Posts by Sir Unreal

    Kein konketer Vorschlag, aber eine Frage zum Thema:


    Wann bzw nach welchem Zeitraum werden TFT-Tests veröffentlicht? Versucht Ihr die Veröffentlichungen gleichmäßig zu verteilen, so dass Ihr auch Durststrecken überbrücken könnt oder wird veröffentlicht, was fertig getestet ist?


    Hintergrund meiner Frage: Ich warte nun seit Wochen auf die (kostenpflichtige) Veröffentlichung des iiyama xb2779, um mich zu entscheiden. Und nun ist auch noch das BenQ bl2710 angekündigt, da müsste ich ja bis November warten für den kostenpflichtigen Testbericht.
    Ihr habt doch so viele Monitore in der queue, da könnt Ihr doch mit höherer Frequenz veröffentlichen.

    Wir haben ja ebenfalls geschrieben, dass er für Gelegenheitsspieler brauchbar ist.


    Da ich nach Ablauf eures 3-Monatsabos leider nicht mehr reinschauen kann in den Eizotest, kann ich nur sagen, dass es sich etwas anders laß, Ihr es also anders formuliert habt. Ich finde den Inputlag so hoch, dass ich aktuell den Viewsonic vorziehe (in englischsprachigen Foren ist er sehr beliebt), aber vorher den Test vom iiyama abwarte. (Wann kommt der denn als kostenpflichtiger Artikel?)


    @ scusi:
    Ja, jeder muss selbst definieren, ob er ein Gelegenheitsspieler ist. Ich bin es, spiele eher selten, aber 2x im jahr auf einer (kleinen privaten) LAN-Party. Da kann so ein hohes Inputlag bei Rennspielen oder schnellen Shootern schon stören und man schiebt die Schuld auf den TFT, aber nicht auf das eigene Unvermögen (hmm, auch eine Variante ;)).

    Habe schon eine Antwort von Eizo. Kurz gesagt: bei einem Defekt leisten die Garantie.


    Mein Risiko besteht nun darin, dass Eizo grobe Schwächen in der Panelverarbeitung (Ausleuchtung, Farbverfälschung) nicht als Defekt anerkennt. Dann wäre aber auch die Frage, ob ich nicht damit leben kann.


    Wer hat denn Eizo schon mal mit so einem Fall konfrontiert?

    Hallo Leute,


    wie entgegenkommend ist eigentlich Eizo, wenn es darum geht einen TFT mit Mangel auszutauschen?


    Ich überlege einen Eizo bei Amazon WHD zu kaufen und wenn der deutliche Schwächen hat (ich meine nicht ein, zwei Subpixelfehler), diesen direkt über Eizo tauschen zu lassen.

    Danke für deine Ausführung.


    Doch, ich kann mit Kontrast eine Menge anfangen. Hatte bis vor kurzem einen OLED (LG 15EL9500). Der Kontrast war Weltklasse und hat einige Leute beeindruckt. Allerdings hat so ein oled und auch ein Plasma einen sehr viel (!) höheren Kontrast. Daher fand ich als Nachfolger die amva-Panels interessant, um zumindest keinen großen Rückschritt zu machen. Aber die Praxis hat mir gezeigt, dass der Unterschied zwischen 3800:1 und 800:1 (letzteres nur herstellerangabe) des IPS einfach nicht sichtbar ist bzw durch den schwachen Farben-Blickwinkel verschlimmbessert wird. Dann kann ich auch bei IPS bleiben und ein Manko des oled ausmerzen, nämlich die Auflösung.

    Doch,
    den Kontrastvergleich meine ich völlig ernst. Aus meiner Sicht ist das nur eine Marketing- oder Laboraussage, so wie bei den Megapixeln oder den Gigahertzen. Provokant formuliert? Hier ist meine Meinung.


    DerKontrast begründet sich doch hauptsächlich durch den sehr niedigen Schwarzwert. Dieser ist aber nur in einer stockdunklen Umgebung für den Menschen sichtbar und wird durch den schwachen Blickwinkel und die schwache Farbstabilität konterkariert. D.h. bei der normalen Entfernung zu einem 24-Zöller ist der Blickwinkel in die Ecken so hoch, dass der Schwarzwert von seinem Tiefstwert weit entfernt ist und somit auch der Kontrast von seinem Maximalwert. Wenn ich in einer schwachbeleuchteten Umgebung (in meinem Test zwei abseits stehende Energiesparlampen à 7 Watt) einen TFT (20", 1600x1200) von 2007 mit einem IPS-Panel zum Vergleich veranziehe, dann ist das einerseits nicht abwegig, weil er einfach jahrelang mein Begleiter war, weil es keinen anderen TFT zum Vergleich gibt und andererseits will ich ja den Fortschritt nach 6 Jahren Entwicklungszeit nachvollziehen.


    Und in der Tat konnten ein Kumpel und ich dem neuen AMVA-Panel nicht viel abgewinnen. Der IPS war zugegeben zu warm in der Darstellung. Das konnten wir ihm auch nicht abgewöhnen. Erst als wir dem AMVA ein wenig Blau entzogen hatten, kam er etwas besser an bei uns. Wir haben hochauflösende, farbstarke Fotos zum Vergleich herangezogen. Der AMVA hat einzig in der Situation gefallen, wo viele "Schwarztöne" vorhanden waren, die der IPS nicht mehr differenzieren konnte. Aber den hohen Kontrast konnten wir subjektiv nicht ausmachen. Wie soll man das auch sehen? Schwarze Schrift, die sich stärker vom weißen Untergrund absetzt? Die Farbverfälschung war teilweise sehr nervig. Speziell in dem Fall, wenn ein Foto nicht im 16:9-Format vorlag, also weniger breit war (4:3) und rechts und links schwarze Balken angezeigt wurden, die eher gräulich rüberkamen durch den o.g. Blickwinkel.


    Übrigens hat mein BL2410PT zwei Staubeinschlüsse (je etwa 4 Pixel groß), die massiv stören. Alleine deswegen muss er zurückgehen. Sowas testet Amazon WHD leider nicht.

    Habe mir das Gerät aufgrund eures Tests gekauft, aber ich verstehe echt nicht, wer diesen Rückschritt von AMVA-Panel entwickelt hat.
    Die Farben ändern sich massiv mit dem Blickwinkel. Mein IPS-TFT von 2007 ist da besser. Kontrast von 3800:1 hört sich toll an, aber er macht nichts besser als der IPS-TFT von 2007 mit 800:1 (Herstellerangabe). Der gelobte sRGB-Modus ist viel zu kühl, das Grün ist schwach, rot ist bläulich, einfach nicht schön. Wenigstens grau ist grau. Streuen da die Monitore oder sieht sRGB wirklich so hässlich aus? Werde nächste Woche einen Test bei Amazon veröffentlichen. Der TFT geht zurück. Ich nutze meinen alten TFT weiter oder halte Ausschau nach einem IPS-TFT. Und noch was: dieses dämliche 16:9-Format sollte man den Herstellern um die Ohren hauen. Wer will das haben? Spiegelnde Monitore wollte auch niemand haben. Hallo Hersteller!?! Hier winkt ein Kunde, der bereit ist, 500 € auszugeben für einen Monitor, der nur diese paar Kriterien erfüllen muss: eine hohe Auflösung (ein Nexus 10 kostet nur 400 €), ein homogenes Bild (sowohl bei der Ausleuchtung als auch bei den Farben), eine geringe Größe (20" bis 24", je nach Auflösung). Ist das denn so schwer?

    Wenn Ihr die dynamische Hintergrundbeleuchtung aktiviert habt (kenne den Dell-spezifischen Fachbegriff nicht), kann der Dell einzelne Bereiche des Bildes durch das Ausschalten bestimmter LEDs verdunkeln? Oder bezieht sich das "dynamisch" auf das gesamte Bild? Sofern ersteres zutrifft, würde ich mich über ein Foto freuen, auf dem man das erkennen kann.