Posts by Wraithguard

    Review Dell 2405FPW


    Nachdem mein Exemplar des Dell 2405FPW nach mehr als 14 Tagen Wartezeit am 29.3. eingetroffen ist, habe ich mir erstmal ein wenig Zeit mit einem Review gelassen, da ich statt eine von anfänglicher Begeisterung verfälschten Schnellschuß etwas Fundierteres abliefern wollte. Ich denke zu den grundlegenden technischen Daten steht an anderer Stelle mehr als genug, daher spare ich mir das hier.



    Bildqualität


    Helligkeit/Ausleuchtung: Der Monitor ist in der Tat wie mehrfach berichtet sehr hell, viel heller dürfte für meinen Geschmack die niedrigste Einstellung nicht sein. Die Ausleuchtung empfinde ich als sehr gut, ich bin aber in der Hinsicht relativ unempfindlich. Es sind jedenfalls keine Lichtdurchbrüche am Rand oder "Wolken" zu sehen, der obere Rand ist minimal dunkler als Rest des Bildes. Der Schwarzwert scheint mir nicht überragend, aber er liegt im Rahmen dessen, was man in dieser Hinsicht von TFTs gewohnt ist. Ich empfinde das schwach leuchtende "schwarze" Bild nicht als störend.


    Farben: Die Farben erschienen mir zunächst irgendwie blass, was aber auch an den ziemlich unrealistischen Bonbonfarben meines Notebook-Displays liegt. Nach einigem Herumprobieren mit Kontrast- und Farbreglern habe ich eine für meinen Geschmack natürliche Darstellung gefunden. Rottöne könnten evtl. einen Tick knalliger sein, aber immerhin geht Rot nicht ins Orange über wie bei anderen TFTs. Insgesamt ist die Beurteilung der Farbgüte ohne ein kalibriertes Gerät eh mehr als subjetiv und letztlich auch Geschmacksache.


    Schärfe/Bildstabilität: Am DVI-Eingang ist die Schärfe tadellos, am analogen Eingang hängt es natürlich sehr von der Signalgüte der Grafikkarte ab. Ich war zunächst positiv überrascht von der Qualität über analog, habe dann aber eine leichte "Überschärfung" und einen hellen Rand rechts von Buchstaben bemerkt. Siehe dazu das erste Bild im Anhang. Den gleichen Effekt konnte ich bei genauerem Hinsehen auch am DVI entdecken, empfand ihn dort aber nicht als störend. Letztlich konnte ich ihn durch minimale Korrektur der Phasenlage reduzieren.
    Das Bild am analogen Eingang ist nach dem Auto-Adjust stabil... fast. Gelegentlich habe ich vor grauen Hintergründen einen horizontal durchlaufenden Streifen erahnen können, aber das war so minimal, dass ich nicht sicher sagen kann, ob es nicht einfach Einbildung war.


    Blickwinkelstabilität: Ab ca. 45° seitlicher Betrachtung wird das Bild merklich dunkler, aber die Farben verändern sich relativ gleichmäßig und werden auch nicht invertiert wie man es von manch älteren TFTs kennt. Mangels direkter Vergleichsmöglichkeiten kann ich hier keine absolute Bewertung vergeben, mir erscheint der Blickwinkel jedenfalls mehr als ausreichend.


    Schaltgeschwindigkeit: Im Vergleich zu der ersten MVA-Generation, die mit 25ms angepriesen wurde, ist der Dell um Größenordnungen schneller. Es gibt allerdings bei Spielen noch immer erkennbare, meiner Meinung nach aber nicht störende Unschärfen. Im Vergleich zu meinem Notebook-Display erkenne ich keine deutlichen Vor- oder Nachteile. Insbesondere im Vergleich zu einem CRT fällt der Unterschied auf, dort bleiben Texturen absolut scharf.



    B-Note


    Lieferumfang/Verarbeitung/Mechanik/Design: In der Packung finden sich ein analoges und ein DVI-Kabel, der Standfuß und natürlich das Display. Als Anleitung liegt lediglich ein doppelseitig bedrucktes Blatt mit Aufbauhinweisen bei, der Rest als HTML auf CD. Der Standfuß ist massiv und schwer, und wirkt sehr vertrauenseinflößend. In anbetracht des Preises eine echt positive Überraschung, da ja gerade in dem Bereich bei den Preisbrechern gerne gespart wird. Pivot funktioniert gut, sieht aber wegen des Bildformats sehr eigenartig aus. Die Höhenverstellung ist nicht zu leicht- und nicht zu schwergängig, auch das Gelenk für die seitliche Drehung bietet genug Widerstand, um nicht schon beim Bedienen des OSD verstellt zu werden.. Die Konkurrenz verzichtet ja leider oft ganz auf Höhenverstellung, Pivot und/oder Schwenkmechanismus.
    Das Display selbst wirkt ebenfalls solide verarbeitet, lediglich die Knöpfe wirken irgendwie ein wenig billig und lassen das große "Made in China", das auf dem Karton steht, auch am Display selbst erahnen.
    Das Design ist schlicht und zeitlos, auch dies ist angesichts des Preises und im Vergleich zu so manch anderer Design-Katastrophe auf dem TFT-Markt (z.B. einige Philips, auch ältere Dell) eine positive Überraschung. Der Rahmen ist rundherum gleichmäßig schmal. Sony und Apple sind sicherlich nochmal eine Nuance schicker, aber letztlich ist Design eh Geschmacksache.


    Bedienung/Einstellmöglichkeiten/Features: Die Bedienung ist nicht unbedingt intuitiv, aber akzeptabel. Es gibt fünf Knöpfe für Einstellungen etc. plus einen Power-Knopf. Da Letzterer offenbar kein echter mechanischer Schalter ist, muss man wohl damit rechnen, dass auch bei ausgeschaltetem Monitor ein wenig Strom fließt. Wer wie ich eine schaltbare Steckdosenleiste benutzt, den braucht das aber nicht zu kümmern.
    Mit einem Knopf schaltet man die Eingänge um. Da es insgesamt fünf Eingänge gibt und das Display beim Wechseln die inaktiven Eingänge nicht überspringt, muss man für den Wechsel von DVI nach Sub-D viermal drücken (von 2 nach 1 über 3,4 und 5), das ist etwas störend. Der nächste Knopf schaltet zwischen Standard, Picture in Picture (zweites Bild im Eck, Größe und Ecke sind einstellbar) und Picture-by-Picture um. Bei letzterem stehen beide Bilder gleich groß (naja, eher "klein") nebeneinander und belegen ca. ein Viertel der Bildfläche, oben und unten bleibt dann ein Rand von ca. einem Viertel der Bildhöhe. Für die Nutzung am PC mehr eine Spielerei, ich kann mir für mich zumindest im Moment keine sinnvolle Nutzung für die Funktion vorstellen.
    Der Menubutton aktiviert das eigentliche OSD, mit "+" und "-" wechselt man die Positionen, der Menüknopf wählt die aktuell markierte Option an, worauf man sie mit "+" und "-" verstellen kann. Ein erneute Druckauf den Menü-Button verlässt die aktuelle Option. Die Einstellmöglichkeiten gehen nur unwesentlich über das Minimum hinaus. Am analogen Eingang kann die Bildposition, Pixeltakt und Phase eingestellt werden, bei Wahl einer kleineren als der nativen Auflösung gibt es zusätzlich Optionen für die Interpolation (aus, Vollbild und unter Beibehaltung des Seitenverhältnisse), sowie die Schärfe.
    Die Farbeeinstellungen beschränken sich auf drei Voreinstellungen (sRGB, eher blau, eher rot) sowie ein User Preset, bei dem man die Anteile der drei Grundfarben zwischen 0 und 100 einstellen kann. Eine Option für die Farbtemperatur fehlt. Weiterhin kann man einige Optionen des OSD einstellen (u.a. Position, Drehung, Transparenz, Timeout) sowie Optionen für das PIP.
    Helligkeit und Kontrast (letzteres nicht bei DVI) kann man in einem gesonderten Menü einstellen, das beim Druck auf "-" außerhalb eines Menüs auftaucht, ein Druck auf "+" aktiviert das Auto-Adjust am analogen Eingang.



    sonstiges


    Geräuschentwicklung: Im Board wurde ja schon Einiges zu Pfeifgeräuschen gesagt. Mein Exemplar macht keine wie auch immer gearteten Geräusche, aber ich habe da auch noch nicht alle Helligkeitsstufen durchprobiert. Zudem wohne ich in der Stadt und bin daher trotz ziemlich schalldichter Fenster nur selten in einer wirklich ruhigen Umgebung. Ich denke die Geräusche, von denen einige 2405-User berichten, sind Probleme des jeweiligen Exemplars (die c't hat dazu auch einen kurzen Abschnitt in der FAQ in IIRC der aktuellen Ausgabe).
    Pixelfehler: "Echte" Pixelfehler habe ich nicht gefunden, erst eine akribische Suche förderte ein "schwaches Pixel" zutage, das kaum sichtbar (so ab ca. 15cm Abstand) grün leuchtet. Auf dem zweiten Bild unten (ca. fünfmal größer als das Original) wirkt es wegen der relativ langen Belichtungszeit schlimmer als es ist, auf dem dritten ist es kaum zu erkennen, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und deutlich näher an Bild Nummer 3. Zum Vergleich habe ich drummherum ein Viereck aus je einem weißen, roten, grünen und blauen Pixel gemalt.


    Die Videoeingänge (es gibt Composite, S-Video und Component) habe ich bisher nicht ausführlich getestet, ich habe lediglich mal kurz meine Digicam angeschlossen, eine Aussage über deren Qualität oder die von der c't bemängelten leichten Ruckler kann ich daher nicht treffen.



    Fazit


    Nicht nur in anbetracht des Preisniveaus ein sehr gutes Display. Ich habe allerdings noch ~1050€ bezahlt (und war schon drauf und drann, das Display wegen meiner Verärgerung über die dellsche Preispolitik per FAG zurückzuschicken). Eher nichts für Leute die für die professionelle Bildverarbeitung 100% präzise Farben brauchen (obwohl da im Zusammenspiel von Display- und Grafikkarten-Einstellungen und einem Kalibriergerät sicherlich Einiges möglich ist) oder Extremst-Zocker mit einer Allergie gegen leichte Unschärfen.

    Eagle: Also bei meinem sind mir noch keine Geräusche aufgefallen. Allerdings betreibe ich ihn nicht in einer absolut ruhigen Umgebung und bei 0% Helligkeit. Hatte gestern den ganzen Tag Kopfschmerzen, ob der immer noch zu hell ist?


    Achja: gestern haben sich einige IT-Laien den Dell im Vergleich zu meinem an der gleichen Grafikkarte analog angeschlossenen Sony G420 CRT angeschaut. Denen gefiel trotz offensichtlicher Unschärfe und Flimmern das CRT-Bild besser! Kann ich überhaupt nicht bestätigen, ich finde selbst die ja von mir etwas bemängelten TFT-Farben deutlich besser im direkten Vergleich.
    Ich habe dann auch mal einen Schaltzeiten-Vergleich mit der Röhre gemacht. Der Unterschied ist schon noch deutlich erkennbar. Während sich Texturen auf der Röhre bei Bewegung nicht sichtbar verändern (sie bleiben scharf), verwischen sie auf dem Dell schon. Allerdings empfand ich das nicht als störend, ich würde den Dell als sehr gut spielbar beurteilen. Aber jetzt brauche ich ne neue Grafikkarte, meine alte Radeon 9800 NON-Pro "doesn't cut the mustard". ;-)

    stephan_5423


    Ich habe schonmal mit der Phase rummprobiert, als mir das Problem zum ersten mal aufgefallen ist. Das Ergebnis hat mir auch nicht sonderlich gefallen. Das Bild wirkt schon bei wenigen Tastendrucken schnell irgendwie matter.
    Da ich aber schon den ganzen Tag Kopfweh habe, und das normalerweise bei mir so gut wie nie vorkommt probiere ich es nochmal damit.

    Hmm, eigentlich will ich dieses Exemplar nicht zurückschicken. Ich bin zwar immer noch nicht ganz froh mit den Farben, aber es hat keine Pixelfehler (bis auf das "schwache" Pixel). Aber es ärgert mich doch gewaltig... naja, is ja bloß Geld. :-/


    Aber unabhängig von der Dellschen Preispolitik noch was zum Display selbst:


    Was ich zunehmend glaube ist, dass ich kein Problem mit den Farben an sich habe, sondern mit dem Bild am Analogeingang. Ja, es wirkt einwandfrei scharf und flimmerfrei... aber es ist irgendwie "überschärft". TFTs schärfen ja das Signal am Analogeingang, und ich habe den Eindruck, der Dell übertreibt hier etwas. Besonders bei schwarzen Buchstaben auf hellgrauem Untergrund (Statusleisten, Taskbar, dieses Eingabefenster) scheint rechts von den Buchstaben eine Art heller Saum zu sein. Am DVI meines Desktops habe ich diesen Eindruck nicht. Aber kann der allein für diesen "gefällt mir irgendwie nicht"-Eindruck verantwortlich sein?
    Denn ich habe eben mal Vergleichsbilder gemacht. Man erkennt sowohl am Analog- wie am DVI-Eingang den helleren Saum. Besonders die roten Subpixel sind rechts der schwarzen senkrechten Striche der Buchstaben deutlich heller, und zwar nicht nur durch optische Täuschung sondern auch "gemessen" mit der Pipette der Bildverarbeitung. Beim DVI ist der Effekt eben auch da, aber etwas schwächer. Subjektiv ist das DVI-Bild aber deutlich "schöner" als analog.
    Links analog, rechts DVI. Ich denke der Unterschied ist deutlich erkennbar.

    Argh, ich glaube es nicht.
    Als das Angebot noch 1034 lautete und ich ~1050 bezahlt hatte, dachte ich mir "naja, die paar Euro". Aber DAS ist jetzt wirklich ärgerlich. ~:-/


    Wäre wirklich ein Grund für FAG-Einsatz. Zwei Preissenkungen in der Zeit die Dell und UPS gebraucht haben, um das Ding zu mir zu schaffen.
    Vielleicht mal bei Dell anrufen? Hat das schon jemand gemacht, der für den Dell "zu viel" bezahlt hat? War hier nicht irgendwann mal von einer Gutschrift die Rede?

    derchris


    Ärgerlich die Sache mit dem Pixelfehler. Ich habe bei meinem bei einer weiteren Inspektionsrunde dann doch was gefunden, siehe unten.
    Bei einem rot leuchtenden würde ich auf jeden Fall das FAG nutzen. Aber hat nicht hier im Board irgendeiner geschrieben, dass Dell da eine recht kulante Politik bezüglich Austauschgeräten hat?


    Ansonsten: mein Grafiktreiber-Problem besteht weiterhin. Immerhin kann ich den Dell jetzt problemlos am Notebook in seiner nativen Auflösung betreiben. Ärgerlicherweise kann der Referenztreiber nur das Notebook-Display als primäre Anzeige nutzen, daher habe ich halt auf Klonbetrieb gestellt und das Notebook-Display scrollt jetzt.


    Ein kurzes Zwischenergebnis:
    Insgesamt gefällt mir der Dell recht gut, aber ich kann muss mich einigen Meinungen hier im Forum dann doch anschließen: die Farben wirken tatsächlich blasser als das, was ich vorher gewohnt war. Die Frage ist: bin ich vielleicht von den (wahrscheinlich viel zu knalligen) Bonbonfarben des Notebook-Displays verdorben? Denn der Dell KANN knallige Farben darstellen, ich habe mal testweise den "Digital Vibrance"-Regler hochgedreht. Ich stelle mal demnächst noch meinen CRT daneben zum Vergleich.
    Ansonsten kann ich mich den vielen Reviewern hier anschließen: Tadelloses Bild, solide Verarbeitung, toller Verstellmechanismus, ausreichende Einstellmöglichkeiten, PIP ist nett, spieletauglich ist er wohl auch. Sehr hell, auf Helligkeit 0 aber okay, auf 100 natürlich der übliche Flakscheinwerfer-Effekt.
    weniger gefallen mir
    - Farben, siehe oben, aber ich denke wie gesagt, dass das subjektiv ist. In einem 1:1-Vergleich mit dem Notebook sehen die nichtmal wirklich anders aus, sondern sind einfach nur heller.
    - Wahl des Eingangs: da man fünf Eingänge hat muss man zum Wechsel von DVI-D nach Sub-D erst durch die Videoeingänge durchtakern (=4 Tastendrücke). Nicht dramatisch, aber wenn einfach die inaktiven Eingänge übersprungen würden, wäre es besser. Von Sub-D nach DVI-D ist es ein Knopfdruck.
    - die Bedientasten haben im Gegensatz zum Rest des Displays dann doch den "Made in China"-Charme und wirken irgendwie billig-deplaziert
    - Ich habe doch einen Pixelfehler gefunden... naja, ein "schwaches Pixel", es leuchtet ganz leicht grün bis blau. Siehe die beiden Bilder unten. Das Quadrat mit einem weißen, roten, blauen und grünen Pixel dient als Referenz für die große eines ganzen Pixels. In der Mitte des Quadrats der Fehler. Auf dem einen Bild kann man es nur erahnen, auf dem etwas unschärferen (weil näher als der Makro eigentlich zulässt) sieht es dagegen schlimmer aus als es ist. KEIN Grund es zurückzuschicken. :-)
    Achja, man kann es aus der Pixelgröße erahnen, aber das Pixelquadrat ist auf dem Bild natürlich mehrfach (min. 5-6x) größer als im Original, da ist es einen Tick schmaler als eine Windows-Standard-Scrollbar.
    Sucht mal, ob ihr bei eurem nicht doch auch sowas findet.


    Diese kleinen Makel würden mich bei einem Sony für 700€ mehr sicherlich mehr stören, und der hätte dafür andere. So denke, ich dass der Dell mit der beste Kauf im Bereich um 1000€ ist. Wer hätte vor kurzem geglaubt, dass man ein 24"-Display mit der Auflösung zu dem Preis bekommen kann?

    Diese Grafiktreiber treiben mich noch in den Wahnsinn... wieder erwarten funktioniert der TV-Ausgang mit dem nVidia-Referenztreiber. Und 1920x1200 auf dem Dell geht auch... ich bin absolut begeistert von der Schärfe des Bildes. Hätte echt nicht gedacht, dass es analog so guit aussieht. Ein leises Flirren liegt allerdings drüber, ich werde da mal mit der Phase spielen.
    ABER: der Treiber erkennt mein Notebook-Display mit einer physischen Auflösung von 1588x1200! Ich habe einen schmalen schwarzen Streifen der nicht genutzt wird rechts. Und ich habe keine Möglichkeit gefunden, den Treiber von was anderes zu überzeugen.

    Also was ich oben erzählt habe stimmt nicht so ganz... mir ist eingefallen, dass ich auf meinem CRT definitiv schonmal 2048x1536 einstellen konnte. Ich probiere jetzt mal den nVidia-Referenztreiber (woraufhin wahrscheinlich der TV-Ausgang nimmer funzt...).


    Achja, ich kaufe kein Toshiba-Notebook mehr. Ja, das Ding ist über zwei Jahre alt, aber es hat verdammt nochmal fast 3000€ gekostet und diese Firma schämt sich nicht, einen zwei Jahre alten Treiber zum Download anzubieten.


    *grummel*
    curse @ Toshiba

    Achja... also wenn ich mir mit Powerstrip die "Monitor Information" anschaue, dteht dort immer wieder 1600x1200, daher kann ich offenbar beim "Custom Timing" keine größere Pixelzahl als 1600 einstellen. Wenn ich "Read data directly from Monitor mache", bekomme ich 1920x1680(!) angezeigt, eine sichtbare Fläche von 26(!)" und anderen Blödsinn. Ich habe auch schon einen CustomDriver erstellt und den geladen, leider hat das nix geändert.

    Mein 2405FPW ist heute angekommen. Keinerlei Probleme am DVI meine Radeon 9800 (NON-Pro). Leider habe ich leichte Probleme, die native Auflösung in Zusammenhang mit meinem Notebook einzustellen. Ich habe per Powerstrip die 1920x1200 "freigeschaltet", ich kann sie auch anwählen und auf dem Notebook-Display werden sie auch angezeigt (das Display selbst hat 1600x1200 und es wird halt gescrollt). Auch auf dem Dell tauchen sie auf, aber das Bild ist in der Horizontalen total gestaucht. Ich habe sämtliche OSD-Einstellungen ausprobiert, kein Erfolg. Der Dell erkennt auch definitiv 1920x1200@60Hz, aber er zeigt es nur in einem ca. 1600x1200 großen Ausschnitt an
    Ich habe mal ein Bild angehängt.
    Sehr eigenartig. Leider braucht man für PowerStrip mehr als ein Informatik-Diplom. ;-)


    Achja: ich habe bei einem ersten visuellen Scan keine Pixelfehler gefunden. Hoffentlich bleibt es dabei. :-)

    Also ich finde die Farben bei Far Cry fast schon zu knallig. :-)


    Aber im Prinzip sind die Bilder wirklich ohne jegliche Aussage. Also wir haben die Farbe X die der "Far Cry"-Macher für das Wasser vorgesehen hat. Nehmen wir mal an, dass du kein Farbprofil aktiv hast, weder über den Windows-Mechanismus noch im Graphiktreiber. Nehmen wir weiterhin an, dass der DVI-Signalweg da "eindeutig" ist, d.h. wenn die Graka sagt Farbe X mit (R=34, G=90, B=245), dass dann auch genau diese Werte beim Display ankommen. Jetzt kommt die erste Verfälschung, die Displayelektronik wendet darauf ihre aktuellen Einstellungen an, dann kommt das Signal an das eigentliche Panel, das was das Panel daraus machst siehst du. ALso ist die einzige "Verfälschung" bisher die Interpretation des Graphiksignals durch das Display(+plus seine Fähigkeiten).
    Jetzt macht man ein Bild davon... also kommen die Farbeinstellungen der Kamera, die Belichtung, der Weißabgleich usw. usf. dazu. Lassen wir mal eine Graphiksoftware außen vor, das Bild kommt ins Netz und auf meine Rechner. Der interpretiert dann erstmal selbst (=Farbprofil falls vorhanden etc.). Dann kommt mein Display (ein, wie ich finde recht gutes, aber über zwei Jahre altes Notebookpanel) und liefert seine eigene Interpretation ab. Und ich finde die Farben auf dem Display ziemlich knallig, rot wird schnell leuchtend orange etc. .
    Lange Rede kurzer Sinn: man kann mit einem Bild zwei Displays vergleichen, aber absolute Aussagen über die Farbdarstellungen sind etwas gewagt. :-)


    Trotzdem: die Farben auf den Bildern gefallen mir. Wenn die Südsee so toll aussieht, will ich da mal hin. Wenn möglich aber ohne Knarre. :-D

    Gerade die Farbdarstellung ist doch etwas, was sehr stark von den jeweiligen Einstellungen des Monitors/Displays und nicht zuletzt vom Farbprofil abhängt. Gibt es für den Dell ein eigenes Farbprofil, mit dem Windows direkt arbeiten kann? Falls nicht, probiere mal andere Farbprofile aus (Eigenschaften von Anzeige, Farbverwaltung). Evtl. kann man da verschiedene Profile für die beiden Monitore einstellen. Ich habe damit selbst noch nicht viel herumprobiert.
    Letztlich ist eh die Frage was man will... sollen einem die Farben "gefallen", oder sollen sie "richtig" sein. Und ob jetzt dein CRT oder der Dell "richtiger" ist, kann man ohne eine professionelle Kalibrierung nicht beurteilen.

    Leider liefert UPS nur Montag bis Freitag. Wenn du heute kein Paket bekommen hast, dann wird es sicher nichts mehr vor Ostern.
    Bei mir geht das Tracking jetzt übrigens auch, "in transit", letzte Station Eindhoven.


    @iTFT: Zum Apple-23"-Display gab es doch Ende letzten Jahres einen Test in der c't. Ich habe im c't-Kiosk danach gesucht:
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    Flache Riesen
    Prüfstand, Flachbildschirme, LCD, TFT-Monitor, 23- und 24-Zoll-Systeme, Vergleichstest, TFT 23", TFT 24"
    c't 20/2004, Seite 136
    ***********


    Der Download kostet natürlich, wenn du das Heft nicht selbst hast, kennst du ja vielleicht einen c't-Abonnenten.
    Der Apple hat insgesamt gut abgeschnitten, eine leicht gelblicher Verfärbung am Rand wurde bemängelt, Farben sind gut und blickwinkelstabil, er wurde als spielbar empfunden. Allerdings: weder dreh- noch höhenverstellbar und nur einen DVI-D-Anschluss. Falls du also noch einen PC oder ähnliches mit Analoganschluss dranhängen willst... . Die Ausleuchtung ist beim Apple wie bei allen anderen mit dem 23"-LG/Philips-Panel nur befriedigend. Achja, die Interpolation wurde beim Apple mit (--) (=schlecht) bewertet


    Dazu natürlich der nicht erst seit dem Dell-Vorstoß _etwas_ überhöhten Preis. Vielleicht korrigieren die anderen Anbieter von TFTs mit dem 23"-LG/Philips-Panel ja genau wie BenQ und HP den Preis noch deutlich unter die 1300€-Marke. Der Sony (eigentlich noch immer mein Favorit, aber halt zu teuer) liegt noch immer klar über 1700 und damit etwa auf Augenhöhe mti dem Apple, der (IMO potthäßliche) Philips bei ~1500€.
    Meine Meinung: der Dell ist größer, hat offenbar das neuere Panel, ist heller, hat mehr Anschlussoptionen, ist dreh- und höhenverstellbar. Die Frage: ist das sicherlich etwas schickere Design des Apple runde 800€ wert? IMO nein.

    @Prefect: Danke, genau diese Art Antwort hatte ich mir erhofft. Aber leider ist sie ausgefallen wie befürchtet: das Display ist wohl noch nicht so wirklich unterwegs.


    REBK: Ich bin ruhig. :) Und ja, die freudige Erwartung lässt einen manchmal etwas ins Schwallen kommen.
    Kannst du zufällig was zu meinem KVM-Switch-Problem beitragen?

    Falls du es noch nicht gemerkt hast... dieser Thread hat 55+ Seiten, er _ist_ bereits zu Gelaber verkommen.
    Außerdem ging es mir um ein Detail des Dell-Bestellvorgangs (die Trackingnummer, die nicht funktioniert), und damit war ich nicht so weit weg vom Thema.
    Also mach nicht so einen Wind.