Posts by Freis

    Non-Integer Scaling (also alles außer 100%, 200%, 300%) kommt unter Windows 10 für mich nicht in Frage (gibt einfach immer noch viele Probleme mit denen ich nicht meine Zeit verschwenden möchte).


    Ich habe aktuell noch einen 27" mit WQHD, mit dem MBPr als Quelle ist alles super. OSX ist eben auf ~110DPI screens optimiert und Windows eigentlich auf ~96. OSX fällt daher einfach einen kleinen Tick größer aus optisch und das passt für mich auf 27" WQHD super. Unter Windows 10 ist die Größe der Darstellung zwar gerade noch ok, aber eigentlich schon immer einen kleinen Tick zu klein für mich.


    Am liebsten wäre mit ein 31" 5k (200% scaling = effektiv WQHD), den gibt es aber nicht. Ich überlege gerade ob ein 31" mit WQHD trotz der niedrigen DPI Sinn macht. Gibt es hier Leute die so einen Monitor unter Windows 10 betreiben und gute oder schlechte Erfahrungen damit haben?

    Ja 8k sehe ich für PCs zum Arbeiten auch eher als unnötig bzw. quatsch. Wie gesagt, 5k oder 6k wären allerdings toll da man bei den üblichen Beischirmgrößen (27"/32") 200% nutzen könnte und so legacy Probleme nicht auftreten und 100% abwärtskompatibel bestehen würde.


    Ich finde es sehr unerfreulich das es so aussieht, dass wir die nächsten 5 Jahre mit nicht integer Skalierung arbeiten müssen. (125% oder 150%) oder eben bei 'nonHDPI' Screens bleiben müssen.


    Auf dem 5k iMac kann man es schön vergleichen, 4k sieht durch die Skalierung (auch macOS kann skalieren) leicht matschig im Vergleich aus, die Kantenschärfe (...wie scharf ist der Rand z.B. bei einem 'i' ) ist bei nicht integer Skalierungen nicht so hoch wie manche es wahrhaben wollen und z.t. schlechter als bei nonHDPI.


    Ich habe das alles ausgiebig A/B getestet.

    Hallo Mediafrost, wie bereits oben beschrieben: 27" 5k = 2x wqhd - man kann also alles vom OS um 200% skalieren und es hat die gleiche Größe wie auf 27" wgqh, nur eben schärfer und man hat absolut keine Probleme durch die gebrochene Skalierung. Das ist der Sinn.


    1) Alte Programme (ja es gibt auch im professionellen Bereich noch viele davon) sehen durch 2 statt 1 Pixel genauso aus wie vorher, keine Unschärfe wie bei 125% oder 150%! Die 200% Skalierung unter Windows klappt hingegen perfekt. Ich bin daher wieder zu wqhd zurück, es sieht mit 4k manchmal einfach schlechter aus. Besonders nervig ist es, wenn die Schrift bei 4k super scharf ist, andere Inhalte aber schlechter als vorher.


    2) Keine Skalierung von Bildern im Browser: Ich sehe bei 125% oder 150% das viele Assets auf Webseiten die keine spezielle hiDPI Version haben ebenfalls durch eine Skalierung unscharf aussehen. Mich stört das schon.


    Sehr schade um die 5k, aber danke für die Info! Es ist halt ein Problem wenn alles nur auf Medienkonsum ausgerichtet ist und Arbeitsgeräte darunter leiden. Es ist die gleiche Art von Fehlentscheidung damals der Verlust um 120px in der Höhe durch fullHD gegenüber 1920x1200 (bevor das Argument kommt...man hätte auch 16:9 mit 1200px Höhe umsetzen können)

    Ich hatte ja nach appels 5k iMac gehofft das wir bald gute 5k Monitore zu vernünftigen Preisen kaufen können. Jetzt scheint es aber kaum noch anbieter zu geben (ich zähle 2 außer Apple) und neue Modelle kommen auch nicht. Ist das Format tot und wir müssen in der PC Welt mit dem üblen 4k Kompromiss leben?


    Warum 4k Kompromiss sind, ich empfinde bei 27" die Arbeitsfläche wie sie WQHD bietet als minimum. 5k kann man super mal 2 per OS skalieren, dann passt das super und man kein Matsch bei alten Benutzeroberflächen und auch nicht bei Bildern die nicht für hiDPI extra größer hinterlegt sind im Browser. 4k / 2 sind eben nur full HD, und das ist mir zum Arbeiten einfach zu wenig auf 27".


    125% oder 150% empfinde ich nach wie vor als eher nervig unter Windows 10. Viel klappt, vieles aber auch nicht.

    Interessant, ich habe durch Zufall entdeckt, dass das Verhalten um Faktoren stärker im profilierten Zustand auftritt bzw. wenn mit den RGB gains der Weißpunkt auf 6500k geregelt wird. Sobald von den nativen Settings (bei 7200k im standard/srgb setting des Displays) abgewichten wird, sind je nach Setting deutliche farbliche Schatten bei einigen Graustufen + bewegung zu sehen.


    Es ist nicht verschnwunden im nativen Zustand, aber es ist kein Vergleich zu den angepassten Settings.


    Das kann doch nicht sein, oder doch?

    Ich habe hier auf der Arbeit Dell 2715h so wie 2713hm.


    Beide Monitore zeigen bei einigen grau Tönen ein deutlichen farbigen Schatten bei bewegten Objekten. der 2715 rosa, der 2713 eher grünlich/blau. Soweit ich das verstehe sind das overdrive Artefakte? Mir fallen sie selbst bei normaler Arbeit mit Desktop-Programmen sehr negativ ins Auge (Fenster verschieben, Objekte verschieben,....).


    Das sind keine Einzelfälle, und bei beiden Monitoren wurde ein gut angepasstes Overdrive (mit sehr geringen Überschwingern) attestiert, die im Alltag nicht auffallen.


    Ehrlich gesagt wundert es mich, dass gerade bei diesen weit verbreiteten Monitoren nicht viel mehr kritik in diesem Punkt zu lesen ist, ich finde es hart zu ertragen. Fällt das einfach keinem auf und ich bin da sensibel? Gibt es Monitore die völlig frei von diesem Problem sind? Heisst das für mich auf Overdrive lieber Verzichten (leider kann man es nicht abschalten bei den beiden Monitoren).


    Auf was sollte man achten um dieses Problem völlig als potenzielles Problem zu eliminieren? Denn es ist gar nicht so leicht zu testen, es tritt ja nur bei bestimmten grauen Farben auf.


    Oder ist das ein reines Dell problem?

    Welchen Browser benutzt du? Der hat nämlich auch einen recht starken Einfluss. Ich habe länger an genau dem genannten Dellmit WQHD und einem Macbook gearbeitet, mit der Schrift hatte ich keine Probleme. OSX rendert die Schrift aber etwas anders, in den "modern UI" Programmen von Windows ist die Schrift auf nicht HIDPI-Screens, also auch einem WQHD, einfach richtig mist (da wird kein Cleartype benutzt).


    Wenn aber Cleartype genutzt wird, ist die Schrift bei gleicher Auflösung defintiv oft Schärfer am PC, auch wenn etwas weniger schön.


    Sicher das du nicht einen Mac mit Retina als Vergleich hernimmst?

    Danke für deine Geduld, Uli22.


    Ich stimme dir inhaltlich völlig zu bei dem was du schreibst, mir ist auch der Unterschied klar. Ich habe vielleicht nicht die richtigen Begriffe verwendet.


    Korrekt wäre es vermutlich so. Der Monitor lässt sich nicht vernünftig auf den Weißpunkt bei 65k Kalibrieren, die Gamma-Kurve weicht ab. Ich kann zwar mit einer Profilierung (Ziel sRGB), welche die Gamma-Kurve korrigiert, weitgehend eine gute Wiedergabe erreichen, aber die Profile sind eben nicht überall Nutzbar, was du ja auch erneut,wie Andi auch, bestätigst.


    Ich hatte gehofft, dass man ein Profil doch irgendwie global für alle Ausgaben aus der Grafikkarte benutzen kann, um den Monitor im Alltag quasi ein wenig per Software zu korrigieren bzw. linearisieren, wenn die Hardware das nicht emöglicht.


    Beziehungsweise ich verstehe nicht warum man nicht auf im gewissen Rahmen per Software-Kalibrieren kann. Denn dafür gibt es doch sicher ebenfalls viele Anwendungsfälle, wie z.B. im Dual-Monitorsetup auf beiden Monitoren eine praktisch gleiche Farbwiedergabe zu erreichen. Unterschiede stören hier auch schon bei GUIs.


    Wenn ich das jetzt recht verstehe, geht das so gar nicht nicht und ich benötige einen Monitor den ich besser Kalibrieren kann.

    Uli22: Ich glaube du missverstehst mich. Natürlich habe ich probiert den Monitor, soweit es bei einem nicht Hardwarekallibirerbaren Monitor eben geht, zu kalibrieren (über die RGB-Gains mit Hilfe eines i1Displays und dem iProfiler). Das Ergebnis war aber schlecht, deutlich schlechter als der "Standard-Modus" (der soll von Dell angeblich auf SRGB kalibiert sein). Der Standard-Modus ist nun aber auch nicht besonders toll. Daher habe ich für die 'Feinkorrektur' ein Profil in der iProfiler-Software mit einer dazugehörigen Messung erstellt. Das ergab aber kein besonders Ergebnis.


    Das Ergebnis im Standard-Modus war mit Feinkorrektur (eben dem Profil) recht gut, allerdings ist eben diese Feinkorrektur z.B. in Spielen und einigen Programmen nicht aktiv. Andi hat mir das auf meine Frage bestätigt, das einige Programme die Profile ignorieren und man da nichts machen kann.


    Darauf hin meine Frage, ob ich es richtig verstehe, dass wenn man Programm übergreifend eine gute SRGB-Darstellung haben möchte, die Profilierung ( die Feinkorrektur) nicht weiter hilft und man bei diesen Wünschen zu einem hardwarekallibirierbaren Monitor bzw. einem Monitor mit weitgehend perfekte SRGB Darstellung von Haus aus greifen muss.