Eizo Foris FX2431-BK (Prad.de)

  • Seit wenigen Minuten steht der Testbericht zum Eizo Foris FX2431-BK online. Alle Fragen zum Test stellt bitte innerhalb diesen Beitrags. Der Testredakteur wird versuchen alle Fragen so schnell wie möglich zu beantworten.

  • vielen Dank für den sehr ausführlichen Test. Schade das der beworbene Thru Modus nach eurem Test nicht das wiederspiegelt was Eizo damit bewirbt. Thru-Modus unbrauchbar ist dafür ein hartes Urteil. Dem gegenüber kann ich ébenfalls das bestätigen was ihr getestet habt-der Monitor ist dennoch absolut Spiele geeignet (Thru Modus an oder aus) und kleinste Framunterschiede -ihr habt 2fps durch inptlag ermittelt-nur von Hardcorespielern zu bemerken. Die haben vor lauterGeschwindikeit dann aber auch keine Zeit das phantastische Bild zu betrachten :D .


    Meine Frage, ist solch eine Verbesserung des Thru-Modus durch ein einfaches Firmwareupdate zu beheben oder brauch es dazu ein ganz neues Gerät?- Wie handhabt Eizo solche Dinge, wenn das Problem einmal geändert wird, kann man sein gekauftes Gerät entsprechend kostenlos nachrüsten lassen?




    2. Ebenfalls stellt sich mir die Frage ob dieser Nachfolger des Eizo HD2442W eine Verbesserung darstellt oder nicht. Beim Vorgänger wurde z.B. der farbraum mit ++ angegeben. beim Foris aber nur mit +.




    Danke

  • Ich würde mal behaupten diesen Unterschied spürt jeder:


    Der dort getestete Monitor mit ebenfalls gut 2 Frames Inputlag zeigt das Bild stets um eine Wagenlänge verzögert an...


    Außerdem scheint mir wie gesagt die Bewertung inkonsequent... Mit 2 Frames Inputlag hat bis jetzt noch kein Monitor "gut" für Hardcorespieler bekommen.

  • Was ich positiv finde, sind die beiden USB-Uplink Anschlüsse.


    Habe oft zwei Rechner am selben Bidlschirm hängen und muss dann immer zwei Tastaturen und Mäuse auf dem Schreibtisch unterkriegen :-(



    Gibts noch andere aktuelle 24 Zoller, die zwei dieser Anschlüsse besitzen?

    NEC Spectraview Reference 322UHD-2 :S Wacom Cintiq Pro 24 | Windows 10 Workstation

  • Die Spieletauglichkeit hat ja wohl auch kaum nur was mit dem Inputlag zu tun. Da gibt es noch andere Kriterien. Was nützt Dir ein Lag freier Monitor, der bei dunklen Bildern alles verschluckt. Super schnell, aber trotzdem wirst Du ständig abgeknallt weil Du nichts siehst.

  • Danke für den Test. Ich habe ihn begeistert verschlungen.




    Das der Thru Modus nur über HDMI geht, verstehe ich nicht. Ist der ImputLag bei PS3 so wichtig? Haben die Bluetooth Controller nicht schon genug delay?
    Gerade am PC mit den heutigen 1000 Hz USB Mäusen zählt doch der Imput Lag.



    Mich würde aber interessieren, ob der ImputLag wirklich deutlich gesunken wäre im Thru Modus.
    Könnte man das hier vllt. unter vorgehaltener Hand in den Raum werfen?


    weiter so,


    gruß


    lulu

  • Ersteinmal Danke für den schönen Test. Das bestätigt nochmals meine Kaufentscheidung zum Foris. @DoubleJ ich muss Andi an dieser Stelle völlig Recht geben, es ist ein absolut spielegeeignetes Gerät. Vor einigen Jahren habe ich noch Lanpartys betrieben, mit wirklich schlechten TN TFT´s. Heute spiele ich zwar nur noch zu Hause, an den Titeln hat sich aber wenig geändert. Vielleicht weil man älter geworden ist, und mehr auf Details und Grafik der Spiele achtet, als auf 300% Gameplay und 1000 Frames. Vor allem der Super Super Schwarzwert, die ausgewogenen Farben und das entspiegelte Display sind ein Traum. Z.B. Far Cry, Resident Evil 5 dass sieht so etwas von Klasse aus das mir die ;( vor Freude kommen. Und der Inpulag hat mich zu Anfang ebenfalls ein wenig beschäftigt, in den Spielen merkt man davon aber nichts. Aber was solls, sollen sich die Leute halt weiter am INPUT-Lagen :sleeping: aufhalten. Es wird immer Leute geben, die mekkern und krampfhaft nach Fehlern suchen. Einem All-Inclusiv&Allrounder TFT kommt der Foris wahrscheinlich auf dem gesamt TFT Markt am nächsten.



    mfg 8o

  • Zunächst einmal ein freundliches Dankeschön für das überwiegend positive Feedback zum Test und die rege Diskussion im Forum.


    2 Frames Inputlag und noch "+" für Hardcorespieler?
    Der 2690WUXi2 bekommt mit ebenfalls 2 Frames ein "+/-".


    Nun, es ist durch die Features maßgeblich begründet. Der WUXi2 bietet z.B. keinen HDMI-Eingang, was für neuere Konsolen eben nicht unerheblich ist.
    Wir müssen nunmal auch versuchen das Gesamtbild im Auge zu behalten und nicht speziell auf nur einen bestimmten Käufer hin zu testen. Dieses Gerät richtet gleichermaßen an den Heimcineasten, den Konsolenspieler wie auch den PC-Spieler.


    Ich würde mal behaupten diesen Unterschied spürt jeder:


    Der dort getestete Monitor mit ebenfalls gut 2 Frames Inputlag zeigt das Bild stets um eine Wagenlänge verzögert an...


    Außerdem scheint mir wie gesagt die Bewertung inkonsequent... Mit 2 Frames Inputlag hat bis jetzt noch kein Monitor "gut" für Hardcorespieler bekommen.


    Das mag wohl auf den ersten flüchtigen Blick so aussehen, auch wir hatten eine passende Diskussion dazu, aber das "Gesamtpaket" ist eben ein anderes. Es ist eben nicht nur der Input Lag entscheidend, wenn man fragt, ob ein Monitor für Spiele geeignet ist. So als ein Beispiel: Ich selbst spiele neuerdings Need For Speed Shift an meinem 2690WUXi, der garantiert nicht schneller ist als der Eizo. Es gibt daran überhaupt nichts auszusetzen. Der Monitor ist hervorragend dafür geeignet.
    "Hardcorezocker" bestehen nicht nur aus Spielern von Unreal-Turnament.
    Alle Rollenspiele, alle Strategie- und Aufbauspiele und selbst taktische Shooter sind auf dem Gerät ohne Einschränkungen spielbar, selbst für Hardcore-Spieler.
    Dem etwas höheren Input Lag steht die wunderbare Bildaufbereitung bei jeder Auflösung gegenüber. Also der hohe Kontrast, die hohe Blickwinkelstabilität und das zurecht gelobte Skalierungsverhalten.


    Ein TN, bei dem man in einigen Szenen nur die Hälfte sehen kann, da das Display zwar schnell ist, aber kaum Details auflösen kann, ist garantiert nicht besser. Für ein Spiel wie UT vielleicht, aber da braucht man auch keinen guten Monitor, sondern nur einen schnellen.



    Danke für den Test. Ich habe ihn begeistert verschlungen.


    Das der Thru Modus nur über HDMI geht, verstehe ich nicht. Ist der ImputLag bei PS3 so wichtig? Haben die Bluetooth Controller nicht schon genug delay?


    Der von uns gemessene Input Lag ist vollkommen unabhängig von irgendwelchen zusätzlichen Verzögerungszeiten, die bei der Eingabe entstehen können!
    Mit "Input" ist also nicht der User-Input gemeint, sondern der Signaleingang am Monitor selbst. Leider ist es auch mit der verbesserten Messmethode nicht zu verhindern, daß die Reaktionszeit des Displays zu einem Teil mit einbezogen wird. Wir versuchen dies weitestgehend zu minimieren.


    Bitte lest hierzu den ausführlichen Input Lag Artikel:


    Im Vergleich zu den alten Testmethoden ist das neue Verfahren um Längen besser und deutlich genauer.
    Es können aber, nur um ein Beispiel zu nennen, unterschiedliche Personen mit unterschiedlichen Computern vergleichbare Werte ermitteln, was zuvor nicht der Fall war und im Netz immer wieder aufgefallen ist.


    Input Lag wird, davon jedoch abgesehen, auch häufig überbewertet. Was ein synthetischer Test anhand von Bildschirmfotos vermittelt, muß eben nichts mit der Realität zu tun haben!


    (Siehe Bericht zum Input Lag - hier besonders der Abschnitt mit den asynchronen Videosignalen!)
    Ein Fehler der Grafikkarte kann nicht dem Monitor zugeschrieben werden!
    Was auf Beispielbildern mit Rennwagen vorgeführt wird, ist nur mit größter Vorsicht zu genießen, da es einzig und allein gilt, wenn man CRT und TFT gleizeitig an eine Grafikkarte anschließt.



    Quote

    Gerade am PC mit den heutigen 1000 Hz USB Mäusen zählt doch der Imput Lag.


    Die Mausabtastrate oder Frequenz auf dem USB-Bus ändert nichts an der Verzögerten Bildausgabe eines Monitors. Sie Addiert sich in jedem Fall hinzu. Auch 1000Hz Datenrate auf dem USB besagt nicht, daß kein "Lag" an dieser Stelle entstehen würde, es besagt nur, daß viele Daten in kurzer Zeit übertragen werden können.


    Übertriebenes Beispiel anhand nur theoretischer Werte: Du bewegst die Maus und es dauert eine ganze Sekunde, bis der USB-Controller das erste Signal weiter gereicht hat. Ob Nun 125 Signale pro Sekunde, oder 1000 Signale pro Sekunde eintreffen, interessiert den Controller danach nicht weiter, da er zum "Aufwachen" und Verbindung herstellen immer die feste Zeit benötigt. Alles, was Du durch die höhere Rate in einem solchen Fall erreichst, ist eine höhere Präzision der Bewegung, sofern diese enorme Auflösung nicht bereits drastisch unterhalb von 1 Pixel auf dem Monitor liegt, denn dann sind es überflüssig aufgenommene Daten.


    Darüber kann man nun auch viel Diskutieren, was sinnvoll ist und was nicht. Gamer sind ein gern gesehener Markt und es wird viel Geld für wenig Mehrleistung verlangt. Manchmal muß man sich eben auch klar machen, daß der Glauben Pixel versetzt. Es gehört aber auch bestimmt nicht in dieses Forum darüber zu urteilen.


    Fakt ist, daß alle Eingabeverzögerungen zusätzlich zum Input Lag des Monitors auftreten und den Input Lag nicht beeinflussen, erhöhen oder reduzieren können. Die sind getrennt zu betrachten, wobei es ein Henne-Ei Problem gibt:
    Was war zuerst da: Die Mausbewegung oder die Anzeige? Reagiert man zuerst auf das Dargestellte, oder stellt der Monitor die Bewegung dar?


    Bei bestimmt 75% aller Computerspiele ist der Input Lag des Monitors unerheblich, also keinesfalls störend.



    Quote

    Mich würde aber interessieren, ob der ImputLag wirklich deutlich gesunken wäre im Thru Modus.
    Könnte man das hier vllt. unter vorgehaltener Hand in den Raum werfen?


    Das müsste dann jemand anders machen. Der Test ist schon so, wie er erstellt wurde, korrekt. Ein Thru-Modus, der nur unter riesigen Einschränkungen überhaupt aktivierbar wird, ist nicht sinnvoll.


    Ich habe es selbst ausprobiert und wenn man plötzlich nur noch SCHWARZ sieht, da in sehr dunklen Szenen einfach sehr viele dunkle Farben restlos auf Schwarz umgemappt werden, dann ist das einfach unbenutzbar.


    Aus meiner damaligen CS Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist einen Monitor zu haben, der auch in dunklen Gängen noch sinnvoll finstere Grauabstufungen auflösen kann. Einen schlechten Monitor im normalen RGB-Farbwertebereich zu benutzen ist da schon ein Nachteil. Wenn man dann aber satte 4% aller Farben schon am unteren Ende Abschneidet, also nicht nur "nicht gut" sondern "gar nicht" darstellt, dann ist das nicht mehr benutzbar.


    Was hilft die beste Reaktionszeit, wenn man im dunkeln steht und nichts sieht?


    Im normalen Betrieb ist der Monitor durchaus gut zum Spielen geeignet. Man sollte lieber das Bild erstmal sehen, bevor man meint wegen einer, häufig überschätzten, Zahl das gesamte Gerät als untauglich abstempeln zu müssen.



    Und lest doch bitte den Artikel zum Thema Input Lag, bevor ihr daran so festhaltet.

  • Den Artikel zum Thema Inputlag habe ich gelesen. Ich habe auch einen weiteren Artikel auf einer anderen Seite gelesen, bei dem Tests mit einer 1000FPS-Kamera gemacht wurden und die komplette Kette von Maus über das Spiel selbst bis zur Grafikausgabe auf Verzögerung untersucht wurde.


    »If we do consider a 100ms threshold as valid, then based on our numbers from TF2 it is clear that we would end up in the >100ms input lag range with a monitor that adds more than 20ms of lag.«


    Der Inputlag ist natürlich abhängig vom Spiel/wie schnell die Grafikkarte rendern kann (FPS). Fallout 3 wurde getestet mit insgesamt 136 ms. Ich selbst habe auch FO3 gespielt und das Inputlag war tatsächlich zum davonlaufen. Zum Glück ist FO3 kein Shooter, sonst hätte ich das Spiel gleich in die Tonne getreten.


    Der im Test genutzte 3007WFP wurde mit 16ms Verzögerung getestet. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass beim Foris nochmal 16ms dazukommen, naja...



    Im Bericht vom WUXi2 schreibt ihr weiterhin: »Die durchschnittliche Verzögerung von 2 fps liegt in einem für die meisten Benutzer akzeptablen Bereich und repräsentiert das Gros an Bildschirmen mit IPS- oder VA-Panel und einer Overdriveschaltung. Man sollte sich an der Stelle auch vor Augen halten, dass der NEC 2690WUXi2 kein ausgewiesener "Gamerbildschirm" ist.«


    Was wäre denn, wenn er das wäre? Wären 2 Frames beim WUXi dann zu viel? Der Foris ist ein ausgewiesener Gamerbildschirm.


    Ich habe inzwischen schon so unglaublich viel zum Thema Inputlag gelesen, vor allem Userberichte. Die meisten finden 2 Frames definitiv zu viel, wohingegen alles bis zu einem Frame i.A. als voll Spieletauglich angesehen wird.



    Zum Thema Spieletauglichkeit mit Hinblick auf das Absaufen von Farben: Beinahe alle Spiele kann man Hell genug einstellen, sodass man wirklich alles sieht. Und wem das immernoch nicht reicht, für den gibts entsprechende Tools (Gamma Control). Damit sieht dann auch das dunkelste Eck so aus, als würde dort ein Flutscheinwerfer stehen und man übersieht kein Staubkorn mehr.



    Ich würde den Foris gerne mal antesten, da er ansonsten ja offenbar wirklich auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.
    Nur leider steht so ein Monitor nirgends aus - Und auf Verdacht 900€ ausgeben? :S

  • Habe wie viele andere den Test des Forix FX2431-BK erwartet. Habe dann einen Vergleich mit dem S2431WH-GY gezogen.
    Hierbei schneidet für mich der S2431WH-GY besser ab. Die bessere Wertung des Foris FX2431-BK bezüglich der Spieletauglichkeit verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
    Die Helligkeitsverteilung des Foris ist schlechter als beim S2431WH-GY, was ihn nach meinem Erachten unatraktiver gegenüber dem älteren Gerät macht.
    Bei uns in Wien beträgt die Preisdifferenz ca. € 160.-, zugunsten des älteren Gerätes.

  • Was ich mal noch wissen würde, ist es notwendig den inf.Treiber für den Monitor zu installieren bzw, für was ist das sinnvoll? Unter welchem Betriebssystem habt ihr den Foris eigentlich getestet? Das bezieht sich darauf weil keine inf. für Windows 7 verfügbar ist, nur für alle anderen Windows Vorgängerversionen bis frühstens 2000.



    Danke

  • Leider wurde weder der Bild in Bild als auch der Bild neben Bild Modus getestet.
    Sollten diese Modi vernünftig umgesetzt worden sein, insbesondere die allgegenwärtige "nur ein digitaler und ein analoger Anschluss Begrenzung" endlich der Vergangenheit angehören, so bekäme dieser Monitor sicherlich ein weiteres Kaufargument.


    Von der Farbwiedergabequalität bin ich enttäuscht. Es scheint dabei auch eine größere Serienstreuung mit einzufliessen. Die japanischen Foren sind im Moment nicht begeistert von Eizo. Der geringe Blauanteil ist möglicherweise nur bei diesem Testgerät so zu finden.
    Das OSD, die Software und das Qualitätsmanagement sind zwar weiterhin gut, doch setzt man mitunter mehr auf billigere oder überaltete Bauteilkomponenten.
    Der Displayport hätte eigentlich sein müssen. Der europäische Markt wird dazu meist 1/2 bis 3/4 Jahr später beliefert als das Mutterland.


    Der gesamte Test zeigt doch einen sehr zwiespältigen Eindruck. Die Ergonomie (Pivot, gute Verstellbarkeit) ist dürftig. Anschlussvielfalt ist gegeben aber dann doch für den Gamer, der möglicherweise den Through Modus nutzt, auf HDMI begrenzt.
    Eine weitere Frage blieb dazu ebenfalls offen. Geht der Monitor bei HDMI Anschluss grundsätzlich vom Videolevel aus?


    Für mich bisher sehr positiv: Gute bis sehr gute Skalierung, Entspiegelung, 1920x1200 nativ, Judderfreiheit hohe LUT intern und extern , farb- bzw. profilstabil zumindest beim Testgerät, Netzschalter.
    Negativ: Kein Widegamutmonitor im üblichen Sinn (neuere LEDs fehlen), die oben genannten Punkte,
    eine 10 bit externe LUT kann nur mit HDMI 1.3 genutzt werden, und auch nur wenn der HDMI Eingang und die Treiber PC Level erlauben. Fehlender Displayport läßt auf Videolevel schliessen.

  • Den Artikel zum Thema Inputlag habe ich gelesen. Ich habe auch einen weiteren Artikel auf einer anderen Seite gelesen, bei dem Tests mit einer 1000FPS-Kamera gemacht wurden und die komplette Kette von Maus über das Spiel selbst bis zur Grafikausgabe auf Verzögerung untersucht wurde.


    »If we do consider a 100ms threshold as valid, then based on our numbers from TF2 it is clear that we would end up in the >100ms input lag range with a monitor that adds more than 20ms of lag.«


    Zwei Sachen zu dem Artikel, den ich auch kenne:
    Dort wurde viel vermutet und wenig genau gemessen. Außerdem haben die erstmalig den gleichen Begriff für etwas vollkommen anderes benutzt. Die sagen "Input Lag" und meinen: "Gesamtverzögerung von Eingabe bis zur Ausgabe". Dabei wird der Monitor selbst nicht großartig (gar nicht) genauer untersucht.


    Deren Artikel kannst Du als Zusatz ansehen, mußt dabei aber immer bedenken, daß sie die Verzögerungen der Eingabegeräte, der Signal- und Befehlsbearbeitung im PC sowie der menschlichen Reaktionszeit als Schwerpunkt gewählt haben. Es geht bei denen um alle möglichen Verzögerungen, die nichts mit dem (eigentlichen) Input Lag, also dem "Input Lag" eines Monitors zu tun haben. Ganz so platt kann man deren Aussage da auch nicht annehmen: "Oh, dann werden es 100ms, das ist ja fürchterlich!"
    Sieh es doch andersherum: Wenn 80ms bereits durch andere Geräte erzeugt werden, dann bringt der Monitor mit ~20ms (wenn man diesen Wert nun mal als exakt ansehen würde) lediglich eine Differenz von zusätzlichen 25% des Lags. Er ist also nichtmal für die Größenordnung entscheidend, sondern nur ein Faktor von vielen.


    Quote

    Der Inputlag ist natürlich abhängig vom Spiel/wie schnell die Grafikkarte rendern kann (FPS).


    Das ist falsch. Der Input Lag eines Monitors ist immer konstant, solange man keine Einstellungen am Monitor verändert (Zusätzliche Skalierungen oder Bildverbesserungen). Dem Monitor ist es für die Bildverarbeitungszeit vollkommen egal, ob die Grafikkarte 1fps, 10fps, 100fps oder 1000fps liefert. Die Zeit zwischen "Veränderung des Zugespielten Signals" bis "sichtbare Veränderung auf dem Monitor" ist davon unabhängig.


    Du rechnest nun wieder in deren Terminologie. Wenn Du V-Sync aktivierst und der Monitor erst dann die Veränderung erhält, wenn das Bild komplett neu berechnet wurde, dann ist die Framerate natürlich nicht unwichtig. Aber auch nur bis 60fps in irgendeiner Form entscheidend.


    Hier bei Prad ist mit "Input Lag", wie es auch sonst üblich ist, die Zeit gemeint, die von der Signalzuspielung zum Monitor vergeht, bis dieses Signal dargestellt wird.
    Wie im Artikel beschrieben: Es wird das gesendete Signal abgegriffen und mit dem wechselnden Bildschirminhalt verglichen. Ob ZUVOR, also im PC selbst, 1ns, eine ms oder 1 Jahr Lag auftritt, ist bei der Beurteilung eines Monitors irrelevant und uninteressant. Das sind Werte, die nichts mit dem Monitor zu tun haben und diese muß man auch sauber trennen.


    Quote

    Fallout 3 wurde getestet mit insgesamt 136 ms. Ich selbst habe auch FO3 gespielt und das Inputlag war tatsächlich zum davonlaufen. Zum Glück ist FO3 kein Shooter, sonst hätte ich das Spiel gleich in die Tonne getreten.


    Der im Test genutzte 3007WFP wurde mit 16ms Verzögerung getestet. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass beim Foris nochmal 16ms dazukommen, naja...


    Solange der Wert nicht mit SMTT, sondern mit der Stoppuhrmethode gemessen wurde, kann es durchaus sein, daß er tatsächlich sogar langsamer ist als der Foris.


    Quote

    Im Bericht vom WUXi2 schreibt ihr weiterhin: »Die durchschnittliche Verzögerung von 2 fps liegt in einem für die meisten Benutzer akzeptablen Bereich und repräsentiert das Gros an Bildschirmen mit IPS- oder VA-Panel und einer Overdriveschaltung. Man sollte sich an der Stelle auch vor Augen halten, dass der NEC 2690WUXi2 kein ausgewiesener "Gamerbildschirm" ist.«


    Was wäre denn, wenn er das wäre? Wären 2 Frames beim WUXi dann zu viel? Der Foris ist ein ausgewiesener Gamerbildschirm.


    Hat der Foris ein ++ bei "Hardcoregamer" erhalten? Nein. Der Grund dafür ist ALLEIN der gemessene Input Lag.


    Zum 10. Mal: Input Lag ist nicht das einzige Merkmal um einen Monitor für Spiele zu bewerten!
    Es gibt mit sicherheit Monitore, die super schnell sind, aber für Spieler total ungeeignet - zumindest wesentlich weniger Spaß machen werden als z.B. der Foris.


    Wenn es Dir NUR auf die Input Lag Werte ankommt, dann bist Du beim Foris einfach falsch. Wenn es Dir so wichtig ist, dann schaue doch nur nach diesem einem Wert, der kaum präzise nachmessbar ist, und kaufe allein danach ein Gerät. Problem gelöst.
    Hier wird Dir niemand einreden, daß Du es anders machen solltest, oder daß der Foris für Dich nun der beste Monitor ist.


    Quote

    Ich habe inzwischen schon so unglaublich viel zum Thema Inputlag gelesen, vor allem Userberichte. Die meisten finden 2 Frames definitiv zu viel, wohingegen alles bis zu einem Frame i.A. als voll Spieletauglich angesehen wird.


    Die meisten, die angeblich den "input lag" testen, schließen zwei unterschiedliche Monitore nebeneinander an und stellen dann fest, daß der TFT dem CRT hinterherhinkt. Siehe z.B. das passende Video auf Wikipedia.
    Das kann man noch so oft machen, dadurch wird es nicht richtiger!


    Es wird auch viel geschrieben, wenn der Tag lang ist. Gerade zum Input Lag begegnen mir mehr Beiträge aus der Kategorie "glauben" als aus der Kategorie "wissen".
    So habe ich auch schon Usermeinungen gelesen, die meinten, daß ein Monitor mit 12ms gemessenem Input Lag absolut Spiel-untauglich wäre und man unbedingt einen Monitor mit 6ms oder weniger hätte haben müssen. Das würde man sofort merken und wäre ein riesiger Unterschied.
    Defakto habe ich im Input Lag Test bewiesen, daß es bei den alten Verfahren Fehler gab, die nicht nur die gemessenen Unterschiede, sondern auch die gemessenen Werte um ein vielfachen überschreiten und allein durch das An- und Abstöpseln der Grafikkarte eine Differenz von 16ms erreicht werden kann.


    Und dennoch werden offensichtlich falsche Werte weiterhin gern als Referenz angenommen und bestätigt, daß man das natürlich sofort gemerkt hat.
    Es gibt viele Leute, die das merken, was sie merken wollen. Auch ich bin davon nicht frei zu sprechen und so habe ich mich auch selbst in der Vergangenheit duch "gefühlte hohe Geschwindigkeit" täuschen lassen. Was besonders verwunderlich ist, wenn man dann objektiv nachmisst und eingestehen muß, daß es sogar langsamer ist anstatt schneller.
    Niemand ist davor geschützt, das ist einfache Psychologie.


    Quote

    Zum Thema Spieletauglichkeit mit Hinblick auf das Absaufen von Farben: Beinahe alle Spiele kann man Hell genug einstellen, sodass man wirklich alles sieht. Und wem das immernoch nicht reicht, für den gibts entsprechende Tools (Gamma Control). Damit sieht dann auch das dunkelste Eck so aus, als würde dort ein Flutscheinwerfer stehen und man übersieht kein Staubkorn mehr.


    Diese Äußerung stimmt meiner weiter oben angedeuteten Theorie zu, daß Dir Bildqualität egal ist. Ich empfehle Dir daher Tests zu den entsprechenden Monitoren, die es ebenfalls hier auf Prad zu finden gibt. Dort hast Du dann Deinen minimalen Input Lag und mußt teilweise nachhelfen, damit etwas sichtbar wird. Mit all den negativen Folgen, die dazu gehören.
    Der Foris spielt in einer anderen Kategorie.


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    @canhalen
    Der Foris wurde primär unter Windows Server 2008 getestet, teilweise auch unter Windows XP und Vista. Hier wurde nicht die inf installiert. Der Monitor wird vom Betriebssystem fehlerfrei erkannt. Gesonderte Treiber waren auch für die volle Funktionalität der Software nicht nötig (unter Vista / Server 2008 / 2008 R2).

  • Quote

    Negativ: Kein Widegamutmonitor im üblichen Sinn (neuere LEDs fehlen),


    WCG ist ja für die Displayhersteller keine Norm, die sich grundsätzlich an einem Arbeitsfarbraum orientieren müßte. Die erreichbaren Farbraumabdeckungen sind aber bereits mit WCG-CCFL Hintegrundbeleuchtungen teils auf sehr hohem Niveau (ich habe den aktuellen Eizo Bericht noch nicht lesen können).


    Quote

    eine 10 bit externe LUT kann nur mit HDMI 1.3 genutzt werden, und auch nur wenn der HDMI Eingang und die Treiber PC Level erlauben


    Auch mit HDMI < 1.3 sind bis zu 12-Bit pro Kanal grundsätzlich möglich, allerdings nur mit entsprechendem Chroma-Subsampling (4:2:2), was (YCbCr) übrigens Videolevel impliziert. Daran scheitert eine entsprechende Zuspielung auf dem Papier also nicht. Die große Frage ist aber grundsätzlich, ob entsprechende Panels zum Einsatz kommen. Auch bei hochbittiger, externer Zuspielung u.a. über DisplayPort oder DeepColor Lösungen per HDMI => Eine Dithering-Stufe vor dem Panel ist meist die deutlich wahrscheinlichere Lösung (nutzen "herkömmliche" Displays mit entsprechend umfangreicher Elektronik ja auch).


    Gruß


    Denis

  • derGhostrider


    Ich danke dir für deinen ausführlichen Beitrag. Es ist toll, dass du dir soviel Zeit nimmst.


    Tatsächlich ist mir Bildqualität nicht egal, sonst hätte ich hier schon eine TN-Scherbe stehen und würde mich freuen, dass ich nur 300 statt 900 Euro ausgegeben habe (bzw. ausgeben werde). Ich verwende auch kein Gamma Control, lieber sehe ich etwas einen Tick später als mir das ganze Bild zu versauen. Davon mal abgesehen ist das sicherlich das Letzte, was einen guten Spieler ausmacht... Mit dem besten Monitor kann man nichts gegen Spieler ausrichten, die um ein vielfaches Zielsicherer sind als man selbst. Auch wenn bei ihnen vielleicht ein paar dunkle Farben auf dem 150€ TN-Panel absaufen.


    Momentan habe ich zwei FP91GP mit MVA-Panel. Inputlag habe ich mit SMTT gemessen, zu 90% sehe ich 0 ms Unterschied zu einem CRT.
    Ich frage mich, warum kein Hersteller MVA-Panel verbaut. NEC hat mit dem WMGX3 einen Test gestartet, der in einem erstklassigen Monitor endete, aber zu früh vom Markt genommen wurde. Warum ist bis Heute ja irgendwie noch nicht ganz klar (allgemeine QA probleme, Panelprobleme?). Dabei bietet MVA doch ein tolles Bild - bei minimalem Inputlag, wie mir meine Monitore zeigen.


    Bei den aktuellen Angeboten auf dem Markt ist der Foris wohl noch das kleinste "Übel" (Der Preis allerdings ist nicht klein)... Vermutlich werde ich ihn einfach mal bestellen & testen.

  • Leider wurde weder der Bild in Bild als auch der Bild neben Bild Modus getestet.
    Sollten diese Modi vernünftig umgesetzt worden sein, insbesondere die allgegenwärtige "nur ein digitaler und ein analoger Anschluss Begrenzung" endlich der Vergangenheit angehören, so bekäme dieser Monitor sicherlich ein weiteres Kaufargument.


    Das ist so nicht ganz richtig. Der Artikel ist bereits jetzt recht lang geworden, aber es steht im Artikel folgender Absatz:

    Quote

    Im PiP-Modus kann auch festgelegt werden, ob der Sound passend zum großen Bild, oder eben von der Quelle im kleinen Fenster wiedergegeben werden soll. Leider können bei den Picture-in-Picture Quellen nicht alle Videoquellen miteinander kombiniert werden. Die Beschränkung äußert sich so, dass eine Quelle vom Typ „PC“, also D-Sub oder DVI-D, mit einer der anderen Quellen der Typen „HDMI“ oder „Video“ kombiniert werden kann. PC + PC oder Video + Video geht also leider nicht. Da der DVI-Anschluss aber auch HDCP-Tauglich ist, gibt es genügend Varianten, die noch sinnvoll nutzbar sind. So lassen sich auch alle DVI-D Anschlüsse von PCs auf HDMI Adaptieren und somit im PiP-Modus benutzen.




    Quote

    Von der Farbwiedergabequalität bin ich enttäuscht. Es scheint dabei auch eine größere Serienstreuung mit einzufliessen. Die japanischen Foren sind im Moment nicht begeistert von Eizo. Der geringe Blauanteil ist möglicherweise nur bei diesem Testgerät so zu finden.
    Das OSD, die Software und das Qualitätsmanagement sind zwar weiterhin gut, doch setzt man mitunter mehr auf billigere oder überaltete Bauteilkomponenten.
    Der Displayport hätte eigentlich sein müssen. Der europäische Markt wird dazu meist 1/2 bis 3/4 Jahr später beliefert als das Mutterland.


    Es gibt einige Hersteller, die kein DisplayPort implementieren. Siehe auch die neuen WUXi2 von NEC.
    Es ist schade, aber so ist es nunmal. Das dem EIZO anzulasten empfände ich als nicht optimal. NOCH ist es nicht zwingend, nur "wünschenswert". Zudem lässt sich jede Grafikkarte, egal ob DVI, HDMI oder DP vollkommen mühelos an DVI und HDMI anschließen. Ohne Qualitätsverlust, ohne Einschränkungen.


    Quote

    Der gesamte Test zeigt doch einen sehr zwiespältigen Eindruck. Die Ergonomie (Pivot, gute Verstellbarkeit) ist dürftig. Anschlussvielfalt ist gegeben aber dann doch für den Gamer, der möglicherweise den Through Modus nutzt, auf HDMI begrenzt.
    Eine weitere Frage blieb dazu ebenfalls offen. Geht der Monitor bei HDMI Anschluss grundsätzlich vom Videolevel aus?


    Grundsätzlich ja, aber es lässt sich im OSD deaktivieren. Das ist sehr ausführlich im Handbuch beschrieben und leicht nachzulesen. Es gäbe noch viele andere Dinge, die man hätte nennen können, die ich auch ursprünglich im Test bringen wollte. Dann hätte der Test nun bestimmt 5 Seiten mehr, nur um Funktionen zu beschreiben, die ebenbürtig im Handbuch beschrieben sind.


    Quote

    Für mich bisher sehr positiv: Gute bis sehr gute Skalierung, Entspiegelung, 1920x1200 nativ, Judderfreiheit hohe LUT intern und extern


    Extern? Der Monitor wird mit 8bit angesteuert.


    Quote

    Negativ: Kein Widegamutmonitor im üblichen Sinn (neuere LEDs fehlen),


    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es gibt einige LED-Monitore, die haben keinen so großen Farbraum, wie gute Geräte mit CCFL-Backlight.


    Quote

    die oben genannten Punkte,
    eine 10 bit externe LUT kann nur mit HDMI 1.3 genutzt werden, und auch nur wenn der HDMI Eingang und die Treiber PC Level erlauben. Fehlender Displayport läßt auf Videolevel schliessen.


    Diese Schlussfolgerungen kann ich nicht nachvollziehen. HDMI kann nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen 10bit pro Farbkanal umsetzen, dieser Monitor kann es mit sicherheut nicht.
    Zudem was Sailor Moon bereits richtig sagte füge ich noch hinzu:
    Was theoretisch über ein KABEL oder einen Anschlusstyp möglich ist, hat noch lange nichts mit dem zu tun, was die Geräte auf beiden Seiten des Kabels können. 10bit auf dem Papier für den Anschlußstandard ist eine Sache, die Aktivierung dieser Farbtiefe auf Seiten der Grafikkarte oder auch die korrekte Auswertung eines solchen Signals im Monitor ist allerdings eine ganz andere.


    Mir sind auf Anhieb zwei Geräte bekannt, die 10bit tatsächlich umsetzen können: HP LP2480zx und Quato 240 EX LED. Beide Geräte kosten ca 2500 Euro und unterstüzen die 10bit Zuspielung ausschließlich über den DisplayPort Anschluß. (Letzten war das Datenblatt von Quato noch falsch und listete diesen noch nicht).
    Es gibt nur Medizinische Displays, die 10bit pro Farbe über DVI umsetzen können mit den dazugehörigen Grafikkarten.
    Im Desktopbereich gibt es keine Grafikkarte, die 10bit offiziell unterstützt. Es wurde mehrfach angekündigt, in den Datenblättern einiger Grafikkarten steht es noch, die Hersteller schalten es in ihren Treibern jedoch nicht frei.
    Bisher sind mir ausschließlich Quadro-Grafikkarten bekannt, die tatsächlich eine Ausgabe von 10bit Farbtiefe pro Kanal erlauben. Sowohl von der Grafikkartenhardware als auch vom Treiber. Allerdings ist auch dann die Ausgabe offiziell auf Geräte beschränkt, die über DisplayPort angeschlossen werden.


    10bit pro Farbkanal werden in den nächsten Jahren, soweit lehne ich mich nun bewußt aus dem Fenster, nicht im Desktopsegment anzutreffen sein. Die Grafikkartenhersteller wollen dieses Feature den teureren Workstationgrafikkarten vorbehalten und es gibt auch keine passenden Monitore.
    Selbst wenn es dann mal Monitore geben sollte, die derartig hohe Farbtiefen eingangsseitig unterstützen hat SailorMoon vollkommen recht: Die Panels auf der Ausgabeseite müssen das auch können. Bisher ist es oft genug ja sogar der Fall, daß "normale" Monitore nur 6bit Panels verbaut haben. Gute bringen dann 8 bit Panel und nur "Ausnahmefälle" sind bisher wirklich dazu in der Lage 10bit tatsächlich darzustellen, was dann auch am Preis schnell ersichtlich wird.


    Der Eizo Foris FX2431 kann maximal eine Farbtiefe von 8bit umsetzen. Nur intern im Gerät sind größere LUTs verbaut und es wird zusätzlich noch mit höherer Genauigkeit gerechnet (also z.B. bei der einstellbaren Bildglättung). "Extern" bleibt das übrig, was die Grafikkarte kann: 8bit. Auch meine Quadro FX 4800, die 10bit pro Farbkanal kann, erlaubt natürlich nur 8bit pro Kanal bei diesem Monitor. Er kann einfach nicht mehr und dabei ist es egal, ob er über DVI oder HDMI angeschlossen wird.


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    DoubleJ :
    Ich wage eigentlich sogar zu bezweifeln, daß die Display-Technologie den Input Lag vorgibt. Vielehr ist die Frage, was mit dem Signal zwischen Stecker am Monitor und Panel alles angestellt wird.
    Der Eizo ist da sicherlich nicht sparsam, was man daran erkennen kann, daß "interlaced" Bildsignale zu keinem Zeilenflimmern führen, wie es sonst bei PC-Monitoren ohne Deinterlacer der Fall ist. Auch die umfangreichen Bildanpassungen (siehe Handbuch) zum Glätten und Kontrastanpassen sind sehr vielseitig. So gibt es im "Game" Modus ehr einen "Pixelbasierten Kontrast" (wenn ich das mal so nennen darf), während beim "dynamischen Kontrast" der Kontrast zwischen Flächen angehoben wird.
    Feinheiten der stattfindenden Glättung sind, auch wenn ich mich damit wiederholen sollte, vom Benutzer einstellbar.
    In manchen Filmen (z.B. 300) kann man damit sogar das übertrieben reingerechnete Filmkorn wieder etwas reduzieren, ohne gleich alle Details wegzubügeln.
    Der Game-Modus (nicht Thru-Modus! Nur das Farbpreset) stellt hingegen alle Pixel sauber getrennt und gar nicht geglättet dar. In Filmen ist das weniger schön, in Spielen aber wünschenswert. PC-Grafik ist halt doch etwas anderes als echter Film.

  • Danke für die Antworten. Ich hätte den PIP Modus nur gerne getestet gesehen.
    Ich habe schon viele Adapterkonstruktionen erlebt, die letzten Endes kein Bild bei Zuspielung über 2 PCs mit Digitalsignal geliefert haben.
    Deswegen spielte ich hier auf analog und digital an.
    Im Prinzip sollten HDMI Adapter (+Grafikkartentreiber) auf der Videoseite zwar funktionieren, in der Praxis brachte aber oft nur der analoge Anschluss ein Bild.
    Ich war der Meinung, dass das Panel tatsächlich mittlerweile 10 Bit aufweist. Wenn nur der Dreamcolour und einige andere Monitore diese Elektronik bis jetzt eingebaut haben, dann ist dies bedauerlich für mich, der gehofft hat, solche Monitore auch unter 2500 € demnächst sein Eigen nennen zu dürfen.
    Im Zuge der Oled und TMOS (Zukunfts-)Konkurrenztechnologien könnten die TFT Hersteller auch bessere Panels auf dem Markt bringen. Solange man auf den Messeständen nur Prototypen zeigt, wird dies wohl nichts.

  • Jetzt passiert genau das was nicht passieren sollte, ich werde völlig irritiert zum Gerät- aufgrund der vielen skeptischen Einträge. Nun kann ich den Eizo seit letzter Woche mein eigen nennen, und Frage mich angesichts der zunehmenden Kritik ist das viele Geld dieses Gerät Wert? Fehlen bei mir auch die Blautöne?-ich schaue jetzt schon einige DVD´s und betrachte immer kritisch den Himmel :rolleyes: Ist das Gerät das richtige für mich da jetzt weder Thru Modus funktioniert, Ich keine Spielekonsolen besitze aber HDTV und via PC spielen möchte mit guter Optik und vielleicht doch mal ein Foto meiner Digicam retuschieren möchte? (ich habe das selbe Produktionsdatum wie das Testgerät :wacko: )


    Also, wer sollte sich das Gerät kaufen und/oder sollte man für knapp 900 Euro doch was anderes nehmen ?( , d.h


    Was haltet Ihr vom Preis-/Leistungsverhältnis?