Posts by nexo

    wenn ich jetzt richtig gelesen habe (nexo), kann ich trotz eines sRGB Monitors in einem größeren Farbraum als sRGB arbeiten, ich sehe halt nicht alles, aber die Monitore sind so "intelligent", dass sie nicht statt zB einem Rotton, der ausserhalb von sRGB Farbraum ist, nicht zB einen Grünton darstellen, sondern suchen die nächst mögliche ÄHNLICHE Farbe?


    Im wesentlichen ja. Zunächst mal übernimmt die Software bzw. der Grafiktreiber das, da hier das Bild zur Anzeige in den Zielfarbraum des Monitors konvertiert wird, sodass der Monitor eigentlich nichts mehr eingenmächtig kappen muss. Ein "zu kräftiges" rot wird dann einfach das Maximalrot des Monitors.


    Wenn der Monitor keine perfekte Farbraumemulation sRGB bereitstellt, wird das Ergebnis minimal vom sRGB Export abweichen. Normal ist der Monitorfarbraum aber nicht so extrem verzerrt, das das groß in's Gewicht fällt.

    Wenn dir sRGB genügt, spricht da auch absolut nichts gegen.


    Worauf afx glaube ich hinaus wollte ist, dass du trotzdem nicht als allererstes deine RAW Bilder in sRGB interpretierst, speicherst und dann anfängst zu bearbeiten. Eher Bilder entwickeln, im großen Arbeitsfarbraum bleiben (im Falle von LR Melissa- bzw. ProPhotoRGB) und dann hinterher beim Export in Tiff, JPEG, etc. erst sRGB wählst (ist in LR eigentlich die Standard Vorgehensweise, vllt. machst du es auch schon so und hier wurde nur aneinander vorbei geredet)
    So bleiben dir, obwohl du nie mehr als sRGB siehst, die Reserven zur Bearbeitung erhalten. Wenn du z.B. hinter alle Tonwerte gleichmäßig runtersetzen möchtest, ginge dir bei sRGB Basis einiges verloren, wenn "im Off" (vom Monitor nicht darstellbar) Reserven da sind, verschieben sich diese in den sichtbaren Bereich, sodass dir an Dynamik nichts verloren geht. Dafür ist entsprechend auch Farbtiefe >8bit von Vorteil, da sonst ggf. mal was dazwischen interpoliert werden muss.
    Das finale Speichern in sRGB schneidet dann nur noch alles weg, was du vorher eh nicht gesehen hast.

    Ich lasse es jetzt hat keinen Sinn mehr. Scheinbar reden wir aneinander vorbei. Ein in Adobe RGB gewandeltes Bild läßt sich also auf einen SRGB Monitor vernünftig bewerten ? Tonwerte und Farben kann man dann beurteilen ?


    In einer Farbmanagement-fähigen, kalibrierten Umgebung kann man Bilder mit Farbräumen größer dem des Monitors farbecht anzeigen, nur nicht in vollem Farbumfang, es fehlt halt "obenrum" etwas. Wie groß diese sind, hängt letztlich vom Motiv ab, eine trübe Strßenaufnahme wird auch in voll ausgenutztem aRGB nicht groß anders aussehen, ein Blütenmeer im Sommer schon eher. Inwieweit sich das dann beurteilen lässt ist Ansichtssache, das was man sieht ist zumindest nicht "falsch".



    Es geht darum wann die Verluste in der Kette entstehen. Deine sRGB Tiffs produzieren diese z.B. extrem früh Du schmeißt aktiv Informationen weg.


    Trotzdem braucht man nicht zwingend einen Monitor >sRGB, nur weil man mehr im Bild hat. Wenn das Ziel ganz klar ein kleiner Farbraum ist, könnte es manch einer auch als störend empfinden, dass er das Ziel nie direkt vor Augen hat. Unabhängig davon stimme ich dir voll und ganz zu, dass direkte Reduktion verschenkte Informationen sind, aber der Arbeifarbraum ist ja davon losgelöst.



    Kompletto irrelevant.


    Abgesehen davon absolut nicht repräsentativ. Surf mal mit einem kalibrierten Wide Gamut Display (und FM fähigen Browser) auf den einschlägigen Foto-Webseiten, man findet genug Farbmurks in allen Bereichen. Aber man einem reicht für sein Hobby eine Handyknipse und ein TN Netbook-Display (auch da gibt es hin und wieder gute kreative Schüsse, auch wenn die Bilder technisch nicht konkurrenzfähig sind), andere dringen eben in Profibereiche vor (was auch nicht pauschal Garantie für gute Bilder ist, manche haben wohl auch einfach nur zu viel Geld). Erstere dürften hier in den EBV-Threads auch selten anzutreffen sein... [OK, genug vom Thema wegbewegt]

    Der Eizo EV2335 hat wenn ich mich recht erinnere ein 23" PLS Panel drin, allerdings nur 1080px in der Höhe...


    Ansonsten noch eher rar, ist ja auch noch relativ jung. Vermutlich wird Samsung in näherer Zukunft etwas mehr PLS in den Umlauf bringen, wobei die neueren LG Panels (AH-IPS) mit schwächerem AG Coating auch schon nah ran kommen. Wenn man nicht extrem "Glitzer-empfindlich" ist...
    "In dieser Kategorie" werden garantiert noch welche kommen, 22-24" ist ja quasi Standard, da wird Samsung vermutlich nicht mit 19 oder 30" anfangen...

    Over-/Underscan Einstellungen aktiviert (am Mac)? (eigentlich für den TV-Betrieb gedacht, skaliert das bild etwas runter, damit der Rand nicht weggeschnitten wird) Müsste unten ein Häkchen bzw. Schieberegler in den Einstellungen sein.


    Zeigt der Monitor die volle Auflösung im OSD an? (kenne das Samsung Menü nicht, aber sowas wie "Info" wird es da sicher geben)


    Was passiert, wenn du eine geringere Auflösung wählst, z.B. 1080?


    Und mit "Thunderbolt Adapter zu Dual DVI" ist schon dieser hier gemeint, oder? (ich frag ja nur...)

    Backlight-Bleeding ist grob gesagt ein mehr oder weniger sichtbarer Verlauf der Helligkeit (besonders auffällig bei schwarzem Bild). Während das Bild normaler Weise schwarz sein, also möglichst wenig Licht durch die Flüssigkeitskristall-Schicht kommen sollte, kommt es an einigen Stellen, häufig im Bereich des Randes, eben doch stärker durch. Kann ein Heller Rand unten sein oder auch ein kompletter heller Rahmen. Mitte ist meist am dunkelsten.
    Ist das ganze fleckig, treten also irgendwo auf der Bildfläche hellere Flecken auf, spricht man auch von Lichthöfen.


    IPS-Glow ist der Effekt, dass eine weiße (oder generell helle) Fläche für den Betrachter schwer zu fixieren ist, sodass man eine Art "Glitzern" in RGB wahrnimmt. Tritt Bauartbedingt bei IPS-Panels auf und zeichnet sich in der Anti-Reflex Beschichtung (auch A(nti)G(lare) Coating) ab. Je stärker diese Beschichtung, desto stärker der Effekt, glänzende Displays haben ihn entsprechend nahezu nicht wahrnehmbar. Trend bei neueren Modellen geht entsprechend zu weniger agressivem Coating.

    Zum Glück gibt es ja Amazon. Die würden glaube ich auch nichts sagen, wenn man 10 Mal hintereinander den gleichen Artikel widerruft.


    Der Dell Support ist aber genauso entgegenkommend, wenn man freundlich nachfragt. Freitags angefragt, Dienstags kam der Kurier und hat das Gerät ausgetauscht, für mich also 2 Mails (ein Anruf wäre vllt. noch schneller gewesen, aber es war ja nicht eilig) und 5min Ausfallzeit, finde ich OK.

    Hab eben die ersten User Fotos vom U3014 in action gesehen und wenn der U2413 genauso große Lichthöfe hat gehen sie bei 24" wohl bis zur Mitte. Vielleicht fallen sie dann ja gar nicht mehr auf...


    Je größer, desto schwer zu realisieren. Die Konkurrenz im Profi-Segment kostet mal eben Faktor 2-3, da muss man irgendwo Abstriche machen. Bei Dell ist es meist eine größere Serienstreuung, bedingt durch günstigere Bauteile mit entsprechend höherer Toleranz bzw. geringerer Güte.
    Nungut, die 27"er sind schon ganz gut, für den Heimgebrauch völlig in Ordnung, wenn man nicht gerade ein Montagsgerät erwischt.


    Wenn du den 2713HM nimmst, würde ich auf jeden Fall darauf achten dass du die neue Revision (A01) bekommst. Die soll angeblich nicht mehr brummen bei der Darstellung von bestimmten Schriftgrößen auf weißem Hintergrund.


    Vermutlich die bereits Erwähnte Serienstreuung... Ich habe einen U2711 Rev. A11 nach 3 Monaten austauschen lassen, weil er gebrummt hat (nur im ganz ruhigen Raum wahrnehmbar, war Jammern auf hohem Niveau, aber der Support schlug direkt einen Austausch vor, nachdem ich denen eine Aufnahme geschickt hatte). Der Ersatz (A12) tut es nicht, vermutlich reiner Zufall.

    U2413 ist objektiv betrachtet die bessere und modernere Technik steht. Wenn es um's Geld geht und der erweitere Farbraum Pflicht ist, ist es meiner Meinung nach aber reine Geschmackssache, ob du den Platz haben möchtest. Für die meisten selbst ernannten Hobbyfotografen wird der Unterschied im Bild relativ gering sein, sofern man keine Probleme mit agressiver Entspiegelung (ist beim 2711 schon sichtbar stärler) hat.


    Ich habe selbst einen U2711 (damals gab es die 13er allerdings auch noch nicht) als Kompromiss, da ich den "Platz" für CAD einfach extrem schätze und bei der Bildverarbeitung (auch "nur Hobby", aber schon mit Ansprüchen wie farbechtem Großformat-Druck) keine allzu großen Abstriche gegenüber dem kleineren Profigerät machen wollte (Prinzip: Größe, Qualität, Preis - wähle 2 davon).

    Naja, ein 27" Panel mit Seitenverhältnis 16:9 ist per Definition nunmal 598x336mm (gerundet) groß, bei der Auflösung ist die Pixelgröße also rechnerisch (598mm/2560 bzw. 336mm/1440) Standard bei jedem Gerät...


    Der NEC hebt sich von anderen mit dieser Auflösung (etwa allem was günstiger ist) durch einige weitere Vorzüge ab (Farbwiedergabe, Farbumfang, recht homohene Hintergrundbeleuchtung, Einstellmöglichkeiten, ...).
    Quasi jeder Hersteller hat da inzwischen einen im Angebot, die günstigsten gehen so um 400€ los, im Bereich 500-1000 gibt's schon sehr nette. Darüber dürfte für deine Anwendung uninteressant sein. Alle haben IPS/PLS-Panel (gibt auch nur eine Hand voll unterschiedlicher Panel), das "Drumherum" (gerade genannte Kriterien und mechanische Ausstattung) macht dann den Preis.


    Wie gesagt, der NEC ist garantiert ein super Gerät, wenn auch vielleicht etwas überdimensioniert für "überwiegend zocken". Gibt auch etwas schnellere in Sachen Reaktionszeig und Input-Lag (letztere Angabe meist nur in Tests zu finden)...

    Wie würde denn eine Helligkeitsveränderung ohne PWM funktionieren? Durch Spannungsreduzierung?


    Stromreduzierung (indirekt also auch Spannung, da die Helligkeit aber vom Strom abhängt und der "Widerstand" Toleranzen und Temperaturschwankungen unterliegen, nimmt man meist Konstantstrom)
    Da LEDs allerdings keine Lineare Strom-Helligkeits-Kurve haben und gerade im unteren Bereich die größte Serienstreung aufweisen, sind sehr geringe Helligkeiten entsprechend komplizierter umzusetzen.


    aber nur über 20% Helligkeit... darunter verwendet der Eizo PWM mit 200Hz


    Nutzt du tatsächlich Helligkeiten in diesem unteren Bereich oder geht es bloß um's Prinzip?


    Weiß ist wirklich weiß - und das ist natürlich grell, wenn Du den Monitor zu hell eingestellt hast (ein privater Arbeitsplatz braucht fast nie die hier empfohlenen 120-140 cd / ist nicht nur meine Überzeugung).


    "Brauchen" ist immer relativ. Meist sehr subjektive Wahrnehmung und extrem Abhängig von der sonstigen Raumbeleuchtung. Ich kommt im hell ausgeleuchteten Arbeitszimmer (Südseite + 400W Halogenbeleuchtung) nur mit 120cd/m² klar, weil eine Lichtschutzblende drum ist, ohne müsste mehr.
    Ich habe den Monitor auf angenehme Tageslichtarbeit (Sommer) eingestellt, abends mache ich halt das Licht an und nicht den Monitor dunkler...
    Die Voreinstellungen von teils 200 und mehr sind aber meist deutlich zu hell, betreibe meine Monitore entsprechend auch zwischen 20 und 30%.


    Wie kommt es, dass mein Laptop Display überhaupt nicht flimmert? Unabhängig von der Helligkeit, ich hätte erwartet, dass dort auch PWM benutzt wird, da das ja scheinbar die günstigste Variante ist.
    Ich werde wohl nie einen augenschonenden externen Display finden. :(


    Es gibt weit mehr Faktoren als PWM, die ein augenschonendes Display ausmachen, genießt nur in einschlägigen Foren einen arg schlechten Ruf (ist auch etwas Bequem, einen Sündenbock zu haben).


    Dann gibt es PWM Frequenzen im Bereich 100Hz bis 4kHz rauf (HP Elitebooks haben z.B. >3k). Teilweise noch leicht begünstigt oder kompensiert durch verschiedene Filterschichten.


    TN-Panels, wie sie in den allermeisten Notebooks mittlerer bis gehobener Preisklasse zu finden sind, weisen z.B. kein "Glitzern" o.Ä. und oft deutliche schwächere Antireflex-Beschichtung auf. Hochglanz in den Low-Cost oder Apple Geräten umgeht diesen Punkt auf Kosten anderer Einschränkungen. Spielt auch alles eine Rolle, gerade bei Textverarbeitung mit viel weiß.
    Dazu sind Notebooks erheblich kleiner, als 24+ Boliden. Da wären die subjektiv wahrgenommene Helligkeit (Standardeinstellung ist oft zu hell), dazu mehr Augenbewegung bei gleichbleibend wenig Blinzeln (ggf. schneller austrocknende Augen). Nicht zuletzt die von Volker erwähnte Positionierung des Monitors, also Höhe und Blickwinkel. Fremdlicht (Fenster direkt hinter oder schräg neben dem Monitor) können auch viel ausmachen.

    hab mir mal den NEC da angeschaut....das Teil sieht schon mal klasse aus und scheint auch geile Bilder zu bringen....und günstig ist er auch *hust* nur 1000 Euro *lacht*


    Den PA271? Für deinen Einsatzzweck auch ehrlich gesagt völlig überdimensioniert. Sehr gutes Gerät, keine Frage, aber mit erweitertem Farbraum und präziser Darstellung eigentlich schon eher was für min. semiprofessionelle Bildbearbeitung.


    WOT = World of Tanks? OK, nie live gesehen, den Screenshots nach braucht man zumindest keine extrem hohe Reaktionszeit (korrigiere mich, wenn doch)


    Bei der Auflösung kommt man um IPS sowieso nicht herum, meine es baut keiner ein hochauflösendes TN-Panel. "Leider" kriegt man damit gleich einen besseren Blickwinkel und meist auch "schönere" Farbe ;)


    Die drei im ersten Beitrag erwähnten Geräte wären schon eher die Zielklasse.
    Dell U2713HM ist ein durchaus gutes Gerät. Mit persönlich reicht mein U2711 (nicht ganz Vorgänger, aber in dem Punkt wohl vergleichbar) zum gelegentlichen Spielen, meist "Taktik-Shooter" wie Hitman, völlig aus. Interpolation von FullHD Inhalten ist da durchaus in Ordnung, zum Arbeiten gibt's auf jeden Fall volle Auflösung.


    Der Asus PB278Q wäre vom Input Lag her etwas besser (16ms laut TFTCentral) als der Dell (22ms) und hat ein PLS-Panel, das vermutlich noch etwas schwächer beschichtet ist als das eIPS des Dell, also etwas weniger "glitzern" bei weißen Flächen. Wobei auch das vom 2713 schon deutlich harmloser ist als bei den Vorgängern. Dazu kommt der Pivot-Fuß (90° drehbar), sofern das überhaupt von Interesse wäre. Irgendwo hier wurde allerdings mal die etwas ungleichmäßige Ausleuchtung kritisiert.


    Optisch etwas anders mit recht flachem Design wäre der Samsung S27A850D. Ausstattung vergleichbar mit dem Asus, , Input Lag dafür noch etwas höher (28ms)



    An sich gibt es bei allen dreien wenig wirkliche Kritik für den Allround-Gebrauch, soweit es nicht auf jede Millisekunde bei schnellen Shootern ankommt. Alles bessere Business-Geräte, daher auch das eher schlichte Design (Geschmackssache, mir gefällt's besser als Klavierlack) Der Dell hat das gleichmäßigste Bild, der Asus ist der schnellste... Ob du den Unterschied im Input Lag wahrnimmst (wird ja auch durch Overdrive-Einstellungen, etc. versucht zu kompensieren) müsstest du selbst beurteilen.



    Was würde denn alles unter Sonderwünsche fallen ?


    Bereits erwähnte Gehäuse-Optik, Anschlüsse (z.B. 2x HDMI für Konsole, Receiver, etc.), Lautsprecher, Pivot-Standfuß, Wandhalterung, ....

    Ah, gibt es doch noch andere, die mit Argyll arbeiten. Habe es unter Linux häufiger mal genutzt, auch wenn ich im "produktiven" Einsatz dann doch die Kauflösung bevorzuge bzw. dran gebunden bin.


    Gerade mal den Gamut-Vergleich mit meinem eingemessenen Profile hier laufen lassen (vorher nie ausprobiert), Ergebnis sieht tatsächlich recht realistisch aus...

    AUf den ersten Blick sieht es wie eine zu starke Kontrasteinstellung beim linken aus, muss aber nicht...


    Eingestellt ist auf allen dreien das AdobeRGB-Profil.


    Also am Monitor die Farbraumemulation "Adobe RGB" gewählt und am Rechner allen dreien das Adobe RGB profil zugewiesen?
    Dieser Modus ist zwar ab Werk ganz vernünftig eingemessen, wenn auch nicht perfekt. Gravierende Abweichung wäre aber schon seltsam.


    Gilt nicht unbedingt für Helligkeit und Kontrast, die müsste man ohne Gerätschaften nach Augenmaß anpassen, zur Gamma-Angleichung gibt es ja eh keinen Regler.


    An welchen Anschlüssen hängen die Monitore, insbesondere natürlich der letzute mit der Abweichung?


    Kolorimeter-Empfehlungen gibt es genug, x-rite i1 Display Pro (oder auch OEM Version Quato Silver Haze 3 mit iColor), Spyder 4 (Express wäre hier wohl etwas wenig, zumindest Helligkeitsmessung kann ja nicht schaden), DTP94, ... So richtige Schnäppchen in der Bucht bei den guten Geräten sind aber eher selten, vielleicht mal ein älteres Modell (i1 Display 2 oder so), wobei die Geräte (hauptsächlich die eingebauten Filter) natürlich auch altern.
    Im Zweifelsfall musst du ein paar Anpassungen eh besser nach Auge machen, insbesondere Weißpunkt und Helligkeit, da beides nicht unwesentlich von den äußeren Bedingungen abhängt, gerade durch Einflüsse wie Fenster und Lampen. Kommt halt drauf an, wie groß deine Ansprüche an die Homogenität sind.

    ~0,3mm Pitch ist Standard bei 26-27" Monitoren mit FullHD/WUXGA Auflösung. Ist technisch auch kaum anders zu realisieren. Es gibt Monitore, bei denen der Abstand bedingt durch Bauart, Beschichtung, etc. etwas mehr oder weniger auffällt, aber die Unterschiede sind meist nicht so gewaltig.


    (Die klassische Lochmaske hat auch lediglich die Maximalauflösung bei Röhrengeräten vor, wobei man mechanisch mehr Einfluss auf die Struktur hatte. Am ehesten wäre noch der Aufbau der Transistorschicht in einer TFT Matrix vergleichbar, darüber findet man aber nichts in Datenblättern. Unterschiede vermutlich eh kaum sichtbar.)


    Sichtbare Verbesserung bringt nur mehr Auflösung, konkret wäre daswohl auf ein 27"er mit QHD Auflösung (2560x1440 Pixel) mit Pixelabstand im Bereich 0,24mm. Spielen mit voller Auflösung benötigt spürbar mehr Leistung, man kann den Monitor aber auch mit FullHD speisen und raufskalieren lassen.


    Für eione konkrete Empfehlung bedürfte es ein paar mehr Details zu deinen Wünschen (Anforderung an die Spieletauglichkeit, Preisrahmen, Sonderwünsche, ...). Aktuell läuft >hier gerade eine Diskussion zu derartigen Geräten, evtl. passen die Anforderungen für dich (habe nur die ersten paar Beiträge überflogen).

    Standard "Kopfhörerstecker" (Wikipedia-Eintrag).


    Wenn kein Kabel dabeiliegt, brauchst du eins mit 2 gleichen 3,5mm Steckern dran (Stereo), am Monitor sollte es nur an einer Stelle passen (laut Produktbild ist die Buchse blau), am PC in den Audio-Ausgang der Soundkarte bzw. des Mainboards (meist grün). Steht sicher auch in der Bedienungsanleitung...

    Ich möchte den genannten Monitor vorerst auf sRGB kalibrieren.


    Nein, möchtest du nicht. Du möchtest wahrscheinlich eher den Monitorfarbraum durch ein Profil mit LUT-Korrektur definieren, sodass die Farbdarstellung in Farbmanagement-fähiger Umgebung korrekt ist.


    Hierzu habe ich die xrite i1 Display pro Kalibrierungsmaschine.


    Im Fachjargon auch Kolorimeter genannt.


    Zwar bietet der Monitor ne Hardwarekalibrierung ab Werk an, aber die läuft nur unter Windows (eigentlich ein starkes Stück von Dell!).


    Nein, er ist ab Werk in den Farbraumemulationen vorkaliberit und bietet zusätzlich die Möglichkeit der Hardwarekalibrierung. Die Werkskalibrierung ist immer nuzbar.
    Dass Dell und Apple sich nicht ganz grün sind, ist ja nichts neues, das war schon immer so. Wenn du den Monitor Hardwarekalibrieren möchtest, würde ein Live USB-Stick, paralleles Windows-System (Bootcamp) den Zweck erfüllen. Hardware bleibt im Monitor, Profile kann man kopieren.
    Falls es an legalen Windows-Lizenzen scheitert, es gibt von MS kostenfreie virtuelle Testmaschinen (für InternetExplorer Tests bei der Web-Entwicklung gedacht) Minimalsystem, aber Software lässt sich nachinstallieren.


    Ich stellen den Monitor auf Gamma Mac.


    Mit Vorsicht zu genießen. Der Mac Modus liefert einen Gammawert 1.8 (Standard in aktuellen OSX Systemen ist inzwischen wie am PC 2.2). Ist etwas historisch bedingt. Also entweder entsprechend mit 1.8 als Ziel kalibrieren oder den PC Modus verwenden.


    Im i1Profiler stelle ich den Anzeigentyp auf "Breiter Gammut CCFL" (bin ich mir schon nicht sicher, wg. LED-Hintergrundbeleuchtung beim 2713H).


    Der Monitor hat genau genommen BG-r LEd Hintergrundbeleuchtung.


    Ist das korrekt oder muss ich vorher am Monitor noch was anderes einstellen? Dort womöglich den sRGB Modus?


    Der sRGB Modus ist eine Farbraumemulation, geeignet um mit dem Standard sRGB Profil ein werksseitig vorkalibriertes Bild zu haben. Anwendungszweck wäre z.B. (halbwegs) farbverbindliches Arbeiten in nicht Farbmanagefähigen Umgebungen.
    Möchtest du den Monitor in vollem Umfang kalibrieren, wäre Standard oder Custom Mode eher die Wahl.

    Dann definiere doch mal dein Verständnis von "gut" und "ein wenig Ausstattung".


    Hinsichtlich zusätzlicher Ausstattung sind die beiden Hybrid-TVs oben doch schon garnicht so schlecht, Mehrere Eingänge, Audio, USB, Mediaplayer, TV-Tuner, ...
    Für den Arbeitseinsatz fallen sie aufgrund der völlig fehlen Ergonomie raus. Immerhin VESA-konforme Halterung, ordentlicher Fuß oder Wandhalterung ließe sich also leicht nachrüsten, dann ist man aber auch schon über die 300.


    Die Kritikpunkte am LG waren im Wesentlichen die schlechte Latenzzeit (billiges IPS halt), wenn man nicht grade Shooter spielt zu verschmerzen, soweit ich die Bildtests (Ausleuchtung, Farbwiedergabe) überflogen habe scheint das schon besser als erwartet, da gibt's schlimmere.



    Der Mehrpreis (OK, das doppelte vom LG) für den mit deutlich weniger "Schnickschnack" ausgestatteten Dell U2713HM (schätze mal der war gemeint) rechtfertigt sich u.A. durch die höhere Auflösung von 2560x1440, und die bessere Farbwiedergabe. Auch noch lange kein High-End aber neben den beiden TVs wird man den Unterschied schon sehen. Wenn man Lautsprecher möchte, die Soundbar klingt für Monitorlautsprecher schon ganz gut und kostet auch nicht die Welt.


    Für Otto Normalverbraucher der noch nie mit einem High-End Gerät gearbeitet hat, werden auch die einfachen ausreichen, Office und Internet stellen quasi keine technischen Ansprüche, muss nur subjektiv angenehm für die Augen zu sein. "Ein wenig Bildbearbeitung" kann alles mögliche sein, für das Graderücken von Urlaubsfotos braucht man aber auch noch nichts abgedrehtes.