Posts by ntl

    centrifuge


    Sehr interessant! Hätte ich das mal vorher gewusst.


    Habe das Profil des NEC für Dich hochgeladen ...



    Bin auf Deine Analyse gespannt.



    ____



    Ausserdem habe ich inzwischen noch weitere versteckte Menueinstellungen gefunden, mit denen man weitere Parameter (z.B. Gammawert) per OSD einstellen kann. Man muss den Monitor anschalten und dabei Exit und Select gleichzeitig gedrückt halten.

    1.
    Reset war nicht nötig. Nach einem Reboot war alles wieder gut.


    2.
    Trotzdem ist es doof, dass dieses Tool nicht funktioniert. Weiss jemand Abhilfe?


    3.
    Ich habe den Monitor jetzt schon recht oft in müdem Zustand usw. benutzt. (Wie bereits erwähnt ... meine Augen sind recht empfindlich.) Der minimale Kristalleffekt ist definitiv kein Problem. Das Monitorbild ist angenehm. Der Acer 1731 ist VIEL schlechter.


    Summa summarum: Bin jetzt ziemlich happy mit den beiden Monitoren. Betreibe sie jetzt nicht mehr im Pivot-Mode. Geht auch im Normalmodus sehr gut.

    1.
    Habe jetzt auch noch die Freeware-Spiele "Racer" sowie "Highway Pursuit" ausprobiert. M.E. kein Problem.


    2.
    Habe noch ein weiteres Programm namens Nec GammaComp gefunden. Damit kann man noch viel mehr am Monitor einstellen. Gut.


    3.
    Habe das Programm gestartet. Es erkennt den Monitor nicht, hat den Gammawert aber trotzdem total verstellt. Schlecht!! Und vor allem: wie bekomme ich das jetzt wieder rückgängig ... HILFE ;-)

    Hab es mal mit dem Freeware Egoshooter OpenQuartz versucht. (Den kann man gleich spielen; eine Installation ist nicht notwendig). Funktioniert problemlos. Sehe keine schlimmen Schlieren oder so, die über die übliche Bewegungsunschärfe hinausgehen und das Spiel stark behindern. Hasse aber derartige Spiele und kann deshalb auch nicht gut Vergleiche ziehen.

    Noch eine Ergänzung:


    Pivot (egal, ob mit spezieller Software wie PivotPro oder einfach per Grafikkartentreiber) funktioniert wohl schlecht bzw. gar nicht mit Programmen, die auf DirectX aufsetzen. Habe jetzt mal zum Test auf den Normalmodus umgestellt (also breite statt hohe Monitorwand).


    Eventuell ist das doch besser. Zum einen funktioniert jetzt Airstrike II (Spiel) wieder. Paintshop Pro auch. Zum anderen fällt jetzt die Ausleuchtungsschwäche am oberen Rand überhaupt nicht mehr auf (denn da ist ja jetzt die Taskleiste). Dank der sehr guten Blinkwinkel ist es auch kein Problem, dass die Monitorwand so breit ist.


    Wie man auf dem letzten Foto sehen kann, ist es mir inzwischen auch gelungen, den Weisspunkt der Monitore besser aufeinander abzustimmen. Das Weiss sieht jetzt recht gut aus (weder zu rot, noch zu gelb). Noch immer relativ warm und freundlich. Aber das ist mir lieber als ein sehr kaltes Weiss.


    Der Kristalleffekt fällt bei schwarzem und blauem Hintergrund gar nicht auf. Bei weissem Hintergrund ein wenig. Bei grauem und gelbem Hintergrund ein wenig mehr. Bei grünem Hintergrund am stärksten. Im Moment finde ich das Bild aber nach wie vor angenehm. Mal sehen wie es ist, wenn ich spät und müde von der Arbeit komme etc.


    Und noch etwas zu den Einstellungsmöglichkeiten: Man kann den Monitor natürlich nicht nur drehen, sondern auch nach vorne und nach hinten neigen. Das ist aber eine ziemliche Fummelarbeit, da das Verstellen sehr schwergängig ist und man oft über das gewünscht Ziel hinausschiesst. Ist aber letztlich nur eine Unbequemlichkeit und kein wirkliches Problem.


    P.S.: Gibt es ein schlankes Demo, wo man testen kann, ob 3D Shooter schlieren?

    bene.b


    Ich habe mich für die silberne (vorn)/weisse (hinten) Version entschieden, weil es ergonomischer ist, wenn der Spalt zwischen den beiden Monitoren nicht schwarz ist. Zuviel Kontrast strapaziert die Augen. Deshalb bekommen schwarze Monitore auch kein TCO 03.


    Der Monitor ist auch in die andere Richtung drehbar. Hatte beim rechten Monitor die Bedienknöpfe vorher (wie beim linken) an der Aussenseite.


    Es waren bei jedem Monitor zwei Kabel dabei. Einmal Sub-D auf DVI-A. Einmal DVI-D auf DVI-D.


    Die Monitore sind an eine ATI Radeon 9800 MR Notebookgrafikkarte (basiert entgegen dem Namen bereits auf dem x800 Core) angeschlossen.


    Kannte mich mit der Pivotfunktion vorher auch nicht aus. Sie funktioniert nur so gut, wie die Software sie unterstützt: Der ATI Catalysttreiber ist brauchbar. Per Hotkey (strg+alt+cursortaste) kann man den Monitor in die gewünschte Richtung rotieren. Das geht nach dem Rebooten eigentlich ganz flott. Inzwischen treten auch (fast keine - s.u.) keine Synchronisationsprobleme mehr auf. Die Desktopicons, die sich ab und zu verschieben, wenn ich z.B. abwechselnd die NEC Monitore und den nativen Notebookmonitor mit 1680x Punkten verwende, lassen sich mit einem Mausclick wiederherstellen. Verwende dazu ein Programm namens DIManage. Problematisch sind allerdings bestimmte Programme, die im Pivotmodus einfach nicht richtig funktionieren. Bei folgenden Programmen bin ich bis jetzt auf Schwierigkeiten gestossen: Sämtliche Software Video/DVD-Player (Windows Mediaplayer, VideoLAN, PowerDVD) zeigen das Video bzw. die DVD nur auf einem Monitor an. Paintshop Pro schaltet den Pivotmodus ungefragt um, verursacht dabei Synchronisationsprobleme und richtet damit insgesamt Chaos an. Photoshop CS funktioniert problemlos. Bestimmte Spiele machen Schwierigkeiten.


    Das OSD ist von der Bedienung her "normal". Vermutlich wie bei allen anderen NEC Monitoren auch. Es gibt jede Menge Features (auch Timer usw.). Man kann das OSD rotieren, so dass es im Pivotmodus nicht verdreht erscheint. Dies geht aber wohl nur in eine Richtung (d.h. um 90 Grad nach links). Komisch ist, dass einige Einstellungen (insbesondere Black Level Adjustment) im Digitalmode nicht verfügbar sind.


    Aussehen des Monitors: Sieht aus, wie alle anderen NEC Monitore dieser Generation. (Es gibt bestimmt für den 1980SXi schon entsprechende Bilder im Forum.)


    Spieletauglichkeit: Ich habe keine Lust, Counterstrike, Halflife oder ähnliche Egoshooter auf meinem PC zu installieren. Wenn jemand ein schlankes Testprogramm kennt, mit dem man die Egoshootertauglichkeit leicht prüfen kann, schaue ich es mir mal an.


    Nochmal zum Kristalleffekt: Würde sagen, es ist ein ganz leichter Kristalleffekt erkennbar. Trotz meiner empfindlichen Augen kann ich damit aber gut leben. Das Monitorbild wirkt (Kristalleffekt hin oder her) ruhig und angenehm. Hab bei beiden Monitoren die Helligkeit und den Kontrast auf 50% eingestellt. Das sind wohl auch die Werkeinstellungen. Experimentiere gerade mit 45% Kontrast.


    Last but not least: Meine Bemerkungen sind nicht als Test, sondern nur als subjektiver Erfahrungsbericht zu verstehen. Für einen richtigen Test fehlt mir die Kompetenz.

    So ... hab nochmal einen Screenshot gemacht, um meine Kommentare besser erklären zu können:



    Wenn man sich den Screenshot anschaut, sollte man generell beachten, dass das Bild auf dem Foto VIEL schlechter aussieht als auf dem Monitor. Man sollte sich also nicht gleich abschrecken lassen.


    Kornblumen: Sie sehen sich auf dem Foto ziemlich ähnlich. In der Realität wirkten sie identisch.


    Zu 1: Der Helligkeitsunterschied im Vergleich zum linken Monitor beruht auf Umgebungslicht. Ausserdem viel er in der Realität deutlich weniger auf.


    Zu 2: Der Helligkeitsabfall an den Monitorrändern wird auf dem Foto ganz gut dargestellt. Man kann auch sehen, dass dieser Effekt bei farbigem Hintergrund nicht auffällt (siehe 4).


    Zu 3: Der linke Monitor ist etwas rötlicher. Der rechte Monitor ist etwas gelblicher. In der Realität ist der Effekt schwächer. Ausserdem ist das Weiss in der Realität deutlich besser als auf dem Foto. Auf dem Foto wirken beide Monitore nicht richtig weiss.


    Zu 5: In der Realität kann man alle Grauabstufungen unterscheiden. Auf dem Foto ist sehen x, y und z gleich aus.

    So. Hab jetzt nochmal die Anschlüsse umgestöpselt. Der Monitor, der per DVI (an ein DELL Inspiron 9100 Notebook) angeschlossen ist, liefert das schlechtere Bild. Grund: Es fehlen die Anpassungsmöglichkeiten, die im Analog-Modus vorhanden sind. Insbesondere die "Black Level" Anpassungsmöglichkeit, die mir bei der Verbesserung des Kontrasts so gut geholfen hat, ist bei Verwendung des DVI Anschlusses nicht vorhanden.


    Kann jemand helfen? Das kann doch wohl nicht sein, dass ich per DVI das schlechtere Bild bekomme??

    Schade, dass ich mein obiges Post nicht editieren kann:


    Das Problem mit dem abweichenden Weisspunkt sowie der unterschiedlichen Helligkeit konnte ich inzwischen teilweise mit Hilfe der mitgelieferten NaviSet Software lösen. Das Weiss auf dem analog angeschlossenen Monitor ist aber noch immer etwas wärmer. Das kann man aber hoffentlich mittels der Kontrollen bzw. durch eine Software-Kalibrierung ausgleichen.

    Vorläufiger Erfahrungsbericht:


    I. Vorbemerkungen


    Habe zwei dieser Monitore bei Mindfactory gekauft. Lieferung erfolgte zeitnah. Auf meine Nachfrage bzgl. des Liefertermins reagierte Mindfactory prompt. Beide Monitore werden im Pivotmodus nebeneinander betrieben. Ein Monitor ist per Sub-D, einer per DVI angeschlossen.


    Einsatzgebiete: Bildverarbeitung, Coding, Textverarbeitung, gleichzeitiges Arbeiten mit einer Vielzahl von Programmen (Hexeditor, VirtualPC, Debugger, Disassembler usw.), DVDs schauen, gelegentliches Spielen etc.


    Die Wahl viel auf diesen Monitor, da S-IPS Displays einen groesseren Farbraum als VA/PVA Displays haben. (Deshalb habe ich mich gegen den Eizo L778 bzw. die neuen Samsung Displays entschieden.) TN Displays kommen für Bildverarbeitung ohnehin nicht in Betracht.


    Insbesondere waren für meine Entscheidung wichtig:


    1.
    schlanker Rahmen (da beide Monitore nebeneinander betrieben werden),


    2.
    Pivotfunktion (s.o.)


    3.
    angeblich relativ hoher Kontrast (1:600) für ein S-IPS -- besser als beim Eizo L797 (1:500)


    4.
    angeblich recht schnell (18ms) -- Eizo L797 ist etwas langsamer


    5.
    S-IPS Display (wohl von LG) neuester Generation -- Eizo L797 (wohl mit Hitachi Display) gibt es schon etwas länger


    6.
    gelungene Optik (Monitore verschandeln nicht den Raum, sondern wirken noch halbwegs wie Möbel) -- Eizo L797 scheint zumindest von hinten relativ haesslich zu sein


    7.
    scheint alle netten Features zu haben, die der Eizo L797 auch hat (10bit LUT und Feinkontrollen für gute Kalibrierbarkeit)


    8.
    relativ günstiger Preis -- Eizo L797 ist ca. EUR 200 bis 250 teurer


    (Wie man aus den o.g. Bemerkungen ersehen kann, wollte ich eigentlich den Eizo L797 kaufen, der angeblich ein ganz hervorragender Monitor ist und dasselbe Display verwendet wie der speziell für die Bildbearbeitung konstruierte Eizo CG19.)


    II. Erste Eindrücke:


    Pixelfehler (mittels Nokia Monitortest geprüft): Habe an beiden Monitoren keine Fehler gefunden. Immer wenn ich gerade in Panik geraten wollte, handelte es sich doch nur um ein wegwischbares Staubkorn ... ;-)


    Gesamteindruck: Das Bild wirkt auf mich deutlich besser/schöner als alles, was ich bisher gesehen habe, z.B.: diverse Röhrenmonitore (aber keine Highend-Röhren speziell für die Bildbearbeitung), diverse Laptop Displays (der Unterschied zu diesen Displays ist extrem), Acer 1731 LCD (benutze ich am Arbeitsplatz). Mit anderen hochwertigen LCD Displays kann ich den 1980FXi nicht vergleichen, da mir insoweit die Erfahrungswerte fehlen.


    Synchronisationsprobleme, Moire etc.: Ein Flackern o.ä. konnte ich bislang nicht feststellen (hatte sowas mal bei einem Toshiba Laptop), das entsprechende Nokio-Monitortestbild (vertikale und horizontale Streifen) quält aber meine Augen und ist nicht schön anzusehen. Zu evt. Sychronisationsproblemen bei Verwendung des Pivot-Modus siehe unten.


    Farben: wirken auf mich brilliant und schön, das Rot ist wirklich rot.


    Schwarzwert: für mich massig schwarz genug (muss ich mir aber noch genauer anschauen, man kann den Schwarzwert im OSD auch noch erhöhen)


    Blickwinkel: problemlos, gross genug


    Kontrast, Graustufen: Muss ich mir noch genauer anschauen bzw. besser einstellen, beim Nokia-Monitortest kann ich 0% schwarz von 3-4% schwarz nicht mehr unterscheiden, ab 5% ist eine Differenzierung möglich. Bei der Graustufenskala auf kann ich die Buchstaben y und z nicht mehr voneinander unterscheiden. Schliesst man den Monitor analog an, gibt es im OSD eine zusätzliche Einstellung namens "Blacklevel". Stellt man die Standardeinstellung (50%) auf 75%, kann man sowohl beim Nokiatest, als auch bei dpreview alle dunklen Abstufungen voneinander unterscheiden. Auch die hellen Abstufungen sind noch unterscheidbar. Das Schwarz wirkt aber jetzt nicht mehr so tiefschwarz (aber für meinen Geschmack immer noch schwarz genug.) Habe mich jetzt für 70% entschieden. Auch dann lässt sich beim Nokiatest noch 0% von 1% unterscheiden.


    Ausleuchtung: Scheint im Prinzip gleichmaessig und gut zu sein, stelle an den Monitorrändern kein sog. Light Leakage fest. Im Gegenteil ... ganz nah am oberen Rand (falls man den Monitor nicht im Pivotmodus betreibt) fällt die Ausleichtung über einen Bereich von ca. 1 cm etwas ab. Das Phänomen ist am unteren Rand ebenfalls vorhanden (aber etwas schwächer ausgeprägt). Der Lichtabfall ist nicht extrem störend, aber sichtbar. Insbesondere auf weissem Hintergrund. Bei "dunklerem" Hintergrund fällt die Sache nicht auf. Gleiches gilt, wenn man die Windows-Taskleiste an diesem Rand platziert. Beide Monitore verhalten sich insoweit gleich. Dies ist wohl der Preis, den man für den schmalen Rand zahlt.


    Geräusche, Brummen usw.: keine


    Kristalleffekt/unruhiges Bild usw.: Meine Äuglein sind empfindlich. Finde den Acer 1731 viel zu agressiv. Der 1980FXi ist besser. Möchte mir diese Sache aber noch näher anschauen bzw. an den vielen Einstellungsmöglichkeiten spielen. Gänzlich ausschliessen möchte ich das Vorhandensein eines leichten Kristalleffektes im Moment nicht. Ist aber jedenfalls nicht schlimm.


    Helligkeit: hell genug


    Weisspunkt: Der per VGA und der per DVI angeschlossene Monitor sind in Bezug auf Helligkeit und Weisspunkt nicht identisch. Der analog angeschlossene Monitor ist heller und hat ein weisseres Weiss. Dem muss ich definitiv auf den Grund gehen, um eine Lösung zu finden. Beide Monitore müssen identisch sein, sonst kann man nicht vernünftig Bilder bearbeiten. Bin aber wg. der vielen Kontrollen optimistisch.


    Pivotmodus i.V.m. erweitertem Desktop: Funktioniert bei vielen Anwendungen ganz gut. Manche Anwendungen (z.B. der Nokiamonitortest oder der Windows Mediaplayer funktionieren aber nicht auf einem erweiterten Desktop). Der ATI Catalyst Driver scheint sich die Pivoteinstellungen nicht gut zu merken bzw. ist nicht einfach zu konfigurieren. Es ist schwierig, die Displays in die richtige Reihenfolge zu bekommen. Teilweise treten auch Synchronisationsprobleme auf und eines der Displays flackert ganz furchtbar. Muss mir die Sache also weiter anschauen, um hoffentlich eine einfache Lösung zu finden, so dass nach dem Booten alles gleich "in Ordnung" ist.


    (Wie man unschwer erkennen kann, ist dieser Erfahrungsbericht definitiv noch nicht abgeschlossen. Ich muss mich mit den vielen Einstellmöglichkeiten des Monitors noch näher vertraut machen. Ich poste meine bisherigen Eindrücke aber jetzt schon mal, damit ich nichts wieder vergesse.)

    Habe nunmehr (gestern und heute) zwei Paketbenachrichtigungen erhalten. Vermutlich liegen die beiden Monitore jetzt bei der Post. Vielleicht habe ich am Wochenende Zeit sie abzuholen...

    Hab zwei von den Dingern bei Mindfactory bestellt (schon vor einigen Wochen). In den letzten Tagen war der Monitor bei Mindfactory als "auf Lager" bezeichnet worden. Nun steht da schon wieder "nicht auf Lager".


    Wo sind die eingetroffenen Exemplare hin? Warum wurde ich nicht berücksichtigt? Hat jemand anderes schon einen dieser Monitore ergattert/gesehen und kann etwas darüber erzählen?


    TIA. (Werde langsam neugierig ;-)

    "Mit Verfügbarkeit und Zuteilung können Hersteller den Supergeizpreismachern ganz schnell die Lust am Preisvernichten nehmen. Das schrieb ich vor einigen Tagen ja bereits. Dann heisst es: Toller Preis, leider keine Ware...
    Die Kunden werden dann schon ganz schnell herausbekommen, was ein für alle Seiten bestmöglicher, aber immer noch fairer Preis sein wird...
    Soviel "höher" ist der nämlich meist gar nicht.


    Ich denke, so langsam fangen auch die Hersteller an, in diesen für alle Beteiligten vernichtenden Preiskampf einzugreifen, obwohl dies sicher sehr schwer zu regulieren ist."


    Dies ist in der Tat sehr schwer zu regulieren. Denn bei einem solchen Eingriff würde es sich vertikale Preisbindung (durchgesetzt durch eine Liefersperre), also um einen absoluten Hardcore-Verstoss gegen europäisches bzw. deutsches Kartellrecht handeln. Es läge also ein illegales, kriminelles Verhalten vor, für das Eizo mit bis zu 10% seines Jahresumsatzes bestraft werden könnte. Händler, die Eizo ein solches Verhalten nahe legen, würden als Anstifter womöglich mit im Boot sitzen.


    Aus kartellrechtlicher Sicht sollen die Hersteller oder Händler die Kunden nicht mit angeblichen fairen Preisen bevormunden. Wettbewerb ist erwünscht. Wenn Kunden kein Interesse an teuren Händlern mit Service haben, dann werden die Marktkräfte solche Händler hinwegfegen und das ist auch gut so. Aber so ist es ja in der Realität nicht. Viele Kunden (so wie ich) geben lieber etwas mehr aus und kaufen bei einem Shop, wo es im Falle eines Umtauschs keine Schwierigkeiten gibt usw.

    @Gustav


    Habe mich inzwischen bei 2 Händlern nach der Verfügbarkeit erkundigt. Will den Monitor nicht in schwarzer Farbe, da nicht so ergonomisch.


    Obwohl ich bei Alternate schon mal bestellt habe (und auch keine schlechten Erfahrungen gemacht habe), habe ich mich diesmal nicht an Alternate gewandt, weil die für normalsterbliche Kunden keine email-Kontaktadresse vorsehen. Von Call-Centern halte ich nichts, da (i) die dort beschäftigten Hilfskräfte fast immer ahnungslos sind, (ii) alle Auskünfte eines Call Centers total "unverbindlich" sind und (iii) man keinerlei Beweis für die Aussagen der Firma hat. Bislang habe ich immer mit Cyberport gute Erfahrungen gemacht, welche den Monitor aber nicht führen.


    Deine Aussagen zur Ausleuchtung sind etwas erschreckend, da ja offenbar 2 von 3 Eizo L797 Monitoren, die Du bei Dir ausprobiert hast, mit Ausleuchtungsproblemen bzw. einer nicht einwandfreien Weissdarstellung zu kämpfen hatten bzw. haben. Vor diesem Hintergrund bestelle ich doch lieber gleich 2 Monitore auf einmal, da ich dann wenigstens gut vergleichen kann, ob einer der Monitore schlechter als der andere ist. Noch besser wäre es natürlich, gleich 3 oder 4 Monitore zu bestellen und dann die beiden besten Exemplare zu behalten. Aber gegenüber dem Händler wäre das unfair und deshalb mache ich das auch nicht, sondern hoffe, dass ich keinen Schrott geliefert bekomme. Trotzdem irgendwie zum Kotzen das Ganze ... zumal es ja nicht um einen Billigmonitor geht.

    Gustav:


    Danke für die ausführliche (und schnelle!) Antwort. Aufgrund Deines Tests und auch auf Grund des o.g. Artikels bin ich zu dem Schluss gekommen, dass (i) der L797 gut ist und (ii) VA/MVA/PVA Displays (einschließlich L768) zwar poppige Farben liefern, für eine farbverbindliche Darstellung aber nicht geeignet sind. Von der Spieletauglichkeit mal ganz zu schweigen. Daher habe ich mich nun entschlossen, zwei L797 zu nehmen.


    Fragt sich nur, wo ich zwei gute Exemplare herbekomme. Mangelhafte Ausleuchtung oder z.B. ein Gelbstich würden mich noch viel mehr stören, als vielleicht ein einziger toter Pixel irgendwo am Rand.


    Im Grunde ist es eine Sauerei von den Herstellern, dass die Displays nicht nach Güteklassen geordnet verkauft werden. Dann kann sich jeder selbst entscheiden, ob er einen L797 der Güteklasse I (ohne Pixelfehler und mit guter Ausleuchtung etc.) für einen höheren Preis oder für weniger Geld ein Modell der Güteklasse II kaufen will. Die Hersteller bringen Händler und Kunden absichtlich in die unangenehme Situation, dass nur darauf _gehofft_ werden kann, ein einwandfreies Modell zu erwischen. Und die Händler machen i.d.R. nicht etwa Druck auf die Hersteller, sondern geben sich damit zufrieden, das Problem einfach an den Kunden weiterzugeben. Siehe etwa .


    Falls jemand einen Tip hat, wie ich an zwei einwandfreie L797 komme, wäre ich für einen entsprechenden Hinweis sehr dankbar. Ansonsten bleibt wohl nur die Möglichkeit, unter Berufung auf das 2-wöchige Widerrufsrecht solange Eizo TFTs zu bestellen, bis was Brauchbares dabei ist. Dann bleibt das Problem bei den Händlern liegen (und der Kunde hat zusätzlich noch die Nerverei mit dem ständigen Hin- und Zurückschicken am Hals ... von den evt. Streitigkeiten mit dem Händler betr. Portoerstattung und unwirksamen AGB-Klauseln betr. Wertminderungsersatz ganz zu schweigen). Vor diesem Hintergrund sollten sich die Händler mal überlegen, ob es vielleicht nicht doch schlauer ist, mit den Kunden _zusammenzuarbeiten_ und gegenüber den Herstellern auf verlässliche Qualitätsstandards zu pochen.

    1.
    Ich habe den Eindruck, dass der 797 bis auf die fehlenden Anschlussmöglichkeiten für das Hardwarekalibrierungsgerät fast identisch mit dem wesentlich teureren CG 19 (Spezialmonitor zur Bildbearbeitung, UVP 1599 EUR) ist. Kann das jemand bestätigen?


    2.
    @Gustav


    Hast Du mal ausprobiert, ob man die Monitore auch gut in Pivot-Stellung nebeneinander aufstellen kann? Sind die Blickwinkel dann immer noch ausreichend?


    Könntest Du noch einmal etwas zur Augenfreundlichkeit des Displays sagen? Ich habe im Büro einen Acer 1731 und der nervt furchtbar. Musste Helligkeit auf 50% und Kontrast auf 30% runterregeln, weil mir das Bild sonst für Textverarbeitung zu agressiv war. Gibt es beim Eizo wirklich keinen Kristalleffekt? (Brauche ein ganz sanftes, angenehmes Bild für meine sensiblen Augen ;-)


    Ausserdem würde mich noch interessieren, ob sich die Farbe Schwarz auffällig ins Violette verfärbt, wenn man von der Seite auf den Monitor schaut:


    "Monitors on IPS matrices seem to be the closest to my ideal of versatility and could aspire to be called the best if it were not for two problems: low contrast ratio (no better than with TN matrices) and a characteristic violet hue that appears in black color when the screen is viewed from a side (by the way, it is this violet hue that visually differentiates IPS matrices from *VA ones)."



    3.
    Der 797 wird von FM für 1018 EUR angeboten. Billigere Händler gibt es wohl nicht. Die UVP liegt bei 1159 EUR. Offenbar werden bei TFTs also gar keine sehr grossen Rabatte auf den Listenpreis gewährt. Vor diesem Hintergrund macht es ja vielleicht Sinn, den Monitor nicht blind online zu kaufen (und sich dann evt. über Pixelfehler, schlechte Ausleuchtung, Gelbstich, unseriöses Händlergebaren u.ä. zu ärgern), sondern ihn ganz normal im Geschäft zu erwerben. Kennt jemand einen Eizo Händler in Frankfurt am Main? (Googeln brachte mich nicht weiter.)

    Ich überlege, ob ich 2 Eizo L768 in Pivot-Stellung nebeneinander betreiben könnte. Dann hätte ich eine Auflösung von 2560 x 2048 Punkte und könnte schön Bilder bearbeiten, Programmieren, Office-Arbeiten durchführen (insbesondere 2 DIN A4 Seiten nebeneinander anzeigen). Ich habe ein Dell Inspiron 9100 Notebook mit ATI Mobility Radeon 9800 Graka. Die Graka hat einen DVI und einen Analogausgang.


    Kann das so klappen, wie ich es mir vorstelle?


    Danke für alle schlauen Tips.