HDMI

0
3523

„High Definition Multimedia Interface“ (HDMI) ist eine seit 2002 entwickelte Schnittstelle, die sowohl digitale Bild- und Tonsignale überträgt als auch den Kopierschutz DRM beinhaltet. Entscheidend dafür, welche Auflösung und Bildwiederholfrequenz mit einer HDMI-Schnittstelle übertragen werden können, ist die jeweilige Version.

HDMI 2.1

Bekannte Versionen sind 1.0, 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 2.0. 2.0a und 2.1. HDMI 1.2 bietet zum Beispiel Datenübertragungsraten von bis zu 3,96 Gbit/s. Mit HDMI 1.3 und 1.4 sind bis zu 8,16 Gbit/s, mit HDMI 2.0 bis zu 14,4 Gbit/s und mit HDMI 2.1 maximal 42,6 Gbit/s möglich. Die mögliche maximale Auflösung und Bildwiederholfrequenz sind von der Menge der Datenübertragungsrate abhängig.

Ab Version 1.3 können mit der HDMI-Schnittstelle auch Auflösungen mit 1440p (2560 × 1440 Bildpunkte) übertragen werden. Version 1.4 bietet 4K-Support, allerdings ohne 4K 3D und ohne HDR. HDMI 2.0 kann Auflösungen mit 2160p (3840 × 2160 Bildpunkte) und gleichzeitig bis zu 32 Audiokanäle wiedergeben. Es bietet zwar verbesserte 4K-Unterstützung, allerdings ohne 4K 3D 50/60p und ohne HDR. Erst HDMI 2.0a unterstützt HDR Video offiziell. Für eine UHD-Bilddarstellung ohne Einschränkungen sollte HDMI 2.1 verwendet werden.

Von der HDMI-Organisation sind bisher maximal zehn Meter lange Kabel vorgesehen. Für eine fehlerfreie Übertragung sind die Kabelqualität, die Kabellänge und die Empfangseigenschaften des HDMI-Empfängers ausschlaggebend. Bis zu einer Kabellänge von fünf Metern sind aufgrund der digitalen Übertragung keine hochqualitativen Kabel notwendig.

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen

* Sie müssen das Kästchen aktivieren, ansonsten können Sie keinen Kommentar erstellen. Sollten Sie dennoch versuchen Ihren Kommentar zu posten, ohne akzeptiert zu haben, wird eine neue Seite geöffnet und Sie erhalten einen Hinweis. Alle eingetragenen Daten, inklusive des Kommentars, gehen dabei verloren!