Posts by Tulac

    Hallo,


    ich habe mich getraut und mir den Philips 328P6VJEB Monitor bestellt.


    Vorab - es ist mein erster 4K Monitor - ich habe daher keine Vergleichsmöglichkeiten (bis auf das, was ich irgendwo bei irgendwem auf dem Tisch h ab sehen können)... Aber, kurz gesagt, ich bin recht begeistert für den Preis in dieser Größe diese Leistung zu erhalten. Er ist sicherlich nicht perfekt und hat wahrscheinlich ein paar kleine Schwächen - diese aber sind in dem Preisbereich durchaus zu erwarten. Ich wollte keine 1.000€ und mehr ausgeben. Mit knapp 750€ Kaufpreis fand ich ihn recht akzeptabel. Entscheidend für mich waren auch die Größe (32" mit 4K macht mehr Sinn für mich, als alles darunter...) und der Einsatzbereich - und dieser ist stark gemixt. Ich bearbeite viele Fotos als Fotograf und als Designer auch gleichzeitig einiges für das Web und Print. Ich benötige aber keinen "Reinzeichnungsmonitor" hier Zuhause, sondern einen Allrounder für sowohl Bildbearbeitung wie auch Gaming und die üblichen Aufgaben. Ich schaue weniger Filme darauf, dafür habe ich ein völlig anderes Equipment.


    Ich versuche mal meine Eindrücke vom Auspacken, über den Aufbau bis hin zu den ersten Erfahrungen zu beschreiben.


    • Verpackung ist sehr solide und gut organisiert. Der Monitor steckt in einer Styropor-Umhüllung und ist absolut sicher verpackt. Auf der Oberschale sind dann der zerlegte Standfuß und die vielen Kabel aufbewahrt.
    • Kabel gibt es für jeden Geschmack, von VGA bis hin zu DP und HDMI und Audio. Da der Monitor einen USB-Hub besitzt, ist auch hier ein Verbindungskabel vorhanden. Strom wird über einen Standard-Kaltsteckerkabel zugeführt.
    • Aufbau gestaltet sich sehr einfach. Nachdem man den Standfuß aus zwei Teilen (ohne Werkzeug) zusammen gefügt hat, kann man die Styropor-Abdeckung abnehmen und erhält den Monitor liegend vor. Nachdem man ihn aus der Schutzfolie ausgepackt hat, kann man den Standfuß (mit einem Schraubendreher) an die Vesa-Halterung anschrauben. Alles sehr einfach und sicher.
    • Aufbau am Schreibtisch - hier muss man sich erstmal an die Größe gewöhnen. :) ... Ansonsten bietet der Standfuß sehr guten Halt, das Gerät steht gerade und lässt sich neigen, drehen und Höhenverstellen. Optusch macht alles einen sehr guten Eindruck, wobei mir persönlich der rundliche Standfuß nicht so ganz gefällt - aber auch hier keine große Rolle mehr spielt (da ich mein Wacom Tablet einfach davor/drauf lege und es nicht mehr sehe)
    • Verarbeitung wirkt auf mich OK. Es ist kein High-End-Edel-Monitor - er hat seine Schwächen im Detail beim Gehäuse. So wirken die Kanten seitlich etwas scharfkantig und das Plastik ist jetzt nicht unbedingt wirklich fein. Aber in der Summe wirkt er solide und stabil. Es knarzt nichts und es knackt nichts. Der unten abgesetzte Schriftzug von Philips stört nicht und reflektiert kein Licht, da er eher "Brushed" ist...
    • Verkablung ist einfach, die wichtigen Eingänge sind hinten/unten erreichbar. Kabel sollte man durch die Öffnung im Standfuß-Holm führen. Seitlich sitzt der USB-Hub, dieser ist recht gut erreichbar.
    • Bedienung ist Knopflos - der Monitor hat eine dezente Bedienleiste unten Rechts und diese reagiert sehr empfindlich. Heißt: Schon kurz bevor man den Touch-Bereich wirklich mit dem Finger berührt, kann es schon zum Auslösen der Funktion führen. Das kann manchmal ein Nachteil sein, weil man so versehentlich (wenn man nicht daran denkt) beim verschieben oder drehen des Monitors auch diese unbewusst ausschalten kann. Da dieser nicht so ganz flott startet, ist das ein wenig nervig am Anfang - mittlerweile passiert es mir nicht mehr.
    • OSD sieht sehr spartanisch aus. Da gibt es deutlich schönere Varianten in der Gestaltung. Aber deswegen kauft man sich eigentlich keinen Monitor, sondern wegen den Funktionen. Und die sind recht gründlich platziert und logisch verknüpft. Insgesamt ist die Bedienung des Menüs einfach, manchmal etwas hakelig und wegen der Touch-Buttons kommt es gelegentlich zu unerwünschten "Sprüngen". Die Touch-Buttons sind auch nicht so super gut beschriftet, so dass man im Dunklen manchmal nicht den richtigen trifft.
    • Hinten am Gerät befindet sich zusätzlich ein Hauptschalter (Kippschalter, der das Gerät völlig stromlos macht)
    • Nach dem ersten Einschalten erscheint eine blaue Fläche mit einem knackscharfen Philips-Logo drauf. Bis zum Betrieb dann vergehen ein paar Sekunden.
    • Ist das Gerät im Standby, passiert das nicht und man ist sofort Betriebsbereit...
    • Windows 10 erkennt den Monitor direkt und es sind auch offenbar die aktuellsten Treiber direkt installiert.


    Ein paar Worte zir Bildqualität - diese fallen natürlich sehr subjektiv aus. Da ich - wie bereits erwähnt - keinen Vergleich habe, ist es für mich sowieso schon ein Quantensprung von Full-HD in 24" auf 32" in 4K .. . Betrieben wird der Monitor übrigens via DisplayPort an einer nVidia 970...



    • Windows bietet ja verschiedene Skalierungsmöglichkeiten an. Ich habe die vorgeschlagene 150% Skalierung deaktiviert und bin auf 125% gegangen, um doch etwas mehr Nutzfläche bei Icons und UI-Elementen zu haben. Als Brillenträger habe ich bei 100% leider viel zu kleine Schriften gesehen und das ging für mich gar nicht. Da muss also jeder für sich ausprobieren, was für ihn gut ist.
    • Helligkeit ist vom Werk mit 100% eingestellt, war für mich auch etwas zu hell. Habe es runtergeregelt, denn der Monitor hat mich fast geblendet :)
    • Faben und Details sind toll. Nach den ersten Tests mit 4K Material (Freie Downloads) und via YouTube musste ich feststellen, dass mir alles sehr viel Spaß macht. Farben wirken sehr natürlich, nicht überdreht und überzogen. Deetails werden sehr homogen dargestellt und in den Tiefen sind genug Details und Zeichnung...
    • Natürlich musste ich mir meine eigenen Fotos direkt oder auch in Lightroom anschauen - und das, was man an Nutzfläche für die Bearbeitung zurück bekommt, ist echt klasse. Auch hier sollte man die UI-Einstellungen von Adobe mal für sich erkunden und schauen, was am Besten funktioniert.
    • Was die Schwarzwerte angeht, die könnten sicher besser sein. Die Ausleuchtung ist nicht ganz homogen. Gerade aus den Ecken heraus. Je nach Blickwinkel mehr oder weniger. Kommt aber auch hier auf den Anwendungsfall an - bei vielen Videos im Letterbox-Format oder mit sehr hohem Anteil an dunklen Szenen könnte das ggf. Leute stark stören. Im täglichen Gebrauch aber stört es (mich) nicht. Hier denke ich kommt dem Preis eine Rolle zu gute. Es ist nun mal ein Monitor, der relativ "günstig" ist. Es gibt also gewisse Abstriche.
    • Grauwerte (verlauf) sind OK und sauber. Hier hatte mein vorheriger Monitor (Dell Ultrasharp) mehr Schwächen. Für mich also eine Steigerung der Leistung. Perfekt aber ist es auch hier nicht. Erwarte ich aber auch nicht in der Preisklasse...
    • Blickwinkelunabhängigkeit ist so eine Sache Bei hellen Motiven wirkt es sehr gut und es spielt kaum eine Rolle, wie genau frontal man vor dem Monitor sitzt. Bei sehr dunklen Motiven aber habe ich den Eindruck, dass es doch besser ist sich wirklich zentrisch vor den Monitor zu hängen...
    • Das Bild ist recht ruhig, trotz 60Hz - aber man merkt auch beim Verschieben von Fenstern, dass es ein leichtes "Ruckeln" gibt.
    • In der Summe wird in Anwendungen wie Photoshop, Lightroom oder Cinema4D ein ordentliches Bild mit scharfen Abbildungen dargeboten. Wie gesagt -mir fehlt der Vergleich - aber die 4K sind schon mal eine gute Steigerung dazu.


    Noch ein paar Worte zum Gaming...


    • Getestet habe ich unter 4K nur (das aktuelle) Doom und "Rise of the Tomb Raider". Beide Spiele sahen vorzüglich in 4K aus. Aber - aufgrund meines Systems (i7 CPU ist schon 3 Jahre alt), war das Spielvergnügen bei Tomb Raider nicht so prickelnd. Es ruckelte mir zu sehr, zu wenige fps. Bei Doom war es anders, da war die Leistung ordentlicher. Andere Games habe ich bisher nicht probiert...
    • Natürlich habe ich auch geschaut, wie es mit dem Downscale aussieht - beide oben genannten Spiele liefen in niedrigeren Auflösungen sehr gut.
    • Profitiert hat man auf jeden Fall von der Größe des Monitors. Hier ist man einfach näher dran am Geschehen.
    • Bin kein Hardcore-Gamer, aber die Spiele-Leistung schien mir ordentlich. Montor ist aber wohl kaum was für Ultra-Zocker in der ESL... :)


    Was ich noch bisher probieren konnte (habe ihn ja erst drei Tage)...


    • Habe die PIP/PBP Funktion mit einem Fire-TV Stick von Amazon getestet. Auch super - klappt alles einwandfrei.
    • Die eingebauten Lautsprecher klingen etwas "hölzern", sind aber im Notfall zu gebrauchen. Schön ist, man kann zum Beispiel den Ton der HDMI-Quelle (FireTV in meinem Fall) über die internen LS ausgeben lassen und gleichzeitig den normalen PC-Ton über die normal angeschlossenen LS.


    Mein bisheriges Fazit:


    Ich mag den Monitor. Ist für mich eine Leistungssteigerung. Er ist nicht perfekt und sicherlich - wenn man jetzt wirklich intensiv testen und messen würde - hat er bestimmt seine Schwächen. Diese sehe ich aber eher marginal für MICH... denn zu dem Preis erwarte ich auch kein Weltwunder. Ein Gerät in der Größe zu bekommen und ohne bisher sichtbare Probleme wie Pixelfehler (habe spontan keine gesichtet), ist schon toll. Es zischt nichts. Es brummt nichts. Alles gut. :)



    Grüße
    Peter

    Hallo,


    habe den Philips 328P6VJEB bestellt und bin recht begeistert. Es ist mein erster 4K Monitor und da ich doch viel Fotografie und Gestaltung ausübe, wollte ich auf jeden Fall oberhalb der 27" ansetzen - 32" minimum. Da kam der Philips wie gerufen mit dem recht günstigen Preis. Ich habe also wenige Vergleichsmöglichkeiten und kann daher nur mein subjektives Urteil zu dem Monitor geben. Ich schreibe mal einen neuen Beitrag dazu...


    EDIT:


    Zum Beitrag:
    Boardregeln. Bitte vor dem Posten unbedingt lesen!


    Grüße


    Hi,


    danke für die Antwort. Die Smart-TV-Features dürften schon in Ordnung sein, wenn man diese nutzen möchte. Es gibt ja mittlerweile in nahezu jedem End-Gerät die Möglichkeit der Ausführung von Apps wie Netflix, etc. - das ist für mich jetzt nicht unbedingt ein Kauf-Kriterium beim Beamer.


    Viel mehr aber die Bildverbesserungsoption TrueMotion. Gesehen habe ich diese jetzt noch nicht, mich aber auch anderweitig eingelesen und Tests (auch von bekannten und renommierten Anbietern) gesehen. Das fehlte mir hier einfach als Info bei eurem Test, denn das TrueMotion-Feature scheint schon ein kleines "Killer"-Argument gegen die G-Version des Beamers zu sein, bringt scheinbar doch Einiges auch in rasanten Action-Filmen (also nicht nur bei Sport). Da es zudem noch konfigurierbar ist in der Ausprägung, kann man es für Seine Bedürfnisse gut justieren.


    Auch die Kontrastverbesserung bei der EU-Version ist jetzt für ich kaufentscheidend. Ich denke daher, dass ich lieber die paar (Hundert) Euros doch in die EU-Version stecke und dafür noch das Sahnehäublchen des LG Largo bekomme, nämlich diese Features... :)

    Hallo,


    ich nutze seit einiger Zeit den Dell U2410 und bin eigentlich bisher zufrieden gewesen mit dem Gerät. Allerdings hat sich nach und nach ein Problem am Display entwickelt, welches ich mir nicht erklären kann. Ich schätze zwar, dass es vielleicht was mit Wärmeentwicklung und der Folienbeschichtung zu tun hat, aber vielleicht diagnostiziert das jemand deutlich fachmännischer, als ich?


    Am rechten Displayrand haben sich Schlieren und Flecken gebildet, die aussehen, als würde von Rechts quasi sich was ablösen oder fast als wäre da Flüssigkeit reingelaufen. Ist natürlich nicht. Die Flecken sieht man am besten auf grauen Hintergründen. Auf 100% schwarz oder weiß sind sie nicht erkennbar.


    Im Angehangenen Bild kann man das ganz genau erkennen.


    Jemand einen Tipp, was es sein könnte und vor allem wie man es wieder beheben könnte? Es steht zwar bei mir ein Monitor-Neukauf an, aber diesen wollte ich noch als Sekundärmonitor weiter verwenden.


    Ach ja, falls es irgendwas damit zu tun haben könnte: Neben dem U2410 steht noch ein anderer Monitor direkt dran (im Pivot-Modus). Könnte es von der Wärmestrahlung des anderen Monitors kommen?


    Danke für Tipps und Hinweise


    Grüße
    Tulac

    Hoi,


    ja, ganz richtig, es ist Tyra Banks. Das sind die Mini-Ausgaben der H&M-Posterwerbung, die vor Jahren aktuell waren. Ganz Rechts (nicht im Bild sichtbar) habe ich das Originalposter in voller Größe, da ist sie in weißem Bikini zu sehen ... :)


    REBK,


    danke, ich hasse es nämlich Hauptbeleuchtung zu nutzen und mag eine angenehmere ambiente Lichtumgebung bei der Arbeit (oder bei Spiel). Darf halt nicht zu dunkel aber auch nicht zu hell sein, deswegen die kleineren Lampen...

    Ich spiel mal ein wenig mit... so siehts (überwiegend, wenn ich nicht gerade total in Arbeit schwimme) bei mir aus... ;)


    Im Klartext: Eigentlich mag ich es auch aufgeräumt, aber manchmal stapeln sich die CD/DVDs und die Bücher sowie diverse Unterlagen - bis bei mir 'ne Sicherung durchknallt und die AAF (Automatische Aufräum Funktion) anspringt... :D

    Hi,


    Quote

    Original von hexhector
    Nunja, aufgrund der Tatsache, dass in beiden Displays (2005FPW und 20" ACD) dieselben Panels zum Einsatz kommen, finde ich schon, dass Hinweise darauf, dass bei Apple womöglich die Pixelfehler- und Ausleuchtungs-Problematiken nicht bestehen, legitim sind.


    ja, natürlich sind diese Hinweise legitim. Sie deuten ja nur darauf hin, daß entsprechende Verarbeitung von Dell offensichtlich intern nicht so gut durchgeführt wurde. Man darf dennoch nicht ausser Acht lassen, wie die beiden zu vergleichenden Produkte preislich auch differieren. Den generellen Dell-2005FPW-User aber auf ein Abstellgleis zu dirigieren, bei dem es heisst "Deppen, hier entlang!" finde ich nun mal unangebracht. Damit meine ich jeweilige Kommentare, die im Beitrag gefallen sind und hier einfach nichts zu suchen haben...


    Quote

    Apple-Missionars-Getue ist hier natürlich unangebracht, aber inzwischen tendiere z.B. auch ich zum Kauf des besagten Apple-Displays.
    Das Preis-/Leistungsverhältnis, reduziert man es auf die Consumer-Bedürfnisse, ist beim Dell-Display absolute spitze.


    Endlich mal ein vernünftiges Wort! Missionars-Getue... Finde ich treffend formuliert, auch wenn ich kein Mac-User (privat) bin, bin ich mit diesem System auch großgeworden und habe da die Vor- und Nachteile kennengelernt. Mittlerweile bin ich auch am überlegen zu meinem Fuhrpark ... ehh... sorry, falscher Begriff... :) ... zu meiner Computersammlung auch (wieder) einen Mac geselllen zu lassen, einfach zu Test und "Spiel"-Zwecken. Die Haltung mancher User aus dem Mac-Bereich verstehe ich absolut nicht, genauso wie ich die Haltung einiger User nicht verstehe, die aus dem PC-Only-Bereich kommen. Aber wir drifften leider vom Thema ab...


    Das Dich die Pixelfehler stören kann ich sehr verstehen, auch wenn ich keine habe (hatte ich ja getestet). Meine Freundin hat aber ein anderes Display, auf welchem insg. 3 Pixelfehler zu sehen sind - zugegeben zwei davon an Stellen, wo man nicht gerade permanent hinschaut (es gibt ja eine Zonendefinition). Ich hätte es mit diesem Gerät nicht lange ausgehalten... Es ist übrigens ein Samsung-Gerät.


    Das Dein Kundenberater sich so äussert ist ungewöhnlich, scheint mir so, als ob er eigentlich fast keine Lust hat Dir ein neues Gerät zuzusenden um Dich zufrieden zu stellen, sondern sich gleich die Sache sparen will. Ungewöhnlich ist das schon...


    Zu den Erfahrungen mit dem Support/Bestelldienst bei Dell kann ich nur sagen, daß wir bereits in dem News-Beitrag alle unsere Erahrungen hinsichtlich Dell-Einkauf gesammelt haben. Da wurde jede Sache fast schon protokolliert ;) . Perfekt ist es nicht, eher durchschnitt wenn nicht sogar dadrunter. Ich habe auch damit zu kämpfen gehabt und war letztenendes doch froh gewesen, daß mein Monitor doch fix angekommen ist und auch noch in einem Stück (auch wenns zwei Pakete waren ;) ).


    Quote

    BTW: Ich bin zwar zugegebenermaßen Mac-User, zähle mich aber keinesfalls zu solchen "Missionaren". Ich denke, das bestätigt auch die Tatsache, dass ich erstmal wenigstens ein Dell-Display ausprobiert habe, bevor ich mir "das Maul darüber zerreisse".


    ... was ich einerseits auch erstaunlich finde, aber auch lobenswert. Finde schon, daß es mehr solche Leute geben sollte, die nicht gegeneinander sondern miteinander ein Problem bewältigen oder Dinge ausprobieren, unabhängig von ihrem eingesetzten OS oder System. Dann wäre die Computerwelt auch um einiges besser und einfacher. Tolleranz ist auch hier ein Stichwort.


    Greetings
    Tulac

    Hi,


    wollte mich mal kurz umsehen, was aus meinem Thread/Testbericht geworden ist und musste mit bedauern feststellen, daß der eigentliche Sinn eines Testberichtes leider nicht mehr vorhanden ist. Stattdessen poltern bestimmte User gegen das Produkt, obwohl sie es garnicht kennen oder getestet haben (Ja, damit meine ich Ponch, der offenbar für Apple arbeitet und keine andere Meinung oder Geschmack akzeptiert). Mit erschrecken stelle ich fest, daß kein Moderator hier eingreift und sich der Sache annimmt.


    Lieber Ponch, wenn Du so selbstverliebt in Deinen Monitor bist, warum vertreibst Du Dir die Zeit hier im Testbericht des Dell 2005FPW? Hat Dir das Gerät was angetan? Du wirst zugeben müssen, daß Geschmäcker und auch Geldbeutel unterschiedlich ausfallen und jeder Mensch seine eigene Meinung sich zu und über bestimmte Dinge bilden sollte. Da Du offensichtlich nur Deine subjektive Meinung zum Apple vor die Meinung/Erfahrungen der Dell 2005FPW-Besitzer stellst, liegst Du völlig daneben und disqualifizierst Dich als objektiver Diskussionspartner. Ich würde Dich also bitten entsprechend im Apple-Bereich des Forums Deine Liebeleien zum Apple-Display fortzuführen... ;)



    Zurück zum eigentlichen Thema:


    Langzeiterfahrung mit dem Monitor bei mir ist absolut positiv. Der gefürchtete "Glitzereffekt" wird nicht mehr wahrgenommen. Den Augen gehts auch supergut, ich fühle mich jeden Abend nicht mehr so fertig wie zur Zeit des CRT, auch wenn dieser damals schon ein sehr gutes Bild geboten hat. Mittlerweile habe ich auch einige Zeit mit Spielen verbringen können und kann schon behaupten, daß der Monitor seinen Alltagstest in dieser Beziehung bestanden hat. Auch im grafischen Bereich (zur Erinnerung, ich bin Webgrafiker, kein Printgrafiker) hat das Gerät absolut keinerlei Nachteile bei mir entwickelt. Die Ausleuchtungsproblematik ist zwar marginal bei mir auch zu merken, deutet aber eher auf ein Verarbeitungsproblem hin, denn mit der Temperatur des Gerätes scheint auch die Intensität (sichtbar nur auf einem wirklich dunklen/schwarzen Hintergrund bei Vollbild) sich zu verändern. Weder im Spiel noch bei der Arbeit habe ich dahingehend ein Problem festgestellt. Durch den wohl als Glücksgriff zu bezeichnenden Fakt, daß auch mein Monitor mit 0 Pixelfehlern ausgeliefert wurde, bin ich summasummarum absolut glücklich, wenn ich auch leider feststellen musste, daß die Preisbildung bei Dell innerhalb von einigen Tagen/Wochen zu einer Senkung führen, die mir eine Ersparnis von mehreren Hundert Euro gebracht hätte.


    Mittlerweile schätze ich auch die Pivot-Funktion sehr, um mir Motive/Bilder auch im Hochkant-Verfahren anzuschauen. Dies trifft auch im hohen Maße auf Print-Broschüren (PDFs), die Dokumentationen enthalten oder sonstige Inhalte.


    Insgesamt sind die Beobachtungen hier im Forum aufschlussreich genug um zu sagen, daß man zu einem günstigen Geld einen brauchbaren Monitor bekommt, wenn man nicht so pingelig ist, wie manch User hier sich anstellt. Der Monitor ist definitiv nichts für Schwarz-Fetischisten und Leute, die ihn zum permanenten DVD/HDTV-Gucken gebrauchen wollen, denn dann ist die Versuchung zu groß sich immerwieder an der leichten Fleckebildung künstlich aufzuregen und sich diese immer größer einzubilden. Wer es sehen will, der wird es auch immer sehen. Wer das Problem akzeptiert (nicht so tolle Ausleuchtung), der wird mit dem Gerät zufrieden sein. Wer den Kontakt zu Dell nicht scheut und sich das Gerät auch mal gegen die aktuellere Revision tauschen lässt, der wird sicherlich Glück haben - wenn nicht, bleibt halt nur die Rückgabe oder der Verzicht bzw. Schwenk auf eine andere Marke.


    Ich würde mir dennoch wünschen, daß wenn dieser Beitrag noch weiter geführt wird, es konstruktiver zugeht und man beim Thema Dell 2005 FPW bleibt und nicht "Äpfeln" und Birnen greifft... ;)


    In diesem Sinne, keep on rollin' ...

    Quote

    Original von nekket
    Eine Frage: ich überlege, mir eine zweite (PCI) Grafikkarte einzubauen, damit ich zwei DVI Ausgänge habe. Jemand Erfahrung damit?


    Wenn Du sowas planst, solltest Du zumindestens die Grafikkarten aufeinander abstimmen um z.B. ein Treiber-Wirrwarr zu vermeiden. Also z.B. 2 x ATI oder 2 x nVIDIA-basierende Karten holen. Mische bloß nie etwas, das kann Stress geben. Habe ich auf einer Workstation in der Firma auch erlebt, eine ATI FireGL + Matrox-Karte - kamen ganz schön ins Straucheln... Gestörtes Videoplayback, Aussetzer, Bildbereiche die in Fragmente zerfielen. Separat liefen beide Karten einwandfrei...

    Quote

    Original von MagicM
    Stört es, oder wie empfindet ihr es, dass man den Kontrast nicht verändern kann?


    Das ist IMHO so üblich bei DVI-Anschlussmöglichkeit. Die Option ist dann nicht verfügbar. Selbstverständlich kannst Du aber noch die Helligkeit verstellen, falls Dir das Bild zu hell ist (wie die meisten hier es auch getan haben)...


    Quote

    Nachteile bei der Bildbearbeitung? Verstehe nicht ganz, warum DELL die Funktion weggespart hat.


    Nochmal, die Funktion wurde nicht von Dell weggesperrt, sondern ist bei DVI einfach nicht verfügbar.


    Zur Bildbearbeitung: Klare Antwort: Kommt auf den Einsatzbereich an.


    Wenn Du z.B. nur reine Screendesigns machst, für z.B. Websites oder MM-Applikationen, dann wird das eher nicht das Problem sein mit diesem Monitor zu arbeiten, zudem man für diverse Endgeräte dann Grafiken produziert, die eh unkalibriert und nach Geschmack des Besitzers eingestellt sind. Was anderes ist es da schon wenn man für die Druckvorstufe/Druck allgemein Publikationen erstellt und auf Farbechtheit zu achten hat. Natürlich müsste man den Monitor dann kalibriert haben bis ins Detail, aber dafür ist er einfach nicht geschaffen - da gibt es andere, bessere und leider auch deutlich teurere Geräte.


    Für den Normalanwender reicht es also allemal, für den peniblen Grafiker vielleicht nicht mehr so sehr und für die Produktionsstufen bei Print auf keinen Fall. Trotzdem bietet der Monitor ein sehr gutes Bild und ist auch für Hobby-Fotografen sicherlich keine schlechte Wahl...

    Quote

    Original von BSD
    Wieviel sollte man eigentlich zirka für die Grafikkarte ausgeben, um den 2005FPW für Office-Anwendungen vernüftig nutzen zu können?


    Das kommt darauf an, was Du zahlen möchtest... ;)


    Wenn Du wirklich (auch ohne Ausnahme!) nur Office, Web und vielleicht Office ;) auf dem PC machst und somit keine Spiele anfasst oder irgendwelche 3D-Anwendungen Dein Eigen nennst, wirst Du mit einer günstigen Variante einer aktuellen Karte für den AGP-Port mit DVI für unter 100 wenn auch nicht 50 Euro glücklich...


    Es gibt z.B. passiv gekühlte GForce 5200er Karten, die kosten um die 30-40 Euro, wären auch bedingt spielfähig, aber halt eher auf den Normalbetrieb und ein wenig Multimedia ausgelegt. Gleiches gilt für günstige Radeon-Karten von ATI mit dem Chipsatz 9200...

    Quote

    Original von j.kraemer
    uuiiii!!!...ich sehe schon die in der nächsten Zeit am häufigsten gestellte Frage:
    HIIIILLLFFEEEEEE!!! Wie kriege ich meinen TFT wieder zusammen??? :D


    Zumindestens sollte man zu diesen "Testbeitrag" (oder sollte man lieber "Bastel-Thread" oder "Tool Time" sagen?) dazuschreiben, daß dies alles auf eigene Gefahr ist und jeder selbst wissen muß, ob er sich so einen Eingriff zutraut... ;)

    Nicht nur interessant, sondern auch mutig, was Du da gemacht hast... ;) ... ich persönlich würde nicht gleich ein Neugerät aufschrauben, aber da Du ja schon den zweiten hast... ;)


    Die Stelle mit dem Lösen des Gehäuses wäre noch interessant zu beschreiben, Du erwähnst da den Einsatz von Fingernägeln und an einer Nut - was genau meinst Du da?


    Scheinbar sind ja wirklich durch die wohl unterschiedliche Montage der Gehäuseteile unterschiedliche "Druckverhältnisse" bei den Geräten vorhanden, sodaß man nie genau sagen kann, ob die Ausleuchtung bei dem oder dem Gerät besser ist. Und ja, durch Wärme dehnt sich ja Metall aus und kann sich darauf auswirken.


    Bei mir ist das Problem nicht so gravierend, aber Deinen Tipp behalte ich im Hinterkopf... ;)

    Hi,


    nein, wenn es eine 1:1 Darstellung ist, ist sie eben 1:1 - da wird also nix verzerrt oder gestaucht. Bei einem 4:3 Seitenverhältnis einer gewählten und möglichen Auflösung für diesen Monitor werden links/rechts und ggf. oben/unten entsprechend schwarze Bereiche ausgespart und die Anzeigefläche mittig zentriert angezeigt.


    Nur weil es ein 16:10 Monitor ist, heisst das nicht, daß 4:3 Auflösungen verzerrt werden. Auf wunsch - siehe in den anderen Beiträgen über den 2005FPW - lassen sich 4:3 Auflösungen auch auf die volle Breite/Höhe der Monitor-Anzeigefläche ausdehnen.


    Es gibt quasi 3 Modi, die man am Monitor umstellen kann


    - 1:1 (wie der Name schon sagt, wird die gewählte Auflösung 1:1 übertragen)
    - Aspect Ratio (Interpolation bei Erhaltung des Seitenverhältnisses)
    - Fit to Screen (jegliche Auflösung, egal wie klein, wird auf die volle Bildschirmgröße gezoomed)


    Was Du also meinst ist die "Fit to Screen" Funktion - die Interpolation ist dabei okay, zumindestens bei Spielen. Für den Desktop-Bereich würde ich diese Funktion nicht nutzen, da dann die Schrift schon etwas schwammig aussieht. Aber das ist ja auch klar, wegen der Interpolation...

    Es ist schon wichtig, daß die INF-Datei eingespielt wird, das ist ja auch überhaupt kein Akt und geht schnell - schneller als so manche andere Installation. Durch die INF-Datei werden - wie erwähnt - alle notwendigen und möglichen Einstellungen für den Monitor bzw. die korrespondierenden Auflösungen des Monitors zur Grafikkarte definiert. Es kann also unter Umständen vorkommen, daß eine Graka in einem System ohne die INF-Definition die native Auflösung des Monitors nicht zur Wahl bietet - diesen Fall hatte ich bereits an einem meiner Rechner...


    Zu HDTV: 640x480 ist zuerst einmal keine HDTV-definierte Auflösung, es ist schlicht und einfach eine NTSC-Normkonforme Auflösung. Du wirst bei einer Fullsize-Ausgabe von HDTV-Material (egal ob 720p oder 1080p) entsprechend eine Interpolation des Materials erleben, der Monitor bietet keine exakt der beiden HDTV-definierten Auflösungen gerechte Auflösung. Die eine liegt unterhalb der nativen, die andere oberhalb der nativen Auflösung des Monitors. Bei 720p wirst Du das HDTV-Filmchen dann 1:1 abbilden können mit einem Player, allerdings wirds halt rechts/links/oben/unten entsprechende Ränder (Balken) geben. Die 1080p Auflösung ist - wie Du schon gemerkt hast - zu groß für den Monitor und kann 1:1 nicht dargestellt werden - wird also immer Interpoliert. "Verarbeiten" kann man natürlich immer beide - die Frage ist halt nur, in welcher Qualitätsstufe. Die Frage allgemein ist, was Du unter "Verarbeiten" verstehst... ;)