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TESTBERICHT: Eizo Foris FS2333-BK Teil 6


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Kaum Auffälligkeiten zeigt der Eizo FS2333 beim Ausleuchtungstest. Die Ausleuchtung erfolgt sehr gleichmäßig. Lediglich in einem kleinen Bereich an der oberen Displaykante leuchtet die Hintergrundbeleuchtung etwas durch aber keinesfalls so stark dass es störend wäre.

Die restlichen Aufhellungen auf unserem nachfolgenden rechten Bild, sind Aufhellungen dunkler Tonwerte die in den Displayecken durch die lange Belichtungszeit sichtbar werden.

Gleichmäßige Ausleuchtung, nur am Rand vereinzelte Aufhellungen.

Helligkeit, Schwarzpunkt und Kontrast

Helligkeit Hersteller Gemessen Schwarzpunkt Kontrast
100 % 250 cd/m² 238 cd/m² 0,31 cd/m² 768:1
50 % k.A. 123 cd/m² 0,16 cd/m² 768:1
0 % k.A. 3 cd/m² 0,01 cd/m² 280:1

Eizo nennt für den FS2333 eine typische Helligkeit von 250 cd/m². Wir messen im User-Modus eine maximale Helligkeit von 238 cd/m². Wird die Hintergrundbeleuchtung auf 0 % reduziert, messen wir einen unglaublich niedrigen Wert von nur noch 3 cd/m². Eine solch niedrige Luminanz hat bisher noch kein Monitor erreicht.

Diese Helligkeit kann selbst für die lichtempfindlichsten Menschen nicht mehr zu hell sein. Für die meisten Anwender wird jedoch ein Wert unter 10 % kaum in Frage kommen. Ab diesem Wert verliert die Anzeige auch sehr stark an Kontrast.

Liegt das Kontrastverhältnis zwischen 100 % und 10 % bei knapp 800:1, sinkt es ab 10 % Helligkeit rapide ab. Unsere Messsonde konnte bei 0 % Hintergrundbeleuchtung keine Helligkeit mehr messen. Wir konnten daher nur 0,01 cd/m² annehmen und ein Kontrastverhältnis von 280:1 errechnen.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert.

Links: Helligkeitsverteilung, Rechts: Farbhomogenität eines weißen Testbildes.

Die durchschnittliche Helligkeitsabweichung vom mittig gemessenen Referenzwert liegt beim Eizo FS2333 bei 4,2 Prozent. Ein guter Durchschnittswert. Leider verhindern einige höhere Abweichungen in manchen Randbereichen eine sehr gute Bewertung.

Bei der Farbhomogenität ist das Ergebnis allerdings mit sehr gut zu bewerten. Nur in zwei Bereichen messen wir beim Eizo FS2333 einen Wert der geringfügig über 2 DeltaC liegt.

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2 Kommentare vorhanden


Während die Werte für die Helligkeit mit 238 cd/m2 (prad.de) und 244 cd/m2 (chip.de) nahe beieinander liegen, wurde im Prad-Test vom Noevmber 2012 ein Kontrastverhältnis von 768:1, von chip.de im Januar 2013 hingegen eines von 966:1 ermittelt. Welcher Wert ist nun richtig?

Zusatzfrage:
Könnte der Eizo FS233 auch bei einem Kontrastverhältnis von 768:1 überwiegend für Officezwecke (Textbearbeitung) in hellerer Umgebung eingesetzt werden? Dann müsste man sich ja nicht gleich den um ca. EUR 100.- teureren EizoEV2436WFS anschaffen. Auf einen Eco Power Sensor kann ich bei mir zuhause verzichten.
Das kann mit dem Messgerät und mit den herangezogenen Wert/Einstellungen zu tun haben. Aber auch unser Wert ist noch als gut anzusehen. Grafikmonitore haben meist noch einen geringeren Kontrast. Ich würde das nicht überbewerten.

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