Posts by Reina

    hier wird einfach der Blau-Anteil im Bild reduziert, das geht am einfachsten über schnell umschaltbare Farbprofile oder automatisch per Software wie F.lux.


    Das ist nicht "augenschonend". Blaues Licht blockiert die Melatonin-Produktion und hält wach. Nur abends sollte man kalt-blaue Lichtquellen meiden, da sich sonst die Schlafqualität verschlechtert. Das Problem ist nur: ein Monitor mit deutlich weniger Blau zeigt auch keine natürlichen Farben, keine sauberes Weiss mehr...

    also wenn man die Blickwinkelabhängigkeit und Kontraste so schön aufhübschen kann, dann hätte ich auch gern solch ein Feature bei Monitoren^^

    Meine Erfahrung stammt von einem Samsung UHD-TV im Büro. Natürlich muss man alle Trick-Effekte abschalten. Die Farben sind vielleicht etwas übersättigt, wirken auf Fotos aber keineswegs unnatürlich. Blickwinkel und Kontrast sowie das curved-Feature sind besser, als das was ich aus dem Monitorbereich kenne. Und heute gibt längst wieder bessere TV-Modelle (z.B. HDR, Quantum Dots...)

    Also wenn ich mir die Preise grösserer PC-Monitore und insbes. die von Spezialmodellen für Gaming oder Bildbearbeitung ansehe und dann sehe, was man für das Geld im TV-Bereich bereits geboten bekommt, dann fühle mich ich regelrecht verar*^^


    Das ist wohl wie bei Smartphones versus Kompaktkameras: die Masse machts. Und wer dann doch unbedgingt eine richtige Kamera will, hat wenig Modelle zur Auswahl und darf für die unerverhältnismässig tief in die Tasche greifen.
    Eigentlich gibt es vernünftige Monitore nur bis 24" 16:10 oder 27" 16:9 und schon bei letzteren mit weitaus mehr Mängelexemplarberichten, als irgendwo im TV-Bereich.


    Problem bei TVs: die HDMI-Signaleingangsfrequenz muss nicht übereinstimmen mit der Bildfrequenz des Panels, sodass Bewegungen zerreissen. Die Korrektheit der Farben ist für normale Ansprüche wohl weniger problematisch.
    Fernseher werden aber nicht so gut entspiegelt, wie typische Monitore.

    Wenn Du unter Windows mit Schriftgrad Mittel - 125% arbeitest und dicht vor einem 2560x1440 (WQHD) Monitor sitzt, kannst Du zu 27" greifen. Bei tiefem Schreibtisch und zurückgelehntem Arbeiten brauchst Du dafür bereits 32".


    IPS passt am besten für Fotobearbeitung und Spiele -> beste Blickwinkelstabilität, flinke Reaktion
    VA für Video und dunkle, weniger schnelle Spiele -> hoher Kontrast
    für Coding passt alles...


    Bei 32" hatte ich zu viel Angst vor dem IPS-Glow. Das habe ich gar nicht erst ausprobiert.

    Interessanterweise hat man aber auch mit diesem Monitor einen Glow-Effekt. Bei seitlicher Betrachtung in einem abgedunkelten Raum wird der Hintergrund grau statt schwarz. Also bei diesem Monitor hat man sowohl Gamma-Shift als auch Glow, dafür aber einen vielleicht 3x besseren Kontrast als bei einem IPS-Panel. Entsprechend wäre der Glow bei IPS auch (mindestens) 3x so stark.


    Von älteren VA-Panels kannte ich einen solchen Glow-Effekt aber nicht.

    Ich habe von einem PB248Q auf den PB328Q aufgerüstet, womit ich aufgrund der vielen Qualitätsmängelberichte lange zögerte.


    Diese Sorgen erwiesen sich in meinem Fall als unbegründet: mein Modell stammt aus dem Juli 2016 und ist pixelfehlerfrei. Die Ausleuchtung ist tadellos.


    Dennoch stellte sich kein "Wow-Effekt" bei mir ein. Mein erster Eindruck war, dass 32" auch für einen tieferen Schreibtisch eigentlich zu groß sind. Spätere realisierte ich aber, dass ich für das zurückgelehnte Arbeiten auf zwei Seiten/Fenstern nebeneinander diese Fläche auch benötige.


    Der zweite Eindruck: ein VA-Panel ist nicht unbedingt besser als IPS.. Bei seitlichem Betrachten hellen sich dunklere Bildbereiche deutlich auf (Gamma-Shift). Fotobearbeitung erfordert daher gelegentliche Kopfbewegungen. Filme profitieren unterm Strich aber trotz dieser Eigenarten dennoch vom höheren Kontrast der VA-Panels.


    Der ausbleibende Wow-Effekt hängt wohl auch damit zusammen, dass mein alter Monitor bereits sehr akkurate und strahlende Farben aufwies und das Bild des PB328Q dagegen etwas krisselig beschichtet und wohl auch etwas fad (?) wirkt.


    Über DVI und meinen Dual-Link-DVI-KVM-Switch konnte ich Bildwiederholfrequenzen von 49 bis 73 Hz einstellen. Standardmässig nehme ich jetzt 72Hz (3x 24 fps). 75Hz geht über Displayport.


    Mit einem Displayport1.2-nach-DVI-Adapter konnte ich auch von meinem Sandy-Bridge-basierten Notebook die native Auflösung nutzen, allerdings nur mit 60Hz.


    Die letzten beiden Punkte waren der Hauptgrund, warum ich keinen Monitor mit 4K-Auflösung wollte.


    Mir gefällt zudem sehr, dass die Farbtemperatur von 6500K auf sinnvoll gewählte 5500K oder 5000K herabgesetzt werden kann. Das erleichtert abendliches Arbeiten.


    Ich nehme an, dass ich mich bei einem so großen 16:9 Schirm über einen IPS-Glow mehr geärgert hätte, als über die VA-Gamma-Shift Problematik.

    Hallo,


    lässt sich der Monitor über Displayport auch auf eine höhere Bildwiederholfrequenz (75 Hz) übertakten?
    Haben Eure Geräte wirklich keine Pixelfehler?
    Über den Asus gibt es mir zu viele Mängelberichte, als wenn die Panels 2. Wahl bekommen...


    mfg, Reina.

    1000€ sind auch Profi- und kein Studenten-Budget.


    Ich habe einen Asus PB248Q und sehe immer wieder nach grösseren Modellen.
    Aber diese Universalität erschwinglich in einem grösseren Modell zu bekommen,
    bleibt wohl vorerst ein Traum.


    Dazu kommt: die integrierte Grafik der Intel CPUs kann über DVI/HDMI auch
    nur max. diese 1920x1200 Auflösung mit 60Hz ansprechen. Sie ist das Limit
    für sowohl sehr stromsparende als auch für sehr günstige PC-Systeme. Für
    Displayport fehlen auch noch erschwingliche KVM-Switches...


    Ich denke, der PB248Q sollte auch für Dich reichen...

    @Reparierbarkeit:


    Bei meinem Vorgänger-Monitor, dem LG 245WP, waren bereis nach 2 Jahren Elkos im Netzteil futsch. Wenn ich den nicht hätte aufschrauben können, hätte ich bis heute 3 Stück verbraucht! Normalerweise tausche ich Taiwan Elkos immer schon prophylaktisch aus. Da ärgert mich, dass ich nicht weis, woran ich mit diesem Asus bin.


    @Bildwiederholfrequenz:


    Mein PB248Q macht bei nativer Auflösung (Full-HD wird nicht korrekt skaliert, daher sinnlos) Bildwiederholfrequenzen zwischen 48 und 62 Hz mit. Tmining: CVT Reduiziertes Blanking


    mfg, Reina

    @pomatt
    eine Intel HD Graphics 1000 kenne ich nicht...?!


    @utzutz


    HDMI läuft in der Praxis mit nur einem TMDS-Kanal (Single-Link). Bei maximalem Pixeltakt von 165 MHz reicht das für 1920 x 1080 Pixel. Seit HDMI-Version 1.3 ist ein Pixeltakt bis 340 MHz spezifiziert. Ein passiver Adapter von HDMI auf Dual-Link DVI funktioniert daher nicht.


    Bei Mainboards war bis zur Ivy-Bridge Generation der HDMI- und DVI-Port auf Single-Link und 165 MHz limitiert.
    Es gibt auch hochaufgelöste Monitore mit einer solchen Limitierung am HDMI Port.


    Es gibt imho auch keine erschwinglichen Konverter, die 340MHz High-Speed HDMI oder Dual-Link DVI aus einem Displayport-Signal erzeugen können.


    Und etwas anderes hat sein Laptop gar nicht. Welche DP-Version und mit wie vielen Leitungen wäre auch noch eine Frage...