4K - Sinnvoll oder nicht? BenQ SW321c vs. EIZO CS2740 vs. Dell UP2720Q

  • Man kann unterschiedlich skalieren. Moderne Anwendungen kommen mit krummen Verhältnissen klar. Also wenn man 150% in Windows benutzt. Viele ältere Anwendungen aber nicht. Diese sehen nur dann scharf aus, wenn ganzzahlig skaliert wird, also 100%, 200%, 300%.


    Wenn man 4k mit 200% betreibt, hat man effektiv nur fullHD. Wenn man 5k mit 200% betreibt, hat man effektiv Wqhd. Daher kann man beim 4k entweder nur fullHD nutzen, was ich zu wenig finde, oder muss eben krumme Faktoren wie 150% mit allen Nachteilen benutzen.


    Auf macOS ist es weniger problematisch, da fast alle Anwendungen gut mit Skalierung umgehen können. Daher klappen meiner Erfahrung nach krumme Faktoren beim Mac besser, aber auch da ist es minimal unschärfer. Vermute es wird die meisten aber nicht stören. Per default betreibt Apple daher auf 200%. Daher hat der iMac 27" eben auch 5k und nicht 4k.


    Ps: Am besten einfach mal selber testen und Windows auf 125% oder 150% stellen. Vielleicht benutzt du nur Programme die modern sind und das Problem nicht haben. Und auch mal ein paar Webseiten ansurfen. Da werden Bilder, je nach programmierung, oft auch minimal unscharf, was aber meistens nicht so schlimm ist. Dann wäre 4k für dich kein Problem.

  • Danke. Jetzt habe ich mehr verstanden.


    Ich habe einen Mac. Die Wahl ist immer noch nicht entschieden, BenQ SW321c oder eben EIZO CS2740.

    Beide müssten skaliert werden.

  • Das mit dem Mac habe ich irgendwie überlesen. Sorry. Da würde ich im Zweifel einfach mal riskieren.


    Denke da wird man mit 4k trotz minimaler Unschärfe glücklicher als mit Wqhd, da Apple langsam wirklich alles auf hohe dpi optimiert. Für reine Bildbearbeitung vielleicht nicht so wichtig, aber bei allen anderen Dingen in der Benutzeroberfläche sieht es schon besser aus. Mein Macbook hat nochmal eine deutlich höhere Pixeldichte als die Monitore, daher vielleicht nicht direkt vergleichbar, aber ich betreibe es die meiste Zeit skaliert um noch mehr Fläche zu haben und kann damit gut leben.


    Da du nicht dein Geld damit verdienst und nicht jeder Fehler teuer ist. Wenn du schon den CS2740 im Auge hast, warum kein Apple 5k Display? Der Eizo mag noch besser sein was Farben angeht, kann ich nicht sagen, aber das Apple 5k Display ist auch recht vernünftig und man hat alle weiteren Vorteile im täglichen gebrauch. Auch bei Punkten wie Helligkeitsregelung über die Tastatur.

  • Den LG hatte ich wirklich mal auf der Liste. Sogar unlängst, als der Preis eine Weile bei 1199,- lag.


    Aber davon hat man mir schon vor einiger Zeit einmal abgeraten: EIZO CS2420 vs. BenQ SW271 vs. LG Ultrafine 24/27 4k/5k


    Schade, dass Prad den LG nie getestet hat.


    Ich bin skeptisch, weil nicht hardwarekalibrierbar (wobei man sich streiten kann, ob es das für den Hausgebrauch wirklich braucht) und Glossy Display.


    Der iMac ist schon beeindruckend (selbst Panel?), aber ich glaube, es wäre mir „too much“. Die Farben springen einen sofort an und sind beeindruckend, aber ich kaufe mir den Monitor wirklich in allererster Linie für die Bildbearbeitung. Und da scheint mir matt doch auf Dauer sinnvoller. Andererseits publiziere ich das meiste (fast alles) doch online. Viele Endgeräte sind heutzutage Glossy...

  • Das kann ich tatsächlich nicht beurteilen, wie weit man mit dem kommt was Print angeht.


    Der Apple Monitor hat einen erweiterten Farbraum, das muss man entsprechend einstellen, sonst gibt es Knallfarben. Ich bin da nicht so tief drin, aber könnte ein Grund sein. Die Apple Monitore die ich bisher gesehen habe waren alle recht ok kalibriert out of the box. Vielleicht nicht so gut wie ein Eizo, klar.


    Für alle Anwendungen außer Photo würde ich den 5k vorziehen. Kommt aber auf deine Gewichtung an, was dir wichtig ist. Wenn du hauptsächlich Photos bearbeitest ist es was anderes, als wenn du hauptsächlich Surfst und nur hin und wieder mal Photos bearbeitest. Am besten wäre wohl beide mal zu vergleichen. Leider kann man das nur noch per Onlinehandel machen, da es kaum Fachgeschäfte gibt wo das möglich ist.

  • Danke Dir!


    Also 80% Fotos, 20% Office. Das ist wohl so die Gewichtung für den Einsatz. Darum bin ich eigentlich eher Richtung „Fotomonitor“ unterwegs.


    Ich hoffe, dass Prad den Test zum BenQ SW321c veröffentlicht. Laut Aussagen einiger Händler, mit denen ich Kontakt hatte, ist das derzeit der nachgefragteste Monitor in dem Segment. Zusammen mit dem CS2740 von EIZO.

  • Der Preis bestimmt eigentlich die Nachfrage.


    Klar das hier der CG319X und PA311D abstinken.


    Eine enorme Nachfrage attestiert noch nicht die Eierlegende Wollmilchsau welche es eh nicht gibt^^

  • Ich habe 4k auf großen Monitoren unter Windows verzweifelt und mit großem Ärger über die Industrie aufgegeben. Es hat sich leider mal wieder das falsche Format durchgesetzt, denn 4k sind bei immer scharfer, zweifacher Vergrößerung nur fullHD. Das ständige Mischmasche aus sehr scharf und unschärfer als früher, bei alten Programmen, macht keinen Spaß wenn man Windows mit 125% oder 150% skalieren lässt. Apple macht es mit 5k im Gegensatz dazu richtig, da es keine Probleme gibt. 5k = 2x WQHD.


    Ich habe den Apple Windows Vergleich jeden Tag. Das gute daran, die hohe Auflösung sieht zwar schöner aus, beim täglichen Arbeiten stört mich die 'schlechtere' Auflösung von meinem Windows PC mit 27" Wqhd aber nicht. Ich finde es auch nicht anstrengender zu lesen. Außer bei einigen Webseiten, die Schriften verwenden, die für hohe Auflösung optimiert sind. Besonders oft fällt mir das in Chrome auf, der hat aber auch eine schlechtere Schriftdarstellung als Firefox. Der Fuchs ist bei mir eindeutig besser zu lesen.


    Leider kann man den 5k Apple Monitor nicht am PC sinnvoll nutzen. Sonst würde ich den Preis glatt zahlen. Ich hoffe das bald 8k anläuft, da könnte man dann wenigstens mit einem Vergrößerungsfaktor 3x arbeiten um die gleiche Fläche wie bei Wqhd zu bekommen.

    Vorab. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, lerne lieber etwas dazu - als Recht zu haben.

    Den Apple <-> Windows Vergleich habe ich auch jeden Tag, tagsüber 5k - @home den 2k Unterschied mit dem Eizo.


    Vor dem Eizo hatte ich ja den BenQ SW320, ca. 8 Monate täglich im Einsatz. Ich habe noch nie festgestellt, dass mir irgendeine Skalierung seltsam vorgekommen wäre. Das auf eine unrunde Verdopplung zu schieben, halte ich für sehr weit her geholt. Auch das die Skalierung unter Windows mit 125% zu merkwürdig ausschaut und warum 200% Skalierung auf nem Imac schärfer sein soll, erschließt sich mir auch nicht so gut. Denn die Programme werden ja nicht für 5k optimiert, weil nicht jede Werbeagentur/Designer/Fotograf sich sofort den neusten Imac geholt hat. Die werden entweder für die älteren 2k IMacs optimiert oder eben für 4k. Sprich die Apple Programme werden vom OS bzw. softwareseitig auch skaliert. Desto höher skaliert wird, desto schlechter funktioniert es - abseits davon das die Software auch einen wesentlichen Anteil daran hat. Bei Windows wurden die meisten Programme nicht auf 2k optimiert, weil 2k nie wirklich ein Standard war. Dafür war 1080p zu lange überall im Einsatz. Bis dann auch schon 4k sich langsam verbreitet hatte. Da war 2k eher die merkwürdige Wahl. Apple setzt auch nicht 5k ein, weil eine Verdopplung von 2k ja weit besser funktioniert, sondern eben als Marketinggag. Denn es gibt durchaus einige Imacs mit 27" die 4k haben, was ja dann absolut unrealistisch wäre.


    Ich habe übrigens 9 Monate lang meinen BenQ auf merkwürdige 125% skalieren lassen und habe nie unscharfe Programme erlebt. Auch keine älteren - an welche kannst du dich denn erinnern, die sehr negativ aufgefallen sind?

    Muss aber auch betonen, dass die Windows Skalierung in den letzten 2 Jahre Lichtsprünge gemacht hat.


    Wenn diese Logik mit dem Verdoppeln irgendeinen Sinn hätte, wäre Eizo ja des Wahnsinns, dass ihr 30.000 Euro teurer Color Grading Monitor der absoluten Referenzklasse 4096 hat. Was ja ein absolut unrundes Verdoppeln zur Folge hätte. Das hat eher was mit Film zu tun, wovon ich quasi keine Ahnung habe. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass die Eizo Leute klüger als wir waren und sich bewusst für diese Auflösung entschieden.


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    zeitlos

    Du hattest einen Kommentar ähnlich wie Eizo Werbetrommel in Verbindung mit Prad Forum/Stimmung angebracht. Als außenstehender kann ich das durchaus verstehen und nachvollziehen. Denke auch das NEC hier viel weniger Gehör als verdient bekommt. Der Punkt ist nur der, NEC hat ne ganze Weile diese Schiene verlassen. Also farbverbindliches Arbeiten. Der neue ist quasi der Wiedereintritt in diesen Markt. (gerne korrigieren falls falsch). Entsprechend wenig hörst du dann über NEC. Warum dann Eizo?


    Frag mal in 90% der Werbeagenturen warum denn Apple? Das sieht man nämlich dort noch häufiger als bei Fotografen Eizo. Das hat nichts mit Werbetrommel zu tun, sondern das Apple (früher zumindest, heute streitbar) weit besser optimiert auf jegliche Adobe Programme war. Zusätzlich war fast jede erweiterte Schule/Uni auch oft mit Apple Computern ausgestattet, sodass die meisten auch direkt darauf gelernt haben. Wenn du also bei Designern nachfragst ob du Windows oder Apple holen solltest, würdest du - zumindest noch vor 5 Jahren - durchgehend Apple hören. Bei Typographen ist das durchgehend noch heute so, aus dem Grund gibt es eine gute Typo Software meistens auch nur für Apple/Mac.


    Selbes übrigens bei Wacom was Grafiktablets angeht. Klar gibt es dutzende andere, die aber alle ne noch schlechte Software als Wacom haben (die ist auch nicht besonders toll). Aber trotzdem - absoluter Branchenstandard, weil sie für professionelle Ansprüche eben auch die Beste/Zuverlässigste Wahl sind.


    Ähnlich verhält es sich mit Eizo. Du hörst es hier oft, weil es eben die Einzigen sind, die "brauchbare" Ergebnisse liefern. Das die so hochpreisig sind, lässt sich schnell erklären. Sie sind deswegen so teuer, weil sie verbindlich sind - mit einer 5 Jahre Garantie, inkl. Austauschgerät wenn etwas kaputt geht. Das sind Dinge, die Berufler brauchen. Wenn man ne Hochzeit fotografiert und der Monitor geht kaputt und der Service ist auch nur irgendwie schlecht, geht einem Geld verloren - nicht mal wenig, weil das schadet auch der Reputation. Da sind dann 2000 - 4000€ dann eine lohnenswerte Investition, für Berufseinsteiger mit 1000€ auch noch enorm günstig. Kaum ein anderer Beruf wie der Fotograf ist so günstig um damit anzufangen, frag mal nen Bäcker was der so braucht.
    Der BenQ Service soll gut sein, habe ich irgendwo mal im Internet gelesen - aber ob das durchgehend so stimmt und ich mich drauf verlassen kann am nächsten Werktag nen neuen BenQ da stehen zu haben sei auch mal dahingestellt. Eizo ist da doch etwas etablierter.


    Nur wenn man dann das ganze als Hobby betreibt oder hier und da mal nen 200€ Job annimmt, dann versteht man nicht warum andere so viel Geld für nen verbindlichen Monitor ausgeben, wenn es ja die softwareseitige Kalibrierung auch tut. Die Zielgruppe von Eizo von der CS Serie sind ja gerade ambitionierte Fotografen, Berufseinstiger oder Design/Fotografie Studenten, die später damit Geld verdienen wollen bzw. jetzt bereits ihr Studium finanzieren. Aus dem Grund hatten wir uns auch für den Test beworben - ich hab meinen BenQ gehasst und wusste das Eizo 2 Tester "zum Preis" von einem bekommt - und das bei einer optimalen Zielgruppe. Da wäre ich doof gewesen, die Gelegenheit nicht zu nutzen. Zumal ich den BenQ zurückgeben konnte und den vollen Kaufpreis erstattet bekommen habe.


    Ich betone: Bei dem Test wurden wir in keinster Weise beeinflusst. Auch unsere Artikel wurden nicht Sinngemäß umgeschrieben. Klar hat ein Texter ein paar Wörter ausgetauscht, damit es einen besseren Lesefluss ergibt - aber ich hatte nie das Gefühl, dass meine Botschaft anders wiedergegeben wird, als ich es wollte. Zusätzlich bin ich mir auch sicher, dass ich zu jeder Zeit den neuen Formulieren entsprechend widersprechen konnte, hatte da aber 0 Bedarf - meine Partnerin sieht es genauso.


    Von BenQ hatte ich dir erzählt, habe die Handybilder rausgesucht und mal angehängt. Da siehst du den BenQ, meinen Arbeitsplatz (inkl. Abstand). Ich rede den nicht schlecht, ich fand ihn _wirklich_ ungeheuerlich schlecht und das war das Austauschgerät, weil der erste Qualitätstechnisch auch unterirdisch war.


    Nach deiner Ankündigung den BenQ SW321C zu bestellen, habe ich auch nochmal geschaut - und siehe da, Amazon listet ihn doch. Die Testberichte sind auch positiv - aber auch hier, immer nur was die Hardware angeht. Die Software bleibt grausam. Die exklusive Software für den Druckproof vom BenQ ist auf 2k optimiert - bei nem 4k Bildschirm. Das zeigt, finde ich, schon auf, dass es ein paar Verständnisprobleme von brauchbarer Software gibt. Ist wahrscheinlich nicht super tragisch, da die Skalierung ja idr gut funtkioniert, aber WARUM braucht man überhaupt ne Skalierung, wenn doch nur ein 4k Monitor diese Software nutzt?

    Ich habe auch ein wenig die Befürchtung, dass BenQ sehr gerne "optimierte" Testmonitore rausschickt oder als Demo zur Verfügung stellt. Ein brauchbares Indiz sind für mich auch die Siegel, die ein Monitor erhält. BenQ SW320/SW321C hat, denke ich, keinen einzigen erhalten - außer das sie existieren und die Ergonomie gut ist. Die besseren Eizos sind zb vom Tüv zertifiziert für Farbgenauigkeit. WENN der BenQ so perfekt sein sollte, warum hat der Hersteller ihn nicht zertifizieren lassen bzw. dieses Zertfikat nicht machen lassen. Er hat ihn auch im TÜV eingereicht. Hat jedoch keine Zertifizierung für die perfekte Farbgenauigkeit erhalten oder hat diese explizit nicht prüfen lassen. BenQ testet übrigens auch für LowLight und Flickering Free, zumindest haben in der Vergangenheit andere Monitore Zertifizierungen hierfür erhalten. Der SW320 & SW321C leider nicht.


    Quelle

    Da kann man allgemein danach suchen, wer so in welchen Bereichen Zertifizierungen bekommen hat & für was & welches Produkt.

    Ist natürlich jetzt auch nur eine Zertifizierung von vielen - aber BenQ wirbt damit die hochprofessionellen Grafiker/Color Grader völlig zufrieden zu stellen, mit Low bluelight, flickering free... aber kann nichts davon richtig belegen.


    Glaub mir, ich wünsche mir das der SW321C anders wird/anders aufgenommen wird. Konkurrenz belebt das Geschäft - und auch wenn ich den CS2731 echt mag, würde ich immer noch gerne aufrüsten. 32"/4k fand ich insgesamt schon ganz nett.


    Das war jetzt extrem viel Text - spiegelt natürlich nur meine persönliche Meinung wieder. Hoffentlich konnte ich das verständlich ausdrücken. Vermutlich zu unrecht fühlte ich mich von der Bemerkung der Werbetrommel etwas angesprochen.


    Bonus


    Liebe Grüße

  • Der Punkt ist nur der, NEC hat ne ganze Weile diese Schiene verlassen.

    Nicht wirklich wenn man Spectraview Reference mal außen vor lässt. NEC war immer vertreten nur eben mit den Bezeichnungen wie in Nordamerika üblich denn die Spectraview und Reference Klasse war ne Sache explizit für Europa.


    Ich rede den nicht schlecht, ich fand ihn _wirklich_ ungeheuerlich schlecht und das war das Austauschgerät, weil der erste Qualitätstechnisch auch unterirdisch war.

    Wenn ich bedenke das der SW321C auch um die 1800 EUR kostet und egal wie man es drehen und wenden möchte, und egal wie man den Preis rechtfertigen mag, unter keinen Umständen, nicht mit dem PA311D und CG319X mithalten kann, empfinde ich dies als mehr als nur rausgeworfenes Geld.


    Und wie ich schon so oft sagte haben diese "Möchtegern-Hersteller" in diesem Bereich in dem sich NEC und EIZO bewegen absolut nichts verloren denn diejenigen, die damit ihr Geld verdienen wissen von den Vorzügen die NEC oder EIZO mit sich bringen.


    Seit 2003 hatte ich nun duzende Monitore von diversen Herstellern auf den Tisch und kein Monitor hat auch nur im Ansatz an die Qualität, Features und vor allem mit dem Service den NEC und EIZO bieten, mithalten können.


    Gibt es ein Problem, trennt sich die Spreu vom Weizen speziell wenn "Condition: CRITICAL" angesagt ist. Brauche keine 5 Minuten um bei NEC/EIZO einen Monitor zu reklamieren und ich kann mich darauf verlassen das der Kunde am nächsten Tag ein Neugerät (bei einem DOA) oder RMA (gleichwertiges/höherwertiges Modell) angeliefert bekommt. Bei allen anderen versaure ich in der Warteschleife und manchmal kommen sogar schlechtere Geräte an als reklamiert!


    Zum Apfel sag ich nichts^^


    Egal für welches Premium Produkt man sich entscheidet - mit NEC und EIZO kann man nichts falsch machen und es kommen auch keine (so gut wie keine!) Geräte zurück! Die Retourenquote (Defekt/Widerruf) ist bei NEC und EIZO kaum vorhanden.


    Letztendlich muss jeder für sich die Entscheidung hierzu selber treffen.


    Apropos:


    4K/DCI/UHD ist schon ne bombastische Sache wenn man den richtigen Monitor sein Eigen nennen darf doch ist das Budget knapp sollte man sich die Frage stellen ob es nicht auch ein WQHD von NEC/EIZO tut denn so kommt man auch in den Genuss von Power^^

  • Nicht wirklich wenn man Spectraview Reference mal außen vor lässt. NEC war immer vertreten nur eben mit den Bezeichnungen wie in Nordamerika üblich denn die Spectraview und Reference Klasse war ne Sache explizit für Europa.

    Oh, das wusste ich nicht - the more you know!


    Ich bin immer davon ausgegangen das die PA-Reihe, die Druckvorstufe/Color Critical Reihe von NEC ist. Da gab es ja in den letzten 5 Jahren - vom PA311 abgesehen - nichts was der Eizo CG-Reihe wirklich eine Konkurrenz darstellen konnte oder übersehe ich ein paar amerikanische Modelle?


    Liebe Grüße

  • Du übersiehst nichts; PA272, PA302 und eben jetzt PA271Q und PA311D


    PA-Serie immer das Beste von NEC - die packen alle Features, zu einem moderaten Preis, einfach dazu.


    Der einzige Vorteil den die Reference Geräte hatten war eben die basiCColor Software - die war der SVII überlegen.


    Die Spectraview und Reference (handverlesen Geräte) werden in Kürze wieder kommen...

  • Ich habe auf der Arbeit kurz mal einen UHD-27-Zöller benutzt (unter Windows auf 125% skaliert). War ganz angenehm. Ehrlich gesagt habe ich dann einen Denkfehler gemacht, als ich mich für einen QHD-Monitor entschieden habe: Ich dachte aus irgendeinem Grund, dass ich dadurch auch schon ein schön scharfes Bild bekomme (im vergleich zu doch recht pixeligem Full HD auf 27 Zoll), wenn auch nicht so ultra fein wie auf dem UHD-Monitor. Das ist ja aber nur mit OS-Skalierung der Fall, und die möchte ich nicht benutzen, weil ich natürlich auf den Platz, den ich jetzt gegenüber einem Full-HD-Monitor habe, nicht verzichten möchte. Bei 100% Skalierung sind Texte usw. aber eben nicht schärfer, sondern einfach nur kleiner. Wenn man also wie ich von Full HD kommt, und gleichzeitig ein glatteres Bild/bessere Darstellung von Text und Vektorgrafiken UND mehr Platz möchte, kommt man wohl an UHD nicht vorbei. Ist für mich persönlich halt leider nicht erschwinglich, vor allem, weil ich scheinbar einen sehr teuren Geschmack habe, was IPS-Glow betrifft (der vermutlich bei größeren Monitoren in den Ecken nochmal stärker auftritt) und wohl deshalb z. B. einen CG wählen müsste.

  • @Cabaar:


    Ich muss dir leider in fast allen Punkten widersprechen. Ich probiere kurz ein paar Dinge zu beantworten.


    Moderne Programme skalieren intern. Die sind weniger das Problem. Aber alles was älter ist, wird einfach auf Pixelebene skaliert. Das heißt Bildvergrößerung wie in Photoshop. Auf einem hochauflösendem Monitor ist es auf 100% meist zu klein. Jetzt kann man auf 150% skalieren. Was heißt das? du musst irgendwie ein Pixel Ausgangsmaterial auf 1.5 Monitor Pixel darstellen. Das geht aber nicht, daher muss man tricksen und es wird etwas unscharf (Stichwort aliasing).


    Bei 200% kann man einfach zwei ganze Pixel nebeneinander benutzen. Es bleibt also alles genauso scharf, es wird nur größer. Da die Monitor Pixel aber kleiner sind, passt es nun wieder von der Größe.


    Daher kann Windows auch nicht wirklich etwas verbessern von der Skalierung, solange es krumme Faktoren sind und Bilder hochgerechnet werden müssen. Das ist Mathematik. Man kann höchstens das Bild in einem vielfachen Berechnen und dann herunterskalieren. Dabei gibt es etwas weniger Verluste. Aber auch da gibt es Verluste.


    Daher sind 5k auf 27" absolut kein Marketing bei Apple sondern einfach technisch konsequent. Wobei Apple eben kaum noch alte Anwendungen hat, daher weniger als Windows das Problem hat.

    Es gibt auch keine 27" iMacs mit 4k. Der 4k Monitor bei Apple ist ein 21" iMac. Der nutzt effektiv fullHD. und fullHD*2 sind eben 4k. Das macht wieder Sinn.


    4k haben wir nur wegen der Filmindustrie. Man kann fullHD eben schön auf 4k upscalen, da es genau Faktor 2 ist. Es werden statt einem Pixel eben 2 Pixel benutzt.


    Da wir aber heute ungern nur mit fullHD am PC arbeiten, sind 4k eben bei nicht nativ skalierenden Programmen ein Problem, welches sich mit 5k auf 27" oder 32" leicht lösen lassen würden. Dort hätte man dann effektiv Wqhd - was meiner Meinung nach optimal ist für die Größe - aber eben deutlich schärfer.


    Eizo kann auch nur Herstellen was es an Panels kaufen kann. Die stellen ja keine selber her. Und da gibt es eben überwiegend nur 4k. Daher passt dein Beispiel nicht. Außerdem hat ein Fotograf mit 4k evtl. gar keine Probleme unter Windows wenn er ein modernes RAW Programm nutzt was vernünftig skaliert.


    Ein Beispiel wo Windows bei 125% matschig wird wäre notepad++. Es gibt aber hunderte Anwendungsprogramme, auch sehr teue CAD und 3D Programme welche das Problem haben.

  • Okay, verstehe. Danke für die Rückmeldung.


    Bei mir hängt übrigens seit heute der ASUS PA329C am Mac Mini.


    Mal schauen, wie er sich schlägt. Werde ihn erst mal kalibrieren.

  • Ist völlig in Ok, Cabaar. Ist auch ein nerviges Thema.


    Aber es ging nicht um Windows gegen Mac, sondern einfach um hochauflösende Monitore und wie sie sich in der Praxis verhalten. Ich finde es schon wichtig darüber zu reden, dass sie in der aktuellen Form, durch die ungünstige 4k Auflösung bei großen Bildschirmen, je nach Anwendung ein Vorteil, aber leider auch ein Nachteil sein können.


    Das sollte man vor dem Kauf eben einmal auf die eigene Anwendungen hin abklopfen.