Durch TFT VP191b brennende Augen

  • Ich habe genau das gleiche Problem mit TFTs und kann mir darauf keinen rechten Reim machen. Auch bei dunkler eingestelltem Bild, wenn weiß schon längst nicht mehr weiß ist, bekomme ich Augenbrennen/gerötete Augen und bei normal wirkender Helligkeit nach einiger Zeit Kopfschmerzen.
    Wenn ich tagsüber alle Rollos hochziehe, ist auf dem TFT bei geringer Helligkeitseinstellung kaum noch etwas zu erkennen. Dann bleibt keine Wahl, man muss man einfach etwas heller stellen, und dann kommen die Kopfschmerzen umso schneller.

  • Da Menschen nicht genormt sind, gibt es sicher Menschen, die generell nicht mit einem TFT zurechtkommen, oder mit einem bestimmten Model nicht zurecht kommen!


    Die meisten Menschen müssen eine Eingewöhnungsphase beim Wechseln vom CRT auf den TFT durchmachen, die von wenigen Tagen bis zu mehr als 2 Wochen dauern kann.

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    Original von TFTler
    Ich glaube nicht, dass sich die Eingewöhnungsphase auch auf körperliche Beschwerden wie brennende Augen bezieht.


    Das mit der Eingewöhnungsphase wollte ich nur noch mal erwähnt haben, weil sich nicht wenige Leute, beim Umstieg vom CRT auf TFT, zum Teil bestimmte Effekte wahrnehmen und denken das mit dem TFT was nicht stimmt z.B. der typische Umsteigereffekt, das man denkt das Bild sei beim TFT nach Innengewölbt.


    Wer mit seinem TFT auch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit z.B. Probleme mit den Augen hat, der sollt ein anderes Display testen, zeigen sich hier die selben Symptome, dann bleibt nur der Wechsel zurück zum CRT.

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    Wer mit seinem TFT auch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit z.B. Probleme mit den Augen hat, der sollt ein anderes Display testen, zeigen sich hier die selben Symptome, dann bleibt nur der Wechsel zurück zum CRT.


    Wenns so einfach wär, ich glaube nach spätestens 2 Wochen muss ich den Monitor zurückschicken, wenns mir nicht passt.
    Ich habe seit gestern den 19'' (NEC 90GX²) und bemerke sehr negativ, dass der Pixelabstand wirklich recht groß ist. Ich überlege auch ob ich den Monitor zurückgebe u. einen 20'' mit 1600*1200 kaufen sollte. Jedenfalls sind meine Augen nicht so erfreit. Das bild ist mir ein wenig hell obwohl ich meine alte Röhre (Samsung SyncMaster 755 DFX) danebenstehen habe, der eigentlich genauso hell ist. Mir bereitet es ein wenig schwierigkeiten die richtige Farbeinstellung zu finden. das Farbprofil von Nec z.B. hat wirklich eine sehr komische graditionskurve, die selbe wie Adobe RGB übrigens.

  • Heisst mich willkommen im Club! Ich habe das Problem mit tränenden Augen und Kopfschmerzen mit dem hochgelobten Belinea 101920. Bin vom Nec 1880SX umgestiegen, mit es keinerlei Schwierigkeiten gab. Ebensowenig mit einem 15er.
    Schade, dass Prad in der Kaufempfehlung nicht auf solche Schwierigkeiten hinweist. Ich hätte mir sonst einen19er ausgiebig im Laden angesehen und ihn nciht online bestellt.


    Aber was nun? Zurück auf einen 18er will ich nicht gern, der 19er hat schon ein tolles Bild. Auf einen 20er gehen?


    Servus, Jonny

  • Hatte das Problem auch mal mit tränenden Augen/Kopfweh. Meiner Meinung nach liegt es entweder an:


    1) zu kleinen Schriftarten.


    Keinesfalls deswegen den Monitor Abstand verringern, das Auge muss ohne sich zu bewegen das ganze Bild erfassen können, sonst überanstrengt es. Der Lidschlag bleibt dann aus, es wird trocken und und und, kann bis zur Kurzsichtigkeit führen. Der Monitor sollte afaik je nach Größe zwischen 60 -100 cm vom Auge Abstand haben.


    Besser die Schriften vergrössern und evt. beim Surfen einen Browser mit einstellbarer Mindestschriftgrösse wie z.B. Firefox nehmen. Auch wenn manche Websiten mit 20 Pixel Schrift ungewohnt aussehen, ein entspanntes Auge wirds euch danken.



    2) Helligkeit zu hoch. Wenn mans mit dem OSD nicht passend hinkriegt ruhig auch die Gamma Regler der Grafikkarte benutzen um das Weiss abzuschwächen.


    3) Kontrast zu niedrig
    Helligkeit nicht durch niedrigen Kontrast regeln. Ohne Kontrast muss sich das Auge zu sehr anstrengen. Auch Cleartype kann helfen den Kontrast beim lesen zu erhöhen.



    Spiegelungen , niedriges Umgebungslicht und sowas sind natürlich auch zu vermeiden, regelmässige Pausen solte man sich auch gönnen.

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    Auch Cleartype kann helfen den Kontrast beim lesen zu erhöhen.

    Gerade Cleartype scheint bei einigen zu größten Problemen zu führen.Die Schrift wirkt unscharf, das Auge kann nicht richtig fokussieren. So ist es zumindest mir ergangen, nachdem ich den neuen IE installiert habe. Plötzlich kam mir alles verwaschen und unscharf vor. Was wars? IE7 installiert sich automatisch mit aktiviertem Cleartype. Abgeschaltet, und alles war wieder OK.

  • ich weiss net, ob es an clear type liegt, aber ich habe es ausgeschaltet und nach einer phase von ~1-2 wochen war das problem wie vom erdboden verschluckt...


    am anfand fande ich, dass cleartype geiler aussieht, aber man gewoehnt sich auch schnell an die normale schrift. die schriftgröße habe ich nicht verändert...

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    Original von rolsch


    Besser die Schriften vergrössern und evt. beim Surfen einen Browser mit einstellbarer Mindestschriftgrösse wie z.B. Firefox nehmen. Auch wenn manche Websiten mit 20 Pixel Schrift ungewohnt aussehen, ein entspanntes Auge wirds euch danken.


    Genialer Tipp, danke. Ich nutze Mozilla bzw. jetzt Seamonkey. Ich wusste gar nicht, dass man die Schrift vergrößern kann. Geht wunderbar. Du würdest also nicht die Auflösung verringern, um zu größeren Schriften zu kommen, sondern bei derDarstellung in Anzeige, in der Office-Programmen und im Browser die Schrift vergrößern?


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    Original von rolsch
    2) Helligkeit zu hoch. Wenn mans mit dem OSD nicht passend hinkriegt ruhig auch die Gamma Regler der Grafikkarte benutzen um das Weiss abzuschwächen.


    Die habe ich runtergedreht auf 25 %. Das weiß wird dadurch aber schon reichlich grau.


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    Original von rolsch
    3) Kontrast zu niedrig
    Helligkeit nicht durch niedrigen Kontrast regeln. Ohne Kontrast muss sich das Auge zu sehr anstrengen. Auch Cleartype kann helfen den Kontrast beim lesen zu erhöhen.


    Ich habe noch nicht herausgefunden, wie man den einstellt. Der wird offenbar automatisch an die Helligkeit angepasst.


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    Original von rolsch
    Spiegelungen , niedriges Umgebungslicht und sowas sind natürlich auch zu vermeiden, regelmässige Pausen solte man sich auch gönnen.


    Daran kann es nicht liegen, weil ich 3 Jahre lang mit dem 1880sx stundenlang gearbeitet habe, ohne - wegen des Bildschrims - auch nur die kleinste Träne zu vergiessen. ;(


    Generell würde mich interessieren, ob man bei den TFT-Monitoren, die für eine bestimmte Auflösung optimal ausgelegt sind, niedrigere Auflösungen verwenden sollte, um größere Schriften/Bilder zu bekommen oder ob man wegen der dabei entstehenden Unschärfe die Augenprobleme gerade hervorruft.


    Bei den DRT-Monitoren lagen die Augenprobelme meist an der Frequenz. Wenn ich 75 oder 85 eingestellt hatte, war alles ok. Bei dem Belinea könnte man auch von 60 auf 75 gehen. Darf man das bei einem TFT?


    Servus, Jonny

  • Vielleicht gibt es auch noch andere Ursachen. Mir ist zum Beispiel beim Hansol H950 aufgefallen, dass ich bei einem per ATI-Treiber um 90 Grad gedrehten Monitorbild im Gegensatz zur normalen Darstellung nach kurzer Zeit ein Ziehen im Auge bekomme. Dabei ist das Bild einfach nur gedreht (für den Pivot-Modus) - an der Helligkeit, am Kontrast etc. wurde weder manuell noch (subjektiv gesehen) von der Software etwas verstellt. Darauf kann ich mir nicht so wirklich einen Reim machen.


    jonnyc: Die meisten TFTs können auch mit 75 Hz betrieben werden. Das müsste aber eigentlich in der Anleitung stehen.

  • Hatte vor ein paar Jahren mit meinem Viewsonic 19zoll tft auch extreme Probleme (siehe hier) und habe daraufhin wieder meine Röhre benutzt.


    Als ich dann auf der Arbeit einen 19 Zoll TFT von Eizo hingestellt bekommen habe gingen die Probleme wieder los. Der Vermutung nach, dass ein geringerer Pixelabstand (0.255mm statt ~0.29mm) die Probleme löst, hab ich mir kurzer Hand einen 20 Zoll Dell TFT hingestellt.
    Siehe da, die Probleme waren beseitigt!


    Inzwischen habe ich mir einen 20 Zoll Dell Widescreen TFT für zu Hause gekauft und bin vollends zufrieden.


    Ich vermute aber dennoch, dass es nicht am Pixelabstand liegt sondern am Paneltyp. Der Dell hat nämlich ein S-IPS Panel und die Probleme hatte ich immer mit TN-Panels.
    Denn bei den Lenovo T61 Laptops mit 1440x900 auflösung (oder so ähnlich), habe ich auch Probleme und die müssen ja zwangsläufig einen sehr geringen Pixelabstand haben, da viel mehr Pixel auf das kleinere Display passen müssen.


    Also nur mal als Gedankenanstoß, wenn jemand seine Probleme nicht in den Griff bekommt und wie ich auf der Arbeit etc. ein S-IPS Panel zur Hand hat... Versuch macht kluch.


    Gruß


    zackwumsdi

  • Uih den Thread habe ich vor über 2 Jahren gestartet und jetzt schreibt noch jemand was dazu :) !


    Also ich kann nur soviel sagen das ich mittlerweile 0 Probleme mit einem TFT habe , aber ich habe mir nach dem 19" TFT einen Eizo 21" TFT gekauft wo der Pixelabstand geringer ist und schon waren meine Probleme vorbei .


    Mich würde heute nur mal interessieren was wäre wenn ich mich nochmal an einen Viewsonic VP191B setzen würde , ob ich da immernoch Probleme habe . Habe ich mich einfach an die Darstellung am TFT gewöhnt oder ist der Pixelabstand wirklich die Ursache ?

  • Meine Augen brennen zeitweise bei jedem Pixelabstand (hatte 19", 20" und 23"). Das Umgebungslicht und die Helligkeitseinstellung des Monitors haben einen deutlich größeren Einfluss auf Augenprobleme. Dazu kommen falscher Sitzabstand und Auflösung, sowie trockene Augen und durch ständiges Nahfokussieren überanstrengte Augen (bei mir das größte Problem).


    Ein großer Pixelabstand kann sogar gut sein, wenn man sich den Monitor dafür weiter weg stellen kann (weniger Nahfokussierung) und das auch so tun sollte.