Posts by Reinhard

    Danke, nun seh ich's.
    Früher hatte "Backlight" im Inhaltsverzeichnis des Testberichts ein eigenes Kapitel.
    Nun steht es unter "Reaktionsverhalten". Muss man erst mal darauf kommen.


    Aber eine Frage noch:
    Wieso werden Fernsehgeräte nicht auf Backlight-Flimmern getestet?

    Ja, natürlich, der Unterschied ist gewaltig.


    Bei 19" mit 1280x1024 Auflösung sind die Pixel 0,294 mm groß (86 dpi).
    Mit Cleartype wirken die Buchstabenränder ausgefranst und unscharf, bei genauem Hinsehen sieht man auch leichte Farbsäume.
    Deshalb habe ich hier ClearType abgeschaltet, was aber auch keine optimale Lösung ist.


    Besser war die Schriftdarstellung auf einem 24" Monitor mit 1920x1200 Auflösung, den ich 14 Tage hatte.
    Hier sind die Pixel 0,269 mm groß (94 dpi). Aber auch hier war ich nicht wirklich zufrieden. Die Buchstaben waren immer noch leicht ausgefranst.


    Dann eben der 27" Monitor mit 2560x1440 Auflösung. Hier sind die Pixel nur noch 0,233 mm groß (109 dpi).
    Die Schrift ist hier wirklich scharf, wie gedruckt. Und wenn man Windows 7 oder 8 auf 125% hochskaliert, ist alles in angenehmer Größe lesbar. Ich arbeite bis zu 8 Stunden am Tag mit Word, und die Augen ermüden nicht mehr als bei Lesen von Schrift auf Papier. (Wozu sicher auch das PWM-freie Backlight des Dell U2713HM beiträgt.)

    Nach einer wahren Odyssee mit verschiedensten Monitoren habe ich seit drei Wochen den Dell U2713HM,
    und es ist der erste, mit dem ich wirklich zufrieden bin. Andere
    Monitore hatten Backlight mit PWM-Regelung und irgendwann stellten sich
    zuverlässig Kopfweh und tränende Augen ein. Der Dell ist der erste
    Monitor, mit dem ich stundenlang ohne Augenbelastung arbeiten kann.


    Die Panelausleuchtung ist zwar nicht 100% gleichmäßig, aber besser als
    bei den anderen Gurken, die ich hier hatte. Und vor allem und
    prinzipiell: Ich würde nie mehr größere Pixel wollen als die 0,23 großen
    Pixel bei 27 Zoll und 2560x1440 Auflösung. Erst ab dieser kleinen
    Pixelgröße kann ClearType richtig zur Geltung kommen und Schrift sieht
    aus wie gedruckt. Dazu passt optimal Windows 7/8 auf 125%
    hochzuskalieren. Dann hat alles eine perfekte Größe.


    Stromverbrauch ist bei 10% Helligkeit (was in einem normalen Zimmer mehr
    als ausreicht!) 19 Watt, Betriebsgeräusche absolut null. Man kann
    wirklich das Ohr dranhalten und man hört nichts. Außerdem kein
    IPS-Glitzern.


    Ich bin voll und ganz zufrieden.


    PS Den neueren und deutlich teureren Dell U2713H hatte ich auch
    hier. Doch bei diesem war die Panelausleuchtung deutlich
    ungleichmäßiger, der Stromverbrauch 10 Watt höher, und das Teil hat
    gebrummt.

    Die HD2500 unterstützt Auflösungen bis zu 2560x1600 Bildpunkten.

    Mittlerweile habe ich's mit dem Dell 2713hm selbst getestet: Die ganzen in die CPU integrierten Grafik-Lösungen von SandyBridge und IvyBridge gehen per DVI (auch mit Dual-Link-Kabel) und HDMI nur bis maximal 1920x1200. Ausschließlich per DisplayPort sind maximal 2560x1600 möglich.


    Das Problem dabei ist, dass nur ganz, ganz wenige für Sandy und Ivy geeignete Boards einen DisplayPort-Ausgang haben. :wacko:


    Ich musste also eine Grafikkarte verbauen - was bei einem leisen Stromspar-PC natürlich ärgerlich ist. Vor allem da der Grafik-Kern der CPU die Auflösung ja eigentlich kann - sofern denn die richtige Buchse vorhanden ist.

    bei allen neuen Testberichten wird der Grenzwert in Prozent und cd/m² zwischen PWM und DC angegeben...

    Also 20% von der maximalen Helligkeit? Was ja den 20% entsprechen dürfte, wenn man im OnScreen Display die Helligkeit regelt?
    Allerdings habe ich noch immer nirgendwo dokumentiert gefunden, dass es ausgerechnet 20% sein sollen.

    prad.de testet das eh immer... kauf dir einen Zugang zu den Berichten - die 10 EUR für 3 Monate sind gut angelegt.

    Prad testet nur bei voller Helligkeit (wer hat seinen Monitor so eingestellt?!) und bei 140 cd/m². Beides ist für mich irrelevant, da viel zu hell.


    Deshalb wurde beim Test des Eizo EV2436 auch fälschlicherweise behauptet, er flimmere überhaupt nicht. Weil man beim Testen mit der Helligkeit eben nicht weit genug runterging.

    Die Helligkeit wird ja bis 20% mit DC reduziert.
    D.h. die Amplitude wird geringer und die Helligkeit schwankt dadurch (bei PWM unter 20%) nicht zwischen z.B. 300cd/m² und 0 sondern nur z.B. zwischen 60cd/m² und 0.

    Danke, nun hab ich's verstanden.
    Eine Sache noch: Es wird immer von dieser Grenze von 20% gesprochen. Ist das irgendwo bei Eizo dokumentiert? Ich hab nichts gefunden. Und Lexar (Beitrag 82) spricht von einer Grenze von 18%.
    Mir wäre jedes Prozent wichtig, das ich flimmerfrei runtergehen könnte, denn 20% sind für mich schon an der Grenze des zu hellen.

    Werde mal kurz von meinen PWM-Erfahrungen berichten.


    Angefangen hat es damit, dass ich mir ganz naiv und unwissend den Samsung S24B420BW bestellt hatte. Natürlich fand ich das große 16:10 Bild klasse, aber irgendwie bekam ich nach ein oder zwei Stunden Arbeiten Kopfweh und meine Augen fingen an zu tränen.
    Da fing ich an zu googeln, stieß u.a. auf diesen Thread, und erfuhr erstmals etwas von PWM-Flimmern. (Ich war also nicht autosuggestiv auf Augenprobleme vorbereitet, sondern diese kamen für mich aus dem heiteren Himmel.)


    Nun gut, da ich im Prad-Test las, dass der HP ZR2440W eine so hohe PWM-Frequenz besitzt, dass das Flimmern nicht stören sollte, habe ich mir diesen bestellt. Optimistisch, dass meine Probleme nun vorbei seien, nahm ich ihn in Betrieb. Doch: Kein bisschen besser als der Samsung. Kopfweh, tränende Augen. Dass die etwas höhere Frequenz die Sache verbessert, war - zumindest bei mir - definitiv nicht der Fall.


    Da hatte ich schon fast keine Lust mehr. Aber dann habe ich mir doch den Eizo EV2436WFS-BK bestellt. Nach skeptischer Inbetriebnahme erst mal erstaunt, wie gut die Farben sind. (Kein Rot-, Grün-, oder Blaustich, sondern in meinen Augen perfekt. Bei den anderen beiden Monitoren musste ich erst einiges verstellen, bis ich ein annähernd so gutes Bild hatte.) Kontrast auf den voreingestellten 50 belassen, Helligkeit auf 20 runter, alle Eco-Dimming-Funktionen deaktiviert. Und siehe da: Ich kann plötzlich stundenlang arbeiten und meine Augen fühlen sich in keiner Weise belastet. Wahnsinn! Es war also tatsächlich das PWM-Flimmern!


    Übrigens: Bei den ersten beiden Monitoren war auch per Ansicht durch Handy-Kamera kein Flimmern zu sehen. Und trotzdem haben sie definitiv geflimmert! Die Probleme hielten sich in Grenzen, wenn ich im Internet rumgezappt bin oder Bilder angeschaut habe. Habe ich jedoch (z.B. in Word) konzentriert Text gelesen, ging das sofort auf die Augen. Auch das mag vielleicht erklären, dass nicht jeder und sofort vom PWM-Flimmern beeinträchtigt ist.
    Aber ich kann nur sagen: Leute, lasst euch auf keinen dieser Flimmer-Monitore ein! Irgendwann - beim einen früher, beim anderen später - werden sich die Augenprobleme einstellen! Da bin ich mir nach meinen schmerzvollen Erfahrungen mittlerweile sicher!

    Vielleicht blöde Frage, aber...
    was ist mit der Overdrive-Funktion, die viele Monitore haben?
    Hat die angeblich kürzere Reaktionszeit eine Auswirkung auf die Frequenz des PWM-Flimmerns?
    Anders gesagt: Wäre es für ein ruhigeres Bild ratsam, Overdrive zu aktivieren?

    @ Rocko:
    Vielen, vielen Dank für den Hinweis.
    Es war zwar etwas problematisch, die Software runterzuladen, weil alles in Russisch ist. Hier:


    Eine Frage. Im readme.txt steht:
    To change the backlight PWM frequency, run one of the following on system startup:


    IntelPWMControl_x86 <PWM Frequency>
    IntelPWMControl_x64 <PWM Frequency>


    <PWM Frequency> defaults to 600 Hz if not specifed

    Ich wollte nun 800 Hz einstellen. Schreibt man das mit den Klammern oder ohne? Also
    IntelPWMControl_x64 <800>
    oder
    IntelPWMControl_x64 800


    Schon die default 600 Hz scheinen zu funktionieren (falls ich es mir nicht einbilde). Ich habe eine Intel IvyBridge HD2500 Grafik (in die CPU integriert).