Posts by Visi

    Danke Dennis für die ausführliche Darlegung.
    Ja, ich finde es schade, dass sich alles in derart "weit gefassten" Toleranzbereichen abspielt.
    Bis vor kurzem hatte ich einen p223w mit spva panel. Dieser erschien mir immer sehr rötlich und das bereits ohne Vergleich zu einer Referenz. Nun habe ich den cx240 mit ips Panel und LED Backlight auf die selben 6500k mit dem gleichen Colorimeter kalibriert wie den p223w. Der Witz ist, dass mir der cx240 überhaupt nicht rötlich erscheint im direkten Vergleich zum P223w.
    Des öfteren habe ich allerdings Kollegen mit kalibrierten iMacs, Thunderbolts oder was auch immer hier (alles Bildschirme mit leicht größerem Farbraum als srgb) neben mir sitzen. Die Bildschirme sind alle auf 6500K kalibiert (mit meinem Colorimeter) und kommen mir kühler vor - bzw. mein CX240 kommt mir immer noch zu warm für 6500k vor.
    Wenn ich dich richtig verstehe glaubst du nicht, dass Eizo die Charakterisierungsdaten für das jeweilige Modell anpassen?
    Weißt du denn, ob dass im i1Profiler der Fall ist?

    Hallo,
    bei dem Testbereicht zum cx240 ist mir aufgefallen, dass bei einem Kalibrationziel von 6500k mit dem i1display pro gerade einmal
    ca. 5900K erreicht wurde. Das ganze wurde laut Moderator mit dem i1Pro verifiziert.
    Das ist ja schon eine sehr sehr deutliche Abweichung, finde ich. Und würde erklären, warum mir meine Bildschirme immer deutlich wärmer vorkommen als andere auf 6500k kalibrierte. Kann ich davon ausgehen, dass das recht verbindlich ist? Warum ändert Eizo nichts an dieser Abweichung?

    Hallo Leute :) ,
    ich hatte eine Zeit lang einen NEC Widegamut Bildschirm. Aktuell habe ich einen Eizo CG223w. Zur Hardwarekalibrierung verwende ich das 1idisplay.
    Ich habe eine leichte rot/grün schwäche, von der ich vermute, dass diese bei dem folgenden Problem Einfluss hat.
    Bei den Widegamut Bildschirmen hatte/habe ich immer das Gefühl, dass mir Grautöne zu warm vorkommen - also leicht rötlich und das bei 6500k. Das Problem habe ich bei anderen Bildschirmen nicht, wenn ich sie auf 6500k kalibriere. Diese kommen mir dann deutlich blauer vor als die Grautöne meines Widegamutbildschirms. Als Beispiel kommt mir eine graue Fläche in PhotoshopElements zu warm vor.
    Ich sehe sogar ganz leicht bei Blautönen einen rötlichen Stich.
    Ich vermute, dass ich durch meine Grünschwäche evtl. die stärkere Primärfarbe Rot der Widegamuts etwas verstärkt wahrnehme. Ich bin mir nicht ganz sicher, woran es genau liegt.
    Natürlich hatte ich schon Versuche gestartet mal auf 7000 oder 8000K zu kalibrieren. Dabei kommt mir reines weiß dann allerdings zu blau bzw, kalt vor. Und dunkle Grautöne erscheinen mir immer noch nicht neutral grau.
    Den i1Display habe ich zur Sicherheit bereits ausgetauscht.
    Habt ihr damit Erfahrungen oder könnt ihr mir einen anderen hardwarekalibrierbaren Monitor empfehlen, der evtl. kein Widegamut ist?
    Vielen Dank

    Hallo,
    leider ist es so, dass Profile mit Gamma 2.2 aus dem CN6 in einigen Programmen leicht in den Tiefen absaufen, besonders wenn ich die Gradation als Tabelle ins Profil schreiben lasse "Lut(recommended)". Bei Kalibrierung auf L* ist dies hingegen kein Problem, dafür gibt es aber bei Adobe RGB und sRGB profil Bildern leichtes Banding.
    Nun würde ich gerne mal die Kalibrierung auf die sRGB Gradation versuchen, aber Colornavigator bietet diese ja anscheinend nur über eine CSV Datei an. Könnte mir jemand weiterhelfen und sagen, woher ich die Gradation als *.csv bekommen könnte und wenn ich diese in CN lade, ob dann ein Lutprofil geschrieben wird, oder ob das immer noch ein Matrixprofil mit einer Tabelle ist?
    Lieben Dank

    Quote

    Color Navigator erstellt am Ende ein Matrix-Profil. Du kannst aber
    entscheiden, ob du auch bei Auswahl einer Gamma-Gradation die
    Charakteristik in den TRC-Tags als Tabelle festgehalten haben möchtest.

    Ah okay,danke dir Denis, das erklärt natürlich die kleinen Dateien.
    Verstehe ich das richtig, dass dann bei der Auswahl "Lut(recommended)" die Gradation als Tabelle in das Profil geschrieben wird, anstatt als Funktion? Und bei "Gamma value" wird die Gradation nur durch die Funktion beschrieben?
    Das Handbuch gibt leider nicht viel, bzw. gar nichts, dazu her. Verschenke ich etwas, bei der Auswahl "Gamma value"?
    Mich wundert , dass wenn ich ein Profil mit der Auswahl "Lut(recommended)" erstelle, dieses dann im EBV Programm anders aussieht als im Browser (mit CMM). Die Tiefen gehen deutlich unter im Browser. Wenn ich allerdings "Gamma value" auswähle, dann stellt Firefox und Irfanview (auch mit CMM) es genauso wie das EBV-Programm dar. Das gibt mir irgendwie mehr Sicherheit.
    Diesen Unterschied kannte ich bis dato nur bei Verwendung von Lut Profilen, da viele Programme nicht so richtig damit umgehen. Aber hier scheint der Unterschied ja an etwas anderem zu liegen.
    LG

    Hallo die Herren, :)
    versuche gerade den CG223 mit dem Color Navigator zu kalibrieren. Hierzu habe ich ein, zwei Fragen.
    Besteht die Möglichkeit zwischen einem Lutprofil oder einem Matrixprofil umzuschalten?
    Wenn ich ein neues Target erstelle besteht am Ende die Möglichkeit unter dem Punkt "Profile policy" für die "ToneCurve" anstatt "Lut(recommended)" dann "Gamma value" auszuwählen. Bin mir jedoch unsicher, ob dann ein Matrix Profil erstellt wird.
    Ein Lut Profil wäre für die 16Bit Lut im Bildschirm vermutlich sinnvoller?!...Allerdings kommt das CMM des Firefox nicht mit Lut-Profilen als Bildschirmprofil klar, denn bei einem Lutprofil saufen die Tiefen total ab. Matrix Profil v2 ist komischerweise kein Problem.


    Desweiteren wundert mich die Größe der erstellten Profile. Die Profile sind nicht größer als 2-4kb. Das kannte ich so für Lut-Profile noch nicht.

    Danke dir nochmals Dennis. Den Testbericht werde ich mir durchlesen.
    Vielleicht könntest du mir kurz noch einmal weiterhelfen?
    Ich frage mich, ob diese ganzen Kalibrierungssoftwares (Colornavigater, Spectraview profiler, Basiccolor, i1 Profiler und was es noch so gibt) immer einen eigenen Treiber mit-installieren (was sie ja tun), so dass evtl. eine andere Messsoftware die Messdaten falsch interpretiert?
    Konkret: Darf immer nur eine Software zum Messen installiert sein?

    Okay, danke dir für die Auswertung. Ja, besonders links, links unten und rechts unten empfinde ich das Bild als deutlich wärmer.
    Wenn ich nun in einem Bildbearbeitungsprogramm das Bild (Foto) in der Mitte des Bildschirms habe und rundherum ein "neutrales" Grau ist, was aber durch den Abfall am Rand zu warm wirkt, empfinde ich auch ein Schwarzweißbild in der Mitte oft als nicht neutral....
    Was wäre denn ein Bildschirm, den du empfehlen könntest? Wie gesagt, auch gegen einen 21" hätte ich nichts einzuwenden.
    Merci

    Hallo Dennis,
    danke dir für die Antwort. Ja, soweit kenne ich mich im Detail dann auch nicht aus. Mir war klar, dass der Vergleich von Grautönen bzw. dem Weißpunkt zwischen einem WCG und CCFL so einfach nicht machbar ist. Mir fällt nur auf, dass wenn man beide Bildschirme im Vergleich sieht, der WCG deutlich wärmer wirkt und ich diesen auch ohne Vergleich mit dem anderen Bildschirm eher als warm bewerten würde. Beim Softproof auf dem NEC habe ich bis dato mit 5800K gute Ergebnisse erzielt. Wobei ich mit 6500K am WCG auch relativ nah dran bin am Papier bei D50 Licht. Bei 5800K könnte ich allerdings im Alltag bei mittlerem Tageslicht kaum arbeiten.
    Die Kalibrierung und Profilierung mache ich mit dem i1Display.
    Merkwürdig finde ich aber auch, dass ich selbst bei einer Kalibrierung auf 7000 oder sogar 7500 immer noch das Gefühl habe, das helle Grautöne und auch der Weißpunkt irgendwie einen leichten gelb/rot Stich haben und nicht richtig kühl wirken.
    Die Homogenität messe ich gleich mal kurz.
    Danke schonmal!!

    Hallo zusammen,


    ich hoffe, jemand kann mir einen guten Tipp für die Auswahl des passenden Monitors geben.
    Natürlich habe ich mich hier schon ein wenig umgesehen und werde auch noch weiter stöbern.
    Ich mache überwiegend Bildbearbeitung fürs Web und bearbeite auch häufig Printdaten (+ Softproof+CMM).
    Derzeit habe ich einen hardwarekalibrierten NEC p221w.
    Insgesamt bin ich eigentlich recht zufrieden. Was mich allerdings etwas stört ist, dass ich trotz der Kalibrierung auf 6500k (web) immer noch häufig das Gefühl habe, dass das Bild (vor allem Weiß- und Grautöne) zu warm erscheint.
    Je länger ich an dem Bildschirm arbeite (1-2stunden), umso gelblicher wirkt das Bild auf mich; besonders bei helleren schwarzweiß Bildern macht sich das Ganze bemerkbar. Selbst wenn ich mal testhalber auf höhere K-Werte (z.B.7000) kalibriere, macht sich nach der anfänglichen zu kalten Wahrnehmung später dann doch ein zu warmer Eindruck breit.
    Ganz leicht habe ich das Gefühl, dass der Bildschirm zu den Rändern hin um ca.200-400K wärmer wird, was ein Nachmessen bestätigt hat.
    Aufgefallen ist mir noch, dass mir ein alter, nicht-Wide-Gamut-Siemens TFT, der auch im Raum steht und auf 6500K kalibriert ist, im Vergleich doch neutraler und grauer wirkt.
    Nun würde ich mir gerne einen anderen Bildschirm zum Vergleich (bzw. zum Ausprobieren) zulegen. Leider sollte sich das Ganze nicht über 400€ abspielen und gerne auch gebraucht. Werde wohl preislich nicht in den Genuss kommen, einen hardwarekalibrierbaren Eizo zu bekommen.
    Auch ein 21" wäre evtl. noch i.O.. Bisher hatte ich einen gebrauchten Eizo s2100 oder EV2333 ins Auge gefasst. Vielleicht habt ihr ja noch andere Tipps. Der Eizo CG223w wäre ja sehr interessant, aber leider etwas über meinem derzeitigen Budget.
    Vielen Dank!!!

    okay...danke..ja das ist das, wie ich es auch verstehe...
    Nur die Aussagen der Mitarbeiter aus dem Support haben mich so sehr verwirrt, "das es keine speziellen WCG-CCFL Backlights sind, sondern normale CCFL". Ich dachte, es gäbe einen prinzipiellen technischen Unterschied.
    Bassiccolor teilte mir z.B. mit, das der TFT keine extra Anpassung des Messgerätes bei der Messung erfordern würde, da es auch z.b. für den DTP-94 noch normal erfassbar wäre, da der Farbraum noch nicht zu groß wäre?! Auch innerhalb SpectraView.


    Was ich interessant finde, dass die Aktivierung der "WideGamut" Einstellung beim i1Display Pro kaum einen sichtbaren bzw. nur geringen Unterschied aufzeigt.
    Bei dem DTP-94 war ich da sehr verunsichert...nun ja, ich bin gespannt, wenn bassiccolor das neue Messgerät von X-rite integriert.

    Hallo,
    ich habe mir gerade den X-rite i1Display Pro gekauft, erstmal allerdings nur zum Testen. Die Software stellt mich leider nicht ganz zufrieden. So ist es z.B. nicht möglich sich die aktuelle Farbtemperatur anzeigen zu lassen (man kann natürlich auf einen bestimmten Wert hin kalibrieren, aber die manuelle Einstellung und kontrolle ist nicht möglich). Zudem versucht die Software den Bildschirm automatisch einzustellen, was leider auch nur fehlerhaft funktioniert, da die automatische Einstellung den Kontrast des Bildschirms auf 100 stellt, die Wekseinstelleung meines NECs ist allerdings 50 und bei 100 sieht dieser nach der kalibrierung katastophal aus.


    Aber nun komme ich zu meiner eigentlichen Frage: die Software des Gerätes (i1Profiler) verlangt zu Beginn der Kalibrierung die korrekte Angabe der Hintergrundbeleuchtung. Zu Auswahl für mich stehen "CCFL" und "Breiter Gamut CCFL". Wenn ich nun bei NEC die Produktbeschreibung für den P221w durchsehe, dann steht dort wie auch bei allen anderen NEC Bildschirmen nur CCFL und nicht WCG-CCFL oder ähnliches.
    Auch eine Anfrage beim NEC-Support wurde mit "es sind normale CCFL Hintergrundbeleuchtungen verbaut" beantwortet.
    Ich dachte WideGamut Bildschirme wie NEC sie vertreibt würden eine andere Art der Hintergrundbeleuchtung für Wide Gamut einsetzen? Nun frage ich mich was ich in der Software angeben sollte??


    Mich hatte ja auch schon sehr sehr verwundert, dass ich mit der generischen Korrektur des DTP-94 in iColorDisplay so stark "gelbliche" Ergebnisse auf meinem NEC erziehlt habe und ohne die generische SPV-A Korrektur sah es wesentlich besser aus. Könnte dies auch evtl. damit zu tun haben?
    Der Support von Quato hatte mir ähnliches bereits telefonisch angedeutet, da "mein TFT wohl im eigenlichen Sinne kein richter WCG ist" und daher kann es sein, dass mit deaktivierter generischer Korrektur in iColor Display ein "richtiges" Ergebnis eintrifft.
    Ich danke für jedwede Auflärung meiner Verwirrung;-) :D

    okay...das Lesen des letzten Beitrages erklärt warum es hier so Probleme gibt:

    [url='http://www.prad.de/board/monitore/hilfe/p350327-macht-hardwarekalibrierung-ohne-angepasstes-colorimeter-berhaupt-sinn/']Macht Hardwarekalibrierung ohne angepasstes Colorimeter überhaupt Sinn?
    [/url]



    Das heißt, wahrscheinlich liegt auch bei meiner Hardwarekalibration was im argen und der WP wird vermutlich nicht stimmen.
    Das schlimme ist ja noch der Gedanke, dass die Kalibrierung evtl. mehr verbiegt als das sie korrigiert.

    Hallo,


    der Gammawert ist ja auch von dem Farbraum abhängig in dem du arbeitest.
    Bleibst du die meißte Zeit in AdobeRGB würde ich auch auf 2,2kalibrieren. Willst du allerdings mehr die finalen Ergebnisse im CMYK-Farbraum betrachten, dann empfiehlt sich 1,8 oder L*.
    Die Farbtemperatur liegt am sinvollsten bei 5800K. Ist ja glaub ich auch so empfohlen laut Fogra. So erziehle ich recht gute Ergebnisse für den Druck.... 5000K ist mir zu warm.
    Frage doch einfach die Druckerei nach dem Farbprofil, in dem du die Sachen anliefern sollst?!
    lg

    Hallo nochmals;-)
    nach vielen Versuchen bin ich durch Hardwarekalibrierung und basiccolor mit dem Silverhaze auf ein sehr gutes Ergebnis gekommen. Der Weißpunkt sieht richtig aus, und auch der Gammawert und die Graustufen passen. Der eigentlich zu warme Weißpunkt entstand dann wohl durch die Aktivierung der WideGamut Korrektur option in der iColor Display Software. Vielleicht ist der p221w ja doch noch nicht so groß vom Farbraum, dass die generische Korrektur richtig funktioniert?!


    Nun hat sich ein etwas anderes Problem aufgetan: Ich hatte in bassiccolor Display mal den Spyder 3 und den Silverhaze zur Einstellung des Weißpunktes verwendet. Ich wollte mal sehen in wie weit die Geräte unterschiedliche Ergebnisse aufzeigen. Im Vergleich war es so, dass ich bei dem Spyder3 den Weißpunkt am Bildschirm um noch weitere ca. 500K nach oben korrigieren mußte, um auf die vom Silverhaze gemessenen 6500K zu kommen. Kann der Unterschied denn so gravierend sein? Das ist schon merkwürdig, oder liegt auch hier evtl. keine richtige WG Korrektur für den DTP94 vor und dieser misst zu warm, da aber die Hardwarekalibrierung unterstützt wird gehe ich davon aus, dass der Software der zu erwartende Farbraum ja annähernd bekannt ist?
    mfg :rolleyes:

    Danke dir vielmals für die Antwort, das hilft mir sehr und ist für mich nachvollziehbar!!!! Wärst du so nett und könntest evtl. bei zwei Punkten etwas konkreter werden?


    1)Wie würdest du die Angleichung konkret vornehmen? Bisher habe auf "nicht wide gamut Bildschirmen" mit 6500K und bei Print bzw. Softproofsachen immer mit 5800K gearbeitet. Nun aber müsste ich den Wide Gamut Tft auf ca. 7100K einstellen, um einen ähnlichen visuellen Weißpunkt zu haben wie auf dem anderen bei 6500K. Würdest du so vorgehen?



    2)Hat auch der deutliche Unterschied in dem visuellen Gammawert (Testbilder in srgb stimmen fast exakt auf dem nicht Wide gamut) einen technischen Ursprung oder funktionieren die Testbilder vielleicht auf einem WCG prinzipiell nicht?




    Danke
    Lg