NEC SpectraView 2690WUXi (Prad.de User)

  • Den SpectraView habe ich testweise bekommen, wobei ich mich mangels professioneller Tätigeiten am TFT eigentlich für den 2690WUXi als Allround TFT interessiert habe.
    Da mir aber keine Einschränkungen zur Standard Variante bekannt sind, war ich damit einverstanden.


    Was mir sofort nach dem ersten Einschalten auffiel, war die Ähnlichkeit des positiven Bildeindrucks zum HP 3065, hauptsächlich begründet durch die bestechend guten Farben. Lobend erwähnen möchte ich weiterhin die Homogenität des Bildes beim NEC, insbesondere im Vergleich zum großen HP, welcher mich in diesem Punkt leider enttäuscht hatte. Direkt neben mir stehen ferner zwei 2090UXi, welche dabei sogar noch schlechter abschneiden als der HP und für mich darin bisher das Schlusslicht aller von mir getesteten Monitore bilden. Damit hat der 2690 jedenfalls kein Problem, kommt hierbei aber im Vergleich auch noch nicht ganz an einen 2180UX herran.


    Der Monitor ist wohl werksseitig vorkalibriert und liefert, rein subjektiv betrachtet, für mich die bisher mit sehr deutlichem Abstand besten Ergebnisse beim Betrachten meiner Fotos bezüglich Natürlichkeit der Farben und des Kontrasteindrucks. Aber auch Internetseiten oder Spiele sehen mit diesem Monitor einfach beeindruckend gut aus. Noch nie sah für mich beispielsweise die Pradseite so plastisch und schön aus. Jedesmal wenn ich auf eine Seite ging, welche ich bereits von anderen Monitoren her kannte, kam es mir ein bischen wie neu entdeckt vor. :)


    Für das Spielen ist die gebotene Geschwindigkeit für mein Empfinden ausreichend, aber sichtbar geringer als mit meinem 20WGX2. Gestet habe ich dies mit Infernal, Dark Messiah und Gothic3.


    Beim Textscrollen fällt der Unterschied sogar deutlicher auf, ja, hierbei würde ich mir klar eine höhere Geschwindigkeit wünschen.


    Probleme hatte ich mit der HDCP Einstellung. Wenn diese aktiviert war, konnten nur noch HD Auflösungen angezeigt werden. Das heisst, es musste im Monitor Menü für die PC Anzeigemodi entsprechend umgestellt werden. Das halte ich für benutzerunfreundlich.


    Weiterhin viel mir unangenehm auf, dass die Einstellungen zu der seitenverhältnissgerechten und der 1 zu 1 Darstellung ausschließlich auf die beiden HDTV Auflösungen entsprechende Wirkung zeigten. Das ist für mich, selbst als Gelegenheitsspieler unbrauchbar. Ein Spiel, was beispielsweise nur eine 4 zu 3 Darstellung erlaubt, sieht derart breitgezogen völlig daneben aus. Dabei komme ich zur Interpolationleistung, die leider nur mit mangelhaft bewertet werden kann. Mit anderen Worten die Schlechteste, die ich bisher gesehen habe! Nur 720P sieht gut aus, alles andere ist schon mehr eine Zumutung, was schon sehr enttäuschend bei solch einem High-End Monitor ist.


    Mein Fazit lautet: natürlich ein absoluter Spitzen Monitor für die Bildbearbeitung, aber nur, wenn in der nativen Auflösung per DVI gearbeitet werden kann und soll! Für Multimediaanwendungen sicher auch noch gut, doch auch wieder nur, wenn die native oder eine der beiden HDTV Auflösungen dafür verwendet werden können. Wenn außerhalb der oben genannten Auflösungen interpoliert werden muss, sogar schon bei der nächst kleineren Breitbildauflösung, fällt der Bildeindruck trotz der umwerfend guten Farb- und Kontrastdarstellung soweit ab, dass man es kaum fassen kann und sich fragt, ob das Gerät defekt ist.


    Ein weiteres Problem sehe ich ganz allgemein bei den Breitbildmonitoren der aktuellen 26 und 27 Zoll Klasse, nämlich die Pixelgröße. Trotz aller Homogenität des SpectraView fällt doch im Gegensatz zu meinem vergleichsweise günstigen 20WGX2 eine mangelnde Bild- und Textschärfe auf. Dies habe ich bereits öfter an den 19 Zoll TFT Monitoren bemängelt. Weiterhin erscheint mir die Breite eines 26 Zoll Monitores für die Bilderfassung beim Textlesen zu extrem.


    Da mir ein 30 Zoll TFT wie z. B. der aktuelle HP zwar von der Auflösung, der allgemeinen Bildschärfe und dem Farb- und Kontrasteindruck sehr gut gefällt, allein jedoch die enorme Größe auf dem Schreibtisch und das notwendige hin- und her Schauen beim Lesen zu schaffen machen, schaue ich mir bei nächster Gelegenheit den neuen Samsung 245T an, falls der denn tatsächlich irgendwann käuflich zu erwerben sein sollte.


    Jedenfalls bin ich abschließend zu der Meinung gelangt, dass 23 oder 24 Zoll die ideale Größe für einen Allrounder TFT mit WUXGA Auflösung darstellt, es sei denn, man möchte hauptsächlich aus größerer Entfernung Filme gucken oder PC Spiele genießen.

  • Ich finde es gut, dass Du neue Eindrücke schilderst, die im 2690 Thread noch nicht stehen.


    Mit folgender Aussage gehe ich allerdings nicht d'accord: "Ein weiteres Problem sehe ich ganz allgemein bei den Breitbildmonitoren der aktuellen 26 und 27 Zoll Klasse, nämlich die Pixelgröße. Trotz aller Homogenität des SpectraView fällt doch im Gegensatz zu meinem vergleichsweise günstigen 20WGX2 eine mangelnde Bild- und Textschärfe auf. Dies habe ich bereits öfter an den 19 Zoll TFT Monitoren bemängelt. Weiterhin erscheint mir die Breite eines 26 Zoll Monitores für die Bilderfassung beim Textlesen zu extrem."


    1.
    Wem die Textbetrachtung "zu breit" ist, kann ja das Browser- bzw. Wordfenster einfach verkleinern. Das ist also für mich kein Nachteil, sondern lediglich eine Wahlmöglichkeit. Vielleicht wollen ja Leute z.B. zwei DIN A4 Seiten nebeneinander anzeigen.


    2.
    Dass der Text unscharf ist, kann ich nicht bestätigen. Man kann die Textschärfe sogar im OSD einstellen. Ausserdem lässt sich ja auch MS Cleartype unterschiedlich scharf einstellen.


    3.
    Der relativ grosse Pixelpitch ist Fluch und Segen zugleich. Für die Bildbearbeitung wäre ein kl. Pixelpitch (wie bei einem 30 Zoll Monitor) sicher besser. Wer aber auch Textbearbeitung DAUERHAFT (und nicht nur 3 Mal im Jahr ungefähr 15 Minuten) macht, wird den Pixelpitch der NEC zu schätzen wissen. Der Pixelpitch von 19 bzw. 27 Zoll Monitoren ist sogar noch grösser. Und zwar aus gutem Grund: es ist schlichtweg ergonomischer und man schädigt seine Augen nicht so stark durch die Bildschirmarbeit. Oder anders gesagt: Es ist für die Augen viel gesunder, weiter weg vom Bildschirm zu sitzen und grössere Buchstaben zu betrachten.


    Ich hätte mir den NEC jedenfalls nicht gekauft, wenn der Pixelpitch kl. gewesen wäre.

  • Quote

    Original von ntl
    Ich finde es gut, dass Du neue Eindrücke schilderst, die im 2690 Thread noch nicht stehen.


    Dankeschön. Ich habe gerade den SpectraView eingepackt und wieder meinen 20WGX2 angeschlossen. Mensch ist der niedlich klein. =) Und diese blassen Farben, waren die wirklich schon immer so?
    Hoffentlich kommt bald ein richtig guter 24er Allrounder mit WUXGA Auflösung und erweitertem Gammut. Es ist nämlich lange nicht nur für die Bildbearteitung geeignet, nein, diesen Farbraum mit der entsprechenden Sättigung wünscht man sich für alle Anwendungen. Spiele und Filme profitieren davon enorm, davon konnte ich mich gerade bei Infernal überzeugen!


    Quote

    Original von ntl
    1.
    Wem die Textbetrachtung "zu breit" ist, kann ja das Browser- bzw. Wordfenster einfach verkleinern. Das ist also für mich kein Nachteil, sondern lediglich eine Wahlmöglichkeit. Vielleicht wollen ja Leute z.B. zwei DIN A4 Seiten nebeneinander anzeigen.


    Stimmt bezogen auf die die Fensterbreite, war von mir falsch ausgedrückt. Ich meinte eher die Bilderfassung z. B. bei einer Website.


    Quote

    Original von ntl
    2.
    Dass der Text unscharf ist, kann ich nicht bestätigen. Man kann die Textschärfe sogar im OSD einstellen. Ausserdem lässt sich ja auch MS Cleartype unterschiedlich scharf einstellen.


    Das die Schärfe des Bildes und Textes mit kleinerer Pixelpitch zunimmt, ist logisch und real. Stell dir mal zwei entsprechende Monitore nebeneinander. Die Kehrseite dessen ist natürlich eine kleinere Schriftdarstellung.


    Quote

    Original von ntl
    3.
    Der relativ grosse Pixelpitch ist Fluch und Segen zugleich. Für die Bildbearbeitung wäre ein kl. Pixelpitch (wie bei einem 30 Zoll Monitor) sicher besser. Wer aber auch Textbearbeitung DAUERHAFT (und nicht nur 3 Mal im Jahr ungefähr 15 Minuten) macht, wird den Pixelpitch der NEC zu schätzen wissen. Der Pixelpitch von 19 bzw. 27 Zoll Monitoren ist sogar noch grösser. Und zwar aus gutem Grund: es ist schlichtweg ergonomischer und man schädigt seine Augen nicht so stark durch die Bildschirmarbeit. Oder anders gesagt: Es ist für die Augen viel gesunder, weiter weg vom Bildschirm zu sitzen und grössere Buchstaben zu betrachten.


    Ich komme mittlerweile gut mit den großen Schriftarten von Windows XP zurecht. Manchmal greift dies nicht und stört dann schon.


    Quote

    Original von ntl
    Ich hätte mir den NEC jedenfalls nicht gekauft, wenn der Pixelpitch kl.
    gewesen wäre.


    So soll es auch sein, die Ansprüche, Anwendungen und Geschmäcker sind halt verschieden. Viel Spaß noch mit deinem schönen Monitor. Ich für meinen Teil vermisse definitiv die schönen Seiten des SpectraView. ;)

  • Quote

    Original von ntlEs ist für die Augen viel gesunder, weiter weg vom Bildschirm zu sitzen und grössere Buchstaben zu betrachten.


    Das mit niedriger Pixeldichte zu erreichen ist aber nur zweite Wahl. Besser ist es bei einem Monitor mit hoher Pixeldichte die Schriften größer zu stellen. Eine 1 cm hohe Schrift ist auf einem 19" deutlich schlechter aufgelöst als auf einem 20", zumal Cleartype bei kleinen Pixelgrößen auch besser funktioniert. Natürlich verzichtet man beim Vergößern der Schriften auf Desktopplatz, aber dafür sind ja höhere Auflösungen gerade gut.

  • Sehe ich im Prinzip auch so, Timur. Leider gibt es ja bislang keine vernünftige Software für sowas. Klar ... ich kann bei Windows auf eine grössere Schriftart stellen...aber das "zerbricht" die GUI von verschiedenen Applikationen. Ich kann auch die Schriftart separat im Browser und in Word vergrössern. Aber dann kann ich wieder die Windowsschriftarten sowie die Menus im Browser usw. schlecht erkennen. Es ist alles ein einziges Gewürge. Daher hilft nur ein grosser Pixelpitch.

  • Ich rate unter Windows die Schriftarten in den "Darstellung"soptionen zu verändern, wenn man Probleme mit fixen Fenstergrößen umgehen will. Die beiden wichtigsten Einstellungen sind die Schriftgröße der Menüs und Symbole, sie haben Auswirkung auf jede vernünftig programmierte Windows Anwendung, ohne große Probleme zu bereiten. Somit werden auch Menüs im Browser und Kontextmenüs größer. Als dritte wichtige Einstellung gibt es die Schriftgröße von Dialogfenstern, das kann aber schonmal zu Problemen führen (sollte aber auch nicht). Fenstertitel und Palettentitel sind in der Regel sowieso unproblematisch und können auch nach Gusto eingestellt werden (wobei ich bis heute keine Ahnung habe, wofür "Palettentitel" überhaupt genutzt wird). Auch sehr praktisch ist das Einstellen der Schriftgröße von Popup Hilfefenstern.


    Wenn man sich dort die Schriften einstellt hat das in der Regel keinerlei Auswirkung auf Anwendungen mit fixen Fenster- und Schriftgrößen. Deren Schriften bleiben dann zwar klein, aber man es wird nichts abgeschnitten. Der Großteil der Anwendungen läuft dafür problemlos mit schön großen Schriften. Zudem kann man über die DPI Einstellung der erweiterten Einstellung alle Schriften noch etwas pushen, indem man sie nur um wenige Prozent anhebt. Meistens passt das auch noch in fixe Fenster. Am sinnvollsten ist hier sowieso die DPI/PPI des Monitors einzutragen, das hat den Vorteil, dass z.B. Word und der Adobe Reader ein DIN A4 Blatt samt Schriften bei 100% einigermaßen exakt 1:1 am Bildschirm in Höhe und Breite darstellt, wie es auch tatsächlich aus dem Drucker kommt. Bei einem 26" müsste man die DPI-Einstellung eigentlich sogar verkleinern, da er im Vergleich zum Orginal zu groß darstellt.

  • Hallo Mixman,


    schön mal wieder von Dir zu hören. Und dann noch mit so einem für den Alltagsgebrauch sehr aussagekräftigen Testbericht.


    Ich bin auch noch am Überlegen, aber ein 30er würde bei mir wohl wegen zu kleiner Schriftdarstellung generell ausscheiden. Das von Timur Geschriebene ist natrürlich richtig. Aber ich müsste dann jedesmal alles groß frickeln um vernünftig ohne Anstrengung arbeiten zu können. Zudem habe ich festgestellt, daß z.B. Mozilla, wenn ich dort die Schriftgröße erhöhe häufig das Design und den Schriftsatz von Webseiten verändert, so daß Schrift teils außerhalb von Kästen steht, obwohl sie eigetlich darin sein sollte. Somit kommt für mich sicher eher ein TFT wie der 27" Dell mit niedriger DPI in Frage. Eventuell auch die 24"er. Aber das werde ich mir wohl an einem 24er im Geiz-ist-Geil-Markt noch mal näher anschauen. Ich arbeite z.B. auf dem Sony 21" CRT standardmäßig mit 1280x1024 und empfinde diese Auflösung als passend. Gerade Foren etc. sind so angenehm zu lesen. Ich bin mal gespannt, was bei Dir als nächstes kommt.


    Schöne Grüße


    Mario

  • Hallo Mario,


    die 27er von Dell und Samsung interessieren mich ja auch, zumal zumindest der Dell mit reichlich Austattung, attraktivem Design, guten Tests und ebenfalls erweiterten Farbraum reizt. Lediglich die geringe Pixeldichte macht mir bei meiner Entscheidung schwer zu schaffen. Mit der WUXGA Auflösung an sich könnte ich sehr gut leben. 30 Zoll sind nämlich leider nicht nur in der Auflösung gigantisch, sondern auch bezüglich des Platzbedarfes, des Stromverbrauches und der Hardwareanforderungen.


    Schöne Grüße


    Frank

  • Mixman, es gibt sehr wohl einen Unterschied zur Standartversion, nämlich der fehlende Overdrive und die dadurch etwas schlechtere Reaktionszeit.


    Vielleicht erklärt das deine Meinung zu der schlechteren Spieletauglichkeit.


    ich hab den normalen 2690 und kann damit sehr gut bei Shooter wie HL2 und FarCry usw. leben.


    das schöne an dem teil ist , dass man ihn auch für EBV nutzen kann. Bin natürlich kein Profifotograf.


    Gruss M.

  • Quote

    Original von Try2fixitAber ich müsste dann jedesmal alles groß frickeln um vernünftig ohne Anstrengung arbeiten zu können. Zudem habe ich festgestellt, daß z.B. Mozilla, wenn ich dort die Schriftgröße erhöhe häufig das Design und den Schriftsatz von Webseiten verändert, so daß Schrift teils außerhalb von Kästen steht, obwohl sie eigetlich darin sein sollte.


    Das muss man natürlich nur einmal machen, nicht "jedes Mal". ;) Und aktuelle Browser sollten eigentlich in der Lage sein entweder die Schrift einzeln, oder eben die ganze Webseite zu skalieren. Gerade bei letzterem passen dann auch alle Schriften in alle Kästen. Ich selber nutze Opera mit der Option "Kleinste Schriftgröße". So bleiben alle größeren Schriften unangetastet (und passen entsprechend weiterhin ins Layout), die kleinen werden aber auf diese "kleinste Schriftgröße" raufgesetzt. Das gibt es auch im Firefox, von anderen Browsern weiß ich es leider nicht.

  • Quote

    Original von Timur


    Das muss man natürlich nur einmal machen, nicht "jedes Mal". ;) Und aktuelle Browser sollten eigentlich in der Lage sein entweder die Schrift einzeln, oder eben die ganze Webseite zu skalieren. Gerade bei letzterem passen dann auch alle Schriften in alle Kästen. Ich selber nutze Opera mit der Option "Kleinste Schriftgröße". So bleiben alle größeren Schriften unangetastet (und passen entsprechend weiterhin ins Layout), die kleinen werden aber auf diese "kleinste Schriftgröße" raufgesetzt. Das gibt es auch im Firefox, von anderen Browsern weiß ich es leider nicht.


    Mit "jedesmal" habe ich gemeint, daß man extrem viel anpassen muss und das bei jeder Windows-Installation. Zusätzlich noch die Probleme mit Programmen, die damit dann nicht richtig klarkommen. Das mit kleinster Schriftgröße habe ich am CRT auf 1600x1200 schon getestet. Und auf diversen Seiten wurde dann der Schriftsatz zerstört.


    Ein Beispiel ist z.B. (rechts der Balken mit dem Text). Ein noch schlimmeres Beispiel war aber bei spiegel.de oder focus.de, da sahen bestimmte Seiten ziemlich zerhackt aus. In meinen Augen ist das alles nur eine notdürftige Lösung aber nichts wirklich reales. In sofern werde ich lieber gleich einen TFT kaufen, bei dem ich mit der nativen Schriftgröße leben kann. Also sicher nichts mit 0,25mm sondern minimal 0,27 eher noch die 0,3x er. Aber jeder Jeck ist anders. Ich habe aber mit dem sehr kleinen Text gemerkt, daß es sehr anstrengend ist längere Texte zu lesen. Und das wäre etwas, das mich persönlich extrem stören würde.


    Ich habe schon einige Deiner sehr hilfreichen Beiträge gelesen, die von Schriftgröße / Schriftglättung handelten. Und ich habe am CRT schon so Einiges nachgestellt, aber letztendlich halte ich es doch für besser den TFT nach der Qualität der Augen auszuwählen und sich nicht nachher alles Mögliche umstellen zu müssen.


    Gruß


    Mario

  • Das muss natürlich jeder nach seinem Gusto entscheiden. Aber im Lichte aktueller Browser hinkt das Argument mit den Webseiten etwas.


    Die von Dir verlinkte Boulevard ;) Seite Shortnews nutzt in der rechten Spalte eine 11 Punkt große Schrift. 0,30 mm Pixelgröße zu 0,25 mm entspricht etwa 120% größeren Pixeln/Schriften.


    Folgende Bilder zeigen die rechte Spalte ohne Kantenglättung in Opera:


    1. In Orginaldarstellung bei 100% Zoom mit 11 Punkt Schrift.
    2. Bei 100% Zoom mit 13 Punkt Schrift, bei Einstellung "Kleinste Schriftgröße" 13 Punkt. Der Kasten um die Schrift wächst nicht in der Breite mit.
    3. Bei 120% Zoom mit 11 Punkt Schrift. Der Kasten um die Schrift wächst in der Breite mit.


    Wie man nach meiner Meinung sieht, werden bei den größeren Schriften sowohl die Buchstabendetails als auch die Buchstaben- und Wortabstände detailreicher und besser lesbar. Obwohl durchaus richtig ist, dass Truetype Fonts nicht bei allen Schriftgrößen gleich gut ausgeformt sind, halte ich größere Schriften/Zoomeinstellungen im Browser bei höherer Pixeldichte deshalb für weniger anstrengend und somit ergonomischer.


    Für Schriften sehe ich so keine Probleme. Bei Nutzen der Zoom Funktion können Bilder allerdings unschön aussehen, deshalb bevorzuge ich nachwievor "Kleinste Schriftart" im kleinen Rahmen (8 - 12 Punkt machen selten Probleme) und PPI Einstellungen auf 102% (entspricht den 98 ppi meines Monitors). Hauptproblem bleibt unzureichende Software! Die Hersteller werden aber keine schnelle Besserung bringen, wenn sie erfahren, dass sich die Leute weiterhin Monitore mit miesen Pixeldichten kaufen.

  • Quote

    Original von TimurFür Schriften sehe ich so keine Probleme. Bei Nutzen der Zoom Funktion können Bilder allerdings unschön aussehen, deshalb bevorzuge ich nachwievor "Kleinste Schriftart" im kleinen Rahmen (8 - 12 Punkt machen selten Probleme) und PPI Einstellungen auf 102% (entspricht den 98 ppi meines Monitors). Hauptproblem bleibt unzureichende Software! Die Hersteller werden aber keine schnelle Besserung bringen, wenn sie erfahren, dass sich die Leute weiterhin Monitore mit miesen Pixeldichten kaufen.


    Immerhin wird die nächste Betriebssystem Generation von Apple auf Betriebsystemebene schon mal auflösungsunabhängig arbeiten, d.h. die Benutzeroberfläche lässt sich frei skalieren. Wenn dann auch noch die Anwendungsprogrammierer nachziehen...

  • Bemerkenswert an unserem Austausch ist auch die Tatsache, dass Mario einen extrem guten und mit exklusiv feiner 0,22mm Trinitron Röhre ausgestatteten "Zweitmonitor" als Referenz zur Verfügung hat. :D


    Es gab meines Wissens nach nur einen weiteren Röhrenhersteller, der ebenfalls mit diesem extrem niedrigen Punktabstand, ich meine es war einem Eizo für schlappe 6.000,-DM, glänzen konnte.


    Das zeigt aber auch, dass der jeweilige Anwendungsbedarf bei der Auswahl berücksichtigt wird. Nicht alle Augen sind in allen Bereichen gleich anspruchsvoll. Für die wenigen Käufer, die für High-End einen extremen Aufschlag zahlen wollen, ist der Computermarkt kaum ausgelegt.


    Wie dem auch sei, für mich ist erfahrungsgemäß eine hohe Pixeldichte grundsätzlich ein wesentliches Qualitätsmerkmal für einen PC Monitor.


    Nun stehe ich etwas überraschend vor der privilegierten Möglichkeit, mich für einen Monitor meiner Wahl entscheiden zu können, der mir kostenlos gestellt wird. Doch Welchen soll ich nehmen? Der SpectraView 2690 macht schon ein tolles Bild. Differenzierung und Sättigung der Farben sind überragend und ergeben in Verbindung mit dem gebotenen Kontrast ein Spitzenbild, jedoch leider nur in der nativen Auflösung. Seitengerechte Darstellung funktioniert leider auch nicht für PC Auflösungen. 30 Zoll Monitore reizen wegen der hohen Pixeldichte und -Anzahl, haben aber eine unzureichende Austattung. Der Samsung 245T wurde bereits auf der vorletzten CeBIT gezeigt und ist momentan für den kommenden Herbst angekündigt - ein Elend. Der Dell 2707WFP wäre momentan mein Favorit, wenn nur nicht diese geringe Pixeldichte wäre. ?(

  • Lass Dir doch den 2490 importieren! :D


    Ansonsten könntest Du mal nach einem Viewsonic VP2290 oder IBM T221 Ausschau halten, beide mit 202 PPI sprich 3840 x 2400 ausgestattet... Aber Scherz beiseite, die Eizo CG Serie ist auch nicht zu verachten. Dort gibt es den 22" CG221:


    Adobe-RGB-Farbraum
    3D-Look-Up-Table mit Digital Uniformity Equilizer
    12-Bit-Look-Up-Table und 16-Bit-Rechengenauigkeit
    Hardware-Kalibrierung von Helligkeit, Weißpunkt und Gamma
    1920 x 1200 Bildpunkte, 16:10 Bildformat


    Da wären wir aber wieder bei Geldbeträgen die der oben genannten Eizo Röhre entsprechen, dann doch eher den 2490 importieren.


    Du könntest den 30" HP zu nehmen und die seitengerechte Interpolation (Igitt!) über den Grafikkartentreiber laufen zu lassen? Wozu musst Du überhaupt interpolieren? Falls für Spiele, dann bietet sich die Treiberoption sowieso an, da die Interpolation über den Monitor in der Regel 1 Frame Latenz verursacht. Ansonsten lass Dir noch 'ne 8800 GTX oder kommende R600 schenken. 8)


    Mit meinem VP2330 (23" bei 1920 x 1200) samt weniger rauhen Entspiegelung bin ich bildmäßig sehr zufrieden. Allerdings eigenet er sich zur Bildbearbeitung nur bedingt bzw. braucht unbedingt eine Kalibrierung, da der Blauanteil über den gesamten Grauverlauf zu stark ist, obwohl der Weißpunkt eher etwas zu warm ist (siehe Bild 1). Im PRAD Test war er wohl farbneutraler (Bild 2), wobei er dort auf Gamma 2,2 und bei mir auf Gamma sRGB eingestellt wurde. Da er aber mit ziemlicher Sicherheit 8 Bit + FRC nutzt, kann man da noch verlustfrei an den Farbkanälen drehen. Die Blickwinkel zu den Seiten führen aber bereits zu erkennbaren Aufhellungen, das gilt aber wohl für alle VA Panel dieser Größe.


    Für Office Arbeiten ist er super, für Spiele mit nur 1 Frame Latenz ganz gut, schliert aber dafür bei dunklen Farben/Schwarz erkennbar. Das sieht man auch beim weichen Scrollen. An den Farbraum des NEC kommt er nicht im Traum heran. Dafür ist die Interpolation frei wählbar und hervorragend: Qualität entspricht Bikubischer Vergößerung in Photoshop, Schärfe in 4 Schritten einstellbar, und ist deutlich besser als die vergleichsweise unscharfe Interpolation des Nvidia Treibers.

  • Hi Timur,


    das oben geschriebene klingt sehr überzeugend! An das Ein- oder Andere davon habe ich noch gar nicht gedacht....


    Zur Interpolation über die Graka: Ist richtig, Timur, aber derzeit macht Nvidia mit den Treibern einige Probleme mit der seitengerechten verkleinerten 1:1 Darstellung. Ich habe selber eine 8800GTX und was die sich da derzeit leisten (wegen fehlender Konkurrenz) ist wirklich nicht gerade rühmlich. Aber das wird ja vielleicht irgendwann mal wieder gehen.


    Mixman: Probier den Dell doch einfach mal aus, ich wäre sehr gespannt über Dein Urteil. Ich hab auch schon an einen 30er gedacht, aber dafür bräuchte ich 2 8800GTX um alles vernünftig spielen zu können. Da reicht eine definitiv nicht aus. Und das geht auf meinem Crossfire Asus P5W-DH Deluxe leider nicht ;-) Und bei den R600 weiß ich noch nicht, ob ich davon 2 mit meinem 620W Netzteil betreiben kann. PS: Der Sony CRT ist ob seiner exzellenten Qualität immer noch mein Hauptarbeitsgerät. Wobei die Farbgewalt und der gute Schwarzwert des L778 Eizo, den ich kurz hier hatte, schon sehr beeindruckt haben. Ich finde es irgendwie schade, daß man bei den TFTs trotz langer Entwicklungszeit immer noch relativ viele Kompromisse machen muss.


    Schade, daß es den 2490Wuxi in Deutschland nicht gibt. Ich halte IPS-Panel generell eigentlich für spieletauglicher, als die S-PVA. Wäre mal interessant diesen TFT im Vergleich zu einem 2411W oder ähnlichem zu testen. Ich bin fast überzeugt davon, daß der NEC dann spieletauglicher wäre. Andererseits soll der 2690 ja nicht so gut zum Zocken sein - trotz S-IPS. Aber Import kommt für mich derzeit nicht in Frage. Derzeit kämen für mich der Dell 2407wfp, der 2707wfp und der 2411w von Eizo in Frage. Ist aber wirklich schade, daß man sich nicht mal in Natura ein Bild dieser TFT machen kann um zu entscheiden, wohin man tendiert. So muss man halt viel aus Testberichten herauslesen um dann zuzuschlagen immer mit dem Risiko, daß das Gerät den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird.

  • Quote

    Original von Timur
    Lass Dir doch den 2490 importieren! :D


    Danke für den Hinweis, ist mir zu riskant. :D


    Quote

    Original von Timur
    Ansonsten könntest Du mal nach einem Viewsonic VP2290 oder IBM T221 Ausschau halten, beide mit 202 PPI sprich 3840 x 2400 ausgestattet... Aber Scherz beiseite, die Eizo CG Serie ist auch nicht zu verachten. Dort gibt es den 22" CG221:


    Von dem CG221 habe ich mich bereits auf der CeBIT beeindrucken lassen, wirklich überragend die Bildqualität. Kostet dann aber schon rund 4.000,-€ und ist gemäß der technischen Daten leider nicht tauglich für Spiele. 8o


    Quote

    Original von Timur
    Du könntest den 30" HP zu nehmen und die seitengerechte Interpolation (Igitt!) über den Grafikkartentreiber laufen zu lassen? Wozu musst Du überhaupt interpolieren? Falls für Spiele, dann bietet sich die Treiberoption sowieso an, da die Interpolation über den Monitor in der Regel 1 Frame Latenz verursacht. Ansonsten lass Dir noch 'ne 8800 GTX oder kommende R600 schenken. 8)


    Den 30er HP hatte ich schon zum Test. An sich ein tolles und hochqualitatives Gerät. Leider brummt der bei reduzierter Helligkeit vernehmbar und hat eine unangenehm rauhe Entspiegelung mit den daraus folgenden Effekten Glitzern und Unschärfe. Darüber hinaus gibt es kein Monitormenü, schade eigentlich.


    Eine 8800GTX ist bei mir schon seit letztem Jahr wassergekühlt und übertaktet im Einsatz. ;)

  • Quote

    Original von Try2fixit


    Mixman: Probier den Dell doch einfach mal aus, ich wäre sehr gespannt über Dein Urteil.


    Warum nicht, aber woher nehmen? So langsam muss mal ein Entscheidung her. :D

  • Hallo! Ich misch mich mal ein...


    Kein seitengerechtes Skalieren auf dem 2690: Habt ihr andere 2690er als ich? Ich lasse z.B. beim Booten die Auflösung seitengerecht verdoppeln. Dafür gibt's extra menüpunkte im OSD, wie nicht passende Bildinhalte dargestellt werden sollen.


    Bezüglich der Röhren mit 0,22er Maske: Ich hatte einen Iiyama HA202DT. 22", 140kHz, 0,22er Maske... das war der Vorgänger von meinem 2690 und wurde ausgetauscht, da er zu dunkel geworden war. Der kostete keine 6000 sondern ungefähr 1000 (ich glaube sogar "nur" DM).


    Zur Schriftgrößendiskussion:
    Ich habe ungefähr schon alles ausprobiert. Mir kann niemand erzählen, daß es keine Probleme gibt, wenn man irgendwo etwas an den Schriftgrößen rumdreht. Unter Linux hatte ich auf dem 22" 1600*1200 laufen. Da mir die Schrift dort aber zu klein wurde, habe ich die etwas größer eingestellt. Alles funktionierte super, jedoch im Browser (FireFox und Seamonkey) hat sich dadurch natürlich nichts geändert, da die ihre Inhalte selbst rendern. Ich habe Ewigkeiten in den Optionen rumgehampelt, bis ich die Schriftarten auf eine angenehme Größe eingestellt hatte. Das funktionierte dann auf vielen Seiten gut, aber es gab eben immer wieder Seiten, bei denen der Text aus Umrandungen heraus lief oder anderen Text überlappte. (Bei Tomshardware passierte das häufig - die Seite ist aber so oder so fürchterlich... Inzwischen hat die Seite ein neues Design, da kann ich nichts mehr zu sagen.)


    Der 2690 hat keine "zu großen" Pixel. Sind Dir die Pixel zu weit auseinander, dann sitzt Du zu nah am Gerät! Ich habe eine solch hohe Auflösung auf jeden Fall nicht "gekauft", damit ich xx% dadurch verliere, daß ich die Schriftgrößen irgendwie krumm skalieren lassen muß.
    Ja, ich stimme den Argumenten, daß kleinere Pixel prinzipiell besser WÄREN natürlich vollkommen zu, aber ich sage eben auch, daß es bei diesen "geringen" Unterschieden, die es heute gibt, nicht mit Skalierung Lösbar ist. Schon alleine aus dem Grund, daß eine 1 Pixel breite Linie plötzlich nicht mehr 1 Pixel breit ist.
    Ich möchte keine Unscharfen Buchstaben haben, bei denen ein T einmal einen dickeren Querbalken und in der übernächsten Zeile einen dünneren Querbalken hat, da eine Skalierung auf 109% (oder so) alle 10 Pixel einen Zusatzpixel einfügt und dieser eben per Zufall solche Verunstaltugen hervorruft.
    Desweiteren habe ich auch kein Cleartype aktiviert, da ich es schrecklich finde. Es kommen keine besser lesbaren, sondern nur matschige Buchstaben dabei heraus. Wenn ich soetwas haben wollte, dann würde ich mir keinen teuren TFT für 1k€ kaufen, sondern einen, der die Schrift eh nur so unscharf darstellen kann.
    Eine Kantenglättung macht wohl erst dann sinn, wenn man genügend Pixel für eine solche zur Verfügung hat. Wenn mein 26" Also 3840*2400 schaffen würde, DANN würde ich natürlich eine schöne Kantenglättung begrüßen.


    Wenn man die Schriften irgendwie krumm skalieren lässt, dann gibt's automatisch "interferenzen" mit der eigentlichen Auflösung. Es ist eben dann keine saubere 12-punkt Schrift anstelle einer 10-punkt-Schrift, sondern, beim Beispiel von oben mit 109% Darstellung, eine 10.9-Punkt-Schrift, was eben weder auf 10 noch auf 11 Punkten darstellbar ist und somit, je nach Rundung, mal eine Linie breiter werden lässt und mal nicht.
    GRAUENHAFT! Das sieht beim Scrollen fürchterlich aus und 1-Pixel feine Linien, wie auch hier als Umrandung eingesetzt, sehen fälschlicher Weise dann auch mal zu breit aus, wenn denn alles dementsprechend angepasst wird.


    Eine FEHLERFREIE Darstellung ist mir innerhalb der letzten, sagen wir mal 10 Jahre bei nicht 100%-Darstellungen noch nicht begegnet, es sei denn, daß es ganzzahlig vervielfacht wurde - und dann sieht es Klumpig und Stufig, aber wenigstens gleichmäßig und richtig, aus.


    Wer gerne kleine Schriften hat oder wer eh keinen sehr großen Schreibtisch hat und daher recht nah am Gerät sitzt, für den sind 24er super. Es sind ja auch tolle Geräte - gar keine Frage!
    Für meinen Teil kann ich jedoch sagen, daß ich 20" TFTs mit 1600*1200 kenne und die Schrift unangenehm klein finde bei normalem (ca 50cm) Abstand zum Monitor. Ich kenne 19" TFTs und finde die Schrift- und Pixelgröße bei normalem Abstand "angenehm". Wenn ich GENAU hinschaue, dann sehe ich natürlich die Grobkörnigkeit, aber machen wir uns doch nichts vor: Wenn ich beim 24" genau hingucke, dann sehe ich es dort auch, nur etwas feiner.
    Beim 26", der sehr nah beim 19" liegt (ich glaub einen Hauch darunter, was die Pixelgröße betrifft), ist der Text angenehm lesbar OHNE daß man wild skaliert. Die einzelnen Pixel sind nicht störend riesig und man hat nutzbare Bildschirmfläche ohne Ende.
    Ich habe manchmal auch noch Probleme damit, daß ich mich in den letzten 12 Jahren zu sehr daran gewöhnt habe Browser immer im Vollbildmodus zu betreiben. (Ja, 1995 war ich schon mit 14.4k später 28.8k Modem online).
    So auf Vollbild sehen einigen Webseiten total behindert aus, was jedoch weder an der Pixelgröße, noch an der Schriftgröße, noch an der Textschäfe liegt. Da muß man dann einfach mal das Browserfenster auf ~2/3 des Monitorfensters in der Breite reduzieren und schwupps ist alles toll.
    Manchmal merkt man auch schon, daß 22" mit dieser krummen Auflösung billig geworden sind und die Homepage-"gestalter" die Seite auf 1680*x optimiert haben. Dann ist das mit Vollbild auch schon OK.


    Eizo: Die neuen guten (und ebenfalls teuren) TFTs von Eizo (hier von Prad hinreichend getestet) sind bestimmt ganz gute Geräte. Kosten ja nicht ohne Grund mehr als 1k€. In der Vergangenheit habe ich allerdings auch viel Hype um Eizo erlebt. Wir hatten im Unternehmen mindestens 30(!) 21" Eizos. Gut, die waren nun inzwischen alt, aber umwerfend toll war davon eigentlich keiner. Einer meiner Bekannten mußte sich unbedingt vor einigen Jahren einen 17" Eizo TFT kaufen.... ich hoffe, daß Eizo inzwischen größere Veränderungen an den Produkten gemacht hat, denn der hatte als einziges herausstellungsmerkmal einen unverschämten Preis für die gebotene Leistung. Keine super Farben, keine super Blickwinkel, keine tollen Features - und das Gehäuse ist so richtig hässlich im Design (letzteres wurde definitiv verbessert, der Rest laut Testberichten ebenfalls) Mit Eizo macht man wohl nichts grundlegend falsch, aber der Hype hält immernoch an. Man muß ja nur mal Testberichte lesen, die nicht hier veröffentlicht wurden. Da schreiben Leute von Eigenschaften des Monitors, die sie unmöglich objektiv bewerten können und jubeln schon wie toll das Bild ist, wenn sie das Teil erst auspacken. ;)
    Man muß nüchtern an die Sache rangehen... es zumindest versuchen!


    Der NEC 2690 ist definitiv ein schöner Monitor mit gutem Bild und wunderbaren Farben. Die Textdarstellung ist schön scharf (justierbar) und dank hardwarekalibration auf für (semi-)professionelle Anwender mehr als nur geeignet. Er kann mit gleichpreisigen Eizos garantiert gut mithalten und hat, als er herauskam, ehr die höherpreisigen Modelle angekratzt.
    Wer, wie schon gesagt, lieber eine möglichst feine Auflösung haben will, da er hauptsächlich EBV betreibt, einen kleinen Schreibtisch hat und somit eh nah an der Kiste sitzt oder einfach kleine Schriftarten geil findet, der soll eben einen 24er nehmen. Da gibt's ja inzwischen einige zur Auswahl (auch gute von Eizo). Die "nutzbare Fläche" ist ja durch die identische Auflösung sozusagen gleich.
    Bei 27" - habe leider noch keinen Live gesehen - muß ich jedoch DRINGEND dazu raten einen ausgesprochen großen Schreibtisch oder evtl auch schlechte Augen mitzubringen. Wie gesagt: Die Pixel beim 26" sind "klein genug", wenn man weit genug davon weg sitzt. ICH habe einen sehr tiefen Schreibtisch und sitze meistens weit genug vom Bildschirm weg. Lümmel ich mich ergonomisch unzweckmäßig am Tisch, lehne ich mich nach vorn und stütze mein Kinn auf die Hand, was Abends dann doch mal vorkommt beim Lesen eines langen Threads, dann kann es schonmal passieren, daß ich deutlich zu nah am Monitor bin. Aus ca 70cm werden dann 30cm oder so und dann sind natürlich die Pixel zu groß. *G* Beim 27" wäre das schlimmer - also: Vielleicht dann doch lieber nur bei Tischen mit hinreichender Tiefe anschaffen.



    Und zum Abschluß zu den 30"ern und Exoten wie dem Monster von IBM für 18k€ (was wohl gar nicht mehr hergestellt wird):
    Da braucht man teilweise erstmal die passende Graka! Vielleicht sollte man soetwas dann wirklich zur Zeit erstmal nur mit MacOS oder Linux betreiben. Die nötigen Skalierungen dürften recht groß ausfallen, so daß des öfteren Fenster überlaufen oder Text nicht dargestellt wird bzw nicht da, wo er es sollte.
    Unsauber programmierte Software ist eben das Problem. Weder Windows noch Linux selbst haben ernsthafte Schwierigkeiten mit den Skalierungen - aber die Dritthersteller scheren sich oft einen Dreck um soetwas. Das wird auf 100% entwickelt und getestet und das war's. Leider.