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TESTBERICHT: Asus PB287Q Teil 5


Im Betriebssystem kann der DPI-Wert zwar erhöht werden um eine bessere Lesbarkeit zu erreichen, dann aber wiederum verkleinert sich natürlich auch die Arbeitsfläche und letzten Endes hat man nichts gewonnen. Zumal kommt nicht jede Software einwandfrei damit zurecht. So richtig interessant wird eine 4K Auflösung wohl erst ab einer Bildschirmdiagonale jenseits von 30 Zoll.

Riesiger Arbeitsplatz durch 4K Auflösung und sehr scharfe Anzeige des ASUS PB287Q.

Bildqualität

Beim ASUS PB287Q kommt ein 28 Zoll großes TN Panel zum Einsatz. Das Seitenverhältnis des Displays beträgt 16:9 und ist mit 3.840 x 2.160 Pixel aufgelöst. Für die indirekte Beleuchtung sorgt ein White-LED Backlight. Das Display ist seidenmatt entspiegelt wodurch Lichtreflexionen minimiert werden.

Als Werkseinstellung hat ASUS für den PB287Q den Bildmodus "Standard" und als Farbtemperatur "Anwender" gewählt. Die Helligkeit ist auf den Wert 90 Prozent und der Kontrast auf 80 voreingestellt. Der Schärferegler (VividPixel) steht auf 25.

Subjektiv wirkt die Darstellung gut und ist durch die extrem hohe Auflösung auch sehr scharf. Das Display punktet mit einer natürlichen Farbwiedergabe und gutem Kontrastverhältnis. Die Backlight-Helligkeit ist aber mit 264 cd/m² viel zu hell voreingestellt.

ASUS nennt im Datenblatt des PB287Q eine 10-Bit Farbansteuerung über den DisplayPort. Dennoch ist in Farbverläufen eine wenn auch nur sehr feine Streifenbildung (Banding) zu beobachten. Die Farbstufendarstellung gelingt dem ASUS PB287Q ebenfalls gut, lediglich bei den weißen Farbabstufungen kann der Monitor die höchsten beiden Stufen nicht mehr unterscheiden. Dithering (Bildrauschen in dunklen Farbverläufen) ist beim PB287Q nur sehr schwach ausgeprägt.

Gute Farbverlauf und Farbstufendarstellung beim ASUS PB287Q.

Obwohl die Anzeigequalität gut ist, lässt sich nicht verbergen, dass es sich um ein TN Panel handelt. Farbbrillanz und Kontrast können mit einem IPS Panel nicht ganz konkurrieren. Daran können auch die zahlreichen Bildmodi nichts ändern.

Unmittelbar nach dem Start des Betriebssystems ist uns aufgefallen, dass der Mauszeiger mit leichter Verzögerung reagiert. Ein Blick in den Grafikkartentreiber hat gezeigt dass die Bildwiederholfrequenz nur 30 Hz beträgt. Eine Änderung auf 60 Hz hatte auch eine Änderung der Auflösung auf 1.920 x 1.080 Pixel zur Folge.

Ursache dieses Verhaltens war, dass im OSD des ASUS PB287Q der DisplayPort-Stream werkseitig auf DP 1.1 eingestellt ist. Mit Änderung auf DP 1.2 erlaubt der Monitor dann auch bei nativer Auflösung eine 60 Hz Wiedergabe wenn dieser über ein DisplayPort-Kabel am PC angeschlossen ist. Über HDMI sind bei nativer Auflösung nur 30 Hz möglich.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des ASUS PB287Q (linkes Foto).

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der ASUS PB287Q besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Graustufen

Beim Test der Schwarz- und Weißstufendarstellung schneidet der ASUS PB287Q gut ab, der empfindlichere Blickwinkel des TN-Panels verkompliziert diesen Test ein wenig. Schwarzstufen können aus zentraler Betrachtungsposition ab Stufe 4 differenziert werden (mit Blick von oben auf das Display sind alle Schwarzstufen sichtbar), Weißstufen kann der Monitor aber nur bis Stufe 251 unterscheiden.

Mit Absenkung des Kontrastwertes auf 78 ist eine Differenzierung bis 252 möglich, da aber das Kontrastverhältnis des ASUS PB287Q ohnehin nicht üppig ausfällt, lohnt sich diese Änderung nicht wirklich.

Überprüfung der Weiß- und Schwarzstufen Darstellung beim ASUS PB287Q.

Je nach Elektronik und Ansteuerung des Panels kann sich die subjektive Bildqualität nach Profilierung eines Monitors geringfügig verschlechtern. Das ist beim ASUS PB287Q jedoch nicht der Fall. An der Darstellungsqualität von Farbverläufen hat sich nichts geändert, die Schwarz- und Weißstufendarstellung verbessert sich sogar um jeweils eine Stufe (Schwarzstufen ab 3, Weißstufen bis 253).

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