Samsung Syncmaster 204Ts (Prad.de User)

  • Halli hallo!


    Hier ein kleiner Testbericht zum Samsung Syncmaster 204Ts (204T in Silber, daher das "s").
    Link zum Hersteller (dort gibt es auch ein Bild):


    Einige technische Daten:
    20" TFT Display mit PVA-Panel
    50,8 cm sichtbares Bild
    1600x1200 Pixel
    16 ms s/w, 8 ms grau
    Pivot, drehbar, höhenverstellbar
    Video- und S-Video-Eingang
    Overdrive? Wird nirgendwo erwähnt, scheint aber mit einer Overdrive ähnlichen Technik ausgestat-tet zu sein, genau wie sein großer Bruder der Syncmaster 214T.


    Zum Test:
    Wie zu erwarten sind Darstellungsqualität und Verarbeitung Spitzenklasse. Mein Vorgänger-TFT war ein Samsung 191T mit hervorragenden Darstellungseigenschaften, ich kann also beurteilen, wann ein TFT gute Bilder liefert.


    Bewertungssystem:
    ( ++ ) = sehr gut
    ( + ) = gut
    ( o ) = naja (wirkt sich weder negativ noch positiv auf die Bewertung aus)
    ( - ) = schlecht
    ( -- ) = ganz schlecht


    ( ++ ) Farben sind Spitzenklasse!


    ( ++ ) Graustufen und Verläufe ebenfalls sehr gut!


    ( ++ ) Schwarzpunkt sehr gut! Selten so ein schönes Schwarz gesehen.


    ( ++ ) Kontrast ist durch guten Schwarzpunkt und gute Helligkeitsverteilung sehr gut.


    ( ++ ) Auflösung: Die hohe Auflösung lässt vergessen, dass man an einem TFT arbeitet! (Im positiven Sinne natürlich!) Es ist im normalen Abstand kein Raster erkennbar, mit ClearType ist die Darstellung auch von kleiner Schrift sehr sehr gut. Der gute Kontrast verstärkt die gute Lesbarkeit noch.


    ( ++ ) OSD-Menü: Reagiert direkt, direkter Helligkeitsregler, direkte Source-Umschaltung (digi-tal/analog), viele Funktionen, 6-farb-Kalibirierung, Picture-in-Picture (nur für Video-Eingang), schnelles Auto-Adjust im Analogmodus. Verschiedene (auch eigene) Presets lassen sich mit einem Knopfdruck abrufen.


    ( + ) Verarbeitung: Trotz billigem Kunststoff wirkt das Gerät noch edel genug für den Büroschreib-tisch. Sehr stabil und leicht drehbar (auch Pivot). Leider bei der Pivotfunktion kein korrekter An-schlag bei 90, steht also schief, wenn man bis zum Anschlag zurück in die Horizontale dreht.


    ( o ) Standfuß etwas klobig: Der Standfuß ist 23 cm tief und fast 28 cm breit. Kabelführung an der hinteren Seite des Fußes ist billig und bricht bestimmt leicht ab!!! Das stört vor allem dann, wenn man das Display drehen will (Pivotfunktion). Also sehr sorgsam behandeln.


    ( o ) Glänzen der Oberfläche/Körnigkeit: Die Oberfläche des TFT ist mit einem Material beschich-tet, das die störenden Lichtreflexionen verhindern soll. Das klappt auch sehr gut, allerdings wirken farblich homogene Flächen ein wenig kristallin. D.h. die Struktur/Körnigkeit der Displayoberfläche ist auf großen, gleichfarbenen Flächen erkennbar. Das ist ein Spielen oder Filmen zu vernachlässi-gen, da kaum erkennbar. Wenn man Fenster verschiebt, die große homogene Farbflächen besitzen, wird es aber deutlich sichtbar. Das scheint bei allen 20"-TFTs (und größer) der Fall zu sein. Das ist kein negativer Kritikpunkt, da es überhaupt nicht stört.


    ( - ) Reaktionszeit: Ich bin nicht zufrieden. In Spielen mit Sternenhimmel (z.B. UT2004) ver-schwinden die Sterne bei Bewegung, übrigens ein guter Test, um die Geschwindigkeit eines TFT-Monitors zu testen. Weiße Sterne werden sehr dunkelgrau bis nicht mehr sichtbar, graue Sterne e-benfalls.
    Ein Video zur Verdeutlichung gibts hier: Video_Stars_TFT (MPEG2, 1,6 MB)
    zum Vergleich mit CRT-Monitor: Video_Stars_CRT (MPEG2, 1,4 MB)


    ( - ) Darstellungsverzögerung von ca. 32 - 50 ms (gemessen im Clone-Modus mit zwei Monitoren (TFT und CRT) mit Virtual StopWatch 3. Die Verzögerund ist nun wirklich nicht sehr tragisch. Man sollte auch ohne Probleme noch in allen Spielen mit seinen Gegnern mithalten können. Ob-wohl es in einigen Spielen (z.B. UT2004 Deathmath mit Instagib) durchaus auf Bruchteile von Se-kunden ankommt! Live-LAN-Party-Erfahrungen dazu kann ich noch keine berichten.
    Bilder zur Verdeutlichung hier: Bilder_Time_lag


    ( -- ) sanfte Bewegungen "ruckeln" auf dem Display. Das scheint an der Overdrive-Technik zu lie-gen. Der Mauspfeil fährt nicht sanft ohne Sprünge über das Display, sondern mit kleinen "Hüp-fern", die das optische Verfolgen schwierig und anstrengend machen. Beim Verschieben von Fens-tern "zerreißt" der Fensterrand. Der Effekt lässt sich am ehesten vergleichen mit einem schnellen Spielchen mit abgeschaltetem VerticalSync auf einem CRT-Monitor.
    Hier ein Bild davon: drag_TFT


    Fazit
    Nun um es vorweg zu nehmen: Ich werde das Gerät wohl nicht behalten.


    Die Darstellungsqualität ist sehr gut - wenn sich auf dem Display nichts bewegt.
    Wenn allerdings Bewegung ins Spiel kommt, treten die Schwächen des Displays zu Tage. Man muss nur den Mauspfeil bewegen und schon bemerkt man die Nachteile des Displays. Die Schwächen sind bei allen weichen Bewegungen erkennbar.
    In Filmen stellt die Schwäche keinen Nachteil dar. Man kann den Monitor sehr gut zum DVD-Video anschauen verwenden und dafür uneingeschränkt empfehlen. Auch in schnellen Szenen ist das Lag von einigem Millisekunden nicht bemerkbar.
    Samsung sollte wohl an seiner "Overdrive-Technik" feilen, um diese Schwächen in den Griff zu bekommen.


    Tja, ein sehr schöner Monitor aber wegen der beschriebenen Schwächen für mich nicht zu gebrauchen.


    Gruß,
    Ed

  • Hallo,
    das bestätigt doch nur meinen hier geschilderten Eindruck ?(


    Ich verstehe nicht, warum der TFT kürzlich in einigen Tests so gut abgeschnitten hat. Auch mir sind die Mängel bei der Bewegtbilddarstellung aufgefallen, sogar bei Videos. Mein oller Eizo von 2002 hatte mit seinem 40ms S-IPS nicht solche Probleme bei Bewegtbildern.


    Ich habe den 204Ts in der KW 45/05 bestellt, das Display war laut Everest 2.20 aber schon in der KW 36/05 hergestellt.


    Typenschild:
    Model: 204TS A
    Display Type No.: BR20CS


    Was hattest du für ein Herstellungsdatum?


    MfG

  • Auch ich hatte eine etwas zwiespältigen Eindruck von Bewegtbildern beim Samsung 214T. Allerdings viel mir dort hauptsächlich der ausgeblichen wirkende Farbeindruck negativ auf.


    Ist jedoch kein Grund zu verzweifeln, da es Alternativen gibt. Genauer gesagt empfehle ich den NEC 2080UXi genauer unter die Lupe zu nehmen. Der ist zwar etwas teurer, meine Ansicht nach jedoch jeden einzelnen Cent wert. ;)

  • Hallo,
    ich hatte den 204Ts bestellt, da ich dachte, dass der das gleiche Panel wie der FSC P20-2 hätte. Dieser hat nämlich ein Samsung S-PVA Panel mit ebenfalls 700:1 und 16ms. Scheinbar gibt (gab?) es doch erhebliche Probleme mit der Ansteuerelektronik bzw. Overdrive beim 204Ts. Ich hatte mich hier schon mal nach Vergleichswerten angefragt, hatte den 204Ts aber schon ;)


    Ich habe oben das Model 204TS A und das Display BR20CS angegeben, weiterhin steht Made in Slovakia und ein paar kyrillische Wörter drauf. Vielleicht ist es ja eine fehlerhafte Charge oder eine bereits überarbeitete Revision?
    Wer die guten Testberichte bestätigen kann, könnte doch mal das Typenschild posten =)


    MfG

  • Hallo!


    Vielen Dank für die Antworten.


    Mein Typenschild sagt folgendes aus:


    Quote

    Model: 204TS A
    Model Code: LS20BRCASZ/EDT
    ColorDisplayUnit: BR20CS
    Herstellungsdatum: September 2005 in Slovakei


    Ich weiß nicht, ob ich den NEC 2080UXi ausprobieren soll oder den Samsung wegen dem schönen Standbild behalten soll... Ich muss mich diese Woche entscheiden!


    edit:
    Oha, der NEC kostet ja fast 200 € mehr! 8o


    Gruß,
    Ed

  • chris68: Mein P20-2 hat das gleiche Problem, also Lag und Mausspringen. Auf Edgars Bildern sind 2 Frames verzögerung gezeigt. Bei meinem P20-2 sinds sogar eher 3, also 50ms.
    Ziemlich schade wenn man bedenkt, dass die statischen Bildqualitäten top sind.

  • Hallo zusammen,


    Erstmal als Kurzinfo: Mein Bruder hat sich den 204T gekauft, daher konnte ich ihn genauer unter die Lupe nehmen.


    Das "Mausspringen" liegt definitiv NICHT am Overdrive. Hier handelt es sich um ein bekanntes Phänomen, das heutzutage die meisten (!) TFT's aufweisen, das jedoch nicht immer gleich stark ausgeprägt ist.


    Es liegt einfach daran, daß der Monitor intern einen festen, vom Eingangssignal unabhängigen Bild-Updatezyklus hat. (Stichwort: Panel-Update-Frequenz) Dieser ist normalerweise mehr oder weniger genau bei 60 Hz. Nun sind die 60 Hz von der Grafikkarte normalerweise nicht mit den 60 Hz des Panels genau identisch. Je weiter diese beiden Frequenzen auseinander liegen, desto häufiger gibt es kurze "Hüpfer" oder "Ruckler".


    Bei den meisten TFT's ist der Unterschied zur Grafikkarte kleiner als 0.1 Hz, so daß es nur alle 10 Sek. (oder seltener) einen Ruckler gibt. Beim 204T ist der Unterschied ein bißchen größer, so daß es auffälliger ist.


    Das Problem lässt sich mit einem guten Maß an Fummelei "beheben", indem man die Frequenz der Grafikkarte mithilfe von Powerstrip an die Frequenz des Monitors angleicht. (Wurde schon öfters mal mit Erfolg angewendet) Hier ist das Verfahren beschrieben:


    20'' Iiyama ProLite E511S (Prad.de User)


    Noch ein paar Links zum Thema hier:
    Probleme mit neuem Viewsonic VP191s (8ms) bei Spielen


    Es ist ein wenig schade, daß dieses Problem einfach nicht ins Bewusstsein der Öffentlichkeit vordringt, denn es betrifft sehr viele User. Aber die meisten werden gelegentliches Ruckeln wohl eher auf Windows schieben als ein Synchronisationsproblem mit dem Monitor zu vermuten.


    Es gibt übrigens auch TFT-Bildschirme, die keine Synchronisationsprobleme dieser Art machen (z.B. der 17-Zöller Samsung 701T).



    Noch ein paar kleine Zusatzbemerkungen:
    - Zerreissen von Fensterrändern beim Verschieben von Fenstern (Tearing auf dem Windows-Desktop) gibt es immer und mit jedem Monitor, egal ob CRT oder TFT. Dagegen ist kein Kraut gewachsen.
    - Tearing und nicht ganz gleichmäßige Bewegung in Spielen gibt es immer auch bei vSync=off; die meisten User stört dies allerdings nicht.
    - Leider gibt's bei vSync=on gelegentlich mal Treiber-Latenz-Probleme (Mauslag). Dieses reine Softwareproblem (Softwarefehler) scheint immer noch nicht unter Kontrolle gebracht worden zu sein, obwohl es schon seit Ewigkeiten existiert, statt dessen hat sich das "Bewusstsein" breitgemacht, daß vSync=on nichts taugt, weil es Mauslag erzeugt ;) Jedenfalls resultiert daraus, daß vSync=on in der Praxis auch nicht die "Wunderwaffe" gegen Ruckeln und Tearing ist, die es sein könnte...


    Insgesamt muß man sagen daß es heutzutage mit flüssiger Bewegungsdarstellung auf PC's nicht gut aussieht. Für sowas sind Geräte wie z.B. ein C64 besser geeignet (kein Witz, leider). Das geht soweit daß viele User heutzutage gar nicht mehr in der Lage sind, flüssige Bewegung als solche identifizieren zu können (z.B. weil sie so etwas noch nie gesehen haben). Ich würde ja nicht so reden, wenn ich das alles nicht schon live erlebt hätte...


    Viele Grüße
    Wilfried

  • Klasse Wilfried, vielen Dank für die erstklassigen und umfassende Informationen zum Thema! Zwar hatte ich einen Teil davon vor einiger Zeit schon einmal lesen können, doch hat dieser "Chrashkurs" mein Wissen bestens aufgefrischt und vervollständigt.


    Zum 204T würde mich noch speziell interessieren, ob bei Bewegtbildern wie z. B. bei Spielen auch die Farben wie ausgewaschen wirken.

  • Hallo Mixman,


    Gern geschehen ;)


    Ich war nur recht kurz bei meinem Bruder (er wohnt nicht in meiner unmittelbaren Umgebung). Ich fand die Farben generell eher mittelmäßig, die Farbübergänge waren allerdings sehr fein abgestuft und ohne Dithering.


    Bei Bewegtbildern machte er sich nicht allzu schlecht (dank Overdrive). Nicht unbedingt der allerschnellste TFT den ich je gesehen habe, und auch nicht vollkommen perfekt implementiertes Overdrive (bei einigen Übergängen sind leichte Unregelmäßigkeiten (leichtes "ghosting") sichtbar). Aber ich habe da schon wesentlich schlimmeres gesehen. Far Cry sah jedenfalls recht gut aus.


    Die Farbeindrücke sind ziemlich subjektiv; ich habe kein Colorimeter ;)


    Viele Grüße
    Wilfried

  • Quote

    ...leider bei der Pivotfunktion kein korrekter Anschlag bei 90, steht also schief, wenn man bis zum Anschlag zurück in die Horizontale dreht.


    Immer wieder wird bei den Geräten mit Pivotfunktionauch diese Situation negativ angeprochen. Mir deucht mittlerweile, dass die Hersteller das möglicherweise absichtlich so bauen:
    Denn keine Tischoberfläche ist perfekt eben und horizontal. Wenn nun ein Tisch auch nur minimal nach links oder rechts abfällt und ein Monitor einen festen 90°-genauen Pivotanschlag hätte (und dieser kann sich ja nur auf das eigene Gehäuse beziehen), würde sich die Tischneigung auch auf das Panel fest übertragen. Du hast dann keine Chance die minimale Tischneigung auszugleichen und musst mit einem ewig schiefen Panel leben !

  • Hallo!


    Quote

    AstroCat : Denn keine Tischoberfläche ist perfekt eben und horizontal. Wenn nun ein Tisch auch nur minimal nach links oder rechts abfällt und ein Monitor einen festen 90°-genauen Pivotanschlag hätte (und dieser kann sich ja nur auf das eigene Gehäuse beziehen), würde sich die Tischneigung auch auf das Panel fest übertragen.

    Hmmm, dann müssten ja auch alle Monitore, die sich nicht drehen lassen (und das ist doch tatsächlich noch die große Mehrheit) auf den ganz, ganz vielen schiefen Schreibtischen dieser schönen Welt schief stehen... Es fände sich doch sicherlich eine Lösung, die Arretierung bei 0° und 90° mechanisch zu deaktivieren, damit auch die Nutzer mit den schiefen Schreibtischen einen geraden Bildschirm haben...


    Das Gute am 204Ts in dieser Hinsicht ist, dass der Drehmechanismus schwergängig genug ist und der Fuß stabil genug ist (hat kein Spiel), um das Display in seiner horizontalen Lage zu halten, auch wenn man mal etwas fester an den Tisch stößt. Mein Vorgängerdisplay (Samsung 191T) hatte zwar auch einen schwergängigen Drehmechanismus, die Höhenverstellung im Fuß hatte aber zu viel Spiel wodurch der Bildschirm etwas wackelte und schnell schief stand...


    Gruß,
    Ed


  • Nochmals vielen Dank für die weiteren Informationen Wilfried. Auch ich habe den Samsung und den NEC anhand einiger Testprogramme rein subjektiv bewertet. :D Da ich mit Dual-DVI beide Monitore gleichzeitig un -wertig ansteuern konnte, viel mir besonders der ausgeblichene Farbeindruck am Samsung 214T auf. Sicher auch minimal auf die gröbere Pixelstruktur und dadurch weniger scharfe Darstellung zurück zu führen. Mag also sein, dass dies am 204T etwas weniger der Fall ist. Vieleicht differiert auch die Overdrivetechnik etwas.


    Schöne Grüße


    Frank

  • Hallo!


    Quote

    Fazit
    Nun um es vorweg zu nehmen: Ich werde das Gerät wohl nicht behalten.


    Der Widerruf zur Rücksendung des Monitors ist raus und wurde schon akzeptiert. Das Gerät wird wohl morgen wohl das Haus verlassen...


    ...wenn da nicht gestern Abend der UT2004-LAN-Test gewesen wäre...


    Doch von Anfang an:
    Als ich den Monitor gleich nach dessen Ankunft bei mir ausprobierte und UT2004 spielte, war ich zunächst nicht begeistert von der unruhigen Darstellung des TFTs. Gerade in schnellen Bewegungen war ein störendes, ruckartiges Springen zwischen manchen Einzelbildern wahrzunehmen, das negative Auswirkungen auf das Spielerlebnis hatte.
    Die leichten Unschärfen wegen der nicht perfekten Reaktionszeit des Displays waren aber durchaus akzeptabel und wurden mit einem Minus von mir bewertet.


    Doch gestern konnte ich das Gerät dann bei einer Mini-LAN-Party richtig testen (UT2004), mit dem Ergebnis, dass es sich sehr gut spielen lässt, wenn man sich nur an den Bildschirm gewöhnt hat. So konnte ich klare Siege in den Disziplinen "Instabig in Map TrainingDay" und "Deathmath in Map Engeneering" einfahren, die ein schnelles Reaktionsvermögen des Spielers erfordern. Das 30-50ms-Lag des Displays stellte überhaupt kein Problem dar, auch wenn die Netzwerklatenzzeiten mit weniger als 1ms gemessen wurden...
    Mein Kumpel hat sich auch mal vor den Bildschirm gesetzt und ein Spielchen gewagt. Er stellte fest, dass die Overdrive-Technik mit dem teilweise unruhigen Bild tatsächlich ein kurzen Eingewöhnungszeit erfordert, er aber damit keine Probleme habe und gut spielen konnte.


    Ein Test mir den eher langsamen Spielen FarCry und SoF2 konnte überhaupt keine Nachteile des Displays aufzeigen, waren also uneingeschränkt und mit schönen, leuchtenden Farben spielbar.
    Man darf dabei nicht vergessen, dass in der 1600x1200er Auflösung ein bisher unbekanntes Spielerlebnis aufkommt - die richtige Grafikkarte vorausgesetzt!



    Zur Videowiedergabe: Das Display stellt durch den hohen Kontrast DVD-Videos sehr gut dar. Ein kleines Problem sind Hauttöne, die in meinen Augen etwas zu rötlich bzw. etwas überstrahlt wirken.
    Das "Ruckeln" und "Hüpfen" des Bildes tritt auch in Videos auf. Allerdings ist es nur bei langsamen Schwenks leicht sichtbar und sollte eigentlich nicht stören.


    Tja, vielleicht werde ich das Gerät doch behalten - wenn da nicht der hässliche Standfuß wäre... und er Monitor nicht silbern sondern schwarz wäre... :D


    Gruß,
    Ed

  • Hallo E.d.g.a.r,


    Das mit dem "Ruckeln" bzw. "Hüpfen" des Bildes hatte ich in diesem Thread schon mal erklärt. Es liegt wie schon gesagt nicht am Overdrive.


    Wenn es Dich sehr stört und Du ein bißchen Zeit und Geduld investierst, kannst Du das Problem mithilfe von Powerstrip in den Griff bekommen. Oder Du gewöhntst Dich einfach dran ;)


    Viele Grüße
    Wilfried

  • guten tag,


    ich habe eure diskussion mit spanung verfolgt, da ich gerade im tft-fieber bin und mir in den nächsten tagen ein solches gerät zulegen möchte.


    ich bin vom eizo s1910 total begeistert und wollte mir eigentlich bis vor ein paar tagen diesen zulegen, doch dann bin ich über den samsung 204ts gestolpert und habe da nun endlich ein 20" display, welches gerade so in meine finanziellen möglichkeiten passt.


    das problem ist nun: über den eizo höre ich nur gutes im gegensatz zu dem samsung. doch der samsung lockt wegen der 20".
    einsatzgebiet für den tft wären weitestgehend grafik und videobearbeitung sowie dvd-filme schauen. spielen tue ich so gut wie gar nicht, ausser vielleicht mal ein strategie-spiel wie age ofe empires oder so....


    hättet ihr einen rat für mich, welcher für mich der bessere tft sein könnte?
    haben beim samsung einfach das befürchten, dass dieser bei schnellen video-szenen doch schliert oder so. habe ihn leider noch nicht real zu gesicht bekommen im gegensatz zum eizo und der ist einfach traumhaft, doch "nur" 19".


    danke und gruß
    strahle.

  • ach ja, ganz vergessen,


    der eizo hatt einen kontrast von 1000:1 und eine helligkeit von 250cd/m^2. das sieht gut aus. der samsung hat einen kontrast von 700:1 und eine helligkeit von 250cd/m^2 .


    sind diese 300 differenz im kontrast wirklich merkbar?


    mir ist beim benq fp91v aufgefallen, dass er durch eine sehr hohe helligkeit und ein niedrigen kontrast ein sehr unangenehemes und aufdringliches bild besitzt. hoffe das ist beim samsung nicht so .


    danke.

  • Quote

    Das "Ruckeln" und "Hüpfen" des Bildes tritt auch in Videos auf. Allerdings ist es nur bei langsamen Schwenks leicht sichtbar und sollte eigentlich nicht stören.


    Das ist aber ein Problem nahezu jedes Computer TFTs. PAL und 60Hz Panelfrequenz vertragen sich einfach nicht. Hier werden die Ruckler sogar recht offensichtlich sein (z.B. bei den diversen Newstickern).


    Gruß


    Denis

  • Habe den 204ts heute auch bekommen und muss sagen das die Reaktionszeit doch recht gut ist. Zumindest fällt mir gegenüber meinen alten 17 zoll 16 ms TN panel kaum ein unterschied (CS Source, D3). Also ich kann ihn für spiele empfehlen.

  • Hallo,


    hab da mal ne Frage: Ich wollte meinen immer übler werdenden 19" Röhren-Sony gegen ein 20" TFT tauschen... Bis ich diesen Thread gefunden hab favorisierte ich einen Samsung (erst den 204b-weil schneller-später den 204ts-weil Interpolation einstellbar, für mich schicker, PVA Panel) weil günstig und die Marke (für mich) einen guten Ruf hat (warum werden hier die Samsungs eigentlich KAUM getestet? Vom Marktanteil sind die doch recht stark vertreten...)
    Als ich dann noch vor wenigen Tagen per "Günstiger.de einen unglaublichen Preis von 399€ sah wollte ich bereits bestellen, auf der Anbieterseite war jedoch wieder ca. 450€ eingetragen :O
    Vielleicht ists besser so... denn erst danach hab ich dies Forum und den thread entdeckt.


    wwelti hat in seinem Beitrag auf das Synchronisationsproblem hingewiesen und ich hab daraufhin einen eng befreundeten Apple Händler auf den Thread hingewiesen. Dieser meinte daraufhin, dass Ihr bestimmt analoge Ansteuerung statt DVI verwendet... Ich verneinte dies, aber er beharrt auf der Aussage... Zitat: "Das kann nicht sein. Signal per DVI Digital hat keine einstellbare Bildwiederholfrequenz. Die Daten werden einfach bei Bildänderung erneut gesendet. Synchronisation entfällt völlig!"


    Jetzt hätt ich als verwirrter TFT-NochNichtbesitzer dazu gern Euren Kommentar...
    Ihr werdet doch mit Eurer (meist) HighEnd Grafikkarten nicht wirklich analog ansteuern (Ich selbst hab "nur" ne 6600GT mit (gabs net anders Jan05) nur 128MB), oder etwa doch?


    THX+Gruß
    Quox
    Der im übrigen auch gern wissen würd obs mit meiner MidClass Graka überhaupt Sinn macht solche Auflösungen anzustreben...

    Irgendeinen Tod stirbst DU immer...

    Edited once, last by Quox ().