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TESTBERICHT: Acer GN246HLBbid Teil 8


Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim Acer GN246HL messen wir mit 7,4 Millisekunden bei 60 Hz eine kurze Signalverzögerung. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 2,8 Millisekunden ebenfalls schön kurz, insgesamt macht das 10,2 Millisekunden.

Bei 144Hz messen wir eine leicht erhöhte Signalverzögerung von 10,2 Millisekunden. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 2,5 Millisekunden sehr kurz, insgesamt macht das 12,7 Millisekunden. Der Acer neigt bei 144 Hz allerdings zu "Tearing"-Effekten.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des Acer GN246HL arbeitet mit White LED. Die Helligkeit wird mit dem verbreiteten PWM-Verfahren (Pulsweitenmodulation) gesteuert. Nur bei 100 % Helligkeit leuchtet die Hintergrundbeleuchtung kontinuierlich.

Bei einer Helligkeit von 140 cd/m² beträgt die Frequenz 178 Hz. Das ist nicht sonderlich viel und so könnten empfindliche Menschen bereits ein Flackern wahrnehmen.

Beim Einschalten des Monitors mit 100 % Helligkeit ist kein Flackern vorhanden. Wird jedoch die Helligkeit geändert (mpowering-Profile oder über Helligkeitsregler), reicht ein Zurückstellen auf 100 % Helligkeit bzw. das aktivieren des vorhergehenden Profils nicht mehr aus - der Monitor flackert jetzt selbst bei angezeigten 100 % Helligkeit mit einer Frequenz von 192 Hz.

Erst ein Aus- und wieder Einschalten des Monitors lässt das Pulsieren der Hintergrundbeleuchtung verschwinden. Wahlweise hilft auch ein Umstellen der Bildwiederholungsrate auf eine andere Frequenz und wieder zurück.

LED-Backlight mit PWM Helligkeitsregelung.

Subjektive Beurteilung

Obwohl unser Labor über hochempfindliche Testgeräte verfügt, treten hin und wieder Bewegungsartefakte ohne messbaren Overdrive auf. Zudem testen wir, wie sich der Monitor in der Praxis verhält. Wir haben uns einige Stunden Zeit genommen und mit den Spielen "Battlefield4" und "Dirt3" getestet, um zwei verschiedene Spielgenres abzudecken.

First Person Shooter: BF4

Beim Acer GN246HL handelt es sich zweifelsohne um ein schnelles Display. Seitwärtsbewegungen, Drehungen um die eigene Achse und schnelle Schwenks lassen das Display rein optisch nicht aus dem Gleichgewicht kommen. Durch die 144Hz erhält man ein klares Bild und erleidet keinen Orientierungsverlust. Die fehlende Einstellungsmöglichkeit für den Overdrive vermisst man in diesem Spiel nicht. Das Bild im Blickwinkel wird bei FPS in der Regel aber auch nicht so schnell bewegt, dass das Display an seine Grenzen kommt, oder dass es einem auffallen würde, da man gewöhnlich mit wichtigeren Dingen beschäftigt ist, als haargenau das Bild zu inspizieren.

Rennspiel: Dirt3

Aufgrund der Möglichkeit die Cockpitansicht zu wählen, hat man den direkten Blick auf die schnell bewegten Spielinhalte am unteren Rand des Displays. Hier kann man erkennen, dass das Testgerät bis zum Maximum und schon etwas darüber eingestellt ist. Man erkennt immer wieder Bewegungsartefakte in Form von Klötzchenbildung. Das fällt dem Spieler hier natürlich eher auf, da mehr Zeit bleibt und das Auge nicht ständig das Bild nach möglichen Feinden abscannen muss. Aufgrund der fehlenden Einstellungsebene für den Overdrive lässt sich das Display aber leider nicht ausbremsen. Für Profizocker mag das in Ordnung gehen, jedoch braucht der Gelegenheitsspieler solche Einstellungen in der Regel nicht, da es hier oft um den optischen Eindruck geht, der darunter leidet. Wie bereits in den Testergebnissen erwähnt, fällt besonders in diesem Spiel der "Tearing-Effekt" sehr unangenehm auf.

"Tearing"-Effekt bei 144hz

3D mit optionalem Zubehör "Nvidia 3D-Vision"

Die Einrichtung funktioniert sehr simpel und muss einzig über den Setup-Assistent in der Nvidia Systemsteuerung durchgeführt werden. Der Acer GN246HL wechselt automatisch in den 3D-Modus. Die Betriebsanzeige wechselt bei erfolgreicher Verbindung von blau zu grün. Das Spielerlebnis mit dem Testgerät ist einwandfrei und liefert eine starke räumliche Wirkung. Schade ist nur, dass alle die außen vor bleiben, die keine Nvidia-Grafikkarte besitzen.

Die gute 3D Leistung bietet ein tolles Spielerlebnis.

Zusätzlich haben wir noch einige Tests mit dem Programm PixPerAn gemacht. Hier hat das Testgerät im Lesbarkeitstest kein gutes Ergebnis erzielt, da schon bei Tempo 7 ähnliche Buchstaben nicht mehr unterschieden werden konnten.

Sound

Mit Lautsprechern kann der GN246HL nicht dienen. Per HDMI können jedoch Tonsignale an den Kopfhörerausgang weitergegeben werden. Das ist nicht weiter tragisch, da die Zielgruppe in der Regel sowieso über ein Soundsystem verfügt.

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1 Kommentar vorhanden


Thank you for this review, please is there anyway to download a calibrated ICC profile for this monitor?

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