich nur die Application Notes der Controller-IC Hersteller anschauen, also z.b..
    Am besten Googeln, der Markt ist riesengroß. Man findet auch detaillierte Infos was bei der Ansteuerung der CCFLs zu beachten ist.


    Eine perfekte Hintergrundbeleuchtung wird man mit CCFLs niemals hinbekommen. Dann muß man schon LEDs nehmen, wie sie zb von Lumileds angeboten werden. Leider ist sowas noch sehr ineffizient -es wird heiß- und es ist (noch) sehr teuer. Ein LED Backlight würde soviel wie der ganze Monitor kosten.

    Das die minimale Helligkeit meist viel zu hoch ist, ist für mich eines der größten Mängel der heutigen LCD Monitore; deshalb sitze ich privat immer noch vor Röhrenmonitoren.


    Leider wird der Wert für die minimale Helligkeit nicht in den Datenblättern angegeben, weder vom Monitorhersteller noch vom Panelhersteller. Die "richtige" Helligkeit ist natürlich sehr subjektiv und hängt ganz wesentlich vom Umgebungslicht ab. Privat arbeite ich meist abends am PC, wobei die Umgebungsbeleuchtung relativ dunkel ist. Ich habe meine persönliche Idealhelligkeit mal gemessen, sie liegt bei nur 30cd/m2 (candela pro quadratmeter). Viele LCD Monitore schaffen nur 100 cd/m2. Das ist viel zu hoch für mich und meine Augen fangen an zu tränen.
    So hatte ich vor ein paar Wochen 3 LG 1910B Monitore zum Test, die sind alle wieder zurückgegangen wegen zu hoher minimaler Helligkeit. Außerdem wurden sie bei reduzierter Helligkeit gelblich und die Hintegrundbeleuchtung fing an zu flackern.
    Es ist übrigens auch sehr schwierig in Verkaufsräumen die minimale Helligkeit zu beurteilen, da meist das Umgebungslicht sehr hell ist.


    Natürlich läß sich die Helligkeit reduzieren in dem man den Kontrast am Monitor bzw "Helligkeit" und "Kontrast" im Grafikkartentreiber entsprechend verändert. Leider hat das einen entscheidenden Nachteil: es reduziert die Bildqualität und die "Reaktionszeit" des LCD Panels verlängert sich deutlich. Das läßt sich leider nicht vermeiden. Auch nicht durch Software!
    Ist also keine Lösung.


    Technisch gesehen ist es im Prinzip kein Problem die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung in einem sehr großen Bereich dimmen zu können. Das erfordert aber einen relativ hohen Aufwand, den die meisten Monitorhersteller scheuen. Größtes Problem dabei ist, das bei reduzierter Helligkeit die Hintegrundbeleuchtung gelblich wird und anfängt zu flackern.


    Eine konkreten Rat kann ich leider nicht geben. Der CT Test gibt hier zwar gute Anhaltspunkte. Natürlich hat die CT nicht die Farbtemperatur bei minimaler Helligkeit gemessen und auch nichts zur Flickerneigung gesagt (soweit ich mich erinnern kann)...
    ..aber wer macht schon gute LCD-Monitor-Tests?


    Für technisch versierte gibts natürlich weitere Möglichkeiten, auf die ich hier aber nicht weiter eingehen möchte...wäre einfach zu off-topic.

    eines Vorab, wenn Du ein störendes Pfeifen in normaler Arbeitsposition vor dem Monitor hörst, dann ist das nicht normal. Ich würde das als Gewährleistungsfall ansehen bzw. von meinem Rückgaberecht Gebrauch machen.


    Zum technischen Hintergrund:


    Daß das Pfeifen/Summen mit der Helligkeit des Backlights zusammenhängt steht ja schon irgendwo in den FAQs (ansonsten nochmal nach meinen alten Beiträgen suchen, dort hatte ich das schonmal erläutert). Ist hier aber nicht der Punkt.
    Daß der Monitor auch im Auszustand pfeift, wenn er am Netz hängt, liegt daran, daß die meisten Hersteller einen echten Netzschalter nicht vorsehen. Das Netzteil wird also im Auszustand nicht vom Netz getrennt.
    Das bedeutet aber, selbst wenn der Monitor scheinbar aus ist, arbeitet das Netzteil trotzdem! Es versorgt dann lediglich noch einen Teil der Elektronik, der notwenig ist, um alles wieder elektronisch zu aktivieren.
    In diesem Zustand wird weiterhin Leistung verbraucht, so zwischen 0.5W...3W je nach Monitorgröße.
    In diesem speziellen Modus, wird die Schaltfrequenz des Netzteils, welche normalerweise unhörbar( mehrere 10kHz) ist, drastisch reduziert und gelangt in den Hörbereich. Wenn das Netzteil nicht sauber designed ist hört man das als "Pfeifen". Mechanische Resonanzen können das ganze auch noch verstärken.
    Es hängt definitv auch nicht mit "störenden" Außenquellen zusammen, wie etwa Handy, Dect oder sonstige HF-Störquellen.


    Das alles muß nicht sein. Ergo: Fehler oder Rückgabe.

    LG.Philips has two S-IPS panels in mass production with a grey-to-grey response of 12ms. Unfortunately for TV applications only, i.e 42" and 30":


    The next fastet S-IPS panel is a 23" one (for monitor applications) with a response time of 16ms (MP announced for Q4/2003). Maybe Apple will have it in a new version of its cinema display model.

    von Fujitsu gibt es immerhin schon ein "Response-Time-Beschleuniger Modul" für ein 19" Fujitsu-Panel. Die "grey response time" soll bei maximal 15ms liegen. Eine Grafik mit den response-times kann man hier sehen:


    Da die Grafik die Zeiten mit und ohne Beschleunigung zeigt, kann man auch gut erkennen wie gut bzw schlecht die aktuelle Technologie von Fujitsu ist.


    Das Datenblatt von dem Modul gibts hier


    Schaun wir mal wer das als erstes verbaut....

    ich hatte gerade die technischen Daten des LM181e06 gepostet:



    dort findest Du die typischen und maximalen Zeiten. Diese schwanken erheblich..deswegen sind die ganzen Diskussionen um die Respsonsezeiten ziemlich übertrieben.


    Bezüglich der Angaben für den Endverbraucher, sollte man vorsichtig sein, da nirgendwo geschrieben steht, daß "Reaktionszeit" auch die "total response time" ist (an->aus->an). Verläßliche Angaben findet man nur in den Datenblättern der Panel selbst. Diese kann man in der Regel per Google finden.


    Die Panel haben grundsätzlich Treiberelektronik & Timer Controller integriert und haben eine digitale Schnittstelle zur Ansteuerung. Es kann daher nicht sein, daß bei einem Hersteller ein bestimmtes Panel schneller ist als bei einem anderen.

    genaueres über die "Response Time" läßt sich nur herausfinden, wenn man den Typ des verbauten Panels kennt. Das wird aber in der Produktbeschreibung nicht erwähnt. Hier kann nur der Hersteller selbst Auskunft geben. Kennt man die exakte Panelbezeichnung, muß man sich dann das Datenblatt dazu besorgen, dort stehen die Zeiten exakt beschrieben (wie sie definiert und gemessen wurden).


    Das LG Panel neuester Generation ist mE das LM18E06. Laut technischem Datenblatt sind die ResponseTimes folgendermaßen:


    anstieg: 15ms(typ) 25ms(max)
    abfall: 15ms(typ) 25ms(max)


    das Vorgängermodell LM181E05 hatte:


    anstieg: 20ms(typ) 30ms(max
    abfall: 30ms/typ) 40ms(max)


    Folgende Panels wurden bisher verbaut:


    LM181E1
    LM181E2
    LM181E3
    LM181E04
    LM181E05
    LM181E06


    Die Datenblätter bekommt man per Google.


    Die Unterschiede der Zeitangaben für den Endverbraucher hängen damit zusammen, daß entweder nur eine Zeit anegeben wird (also Anstiegs oder Abfallzeit) oder die Summe oder die typische oder die maximale. Entsprechend der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich völlig unterschiedliche Zeiten.



    Wem die Responsezeiten zu langsam sind, kann ja bis zum Herbst warten (Funkausstellung?). LG.Philips hat Panels mit Overdrive angekündigt. Allerdings zunächst nur für LCD-TV bzw Monitor High-End (23").